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  • Donnerstag, 26. Februar 2015 (Wassergymnastik)

    Eben noch ein paar Zeilen für den Donnerstag.

    Ich fand es sehr schön,

    - dass die Straßenbahn (o Wunder....!!) heute mal pünktlich kam, so dass ich, obwohl ich spät dran war, noch relativ pünktlich auf der Arbeit war und somit "trotz" Wassergymnastik nur eine halbe Stunde Minus gemacht habe.

    - dass das Betriebsklima im Moment so richtig gut ist.

    - dass ich einen heftigen Lachanfall im Büro hatte. Eine Kollegin hat in Kürze Geburtstag und wir möchten sie mit einem Geschenk überraschen. Dazu hatte ich eine Idee, an deren Verwirklichung ich jetzt "tatkräftig" beteiligt bin. Allerdings kann ich mich deswegen nächste Woche (an ihrem Geburtstag) davor auch nicht wirklich "drücken", weil ich dafür "zu tief" in den Vorbereitungen stecke (das würde dann wirklich total doof aussehen). Ja, und im Rahmen dessen ergaben sich heute halt gute Situationen (eine Sache war super gut), so dass ich dann schließlich so richtig einen Lachanfall bekommen habe. Das war zu gut, in dem Moment konnte ich aber auch wirklich nicht mehr.

    - dass wir das Paket vom "British Shop" bekommen haben. Die Sachen sind wirklich total super. Ich habe mir unter anderem ein Armkettchen mit echten blauen Perlen bestellt und eine Halskette mit einem kleinen roten Doppeldecker-Bus als Anhänger (mit kleinen Strass-Steinchen drauf). Das ist total niedlich, total super süß. Ich kann es gar nicht abwarten, wenn es endlich Sommer ist und ich dieses Kettchen unter einer Bluse anziehe.

    - dass ich abends bei der Wassergymnastik war. Obwohl ich im Moment ernsthaft darüber nachdenke, ob ich (zumindest vorläufig) nur noch zur ersten Gruppe gehe.

    Die erste Gruppe war wieder total super. Ich war nur mit leichter Verspätung (5 Minuten) im Wasser. Die restlichen 40 Minuten von dieser Gruppe habe ich komplett durchgezogen. Die ganze Zeit in Bewegung bleiben, Laufen oder Sprünge. Dabei Armbewegungen mit der Wassernudel. Zum größten Teil unter Wasser (in alle Richtungen, die verschiedensten Bewegungsabläufe), teils auch über Kopf. Das war total super, hat richtig Spaß gemacht. Zwischendurch auch ein kleines Wurfspiel. Die Gruppenleiterin stand vorne (also auch im Wasser, vorne im Becken) und warf uns im Wechsel (mehrere Runden, jeder kam mehrmals dran) eine kleine Nudel zu. Ich konnte sie relativ gut fangen und auch ziemlich zielsicher zu ihr zurückwerfen.

    In der zweiten Gruppe sah es dann völlig anders aus. Im Grunde hätte ich mir diese Gruppe (diese Zeit) sparen können. Am Ende der ersten Gruppe noch Dehnübungen, unter anderem im Ausfallschritt, hinteren Fuß stehen lassen, also die Dehnübungen für die Fersen. Danach fingen die Schmerzen in der linken Ferse dann schon so richtig an, die ich auch jetzt noch etwas merke (jetzt vielleicht auch als Muskelkater).

    In der zweiten Gruppe dann etwa 15 Minuten im Kreis durchs Wasser laufen, also in den verschiedenen Varianten, normales Laufen, Knie dabei hoch, Fersen zum Po usw. Ich hielt es etwa 5 Minuten aus, dann wurden die Schmerzen in der linken Ferse immer intensiver. Ich konnte immer schlechter auftreten, war immer mehr an humpeln, hüpfte nur noch auf dem rechten Bein und gab es schließlich auf, stellte mich in eine Ecke und sah den Anderen nur noch zu (im Grunde hätte ich in diesem Moment gehen können).

    Dann hat sich auch noch mit einem Ball eine blöde Situation ergeben. Die Gruppenleiterin holte anfangs einen richtigen Ball raus, den sie uns gezielt zuwarf. Gegen diese Angst (dagegen) komme ich einfach nicht an. Sie warf ihn mir zu, ich machte völlig automatisch die Augen zu und drehte meinen Oberkörper zur Seite, damit er mich bloß nicht trifft (so wie immer in solchen Situationen). Der Ball landete dann knapp neben mir im Wasser. Sofort konnte ich mir von ihr ein paar Sprüche anhören, dass ich diesen Ball locker hätte fangen können. Ich ging dann kurz zu ihr und habe mit ihr gesprochen. Daraufhin holte sie dann, wie in der ersten Gruppe, wieder die kleine Nudel für dieses Wurfspiel raus.

    Aber in der zweiten Gruppe hatte ich kein "Zielwasser" mehr getrunken. Jeder kam wieder mehrmals dran. Ich fing die Nudel kein einziges Mal und warf "in alle Richtungen", aber sie konnte sie nicht mehr fangen. Die Nudel landete immer ein ganzes Stück von ihr entfernt im Wasser. Zu weit vorne, zu weit hinter ihr oder viel zu weit seitlich.

    Ansonsten war diese zweite Gruppe für mich dann halt sehr langweilig. Mein linker Fuß tat die ganze Zeit über heftig weh, heftige Stiche und Krämpfe in Ferse und Wade. Ich konnte nicht mehr auftreten (der gröbste Schmerz ließ erst später wieder nach) und hüpfte (um in Bewegung zu bleiben) rund 30 Minuten nur auf dem rechten Bein rum. Dafür tat das rechte Knie mit der Zeit dann ebenfalls heftig weh (darin hatte ich schon seit langer Zeit keine Schmerzen mehr). Die letzten rund 15 Minuten blieb ich dann nur noch ruhig auf der Stelle stehen. Ich habe die ganze Zeit nur alles mit den Armen intensiv mitgemacht (ebenfalls noch viele Bewegungen mit der Nudel unter Wasser). Ich war dann froh, als die Zeit endlich vorbei war, bloß raus aus dem Wasser, langsam Richtung Umkleide humpeln (wieder durch die "Schleichwege", durch die Büros, ein Ball in meine Richtung hat mir wirklich schon gereicht!!). Ich finde es immer noch total super gut, dass ich diesen "Schleichweg" jetzt immer gehen darf.

    Ja, aber im Moment würde mir eine Gruppe wirklich reichen und die erste Gruppe macht mir im Moment mehr Spaß, da komme ich einfach besser mit. Und reden (also sich unterhalten) kann man in der zweiten Gruppe bei der lauten Musik eh nicht. Da ist es im Grunde egal, ob ich dort ein paar nette Frauen sehe oder nicht (in der ersten Gruppe sind ebenfalls mehrere sehr nette Frauen, auch in meinem Alter). Und wenn ich wegen der Schmerzen (weil 2 Gruppen zu intensiv sind) in der Ecke stehen bleibe und alle an mir vorbei laufen, dann habe ich auch nichts davon.

    Die Sache mit dem Essengehen ist mal wieder total "bescheuert". Entschuldigung, aber ein anderes Wort fällt mir dafür nicht ein. Ich "zwinge" keinen dazu, sich mit mir zu treffen. Aber immer wieder Termine zu vereinbaren und diese dann aus verschiedenen Gründen wieder abzusagen, das finde ich nicht gut. Ja, ich nehme es inzwischen persönlich und freue mich nicht mehr so wirklich auf das Treffen (wenn es überhaupt stattfinden sollte). Anfangs haben wir uns noch "verbindlich" verabredet, mit Zeitpunkt und Ort. Den Termin haben wir letzte Woche Donnerstag vereinbart (im Grunde habe ich mich darauf schon gefreut). Und nach den 45 Minuten fällt einer Frau ein (so wie bereits bei zwei vorherigen Verabredungen ebenfalls), dass sie an dem Freitag Abend (19 Uhr) einen Banktermin hat. Sie glaubt nicht, dass sie diesen Termin deswegen einhalten wird und wir sollen besser davon ausgehen, dass sie ihn kurz vorher noch absagen wird (diese Situation hatten wir bereits zwei Mal). Und zu zweit gehen wir dann auch nicht, der anderen Frau ist es zu zweit zu langweilig. Also bevor ich mich jetzt noch länger auf diesen Termin freue und dann, wenn er wieder abgesagt wird, zu enttäuscht bin, plane ich es lieber gar nicht mehr ein.

    Heute Abend habe ich (nach diesem schönen Tag und dem Lachanfall auf der Arbeit) noch etwas geweint. Das waren halt die Emotionen. Wir haben Markus Lanz geguckt, unter anderem mit Horst Lichter, den ich ja gut finde. Seine Mutter ist letztes Jahr mit 75 Jahren an Krebs gestorben (innerhalb von 2,5 Monaten von der Entdeckung bis zum Tod) und Horst Lichter hat (selber mit Tränen in den Augen, die ihm immer wieder über die Wangen liefen) die letzten Momente (auch im Krankenhaus) mit seiner Mutter geschildert. Das war so emotional, so ergreifend, dass ich nicht anders konnte. Auch bei mir liefen die Tränen nur so. Mein Freund musste ich dann erstmal etwas trösten bzw. ablenken.

    Jetzt hoffe ich nur, dass die Schmerzen in der Ferse nur eine Art "Muskelkater" sind, dass ich das schnellstmöglich wieder in den Griff bekomme (dass das jetzt keine "Rückfall" ist und ich wieder stärkere Schmerzen bekomme, das hätte mir jetzt wirklich noch gefehlt).

    Ernährung:
    7 Uhr 1 Scheibe Brot mit Wurst
    13 Uhr 1 Scheibe Brot mit Ei, 1 Erdbeer-Quark, 1 Apfel
    18 Uhr (vor der Wassergymnastik) 1 Hähnchenschnitzel
    22 Uhr (nach der Wassergymnastik) halbes Hähnchenschnitzel, 1 Scheibe frischer Stuten mit Wurst, 1 Vanille-Quark

    Trinken: 2 kleine Kaffee, 1 großer Kaffee, 3 Gläser Wasser.

    Bewegung: Wassergymnastik. 40 Minuten (erste Gruppe) intensiv, in der zweiten Gruppe (45 Minuten) alles nur noch intensiv mit den Armen.

  • Mittwoch, 25. Februar 2015 (Sport)

    Bis auf kleine, wenige Ausnahmen war es heute im ganzen ein sehr schöner und positiver Tag.

    Ich fand es heute sehr schön,

    - dass ich wieder zum Bahnhof gelaufen bin. Ganz abgesehen davon, dass eh wieder keine Bahn gefahren ist, tut mir das Laufen morgens auch irgendwie gut (bevor ich dann den ganzen Tag im Büro bin).

    - dass ich mich nicht "lang gelegt" habe. Hier war heute morgen heftiges Glatteis. Es sind im Berufsverkehr auch einige Unfälle passiert. Ich ging über eine Straße, da geriet ich plötzlich ins Rutschen. Ich dachte, ich wäre auf eine rutschige Stelle getreten. An Glatteis habe ich im ersten Moment gar nicht gedacht. Erst bei den nächsten Schritten, als der gesamte Straßenabschnitt eine Eisfläche war, habe ich registriert, wie glatt es war. Ich bin dann ganz vorsichtig gelaufen, Schritt für Schritt, fast schon wie "Schlittschuhlaufen" mit ganz kleinen Schritten. Es ist nichts passiert, obwohl ich mehrmals leicht ins Rutschen geriet, bis ich endlich wieder auf dem Bürgersteig war, der "normal", also nicht glatt war.

    - dass ich dann noch so früh im Büro war, dass ich "trotz" Sport noch eine halbe Stunde Plus gemacht habe. Nicht mehr lange (nur noch wenige Stunden), dann bin ich endlich wieder aus den Minusstunden raus. Auch wenn das bei uns, bei der Gleitzeit, grundsätzlich kein Problem ist (wenn man mal Minusstunden hat), trotzdem möchte ich wieder in den Plusbereich kommen. Morgen könnte es wieder knapp werden (weil ich wegen der Wassergymnastik relativ früh gehen will), aber schon am Freitag kann ich dann wieder länger bleiben, weitere Stunden raus arbeiten.

    - dass ich von meiner Kollegin die bestellten Tupperdosen bekommen habe. Die sind wirklich klasse. Mein Freund ist davon ebenfalls total begeistert.

    - dass ich mit meiner Kollegin abgesprochen habe, dass ich "demnächst" (etwa April oder Mai) eine Woche Urlaub machen werde. Ich habe ja noch 13 Tage Resturlaub und bereits 30 Tage neuen Urlaub. Wann ich diese Woche Urlaub genau nehmen werde, das weiß ich jetzt noch nicht. Ich muss mal gucken, welche Schichten (auch Freischichten) mein Freund im April bzw. Mai hat, damit wir dann was zusammen machen können.

    - als ich für diese Woche (für den geplanten Urlaub) einen schönen Tagesausflug ausgearbeitet habe. Das hat sich total zufällig ergeben. Ich habe ein bestimmtes Ziel Richtung Norden (Nordsee) gesucht und gab dafür einen Suchbefehl ein. Anstelle des gesuchten Zieles kam dann ein ähnliches Ziel (mit weiteren schönen Sehenswürdigkeiten) in Rheinland-Pfalz, in der Nähe von Koblenz (darüber werde ich später noch ausführlicher schreiben). Einschließlich einer Burg, eines schönen Parks, Museums und einem kleinen Städtchen. Darauf freuen wir uns beide jetzt schon so richtig (auf diesen geplanten Tagesausflug).

    - als ich heute Abend ein großes Glas 0,5 l frischen Zitronensprudel getrunken habe. Das war mal wieder so richtig lecker.

    - dass wir heute per Post 3 spannende Filme bekommen haben, die wir am Samstag Abend bei Amazon bestellt haben. Darüber werde ich dann später noch schreiben, wenn wir sie geguckt haben, ob sie sich wirklich gelohnt haben. Der eine ist mit dem "Harry Potter"-Darsteller Daniel Radcliffe.

    - als ich den "Willkommensgutschein" von Hema eingetauscht habe. Vor dem Sport hatte ich noch ein paar Minuten Zeit. Ich habe mir neue Socken geholt (schwarze und blaue), die ich ja eh täglich an habe und gerade für den Sport habe ich immer mal wieder gerne neue Socken an (nicht immer die alten "verwaschenen"). Durch den Gutschein habe ich für 4 Paare (gute Qualität) noch 2 Euro bezahlt. Darüber habe ich mich wirklich gefreut.

    - als ich heute einen guten Spruch gelesen habe. "Eine schlechte Angewohnheit kann man nicht aus dem Fenster werfen. Man muss sie die Treppe runterboxen, Stufe für Stufe." Dieser Spruch passt total zu mir. Zum einen bei manchen Übungen (wenn ich mit der richtigen Körperhaltung Probleme habe), aber insbesondere auch bezüglich des Essens. Ich bin ja dabei, meine Ernährung Stück für Stück umzustellen, aber manches fällt mir halt wirklich sehr schwer.

    - als ich heute Abend beim Sport war. Es war zwar wieder total super gut, aber zum Teil auch sehr schwer. Danach habe ich erstmal 2 Stunden geschlafen, war völlig schach-matt, bevor mein Abend dann erst los ging. Danach habe ich die Arme und Fersen eine Zeitlang dann so richtig gemerkt.

    Schon das Aufwärmtraining war sehr intensiv. Dabei ging der Puls total in die Höhe. Man glaubt ja gar nicht, wie lang 40 Sekunden werden können. Am heftigsten waren für mich dabei Sprünge (ein Bewegungsablauf mit Kniebeugen). Mit Sprüngen habe ich eh (immer schon) so meine Probleme. Und das dann mit vielen Wiederholungen immer wieder 40 Sekunden lang intensiv durchzuziehen, das fiel mir sehr schwer.

    Danach kam eine Übung mit Hanteln. Nichts gegen Hantelübungen, die habe ich im ganzen immer besser im Griff (bekomme sie immer besser und sicherer hin), einschließlich der "Biceps"-Übung, die mir immer leichter fällt. Aber wenn man schon mehrere intensive Hantelübungen hinter sich hat, dann fällt es einem immer schwerer, die Arme (je nach Übung) trotzdem noch mit Spannung (also Hantel) oben zu halten. Ich sollte mit den Armen dann angewinkelt (Oberarme in Schulterhöhe) mit Hanteln verschiedene Bewegungen durchführen. Mit jedem Durchgang gingen meine Arme ein Stückchen runter. Von Schulterhöhe war nicht mehr zu reden (und es folgten deswegen natürlich auch mehrere Korrekturen). Das fiel mir sehr schwer (dabei stand ich mehrmals kurz vor der Aufgabe, habe es aber dennoch durchgezogen). Vielleicht habe ich von dieser Übung jetzt in den Oberarmen einen kleinen Muskelkater (diesen Bereich merke ich jetzt noch heftig).

    Dafür war ich stolz, dass ich die Übungen auf der Matte so gut durchgezogen habe. Im Grunde fast die gleichen Übungen, wie ich sie hier zu Hause auch immer durchführe. Unter seiner "Anleitung" alles natürlich noch viel intensiver (und auch länger die Spannung halten). Ich habe es hier schon so oft trainiert. Egal wie, ich wollte es durchziehen. Es ging über richtige Liegestütze, Liegestütze auf den Knien, Unterarm-Liegestütze. Dann auf dem Rücken liegend Arme hochdrücken ("Hantelbank") und mit der Hantel über den Kopf. Also im Grunde die Übungen von hier, aber wie gesagt noch länger (die Spannung) und intensiver. Aber ich bin wirklich stolz darauf, dass ich es durchgezogen habe, dass ich es ohne Pausen komplett geschafft habe.

    Beim Hochdrücken, also der Hantelbank, kam noch eine "Gemeinheit", bzw. eine schwierigere Stufe dazu. Die Arme unten ja eh nie ablegen, direkt wieder hoch. Und dieses Mal nach mehreren Durchgängen immer eine kleine "Pause", also ebenfalls nicht ablegen, aber die Arme kurz über dem Boden etwas halten und dann wieder hoch, die nächsten Wiederholungen. Umso öfter man diese kleine "Pause" kurz über dem Boden macht (dieses Halten kurz über dem Boden fiel mir relativ leicht), umso schwerer fielen mir dann die nächsten Durchgänge. Danach möchte man die Arme am liebsten erstmal ganz ablegen. Sie dann stattdessen wieder mehrmals nach oben strecken, das fiel mir dann sehr schwer. Aber trotzdem habe ich auch das komplett geschafft.

    Dabei haben wir wieder mehrere sehr interessante Gespräche geführt. Unter anderem ging es dabei auch um meinen unregelmäßigen Schlafrhythmus. Darauf möchte ich vorerst nur kurz eingehen (ich habe vorhin nach dem Training ja bereits wieder 2 Stunden geschlafen). Früher, als mein Freund mich kennengelernt hat, da war ich eine totale Langschläferin. 8 Stunden und mehr waren für mich nichts. Insbesondere am Wochenende (habe manche Sonntage fast schon verschlafen) und während der Woche war ich ab 22 Uhr auch im Bett. Dann ist mein Vater gestorben. Mit gerade mal 47 Jahren. Das war noch viel zu jung, er hatte noch so viel vor, noch so viele Pläne für die Zukunft. In dem Moment habe ich mir dann gesagt, dass ich, solange ich noch leben darf, so viel wie möglich vom Leben haben möchte. So wenig Zeit wie möglich davon verschlafen möchte. Ja, und damit fing es dann an. Jahr für Jahr ein bisschen weniger. Erst eine halbe Stunde später ins Bett. Dann eine halbe Stunde früher aufstehen. Das ging im Laufe der Jahre so weiter. Immer etwas später ins Bett und immer etwas früher aufstehen. Im Laufe der Jahre war ich dann schließlich bei 3-4 Stunden Schlaf in jeder Nacht. Ja, und daran habe ich mich inzwischen total gewöhnt (zum Teil auch aufgeteilt, so wie vorhin 2 Stunden und gleich dann nochmals 2-3 Stunden). Mein Körper hat sich längst total umgestellt.

    Wenn ich länger schlafe, dann bin ich alles andere als gut drauf, wache (schon nach 5-6 Stunden) mit heftigen Kopfschmerzen auf, fühle mich dann total gerädert und stehe völlig neben mir. Diese Tage hasse ich dann total, dann ist mit mir gar nichts los. Dann lässt man mich am besten in Ruhe (dann kriege ich auch schnell schlechte Laune). Aber wenn ich nach 2-3 Stunden aufstehe, dann bin ich gut drauf, dann klappt alles gut, dann fühle ich mich so richtig gut. Das ist meinem Freund natürlich auch viel lieber (wenn ich so gut drauf bin). Er achtet inzwischen sogar mit darauf, dass ich mir entweder den Wecker stelle (damit ich nicht zu lange schlafe) oder er weckt mich nach wenigen Stunden (bevor ich zu lang schlafe).

    Natürlich ist das auch eine "psychologische" Sache, über die ich auch in der Reha mit den Psychologen heftig diskutiert habe (weil ich mir auch dort die Nächte vor dem Computer und dem Fernseher um die Ohren geschlagen habe, aber morgens schon um 7 beim Nordic Walking war, spätestens um 8 beim Frühstück saß). Aber da es mir nach den kurzen Schlafphasen seelisch und körperlich besser geht (ohne Kopfschmerzen und ich bin halt einfach gut drauf), möchte ich diese unregelmäßigen Schlafphasen jetzt gar nicht mehr ändern. Jeder Mensch ist halt anders und ich habe mich daran total gewöhnt.

    - dass ich bezüglich der Ernährung jetzt auf dem richtigen Weg bin, auch wenn längst noch nicht alles richtig läuft. Und ja, ich weiß, ich müsste dringend mehr Trinken, aber das ist halt meine persönliche Schwachstelle.......

    Ernährung:
    7 Uhr 1 Scheibe Brot mit Wurst.
    13 Uhr 1 Scheibe Brot mit Ei, 1 Erdbeer-Quark, 1 Apfel.
    17 Uhr 1 Vanille-Quark (als Zwischensnack auf der Arbeit, bevor ich Feierabend gemacht habe).
    20 Uhr 10 Fischstäbchen (1 Packung) mit Bratkartoffeln.

    Trinken: 2 kleine Tassen Kaffee, 1 große Tasse Kaffe, 1 großes Glas 0,5 l Zitronensprudel, 3 Gläser Wasser 0,2 l.

    Bewegung: Eine Stunde sehr intensives Training. Intensives Aufwärmtraining (also auch Kondition), viel für die Körperhaltung (insbesondere Liegestütze) und sehr viel mit Hanteln für die Arme.

  • Dienstag, 24. Februar 2015

    Heute eben noch ein kleiner Eintrag, weil ich total kaputt bin.

    Heute morgen bin ich mal wieder zum Bahnhof gelaufen (habe auch keine Bahn gesehen), dieses Mal habe ich die Strecke in rund 25 Minuten geschafft.

    Auf der Arbeit lief es im ganzen etwas chaotisch. Wie heißt es doch so schön, Ausnahmen bestätigen die Regel. Ja, und diese Ausnahmen betrafen heute so ziemlich alle Arbeitsbereiche, also auch die meiner Kollegen. Das hat im Laufe des Tages etwas genervt, dass heute nichts so richtig glatt gelaufen ist.

    Heute Abend habe ich mehr im Haushalt geschafft, als ich geplant hatte (Wäsche und Küche). Das finde ich total gut, dass ich noch so gut voran gekommen bin.

    Abends haben wir dann noch Markus Lanz mit den Magiern, den Ehrlich Brothers geguckt. Das fand ich wieder total klasse. Die Tricks der Beiden sind einfach der "Hammer", einmalig super. Es waren auch die Tricks dabei, die wir letztes Jahr live auf der Bühne gesehen haben.

    Essensmäßig hat mein Freund mich verwöhnt. Zuerst ein leckerer Salatteller, grüner Salat mit Putenbruststreifen. Danach hat er mich noch mit einem Apfelpfannekuchen überrascht. Auch der war super lecker. Hin und wieder muss ich mir so etwas einfach mal gönnen.

    Im Laufe des Abends habe ich dann noch Sport gemacht. Zuerst Fahrradfahren, heute 11 Kilometer in 37 Minuten. Wegen des Pfannekuchens, also des Zuckers, habe ich heute direkt noch einen Kilometer drangehangen, bin also 11 Kilometer gefahren.

    Danach noch rund 20 Minuten Gymnastik. Zuerst mit Hanteln. 10 x Biceps (mit kurzer Pause in der Waagerechten), Vorbeugen und 10 x Rudern (Ellenbogen nach hinten ziehen). Auf den Rücken legen und 20 x Hantelbank (Arme nach oben strecken). Mit einer Hantel 10 x über den Kopf.

    3 richtige Liegestütze (halb runter), 10 Liegestütze auf den Knien. 5 Liegestütze auf den Unterarmen. Auf die Knie und 5 mal die Knie etwas anheben. Auf den Bauch legen und 10 x Oberkörper hoch, Arme nach vorne strecken. Auf den Rücken legen, hoch zur Brücke und 20 x laufen, Bein dabei strecken. Flach liegen und beide Beine 10 x nach unten strecken. Beine 20 x im Wechsel strecken (flaches Fahren), Oberkörper hoch und drehen. 10 x gerade Crunches (Hände Richtung Knie). Dann noch im Stehen etwas Dehnübungen für die Fersen.

    Den restlichen Abend habe ich dann nur noch bequem auf der Couch gelegen und Fernsehen geguckt (wie gesagt, unter anderem Markus Lanz mit den Ehrlich Brothers).

    Zwischendurch habe ich noch den 5 Euro Gutschein von Hema ausgedruckt (das "Willkommensgeschenk" im Rahmen der Kundenkarte) und bei den beiden MP3-Playern (für unterwegs und hier fürs Fahrradfahren) habe ich noch die Akkus aufgeladen. Alles in allem habe ich heute Abend mehr geschafft, als ich ursprünglich geplant hatte. Aber jetzt bin ich total kaputt.

    Ernährung:
    7 Uhr 1 Scheibe Brot mit Wurst.
    12 Uhr 1 Scheibe Brot mit Ei, 1 Erdbeer-Quark, 1 Apfel.
    17 Uhr 1 Vanille-Quark (als Zwischensnack als Nachmittags der kleine Hunger kam).
    19 Uhr grüner Salat mit Putenbruststreifen.
    20 Uhr Apfelpfannekuchen.

    Trinken: 2 kleine und 1 große Tasse Kaffee, 4 Gläser Wasser.

    Bewegung: 11 Kilometer Fahrradfahren in 37 Minuten. Rund 20 Minuten Gymnastik mit Hanteln, Liegestütze, Brücke, flachem Fahren, Fersen dehnen usw.

  • Montag, 23. Februar 2015 (KG)

    Heute fand ich es sehr schön,

    - dass ich, trotz des blöden Wetters (heftiger Schneeregen), die halbe Stunde zum Bahnhof gelaufen bin. Mich hat mal wieder keine Bahn überholt. An den Haltestellen (ich komme an 3 vorbei) standen so einige Personen. Wer weiß, wie viele Bahnen ausgefallen sind und wann ich auf der Arbeit angekommen wäre, wenn ich ebenfalls auf die Bahn gewartet hätte. Nein, da verlasse ich mich, egal wie das Wetter ist, lieber auf meine Beine.

    - dass mir meine Kollegin bei einem Brief geholfen hat, mir dafür einen guten Text gesagt hat. Ich habe diesbezüglich viel zu kompliziert gedacht. Ihr Text war viel besser. Sie hat halt mehr Erfahrung damit (und mir liegt so etwas halt nicht so richtig).

    - dass ich im Tchibo-Katalog, den ich von einer Kollegin bekommen habe, eine interessante Puls-Uhr gesehen habe, die für mich durchaus in Frage kommt.

    - als mich ein alter Mann im Zug endlich in Ruhe gelassen hat. Er hatte wohl Langeweile (roch dazu "2 Meilen gegen den Wind" nach Bier) und sprach nach und nach fast alle Frauen in meinem Abteil an. Er setzte sich einfach dazu. Entweder man ignoriert ihn (was ich gemacht habe, dann ließ er einen mit der Zeit auch in Ruhe) oder man setzte sich direkt wo anders hin. Er redete alle Frauen mit "Schätzchen" an und wollte einen über das Wetter (heftige Graupel- und Schneeregen-Schauer) in Gespräche verwickeln. Natürlich war mir das total unangenehm, aber wie gesagt, wenn man nicht auf ihn reagierte, dann wurde es ihm langweilig und er ließ einen wieder in Ruhe, ging weiter zur nächsten Frau.

    Vor der KG hatte ich heute Nachmittag dann noch ein paar Minuten Zeit. Es regnete auch noch so heftig, dass ich noch einen kleinen Einkaufsbummel machte, noch etwas bei Hema reinging. Dort holte ich dann ein paar Kleinigkeiten.

    - als ich von Hema eine Kundenkarte bekam. So ähnlich wie die Payback-Karte. Jeder Einkauf, jeder Euro wird gutgeschrieben und ab einer bestimmten Summe bekommt man darauf Einkaufsgutscheine. Als Willkommensgeschenk gab es direkt einen Gutschein über 5 Euro. Ich fand das gut, weil ich dort schon des Öfteren was gekauft habe.

    - als ich dann bei der KG war.

    Nächste Woche wird es wohl ausfallen. Ich wurde mal wieder übersehen. Sie haben dort zwar eine Liste mit Stammkunden bzw. Dauerpatienten, aber darauf wurde ich bisher noch nicht geführt. Bisher wurden meine Termine Woche für Woche extra eingetragen. Meine Physiotherapeutin war ja vor zwei Wochen krank. Ihre Kolleginnen nahmen fleißig Termine an. Nächste Woche Montag ist bereits dicht. Wir sind jetzt so verblieben, dass ich meine Sportsachen vorsichtshalber mit zur Arbeit nehmen soll. Sollte ein anderer Patient abspringen, dann ruft sie mich an, dass sie mich dazwischen schieben kann. Ansonsten hat sie sich schon direkt bis in zwei Wochen verabschiedet. Aber dann hat sie mich auf die Liste der Dauerpatienten eingetragen, damit es nicht nochmals passieren kann (dass ich wieder übersehen werde).

    Die KG war gut und intensiv. Die 25 Minuten haben wir wieder voll und ganz ausgenutzt. Zuerst auf alle Viere, langsam mit dem Katzenbuckel beginnen. Dann gerader Rücken, bewusst gerade Körperhaltung halten, nur aus der Hüfte heraus die Knie im Wechsel etwas vom Boden anheben, sozusagen etwas auf den Knien laufen. Das fand ich schon sehr intensiv. Diese Übung kannte ich so bisher noch gar nicht.

    Dann den Kniestand, ganz gerade Körperhaltung, Spannung im ganzen Körper. Dann drückte sie von allen Seiten, ich sollte dabei ganz ruhig bleiben. Beim ersten Durchgang konnte ich es nicht halten, beim zweiten Durchgang drückte sie deutlich weniger.

    Dann Hinstellen, auf das "Wackelbrett". Damit hatte ich große Probleme. Zuerst seitlich wippen, Gewichtsverlagerung in den Beinen. Dabei hatte ich mehrmals das Gefühl, dass ich das Gleichgewicht verlieren würde. Aber sie hielt mich die ganze Zeit von hinten an den Armen etwas fest. Anschließend vor und zurück in leichter Schrittstellung, was ich schon viel leichter fand (das hatte ich besser unter Kontrolle). Allerdings ging das auch sehr in die Fersen, wenn der linke Fuß hinten war und ich mit dem Brett nach hinten "kippte". Dabei dehnte ich die Ferse mächtig, was ich mit der Zeit immer intensiver gemerkt habe.

    Danach wieder normal auf die Matte stellen, ich bekam eine lange, leichte Holzstange in die Hände. Damit langsame Bewegungen in verschiedene Richtungen. Zum einen als dehnen, aber sie wollte auch meine Beweglichkeit testen. Mal mit der Stange mit den gestreckten Armen gerade nach oben. Wie weit ich nach hinten (hinter den Kopf) komme (dabei bin ich noch ziemlich eingeschränkt). Die Stange in den Rücken und mit den Armen (den Händen) so weit wie möglich zu den Seiten (wie hoch ich dabei mit den Armen komme, die Schultern dabei unten lassen). Dann das gleiche vorne (die Stange vor den Körper), nach rechts und links schwenken, dabei den Oberkörper mitnehmen, dabei etwas mitdrehen.

    - als ich heute Abend eine große Portion grünen Salat mit Putenbruststreifen gegessen habe. Das war wieder super lecker.

    - dass mein Freund mir Blumen geschenkt hat. Einen Blumentopf mit gelben Rosen.

    - dass er mir auch einen großen Beutel Äpfel geschenkt hat. Die will ich jetzt öfters, vielleicht auch täglich, in der Mittagspause essen (anstelle von meiner "fettigen Schinkenwurst", die ich vorerst nur noch zum Frühstück essen will). Irgendwo muss ich ja schließlich mit der Ernährungsumstellung beginnen!!

    - als ich in den Nachrichten gehört habe, dass der angekündigte Bahnstreik zumindest vorläufig auf Eis gelegt worden ist (zumindest verschoben worden ist).

    - als ich den Abend gemütlich auf der Couch verbracht habe. Mir war es so kalt. Mein Freund hat mir dann eine Wärmflasche fertig gemacht. Damit lag ich dann gemütlich und warm unter der Decke auf der Couch. Das war super bequem und entspannend, ich wollte dann gar nicht mehr aufstehen (wir haben in Ruhe Fernsehen geguckt). Eigentlich wollte ich heute Abend noch Fahrradfahren, aber dazu konnte ich mich nicht mehr aufraffen. Dazu war ich viel zu kaputt. Die Ruhe auf der Couch hat so richtig gut getan.

    Ernährung:
    7 Uhr 1 Scheibe Brot mit Wurst
    12 Uhr 1 Scheibe Brot mit Ei, 1 Erdbeer-Quark, 1 Apfel.
    20 Uhr grüner Salat mit Putenbruststreifen
    22 Uhr 1 Vanille-Quark

    Trinken: 2 kleine Tassen Kaffee, 1 große Tasse Kaffee, 2 kleine Tassen Tee, 3 Gläser Wasser.

    Bewegung: 25 Minuten KG (viel für Körperhaltung und Körperspannung im Allgemeinen).

  • Sonntag, 22. Februar 2015 (Sport)

    Heute fand ich es sehr schön,

    - als ich heute morgen auf der Waage gesehen habe, dass ich aktuell 70,3 kg habe. Darüber war ich happy ohne Ende, hätte vor Freude die ganze Welt umarmen können.

    - als ich beim Training war.

    Dabei haben wir auch wieder mehrere sehr gute Gespräche geführt, unter anderem auch rund um das Thema Ernährung.

    Ich bin auf jeden Fall froh, dass ich ihn jetzt, bei dieser "Diät", also bei dieser Ernährungsumstellung, an meiner Seite habe. Dass er mit aufpassen kann. Wenn ich ihn damals schon gekannt hätte, also bei meiner Diät vor rund 15 Jahren, dann wäre damals alles anders gelaufen. Aber damals war ich halt ganz auf mich alleine gestellt. In 1,5 Jahren 25 Kilo (von 80 auf 55 Kilo). Keine Süßigkeiten (die ganze Zeit über), tägliches Fahrradfahren und mit der Zeit so wenig wie möglich Essen, über Wochen täglich nur Salat oder Brötchen. Das konnte im Prinzip nicht gut gehen. Nachdem mein Kreislauf dann zusammen geklappt ist und ich wieder normal gegesssen habe, hatte ich das ursprüngliche Gewicht (und auch ein bisschen mehr) Ruck-Zuck wieder drauf. Vor diesem JoJo-Effekt habe ich zwar auch dieses Mal Angst, aber mit meinem Trainer an meiner Seite hoffe ich, dass es dieses Mal anders laufen wird.

    Das Training an sich war wieder sehr gut und total abwechslungsreich. Am schwersten fielen mir heute im Allgemeinen die Übungen fürs Gleichgewicht. Ganz schrecklich, dabei war ich am wanken ohne Ende, konnte mich nicht gerade halten. Egal ob bei Bewegungen im Ausfallschritt oder später auf allen Vieren (Arm und Bein dabei hoch und strecken). Sobald das Gleichgewicht dazu kam, habe ich heute ganz schlechte Leistungen gebracht.

    Aber ansonsten hatte ich alle Übungen, rund um Hanteln, Hantelstange usw. sehr gut im Griff.

    Bei einer Übung habe ich sozusagen auf "Psychologie" gemacht. Im Stehen, mit den beiden 2,5 kg Hanteln über Kopf arbeiten. Also mit den Hanteln hinter den Kopf gehen (Richtung Schulter) und die Arme wieder strecken. Also eine ähnliche Übung, wie ich sie inzwischen regelmäßig hier im Liegen auch trainiere (mit den Armen über Kopf), aber im Stehen war es direkt eine ganz andere Hebelwirkung. Aber ich war mir völlig sicher, dass ich es inzwischen konnte. Ich wollte es einfach irgendwie schaffen. Beim ersten Durchgang hatte ich noch Probleme, es fiel mir sehr schwer, die Arme aus der gebeugten Haltung wieder nach oben gestreckt zu bekommen. Dann, beim zweiten Durchgang, habe ich mein Kopfkino eingeschaltet. Zuerst habe ich ihn angesprochen (wie gesagt, wir haben mehrere interessante Gespräche geführt), so dass ich mich etwas ablenken konnte. Dann Augen zu und ich habe an hier gedacht, an mein Zimmer, wie ich auf der Matte liege und die 5 kg Hantel in den Händen halte. Wie ich sie immer wieder hinter meinen Kopf bis kurz über dem Boden bringe. Ja, und was soll ich sagen. Dieser zweite Durchgang hat (im Vergleich zum ersten Durchgang) sehr gut geklappt. Mit jeder Wiederholung wurde ich zwar langsamer (die Hantel kam mir immer schwerer vor) und auf die richtige Körperhaltung (gerader Rücken) habe ich dabei nicht im geringsten mehr geachtet (in Gedanken lag ich ja auf dem Rücken), aber die Armbewegung habe ich dennoch komplett durchgezogen. Ja, darüber war ich dann so richtig happy, dass es dann doch so gut geklappt hat.

    Auch die Unterarm-Liegestütze konnte ich sehr gut halten. Deutlich länger, als wenn ich es hier alleine mache. Auch darüber war ich so richtig happy (dass ich dabei immer besser werde).

    - als ich mir anschließend in einer Tankstelle (wir mussten auf dem Rückweg noch eben schnell tanken) eine große, dicke, leckere Bockwurst mit Brötchen geholt habe. Die war einfach nur super lecker. Das esse ich meistens nur, wenn wir im Urlaub sind und eine kurze Rast machen. Aber nach dem Training hatte ich so einen Hunger, da konnte ich nicht widerstehen. Das Brötchen habe ich dann erst zu Hause belegt mit Ei gegessen.

    - als ich zu diesem Eibrötchen einen Becher Eiweißdrink, so einen Shake mit Erdbeer-Geschmack getrunken habe.

    - als ich mir heute Abend, nach längerer Zeit mal wieder, eine Kanne Erdbeer-Tee gemacht habe. Ein anderer Geschmack als nur pures Wasser, das war mal wieder lecker.

    - dass ich heute noch einiges im Haushalt geschafft habe, auch schon die Schwimmtasche für Donnerstag (und für morgen die KG-Sachen) gepackt habe.

    - dass ich auf der Arbeit in letzter Zeit widerstanden habe, wenn dort viele leckere Sachen angeboten worden sind (Plätzchen, Donuts, Schoko-Küsse bei Geburtstagen usw.), da ich nicht glaube, dass ich heute morgen ansonsten die 70,3 kg gehabt hätte. Ja, darüber habe ich mich wirklich so richtig gefreut. Und mein Trainer hat mir auch direkt weiteren Mut gemacht, dass ich auf dem richtigen Weg bin, dass ich es jetzt wirklich bis unterhalb von 70, also in den 60er-Bereich schaffen kann. Diesbezüglich, damit 3 Monate (bis zur nächsten "Kontrolle") nicht zu lang werden, damit man zwischendurch nicht doch mal wieder sündigt, was man in 3 Monaten ja locker wieder ausbügeln könnte......., also diesbezüglich hat er heute auch schon "Zwischenkontrollen" angekündigt (nicht erst in 3 Monaten), um die Motivation höher zu halten, was ich auch gut finde. Gegen eine kleine gelegentliche Sünde hat auch er nichts, aber es muss halt alles im Rahmen bleiben.

    Ernährung:
    10 Uhr 1 Scheibe Brot mit Wurst.
    13 Uhr 1 Bockwürstchen, 1 Brötchen mit Ei (dazu der Eiweißdrink).
    20 Uhr paniertes Kalbsschnitzel, frisches Gemüse (Blumenkohl und Broccoli), Rösti-Taler, Soße Bernaise.
    22 Uhr 1 Erdbeer-Joghurt 200 gr.

    Trinken: 1 kleiner Kaffee, 1 Becher Eiweißdrink, 1 kleine Tasse Erdbeer-Tee, 5 Gläser Wasser.

    Bewegung: Eine Stunde sehr intensives Training, einiges für die Arme (mit Hanteln und Hantelstange) und viel für die Beine, insbesondere auch im Ausfallschritt, womit ich Gleichgewichtsmäßig halt sehr kämpfen musste.

  • Samstag, 21. Februar 2015

    Am Samstag fand ich es sehr schön,

    - dass es meinem Freund etwas besser ging, so dass wir auch wieder zusammen Einkaufen fahren konnten.

    - dass mein Freund mir eine schöne neue Topfpflanze geschenkt hat (eine Blume auf der Fensterbank in der Küche war bereits wieder total verblüht). Sie hat gelb-rote Blüten, eine schöne Mischung, das sieht total klasse aus.

    - dass wir im Geschäft eine kleine Kühltasche geschenkt bekommen haben. Auch wenn es nichts Besonderes war (keine gute Qualität), trotzdem fand ich es gut und wir haben diese Tasche dann auch direkt für unsere Einkäufe genutzt.

    Das war total gut. Während wir uns die Sachen in den Tiefkühlregalen ansahen, fiel mir eine Frau auf, die dort mit einer Kapitäns-Mütze rumlief. Ich war noch am Lästern und fragte meinen Freund, ob sie den Aschermittwoch verschlafen hätte (Grins). Wir holten dann Gemüse und Fischkrikadellen von Iglo, worauf ich mal wieder Lust habe (was ich schon lange nicht mehr gegessen habe). Plötzlich kam diese Frau dann direkt auf uns zu. Zuerst bekam ich einen kleinen Schrecken. Ich hatte schon befürchtet, dass sie meine Blicke oder mein Lästern gehört hätte. Aber dann meinte sie, dass es heute eine Aktion von Iglo wäre und jeder Kunde, der davon Produkte kauft, bekommt eine Kühltasche geschenkt. Ja, das fand ich wirklich gut, darüber habe ich mich wirklich gefreut.

    - dass ich im Haushalt mehr geschafft habe, als ich ursprünglich eingeplant hatte.

    - dass ich übers Internet beim British-Shop ein paar schöne Sachen bestellt habe. Die Auswahl im Internet war noch größer als im Katalog. Mein Freund hat auch noch ein paar schöne Sachen gefunden. Darauf freuen wir uns jetzt beide schon, wenn das Paket dann kommt und wir die Sachen zusammen auspacken.

    - dass ich mich (abgesehen vom Quark) an den Kohlenhydrate-freien Tag gehalten habe.

    - dass ich abends noch Sport gemacht habe.

    10 Kilometer Fahrradfahren in 34 Minuten. Dann 25 Minuten Sport.

    Mit den Hanteln 10 x Biceps, Vorbeugen und 10 x Rudern (Ellenbogen nach hinten), auf den Rücken legen und 20 x Hantelbank (Hochdrücken), mit einer Hantel 10 x hinter den Kopf.

    Auf alle Viere, 3 richtige Liegestütze (halb runter), 10 x auf den Knien, auf die Unterarme 5 x Liegestütze, auf die Knie 5 x Knie etwas hochdrücken. Auf den Bauch legen, 10 x Oberkörper hoch, Arme nach vorne strecken.

    Auf den Rücken. 10 x hoch zur Brücke. 20 x dabei laufen (Bein dabei strecken). Flach liegen, beide Beine 10 x anziehen und strecken. Flaches Fahren, also 20 x im Wechsel strecken, dabei Oberkörper hoch und drehen. Beine aufstellen und 10 Crunches (Hände zu den Knien). Hinstellen, Theraband um die Türklinke und 20 x Ruderbewegung (Ellenbogen nach hinten). Dehnübungen für die Fersen.

    Dieses flache Fahrradfahren, wie ich es immer nenne, das hasse ich beim Training immer so. Hier macht es mir gar nichts aus, da führe ich die Bewegungen immer langsam und bewusst aus, achte dabei total auf alle Körperhaltungen (Bauch anspannen, Oberkörper so hoch wie möglich, Kopf möglichst gerade halten usw.). Aber beim Training soll ich es immer auf Geschwindigkeit machen, dabei immer schneller werden. Damit habe ich dann echte Probleme. das hasse ich immer total.

    - dass es ansonsten ein schöner und ruhiger Tag war, an dem ich mir immer wieder kleine Ruhephasen gegönnt habe, in denen ich es mir bequem gemacht und auch viel gelesen habe.

    Meine Pulsuhr hat wohl wirklich "einen weg". Trotz neuer Batterie funktioniert sie nur, wenn man die Uhr in der Nähe vom Pulsgürtel hält (ein paar Zentimeter entfernt). Sobald man den Arm etwas streckt, also die Hand am Lenker hat, dann ist sie nur noch am Blinken (Striche). Eine Zeitlang gucke ich mir das jetzt noch an, aber dann werde ich mich nach einer neuen Möglichkeit, also nach einer neuen Uhr umsehen, auf die dann hoffentlich wieder mehr Verlass ist.

    Ernährung:
    12 Uhr 1 Ei, 1 Erdbeer-Quark.
    17 Uhr etwas Gurkensalat.
    19 Uhr Fisch (Lachs- und Kabeljau-Filet), Gemüse (Erbsen, Möhren, Mais und Blumenkohl).
    22 Uhr 1 Vanille-Quark.

    Trinken: 1 kleine Tasse Kaffee, 5 Gläser Wasser.

    Bewegung: 10 Kilometer Fahrradfahren in 34 Minuten, 25 Minuten Gymnastik (mit Hanteln, Liegestütze, Brücke, flachem Fahren, Fersen dehnen usw.).

  • Freitag, 20. Februar 2015

    Am Freitag fand ich es sehr schön,

    - dass ich morgens wieder zum Bahnhof gelaufen bin. Das Laufen hat wieder gut getan.

    - dass ich auf der Arbeit eine Sache, mit der ich Probleme hatte, endlich (mit Hilfe meines Chefs) in den Griff bekommen habe. Ich kam damit nicht weiter und er gab mir etwas "Schützenhilfe", wie ich damit am besten voran gehe. Hauptsache diese Sache läuft jetzt endlich weiter und "schlummert" nicht mehr auf meinem Tisch.

    - dass ich mir Nachmittags, als ich vor dem Termin mit der Fußpflege total nervös (und ängstlich) gewesen bin, anstelle von Schokolade (oder sonstigen Süßigkeiten) ein neues Handy-Mäppchen und ein kleines Täschchen geholt habe.

    Mein Handy kommt ja langsam "in die Jahre". Letzte Woche ist die Schutzabdeckung von dem Fach abgebrochen, wo man das Akku-Ladekabel anschließt (ein kleines Plastikteil). Mit diesem Mäppchen, mit dieser Schutzhülle will ich das Handy jetzt etwas mehr schützen (damit da bloß nichts rein kommt).

    Das kleine Täschchen will ich für die Wassergymnastik nehmen. Dorthin will ich wirklich nur noch die wichtigsten Sachen mitnehmen, dafür reicht dieses Täschchen dann auf jeden Fall (nicht mehr meine große Handtasche). Meine Fahrkarte lasse ich jetzt immer zu Hause (die brauche ich von dort aus abends ja eh nicht mehr, zu Fuß bin ich in spätestens 15 Minuten zu Hause und hin und wieder habe ich ja auch das Glück, dass mich jemand aus der Gruppe fährt) und viel Geld brauche ich im Schwimmband ebenfalls nicht.

    - dass der Termin bei der neuen Fußpflegerin so positiv verlaufen ist. Es tat zwar mehrmals (kurzzeitig) so richtig weh (da der Zeh bereits etwas entzündet war), aber sie hatte eine total liebe, ruhige und vorsichtige Art, nahm mir dabei in lockeren Gesprächen auch die Angst. Keine "Hektikerin", so wie die Letzte, bei der ich Anfang Dezember gewesen sind, sondern sie hatte bei der Behandlung die Ruhe weg. Aber so was ist mir bei der Behandlung auch tausend Mal lieber.

    Mit Gespräch und neuen Terminen zu vereinbaren war ich dort rund 1,5 Stunden drin, die total schnell umgegangen sind. Der Druckschmerz, das Pochen im Zeh ist jetzt zwar wieder weg, aber dennoch ist er noch etwas berührungsempfindlich. Die Entzündung ist in der Haut schließlich noch drin. Ich soll es täglich mit Wund- und Heilsalbe (oder ähnlichem) einreiben, dann wird es von Tag zu Tag besser werden.

    - dass ich abends den Mut hatte, meinen Trainer bezüglich meines Essverhaltens, also der täglichen Quarks anzuschreiben. Woche für Woche hält er mir darüber "Vorträge", dass ich sie endlich weglassen soll, was ich aber gar nicht möchte.

    Mit etwa 30 Jahren habe ich ja eine große Diät gemacht, 25 Kilo in 1,5 Jahren abgenommen. Täglicher Sport (täglich auch 30 Minuten Fahrradfahren) und Verzicht auf Süßigkeiten (Schokolade, Eis, Plätzchen, Teilchen und Kuchen). Aber täglich einen Quark und dennoch habe ich diese Gewichtsabnahme geschafft.

    Und auch dieses Mal. Vor rund einem Jahr hatte ich noch etwa 80 Kilo und jetzt bin ich bei rund 71 Kilo. Auch diese 9 Kilo habe ich wieder trotz des täglichen Quarks geschafft. Ich verzichte auf so viele leckere Sachen (Zucker- bzw. Süßigkeitenmäßig), diesen "kleinen Luxus", diese Freude auf meinen täglichen Quark möchte ich mir trotz Diät einfach nicht nehmen lassen. Und wie ich manchmal auch ganz krass sage, wozu lebe ich eigentlich, wenn ich mir gar nichts mehr gönnen darf. Wenn ich jetzt von einer täglichen Tafel Schokolade oder von einem täglichen Eis sprechen würde, dann würde ich seine Vorträge (dass ich bei der Ernährung mehr Disziplin zeigen soll) ja verstehen, aber der Quark gehört halt schon immer zu meinen täglichen "Grundnahrungsmitteln", die ich mir, egal warum, einfach nicht nehmen lassen möchte.

    Im Grunde kann man mit meinem Trainer ja gut und offen über alles mögliche reden. Aber er ist halt auch sehr schlagfertig, so dass ich mich manchmal nicht traue, solche Gespräche mit ihm direkt offen zu beginnen. Aber deswegen habe ich ihn dann halt mal angeschrieben. Ich bin ja zu vielem bereit, regelmäßigem Sport und heute (also am Samstag) auch wieder der kohlenhydrate-freie Tag, aber auf den regelmäßigen Quark werde ich dennoch nicht verzichten. Dieses bisschen Zucker, diese paar Kalorien (im Vergleich zu Schokolade, Kuchen usw.) nehme ich täglich in Kauf. Dann fahre ich lieber regelmäßig 5 Minuten länger Fahrrad, um diese Kalorien wieder abzutrainieren.

    - dass ich abends (als ich gegen 20 Uhr zu Hause war) noch einen leckeren Fisch und Gurkensalat gegessen habe. Also zumindest nichts allzu fettreiches.

    - dass wir abends auf MDR die Musiksendung mit Maxi Arland geguckt haben. Bis auf wenige Ausnahmen (wenige Sänger) war das wieder eine Sendung voll und ganz nach meinem Geschmack ("Ella Endlich" mag ich persönlich zum Beispiel gar nicht, sie wirkt auf mich total eingebildet, ist mir voll und ganz unsympathisch). Neben Maxi Arland fand ich auch Voxxclub (eh eine meiner aktuellen Lieblingsgruppen) und Olaf Berger wieder so klasse.

    - dass ich im neuen Katalog vom "British Shop" (http://www.the-british-shop.de/), den wir am Freitag bekommen haben, ein paar schöne Sachen gefunden habe, die ich mir wohl bestellen werde. Viele Sachen darin sind mir viel zu teuer, aber es gibt darin immer mal wieder schöne Sachen, die "erschwinglich" sind. Im Laufe der Jahre haben wir dort schon mehrere Sachen gekauft bzw. bestellt.

    Ernährung:
    7 Uhr 1 Scheibe Brot mit Wurst.
    13 Uhr 2 Brötchen (Wurst, Ei), 1 Erdbeer-Quark. 1 Apfel.
    20 Uhr 1 Schale Fisch "a la Bordelaise" mit Broccoli-Belag, ein Teller Gurkensalat (mit Essig/Öl und Gartenkräutern).

    Trinken: 2 kleine und 1 große Tasse Kaffee, 4 Gläser Wasser.

    Bewegung: Keine (es war ja schließlich Freitag, mein sportfreier Tag, aber immerhin bin ich morgens die halbe Stunde zum Bahnhof gelaufen).

  • Donnerstag, 19. Februar 2015 (Wassergymnastik)

    Mal eben noch ein kleiner Eintrag bezüglich der Wassergymnastik.

    Ich fand es schön,

    - dass ich überhaupt wieder gegangen bin.

    - dass mich vorher eine Frau aus der Gruppe (wir sind befreundet) angerufen hat, ob ich auch wieder kommen würde.

    - dass wir uns dabei für März zum gemeinsamen Essengehen verabredet haben.

    - dass es mal wieder bei der anderen Gruppenleiterin war (die von Dienstags), bei der ich dort im Verein mit der Wassergymnastik angefangen habe (als Vertretung). Dass ich sie nach längerer Zeit mal wieder gesehen habe.

    Beide Gruppen, also 1,5 Stunden Bewegung im Wasser, das schaffe ich im Moment nicht. Zum einen wird es mir zeitlich zu knapp (zu hektisch), aber auch bezüglich meines Beines (der Ferse). Schon nach einer Gruppe (bzw. zur Hälfte der Zeit) merke ich die Ferse wieder ganz heftig (sehr schmerzhaft). Der Schmerz ließ dann erst etwa eine Stunde später (also eine Stunde nach der Wassergymnastik) wieder nach.

    Ich war zwar gegen Ende der ersten Gruppe (15 Minuten vor Schluss) bereits im Wasser, stellte mich aber nur abseits hin und blieb etwas in Bewegung (um nicht kalt zu werden). Erst bei der zweiten Gruppe habe ich dann alles mitgemacht. Bei der ersten Gruppe hätte ich allerdings alles mitmachen können, bei der zweiten Gruppe war es dann mehr Aqua-Aerobic. Ich kam absolut nicht mit. Es ging Zack-Zack-Zack, eine Übung nach der Anderen, teils nur mit 2 oder 3 Wiederholungen. Wenn ich eine Bewegung durchgeführt hatte (in meinem langsamen Rhythmus), dann hatten die Anderen bereits mindestens 3 Durchgänge und es kam bereits die nächste Bewegung. Es war zwar sehr flott und total abwechslungsreich, aber für mich schon viel zu schnell. So schnell kann ich mich im Wasser halt nicht bewegen. Ich kam mehrmals nicht mit, hinkte mit den Bewegungen hinter her. Sie (die Gruppenleiterin) sprach mich dann schon an, dass ich einfach alles irgendwie mitmachen soll, Hauptsache in Bewegung bleiben. Das habe ich ja versucht, aber das war sehr schwer. Mit der Zeit tat die linke Ferse immer mehr weh und in der rechten Wade bekam ich einen kleinen Krampf, was ich so gut es ging ignoriert habe.

    Aber nach dieser "Therapie-Einheit" freue ich mich dann doch schon wieder auf die andere Gruppenleiterin, auf die Physiotherapeutin, die Wassergymnastik dann doch lieber wieder auf "KG-Basis" durchzuführen. Auch wenn es heute zum Teil Spaß gemacht hat, die flotte Aqua-Aerobic, dennoch musste ich zeitweise auch etwas mit den Tränen kämpfen. Ich fand es zum Teil total deprimierend, dass ich zum Teil absolut nicht mitgekommen bin, den Anderen ständig hinterher gehinkt bin.

    Dann auch auf die Nudel setzen, damit durchs Becken schwimmen. Dabei war ich so unsicher, wollte das Gleichgewicht nicht verlieren, blieb nur am Rand damit, mich dabei die ganze Zeit mit einer Hand festzuhalten.

    Dann auch eine kleine Gruppenübung, immer zu zwei (mit den Nudeln). Mal wieder typisch, ich blieb erst über, fühlte mich mal wieder wie das fünfte Rad am Wagen. Das passte heute.... (auch zu meiner Stimmung). Es fiel erst später auf. Dann kam eine Frau zu mir, hat mit mir weiter gemacht. Auch dabei kam ich nicht mit. Früher hätte ich es vielleicht geschafft, aber heute war es mir etwas zu schnell, zu hektisch.

    Ich war dann total froh, als die Zeit endlich vorbei war. So schnell wie heute war ich dort schon lange nicht mehr raus.

    Ich durfte dann wieder über die "Schleichwege" (durch die Büros) gehen (insbesondere auch, weil heute ein wichtiges Wasserballspiel war, da wollte ich ganz bestimmt nicht zwischen geraten, wenn die Bälle geflogen kommen).

    Gut, dass ich letzte Woche nicht dorthin gegangen bin. Es war gar keine Wassergymnastik. Es waren zwar ein paar Frauen da, aber sie haben nichts gemacht, haben sich dort nur locker zu einer Sektrunde zusammen gesetzt. Im Wasser war keiner. Da hätte ich mich wirklich geärgert, wenn ich extra gegangen wäre und dort dann gar nichts gewesen wäre.

    Also, es war heute schön, dass ich dort ein paar bestimmte Frauen gesehen habe (einschließlich der Gruppenleiterin), aber heute wäre für mich die erste Gruppe besser gewesen (gleichmäßige Bewegungen mit der Nudel unter Wasser). Die zweite Gruppe war für mich heute viel zu hektisch.

    Nach dem Training hat mich eine der Frauen dann noch nach Hause gefahren (worüber ich mich sehr gefreut habe).

    Meinen Freund hat es jetzt total erwischt. Heute morgen war er kurz auf der Arbeit, wurde wegen Fieber aber direkt wieder nach Hause geschickt. Ab zum Arzt, er wurde dann direkt für zwei Wochen krankgeschrieben. Kurz vor dem Arzt fuhr er mich noch zum Bahnhof, wodurch ich schon früh auf der Arbeit war. Dadurch habe ich heute, trotz Wassergymnastik, noch 20 Minuten Plus gemacht.

    Die Sache bei meiner Mutter (sie war heute zur Nachbesprechung im Krankenhaus) ist tatsächlich gutartig bzw. positiv. Damit ist diese Behandlung abgeschlossen, jetzt muss es natürlich noch heilen (es ist ja noch eine offene Wunde).

    Ernährung:
    6 Uhr 1 Scheibe Brot mit Wurst.
    13 Uhr 2 Scheiben Brot (Wurst und Ei), 1 Erdbeer-Quark, 1 Apfel,
    18 Uhr (vor der Wassergymnastik) 1 Scheibe Brot mit Ei, 1 Vanille-Quark.
    22 Uhr (danach) 1 Teller Spargelcreme-Suppe, 1 Teller grüner Salat, 1 Müller-Milchreis Erdbeere (als Nachtisch).

    Trinken: 2 kleine und 1 große Tasse Kaffee, 5 Gläser Wasser.

    Bewegung: Eine Gruppe, 45 Minuten Bewegung im Wasser, immer in Bewegung bleiben (Laufen, Sprünge), viele Bewegungen mit den Armen (auch mit der Nudel) unter Wasser.

  • Mittwoch, 18. Februar 2015 (Sport)

    Heute fand ich es sehr schön bzw. habe ich mich sehr darüber gefreut,

    - dass ich in der U-Bahn (auf dem Weg nach Hause) eine kurze, aber sehr nette und positive Bekanntschaft gemacht habe.

    Ich meine immer, dass ich wegen meiner relativ stillen und ruhigen Art meistens eher negativ rüber komme. Mit einzelnen Personen komme ich zwar relativ gut und locker ins Gespräch, aber wann lernt man schon einzelne Personen kennen.

    Die U-Bahn war wie immer um diese Zeit total voll, halt der totale Berufs- bzw. Feierabendverkehr. Es sind für mich nur 2 Stationen bis zum Bahnhof, aber da ich immer bis zur letzten Minute arbeite, muss ich abends immer die U-Bahn nehmen, da ich den Zug ansonsten verpassen würde (morgens laufe ich seit ein paar Jahren grundsätzlich den Weg bis ins Büro).

    Neben mir (in der U-Bahn) stand eine Frau, etwa Mitte 30 bis 40 Jahre. Sie hielt sich an der Stange direkt neben mir fest. Sie meinte noch zu mir, dass ich keine Angst haben müsste, sie würde ganz bestimmt nicht an meine Tasche gehen, woraufhin ich nur lächelnd nickte. Dann meinte sie, wenn sie doch endlich in ihrem Auto sitzen würde. Und ich fragte nur "Werkstatt?". Da meinte sie, "Nein, Park and Ride, da sie auf der Arbeit keine günstige Parkmöglichkeit hätte". Ich weiß auch nicht, aber irgendwie entwickelte sich daraus dann noch ein nettes kleines Gespräch. Ich "schaltete" die Leute um uns herum aus und wir unterhielten uns kurz über die Arbeit, über volle Züge und dass wir jetzt Feierabend hätten. Bis zum Bahnhof waren es nur 2 Stationen (mit einem kurzen Zwischenhalt auf der Strecke). Als wir dort ankamen, da meinte sie zu mir, Schade, dass wir schon da sind. So eine nette Bekanntschaft hätte sie auf dieser Strecke bisher noch nicht gemacht. Aber vielleicht würden wir uns demnächst ja mal wiedersehen, sie würde sich darüber sehr freuen.

    Das Ganze spielte sich in knapp 5 Minuten ab. Ich fand diese ganze Situation total schön und habe mich total darüber gefreut. Ja, ich war über ihre positiven Äußerungen in dem Moment sogar richtig glücklich. Schöner kann ein Feierabend doch eigentlich gar nicht beginnen.

    - dass Karneval jetzt endlich wieder vorbei ist. Diesbezüglich habe ich einen richtig schön ironischen Artikel über die "Karnevals-Flüchtlinge" in den hohen Norden gelesen. Beim Lesen musste ich mehrmals so richtig grinsen.

    http://www.der-postillon.com/2015/02/norddeutschland-akzeptiert-karneval-als.html

    - dass ich im neuen Kosmetik-Institut, mit dem ich zunächst ja nur per Mail Kontakt aufgenommen hatte, sehr schnell einen Termin bekommen habe.

    Ich habe dort heute Nachmittag angerufen. Die Dame war sehr nett und freundlich, zumindest der erste Eindruck am Telefon war schon mal sehr positiv.

    Termine ab 18 Uhr sind dort gar kein Problem. Heutzutage sei es wichtig, auf die Kundschaft, auf deren Arbeitszeiten einzugehen.

    Sie fragte dann, worum es geht. Allgemeine Fußpflege oder irgendwelche Probleme. Ich sagte dann direkt, dass mein Zeh dick ist und sehr weh tut, schon sehr berührungsempfindlich ist. Daraufhin machte sie direkt Nägel mit Köpfen, morgen hat sie bereits einen anderen Termin (da möchte ich eh zur Wassergymnastik gehen), aber für Freitag Nachmittag habe ich dann schon einen Termin bekommen. So schnell habe ich damit gar nicht gerechnet. Einerseits wirklich sehr schön, dass es so schnell klappt, aber dadurch wurde meine Angst vor der Behandlung auch direkt extrem groß. Wie ich immer wieder sage, ich kann zwar Schmerzen, die "von innen" kommen, relativ gut und lange aushalten ("unterdrücken"), aber mit Schmerzen, die "von außen" kommen, also bei Behandlungen, habe ich sehr große Probleme. Ja, vor diesem Termin habe ich jetzt so richtig Angst, bin aber dennoch froh, dass ich es jetzt relativ schnell hinter mich bringen kann. Jetzt hoffe ich nur, dass sie mir dann auch einigermaßen helfen kann.

    - dass es mir ansonsten immer noch gut geht. Meinen Freund hat es total erwischt. Er hat alles zusitzen, kriegt kaum noch Luft, geht morgen erstmal zum Arzt. Mal sehen, wann ich mich bei ihm anstecke. Aber meine Abwehrkräfte sind im Gegensatz zu seinen relativ gut. So heftig wie bei ihm habe ich es schon längere Zeit nicht mehr gehabt.

    - dass ich heute wieder Sport hatte. Das Training an sich war wieder total super. Dabei haben wir wieder mehrere sehr interessante Gespräche geführt.

    Ich fand es gut, dass ich den ersten Block, das Aufwärmtraining, so gut durchgehalten habe. Jede Übung (teils mit Hanteln, teils Laufen auf der Stelle) 40 Sekunden lang. Man glaubt ja gar nicht, wie lang diese 40 Sekunden werden können. Bei manchen Übungen gefühlt fast schon "unendlich". Aber dieses Aufwärmtraining macht bei mir wirklich alle Ehre, egal wie kalt ich anfangs bin (auch heute wieder), danach bin ich ganz bestimmt warm bzw. auch schon am schwitzen.

    Dann fand ich es gut, dass ich ein paar Übungen (vor denen ich zunächst etwas skeptisch war) sehr gut hinbekommen habe. Zum einen mit der 5 kg Hantel komplett runter (Knie) und ganz hoch (strecken). Dabei bekam ich auch wieder einige gute Tipps und Hinweise, auf welche Feinheiten ich dabei beim Training hier zu Hause mehr achten sollte. Liegestütze auf dem Kasten fand ich gut. Dabei kam ich ziemlich weit runter (das hat sehr gut geklappt). Und bei den Unterarmliegestützen auf der Matte war ich überrascht, wie gut und lange ich diese Position halten konnte (doppelt und dreifach so lange als hier zu Hause). Natürlich war es schwer, aber ich habe es dennoch geschafft.

    Schwer fielen mir 2 Übungen. Einmal mit dem Theraband, das dabei von hinten kam. Es war um eine Sprosse (Sprossenwand) gewickelt und ich sollte die Arme, also das Band nach vorne strecken. Es war unwahrscheinlich viel Spannung drauf und jeder Zentimeter fiel mir schwer. Das ging mächtig in die Arme und Ellenbogen. Mit dieser Übung musste ich mächtig kämpfen.

    Dann eine Übung mit den 5 kg Hanteln. Im Stehen diese "Butterfly"-Bewegung, also mit den angewinkelten Armen weit zur Seite rauf (oben etwas halten). Das ging unwahrscheinlich in die Schultern. Mit jeder Wiederholung musste ich mehr kämpfen.

    Dann fand ich es gut, dass er mir bei meinem Pulsgürtel geholfen hat. Für ihn war es natürlich eine Leichtigkeit. Mal eine neue Batterie holen. Ich hoffe, dass es dann wirklich daran lag, dass sie nur schwach geworden ist. Nicht, dass die Uhr (das Funken der Pulswerte) richtig kaputt geht.

    Absolut negativ war anfangs unser Gespräch über die Ernährung. In dem Moment war ich so frustriert, dass ich bezüglich der Ernährungsberatung bzw. -Umstellung am liebsten alles "hingeschmissen" hätte. Aber wenn ich so bei schweren Übungen reagieren würde, dann wäre ich von den jetzigen Leistungen und Erfolgen noch meilenweit entfernt. Es fällt mir halt verdammt schwer, mich von manchen Gewohnheiten und Ritualen zu lösen, auch wenn ich deswegen von ihm jetzt Woche für Woche kleine Vorträge bekomme. Heute Abend war ich deswegen so frustriert, dass ich richtig zugeschlagen habe (doppelte Portion Djuvec-Reis mit Cevapcici, Vanille-Quark und halber Eiweißriegel). Das war pures Frustessen.

    Die Sache mit den Eiweißriegeln klappt bei mir eh nicht so richtig. Ich sollte sie eigentlich Nachmittags zwischendurch essen, dafür dann auf reichhaltiges Mittag bzw. Abendessen verzichten (höchstens noch Salat oder so essen). Stattdessen (es sind alles Schokoriegel, teils mit Vanille-, Erdbeer- oder Schokofüllung) sehe ich sie als "Schokoriegel" an. Sie liegen in meinem Zimmer. Jedes Mal, wenn ich daran vorbei gehe (beim Haushalt, beim Taschepacken oder nur so zwischendurch) schnappe ich mir einen und beiße ein paar Mal rein. Sie sind einfach lecker (die meisten auf jeden Fall). Nun gut, das war so natürlich nicht "im Sinne des Erfinders".

    Ja, und bezüglich meiner täglichen Quarks, worüber ich mir bei jedem Training Vorträge anhören darf (wieviel Zucker darin ist), von dieser Gewohnheit komme ich einfach nicht los. Sie gehören für mich Tag für Tag einfach dazu. Das fing in der Grundschule an. Ich wollte damals nie Frühstücken. Schon damals liebte ich Schokolade (kein Tag ohne Schokolade). Meine Mutter gab mir dann für jede Pause was mit. In einer Pause einen Schokoriegel (Duplo usw.) und in der zweiten Pause einen Schokopudding mit Sahne. Als ich älter war (in der Gesamtschule) kaufte ich mir in der Pause in der Mensa regelmäßig die Streuselkuchen oder auch die "berühmten" Schoko-Kuss-Brötchen. Und als Nachtisch wie immer der Schoko-Pudding. Das lief so die ganze Schulzeit. Weil ich sonst sehr wenig aß, hatte ich trotzdem immer Untergewicht, ständig Kreislaufprobleme, war super dünn. In der Ausbildung (1987 bis 1990) wollte ich mal etwas Abwechslung und gewöhnte mich etwas um, an einem Tag ein Schoko-Pudding und an einem Tag ein Erdbeer-Quark. Ja, und dieses tägliche Ritual, so etwas, egal ob Pudding, Joghurt oder Quark, täglich zu essen, das ist bei mir bis heute so geblieben und das kann ich nicht mehr ablegen. Ohne Quark fehlt mir was. Selbst im Urlaub. Nicht, wenn wir nur 2-3 Tage weg sind. Aber wenn wir mindestens eine Woche im Urlaub sind, dann nehme ich mir von zu Hause einen Löffel mit, kaufe mir dort im Urlaub einen Quark, den ich abends dann noch esse (da wir dort ja keinen Kühlschrank im Hotel haben). Ja, davon komme ich jetzt einfach nicht mehr los.

    Ernährung:
    6 Uhr 1 Scheibe Brot mit Wurst.
    13 Uhr 2 Scheiben Brot (Wurst, Ei), 1 Erdbeer-Quark, 1 Apfel.
    20 Uhr Cevapcici mit Djuvec-Reis.
    21 Uhr 1 Eiweißriegel, 1 Vanille-Quark.

    Trinken: 2 kleine und 1 große Tasse Kaffee, 5 Gläser Wasser.

    Bewegung: Eine Stunde gutes und sehr intensives Training.

  • Dienstag, 17. Februar 2015

    Heute fand ich es sehr schön,

    - dass ich wieder zum Bahnhof gelaufen bin. Kurz vor dem Bahnhof fuhren dann zwei Bahnen kurz nacheinander an mir vorbei. Also muss eine Bahn wieder ausgefallen sein (die dann verspätet gefahren ist).

    - dass ich die Strecke heute zügig in 23 Minuten gelaufen bin.

    - dass ich dadurch einen früheren Zug als geplant geschafft habe.

    - dass ich dadurch heute Abend etwas früher Feierabend machen konnte und trotzdem eine halbe Stunde Plus gemacht habe.

    - dass ich mit meinen Aufgaben heute gut voran gekommen bin. Die "fehlende" Zeit von gestern wieder etwas aufarbeiten konnte. Eine "Briefaktion" habe ich heute ganz geschafft (damit war ich in der Mittagszeit fertig) und mit einer weiteren Aufgabe bin ich ebenfalls gut durchgekommen.

    - dass ich nette und hilfsbereite Kollegen habe (einschließlich unseres Chefs), die einen bei Fragen und Probleme nicht alleine lassen.

    Vor manchen Aufgaben steht man halt und kommt einfach nicht weiter. Weiß nicht, wo man dabei ansetzen soll. Wie heißt es doch immer so schön, "Ich habe mal eine "doofe" Frage....".

    Am schwersten fallen mir immer die freien Texte, also wenn ich selber einen Text, einen Brief entwerfen soll. Ich kann zwar gut und sicher nach Vorlagen arbeiten, aber selber einen vernünftigen Brief entwerfen, damit tue ich mir immer schwer. Ich kann zwar hier meinen Gedanken freien Lauf lassen, aber einen Brief im "Beamtendeutsch" zu entwerfen (wobei reines Beamtendeutsch auch nicht immer gut ist), das fällt mir zum Teil, je nach Thema halt sehr schwer.

    - dass die Bauchschmerzen, das leichte Ziehen im Bauch, immer weniger werden. Bis Mittags habe ich es zeitweise noch etwas gemerkt, aber Nachmittags wurde es dann so minimal, dass ich es kaum noch registriert habe.

    - dass mein Freund heute tatsächlich das bestellte Paket, das über DPD ausgeliefert worden ist, erhalten hat.

    - dass sich das Kosmetik-Institut (also bezüglich der Fußpflege) per Mail bei mir gemeldet hat, dass Termine auch nach 18 Uhr dort gar kein Problem sind. Dort werde ich in Kürze einen Termin vereinbaren. Mein Zeh tut schon wieder ziemlich weh.

    - dass ich heute Mittag mal einen Apfel gegessen habe (neben 2 Scheiben Brot, ich wollte mal was anderes ausprobieren).

    Ich sage mal so, mein Trainer ist bezüglich seiner Motivation halt wirklich gut. Bei den Übungen merkt man es bzw. bekommt man von ihm auch "Anerkennung", wenn man dabei besser wird. Z. B. bei den Hantelübungen (auch auf der Hantelbank), dabei werden die Herausforderungen immer größer, indem man größere Gewichte bekommt. Und z. B. bei der Liegestütz-Position (auch auf den Unterarmen), dass ich dabei die Spannung immer länger halten kann (anfangs bin ich dabei immer sofort zusammen geklappt).

    Ich habe, neben vielen Übungen bzw. Herausforderungen im Rahmen des Trainings, im Moment zwei Ziele im Kopf, die ich mit der Zeit erreichen will. Zum einen bei den richtigen Liegestützen besser werden. Dabei so tief kommen wie mein Trainer. Ich schaffe es zur Zeit nur etwa bis zur Hälfte. Sobald ich tiefer runter gehe, verliere ich die Kontrolle und komme nicht mehr hoch. Aber immerhin schaffe ich es inzwischen, die Spannung im Körper so lange zu halten, bis ich 3 mal halb runter gegangen bin.

    Das andere Ziel hat mit der Ernährung zu tun. Ja, wie gesagt, wenn man besser wird, Übungen besser klappen, dann bekommt man von ihm auch Anerkennung. Aber davon bin ich bezüglich der Ernährung noch sehr weit entfernt. Diesbezüglich scheine ich noch fast alles falsch zu machen. Mal zu kleine Essenspausen, dann eine zu große Essenspause, dann zuviel gegessen, dann das falsche gegessen (zu viele Kohlenhydrate), dann zu spät am Abend gegessen (wenn ich Abends noch so richtig Hunger hatte) usw. Ja, ich bin mal gespannt, wann ich diesbezüglich von ihm das erste Mal etwas positives höre, dass ich mal etwas richtig gemacht habe. Deswegen will ich versuchen, Mittags von den 2 Brötchen wegzukommen und stattdessen eine (oder zwei) Scheibe Brot zu essen und dazu dann halt einen Apfel. Vielleicht schlage ich damit dann ja den richtigen Weg ein.

    - dass ich heute Abend wieder eines meiner Lieblingsessen gegessen habe, Hühnerfrikassee mit Reis, immer wieder lecker.

    - dass die Erkältung meines Freundes immerhin stabil ist. Es hat ihn zwar mächtig erwischt, Husten (Bronchien), Schnupfen und Halsschmerzen, aber er war heute Abend dennoch relativ gut drauf. Ansonsten habe ich ihn aber auch in Ruhe gelassen, habe ihn auf der Couch schlafen lassen, während ich meine Sachen sortiert und Sport gemacht habe.

    - ja, dass ich heute Abend noch Sport gemacht habe.

    - dass ich auch heute wieder die 10 Kilometer in 33 Minuten gefahren bin. Normal mit 16/17 km/h, alle 5 Minuten Powerminute mit 20/22 km/h.

    - dass ich anschließend noch rund 15 Minuten mein Gymnastik-Programm durchgezogen habe. Umso besser ich bei den einzelnen Übungen werde, umso leichter mir manche Bewegungsabläufe fallen, umso mehr Spaß macht mir dieses Programm. Dabei mit der Zeit dann noch besser zu werden.

    Erst mit den Hanteln 10 x Biceps (mit Pause in der Waagerechten), 20 x Hantelbank (hochdrücken aus dem Liegen) und 10 x eine über den Kopf. Danach 3 richtige Liegestütze, 10 auf den Knien und 5 mal auf den Unterarmen. Auf den Rücken legen, hoch zur Brücke, 20 mal laufen, Bein dabei strecken. Flach liegen, Beine anziehen und beide Beine 10 mal strecken. Beine 20 mal im Wechsel strecken, Oberkörper hoch und drehen. Beine aufstellen und 10 x Crunches. Hinstellen und Dehnübungen für die Fersen im leichten Ausfallschritt (hintere Ferse dabei fest auf dem Boden stehen lassen). Etwas mit gestrecktem Bein und etwas mit dem Knie nach vorne ziehen (beide Varianten).

    Ernährung:
    7 Uhr 1 Scheibe Brot mit Wurst
    13 Uhr 2 Scheiben Brot (Wurst, Ei), 1 Erdbeer-Quark, 1 Apfel
    20 Uhr Hühnerfrikassee mit Reis, 1 Vanille-Quark (als Nachtisch)

    Trinken: 2 kleine Tassen und eine große Tasse Kaffee, 5 Gläser Wasser.

    Bewegung: Fahrradfahren 10 Kilometer in 33 Minuten (heute morgen 23 Minuten zum Bahnhof gelaufen). 15 Minuten Gymnastik mit Hanteln, Liegestütze, Brücke und dabei Laufen, flaches Fahrradfahren, Fersen dehnen usw.

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