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  • Sonntag, 23. November 2014 (Sport)

    Heute war ich glücklich bzw. habe ich mich sehr darüber gefreut,

    - als ich beim Training war, das wie immer total gut gewesen ist.

    - dass mein Trainer mit seiner Mannschaft gestern gewonnen hat. Ja, das hat mich für ihn wirklich so richtig gefreut. Er gibt als Trainer immer seinen ganzen Einsatz, da finde ich es halt schön, wenn er damit auch solche Erfolge hat.

    Mein größter sportlicher Erfolg war es damals beim Jazz-Tanz, als ich, nachdem ich schon mehrere Jahre dabei war, endlich in der ersten Reihe tanzen durfte. In den ersten Jahren durfte ich ja nur beim Training in der ersten Reihe tanzen, damit die Anderen bei mir abgucken konnten, wenn sie die Reihenfolge der Schritte vergessen hatten. Dann sprach meine Tanzlehrerin mich ja bezüglich des Einzeltrainings an (wofür ich ihr heute noch total dankbar bin). Auch wenn dieses Einzeltraining dann sehr hart und intensiv war, es hat mir trotzdem total viel Spaß gemacht und auch sehr viel gebracht und als ich beim nächsten Auftritt dann tatsächlich in der ersten Reihe tanzen durfte (und das vor rund 400 Zuschauern), da war ich sportlich am Ziel meiner persönlichen Träume und einfach nur super stolz.

    Viele Jahre zuvor, also als Kind, hatte ich ein ähnliches Gefühl. Wasser war ja noch nie so richtig mein Element. Ich bin zwar immer ins Wasser gegangen (auch als Kind ins Meer, wenn wir in Italien oder in Spanien im Urlaub waren), aber freiwillig niemals mit dem Kopf unter Wasser und außerdem war ich darin immer super langsam. Als mein Vater dann unbedingt wollte, dass ich noch vor der Schule Schwimmen lerne, war ich davon alles andere als begeistert. Damals ging ich ja schon Tanzen, jede Woche zum Ballett, das hat mir tausend Mal mehr bedeutet als das Wasser, also Schwimmen zu lernen. Aber nun gut, nach langer Zeit und mit sehr viel Geduld meiner Schwimmlehrerin habe ich dann schließlich das Seepferdchen und anschließend sogar noch den Freischwimmer geschafft, womit ich selber gar nicht gerechnet habe, was ich mir eigentlich gar nicht zugetraut habe. Dieses Abzeichen nähte meine Mutter mir dann an meinen Lieblingsbadeanzug, den ich dann eine ganze Zeitlang bei jeder Gelegenheit, also beim Schulsport (wenn wir Schwimmen gegangen sind) und auch an den Wochenenden an hatte, wenn ich mit meinen Freundinnen zusammen unterwegs, also im Schwimmbad war. Ja, auf dieses Abzeichen, dass ausgerechnet ich "Angsthase" es geschafft habe, war ich damals total stolz. Das hat mir mehr bedeutet als jeglicher "Pokal".

    Beim heutigen Training war ich so stolz darauf, dass ich bei einer Übung auf dem richtigen Weg bin, dabei langsam aber sicher Fortschritte mache. Die Kraft in meinem Körper bzw. in meinem Rumpf und den Beinen ist ja nach wie vor, trotz des vielen Trainings, sehr gering. Wir haben ja einige Monate daran trainiert, bis ich es endlich geschafft habe, mich von allen Vieren in die Liegestütz-Position hochzudrücken, mich dort etwas halten zu können. Das trainieren wir jetzt immer wieder, auch heute wieder, mich dort länger stabil halten zu können. Mal schaffe ich es länger, mal klappe ich etwas früher zusammen. Meine Beine werden dann "weich" und ich kann die Spannung nicht mehr halten.

    Jetzt trainieren wir das Gleiche eine Etage tiefer, also von den Unterarm-Liegestützen aus. Das fällt mir noch super schwer. Eine Zeitlang konnte ich aus dieser Position heraus die Knie noch nichtmals vom Boden anheben. Inzwischen komme ich endlich ein Stück höher. Ich kann mich oben zwar noch nicht halten, aber ich kann mich inzwischen hochdrücken, also einmal kurz den geraden Rücken haben, die Beine kurz durchdrücken. Auch wenn ich mich oben noch nicht so richtig halten kann, trotzdem bin ich stolz darauf, dass ich jetzt endlich überhaupt hoch komme.

    Am schwersten fiel mir heute die Brücke in einer ganz anderen Variante. Also auf dem Rücken liegen, die Beine auf den großen Gymnastikball legen. Dabei ist diese Hebelwirkung vom Feinsten. Die Beine fest auf den Ball drücken und die Hüfte anheben. Ich kam nur wenige Zentimeter hoch (aber immerhin kam ich überhaupt ein Stück hoch). Bei der nächsten Variante nicht mehr die Beine, sondern die Füße auf den Ball stellen und dann eigentlich ebenfalls hochdrücken. Keine Chance, auch bei größter Kraftanstrengung (das war für mich heute wirklich die schwerste Übung) konnte ich mich nicht vom Boden hochdrücken. Das war wirklich verdammt schwer.

    Danach kam eine Übung bzw. eine Variante im Ausfallschritt (damit kennt er so einige Varianten). Den hinteren Fuß auf den Kasten legen und mit dem hinteren Knie möglichst tief Richtung Boden gehen. Auch das fiel mir sehr schwer, das ging unwahrscheinlich in die Knie und Oberschenkel (die heute Nachmittag auch noch längere Zeit mächtig am zittern waren).

    Ich finde es auch immer so schwer, wenn er bei den Übungen genau auf die richtige Körperhaltung achtet. Bei einer Hantelübung gerade stehen zu bleiben, ist natürlich eine "relative" Anweisung. Ich versuche dann halt, die Übung so gut es geht und so gerade es geht durchzuführen. Ja, aber sobald er dann "Hand anlegt" wird es dann super schwer. Er passt dann halt auf, dass ich wirklich ganz gerade stehen bleibe, also nicht zu weit nach hinten ausweiche (hält seine Hand dann hinter meinem Rücken). Ja, aber in dieser sehr geraden Haltung fallen mir dann manche Übungen (z. B. die Arme mit den Hanteln über den Kopf zu strecken) noch wesentlich schwerer.

    Aber ansonsten war das Training wieder im "grünen Bereich", die anderen Übungen (auch mit Hanteln und Hantelstange) habe ich soweit gut hinbekommen. Dabei haben wir dann wieder mehrere interessante Gespräche geführt, die mich zum Teil dann auch bei schweren Übungen etwas abgelenkt haben. Z. B. bei tiefen Kniebeugen, die sehr in die Beine gingen, anstatt dabei aufzugeben, als das Brennen in den Beinen immer intensiver wurde, habe ich beim Gespräch dann einfach immer weiter gemacht. So kann man mit "Ablenkung", mit solchen Gesprächen beim Training halt auch bessere Leistungen erzielen. Zumindest mir geht es bei manchen Übungen halt so. Bei manchen Übungen denke ich zu viel nach, stehe schon kurz vor der Aufgabe, aber wenn wir uns dabei dann unterhalten, dann mache ich sie "nebenbei" weiter und schaffe dabei auch kleine Erfolge, mit denen ich davor nicht gerechnet habe. Wobei das auch peinlich werden kann.

    So wie damals (also vor einigen Monaten) mit den richtigen Liegestützen. Bis dahin konnte ich mich von allen Vieren nicht so richtig hochdrücken. Wir haben es immer und immer wieder geübt. Dann haben wir uns unterhalten, er sagte diese nächste Übung schon mal an und siehe da, ohne groß darüber nachzudenken war ich "plötzlich" oben. Verstanden habe ich es selber nicht und war in dem Moment selber total überrascht und irritiert, dass es auf einmal geklappt hat. Sein Blick sprach damals auf jeden Fall Bände, nach dem Motto, wie war das, du kannst es nicht.....?!? Ja, solche Situationen kommen bei unserem Training halt auch mal vor. Manchmal ist man halt besser, als man es sich eigentlich zutraut. Ja, und für solche Fälle sind die Gespräche, also die Ablenkung halt gut. Nicht darüber nachdenken, wie schwer einem eine Übung fällt, sondern einfach loslegen und gucken, wieviel man tatsächlich schafft (was dann meistens deutlich mehr ist).

    - als wir (mein Freund und ich) nach dem Training noch rund eine Stunde in einem Park spazieren gegangen sind, das schöne Wetter (strahlend blauer Himmel) genossen haben. Das war so richtig schön. Wir sind langsam und gemütlich gelaufen.

    Als wir zu Hause waren, war ich dann völlig kaputt. Meine Beine zitterten immer noch vom Training, die linke Ferse habe ich von den Dehnübungen (im Ausfallschritt) immer noch sehr heftig gemerkt. Ich wollte mich dann etwas hinlegen, alle Muskeln total entspannen und bin dann eingeschlafen (für etwa 2,5 Stunden). Nachmittags habe ich dann zumindest noch etwas im Haushalt gemacht.

    - als wir heute Abend im WDR die Sendung Wunderschön über Luxemburg geguckt haben. Von dieser Sendung hatten wir schon mehrere gute und schöne Urlausideen. Die Sendung war zwar sehr interessant, aber ob wir da mal Urlaub machen, das weiß ich noch nicht. Wir waren mal dort für einen Tag, als wir in Trier in Urlaub waren. Zuerst waren wir im Grenzbereich, in kleinen Dörfern (einschließlich einer Burgbesichtigung), was sehr schön gewesen ist. Dann sind wir jedoch weiter gefahren, direkt nach Luxemburg, also in die Hauptstadt rein. Direkt in die Stadtmitte. Das war gar nichts für uns, viel zu groß, zu hektisch und laut. Das ist einfach nichts für uns. Aber die schönen kleinen Dörfer, die wir heute Abend im Fernsehen gesehen haben, die waren wirklich schön und interessant.

    Heute Abend waren die Schmerzen dann "relativ". Als die Schmerzen in der linken Ferse endlich nachließen, da habe ich den dicken Zeh, der immer noch dick und angeschwollen ist, wieder deutlich intensiver (und schmerzhafter) wahrgenommen. Ich habe mir jetzt fest vorgenommen, dass ich, sobald ich die Sache mit dem Zeh im Griff habe, endlich wieder zur Wassergymnastik gehen will. Aber solange der so dick und berührungsempfindlich ist, werde ich damit ganz bestimmt nicht ins Wasser gehen. Das will ich erst richtig behandeln lassen.

    Ernährung:
    10 Uhr 1 Scheibe Brot mit Wurst.
    16 Uhr 1 Brötchen mit Ei.
    20 Uhr Schweinebraten mit Soße, Rosenkohl (frischen) und Kartoffeln.
    22 Uhr 1 Vanille-Quark.

    Trinken: 5 Gläser Wasser 0,2 l, 1 kleine Tasse Kaffee.

    Bewegung: Eine Stunde intensives Training für den ganzen Körper, einiges für die Beine, für den Rumpf und für die Arme. Erst gegen Abend ließ der "Muskelkater" in den Beinen dann wieder so richtig nach.

  • Samstag, 22. November 2014

    Am Samstag war ich glücklich bzw. fand ich es total schön,

    - als ich auf der Waage war. 72,1 kg, es geht also langsam doch wieder etwas bergab.

    - dass ich mich wieder an den Diät-Samstag gehalten habe. Dieses Mal fiel mir das sogar sehr leicht, ich hatte richtig Spaß daran, will endlich weitere Erfolge haben.

    - als ich spontan zu einem Friseur gegangen bin, dort einen Termin ausgemacht habe. Ich bin dort schon öfters vorbei gegangen. Am Samstag ging ich dort rein und erkundigte mich nach den Preisen. Ich sprach mit einer der Angestellten, die total nett, locker und gut drauf war. Wir kamen total gut ins Gespräch und ich machte dann direkt einen Termin fest. Die Behandlung kostet dort zwar rund 10 Euro mehr als bei meinem bisherigen Friseur, aber das kriege ich auch noch hin, das ist gar kein Problem. Der Termin wurde auf einer Karte aufgeschrieben. Beim 11. Termin bekommt man 10 Euro Rabatt, was ich ebenfalls gut finde.

    - als wir über den Weihnachtsmarkt gebummelt sind. Nicht wegen dem Weihnachtsmarkt an sich. Diese Idee hatten noch viele "tausend" weitere Menschen. Wir haben erst Ewigkeiten einen Parkplatz gesucht. Alles war dicht. Mein Freund hatte schon keine Lust mehr, so eine Parkplatzsuche ist gar nichts für ihn, dann wird er schnell gereizt, wäre am liebsten direkt wieder nach Hause gefahren. Schließlich fanden wir dann endlich einen Parkplatz.

    Der Weihnachtsmarkt war völlig überfüllt. Bis auf wenige "freie" Strecken, auf denen wir normal laufen konnten, nur ein Geschiebe und Gedränge, Stop and Go. Von den Buden haben wir nur wenig gesehen. Aber überwiegend waren es eh wieder nur "Freßbuden", wie wir sie immer nennen, vor denen ganze "Menschentrauben" beim Futtern standen.

    Trotzdem fand ich diesen Bummel schön. Es war zwar kühl, aber nicht zu kalt, ich war auch ziemlich dick angezogen. Strahlendblauer Himmel, die Sonne schien. Wir beide gingen die ganze Zeit ganz nah nebeneinander, Hand in Hand. Dieses Hand-in-Hand Spazierengehen liebe ich halt immer. Es ist für mich so ein schönes, festes und sicheres Gefühl. Aber trotzdem war auch ich dann froh, als wir aus diesem engen Gewusel der Menschenmassen wieder raus waren.

    - dass mein Freund mir (in einem Geschäft, nicht auf dem Weihnachtsmarkt) ein Kissen geschenkt hat, ein dickes mit Lammwolle (schön wärmend), dass ich mir abends, wenn wir zusammen Fernsehen gucken, schön in den Rücken legen kann. Zum einen kann ich damit besser (gerader) auf der Couch sitzen und gleichzeitig bekomme ich "Frierpitter" damit einen warmen Rücken (sonst kuschel ich mich auf der Couch immer dick in Wolldecken ein, die ich damit zum Zudecken dann natürlich auch noch brauchen werde).

    - als wir danach noch bei Real Einkaufen waren, wo es fast leer gewesen ist. Sogar die Kassen waren fast leer, wir kamen sehr schnell dran (und dass an einem Samstagnachmittag).

    - dass ich Nachmittags noch einiges im Haushalt geschafft habe. Ich war irgendwie gut drauf. Spülmaschine, Waschmaschine, Wäsche sortieren, alles hatte ich gut im Griff.

    - dass ich nach dem Haushalt noch mein Sportprogramm durchgezogen habe. Das musste irgendwie sein, das wollte ich unbedingt noch durchziehen. Dabei habe ich dann auch gemerkt, dass die Schmerzen in der rechten Ferse nur noch minimal sind, die habe ich bei den anschließenden Dehnübungen kaum noch gemerkt. Die linke Ferse tut dafür immer noch um so heftiger weh. Schon beim Dehnen ganz heftige brennende Stiche (das gleiche "Brennen", dass ich dort auch immer während der Massagen spüre), das auch danach noch längere Zeit bem Laufen anhielt.

    Zuerst wieder Fahrradfahren, 10 Kilometer in 36 Minuten.

    Dann mit den Hanteln (5 kg). Zuerst gerade hinstellen, die Hanteln bzw. die Arme 5 x bis zur Waagerechten, dort etwas halten, langsam bis 3 zählen und wieder runter. Dann 10 x langsam ganz hoch (bis zu den Schultern) und wieder runter (jede Bewegung bewusst langsam). Dann den Oberkörper nach vorne (Waagerechte) und die Ellenbogen (weiterhin mit Hanteln) 10 x nach hinten ziehen (die "Ruderbewegung"). Danach auf den Rücken legen und die Arme 15 x nach oben ("Hantelbank").

    Danach 3 richtige Liegestütze und 10 x auf den Knien. Dann auf den Bauch, Arme in U-Haltung, Oberkörper hoch und 10 x nach vorne strecken (nach jedem Durchgang eine Mini-Pause, kurz ablegen, atmen und direkt wieder hoch).

    Auf den Rücken legen, hoch zur Brücke und 2 x 12 Mal auf der Stelle laufen, das Bein zum Fußende strecken. Flach auf den Rücken legen, Beine anziehen und beide Beine 10 mal nach unten strecken. Anschließend 2 x 12 mal im Wechsel ("flaches Fahrradfahren"), den Oberkörper dabei hoch, zu den Beinen drehen. Ich mache diese Übung immer (so wie anfangs bei den Hanteln) bewusst langsam, achte dabei auf alles, gerader Rücken (LWS auf den Boden drücken), die Beine (die Knie) gerade strecken, Füße anziehen (Zehe zum Bein ziehen), Oberkörper möglichst hoch und bewusst zu den Seiten drehen.

    Als Abschluss noch eine Dehnübung für die Fersen. Dazu nahm ich das blaue Theraband, das viel strammer (und kürzer) als das rote Band ist. Im Ausfallschritt, unter den vorderen Fuß das Band, die Enden nehmen und die Übung von Anfangs mit den Hanteln, also mit den Händen zu den Schultern (10 mal). Dabei den hinteren Fuß stehen lassen und möglichst weit nach vorne dehnen. Im linken Fuß tat das heftig weh, war am stechen und brennen ohne Ende. Mit rechts fiel es mir dann total leicht, trotz intensivem Dehnen habe ich dort kaum was gemerkt. Deswegen habe ich dann nochmals gewechselt und habe es mit links nochmals intensiv durchgezogen.

    Ja, und danach waren die Schmerzen, die Stiche in der linken Ferse dann wieder super heftig, was die Ärztin ja schon "vorausgesagt" hatte, dass ich das Dehnen der Fersen zunächst sehr schmerzhaft merken würde.

    Aber dennoch habe ich mich dabei sehr darüber gefreut, dass es nur im linken Fuß so intensiv gewesen ist, dass es dem rechten Fuß schon viel besser geht, dass ich rechts kaum was gemerkt habe. Eine "Baustelle" reicht ja schließlich, beide Fersen gleichzeitig so heftig zu merken (so schmerzhaft), das war schon ziemlich hart. Mit der linken Ferse habe ich jetzt anscheinend noch genug Arbeit vor mir.....

    Ernährung:
    11 Uhr 1 gekochtes Ei, 1 Erdbeer-Quark.
    19 Uhr Lachs-Steak mit Gemüse (Erbsen, Möhren, Broccoli, Blumenkohl aus der Mikrowelle).

    Trinken: 4 Gläser Wasser 0,2 l, 1 Glas frischer Zitronensprudel 0,2 l, eine kleine Tasse Kaffee.

    Bewegung: Fahrradfahren 10 Kilometer in 36 Minuten. Rund 15 Minuten Gymnastik.

  • Freitag, 21. November 2014

    Am Freitag fand ich es sehr schön,

    - dass es mir seelisch wieder etwas besser ging. Die letzte Woche war sehr hart für mich. Jeder Mensch ist darin nunmal anders.

    Am Montag der Abschied von meiner Physiotherapeutin, die zwar total lieb und nett ist, aber sport- bzw. therapiemäßig habe ich meiner Meinung nach das Richtige gemacht. Auch ihre SMS, wie traurig und enttäuscht sie deswegen von mir wäre, hat mich zusätzlich seelisch mächtig aufgewühlt.

    Dann die Sache mit dem Wechsel zur Podologin. Meiner bisherigen Fußpflegerin habe ich noch gar nicht abgesagt, aber der Termin ist ja auch erst Anfang Dezember. Ich werde es in Kürze per SMS machen. Vor diesem neuen Termin habe ich allerdings auch schon Angst. Der Nagel ist ja immer noch in der Haut, das tut bei Berührungen nach wie vor sehr wehr (zum Glück ist die Entzüdung an sich inzwischen so weit raus). Meine bisherige Fußpflegerin hat sich ja gar nicht mehr daran getraut. Vor diesem Termin, wenn das in Kürze dann richtig behandelt wird, habe ich jetzt wirklich schon Angst. Ganz ohne Schmerzen wird das nicht gehen, angenehm wird das ganz bestimmt nicht werden. Ja, und dabei dann trotzdem stillhalten zu müssen. Das fällt mir dann immer sehr schwer.

    Dann der erste Todestag unserer Katze. Sie gehörte halt als unsere "Tochter" ganz fest zu unserer kleinen "Familie". Meinem Freund erging es darin übrigens nicht anders. Es kamen zu viele Erinnerungen an sie auf. Abends standen wir beide dann Arm in Arm im Wohnzimmer, haben uns über sie unterhalten und uns liefen beiden die Tränen. Ja, aber jetzt heißt es wieder ablenken und nach vorne gucken. Wir haben ihr 20 schöne Jahre geschenkt und jetzt muss das Leben halt anders (ohne sie) weitergehen. Ja, so ein "Jahrestag" kann in solchen Sachen halt sehr viele Emotionen wecken.

    Ja, und dann habe ich mich ja dazu entschlossen, die Weihnachtsfeier von der Wassergymnastik für dieses Jahr endgültig abzusagen (möchte aber dennoch weiterhin zum Verein und zu dieser Gruppe gehören). Aber trotzdem will ich, sobald mein Zeh wieder in Ordnung ist, damit wieder durchstarten. Schon alleine für die Fersen, die ich am Freitag, nach der intensiven KG am Donnerstag wieder so richtig schmerzhaft gemerkt habe, brauche ich wieder mehr Sport, also mehr Bewegung.

    Ich hatte mehrere sehr unruhige Nächte in der letzten Woche, konnte kaum schlafen und hatte auch heftige Alpträume. Morgens hatte ich dann mächtige Kreislaufprobleme, zum Teil auch etwas Kopfschmerzen und Bauchschmerzen, so dass ich erst später im Büro war. Jeder Tag wieder etwas mehr "Minus" (aber immer noch alles im "grünen, erlaubten Bereich"), worüber ich mich geärgert habe. Aber das will ich jetzt schnellstmöglich wieder ändern.

    - dass ich am Freitag dann immerhin wieder 1,5 Stunden "Plus" gemacht habe, also länger gearbeitet habe.

    - dass ich am Freitag eine umfangreiche, etwas größere Aufgabe, zu der ich in der letzten Woche nicht gekommen bin, endlich wieder im Griff hatte, im Laufe des Nachmittages fertig bearbeitet habe.

    - dass ich am Freitag wieder so gut drauf war. Auf der Arbeit ergaben sich zwei gute Situationen, über die wir sehr lachen mussten (sehr schöne Situationskomik). Bei einer bekam ich auch mal wieder einen kleinen Lachanfall. Ist zwar immer peinlich, wenn mir dann die Tränen laufen (als wenn ich heulen würde), aber dagegen komme ich bei heftigem Lachen halt nicht an. Die laufen dann einfach so los.

    - dass ich abends noch eine gute Idee hatte, was wir am Samstag (also heute) unternehmen werden. Die ersten Weihnachtsmärkte fangen hier in der Region bereits jetzt, also Ende November an. Wir haben dann überlegt, dass wir anstelle eines normalen Einkaufsbummels (Einkaufen müssen wir auf jeden Fall noch) auch mal wieder über einen Weihnachtsmarkt bummeln können. Darauf freue ich mich jetzt schon, das ist halt eine andere Atmosphäre, als durch Geschäfte zu laufen. Und kalt ist es hier auch schon, meine Handschuhe habe ich jetzt immer in der Jackentasche griffbereit. Als ich hier am Freitag morgen gegen 7.30 Uhr losgelaufen bin, da waren es 5 Grad. Ich finde das schon sehr kalt (auch wenn es noch keine Minusgrade sind). In den Parks war schon rauhreif, da hat es schon gefroren. Meine Kollegin musste morgens auch schon ihr Auto frei kratzen.

    - als ich meinem Trainer für seine weiteren sportlichen Projekte (über die in der Zeitung bzw. im Internet berichtet worden ist) viel Erfolg gewünscht habe. Er ist sportlich halt sehr vielseitig (was ich gut finde). Ich fand seine gesteckten Ziele darin zwar ziemlich hoch (natürlich will er bei allen Sachen "gewinnen"), aber darin denke ich halt immer etwas anders (also gerade im sportlichen Bereich). Dabeisein ist alles und dann halt das Beste geben, so hoch wie möglich kommen. Er peilt jedoch sofort das große Ziel, also den Sieg an. Zum einen verstehe ich ihn, aber gerade dabei (es ist ein "Gruppen- bzw. Mannschaftssport") kommt es nicht nur auf ihn (auf seine persönlichen Leistungen) an, sondern auch auf die "Tagesform" der anderen Teilnehmer, auf die er ja keinen Einfluss hat. Deswegen würde ich persönlich lieber nur versuchen, das beste Ergebnis, was möglich ist, zu erzielen. Ich bin mal gespannt, wie es dann ausgehen wird, welchen Platz sie dabei dann belegen werden. Grundsätzlich finde ich seine sportlichen Projekte (seinen Einsatz dafür) aber total gut, deswegen habe ich ihm dafür dann halt auch viel Erfolg gewünscht.

    Aber bezüglich immer das Beste zu geben, so bin ich auf der Arbeit ja auch. Es macht mir halt Spaß, es ist eine Herausforderung für mich, immer alles möglichst fehlerfrei zu machen. Und nach einem Fehler ärger ich mich darüber und sehe es als Ansporn, dabei demnächst noch mehr aufzupassen und es noch besser und gründlicher zu bearbeiten (also möglichst fehlerfrei). Obwohl auch mein Chef immer schon sagt, dass ich nicht immer alles 150 prozentig machen soll (dieses gründliche Überprüfen hält bei manchen Sachen halt auch auf).

    Letzte Woche habe ich bei einer Sache eine Unterschrift vergessen (also die Sache an sich war fertig und richtig, ich habe am Ende total vergessen, sie auch unterschreiben zu lassen). Als ich darauf angesprochen worden bin, da war es mir total peinlich (dass "ausgerechnet" ich es vergessen habe). Meine Kollegin fand es sogar gut, dass auch mir mal ein Fehler passiert ist, dass auch ich "nur" ein Mensch und kein "Roboter" (also völlig fehlerfrei) bin (Grins). Ja, aber trotzdem hat es mich geärgert und dabei werde ich demnächst noch mehr aufpassen, ob ich auch wirklich alle Unterschriften zusammen habe. Ja, darin bin ich wirklich sehr ehrgeizig, das kann ich nicht anders sagen.

    Gerade nachdem ich auf der Arbeit eine längere Zeit mehr durch die blöden Depressionen (und dadurch Krankenscheine) negativ aufgefallen bin, will ich dort jetzt halt lieber durch die positiven Sachen auffallen, also dass ich alles so gründlich und richtig bearbeite (und nicht durch irgendwelche blöden Fehler).

    Ernährung:
    9 Uhr 1 Scheibe Brot mit Wurst.
    12 Uhr 2 Scheiben Brot (1 x mit Wurst, 1 x mit Ei), 1 Erdbeer-Quark.
    20 Uhr 1 paniertes Schweineschnitzel und Gemüse (Erbsen, Möhren, Mais).

    Trinken: 2 Gläser Wasser 0,2 l, 1 Glas 0,2 l frischen Zitronensprudel, zwei kleine und eine große Tasse Kaffee.

    Bewegung: Keine. (Abends war ich total kaputt. Zuerst haben wir im WDR Horst Lichter bei der "Schnitzeljagd" geguckt, dann bin ich schließlich auf der Couch eingeschlafen).

  • Donnerstag, 20. November 2014 (KG)

    Am Donnerstag war ich wieder im neuen KG-Institut. Das fand ich wieder total gut. 25 Minuten haben wir wieder sehr gut durchgezogen.

    Zuerst knapp 5 Minuten eine heftige, schmerzhafte Massage der Waden. Sie wollte wissen, wie der aktuelle Stand ist, wie verhärtet sie aktuell sind. Dabei traf sie mehrere sehr schmerzhafte Stellen, an denen ich ziemlich zusammengezuckt bin. Meine bisherige Physiotherapeutin hat nie so intensiv zugepackt, aber es soll ja schließlich auch was bringen!!

    Dabei haben wir so ein richtig nettes und positives Gespräch geführt. Ich meinte zu ihr, dass ich dann ab Montag "so richtig" dort in Behandlung (bei ihr) sei, worüber ich mich freuen würde. Daraufhin meinte sie zu mir, dass ich in ihren Augen dort bereits jetzt so richtig aufgenommen sei, am Montag würden dann halt die festen, regulären Termine beginnen. Sie meinte dann zu mir, dass sie sich darüber freuen würde, dass ich ihre neue Patientin sei. Trotz dieser Erkrankung und der dauerhaften Therapie (und auch der aktuellen Schmerzen) wäre ich so gut drauf (wir waren zusammen am Lachen), das fand sie so richtig schön. Die meisten Patienten wären bei der Therapie am stöhnen, hätten dazu im Grunde gar keine Lust. Sie fand es schön, dass ich es komplett so durchziehen würde, ohne darüber zu stöhnen (darum gehe ich ja schließlich dorthin). Grundsätzlich finde ich die KG bei ihr viel besser, intensiver und auch anspruchsvoller als bei meiner bisherigen Physiotherapeutin.

    Dann zuerst kleine Bewegungen mit den Füßen, zum Warmwerden sozusagen. Ich saß auf der Liege, die Füße auf den großen Gymnastikball stellen. Mit den Füßen (also auf dem Ball) etwas vor und zurück rollen, von der Ferse zu den Zehen. Schon dabei fiel ihr auf, dass es mir mit dem rechten Fuß viel leichter fällt, dass ich den linken Fuß, wegen der heftigeren Schmerzen in der Ferse, automatisch viel steifer halte, viel weniger bewege. Dann auf dem Ball etwas laufen, also die Füße im Wechsel mit etwas Druck auf den Ball drücken.

    Danach ging es im Stehen auf der Gymnastikmatte weiter. Zuerst der Ausfallschritt, den sie (genauso wie mein Trainer) auch so mag. Zunächst nur im Wechsel, die hintere Ferse dabei immer intensiv dehnen. Dann fragte sie, ob ich dabei auch was für den Rücken machen möchte. Ja klar, sehr gerne, solche "Kombiübungen" machen eh mehr Spaß (diese Einstellung fand sie sehr gut). Daraufhin holte sie ein rotes Theraband raus. Jeweils mit dem vorderen Fuß mittig darauf stellen, die Enden in die Hände nehmen, gerader Rücken (also Bauch anspannen) und mit den Händen im Wechsel zu den Schultern, also die Biceps-Übung. Immer 10 x mit den Händen im Wechsel hoch. Dabei die Füße (also diesen Ausfallschritt) 4 x Wechseln (also 2 x mit rechts vorne und 2 x mit links). Dabei haben wir uns über meine weitere Therapie unterhalten, wie es bei mir sonst noch so läuft. Einschließlich meiner Zeit in der Reha, wo ich immerhin gelernt habe, die Schmerzen weitestgehend zu ignorieren, damit im Alltag so gut es geht klarzukommen (die Schmerzen sozusagen symbolisch im Auto vom "Beifahrersitz" in den "Kofferraum" zu verbannen, wovon ihr Chef, nach einer Schulung, ebenfalls immer sprechen würde).

    Dann ging es noch etwas mit Kniebeugen weiter. Die Beine weit auseinander. Die Füße dabei leicht nach außen, also etwas mehr auf die Außenkante (zwar gerade stehen lassen, aber die Hauptbelastung mehr auf die Außenkanten). Die Hände "verkreuzt" auf die Schultern legen, Bauch anspannen (also gerader Rücken) und mehrmals tief runter in die Kniebeuge, kurz halten und wieder hoch. So einige (mindestens 10) Wiederholungen, kurze Pause, dann nochmals 10 Wiederholungen. Das ging mächtig in die Oberschenkel. Bei den ersten zwei Durchgängen sollte ich die Arme dabei noch nach vorne strecken. Dabei war ihr mein Rücken, meine Körperhaltung jedoch zu krumm, zu gebeugt. Daraufhin kam dann die andere Variante mit den Händen auf den Schultern, die wir dann noch intensiv durchgezogen haben.

    Das war es dann, danach war die Zeit um. Ich fand diese KG wirklich sehr gut, wir haben jede Minute intensiv genutzt. Die Haltestelle ist dort ja fast vor der Türe. Die Straßenbahn kam schon nach wenigen Minuten, damit war ich ruck-zuck, nach rund 10 Minuten bereits zu Hause (das klappt von dort aus wirklich viel besser, als vom bisherigen Institut aus, für mich auf jeden Fall ein sehr großer Vorteil).

    Meine Mutter hat für mich bei ihrer Podologin für Anfang Dezember einen Termin vereinbart. Für mich also definitiv der nächste Schritt, um mich vom bisherigen Institut zu lösen. Meinem Zeh geht es auch etwas besser. Berührungen tun zwar immer noch weh, aber nicht mehr ganz so intensiv wie bisher. Der Schmerz lässt deutlich nach.

    Nach der KG hatte ich natürlich wieder deutlich mehr Schmerzen in der linken Ferse (sehr heftige Stiche). Den restlichen Abend habe ich dann vor dem Computer verbracht.

    Ernährung:
    9 Uhr 1 Scheibe Brot mit Wurst.
    12 Uhr 2 Scheiben Brot mit Wurst, 1 Erdbeer-Quark.
    21 Uhr Puten-Medaillons mit Kartoffen und Möhren ("Fertigessen" aus der Mikrowelle), 1 Vanille-Quark.

    Trinken: 5 Gläser Wasser 0,2 l, zwei kleine und eine große Tasse Kaffee.

    Bewegung: 25 Minuten KG, intensive Dehnübungen für die Fersen (im Ausfallschritt und bei Kniebeugen).

  • Mittwoch, 19. November 2014 (Sport)

    Das Wichtigste vom Mittwoch zusammen gefasst:

    Ich möchte mich jetzt von meinem bisherigen KG-Institut komplett lösen, möchte dort für meinen Wechsel nicht mehr "Rede und Antwort" stehen müssen. Deswegen habe ich meiner Mutter Bescheid gesagt, dass sie für Anfang Dezember bei ihrer Podologin einen Termin für mich ausmachen soll. Damit gehe ich nun also den nächsten Schritt bezüglich Änderungen in meinem Leben.

    Ich hoffe, dass ich mit jedem weiteren dieser Schritte, alles was mich seelisch belastet bzw. beschäftigt zu ändern, mein Leben (und damit auch meine Nervosität) wieder besser in den Griff kriegen werde.

    Die Weihnachtsfeier von der Wassergymnastik habe ich offiziell abgesagt. Ich wollte sie nicht anlügen, da ich mich mit ihr echt gut verstehe und sie auch sehr mag. Deswegen habe ich ihr von den Hemmungen erzählt, die vielen Frauen, auch die vielen neuen Teilnehmerinnen, dort in einem Raum zusammen zu sehen. Da sie meine stille Art inzwischen ja auch schon etwas kennt, konnte sie das zum Glück dann auch verstehen (wie heißt es doch so schön, ehrlich währt am längsten). Aber ich habe ihr trotzdem versprochen, dass ich wieder dabei sein werde, sobald ich den Zeh (die Entzündung) wieder im Griff habe. Wegen der Schmerzen in den Fersen brauche ich diese Bewegung auch unbedingt wieder.

    Dann hat mein Freund mich mit einem Buch überrascht, dass ich letztens gesehen habe, dass er mir dann "heimlich" gekauft hat. Wir beide "brauchen" für solche Geschenke und Aufmerksamkeiten keine besonderen Anlässe wie Weihnachten usw. Solche Geschenke machen wir uns immer mal wieder zwischendurch (je nachdem, was sich halt so ergibt). Es ist ein spannender Mystery-Thriller um einen Todesfall und eine geheimnisvolle Familie, die in einem schottischen Schloss wohnt. Das hört sich auf jeden Fall sehr spannend und interessant an.

    Dass ich über dieses Tagebuchschreiben auch andere Personen kennengelernt habe, mit denen ich mir inzwischen zum Teil auch Mails schreibe und deren Einträge ich ebenfalls lese (ich finde es halt auch interessant, was andere so erleben, wie andere mit ihren Alltagserlebnisse umgehen).

    Von den Kollegen meines Freundes habe ich mehrere gute Tipps bekommen, wie ich die Probleme mit meinem Computer in den Griff bekommen kann. Darum werde ich mich nächste Tage dann kümmern (wie man den Viren-Scanner vorübergehend ausschalten kann, um neue Programm installieren zu können, womit ich mich bisher noch nicht beschäftigt habe).

    Am Donnerstagabend war ich dazu viel zu kaputt. Das Training war zwar wieder super gut, aber danach war ich wieder total kaput und geschafft. Ich hatte mir mehrere Sachen im Haushalt (Wäsche sortieren und die Spülmaschine anschmeißen) fest vorgenommen, was ich auch noch durchgezogen habe. Beim Training waren mehrere Übungen dabei, bei denen die Fersen mit einbezogen waren. Anschließend hatte ich in beiden Fersen ganz heftig Stiche (was jetzt wieder weg ist). Trotzdem zog ich den Haushalt noch wie geplant durch, zwar mit langsamen Laufen (und Füße abrollen), aber ich habe alles noch geschafft. Augen zu, Zähne zusammen beißen und los ging es. Von 20 Uhr (als ich zu Hause war) bis gegen 23 Uhr bin ich hier noch mächtig rumgewuselt. Aber dann konnte ich nicht mehr. Die Beine machten immer mehr schlapp. Ich wollte mich dann etwas hinlegen und bin sofort fest eingeschlafen (bis gegen 2 Uhr). Danach habe ich dann erstmal meine Sachen für morgen sortiert. Ich wollte morgen eigentlich wieder etwas länger arbeiten, aber dann fiel mir meine KG im neuen Institut wieder ein. Dafür musste ich ja auch die Sachen mitnehmen. Das hätte ich vorhin fast vergessen. Gut, dass ich dort dann ab nächste Woche Montags in Behandlung bin.

    Die Minusstunden bin ich nach und nach am Abbauen. An manchen Tagen mehr, an anderen Tagen halt mit weniger Minuten (die ich dann dementsprechend länger bleibe). Bezüglich meines täglichen Ganges zur Post (ich hole jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit die Post ab, die ich im Büro dann sofort "bearbeite", also öffne und entsprechend verteile), haben mir Kolleginnen jetzt empfohlen, mir diese Zeit von unserem Chef bestätigen zu lassen, da es ja schließlich auch schon Arbeitszeit ist. Im Grunde haben sie recht und ich finde diese Idee auch gut, aber nach dem ganzen "Drama" von letztens, als ich die Minusstunden in Urlaubstage umwandeln wollte, was ja nicht geklappt hat, traue ich mich jetzt nicht, diesen Weg zu gehen. Auch wenn meine Kolleginnen Recht haben und dieser Gang zur Post eigentlich zur Arbeitszeit gehört, mir kommt es so vor, als wenn ich (mit der Bestätigung dafür) irgendwelche Gründe suchen würde, um von den Minusstunden wieder runter zu kommen. Mal sehen, ob sich so ein Gespräch mal ergibt und wie er darauf dann überhaupt reagiert.

    Ja, und heute Abend war ich dann ja noch beim Training. Das Training an sich einschließlich unserer Gespräche dabei waren mal wieder sehr gut. Heute Mittag war ich zeitweise noch mächtig kalt, aber davon konnte beim Training keine Rede mehr sein. Schon beim Aufwärmtraining mit einigem Laufen auf der Stelle wurde ich dann mächtig warm. Mein Puls war fast die ganze Stunde über ziemlich hoch.

    Es war in etwa Hälfte/Hälfte. Die eine Hälfte waren Übungen, die ich inzwischen (nach dem vielen Training) ziemlich gut kann, womit ich keine Probleme mehr habe. Die mir nicht unbedingt super leicht fallen, die ich aber dennoch gut im Griff habe. Dazu zählen auch die richtigen Liegestütze (insgesamt 20 mit mehreren Unterbrechungen), mehrere Übungen mit Hanteln und der Hantelstange, Übungen auf dem Rücken liegend usw.

    Die andere Hälfte waren deutlich schwerere Übungen, bei denen ich zum Teil kurz vor der Aufgabe stand, die ich aber dennoch "mit letzter Kraft" geschafft habe. Manchmal habe ich dann echt gedacht, dass er vergessen hätte "Pause" zu sagen. Aber so (immer ein paar Wiederholungen mehr bzw. die Spannung ein paar Sekunden länger halten) steigert er die Intensität bei den einzelnen Übungen immer ein bisschen mehr. Mal bei den Unterarm-Liegestützen, mal bei schweren Hantelübungen usw.

    Mir fallen halt alle Hantelübungen am schwersten, bei denen die Arme gestreckt bleiben sollen. Egal ob ich sie im stehen seitlich heben soll oder aus dem Liegen heraus nach oben. Mit gestreckten Armen fällt mir alles ziemlich schwer. Aber auch dabei lässt sein "Pause" zum Teil lange auf sich warten..... Meine Bewegungen werden immer langsamer und ich überlege schon, ob ich, weil die Kraft nachlässt, die Übung einfach abbrechen soll. Aber irgendwie halte ich es bei den meisten Sachen dann doch bis zum Ende durch (gebe so gut wie nie auf). Aber mein Training hier zu Hause macht sich auch bei ihm bemerkbar. Z. B. mit den Hanteln, auf dem Rücken liegend, dieses Hochdrücken wie auf der Hantelbank. Damit ziehe ich hier inzwischen immer 15 Stück durch. Allerdings zu Beginn meines Trainings. Bei ihm war es mittendrin, nachdem ich die 20 Liegestütze bereits hinter mir hatte. Beim ersten Durchgang 16 Wiederholungen, was ich aber gut geschafft habe (ein mehr war kein Problem). Bei der Wiederholung habe ich dann allerdings etwas schlapp gemacht. Die Kraft verließ mich total und ich war froh, dass ich immerhin noch 10 mal geschafft habe.

    Am schwersten fallen mir, wegen der Schmerzen in den Fersen, auch noch alle Übungen im Ausfallschritt, was er immer wieder gerne mit einbaut, wobei die Fersen unter Spannung sind. Aber auch dabei gilt, Augen zu und durch. Die Stiche waren dabei zwar vom Feinsten, aber ich hoffe, dass das im Laufe der Zeit, umso öfter wir das machen, immer besser werden wird.

    Dann waren noch weitere Übungen dabei, unter anderem (als "Partnerübung", also damit ich das Gleichgewicht nicht verlieren kann) Kniebeugen, wobei ich ziemlich tief gekommen bin, auf jeden Fall deutlich weiter, als wenn ich es sonst alleine mache. Auch Übungen auf der Seite liegend, die ebenfalls "relativ" gut geklappt haben.

    Heute Abend habe ich mich dann extra so intensiv mit dem Haushalt beschäftigt. Ansonsten hätte ich zu sehr einen Moralischen bekommen (wobei später eh noch ein paar Tränen liefen). Unsere Katze ist jetzt ein Jahr tot. Ich weiß, dass das für viele nichts zu bedeuten hätte, aber mir hat sie halt mehr bedeutet, sie war wie meine Tochter. Ich trauere bis heute um sie und mir kommen bis heute in manchen Situationen die Tränen (so wie vorhin auch wieder). Ihren Geburtstag und ihren Todestag werde ich nie vergessen. Ja, und in dieser Nacht vor einem Jahr hat sie ja plötzlich total abgebaut, konnte nicht mehr laufen, nicht mehr zu ihrem Klo laufen. Ein totaler Schwächeanfall. Morgen früh ist sie dann ein Jahr tot. Diese Gedanken machen mir genauso viel zu schaffen, als wenn es um meinen Vater gehen würde. Ob Mensch oder Tier, Lebewesen ist für mich Lebewesen, so etwas kann ich nicht vergessen. Deswegen habe ich mich heute Abend halt total auf den Haushalt gestürzt, habe mich damit so gut es geht abgelenkt (bis zur totalen Erschöpfung sozusagen).

    Für mich kommt jetzt halt auch die Zeit der seelischen Aufregungen. Die Sache mit meinem Zeh kommt jetzt noch dazu. Die neue Podologin und dann der neue Start bei der Wassergymnastik (der mir mit Sicherheit schwer fallen wird, aber ich will es auf jeden Fall durchziehen). Auf der Arbeit nächste Woche eine Betriebsversammlung (da muss ich auch mit dabei sein, das wird nicht anders gehen) und dann auch die Weihnachtsfeier. Jedes Jahr kämpfe ich aufs Neue mit mir, ob ich daran zumindest eine Zeitlang teilnehmen soll. Meistens (in den letzten Jahren) entscheide ich mich dagegen, bleibe einfach in meinem Büro sitzen. Aber vielleicht sind es auch nur die Hemmungen wie bei der Wassergymnastik. Wenn man sich einmal dazu überwunden hat, dass es beim zweiten Mal dann schon viel leichter fällt. Ja, auch das beschäftigt mich innerlich im Moment sehr intensiv, diese zusätzlichen "kleinen" Termine, die für mich seelisch alles andere als klein sind. Einerseits kann ich mich natürlich auch vor allen Sachen weiterhin drücken, aber andererseits möchte ich halt auch dabei sein, dazu gehören. Diese innere Zwickmühle macht mir jedes Jahr aufs Neue zu schaffen, beschäftigt mich Jahr für Jahr aufs Neue (kein Wunder, dass ich diese blöde Nervosität im Moment nicht so richtig in den Griff kriege).

    Ernährung:
    9 Uhr 1 Scheibe Brot mit Wurst (wegen Kreislaufprobleme kam ich heute morgen erst spät in die Gänge, habe dann erst im Büro während des Postdienstes gefrühstückt).
    13 Uhr 2 Scheiben Brot mit Wurst, 1 Erdbeer-Quark.
    20 Uhr 1 Müller-Milchreis Erdbeere.
    21 Uhr Gurkensalat.

    Trinken: 5 Gläser Wasser 0,2 l, zwei kleine und eine große Tasse Kaffee.

    Bewegung: Eine Stunde sehr intensives Training mit allem, was dazu gehört, also einschließlich Konditionstraining (Laufen auf der Stelle), einiges mit Hanteln, Liegestütze, Kniebeugen, Crunches, Übungen fürs Gleichgewicht (im Ausfallschritt) usw.

  • Dienstag, 18. November 2014

    Der heutige Tag war für mich mal wieder ein seelisches Auf und Ab.

    Heute Morgen, als ich mich gerade auf den Weg zur Arbeit machen wollte (gegen 7 Uhr), da ging mein Handy. Eine SMS. Um diese Zeit kriege ich so gut wie nie Nachrichten, nur super selten. Sie war von meiner bisherigen Physiotherapeutin. Sie wäre so traurig darüber, dass ich nicht mehr zu ihr kommen würde. Sie wäre auch so enttäuscht von mir und fand es von mir so unfair, dass ich mit ihr nicht in Ruhe darüber geredet hätte. Aber sie könnte mich verstehen und wünscht mir "trotzdem" alles Gute und frohe Weihnachten.

    Damit hat sie mich dann zunächst in ein "Gefühlschaos" gestürzt. Nicht wegen dem Wechsel an sich, aber wie es gelaufen ist. Zuerst bekam ich dann sogar ein schlechtes Gewissen und wollte mich bei ihr per SMS dafür entschuldigen. Aber dann habe ich gedacht "blödsinn", ich habe alles richtig gemacht, was mir auch mehrere Personen, mit denen ich darüber geredet habe, bestätigt habe.

    Ich war rund 3 Jahre bei ihr in Behandlung. Die persönlichen Gründe, dass ihre Therapie die ganzen drei Jahre über auf dem gleichen "Level" blieb (es bei ihr gar kein "Vorwärtskommen" gab, da ich ja krank sei und nicht überfordert werden dürfe), das habe ich ihr lieber nicht gesagt. Wie gut mir körperlich (und auch seelisch) die Erfolge bei den Übungen tun, wie viel (trotz Krankheit) bei mir möglich ist, das sehe ich ja schließlich Woche für Woche bei meinem Training (mein Trainer ist diesbezüglich zum Glück völlig anders und gibt mir bei den Übungen immer wieder neue Herausforderungen).

    Und die organisatorischen Gründe, die ich ihr gestern genannt habe, die kennt sie schon lange. Wie oft habe ich in den drei Jahren bei ihr darüber "gemeckert" und geschimpft, wenn ich unten wieder vor verschlossener Türe stand oder wenn sich ihre nervige Chefin mal wieder in die Therapie eingemischt hat. Jedes Mal sagte sie dann, dass es dort halt so wäre, daran würde dort keiner was ändern. Und in der ganzen Zeit hat sie (nach Unterbrechungen der Therapie) vielleicht 5 oder 6 mal ein paar Minuten länger gemacht, damit ich die volle Therapiezeit bekomme. Sie hat mir sogar letztens noch erklärt, dass dort mit an- und ausziehen immer nur 20 Minuten reine Therapiezeit eingeplant werden (Termine immer im 25 Minuten Rhythmus). Im neuen Institut soll man pünktlich da sein, damit die reine Therapiezeit von 25 Minuten eingehalten werden kann.

    Ja, was hätte ich gestern mit ihr darüber noch groß diskutieren sollen. Wenn ich ihr den Wechsel zu Beginn der KG gesagt hätte, dann hätte ich mir ganz bestimmt 20 Minuten lang Vorwürfe anhören können und vor lauter Aufregung hätte ich dann ganz bestimmt die ganze Zeit über geweint. Das wollte ich halt lieber vermeiden. Im Grunde bin ich ihr ja auch keine "Rechenschaft" schuldig. Ja, und die organisatorischen Gründe, die mich dort so nerven, die habe ich ihr ja schließlich gesagt. Ganz abgesehen von meiner "Vorturnerin", der älteren Patientin vor mir, die mich auch oft genug genervt hat, wenn sie mich im Arm oder am Handgelenk festgehalten hat, unbedingt noch ein paar Sätze mit mir reden wollte, so dass meine Therapie im Grunde immer verspätet anfing. Sie hat mehrmals versucht dazwischen zu gehen, konnte sich aber nie durchsetzen. Und selbst wenn ich dann relativ pünktlich im Behandlungszimmer war, dann stand sie noch am Empfang und hat mir ihr oder ihrer Chefin private Gespäche geführt. Wirklich pünktlich fing meine Therapie so gut wie nie an, hörte aber immer pünktlich auf, da der nächste Patient bereits im Wartezimmer war.

    Ja, was soll ich mit ihr jetzt noch über diese Punkte diskutieren. Und warum sollte ich mich dafür entschuldigen, dass ich mir was anderes gesucht habe? Im Grunde bin ich ein sehr, sehr großer Gewohnheitsmensch, der mit Veränderungen sehr große Probleme hat. Aber hin und wieder lässt es sich halt leider nicht vermeiden. Aber gerade deswegen bin ich froh, dass sich in meiner Therapie nur diese eine Sache ändert. Also dass ich weiterhin meinen Trainer habe und auch den Schwimmverein, also die Wassergymnastik. Dort insbesondere ein paar Frauen, mit denen ich mich halt so richtig gut verstehe und auf die ich mich (auch im Rahmen der Wassergymnastik) wirklich schon wieder so richtig freue.

    Diese SMS am frühen Morgen hat mich seelisch auf jeden Fall mächtig aufgewühlt (die Vorwürfe, dass ich unfair gewesen wäre und dass sie deswegen so enttäuscht von mir gewesen ist). Der Arbeitstag verlief dann zum Glück sehr schön und positiv, ich bin mit meinen Aufgaben (insbesondere aus dem Bereich der Buchhaltung, aber auch Diktaten und der Post) sehr gut voran gekommen. Arbeitsmäßig war heute alles im "grünen Bereich".

    Auf dem Weg nach Hause wollte ich dann eigentlich wieder etwas Musik hören. Mein MP3-Player ging zwar an, das Display leuchtete, aber dann tat sich gar nichts mehr. Gar keine Reaktion mehr (das Display leuchtete die ganze Zeit über, wie eine Taschenlampe, bis ich zu Hause war). Ich hatte echt schon Angst, dass es kaputt sein könnte. Es ist doch erst ein paar Monate alt. Und wo die Quittung davon ist (wegen Umtausch), das könnte ich so spontan gar nicht sagen. Aber zum Glück war nur die Batterie leer. Mit neuer Batterie war dann wieder alles in Ordnung. Aber schon seltsam. Es hat ja auch eine Batterie-Anzeige (wo nichts von der schwachen Batterie angezeigt worden ist). Und dass man es mit schwacher Batterie auch gar nicht mehr ausschalten konnte, dass das Display dann die ganze Zeit über so hell leuchtet, das hat mich auch sehr irritiert. Aber egal, hauptsache es funktioniert jetzt wieder richtig.

    Dafür habe ich hier mit dem Computer ein paar Probleme. Zu Hause brauchte ich dann erstmal etwas Entspannung (war gegen 19.30 Uhr zu Hause). Also vor den Computer und ein paar Musikvideos gucken. Es gibt verschiedene Internetseiten (nicht nur YouTube), auf denen es schöne Musikvideos gibt (auch auf MyVideo usw.). Als wir dieses Laptop gekauft haben, da war Windows 8 vorinstalliert. Da lief hier drauf alles. Dann hat sich (vor kurzem) Windows 8.1 selber installiert. Seitdem habe ich damit zum Teil große Probleme. Alles geht viel langsamer. Früher reichte ein Klick, jetzt muss man ständig warten, bis er reagiert. Dann bekomme ich ständig Warnhinweise, dass mit Windows 8.1 kein AMD-Graphik-Treiber installiert worden wäre. Ja, und seitdem kann ich nur noch auf YouTube Videos gucken. Auf allen anderen Seiten bleiben die Filme mittendrin stecken und laufen nicht weiter (mit dem Hinweis auf den fehlenden Treiber). Heute Abend habe ich es versucht, diesen AMD-Treiber runterzuladen. Keine Chance. Mehrere Versuche, aber jedes Mal kurz vor Schluss kam die Fehlermeldung, dass der Download fehlgeschlagen wäre. Das ist einfach zu hoch für mich. Ich weiß jetzt nicht mehr weiter, was ich machen soll. Erst lief mit diesem Computer alles so super gut, dann kam diese blöde Installation und jetzt habe ich nur noch Probleme damit, kann viele Seiten nicht öffnen bzw. die Filme halt nicht abspielen. Das nervt mich unwahrscheinlich.

    Eigentlich wollte ich heute Abend noch Fahrradfahren, aber ich war zu kaputt und letztendlich auch zu viel mit dem Computer beschäftigt, die Zeit ging viel zu schnell um, so dass ich dann doch nicht mehr gefahren bin (gut, dass ich morgen meinen festen Sporttermin, also das Training habe).

    Um meine Fersen habe ich mich immerhin an der Haltestelle gekümmert. Meine Straßenbahn kam nach etwa 5 Minuten warten. Ich habe mich dann etwas an den Borstein gestellt, es war ziemlich kühl (ein frischer Wind) und die meisten Wartenden haben irgendwie auf der Stelle "gewippt" (sich etwas bewegt). Ich habe dann halt etwas mit den Fersen an dieser Kante am Bordstein gewippt. Das tat zwar ziemlich weh, aber immerhin konnte ich die Wartzeit so sinnvoll nutzen. Ich habe zwar das Gefühl, dass die Schmerzen zeitweise nicht mehr ganz so intensiv sind, aber je nach Bewegung merke ich die linke Ferse nach wie vor immer noch sehr intensiv. Rechts nur bei speziellen Dehnübungen, aber links hin und wieder auch beim Laufen (den Schongang, das Humpeln, den Fuß dabei schön stillhalten, das habe ich mir so richtig angewöhnt). Aber trotzdem habe ich das Gefühl, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Aber ein intensives Ziehen bzw. Dehnen der linken Ferse tut nach wie vor mächtig weh.

    Auch meinem Zeh geht es langsam aber sicher besser. Das ständige Pochen und Hämmern ist zum Glück endlich weg. Er ist jetzt noch sehr berührungsempfindlich (sehr schmerzhaft), aber immerhin ist der Dauerschmerz jetzt wieder weg. Also auch damit geht es jetzt langsam wieder aufwärts.

    Ja, und dann habe ich heute Abend noch die Mail bekommen (Wassergymnastik), dass ich mich jetzt endlich wegen dem Weihnachtsessen melden soll, das Essen aussuchen soll (es muss dringend vorbestellt werden). Ja, aber wie soll ich ihnen jetzt absagen, ohne ihnen vor den Kopf zu stoßen. In der Wassergymnastik sehe ich schließlich (neben meinem Training, das mein Trainer ja eh immer wieder individuell anpasst) meine "sportliche Zukunft" sozusagen. In meiner Gruppe sind sehr viele 70 bis 80 jährigen Frauen. Diesen Sport kann man (an seine Leistungen angepasst) wirklich bis ins hohe Alter durchführen (was sich bei meiner Muskulatur ja eh nicht vermeiden lassen wird, was man jetzt ja auch an den Fersen sieht). In dem Schwimmbad (beim Training dort im Trainingsraum und bei der Wassergymnastik im Schwimmverein) sehe ich halt in erster Linie meine sportliche Zukunft, deswegen sind wir ja auch hier direkt in die Gegend gezogen (das war für uns ja auch mit ein Hauptgrund, damit ich es für meinen Sport näher habe). Die KG ist dabei ja schon mehr "Nebensache".

    Ja, aber nachdem ich in den letzten beiden Jahren am Weihnachtsessen teilgenommen habe, wie soll ich es dieses Mal absagen, ohne einem dabei vor den Kopf zu stoßen. Da muss ich mir jetzt ganz schnell was einfallen lassen, wie ich das machen soll......

    Ernährung:
    6 Uhr 1 Scheibe Brot mit Wurst.
    12 Uhr 2 Scheiben Brot mit Wurst, 1 Erdbeer-Quark.
    20 Uhr 1 paniertes Hähnchenschnitzel.

    Trinken: 4 Gläser Wasser 0,2 l, eine große und eine kleine Tasse Kaffee.

    Bewegung: Keine. (Abgesehen von der kleinen Dehnbewegung der Fersen, als ich auf die Straßenbahn gewartet habe.)

  • Montag, 17. November 2014 (KG)

    Der Montag ist zunächst echt gut verlaufen. Auf der Arbeit hatte ich alles gut im Griff, habe mehrere Aufgaben erledigt bekommen, einschließlich eines Briefes per Einschreiben, den ich zwischendurch zur Post gebracht habe. Im großen und ganzen ist der Arbeitstag durchweg positiv verlaufen.

    Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass zwei gute Kolleginnen nach Krankheit wieder da gewesen sind. Dass es ihnen besser geht. Mit der einen Kollegin hatte ich dann noch ein positives, dienstliches Gespräch, das ich ebenfalls sehr gut fand (wie die Zeit auf der Arbeit während ihrer Krankheit verlaufen ist).

    Ich finde es gut, dass sie so eine Ruhe und Geduld mit mir hat, auch wenn ich für manche Arbeitsabläufe etwas länger brauche, bis ich sie inhaltlich richtig im Griff habe. Nobody is perfect, auch ich bin es nicht. Auch wenn ich im Schreiben ziemlich sicher bin und so ziemlich alles sehr gründlich und genau bearbeite, mir viele "Kleinigkeiten" und Fehler auf den ersten Blick auffallen (nicht alle, aber die meisten), dafür habe ich halt mit anderen Sachen umso mehr Probleme. Mir fällt es zum Teil halt schwer, die richtigen Zusammenhänge (für die Abläufe) richtig zu erkennen bzw. zu verarbeiten (deswegen bin ich als selbständige Sachbearbeiterin ja auch nicht geeignet). Über manche Sachen "stolper" ich dabei immer wieder. Aber diese Unsicherheit bzw. diese Schwachstelle kennt meine Kollegin inzwischen schon und hat damit keine Probleme. Ich spreche sie dann immer an und wir gehen die Sachen zusammen durch. Dabei finde ich es dann halt echt total gut, dass sie trotzdem immer total ruhig bleibt und mit mir die einzelnen Sachen durchspricht.

    Nach der Arbeit war ich dann bei der KG. Das war seelisch sehr hart für mich. Ich wollte ihr den Wechsel keinesfalls schon am Anfang sagen. Wir haben dann erst 20 Minuten KG gemacht.

    Zuerst 10 Minuten im Liegen (auf der Liege), dabei hat sie jeden Fuß 5 Minuten in alle Richtungen gedreht und "gezogen". Dann ging es im Stehen weiter. Zuerst 5 Minuten durch den Raum laufen. Dabei hat sie darauf geachtet, dass ich die Füße immer so richtig abrolle, von der Ferse bis zu den Zehen. Dabei fielen dann mehrere total gute Sprüche (so als wenn ich als Modell über einen Laufsteg laufen würde), so dass die Stimmung dabei gut war, wir mehrmals so richtig loslachen mussten. Die letzten 5 Minuten im Stehen. Immer im Wechsel, zuerst auf die Zehenspitzen, möglichst lange das Gleichgewicht halten, kurz runter auf die Fersen (Zehen etwas hoch) und wieder hoch auf die Zehenspitzen.

    Danach meinte sie dann zu mir, dass ich es für heute geschafft hätte. In dem Moment sagte ich dann zu ihr, dass es dort heute mein letztes Mal gewesen ist, dass ich ab nächster Woche Montags in einem anderen Institut in Behandlung bin, wo ich inzwischen bereits auch schon mehrmals war. Daraufhin sah sie mich total überrascht an, was denn los wäre, nahm mich in den Arm und drückte mich (wir hatten ja ein sehr freundschaftliches Verhältnis). In dem Moment war es bei mir natürlich aus und die Tränen liefen los.

    Sie meinte dann zu mir, dass das natürlich meine Entscheidung sei, ich müsse selber wissen, wohin ich gehen möchte. Dann holte sie, während ich mich wieder an- bzw. umgezogen habe, meine "Abrechnungskarte", damit ich die letzten KG-Einheiten bezahlen konnte.

    Beim Bezahlen fragte sie dann kurz Warum. Bei mir liefen dabei vor Aufregung noch die Tränen (dagegen kam ich in dem Moment nicht an). Ich nannte dann die ganze Organisation, über die ich mich im Laufe der Zeit oft genug aufgeregt habe. Zum einen die Haustüre, die abends meistens abgeschlossen ist. Wie oft habe ich schon davor gestanden und kam nicht raus, musste sie erst runter holen (dafür musste sie dann ja immer eine andere Therapie unterbrechen). Das Gleiche gilt ja für mich. Wie oft ging zwischendurch das Telefon, dass sie während meiner Therapie mit anderen Patienten Termine durchsprechen musste. Dann hieß es jedes Mal, mach (z. B.) 10 x die Brücke, ich komme gleich wieder. Zum Teil habe ich es dann 20 bis 30 x gemacht, bis sie wieder ins Zimmer kam. Und wie oft kam ihre Chefin, die eine total hektische und hibbelige Art hat, mitten in der Behandlung ins Zimmer, hat irgendwelche privaten Sachen erzählt und hat sich dabei in die Behandlung eingemischt, hat irgendwelche Kommentare zu den Übungen abgegeben (was ich dabei anders oder besser machen könnte). Das reicht mir jetzt wirklich, deswegen habe ich mich halt mal nach einem anderen Institut umgesehen.

    Daraufhin meinte sie vorhin dann zu mir, so würde die Organisation dort halt laufen, daran würde auch ich nichts ändern und wenn es mir so nicht mehr passen würde, dann solle ich halt wechseln.... Daraufhin drehte sie sich um, holte die nächste Patientin und ging mit ihr in den Nebenraum (durch einen Vorhang getrennt). Ich schnappte meine Sachen (war inzwischen angezogen) und rief ihr durch den Vorhang hindurch nochmals kurz Tschüß zu. Sie rief kurz Tschüß und alles Gute zurück. Das war es dann. Ich ging dort dann raus und musste erstmal tief durchatmen. Die Tränen hatte ich schnell wieder unter Kontrolle.

    Ich bin dann erstmal Einkaufen gegangen (weil ich Brot brauchte). Eigentlich wollte ich "stark" bleiben, mir nichts Süßes kaufen, aber das habe ich heute nicht geschafft. Zuerst habe ich mir eine Blume, eine grüne Topfpflanze gekauft (sie steht jetzt in der Küche auf der Fensterbank). Ja, und dann konnte ich nicht widerstehen und habe mir einen Schoko-Weihnachtsmann von Kinderschokolade gekauft, ihn dann zu Hause direkt gegessen. Das musste nach diesem seelischen Stress einfach sein.

    Den restlichen Abend saß ich dann vor dem Computer und habe Musikvideos geguckt, laut über Kopfhörer. Das ist halt meine Art um abzuschalten und zu entspannen, um auf andere Gedanken zu kommen.

    Meine Favoriten sind derzeit die Lieder von Voxxclub und von Pat.

    http://www.youtube.com/watch?v=ack8j19xoJ0&index=3&list=WL

    http://www.youtube.com/watch?v=AIMJF_HE9NM&index=2&list=WL

    Das ist natürlich Geschmacksache, aber ich höre mir solche Lieder, auch unterwegs über MP3-Player (auch beim Fahrradfahren), immer wieder gerne an.

    Ja, und jetzt werde ich auch die weiteren Punkte in meinem Leben, die ich noch ändern möchte, ebenfalls in Angriff nehmen. Zuerst die Sache mit meinem Zeh, damit will ich in Kürze, sobald die Entzündung besser geworden ist, wirklich mal zu einer Podologin gehen.

    Dann will ich, ebenfalls in Kürze, den Friseur wechseln. Fange jetzt schon mal an die Preise zu vergleichen. Von meiner bisherigen Friseurin bekam ich bei jedem Besuch (ich gehe nur alle paar Monate, aus Geld-, aber auch aus Zeitgründen, weil ich dort immer mindestens 2 bis 3 Stunden sitze) mächtige Vorwürfe. Ich finde es schön, lange Haare zu haben (ich komme damit gut klar und liebe meinen Zopf, die Haare aus dem Gesicht zu haben) und gehe nur alle paar Monate zum Spitzenschneiden und Nachfärben (ich mag halt die hellen, die blonden Haare viel lieber, als die dunkel-braunen). Von meiner Friseurin bekam ich bei den letzten Besuchen aber jedes Mal totale Vorwürfe und Vorträge, dass ich öfters kommen soll, dass ich noch mehr Pflege dafür brauche (ich mache jede Woche eine Kurpackung, benutze auch nach jeder Wäsche entsprechende Mittel) usw. Langsam nerven mich diese ganzen Vorträge und Vorwürfe von ihr (das habe ich von früheren Friseuren nie zu hören bekommen). Deswegen will ich jetzt mal einen anderen Friseur ausprobieren.

    Ja, und dann will ich auch endlich wieder zur Wassergymnastik gehen. Bewegung im Wasser haben und mit anderen zusammen mal wieder Spaß bekommen. Ja, es wird Zeit, dass ich mein Leben endlich wieder richtig in den Griff kriege.

    Therapiemäßig bin ich jetzt ja wieder auf dem richtigen Weg. Mit dem neuen KG-Institut und mit meinem Trainer ja sowieso.

    Ernährung:
    6 Uhr 1 Scheibe Brot mit Wurst.
    12 Uhr 2 Scheiben Brot mit Wurst, 1 Erdbeer-Quark.
    19 Uhr 1 Schoko-Weihnachtsmann.
    20 Uhr Gurkensalat.

    Trinken: 4 Gläser Wasser 0,2 l, eine große und zwei kleine Tassen Kaffee.

    Bewegung: 20 Minuten "Bewegungstherapie" für die Füße bei der KG.
    Eigentlich wollte ich abends noch Fahrradfahren, aber nach diesem Abschied bei der KG war ich seelisch so durch den Wind, dass ich mich den restlichen Abend über nur noch vor dem Computer mit Musikvideos abgelenkt habe.

  • Sonntag, 16. November 2014 (Sport)

    Heute Mittag war ich wieder beim Sport, also beim Training. Die Übungen an sich waren wieder sehr gut, total abwechslungsreich. Bei ihm macht es halt immer wieder so richtig Spaß. Dazu war seine Motivation wieder vom Feinsten.

    Es waren einige Bewegungsabläufe mit Hanteln (und der Hantelstange) dabei, die ich alle ziemlich gut hinbekommen habe. Ja, darauf bin ich wirklich total stolz, dass ich dabei mit der Zeit immer besser werde. Diese Übungen machen mir immer weniger aus.

    Ich finde es immer wieder gut, wenn er mir dabei gute Tipps gibt, wie ich das Training zu Hause Schritt für Schritt steigern kann. Bei manchen Übungen halt statt 10 Wiederholungen auf 12 steigern und bei anderen Übungen die Reihenfolge bei der Intensität etwas steigern. Dabei bleibt er immer im realistischen Bereich, stellt dabei keine zu hohen Anforderungen. Und umso öfter ich es hier zu Hause übe, umso besser mir diese Übungen gelingen (z. B. halt mit den Hanteln), umso besser werde ich auch bei seinem Training, was dann immer so richtig Spaß macht.

    Bei der Hantelbank war seine Motivation auch wieder sehr gut. Zwei Durchgänge. Beim ersten Durchgang habe ich 15 Wiederholungen noch recht "locker" und gut hinbekommen (das habe ich hier mit den 5 kg Hanteln ja auch schon oft genug trainiert). Beim zweiten Durchgang habe ich nach 10 Wiederholungen plötzlich jedoch etwas schlapp gemacht. Ich wollte aufgeben, die Stange wieder weglegen (in die "Ablage" dafür legen), aber er war direkt dran, dass ich zumindest noch 2 Wiederholungen versuchen soll. Zuerst habe ich zwar gezögert, die Kraft in meinen Armen ließ deutlich nach, aber auch ich habe dann gedacht, was sind schon 2 Wiederholungen, wenn ich im ersten Durchgang 15 Stück und dieses Mal bereits 10 Wiederholungen geschafft habe. Und falls ich doch völlig schlapp machen sollte, konnte ja eh nichts passieren. Er stand ja schließlich direkt hinter mir (direkt am Kopfende) und hätte notfalls mit zupacken können, die Stange festhalten können (also diesbezüglich vertraue ich ihm wirklich). Und was soll ich sagen, auch diese 2 Wiederholungen habe ich noch hinbekommen.

    Beim heutigen Aufwärmtraining, mehrere "flotte" Bewegungsabläufe, ging mein Puls zwar zum Teil ziemlich hoch, aber ins Schwitzen kam ich dabei nicht. Etwa zur "Halbzeit" (wir machen ja immer eine Stunde) kamen dann Unterarmliegestütze auf dem Kasten, dabei gleichzeitig die Beine anheben, nach vorne, also unter den Oberkörper ziehen. Das finde ich immer extrem schwer. Ja, und dabei fing ich dann so richtig an zu schwitzen. Da konnte ich mir dann ein Grinsen auch nicht mehr verkneifen. Hat er es also doch wieder geschafft, mich "Frierpitter" zum Schwitzen zu bringen.....!!

    Am heftigsten war für mich seelisch das Gespräch, das wir dabei geführt haben. Es ging dabei in erster Linie um die Wassergymnastik, um die Weihnachtsfeier und die beiden Gruppen. Nun gut, man sollte nie mit seinem Trainer über Sport zu einem späteren Zeitpunkt diskutieren. Dabei kann man im Grunde immer nur den Kürzeren ziehen. Ich hatte mit so einem ähnlichen Gespräch bereits gerechnet (warum ich nicht zur Weihnachtsfeier gehe und wann ich endlich, laut unserem Trainingsplan, mit der Wassergymnastik weiter mache). Ich hatte mir so einige Argumente bereit gelegt, die ich sozusagen "wasserfest" fand (also halt gute Begründungen). Ich wusste zwar, dass mein Trainer immer sehr schlagfertig ist, aber mit so vielen guten Gegenargumenten habe ich dann doch nicht gerechnet. Mir fielen immer weniger Argumente ein, weshalb ich frühestens im Januar wieder daran teilnehmen kann und wurde schließlich auch immer stiller. Es wurde von ihm dann immer mehr zum "Vortrag" (mit nur noch wenigen Gegenargumenten von mir), weshalb ich das Training in Kürze wieder aufnehmen soll (im Grunde eigentlich "schnellstmöglich").

    Im Grunde hat er ja Recht...!! Und gegen seinen Kommentar, wenn ich nicht mehr daran teilnehmen würde, dann könnte ich auch aus dem Verein austreten, habe ich auch sofort "protestiert". Ich will auf jeden Fall im Verein bleiben, will auch auf jeden Fall bei der Wassergymnastik bleiben, aber ich habe im Moment halt ein paar Probleme.

    Zum einen ist es für mich ein Neustart, weil die Pause viel zu lang gewesen ist. Ich hätte wegen der Schmerzen in den Füßen viel früher zum Arzt gehen müssen. Ich hatte ja immer Angst, wenn ich dort die Schmerzen gemerkt habe. Wenn ich gewusst hätte, wie wichtig auch dafür die Bewegung ist, dass ich diese Schmerzen nur mit viel Bewegung (mit Dehnung der Bänder) wieder in den Griff bekomme, dann wäre ich auch schon viel früher wieder dabei gewesen. Aber so ist halt alles "doof gelaufen". Und jetzt habe ich vor diesem Neustart (zumal ich auch gehört habe, dass wir viele neue Teilnehmer in der Gruppe haben) fast genau die gleichen Hemmungen wie vor zwei Jahren, als ich zum ersten Mal dorthin gegangen bin. Im Grunde ist es richtig und ich müsste diesen Schritt, diese erste Überwindung jetzt wirklich in Kürze gehen. Umso länger ich es vor mir herschiebe, umso größer wird meine innere Angst davor auch werden.

    Heute war ich eh im ganzen sehr nervös. Morgen Abend bei der KG will ich meiner "noch" Physiotherapeutin jetzt endlich Bescheid sagen, mich von ihr sozusagen verabschieden. Auch wenn ich mir diesen Schritt wirklich über Wochen sehr gut und sehr genau überlegt habe, dennoch wird es für mich seelisch sehr hart werden. Ich weiß halt auch nicht, wie sie darauf reagieren wird. Ich habe von ihr schon so viele Vorwürfe bekommen, dass mein übriges Training im ganzen zu viel für mich sei. Meiner Meinung nach ist sie einfach nur eifersüchtig, weil ich das Training meines Trainers einfach im ganzen besser finde. Ich bin so froh, wenn ich dieses Gespräch dann endlich hinter mir habe.

    Dann bin ich auch wegen meinem Zeh am kämpfen. Er ist zeitweise immer noch heftig am stechen, ist immer noch angeschwollen und entzündet. Bei meiner jetzigen Fußpflegerin dauert es meistens drei Wochen, bis man dort einen Termin bekommt. Sie ist auch in meinem jetzigen KG-Institut, als Untermieterin in einem der Räume, dadurch habe ich sie vor drei Jahren nach der KG auch kennengelernt. Eigentlich wollte ich bei ihr noch in Behandlung bleiben, aber jetzt bin ich mir wieder total unsicher. Meine Mutter ist wegen ihrem Zucker (Diabetes) bei der Podologin, also einer "richtigen" medizinischen Fußpflegerin in Behandlung. Notfalls kann sie sogar Betäubungsspritzen geben und in "Notfällen", also bei Schmerzen, wird man bei ihr täglich, wie bei einem Arzt, dazwischen geschoben. Die Entzündung in meinem Zeh ist jetzt schon über 2,5 Wochen. Weil der Zeh angeschwollen war, konnte sie am letzten Dienstag auch nicht allzu viel machen (nur das "Gröbste", ansonsten muss die Entzündung erstmal raus). Ich denke jetzt ernsthaft darüber nach, ob ich in Kürze mal zu der Podologin gehen soll. Vielleicht kann sie mir ja doch besser helfen. Ja, auch davor habe ich ganz große Angst. Auch das beschäftigt und belastet mich seelisch unwahrscheinlich.

    Aber ich habe halt auch Angst, mit diesem dicken Zeh ins Wasser zu gehen. Er ist super berührungsempfindlich. Wir machen dort viele Gruppenspiele, dabei auch durchs Wasser laufen. Ich habe auch Angst davor, dass mir jemand darauf tritt. Dann hänge ich wahrscheinlich wirklich unter der Decke. Solange ich das nicht im Griff habe (wir haben ihn heute Abend wieder mit Zugsalbe eingerieben, ein dickes Pflaster drum gewickelt), werde ich nicht ins Wasser gehen.

    Aber wir haben jetzt Mitte November. Es wäre durchaus realistisch, die Wassergymnastik für etwa Anfang Dezember wieder einzuplanen. Und bis zu den Weihnachtsferien sind dann ja auch noch ein paar Wochen.

    Dann kämpfe ich mit mir, ob ich demnächst Dienstags oder Donnerstags gehen soll. Es sind verschiedene Gruppenleiterinnen. Vielleicht mache ich es auch so, wie es demnächst im neuen KG-Institut laufen soll, dass ich gelegentlich mal wechseln werde. Mal Dienstags daran teilnehmen werde und mal Donnerstags.

    Dienstags würde ich dann nur in der ersten Gruppe teilnehmen (die zweite ist als Aqua-Jogging im großen Becken, das plane ich gar nicht erst ein, das traue ich mir absolut nicht zu). Dienstags ist die Gruppenleiterin, bei der ich dort im Verein angefangen habe. Sie hat so eine lockere und mitreißende, motivierende Art, bei ihr würde ich gerne weiter machen (sie macht Donnerstags nur ganz selten Vertretung). Außerdem macht sie halt mehr Aqua-Aerobic, immer total abwechslungsreich. Auch wenn ich dabei nicht so ganz mitkomme, trotzdem macht es immer so richtig Spaß, ist immer total flott. Ihren Unterricht und ihre Art kann man sehr mit meinem Training, also mit meinem Trainer vergleichen.

    Donnerstags findet das Training (also die Wassergymnastik) immer bei einer Physiotherapeutin statt. Sie ist zwar auch total nett, locker und motivierend, macht meistens selber im Wasser alles mit, aber ihre Übungen basieren alle auf der "Krankengymnastik im Bewegungsbad", sind also alle deutlich langsamer. Bei ihren Übungen komme ich zwar so gut wie immer sehr gut mit, aber trotzdem vermisse ich halt manchmal das flottere Training bei der Aqua-Aerobic (bei der anderen Übungsleiterin). Ja, aber Donnerstags in der zweiten Gruppe sind halt auch ein paar Frauen, mit denen ich mich echt gut verstehe, die zeitlich immer erst zur zweiten Gruppe kommen können. Ich finde es halt auch schön, wenn ich sie dort treffe, ein paar Worte mit ihnen reden kann.

    Ja, alles hat halt seine Vor- und Nachteile. Und jetzt kämpfe ich halt mit mir, an welcher Gruppe ich demnächst teilnehme, zu welcher Gruppenleiterin ich gehe oder ob ich es demnächst wirklich mal im Wechsel machen werde.

    Das Gespräch während des heutigen Trainings, als wir über mehrere Punkte ausführlich gesprochen haben (weshalb ich die Wassergymnastik so lange vor mir herschiebe), hat mich auf jeden Fall sehr aufgewühlt, so dass ich heute Nachmittag noch sehr intensiv daran gedacht habe. Meine Hemmungen vor Anderen, also speziell vor Gruppen konnte er (gerade auch als Lehrer) eh nicht verstehen. Das ist mir schon ganz klar. Er kann bei solchen Gesprächen auf jeden Fall sehr hartnäckig sein. Aber er nannte dabei auch mehrere Punkte, weshalb ich wieder daran teilnehmen soll, die für mich positiv waren, was ich von ihm auch total nett fand. Ja, wenn man eher still und zurückhaltend, eher schüchtern ist, dann fallen einem manche Sachen im Leben halt sehr schwer, die für Andere wahrscheinlich total leicht und normal wären. Aber diese erste Teilnahme bei der Wassergymnastik, dieser Neustart fällt mir wirklich total schwer.

    Jetzt zunächst mal morgen das Gespräch mit meiner Physiotherapeutin. Dann muss ich sehen, dass ich den Zeh endlich wieder in den Griff bekomme. Und dann will ich die Wassergymnastik auch wieder in Angriff nehmen.

    Der restliche Nachmittag verlief dann sehr ruhig. Zuerst taten mir vom Training (wie üblich) die Oberarme und Beine ziemlich weh, ich habe es mir dann auf der Couch bequem gemacht. Später kam ich dann gar nicht mehr in die Gänge. Ich habe dann viel gelesen und Fernsehn geguckt. Aber so ein ruhiger Sonntag (noch dazu bei diesem heftigen Regenwetter) tat natürlich auch mal sehr gut. So einen Ruhetag braucht man zwischendurch halt mal.

    Ansonsten will ich mein Gewicht jetzt wieder richtig in Angriff nehmen. Bin jetzt aktuell bei 72,9 kg, also wieder etwas mehr. Also ab sofort keine Süßigkeiten mehr, wieder "FdH" und regelmäßig Sport. Dann müsste ich es eigentlich wieder in den Griff bekommen (für morgen Abend ist nur noch ein Salatteller eingeplant).

    Ernährung:
    10 Uhr 1 Scheibe Brot mit Wurst.
    19 Uhr Rinder-Roulade (mit Bratensoße), Kroketten und Erbsen/Möhren. Als Vorspeise ein kleiner Salat mit Gurken und Möhren, mit Essig/Öl.
    22 Uhr 1 Erdbeer-Quark.

    Trinken: 3 Gläser Wasser 0,2 l, 1 Glas frischer Zitronensprudel 0,5 l, 1 kleine Tasse Kaffee.

    Bewegung: Eine Stunde intensives Training einschließlich Hanteltraining, Dehnübungen für die Fersen, Übungen für den Bauch ("flaches Fahrradfahren" auf dem Rücken liegend) usw.

  • Samstag, 15. November 2014

    Am Samstag fand ich es schön,

    - dass ich hier viel im Haushalt geschafft habe. Ich bin viel durch die Wohnung "gewuselt", habe einiges sortiert und aufgeräumt.

    - dass ich mich an den Diät-Tag gehalten habe.

    - als ich Nachmittags alleine (mein Freund hat nach der Frühschicht einen kleinen Mittagsschlaf gemacht) Einkaufen war und mich ebenfalls an den Diät-Tag gehalten habe, keinerlei Süßigkeiten gekauft habe.

    - dass ich abends noch Sport gemacht habe.

    - dass ich das Fahrradfahren, obwohl mein Zeh im Turnschuh ziemlich weh tat (ich habe das Gefühl, dass er dicker geworden ist), dennoch so gut es geht durchgezogen habe, zwar etwas langsamer, aber ich bin wieder auf 10 Kilometer gekommen (habe 36 Minuten gebraucht, bin durchschnittlich 16 km/h gefahren).

    - dass ich nach der Gymnastik noch 5 Minuten für die Fersen drangehangen habe.

    Das Gymnastikprogramm habe ich etwas geändert, habe dafür 10 Minuten gebraucht.

    Zuerst wieder mit den Hanteln, 10 x für den Biceps, dann 15 x (auf dem Rücken) "Hantelbank". Danach auf dem Bauch liegend, Oberkörper hoch und die Arme 10 x nach vorne strecken. Dann auf den Rücken legen, Brücke und 2 x 10 mal auf der Stelle laufen (Bein jedes Mal zum Fußende strecken). Flach liegen, Beine anziehen und 10 x zusammen zum Fußende strecken. Danach "flaches Fahren", also im Wechsel strecken, 2 x 10 mal, den Oberkörper dabei hoch und zum Bein drehen.

    Liegestütze usw. habe ich dieses Mal weggelassen, stattdessen habe ich mir dann noch eine "Fläche" geschappt, wie eine Art dickes Buch (dabei habe ich halt improvisiert, das ist zu kompliziert, um es zu beschreiben), mit einem Fuß mittig darauf, mit einem Fuß (im Wechsel) an den Rand stellen, Fersen auf den Boden drücken (ca. 2 cm hoch). Das tat heftig weh, das konnte ich immer nur kurz aushalten. Zuerst mit links. Unter Spannung habe ich langsam bis 5 gezählt. Länger konnte ich es nicht aushalten. Wieder kurz hoch (gerade stehen) und wieder runter. Das habe ich mehrmals wiederholt. Erst mit links, 4 x runter und bis 5 zählen, dann mit rechts (was auch ziemlich weh tut), nochmals mit links und nochmals mit rechts. Danach habe ich die linke Ferse auch im ruhigen Zustand wieder richtig heftig gemerkt. Den restlichen Abend habe ich dann nur noch auf der Couch verbracht.

    Aber wie meine neue Physiotherapeutin schon gesagt hat, umso öfter ich das mache, dann würde ich schon nach ein paar Tagen die erste Linderung spüren. Nun gut, daran muss ich mich jetzt halt wirklich gewöhnen, dass ich das in meinen Tagesrhythmus mal etwas einbaue.

    - dass mein Freund meinen dicken Zeh abends dann noch so lieb "verarztet" hat. Der Zeh war so heftig am Pochen und Hämmern. Er hat dann vorsichtig diese Zugsalbe drauf getan und erst so ein "Kuppenpflaster" drüber (also ein Pflaster halt so zugeschnitten), darum, damit es besser hält, noch eine Runde Pflaster geklebt (nochmals drum herum). Und alles ganz vorsichtig, damit er mir bloß nicht weh tut.

    - als wir abends mehrere schöne Sachen im Fernsehen gesehen haben.

    Zuerst Verstehen Sie Spaß. Also diese "Scherze" fand ich zum größten Teil alles andere als Lustig, fand sie zum Teil schon viel zu hart, konnte darüber gar nicht mehr Lachen. Das ist schon nicht mehr mein Humor. Einschließlich der Sache mit der "Lucy", der Sängerin, die von Florian Silbereisen und der Gruppe Voxxclub so "verar....." worden ist. Und das 90 Minuten lang. Man kann alles übertreiben.

    Aber das Showprogramm war (zum Teil) sehr gut. Sascha Grammel fand ich wieder spitze, musste darüber mehrmals so richtig loslachen. Da waren wieder sehr gute Sprüche bei. Auch die beiden Magier die Ehrlich-Brothers waren wieder super gut. In deren Show wollen wir auch unbedingt nochmals gehen.

    Danach haben wir im WDR (Wiederholung von Donnerstag) "Nuhr im Ersten" geguckt. Das war total klasse. Über Dieter Nuhr, Ingo Appelt und Thorsten Sträter musste ich mehrmals so richtig lachen. Das war wieder super klasse. Einfach spitze.

    Dann haben wir noch einen super spannenden Psycho-Thriller geguckt. Ich meine, das wäre im Ersten gewesen. Red Eye. Er fing harmlos an, wurde dann immer heftiger. Ich habe so richtig "mitgefiebert", das war dann Spannung bis zur letzten Minute. Solche Filme mag ich halt, da komme ich total auf andere Gedanken, kann mich da total "reinsteigern", habe bei der Frau so richtig "mitgelitten".

    Dann habe ich mich bezüglich der Wassergymnastik entschieden, dass ich an der Weihnachtsfeier nicht teilnehmen werde, am Training (also bei der Wassergymnastik) erst wieder nach den Weihnachtsferien, also ab der zweiten Januar-Woche. Zum einen wegen dem dicken Zeh, ich will erst warten, bis die Entzündung wieder raus ist, aber auch wegen der Weihnachtsfeiern.

    Abends hatte ich mich endlich durchgerungen und habe bei der Frau von der Wassergymnastik angerufen, wollte fragen, was es dort zum Essen geben würde. So richtig entschieden, ob ich daran teilnehme, hatte ich mich eh noch nicht, wollte aber zumindest mal fragen, was es dort überhaupt zum Essen geben würde (wegen meiner Allergien). Sie war aber nicht zu Hause. Ich sagte dann, dass ich später nochmals anrufen würde (mir wurde gesagt, dass ich sie nächste Woche abends besser erreichen könnte).

    Ich lese ja zur Zeit wieder sehr häufig in dem Buch von Steve Kroeger (das ist zum Teil wirklich sehr interessant). Unter anderem steht in einem Kapitel, dass er seine Kunden bzw. Klienten immer fragt, was sie wirklich wollen. Ja, und dann habe ich mich gefragt, was ich diesbezüglich wirklich will. Will ich wirklich nochmals bei ihr anrufen? Will ich wirklich an dieser Weihnachtsfeier teilnehmen?

    Nein, ein ganz klares Nein. Schon im letzten Jahr habe ich mich dort so unwohl gefühlt, war froh, als ich endlich gehen konnte, als der Abend endlich vorbei war. Ich hatte nur ein "vielleicht" eingeplant, weil die Anderen so auf mich eingeredet haben. Aber warum soll ich immer machen, was Andere wollen, warum darf ich nie (gerade in meiner Freizeit) entscheiden, was ich selber möchte? Das KG-Institut wechsel ich jetzt ja schließlich auch, weil ich es so möchte (der Gedanke an das Gespräch, an den "Abschied" von meiner früheren Physiotherapeutin bereitet mir eh schon sehr viele Bauchschmerzen, das meine ich jetzt völlig ernst!!). Warum darf ich dann nicht entscheiden, dass ich daran lieber nicht teilnehmen möchte, lieber länger arbeiten möchte und dann nach Hause will?

    Auf der Arbeit werde ich (nach vielen Jahren) jetzt endlich so akzeptiert, wie ich bin (zumindest von den meisten). Ich werde bei "Veranstaltungen" (z. B. Geburtstagen usw.) "anstandshalber" gefragt (was ich immer sehr nett finde, schließlich gehöre ich ja auch dazu), aber wenn ich dann Nein sage und lieber Arbeiten möchte, dann wird das inzwischen so akzeptiert. Davon bin ich bei der Wassergymnastik jedoch noch "meilenweit" entfernt. Nach einem Nein wird doch mächtig auf einen eingeredet. Ja, das ist auf jeden Fall ein Nachteil an dieser Gruppe, was mich mächtig nervt.

    Meiner Meinung nach lohnt sich die Teilnahme daran bis Ende des Jahres auch nicht mehr. Im Dezember steht dann auch noch die "interne Weihnachtsfeier", also in einem Raum des Schwimmbades an. Daran habe ich bereits im letzten Jahr nicht mehr teilgenommen (habe mich dort im ersten Jahr schon so unwohl gefühlt). Ich habe auch keine Lust auf die Diskussionen, ob ich daran dann zumindest teilnehmen werde. Ich gehe dorthin (zur Wassergymnastik), weil mir diese Bewegung im Wasser für meine Muskulatur von allen (Ärzten, Therapeuten usw,) immer wieder dringend empfohlen wird, dass das für meinen Körper so gut sein soll (weil es mir halt auch gut tut). Und auch, weil dort alle so nett, locker und offen sind, so dass wir dabei immer wieder viel Spaß haben und einiges zum Lachen bekommen. Ein paar positive "soziale Kontakte" halt. Also im Grunde mache ich es aus medizinischen Gründen (die bei mir im Vordergrund stehen), sowohl die körperlichen als auch die seelischen.

    Aber an dem Weihnachtsessen, an dem reinen Zusammensitzen und nur reden, reden, reden, daran will ich nicht mehr teilnehmen. Und weil ich keine Lust mehr auf die ganzen Diskussionen habe (und halt auch wegen meinem dicken Zeh) habe ich mich jetzt halt entschieden, dass ich daran dann ab Januar wieder regelmäßig teilnehmen will. Ich hoffe, dass das so von der Gruppe dann akzeptiert wird, denn das ewige Rechtfertigen müssen kann mit der Zeit sehr nerven. So bin ich halt, dass ich mit größeren Gruppen Probleme habe (so war ich ja schon in der Schulzeit, habe mich aus vielen Klassenveranstaltungen "ausgeklammert"), entweder sie akzeptieren mich bald mal so, wie ich bin, oder es ist für mich nicht die richtige Gruppe..... Bitte nicht falsch verstehen, ich fühle mich dort wirklich wohl, möchte für die Wassergymnastik sehr gerne auf Dauer dabei bleiben, aber dieses ständige "überreden wollen", an Sachen teilzunehmen, wo man gar nicht hingehen möchte, das nervt mich inzwischen wirklich total. Ich bin ich, entweder ich gehe zum Sport dorthin oder aber ich bleibe zu Hause.

    Bezüglich der beiden Frauen, mit denen ich mich gelegentlich zum Essen treffe, das ist natürlich was ganz anderes. Wir sind dann nur zu dritt und daraus ist ja auch schon eine kleine Freundschaft entstanden. Ich spreche jetzt nur von größeren Gruppen, also wenn sich alle Frauen von der Wassergymnastik (alle zusammen sind bis zu 60 Frauen) zum Essen treffen.

    Ernährung:
    11 Uhr 1 gekochtes Ei, 1 Erdbeer-Quark.
    20 Uhr Fisch (Lachs-Steak) mit Gemüse ("Leipziger Allerlei" mit Erbsen, Möhren und Spargel).
    22 Uhr 1 Vanille-Quark.

    Trinken: 3 Gläser Wasser (0,2 l), 1 große Tasse Kaffee.

    Bewegung: Fahrradfahren 10 Kilometer in 36 Minuten. 10 Minuten Gymnastik mit Hanteln, Brücke (auf der Stelle laufen), auf Bauch liegend (Oberkörper hoch), auf flachem Rücken liegend (Beine strecken). 5 Minuten für die Füße, die Fersen jede Seite 8 x für etwa 5 Sekunden (langsam gezählt) nach unten drücken.

  • Freitag, 14. November 2014

    Für Freitag mal wieder ein etwas kürzerer Eintrag. So ist das nunmal im Leben bzw. in meinem Leben. Mal habe ich mehr Zeit zum Schreiben, mal weniger (manchmal bin ich einfach auch zu müde dazu). Mal passieren mehr Sachen, über die ich schreiben möchte, die ich in meinem Kopf habe und verarbeiten möchte und mal verläuft mein Leben relativ ruhig. Das ist halt von Tag zu Tag verschieden.

    Am Freitag fand ich es schön,

    - dass auf den ADAC Verlass war.

    Am frühen Nachmittag bekam ich im Büro auf meinem Handy eine SMS von meinem Freund. Er hatte gerade Feierabend und das Auto, unser Mini, sprang nicht an. Es tat sich gar nichts mehr. Er ging sofort zur naheliegenden Tankstelle (da, wo er halt in der Nähe arbeitet), aber dort hatten sie keine Zeit für ihn. Dann rief er beim ADAC an. Die Nummer hatte er zum Glück im Handy gespeichert. Die Dame beim ADAC war super nett. Der Pannendienst würde in etwa einer Stunde da sein (was dann auch so war). In der Zwischenzeit holte sich mein Freund bei der Tankstelle "Fett" und einen Lappen und machte den Mini schon mal Winterfest, also rieb alle Türgummis damit ein (damit im Winter nichts einfrieren kann). Damit war er so beschäftigt, dass diese Stunde (es war wirklich genau eine Stunde, bis der ADAC eintraf) für ihn sehr schnell umging.

    Der ADAC leistete dann Starthilfe. Die Batterie war komplett leer. Sie ist seit rund 6 Jahren, also seitdem wir diesen Mini haben, schon drin (wer weiß, wie lange sie vorher schon drin war....). Der Herr vom ADAC vermutete, dass in der Werkstatt, wo die Kupplung erneuert worden ist, entweder zu lange das Licht oder das Radio am Auto angelassen worden ist. Er glaubte nicht, dass es ein Zufall war, dass die Batterie ausgerechnet jetzt leer gewesen ist. Mein Freund fuhr dann direkt in eine Fachwerkstatt und ließ dort eine neue Batterie einbauen. Hoffentlich haben wir jetzt Werkstattmäßig endlich mal wieder etwas Ruhe....

    - dass ich meine Gehaltsabrechnung bekommen habe. Dieses Mal ist das Weihnachtsgeld dabei, das bedeutet, dass ich rund das Doppelte netto habe wie sonst. Gerade jetzt, wo ich im Moment ja noch die doppelte KG habe, kann ich es gut gebrauchen. Aber in Kürze (also am Montag) will ich jetzt wirklich Nägel mit Köpfen machen und mich von meiner bisherigen Physiotherapeutin verabschieden. Mir persönlich kommt das neue Institut viel "professioneller", schöner und moderner vor.

    - dass ich auf der Arbeit viel geschafft habe. Allerdings weniger, als ich geplant hatte. Ich habe im Moment sehr viel zu tun, zusätzlich bekommt man immer wieder neue Aufgaben (Diktate usw.). Wie heißt es immer so schön, mehr wie Arbeiten kann man nicht. Und was liegen bleibt, darum muss man sich dann halt "in Kürze", also am nächsten Arbeitstag kümmern. Anders geht es nunmal nicht. Dazu kommt ja auch, dass man mit den Aufgaben unterschiedlich lange beschäftigt ist. Manche Diktate hat man z. B. in ein paar Minuten fertig, die kann man "nebenbei" schreiben, und mit anderen, die zum Teil über zwei Seiten gehen und einige Fachwörter enthalten, damit ist man dann halt eine ganze Zeitlang beschäftigt (was mir aber auch immer wieder Spaß macht). So auch bei der Buchhaltung. Manche Sachen erledigt man "nebenbei", die man schon "hundertmal" gemacht hat und andere Aufgaben halten ziemlich auf, weil die Routine noch fehlt, weil man sich dort erst wieder reinarbeiten bzw. reindenken muss. Ich kann mir zwar viele Sachen am Tag vornehmen, es ist dann aber letztlich immer sehr unterschiedlich, wie ich mit den einzelnen Aufgaben voran komme. Das kann ich vorher nie so richtig planen. Und wenn dann etwas noch so aufhält, dann bleiben die anderen geplanten Sachen halt doch für den nächsten Tag liegen. Das lässt sich dann nicht vermeiden.

    - dass unser Chef in einem Gespräch mitbekommen hat, welche allgemeinen Auskünfte wir im Rahmen der Telefonzentrale jeden Tag beantworten, um was wir (bzw. in erster Linie ich mich) kümmere. Die "kleinen" allgemeinen Anfragen beantworten wir ja immer selber, die vermitteln wir zu keinem Sachbearbeiter. Viele Telefonate bezüglich dieser Anfragen bekommt er dann ja gar nicht mit.

    Abends war ich dann total kaputt (ich war gegen 20 Uhr zu Hause). Wir haben noch Horst Lichter (im WDR) mit der Sendung Schnitzeljagd gesehen, die ich ganz gut fand.

    Ansonsten tut mein dicker Zeh immer noch mächtig weh. Er ist immer noch entzündet, angeschwollen und sehr berührungsempfindlich (zeitweise heftig am Pochen und Hämmern). Heute Nachmittag (also am Samstag) will mein Freund mal Zugsalbe gegen Entzündungen darauf tun. Das hat ihm bei Entzündungen schon sehr gut geholfen. Ich hoffe, dass es mir dann auch so gut hilft.

    Zum Sport war ich am Freitag Abend viel zu kaputt. Ich habe nur "andeutungsweise" versucht, die Fersen (im Ausfallschritt) etwas zu dehnen. Dabei hatte ich sofort so ein heftiges Stechen darin, dass ich damit aufgehört habe. Aber damit will ich heute (am Samstag Nachmittag) bei meinem "internen" Sport (Fahrradfahren und Gymnastik) auf jeden Fall etwas weiter machen.

    Ernährung:
    6 Uhr 1 Scheibe Brot mit Wurst.
    12 Uhr 1 paniertes Hähnchenschnitzel, 1 Erdbeer-Quark.
    20 Uhr Lasagne (eine "kleinere" Portion).
    21 Uhr 1 Erdbeer-Quark.

    Trinken: (das habe ich mal wieder vergessen) 2 Gläser Wasser (0,2 l), eine kleine und eine große Tasse Kaffee.

    Bewegung: Keine.

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