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  • Dienstag, 28. Juli 2015 (Mi. 29.07.2015)

    Im Moment geht es mir nicht ganz so gut. Heftige Kreislaufprobleme, leichte Kopfschmerzen und ebenfalls leichte Übelkeit. Das fing am Dienstag Abend schon an. Zuerst war ich ja noch total gut drauf und habe auch einiges im Haushalt geschafft (das muss ja schließlich auch sein). Ja, und dann bekam ich plötzlich heftige Kreislaufprobleme, mir wurde es total schwindelig und ich musste mich etwas hinsetzen. Ja, und das war es dann, dann kam ich gar nicht mehr in die Gänge. An Sport war dann nicht mehr zu denken.

    Aber egal, bezüglich des Sports "klammer" ich mich ja eh immer an die 5-Tages-Regel, also dass es in Ordnung ist bzw. auch empfohlen wird, an 5 Tagen in der Woche Sport zu machen. Der Freitag ist zu 99 % mein sportfreier Tag. Es ist schön, wenn ich den Sport an den restlichen Tagen durchziehe, aber es ist auch in Ordnung, wenn ich an einem weiteren Tag einen sportlichen Ruhetag einlege. Ja, und das war dann halt am Dienstag Abend.

    Der heutige Morgen, also der Mittwoch Morgen, fing dann mit den geichen Problemen wie am Abend an. Heftige Kreislaufprobleme, leichte Übelkeit und Kopfschmerzen. Damit kam ich dann nur ganz langsam in die Gänge. Zuerst mal in Ruhe eine Tasse Kaffee trinken. Gut, dass wir Gleitzeit haben (bzw. flexible Arbeitszeit) und auch, dass ich inzwischen so viele Überstunden habe (durchschnittlich 6 Stunden). Im Moment sind wir (mit Urlauben, Dienstreisen und Krankheiten) im Büro nur sehr eng bzw. knapp besetzt. Lieber mal etwas später anfangen und nur ein paar Stunden anwesend sein (am Mittwoch Abend habe ich ja schließlich noch Sport), als ganz auszufallen.

    Bezüglich des geplanten Urlaubs "ganz links" in Ostfriesland war ich zuerst enttäuscht, dass wir dort (z. B. in Emden usw.) nicht direkt am Meer, am Strand sind. Aber wir planen ja eh mehrere Tagesausflüge ein. Erstens sind wir anschließend eine Woche lang direkt am Meer (an der Nordsee) und zweitens würden wir, wenn wir nach München oder an die Mosel fahren würden, das Meer ja schließlich gar nicht sehen. Und wer weiß, vielleicht klappt London ja doch noch.

    So, und jetzt sehe ich zu, dass ich "langsam aber sicher" (also auch kreislaufmäßig sicher) zur Arbeit komme. Gut, dass ich im Büro arbeite und dort einen höhenverstellbaren Tisch habe. Ich arbeite zwar auch sehr viel im Stehen (manche Aufgaben, z. B. Sachen sortieren usw., gehen bei mir im Stehen einfach schneller, fallen mir im Stehen leichter), aber an solchen Tagen wie heute, also mit Kreislaufproblemen, da bin ich dann doch froh, wenn ich im Sitzen arbeiten kann.

  • Di. 28. Juli 2015

    Heute Abend bin ich so richtig gut drauf.

    Heute haben wir (mein Freund und ich) die Urlaubsplanung etwas umgestaltet. Das heißt, wenn die London-Tour durchgeführt wird, dann bleibt alles beim Alten. Auf London freuen wir uns ja schließlich schon seit Monaten.

    Sollte diese Tour jedoch abgesagt werden, wovon wir im Moment fast schon ausgehen, dann machen wir einen zusätzlichen Urlaub an der Nordsee, dann jedoch in Ostfriesland. Also nicht über eine Woche, so wie den zweiten Urlaub, sondern über 4-5 Tage, also als Ersatz für London.

    Zuerst wollte mein Freund dann München planen, aber da war ich gegen. Wir waren 2006 bereits eine Woche in München. Dort hatten wir einen Tag Sonne, den Rest nur Regen, Regen, Regen. Trotzdem waren wir täglich unterwegs und haben bereits alles gesehen, was uns interessiert. Sollten wir nochmals nach München fahren, dann nur mit Reisebegleitung, also ebenfalls mit einem Busunternehmen, so dass wir dort mehr "Hintergrundwissen", mehr Informationen bekommen. Das hat mein Freund so auch akzeptiert und voll und ganz verstanden.

    Dann hatte ich die Idee mit Rheinland-Pfalz, ein paar Tage an Rhein oder Mosel, was er zunächst auch gut fand. Dort waren wir bereits mehrfach, Urlaube in Koblenz, Trier und Bernkastel-Kues liegen schon hinter uns, von dort dann Tagesausflüge in alle Richtungen. Dort gibt es noch einige weitere Städte und Dörfer, die wir bisher noch nicht kennen.

    Ja, und dann kam mein Freund auf die Idee mit Ostfriesland. Dieses Mal mehr nach "Links", also mehr Richtung Emden (dieses Mal nicht nach Neuharlingersiel, wo wir in den letzten Jahren mehrmals waren), von dort aus dann wieder mehrere Tagesausflüge.

    Ich habe mich heute Abend dann direkt an den Computer gesetzt und nach freien Hotelzimmern an dem Wochenende (anstelle von London) geguckt und mir wurden sofort einige freie Hotelzimmer angezeigt. Das dürfte also kein Problem werden.

    Jetzt freue ich mich so richtig auf den Urlaub. In der ersten Hälfte geht es also entweder nach London oder nach Ostfriesland, in der zweiten Hälfte für eine Woche ebenfalls an die Nordsee, aber etwas höher in den Bereich Schleswig-Holstein.

    So, heute Abend habe ich erst etwas Haushalt gemacht, wie schon gestern erwähnt die Wäsche aus der Waschmaschine aufgehangen. Jetzt werde ich erst noch meine Sachen für morgen sortieren (also auch ein T-Shirt für den Sport morgen Abend bügeln) und dann beginne ich mit meinem heutigen Sport.

    Nach dem gestrigen Sündigen habe ich heute Abend nur Gurkensalat und eine Schale Hähnchenfilet aus dem Kühlschrank gegessen (125 gr.). Das hat mir heute gereicht.

    Negativ war heute nur, dass ich erfahren habe, dass der Bus, mit dem ich bei Streik oder Sturm zur Arbeit und zurück pendel (anstelle der Züge), ab nächstes Jahr Sommer eine andere Strecke fährt. Zur Hälfte die gleiche Strecke, aber zur Hälfte halt anders. Dann muss ich zukünftig, wenn ich ihn nehmen muss, auf jeden Fall umsteigen. Nachdem ich mich seit 15 Jahren auf diesen Bus in "Notfällen" (bei totalen Zugausfüllen) verlassen konnte, finde ich das wirklich total schade.

  • Montag, 27. Juli 2015

    Nochmals ein kleiner Eintrag zum Montag.

    Mein Freund kam ziemlich pünktlich von der Spätschicht nach Hause. Wir haben uns dann zuerst über den bevorstehenden Anwaltstermin unterhalten und die Unterlagen dafür zusammen gelegt. Also auch die ADAC-Karte, die ich sonst immer in meiner Handtasche dabei habe. Wieso ich die Karte und ebenfalls meinen Führerschein immer noch Tag für Tag in meiner Handtasche habe, obwohl ich inzwischen seit rund 2 Jahren kein Auto mehr gefahren bin (und es auch nicht mehr eingeplant habe), das weiß ich selber nicht. Auf jeden Fall hat er jetzt schon alles zusammen.

    Gegen 22.45 Uhr habe ich dann mit dem Sport begonnen. Ansonsten hätte ich nach der "Schoko-Sünde" (mit Donut, Eis und Pudding) auch ein zu großes schlechtes Gewissen gehabt. Der Sport macht mir ja auch Spaß und vor Sonntag, also der nächsten "Kontrolle", will ich ja auch "Retten, was zu retten ist" (nach dem "Schoko-Ausrutscher", aber immerhin habe ich mir pure Schokolade verkniffen). Den Rest der Woche werde ich wieder viel mehr aufpassen.

    Ich bin dann erst wieder Fahrrad gefahren, dieses Mal die 10 Kilometer in genau 32 Minuten und 40 Sekunden. Normalerweise hätte ich dafür jetzt glatte 33 Minuten eingetragen, aber wozu, wenn ich das Ziel doch schon schneller erreicht hatte.

    Da ich mit dem Trainingsprogramm dann erst gegen 23.30 Uhr begonnen habe, habe ich es "etwas" verkürzt. 20 Minuten Sport und 5 Minuten Dehnen. Auf Liegestütze (jeglicher Art) und Crunches (alle Varianten) habe ich verzichtet. Aber ansonsten das ganze Programm, einschl. Kniebeugen, Ausfallschritte, mit Hanteln für Biceps, Rudern, Hantelbank, über Kopf und auf Hüfte bei Brücke. Brücke und Laufen. Auf Bauch liegend Oberkörper hoch. Auf Seite liegend Bein gestreckt hoch. Dann noch 5 Minuten Dehnübungen für Beine/Fersen, Körper (Katzenbuckel) und Schultern. Aber besser mal ein verkürztes Trainingsprogramm (immerhin auch nach dem Fahrradfahren), als gar keinen Sport mehr zu machen. Wenn ich am Montag KG gehabt hätte, dann hätte ich ja auch nur 20 bis 25 Minuten Therapie gehabt.

    Außerdem bin ich sowohl morgens als auch abends die Strecke zum und vom Bahnhof (nach Hause) gelaufen, also jeweils 30 Minuten. Also Bewegung hatte ich am Montag damit eigentlich genug. Für Dienstag plane ich wieder das ganze Sportprogramm ein. Da ich aber auch noch was im Haushalt schaffen muss (am Montag habe ich Handtücher gewaschen, die muss ich am Dienstag auch noch aufhängen), werde ich, wenn ich das Programm wieder verkürzen sollte, dann halt andere Prioritäten setzen (Liegestütze, Crunches usw.). Immer mal im Wechsel.

    Gegessen habe ich abends nichts mehr. Nach dem Sport war ich gegen Mitternacht duschen und dann kam bei mir der absolut "tote Punkt" und ich wollte mich nur noch entspannt hinlegen. Ich konnte dann nicht mehr.

  • Mo. 27. Juli 2015

    Bevor ich mit dem Sport beginne, noch eben ein paar Sätze zum heutigen Tag.

    Heute war nicht so ganz mein Tag. Auf der Arbeit versuche ich zwar, alles zu schaffen, alles unter einen Hut zu bekommen (habe heute im ganzen auch so einiges geschafft), aber in Zwei oder gar in Drei teilen, das kann ich mich nunmal nicht. Ich muss immer wieder versuchen, die richtigen Prioritäten zu setzen. Dabei bleibt immer mal wieder was liegen. Bei uns wird immer wieder gesagt, dass man sich melden soll, wenn Land unter ist. Ja, und so habe ich heute dann eine Kollegin deswegen angesprochen. Ich fühle mich deswegen etwas als "Versagerin", weil ich meine Aufgaben (auch Vertretungssachen) nicht schaffe, aber meine Kollegin sah das total locker, dass sie es sich morgen ansehen wird, sich darum kümmern wird. Auf jeden Fall finde ich es schön, dass sie mir deswegen keine Vorwürfe gemacht hat (dass ich es alleine nicht geschafft habe) und dass sie mir dabei helfen wird.

    Mein Freund hat für Mittwoch einen Termin bei einem Anwalt vereinbart. Wir sind beim ADAC auch im Verkehrsrechtsschutz. Das habe ich damals sofort komplett dort abgeschlossen. Als wir dann zusammen gezogen sind, habe ich ihn bei allen Versicherungen (auch bei der HUK) mit aufgenommen, als "Familienversicherung" sozusagen.

    Er hat heute auch bei der Werkstatt angerufen. Die warten immer noch auf Ersatzteile, können nicht genau sagen, wann alles dort sein wird. Erst wenn alles komplett ist, werden die Teile lackiert und wenn sie getrocknet sind dann angebracht. Sobald alles fertig ist, rufen sie bei uns an.

    Dann war ich heute Mittag total enttäuscht. Ich habe das Reisebüro, also das Busunternehmen wegen unserer Londonreise angeschrieben, dass wir Ende dieser Woche die restliche Teilnahmegebühr bezahlen werden. Daraufhin bekam ich die Antwort, dass noch nicht sicher ist, ob die Reise durchgeführt wird. Für jede Tour werden mindestens 20 Teilnehmer benötigt, die sie für London bisher noch nicht hätten. In zwei Wochen, also zwei Wochen vor der Tour, melden sie sich wieder bei uns. Bei weniger als 20 Anmeldungen wird diese Tour dann abgesagt, ansonsten bekommen wir dann die Reiseunterlagen (bei mindestens 20 Teilnehmer oder mehr). Wenn die Tour stattfindet, dann werden wir morgens um 4 Uhr am Bahnhof abgeholt. Das ist ja Mitten in der Nacht. Über diese Unsicherheit war ich total enttäuscht. Mein Freund hat diese Tour schon abgehakt und denkt schon über andere Ziele nach.

    Heute Nachmittag habe ich dann etwas gesündigt, dafür lasse ich heute Abend das richtige Essen weg, werde gleich nur etwas Gurkensalat essen. Zuerst habe ich mir einen Schoko-Donut gegönnt, danach ein Magnum-Eis und anschließend noch einen kleinen Schoko-Pudding (150 gr.). Nach der ganzen Aufregung rund um unser Auto und auch bezüglich der London-Tour konnte ich einfach nicht anders. Aber gleich will ich auf jeden Fall noch Sport machen.

    Beim Einkaufen waren heute auch Diebe im Geschäft. Zuerst fiel eine Frau auf, die in meiner Nähe stand (als ich mir gerade neue Äpfel geholt habe), die sich fleißig Obst in die Jackentaschen steckte. Sie wurde sofort festgehalten und aus dem Geschäft geführt, bekam sofort Ladenverbot.

    An der Kasse war hinter mir eine junge Frau, eine junge Mutter. Im Kinderwagen ein kleines Kind, ein größeres Kind wollte unbedingt Süßigkeiten haben, ging immer wieder an die Quengelware. Dadurch war die Mutter total abgelenkt. Als ich meine Sachen einpackte (auch Eier, Wurst und Butter) und sie an der Kasse dran war, da bemerkte sie auf einmal, dass ihre Handtasche weg war. Sie fing sofort an zu schreien, wo ihre Tasche wäre. Daraufhin kam ein Mitarbeiter und führte sie direkt ins Büro.

    Die Straßenbahn habe ich mal wieder verpasst, hätte 30 Minuten warten müssen. Stattdessen bin ich dann mal wieder nach Hause gelaufen, bin wieder genau 30 Minuten gelaufen. Immer noch besser, als 30 Minuten nutzlos an der Haltestelle rumzustehen. Unterwegs sah ich einen ganz tollen Regenbogen, das sah so richtig schön aus.

    So, und jetzt muss ich die kleine Sünde von vorhin direkt wieder abtrainieren. Ich will es am Sonntag unbedingt schaffen und im 65 Kilo-Bereich liegen. Bezüglich des Trainings hier bei uns ist mir noch ein Vorteil eingefallen. Meine Sportkleidung. Bisher habe ich meine Sachen immer mit zur Arbeit genommen, was in meiner Tasche natürlich auch Platz eingenommen hat. Wenn wir hier das Training durchführen, kann ich mich hier kurz vorher umziehen. Ja, mir fallen immer mehr Vorteile ein, das Training zukünftig überwiegend wirklich hier im Wohnzimmer durchzuführen (hin und wieder können wir es ja weiterhin im Trainingsraum durchführen, da wir dort ja doch noch ein paar weitere Möglichkeiten haben).

  • So. 26. Juli 2015

    Mir geht es im Moment nicht so gut. In solchen Momenten finde ich es jetzt immer gut, dass ich dieses Tagebuch habe, dass ich mir hier alles so von der Seele schreiben kann, alles rauslassen kann.

    Also im Grunde ist es vom seelischen her, aber das schlägt sich jetzt total auf den Körper nieder. Leichte Übelkeit, Bauchschmerzen und totale innere Unruhe, Nervosität. Aber der Reihe nach.

    Heute Mittag hatte ich ja Training. Das war wieder total gut. Dabei haben wir auch wieder interessante Gespräche geführt. Ich finde es wirklich gut, wie gut und abwechslungsreich er dieses Training hier im Wohnzimmer gestaltet. Nach diesem Training war ich total gut drauf und bezüglich meines Rückens auch ziemlich schmerzfrei.

    Er hat mir dann vorgeschlagen, dass wir das Training demnächst immer, oder auch immer mal wieder im Wechsel ebenfalls hier im Wohnzimmer durchführen können. Darüber habe ich heute Nachmittag dann nachgedacht, was mir persönlich lieber wäre und habe es auch mit meinem Freund durchgesprochen. Ja, im Grunde wäre es hier wirklich total super. Meine größte Sorge war dabei, wie so ein Training auf Dauer im Wohnzimmer aussehen könnte. Ob das auf Dauer zu langweilig und eintönig werden könnte. Im Trainingsraum hätten wir mit Kasten, Hantelbank, Hantelstange und Seilwinde auf jeden Fall mehr Möglichkeiten. Aber wir müssen es ja nicht immer hier durchführen, hin und wieder können wir es ja wieder im Trainingsraum durchführen. Ja, und diesbezüglich nahm er mir dann auch direkt meine Sorgen, dass er genug Übungen kennt, dass es auch hier auf Dauer nicht langweilig werden würde. Ja, und da wir das Training ja seit 3,5 Jahren im Trainingsraum durchgezogen haben, wäre es jetzt vielleicht wirklich mal interessant, hier eine Zeitlang mal einen anderen Ablauf kennenzulernen.

    Ich hätte dann, gerade auch Sonntags, den Weg (hin und zurück) zum Trainingsraum gespart. Meistens fährt mein Freund mich, aber hin und wieder laufe ich ja auch. Mein Trainer ist mit Auto diesbezüglich ja flexibler. Bei ihm ist es "egal", ob er zum Schwimmbad fährt oder zu uns (wir wohnen ja eh in der Nähe vom Schwimmbad). Mein Freund fand diese Idee sofort gut, Sonntags wegen meinem Training nicht mehr so pünktlich aufstehen zu müssen (insbesondere auch im Winter, wenn es morgens so kalt ist).

    Wenn ich nach dem Training total kaputt bin, was schon oft der Fall war (manche Übungen sind sehr schwer und auch sehr intensiv), dann musste ich sonst ja noch 10 - 15 Minuten nach Hause laufen (je nachdem, wie schnell ich laufe). Wenn wir es hier durchziehen, dann kann ich mich direkt danach etwas hinlegen, was mir bei den letzten beiden Terminen (Mittwoch und heute) echt gut getan hat (heute war ich danach ziemlich schlapp, ein leichter Muskelkater in Armen und Beinen, oder, wie mein Trainer sagen würde, total "schwere Knochen" von dem intensiven Training).

    Dann ist es auch etwas billiger, da ich die Miete des Raumes gespart habe. Außerdem sind wir dadurch auch viel flexibler. Wir beide sind eh immer sehr flexibel, mussten uns aber bisher danach richten, wann wir in den Raum können (Termine auch mal verschieben, wenn andere Vereinsmitglieder des Schwimmvereines den Raum gemietet haben). Wenn im Schwimmbad Großveranstaltungen sind, mussten wir (weil der Raum dafür gebraucht worden ist) das Training schon mächtig verschieben. Dieses Problem hätten wir hier im Wohnzimmer nicht.

    Hier sind wir wirklich unter uns. Mir persönlich ist so ein Training zu zweit halt viel lieber. Das war ja mit ein Grund, weshalb ich schon KG-Institute (Krankengymnastik) gewechselt habe (womit ich inzwischen ja ganz aufgehört habe), weil wir dort ständig durch andere (durch die Chefin usw.) gestört worden sind. Mir ist es einfach vor einer "dritten Person", also vor Fremden peinlich bzw. total unangenehm, wenn ich mich bei einer schweren Übung total anstrengen muss, total konzentriert bin und dabei schon einen roten Kopf bekomme. Im Trainingsraum, der ja unten im Schwimmbad ist, kommt es immer mal wieder vor, dass Schwimmbad-Mitarbeiter durch diesen Raum müssen. Diesbezüglich hat es im Laufe der Zeit schon mehrere Situationen (auch mit anderen Vereinsmitgliedern des Schwimmbades) gegeben, die mir zum Teil peinlich waren. Das kann mir hier im Wohnzimmer nicht passieren. Mein Freund stört uns dabei ganz bestimmt nicht. Die Wohnzimmertüre mache ich dabei zu. Auch wenn ich abends alleine mein Training durchziehe. Dann sage ich meinem Freund vorher Bescheid und verziehe mich dann in mein Zimmer, mache dort ebenfalls die Türe zu. Er lässt mich dort dann auch in Ruhe, stört mich dabei ganz bestimmt nicht.

    Ja, umso mehr ich darüber nachdenke, umso mehr Punkte fallen mir dazu ein, dass mir persönlich ein Training hier im Wohnzimmer wirklich besser gefallen würde. Und wie gesagt, meine Angst, dass das auf Dauer zu langweilig werden würde, die ist bei meinem Trainer glaube ich wirklich total unbegründet.

    Heute Mittag war ich zunächst dann schmerzfrei. Heute Nachmittag brauchte ich dann mal ein Tempo. Das Päckchen lag vor mir auf dem Tisch. Ich musste meinen Arm etwas strecken, um daran zu kommen. Dabei drehte ich meinen Oberkörper mit rechts etwas nach vorne (um besser dranzukommen). Ja, und in diesem Moment hatte ich dann wieder ein Stechen und kräftiges Ziehen im oberen Rücken (was ich jetzt noch etwas merke). Aber wie mein Trainer schon gesagt hat, solche Zerrungen können durchaus bis zu 10 Tage dauern. Nur weil es mir besser geht, weil ich die Schmerzen nach meinem gestrigen Training und dem heutigen Training nicht mehr so intensiv gemerkt habe, heißt das noch lange nicht, dass die Zerrung von der falschen Bewegung auch völlig abgeheilt wäre. Den restlichen Abend habe ich mich dann wieder sehr langsam und total bewusst bewegt.

    Bei uns kommt die Post in letzter Zeit immer sehr unregelmäßig. Mal mittags, mal am frühen Nachmittag, mal am späten Nachmittag. Gestern Mittag, als mein Freund von der Frühschicht kam (gegen 14.30 Uhr), da war der Briefkasten noch leer. Heute Nachmittag brachte er den Müll runter, ging auch mal eben an den Briefkasten.

    Ein Brief von der Polizei war darin. Eine Anhörung wegen seinem Unfall. Die junge Frau, in deren Auto er reingefahren ist, ist zum Arzt gegangen. Es läuft gegen ihn eine Anzeige wegen "fahrlässiger Körperverletzung". Wir dachten immer, dass alle Unfallschäden mit in der Versicherung eingeschlossen sind, dass alles darüber laufen würde. Mit einer Anzeige und dass wir ihr deswegen womöglich auch noch Schmerzensgeld zahlen müssen, damit haben wir so gar nicht gerechnet. Der Tag war für uns danach gelaufen. Damit sind wir jetzt beide völlig überfordert. Jeder hing dann nur noch seinen Gedanken nach. Mein Freund hat Angst davor, was auf ihn zukommen wird, ob er jetzt als "vorbestraft" gilt und welche Kosten jetzt noch auf ihn zukommen werden.

    Vor lauter Aufregung wurde es mir dann total schlecht und ich bekam heftige Bauch- bzw. Magenschmerzen. Dann kam halt die innere Unruhe, die totale Nervosität dazu, die ich einfach nicht in den Griff bekomme. Ich dachte auch, dass man dafür ja versichert sei, dafür seine Mitgliedsgebühren bezahlt. Passiert ist passiert, er musste sich ja schließlich entscheiden. Entweder er wäre ganz auf die rechte Spur gezogen, dann wäre das andere Auto mit voller Wucht auf ihn geprallt (das er zunächst im "toten Winkel" übersehen hat). Wer weiß, wie es dann ausgegangen wäre. Und er ist halt wieder nach links gezogen, hat direkt voll gebremst und ist dadurch noch auf dieses stehende (abbiegende) Auto geprallt. Ja, diese Situation überfordert uns jetzt beide total. Er hat sich schon mit seinem Schwager (dem Mann seiner Schwester) in Verbindung gesetzt, der in solchen Situationen (als Beamter im öffentlichen Dienst) immer einen ruhigeren Kopf behält. Ich habe keine Ahnung, wie das jetzt weiterlaufen wird.

    Ernährung am Sonntag:
    10 Uhr: 1 Scheibe Brot mit Wurst, dazu ein kleiner Kaffee (vor dem Training).
    13 Uhr: 1 Becher Eiweißdrink Vanille, 2 Brötchen/Bauernbrötchen (mit Wurst und Ei), 1 Glas Orangensaft und 1 großer Kaffee.
    19 Uhr: Nudeln mit Gulasch.
    21 Uhr: 1 Vanille-Quark.

    Gut, dass morgen Montag ist. Dann werde ich mir erstmal wieder ein Eis gönnen. Mein Freund brauchte heute bereits Nervennahrung und hat eine Schale Eiskonfekt gegessen.

    Bewegung am Sonntag: Eine Stunde sehr gutes Training, u. a. mit Kniebeugen, Ausfallschritten, Hanteln, Theraband (Partnerübung für die Arme, damit "rudern", er hat mit dem anderen Ende des Bandes den Gegendruck gesteuert), verschiedene Varianten der Crunches usw.

  • Sonntag, 26. Juli 2015

    Schon mal ein Eintrag für den Sonntag.

    Ja, der Sonntag fing mit dem Blick auf die Waage total schön und positiv an. Über die 65,5 kg habe ich mich unendlich gefreut. Danach kam mein Trainer und wir haben hier wieder ein sehr gutes Training durchgezogen.

    Es war wieder ein sehr gutes Training. Ich bin wirklich sehr positiv überrascht, wie viele unterschiedliche und anspruchsvolle Übungen (auch relativ schwere Übungen) man mit ein paar "Hilfsmitteln" (Matte, Hanteln und Theraband) auf "ein paar Quadratmetern" (im Wohnzimmer) machen kann (u.a. mit Kniebeugen, viel für die Arme mit Hanteln u. Theraband, Liegestütze, versch. Varianten der Crunches usw.). Nur einmal, bei den seitl. Crunches, habe ich den oberen Rücken etwas gemerkt (ein Ziehen im Rücken), da hat er diese Übung sofort etwas abgeändert, so dass ich diese Stunde im Grunde schmerzfrei durchgezogen habe.

    Ich fand es gut, dass er vorgeschlagen hat, dass wir das Training demnächst auch "im Wechsel" mal im Trainingsraum und mal in unserem Wohnzimmer durchführen können (bis jetzt bekam ich in den letzten 3,5 Jahren unseres gemeinsamen Trainings immer "Angst und etwas Panik", wenn er gesagt hat, dass das Schwimmbad, also unser Trainingsraum geschlossen ist, dass ich auf das Training dann ganz verzichten müsste). Vorteile für mich sind (hier zu Hause), dass ich den Weg zum Trainingsraum gespart habe und auch die "Miete" des Trainingsraumes (den muss ich für diese Stunde ja auch bezahlen). Negativ am Wohnzimmer ist, dass wir im Trainingsraum mehr Möglichkeiten haben (Kasten, Hantelstange, Seilwinde usw.). Aber dennoch macht es auch im Wohnzimmer Spaß und auch hier gibt es übungsmäßig viele Möglichkeiten.

    Dann wurde ich von einer Leserin meiner Tagebücher gefragt, wie groß ich bin und wie ich mein Essverhalten geändert hätte, wie ich das Abnehmen schaffen würde. Da ich darauf eine längere Antwort geschrieben habe (mein verändertes Essverhalten konnte ich nicht in einem Satz wieder geben) und falls sich andere ebenfalls dafür interessieren, hier meine Antwort auf diese Fragen:

    Ich bin 1,60 m. Eigentlich bin ich 1,65 m, aber durch meinen krummen Rücken, durch die Verschiebung im LWS-Bereich, bin ich inzwischen etwas “geschrumpft” und bei den letzten Messungen war ich dann halt nur noch 1,60 m groß.

    Keine Ahnung, wie weit ich noch gehen werde. Mal sehen, wie mein Körper reagiert, also wie viel noch runter gehen wird. Mit Hilfe meines Trainers, also seiner Beratung und vielen Gesprächen mit ihm, habe ich meine Ernährung “nur” ein bisschen geändert. Früher habe ich sehr viel “gesündigt”, habe fast täglich “Nachtisch” in Form von Eis, Kuchen usw. gegessen. Außerdem täglich “deftiges” Essen mit Kartoffeln, Nudeln, vieles mit Soße usw.

    Inzwischen habe ich mein Essverhalten geändert. Nur noch Montags sündigen (wenn ich möchte). Nicht mehr täglich “deftiges” Essen, sondern immer mal wieder abends (also nach der Arbeit) nur ein Salat oder z. B. Putenbrustfilet, Fisch usw. Für Samstags haben wir den “Kohlenhydrate-freien Tag” eingeführt (seit etwa einem halben Jahr). Anfangs wollte ich darauf gar nicht eingehen. Ein Tag ohne Brot zum Frühstück, ohne Kartoffeln oder Nudeln zum Essen, das gab es für mich bis dahin gar nicht. Das war für mich undenkbar. Aber dann habe ich mich damit beschäftigt und es klappt tatsächlich. Zum Frühstück nur ein Ei und einen Apfel (und meistens auch einen Quark oder Joghurt), zwischendurch einen Salat und abends Fisch oder Steak nur mit Gemüse.

    Ja, und was das Training, also meinen Sport zu Hause betrifft, da hat mein Trainer mir halt auch sehr gut geholfen. Früher habe ich hier zu Hause nur hin und wieder mal alleine was gemacht. Habe mir selber Übungen zusammen gestellt, die ich vom Training her kannte. Allerdings fielen mir dann meistens spontan nur wenige Übungen ein. Mit meinem Trainer habe ich halt sehr viel Glück gehabt. Ich habe ihn dann auf einen Trainingsplan angesprochen und er hat mir einen sehr guten Trainingsplan zusammen gestellt. Anfangs nur einen kleinen Plan, inzwischen schon einen geänderten und etwas größeren Plan (den ich hier am Samstag ja auch reingeschrieben habe). Da ist von allem etwas dabei. Diesen Plan habe ich dann noch mit den Übungen etwas abgeändert (bzw. diese Übungen dazu geführt), die mir wichtig sind.

    Z. B. das Laufen bei der Brücke. Das habe ich erst vor etwa 4 Jahren gelernt. Früher konnte ich bei der Brücke nie die Beine, die Füße vom Boden anheben. Meine damalige Physiotherapeuten hat es ein 3/4 Jahr 2 mal wöchentlich mit mir geübt. Außerdem habe ich es zu Hause sehr oft trainiert. Erst nach diesem 3/4 Jahr fast täglichen Trainings konnte ich die Füße dann endlich vom Boden anheben (damals war ich total happy und super stolz auf diese Leistung). Das Strecken der Beine dabei hat noch länger gedauert (bis ich die Spannung etwas halten konnte). Ich habe es dann ein paar Monate nicht mehr gemacht. Als wir es dann wiederholen wollten, war meine Muskulatur wieder geschwächt, ich konnte die Beine wieder nicht anheben (darüber war ich total enttäuscht). Es dauerte wieder ein paar Wochen, bis ich sie wieder anheben konnte. Damit ich es nicht wieder “verlerne”, führe ich das jetzt bei jedem Training durch. Das ist für mich eine Standard-Übung geworden.

    Das Gleiche gilt für die Unterarm-Liegestütze und auch für die richtigen Liegestütze, auch wenn ich davon bisher nur 2 gute und eine angedeutete schaffe. Als ich meinen Trainer vor rund 3,5 Jahren kennengelernt habe, da konnte ich meine Beine in dieser Haltung, in dieser Position nicht durchdrücken, die Kraft fehlte in den Beinen und dem Rumpf total. Woche für Woche haben wir daran trainiert. Nach rund 1-1,5 Jahren habe ich es dann endlich geschafft und konnte meinen Körper hochdrücken, so dass Oberkörper und Beine bei den Liegestützen eine gerade Linie bilden (auch das will ich jetzt nicht mehr "verlernen", trainiere es immer und immer wieder, will dabei im Laufe der Zeit auch noch besser werden). Damals dachte ich, dass ich das niemals schaffen werde, aber mein Trainer hat mich immer wieder motiviert, bis ich es dann irgendwann endlich geschafft habe.

    Auch bei den Hanteln, die Biceps-Übung (mit den Hanteln zu den Schultern). Angefangen haben wir vor 3,5 Jahren mit den 1 kg Hanteln, dann langsam gesteigert zu den 2,5 kg Hanteln. Das war für mich anfangs schon super schwer. An die 5 kg war damals noch gar nicht zu denken. Ja, und mit diesen 5 kg Hanteln trainieren wir inzwischen bei jedem Training. Ja, und dieses regelmäßige Training, auch hier zu Hause, diese Erfolge dabei, machen mir halt so richtig Spaß. Auf diese Erfolge bei den einzelnen Übungen möchte ich nicht mehr verzichten. Und mit diesem regelmäßigen Sport, diesem Kalorien-verbrennen nehme ich halt “nebenbei” auch weiter ab. Muskeln werden aufgebaut (also für mich weniger Schmerzen), Muskeln verbrauchen Kalorien und dadurch nehme ich halt auch immer mehr ab (so hat es mir mein Trainer schon des Öfteren erklärt.

    So, jetzt muss ich noch etwas Haushalt machen, in erster Linie für nächste Woche ein paar Sachen bügeln und meine Sachen für morgen (für die Arbeit) schon mal sortieren.

    Mal sehen, vielleicht folgt heute Abend noch ein weiterer Eintrag, ansonsten folgt spätestens morgen der nächste Eintrag.

  • Samstag, 25. Juli 2015

    Noch eben schnell ein paar Sätze zum Samstag. Gleich habe ich Training, dann will ich startklar sein.

    Der Samstag ist für mich im ganzen schön ruhig und positiv verlaufen. Ich habe viel im Haushalt geschafft. Dabei habe ich es langsam und ruhig angehen lassen. Insbesondere auch wegen dem Rücken, keine zu hektischen und ruckartigen Bewegungen.

    Gegen Abend habe ich dann noch Sport gemacht. Habe dabei ebenfalls auch auf gleichmäßige, "rückengerechte" Bewegungen geachtet.

    10 Kilometer Fahrradfahren dieses Mal in 32 Minuten. Bei den Powerminuten gab ich etwas mehr Gas, kam dabei zeitweise auf 22 km/h.

    Bei dem Trainingsprogramm habe ich dieses Mal 2 x die Unterarm-Liegestütze für jeweils 30 Sekunden gemacht. Beim zweiten Durchgang kamen mir diese 30 Sekunden viel länger vor. Dieser zweite Durchgang fiel mir viel schwerer.

    Bei den Crunches habe ich die seitlichen Crunches dazu genommen. Also Beine aufstellen und zuerst 10 x gerade hoch. Dann Oberkörper etwas anheben (Schultern vom Boden) und mit den Armen seitlich, also mit den Händen Richtung Ferse ziehen. Auf jeder Seite 10 mal.

    Durch diese 3 zusätzlichen Übungen habe ich dieses Mal für das ganze Programm 35 Minuten gebraucht.

    Anschließend noch 10 Minuten dehnen. Alle Übungen (zum dehnen), die mir eingefallen sind. Alles habe ich bewusst eine Zeitlang gehalten. Dadurch habe ich zum dehnen ganze 10 Minuten gebraucht.

    Aber was soll ich sagen, danach ging es mir deutlich besser. Nur bei diesem seitlichen Dehnen hatte ich ein leichtes Ziehen im oberen Rücken, ansonsten habe ich den Rücken in der ganzen halben Stunde nicht gemerkt.

    Beim Fahrradfahren habe ich den Rücken nur in den ersten Minuten intensiv gemerkt. Danach habe ich mich total auf das regelmäßige Fahren konzentriert, den gleichmäßigen Rhythmus beizubehalten, so dass ich den Rücken dann schließlich gar nicht mehr wahrgenommen habe.

    Den restlichen Abend hatte ich nur noch minimale Rückenschmerzen, nur noch ein ganz leichtes Ziehen, das ich zum größten Teil gar nicht mehr wahrgenommen habe.

    Die beiden Tage "Schonung" (also Donnerstag und Freitag ohne Sport) und am Samstag der gezielte, also rückengerechte Sport haben wir also wirklich geholfen. Ich bin total happy, dass es mir jetzt wieder besser geht. Ganz weg ist es noch nicht, noch muss ich etwas aufpassen (etwas merke ich es noch), aber kein Vergleich mehr zu den letzten Tagen. Ich kann gar nicht sagen, wie dankbar ich meinem Trainer bin, für seine Hilfe im Allgemeinen und dass er mir dieses gute Trainingsprogramm so zusammen gestellt hat.

    Abends haben wir dann noch den Film "Men in Black" mit Will Smith geguckt. Will Smith finde ich (in den meisten Filmen) immer wieder gut. Diese Filme gucke ich mir immer wieder gerne an.

    Letzte Nacht (also von Samstag auf Sonntag) habe ich wieder viel besser geschlafen, konnte mich wieder ohne Schmerzen umdrehen (habe den Rücken beim Umdrehen kaum noch gemerkt).

    Als ich heute morgen (also am Sonntag morgen) auf der Waage war, da war ich total happy und hätte "Freudensprünge" machen können. 65,5 kg. Ich kann es gar nicht glauben. Ja, es geht tatsächlich weiter voran. Ich bin auf dem richtigen Weg.

    Ernährung am Samstag:
    11 Uhr: 1 Ei, 1 kleiner Apfel, 1 Vanille-Quark. Dazu 1 große Tasse Kaffee und 1 Glas Wasser.
    16 Uhr: Gurkensalat und ein paar Erdbeeren von unserem Balkon (Ja, Gurkensalat mit Essig/Öl gehört mit zu meinen Lieblingsessen.)
    21 Uhr (nach dem Sport): Schollenfilet und Gemüse (Blumenkohl, Broccoli, Möhren).

    Bewegung: 10 Kilometer Fahrradfahren in 32 Minuten. 35 Minuten Training, das komplette Programm (einschl. 2 x 30 Sekunden Unterarm-Liegestütze und seitl. Crunches) und 10 Minuten Dehnen für Beine/Fersen, Schultern, Oberkörper.

  • Freitag, 24. Juli 2015 (und Sa. 25.07.2015)

    Im Moment geht es mir nicht ganz so gut. In erster Linie wegen der Rückenschmerzen. Ich versuche, mich so zu bewegen (innerhalb der Wohnung, bei Haushalt usw.), dass ich keine Rückenschmerzen habe, was alles andere als leicht ist. Also alles gleichmäßige, bloß keine zu ruckartigen Bewegungen. Trotzdem, beim Bücken, auch wenn ich bewusst mit geradem Rücken runter gehe (also dabei leicht in die Kniebeuge), merke ich den oberen Rücken immer etwas. Alle Bewegungen bewusst fast schon in "Zeitlupe" durchführen. Das nervt mich jetzt schon total.

    Die Nacht von Freitag auf Samstag war ganz schlimm. Meistens liege bzw. schlafe ich auf der rechten Seite. Das ist kein Problem. Aber im Laufe der Nacht habe ich mich dann doch mehrmals umgedreht, mal auf die linke Seite und kurzzeitig auch mal auf den Rücken. Und jede dieser Bewegungen tat mächtig weh im oberen Rücken. Jedes Mal wurde ich dadurch wieder so richtig wach, lag eine Zeitlang ganz ruhig, bis der Schmerz wieder nachließ, dann schlief ich wieder ein.

    Ich bereue es total, dass es passiert ist. Noch dazu bei meinem Training, also nicht im normalen Alltag. Im Prinzip sollte ich, gerade bei meinem Rücken (nach den jahrelangen Schmerzen) ja immer auf die richtige Haltung, auf die richtigen Bewegungen achten und im Grunde üben wir diese Bewegungsabläufe ja auch (mit Hanteln usw.) bei jedem Training. Ja, aber Theorie und Praxis. Im Alltag, im Büro achte ich auf fast jede Bewegung, habe dort im Laufe der Zeit schon einige Pakete getragen (ich bin ja im Empfang, nehme also auch die Post, die Pakete entgegen) und bei Sitzungen (für meine Abteilung) auch schon Stühle. Alles war absolut gar kein Problem, lief völlig schmerzfrei, da ich mich dabei richtig verhalten habe. Aber ausgerechnet hier bei meinem Training musste es dann passieren, dass ich mich spontan, ohne groß nachzudenken, nach den Hanteln, die auf dem Boden lagen gebückt habe. Nein, das hätte wirklich nicht passieren müssen. Das war jetzt meine eigene "Doofheit" sozusagen. Ich habe jetzt halt wirklich Angst, dass sich diese Schmerzen über eine längere Zeit hinziehen werden. Einerseits sage ich mir, dass ich mit meinem Training bzw. mit Hilfe meines Trainers ja die jahrelangen Schmerzen so richtig in den Griff bekommen habe. Aber andererseits, jeder Schmerz ist halt anders, trotzdem habe ich halt Angst, dass mich dieser aktuelle Schmerz jetzt noch eine Zeitlang begleiten wird. Und das ausgerechnet so wenige Wochen vor unserem Urlaub, auf den ich mich doch so richtig freue.

    In diesem Zusammenhang habe ich auch gemerkt, dass ich mein damaliges größtes Hobby, das Tanzen, was ich ja über 13 Jahre lang sehr aktiv (mehrmals wöchentlich) durchgeführt habe (den Jazz-Tanz) auch jetzt mit dem "eigentlich" schmerzfreien Rücken für immer völlig vergessen kann. Eine falsche Bewegung, und gerade beim Tanzen gibt es ja viele Sprünge, Drehungen usw., und schon "hat man den Salat" und eine Zeitlang Schmerzen. Aber diesbezüglich bin ich wirklich froh, dass ich für mich als neues Hobby das Personal-Training entdeckt habe. Dieses Training kann man halt immer wieder individuell auf die Gegebenheiten (des Körpers, der Gesundheit im Allgemeinen usw.) anpassen. Von meinen damaligen Schmerzen, als ich mich zu sehr geschont habe, weiß ich ja schließlich, dass mir die reine Schonung gar nichts bringt. "Damals" hat mir erst der gezielte Sport, die Muskelkräftigung, Hilfe, also Schmerzfreiheit gebracht. Ich hoffe, dass ich auch diese blöden Schmerzen jetzt wieder mit meinem Training in den Griff bekommen werde.

    Am Freitag fand ich es am schönsten, dass ich das Paket von Kodi bekommen habe. Unsere nette Nachbarin hat es mittags (als wir arbeiten waren) angenommen. Ich habe dort ja noch 2 Kissen (Nackenkissen) bestellt, auf denen ich total gut liegen kann. Sie sind gefüllt mit so ganz kleinen "Kügelchen" und passen sich total gut dem Kopf an. Eines habe ich jetzt im Wohnzimmer auf der Couch, eines in meinem Bett und das dritte lasse ich zunächst für den Urlaub liegen.

    Die Dose für den Apfel (für den Transport in der Tasche) ist ebenfalls sehr gut. Sie kam mir zunächst von den Maaßen her sehr klein vor (ich kann halt auch nicht gut schätzen, mir unter solchen Maaßen nichts so richtig vorstellen), aber sie ist wirklich sehr gut und groß genug auch für dickere, größere Äpfel. Über diese Dose habe ich mich so richtig gefreut.

    Hier haben wir heute (am Samstag) ein heftiges Unwetter, das von Stunde zu Stunde intensiver wird. Heute morgen waren die Bäume von unserem Haus (vor unserem Wohnzimmerfenster) noch ganz ruhig und "windstill" und jetzt gehen sie mächtig hin und her (zeitweise begleitet von heftigem Regen). Mein Freund ist noch arbeiten (Frühschicht). Ich bin froh, wenn er gleich wieder zu Hause ist. Schließlich fährt er zur Zeit ja auch mit dem Leihwagen der Autowerkstatt. Wie ich vorhin gelesen habe, bleibt die Kirmes in Düsseldorf heute wegen dem Sturm geschlossen und auch die Bahnstrecke Essen-Duisburg ist gestört, weil dort Bäume auf der Oberleitung liegen. Ja, so einen Sturm sollte man nicht unterschätzen.

    Dann "ärger" ich mich noch etwas über meinen Friseur. Seit unserem Umzug vor rund einem Jahr bin ich bei einem neuen Friseur. Dort fing auch etwa zu der Zeit eine neue Friseurin an, bei der ich dann direkt als Kundin gelandet bin. Vor einem Jahr reichte es, dort Anfang der Woche anzurufen, dann bekam man für Freitags oder Samstags einen Termin. Inzwischen hat es sich aber rumgesprochen, dass die Neue dort gut ist. Anfang dieser Woche rief ich dort an. Dieses Wochenende gab es keinen Termin mehr, nächstes auch nicht mehr. In drei Wochen war noch ein Termin frei, für den ich dann direkt eingetragen worden bin. Demnächst soll ich dann besser vier Wochen vorher dort zwecks Terminabsprache anrufen. Ich kenne viele, die bei ihrem Friseur direkt drankommen oder höchstens mal einen Tag warten müssen. Vier Wochen Wartezeit, das ist ja wie bei Ärzten.

    Ansonsten bin ich abends noch dabei neue Schuhe einzulaufen. Das heißt, neu sind diese Schuhe eigentlich nicht mehr. Ich habe sie vor 2 Jahren im Sommerurlaub gekauft. Ich bin ein totaler Gewohnheitsmensch, trage am liebsten jeden Tag die gleichen Schuhe (in denen ich halt gut laufen kann). Ich hasse Schuhgeschäfte und Schuhe anzuprobieren. Neue Schuhe zu kaufen das ist für mich fast schon die größte "Strafe", die es gibt. Vor zwei Jahren haben wir im Urlaub zufällig spontan neue Schuhe für mich gefunden. Also so eine Art "Turnschuhe", darin laufe ich immer am liebsten. Das eine Paar passte sofort, diese Schuhe habe ich seitdem den ganzen Sommer über sehr viel getragen (also eigentlich fast schon täglich an). Das zweite Paar hat eine etwas anders geformte Sohle, an die ich mich noch gewöhnen muss. Also nicht schlimm, aber vom Laufgefühl her halt irgendwie anders. Diese Schuhe hatte ich bisher noch nie an, immer nur das andere Paar. Mein Freund hat mich jetzt "überredet", diese Schuhe doch auch endlich mal "einzulaufen", mich endlich mal an diese andere Sohle zu gewöhnen. Ja, und das versuche ich jetzt abends, wenn ich wegen dem Haushalt (Wäsche aufhängen usw.) durch die Wohnung laufe. Dann ziehe ich diese Schuhe immer mal wieder an, damit ich sie demnächst dann endlich mal auch tagsüber tragen kann (wenn ich mich an diese andere Sohle gewöhnt habe).

    Heute, also am Samstag, plane ich wieder meinen Sport ein. Das habe ich ja am Mittwoch hier beim Training gemerkt, dass es auf jeden Fall klappt. 95 % des Trainings waren am Mittwoch super und schmerzfrei. Die Probleme fingen erst zum Schluss an, als ich auf der Matte zu ruckartige Bewegungen gemacht habe. Wenn ich diese Bewegungen gleich dann relativ gleichmäßig durchführe, dann kann im Prinzip nicht so viel passieren. Aber ganz will ich auf mein Training auch nicht verzichten. Schließlich brauche ich es ja auch für meine Arme und Beine (nicht dass ich in diesen Bereichen wegen Muskelschwäche sonst noch die nächsten Schmerzen bekomme).

    Wen es interessiert, hier mal mein aktueller regelmäßiger Trainingsablauf:

    Zuerst das Fahrradfahren. Ich fahre immer 10 Kilometer. Im Durchschnitt fahre ich mit 18 km/h. Alle 5 Minuten mache ich eine "Powerminute" mit 20/21 km/h. Etwa bei der 29./30. Minute bin ich immer bei 9 Kilometer. Den letzten Kilometer (2-2,5 Minuten) gebe ich dann wieder Gas (20 km/h), bis ich die 10 Kilometer "voll" habe, was meistens bei ziemlich genau 33 Minuten der Fall ist.

    Dann kommt das Trainingsprogramm. Etwa 3/4 davon hat mein Trainer mir so vorgegeben, den Rest habe ich dazu genommen bzw. sein Programm etwas abgeändert, also alles Übungen von unserem Training mit in dieses Programm übernommen.

    - Zuerst ein bisschen für die Arme/Schultern, die Arme etwas nach vorne und hinten kreisen, bewusste weite Bewegungen.
    - "Wandsitz", Rücken gerade an die Wand drücken, Beine im rechten Winkel, 30 Sekunden ruhig halten.
    - Kniebeugen, ich mache immer 12 Kniebeugen in 35 Sekunden.
    - Ausfallschritte, 2 x rechts hinten, 2 x links hinten, jedes Mal 5 x tief runter gehen (dabei berührt mein Knie meistens kurz den Boden).
    - Mit den 5 Kg Hanteln, gerade hinstellen (also leicht in die Knie, gerader Rücken), Arme anwinkeln, also rechter Winkel und so die Hanteln 30 Sekunden ruhig halten.
    - Auf einen Stuhl setzen, gerade sitzen und mit den Hanteln 10 x Biceps, also Hände zu den Schultern und wieder ganz runter, dabei eine kleine Drehbewegung mit den Armen.
    - Hinstellen, mit geradem Rücken nach vorne vorbeugen, mit den Hanteln 10 x rudern, also Ellenbogen und Schultern weit nach hinten.
    - Dann auf die Matte. Zuerst Hinsetzen, mit dem Oberkörper nach hinten gehen, so weit in die Diagonale, dass die Ellenbogen die Matte berühren. Oberkörper dabei nach oben drücken, also Schultern weit nach hinten und so 30 Sekunden halten.
    - Auf den Rücken legen, mit den Armen die Hanteln 20 x über der Brust nach oben drücken ("Hantelbank"), unten zwischendurch nicht ablegen.
    - Dann die Arme/Oberarme nach unten (also am Körper entlang), die Hanteln oberhalb vom Bauchnabel und dort 10 x nach oben drücken, was ich immer noch deutlich schwerer finde als über der Brust, aber inzwischen, nach viel Training, klappt es schon besser.
    - Nur mit einer Hantel, Arme über Kopf nach oben strecken und so mit der Hantel bis oberhalb vom Kopf gehen, bis kurz über dem Boden (wobei ich oft auch kurz auf dem Boden antippe) und wieder hoch (Arme fast bis zur senkrechten), mit 10 Wiederholungen.
    - Auf den Bauch legen, Spannung im Körper (also Beine und Po mit anspannen), Arme in U-Haltung (Schulterhöhe) und 10 x mit Oberkörper nach oben wippen (ohne abzulegen).
    - Ähnliche Übung, aber mit kleinen Pausen. Nach oben gehen, Arme nach vorne strecken, wieder zurück in U-Haltung, kurz ablegen und wieder hoch. 10 Wiederholungen.
    - Etwas hochdrücken und 30 Sekunden Liegestütze auf den Unterarmen (das fällt mir immer noch sehr schwer, dabei die Spannung im Bauch/Oberkörper zu halten, mit den Beinen oben zu bleiben, aber mit viel Konzentration schaffe ich diese 30 Sekunden inzwischen). Mein Trainer meinte letztens schon, dass ich davon demnächst mal 2 Durchgänge versuchen soll, also nach einer kurzen Pause (Durchatmen) nochmals 30 Sekunden diese Spannung halten soll. Mal sehen, ob ich das in Kürze mit einplanen werde.
    - 3 richtige Liegestütze. Davon schaffe ich 2 "gute", etwa halb runter, bei der 3. klappe ich schon etwas zusammen, komme dabei auch nicht mehr so tief runter.
    - Auf die Knie und 10 Liegestütze, den Oberkörper dabei weit nach vorne, also mit dem Kopf vor den Armen arbeiten (nicht zwischen den Armen).
    - Auf den Rücken legen und "Bicycle Crunch", also "flaches Fahren", wie ich es immer nenne. Beine im Wechsel anziehen und strecken, dazu Oberkörper hoch, Hände hinter den Kopf und im Wechsel zu den Seiten drehen, mit den Ellenbogen immer nah zum angezogenen Bein kommen. 20 x im Wechsel.
    - Hinlegen, Beine aufstellen, 10 x hoch zur Brücke, also Oberschenkel und Oberkörper eine gerade Linie (ohne unten abzulegen). Seit kurzem mache ich das mit der 5 kg Hantel, dass ich sie dabei auf meine Hüfte lege, seitlich mit den Händen leicht festhalte (da sie dabei ansonsten ins Gesicht rollen würde).
    - Hoch zur Brücke und "Laufen", also ein Bein anheben und Richtung Fußende strecken, kurz halten und anderes Bein. 20 x im Wechsel.
    - 10 x gerade Crunches, also Beine aufstellen, Arme entweder hinter den Kopf oder zur Decke hochstrecken (das mache ich mal so, mal so, wie ich gerade Lust habe) und möglichst hoch zur Decke ziehen, unten zwischendurch nicht ganz ablegen (dabei will ich demnächst eine weitere Variante mit einplanen, anschließend noch die seitlichen Crunches, also Oberkörper hoch, Schultern vom Boden und mit den Händen/Armen seitlich ziehen, möglichst nah Richtung Fuß kommen, das machen wir häufig beim Training, das will ich hier demnächst ebenfalls mit einplanen).
    - Gerade auf dem Rücken liegen, beide Beine anziehen (rechter Winkel) und beide Beine (bei geradem Rücken) strecken (leicht über dem Boden) und wieder anziehen. 10 Wiederholungen. (Bis hierhin brauche ich meistens etwa 25 Minuten).
    - Auf eine Seite legen (später dann die Seite wechseln). Auf den Unterarm stützen, mal das untere Bein strecken, mal anwinkeln (unterschiedliche Intensität). Körper/Hüfte vom Boden hochdrücken (gerader Körper). 5 Wiederholungen.
    - Glatt auf die Seite legen (Kopf auf den Arm legen), oberes Bein 10 x anziehen (Knie Richtung Brust) und gerade nach unten strecken.
    - Oberes Bein gestreckt halten und 10 x langsam nach oben wippen (das geht unwahrscheinlich in die Oberschenkel).
    - Diese drei Übungen dann natürlich auch auf der anderen Seite. Mit diesem Programm bin ich dann immer in 30 Minuten fertig.

    Dann noch etwa 5 bis 10 Minuten Dehnübungen.
    - Auf den Rücken legen. Beine Aufstellen. Ein Bein (im Wechsel) gerade nach oben strecken, Zehe Richtung Schienbein, Knie fest durchdrücken, mit den Händen das Bein Richtung Oberkörper ziehen, etwas so halten (dabei zähle ich immer ganz langsam bis 5).
    - Dann das Bein, das Knie Richtung Brust, mit den Händen das Schienbein nehmen und noch etwas runter drücken (ebenfalls langsam bis 5 zählen). Wie gesagt, dann das andere Bein.
    - Auf die Seite legen (ebenfalls im Wechsel), Fußgelenk vom oberen Bein nehmen und Fuß Richtung Po ziehen. Mit dem Körper eine "Bogenspannung" (Hüfte nach vorne drücken) und Knie weit nach hinten ziehen, Fuß immer näher Richtung Po. Das dann (mit Stoppuhr) 30 Sekunden halten. Auf der anderen Seite das Gleiche.
    - Auf alle Viere und den Katzenbuckel. Nach oben drücken (bis 5 zählen), nach unten ins Hohlkreuz und nochmals intensiv nach oben.
    - Die Arme weit nach vorne, Oberkörper runter, Po Richtung Füße und Schultern Richtung Boden drücken (langsam bis 5 zählen).
    - In den "Kniestand" (also auf die Knie stellen). Arme nach vorne, Hände verschränken, Schultern weit nach vorne, etwas halten.
    - Arme nach hinten, Hände wieder verschränken, Schultern weit nach hinten, etwas halten.
    - Schultern dehnen, also Kopf/Kinn zu einer Seite Richtung Schulter, die andere Schulter intensiv nach unten und hinten ziehen. Natürlich im Wechsel. Etwas halten. Das hilft mir sehr gut bei Verspannungen im Schulterbereich, wenn ich falsch oder zu lange am Computer gesessen habe. Hin und wieder mache ich noch weitere Dehnübungen für die Arme/Schultern, die Arme weit/intensiv zur anderen Seite rüber ziehen usw., also alles Übungen, die wir halt beim Training immer zum Schluss machen.
    - Beine/Fersen dehnen. Zuerst die "Bogenspannung", also leichter Ausfallschritt, hinterer Fuß bleibt auf dem Boden stehen und mit der Hüfte (mit gestrecktem Bein) so weit wie möglich nach vorne drücken. 30 Sekunden halten (mit Stoppuhr).
    - Wieder hinteren Fuß stehen lassen, mit Knie nach vorne ziehen, möglichst weit Richtung Boden (was bei mir unwahrscheinlich weh tut). 30 Sekunden halten. Wieder beide Seiten im Wechsel.
    - Als letztes in leichter Grätsche hinstellen, mit dem Oberkörper nach unten, also mit den Händen den Boden berühren. Beine/Knie kräftig durchdrücken. 30 Sekunden halten, dann langsam, Wirbel für Wirbel aufrollen, bis ich wieder gerade stehe.

    Ja, das ist immer mein Trainingsprogramm, wenn ich hier schreibe, dass ich wieder das komplette Programm durchgezogen habe.

    Abgesehen vom Sport plane ich heute, am Samstag, nur noch den Haushalt ein. Mein Freund ist inzwischen zu Hause (trotz des Sturmes gut hier angekommen).

    Abendessen am Freitag: 1 Schale Fischfilet "a la Bordelaise", dazu Salatteller mit grünem und Gurkensalat mit Essig/Öl.

    Bewegung: Keine.

  • Donnerstag, 23. Juli 2015

    Am Donnerstag Abend bin ich nicht mehr zum Schreiben gekommen. Erstens war ich total müde und zweitens tat mein Rücken weh.

    Der Tag ist gut verlaufen. Im Büro habe ich überwiegend im Sitzen gearbeitet oder bin langsam bzw. normal gelaufen (also zum Drucker), bloß keine zu schnellen, hektischen Bewegungen mit dem Rücken. Dabei war ich schmerzfrei.

    Der Arbeitsweg war das Schlimmste. Ich habe seit einiger Zeit (wegen der geraden Haltung) ja immer einen Rucksack auf. Dieser Rucksack zog unwahrscheinlich am oberen Rücken. Die Schmerzen fingen leicht an und wurden dann immer heftiger. Abends zu Hause waren sie dann so richtig heftig. Ich habe nur noch die Spül- und Waschmaschine angeschmissen und habe mich dann entspannt (weil ich halt auch müde war) auf die Couch gelegt, wo ich den Rest des Abends dann auch ruhig liegen geblieben bin.

    Von der Werkstatt (wegen unseres Autos) haben wir bisher noch nichts gehört.

    Mein Freund hat übrigens eine eitrige Mandelentzündung. Kein Wunder, dass er die Halsschmerzen und Schluckbeschwerden nach der letzten Erkältung nicht in den Griff bekommen hat. Er hat dagegen jetzt ein Mittel zum Inhalieren bekomen, schmerzlindernd und entzündungshemmend. 4 x täglich anwenden. Hoffentlich hilft ihm das ein bisschen.

    So, mehr Zeit habe ich jetzt leider nicht mehr. Ich hoffe, dass ich demnächst mal wieder mehr Schreiben kann (immerhin arbeite ich ja im Büro, so dass ich dort auch immer mal wieder Briefe usw. schreiben kann). Demnächst werden auch hier mal wieder etwas längere Einträge folgen.

    Abendessen am Donnerstag: Eine Schale Lasagne Bolognese 400 gr., dazu etwas Gurkensalat (Essig/Öl).

    Bewegung: Keine (dazu war ich zu müde und durch die Rückenschmerzen auch stark eingeschränkt, werde damit aber dennoch "vorsichtig" in Kürze weiter machen).

  • Mittwoch, 22 Juli 2015

    Noch eben schnell ein paar Sätze zum Mittwoch. Im Moment geht es mir nicht so gut. Etwas körperlich, aber in erster Linie wegen dem Seelischen (eine leichte Depri-Phase).

    Der Mittwoch verlief auf der Arbeit sehr hektisch. Im Moment ist dort sehr viel los. Dabei fällt es mir im Moment auch zeitweise schwer, immer die richtigen Prioritäten zu setzen. Ich versuche, alles im Griff zu haben, eine Arbeit nach der anderen zu erledigen (einschließlich Telefonzentrale und Vertretungsaufgaben, da meine Kollegin im Urlaub ist), bin mir aber nicht sicher, ob ich mich immer für die richtige Reihenfolge entscheide. Ganz im Gegenteil, bei jeder Aufgabe überlege ich, ob das jetzt die richtige Entscheidung war oder ob ich etwas anderes bevorzugt bearbeiten sollte. Ich habe liebe meine festen Aufgaben, meine regelmäßigen Abläufe, diese unübersichtliche Arbeit, dann womöglich noch Ärger zu bekommen (weil man sich für die falsche Reihenfolge entschieden hat), das ist nichts für mich. Dadurch war ich den ganzen Tag über innerlich schon sehr "aufgewühlt". Aber zum Glück haben mir Kolleginnen sofort geholfen, als ich gar nicht weiter kam. Zuerst kam ein Handwerker, darum hat sich dann eine Kollegin gekümmert (gleichzeitig Telefon und Handwerker ging nicht) und als ich mit dem Excel-Programm Probleme hatte (anstatt Zahlen in einer Rechnung kamen plötzlich nur noch Zeichen) und deswegen schon nervös geworden bin (den Fehler nicht gefunden habe), da hat mir eine Kollegin sofort geholfen (es lag an einer falschen Einstellung, so genau kenne ich mich mit diesem Programm nicht aus).

    Abends hatte ich dann Training. Davor war ich etwas nervös, weil es ja das erste Mal war, also das erste Mal bei uns zu Hause. Es war wie immer ein sehr gutes Training. Ich fand es gut, wie abwechslungsreich er es mit wenigen "Hilfsmitteln" (Matte, Hanteln und Theraband) gestaltet hat. In unserem Wohnzimmer ist es auf jeden Fall viel wärmer als im Trainingsraum (ich habe geschwitzt ohne Ende). Ich fand es gut, dass er mir für mein Fahrradfahren Tipps für die richtige Haltung dabei gegeben hat (ich kann beim Fahren nicht eine halbe Stunde die gleiche Haltung beibehalten) und dass er sich für mein Training hier zu Hause interessiert hat (wie bzw. wo ich es hier Tag für Tag durchführe).

    Absolut negativ ist mein Rücken, den ich mir am Dienstag mit der Hantel ja leicht verknackst habe. Ich dachte, es wäre "harmlos", habe es bei ein paar Übungen (gerader Rücken mit Hantel) etwas gemerkt, ein leichtes Ziehen.

    Bei einer Übung, auf dem Rücken liegend, hatte ich dann jedoch im oberen Rücken ganz heftige Stiche, konnte mich kurzzeitig nicht bewegen (der Schmerz war sehr heftig). Ich lag zuerst auf dem Rücken (Crunches), sollte mich dann auf die linke Seite drehen, was ich mit leichtem Schwung gemacht habe. In dem Moment zog ein ganz heftiger Schmerz durch den ganzen oberen Rücken. Als ich dann gerade auf der Seite lag, war dieser Schmerz wieder weg. Er hat danach dann intensiv mit darauf geachtet, dass ich alle weiteren Bewegungen langsam und total "rückengerecht" durchführe. Eine kleine falsche Bewegung und man hat unter Umständen "wochenlang" was davon (Schmerzen je nach Bewegung). Das ärgert mich jetzt total, diese falsche Bewegung, dieses falsche zu ruckartige Bücken hätte am Dienstag nicht sein müssen.

    Nach dem Training hatte ich etwas Rückenschmerzen im oberen Rücken, habe mich ein Stündchen total entspannt hingelegt. Dann kamen mir die Tränen, aus lauter Frust, dass mir das (die Zerrung) mit dem Rücken passiert ist. Das ärgert mich total. Ich passe doch immer schon so auf. Wie sagte schon die Psychologin in der Reha? Akzeptieren Sie es endlich, dass Sie eine "Behinderung" haben, mit der Sie leben müssen.

    Den restlichen Abend habe ich mich "vorsichtshalber" nur noch in Zeitlupe bewegt, hatte Angst, nochmals eine falsche Bewegung zu machen (war dann den ganzen Abend über etwas "nah am Wasser gebaut" und habe versuche, mich noch etwas mit Fernsehen abzulenken).

    Das Schlimmste ist immer das "Kopfkino". Also wenn die Gedanken "angehen" und einen an frühere Sachen erinnern. So musste ich halt an damals denken, als es (als ich 25 Jahre war) mit meinem Rücken so richtig anfing. Bis dahin hatte ich immer mal wieder Probleme und Rückenschmerzen, war ja bereits in Behandlung (Krankengymnastik usw.). Dann kam ja der Tag, als ich mich spontan nach dem Wasserkasten gebückt habe. Ein stechender Schmerz im Rücken, die Bandscheibe ist rausgesprungen (Bandscheibenvorwölbung, die ich bis heute habe, die man bis heute auf Röntgenbildern und beim CT sehen kann) und anschließend rund 20 Jahre Dauerschmerzen im Rücken (trotz KG und Reha, bis ich vor rund 3,5 Jahren dann Gott sei Dank meinen Trainer kennengelernt habe, der mir dann beim Muskelaufbau half, wodurch die Schmerzen dann nach und nach weniger wurden, bis ich sie dann endlich wieder im Griff hatt).

    Auch wenn ich mir sage, dass das so nicht mehr passieren kann, dass ich jetzt gut im Training bin, meine Muskeln schon relativ stabil sind, dass solche Schmerzen bzw. Beschwerden nur eine vorübergehende Sache sind (und nicht mehr 20 Jahre dauern werden), trotzdem ging abends dann halt mein Kopfkino an und ich konnte die Tränen nicht zurückhalten.

    Abends wollte ich eigentlich noch so viel im Haushalt machen, Spül- und Waschmaschine anschmeißen, in der Zeit ein paar Sachen bügeln, stattdessen lag ich nur total ruhig auf Couch oder Bett, habe mich nicht getraut, mich zu bewegen und es kamen mir immer mal wieder ein paar Tränen (wie gesagt, nicht wegen der Schmerzen, sondern wegen dem Kopfkino, der vielen Erinnerungen an die 20 Jahre mit Schmerzen, wegen dem Frust, dass es mir überhaupt wieder passiert ist und aus Angst, dass es auch dieses Mal wieder etwas länger anhalten wird, immerhin spüre ich die Schmerzen in der linken Ferse beim Dehnen bis heute und das ist ja letztes Jahr im Sommer, also vor rund einem Jahr nach einem heftigen Muskelkater so entstanden).

    Aber mein Trainer weiß ja jetzt, wo meine Schmerzen sind und wird das Training in nächster Zeit mit absoluter Sicherheit darauf anpassen.

    So, jetzt habe ich keine Zeit mehr. Irgendwie freue ich mich jetzt sogar schon aufs Arbeiten. Dabei werde ich schön abgelenkt, habe meine Aufgaben und komme dadurch wieder auf andere Gedanken (beim normalen stehen, laufen und sitzen merke ich nichts von meinem Rücken, nur bei bestimmten, zu ruckartigen Bewegungen zur Seite). Arbeiten ist für mich persönlich halt eine Art "Therapie".

    Abendessen am Mittwoch: 21 Uhr (nach dem Sport) paniertes Schweineschnitzel, Gurkensalat mit Essig/Öl. Dazu 1 Becher Eiweißdrink Erdbeere.

    Bewegung: Eine Stunde intensives Training mit Hanteln, Kettleball (wobei ich zunächst sehr skeptisch war, was dann aber gut geklappt hat), Theraband (als "Partnerübung" für die Arme, wobei er den Gegendruck gesteuert hat) und verschiedenen Varianten der Crunches auf der Matte liegend.

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