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  • Donnerstag, 23.05.2013, Wassergymnastik

    Heute Abend bin ich kaputt ohne Ende. Die Wassergymnastik war mächtig anstrengend, hat mich total geschlaucht. Als ich nach Hause kam, da wollte ich mich nur "kurz" etwas hinlegen und bin dann sofort für etwa eine Stunde fest eingeschlafen. Als ich dann aber wieder wach geworden bin, da war ich wieder fit und munter, habe dann noch etwas im Haushalt geschafft. Ja, aber jetzt merke ich die "Schlappheit" inzwischen doch wieder.

    Die Wassergymnastik war heute wieder total super gut. Es war heute wieder bei der "Neuen", bei der Physiotherapeutin. Ich finde sie echt total klasse, sie wird mir von Woche zu Woche sympathischer. Ich komme mit ihr immer besser locker ins Gespräch.

    Aber nicht nur mit ihr, auch mit den Frauen aus meiner Gruppe komme ich immer besser ins Gespräch. Als ich heute im Schwimmbad ankam, auf dem Weg zu den Umkleide-Kabinen, da standen zufällig 3 Frauen aus meiner Gruppe auf der Treppe und unterhielten sich. Ich habe sie natürlich sofort begrüßt, wollte dann eigentlich automatisch weiter zu den Kabinen gehen, aber sie sprachen mich ganz selbstverständlich an und "wickelten" mich direkt mit in ihr Gespräch ein (so dass wir dann zusammen zu den Kabinen gegangen sind). Das fand ich total gut, darüber habe ich mich so richtig gefreut. Ich werde dort nicht nur "akzeptiert", sondern ich gehöre halt wirklich dazu. Das ist wirklich ein schönes Gefühl, so anerkannt zu werden, so dazu zu gehören!!

    Die Wassergymnastik war dann echt total klasse. Als ich anfangs beim Laufen, also beim Aufwärmtraining, mal wieder so gar nicht in Schwung kam, mich mal wieder alle überholt haben, da durfte ich mir mal wieder so einige Sprüche anhören. Aber keine Angst, diesbezüglich verstehe ich wirklich Spaß. Ich weiß ja, wie das gemeint war und habe dementsprechend auch einige Antworten gegeben. Vielleicht werde ich dabei ja im Laufe der Zeit etwas besser, aber ob ich es jemals schaffen werde, so gut und schnell wie die Anderen zu werden, da bin ich mir wirklich nicht ganz so sicher.

    Zuerst folgten dann einige Bewegungen auf der Stelle (mit den verschiedensten Arm- und Beinbewegungen). Dann sollten wir alle in einer Reihe stehen und "eigentlich" alle relativ gleimäßig in verschiedenen Laufvarianten zur anderen Seite des Beckens laufen und wieder zurück. Dass ich dabei mal wieder völlig "aus dem Rahmen gefallen bin" und mit Abstand die Langsamste war, das muss ich glaube ich nicht extra zu erwähnen. Auch dabei bekam ich Sprüche und Kommentare ohne Ende zu hören, mit denen ich gleichzeitig halt auch "angefeuert" werden sollte (Grins). Es war zum Teil so, dass die Anderen schon auf dem "Rückweg" zur anderen Seite waren, als ich dann endlich auf der einen Seite angekommen bin. Ich habe wirklich schon mein Bestes gegeben, aber schneller kann ich mich im Wasser nunmal nicht bewegen.

    Alles in allem waren heute sehr viele Bewegungen für die Beine dabei. Wir bekamen dann auch die großen Nudeln, haben damit zum Teil ein paar Bewegungen für die Arme durchgeführt, aber häufig nur "nebenbei". Der eigentliche Schwerpunkt waren die Beine, die bei allen Übungen intensiv im Einsatz waren.

    Zum Schluss hin kamen dann noch Gruppenübungen dazu, immer zu zweit zusammen tun. Dabei muss ich schon nicht mehr gucken, nach dem Motto "Wer macht freiwillig mit mir zusammen", so wie es in der Schule damals immer der Fall gewesen ist, sondern die Frau, die gerade zufällig neben mir stand, drehte sich sofort, ganz "selbstverständlich", zu mir um, so dass wir es dann zusammen gemacht haben.

    Gegenüber hinstellen, 2 Nudeln der Länge nach zwischen uns, jeder nahm die beiden Enden in die Hände und dann gleichzeitig mit den Nudeln und den Beinen die verschiedensten Bewegungen. Z. B. die Nudeln hin und her wie "sägen", die Nudeln unter Wasser drücken oder damit große Kreise machen, halb durchs Wasser, halb durch die Luft. Dabei mal auf der Stelle laufen, mal Sprünge, mal im Ausfallschritt, mal den "Hampelmann". Alles in allem war das mächtig intensiv. Einer nach dem Anderen gab auf, blieb ruhig stehen und machte es mit seinem Partner nur noch "andeutungsweise" mit. Auch meine Partnerin gab es schließlich auf und blieb dabei auf der Stelle stehen. Ich wurde mit der Zeit dann zwar auch deutlich langsamer, aber ich hielt es trotzdem bis zum Schluss durch.

    Danach habe ich meine Beine unwahrscheinlich gemerkt, ein kräftiges Ziehen in den Kniekehlen und Oberschenkeln. Und die zweite Gruppe hatte ich ja noch vor mir. In der kleinen Pause, als die Anderen aus der ersten Gruppe das Becken verließen, sprach ich dann auch die Leiterin an. Ich würde zwar die zweite Gruppe so wie immer mitmachen, aber noch so ein intensives Training für die Beine würde ich nicht mehr durchhalten. Sie war die ganze Zeit im Becken und hat auch alle Übungen intensiv mitgemacht. Auch sie spürte es mächtig in den Beinen und in der zweiten Gruppe kamen dann nach dem erneuten Aufwärmtraining (für die Anderen aus der zweiten Gruppe) fast nur noch ausschließlich Übungen für die Arme (ebenfalls mit der Nudel).

    Auch in der zweiten Gruppe hatte ich anfangs beim Aufwärmtraining große Probleme mit dem Laufen. Wir liefen in einem Kreis und sollten dann immer mal wieder zusammen in die Mitte kommen und wieder nach außen gehen. Alles natürlich mit etwas Schwung. Einmal stand ich wohl genau mittig "entgegen der Strömung". Ich kam überhaupt nicht mehr von der Stelle. Die Anderen warteten jedoch in der Mitte "seelenruhig" auf mich (mit Sprüchen ohne Ende, Grins...), bis auch ich endlich dort angekommen bin. Ansonsten ging es in der zweiten Gruppe wesentlich lockerer zu, als in der ersten. Wir haben uns dabei etwas unterhalten und auch viel gelacht, die Stimmung war echt mal wieder total gut.

    Womit ich im Schwimmbad im Moment die meisten Probleme habe, das sind die Schließfächer. Ich brauche immer einige bzw. zum Teil auch viele "Anläufe", bis ich den "blöden" Schlüssel endlich im Schloss habe. Das hakt jedes Mal unwahrscheinlich. Ich komme mir diesbezüglich schon etwas "blöd" vor. Sobald sich dann noch eine andere Frau in der Umkleide befindet, spreche ich sie (nach mehreren erfolglosen Versuchen) dann an, ob sie mir bitte mal eben helfen könne. Als wir nach der Wassergymnastik dann noch etwas durchs Becken "gepaddelt" sind, da sprach ich dann schon mal eine Frau an (mit der ich mich eh total gut verstehe). Nach dem Motto, Nur redenden Menschen kann geholfen werden. Bevor ich gleich dann wieder in der Umkleide am "rumhampeln" bin und das Schloss nicht aufbekomme, habe ich sie dann schon mal gefragt, ob sie mir gleich dabei helfen könne. Dort müssen wohl einige Schlösser "etwas" haken. Aber für sie war das zum Glück dann kein Problem, sie bekam es dann ziemlich schnell auf.

    Ja, nach dem Unterricht sind wir dann noch etwas durchs Wasser "gepaddelt" (und haben uns dabei unterhalten). Also Schwimmen kann man meine Bewegungen nun wirklich nicht nennen. Mit den Armen ist das kein Problem, mit den Beinen dagegen ein umso größeres. Heute bin ich dabei fast schon "auf der Stelle" geschwommen. Ich kam absolut nicht voran. Ich habe dann versucht, mich auf die Beine zu konzentrieren. Irgendwie habe ich es geschafft, dass ich sie dabei unterschiedlich bewege, absolut nicht im "Einklang", ein Bein irgendwie mehr seitlich und ein mehr nach unten in der Bewegung. So kann man auch nicht vernünftig voran kommen. Ich habe es dann erst noch etwas versucht, wollte zumindest eine Bahn schaffen, kam so aber absolut nicht voran und gab es dann schließlich auf. Ich "paddelte" dann erst noch etwas auf dem Rücken, um überhaupt noch mal etwas von der Stelle zu kommen, gab es dann aber total entnervt auf (weil es halt absolut nicht klappen wollte). Gut, dass wir in dem Moment in dem Becken so wenige gewesen sind, ansonsten wäre mir das echt total peinlich gewesen. Auch wenn mir die Schwimm-Bewegung für die Arme immer gut tut, wenn ich das mit den Beinen demnächst nicht mehr besser hinbekomme, dann werde ich das Thema Schwimmen für mich wirklich "an den Nagel hängen", das hat dann einfach keinen Zweck. Das liegt mir halt einfach nicht, dazu bin ich halt nicht "geboren".

  • Mittwoch, 22.05.2013, Sport

    Auch der heutige Tag war wieder so richtig schön. Heute Abend war ich dann ja zum Sport. Zuerst zur KG. Dabei haben wir Übungen für die Arme durchgeführt. Etwa zu 3/4 eine "Manuelle Therapie", wie ich es immer nenne. Also dass meine Therapeutin die Arme in alle Richtungen "dreht, dehnt und zieht", viel intensiver, als ich es alleine machen würde. Anschließend ein paar Bewegungsabläufe mit ihrer Hand als Gegendruck und zuletzt die Hände vor die Brust, mal "verschränken", mal kräftig gegeneinander pressen, dabei Spannung im Oberkörper, mit Schultern und Kopf ein Stück hoch kommen (mehrere Wiederholungen). Dabei war bei mir die Atmung mal wieder am schlimmsten. Sobald ich oben bin, halte ich die Luft an und sobald ich dann doch mal atme, gehe ich automatisch wieder ein ganzes Stück runter. Das ist bei ihr allerdings nicht so "schlimm", da sie diesbezüglich nicht so "hartnäckig" wie mein Trainer ist. Als beim anschließenden Training dann eine ähnliche Übung dabei war, also die Crunches, und er dabei ständig auf mich einredete, dass ich etwas höher kommen solle, dass sich die Schultern vom Boden lösen sollen, da konnte ich mir ein Grinsen nicht mehr verkneifen. Ja, in der Beziehung ist meine Therapeutin wesentlich lockerer und nachgiebiger.

    Das anschließende Training war dann wieder super gut. Es bestand heute aus 3 Blöcken mit je einer Wiederholung. Der erste Block war für das Aufwärmen und fing auch total harmlos an. Der Schwierigkeitsgrad steigerte sich heute eh von Übung zu Übung, zumindest kam es mir so vor. Beim Aufwärmen fing es mit den 2,5 Kilo Hanteln sehr leicht an. O K, es gab bei mir auch Zeiten, noch vor etwa 2 Jahren, als ich noch im früheren Institut KG gemacht habe, da hatte ich schon mit den 1 Kilo Hanteln zum Teil echt große Probleme. Aber inzwischen machen mir diese 2,5 Kilo Hanteln wirklich nichts mehr aus.

    Der zweite Block war dann intensiv für die Arme. Zum einen mit den 5 Kilo Hanteln die Übung, die ich am Wochenende ja auch hier zu Hause (im Keller) durchgeführt habe, also die Arme hoch ziehen, Hände Richtung Schultern. Im Prinzip habe ich damit keine Probleme mehr. Das Schwierige dabei war, dass ich mit den Armen immer in "Zeitlupe" runtergehen sollte. Diese Übung mache ich lieber mit etwas Schwung, dann habe ich es besser unter "Kontrolle". Beim Hochgehen konnte ich es ruhig mit Schwung machen, aber beim Runtergehen bremste er mich dann mehrmals aus. Möglichst langsame Bewegungen, das fiel mir dann sehr schwer, darauf musste ich mich dann sehr konzentrieren.

    Dann ging es auch an die Seilwinde. Also ich stand mittig und die Griffe kamen seitlich. Erst die Arme gestreckt halten und dann die Ellenbogen zum Körper ziehen, möglichst weit nach hinten. Vom Prinzip her O K, aber wirklich weit nach hinten kam ich mit den Armen dennoch nicht. Für das letzte Stück fehlte mir irgendwie die Kraft. Außerdem führte ich auch diese Bewegung mit viel Schwung aus, wobei er mich ebenfalls mächtig "ausbremste". Auch das sehr langsam durchführen. Aber umso langsamer ich das machte, umso schlechter bekam ich die Arme, also die Ellenbogen nach hinten. Diese Übung fiel mir dann schon deutlich schwerer.

    Dann kamen auch noch die 7,5 Kilo Hanteln dazu. Damit muss ich mächtig kämpfen, das ist im Moment meine "Grenze" sozusagen, mehr schaffe ich wirklich noch nicht. Immerhin ging es damit nur um das richtige "Bücken und Heben" sozusagen, die Arme blieben dabei die ganze Zeit gestreckt. Die meisten Probleme hatte ich dabei mit den Händen, die Hanteln dabei so intensiv festzuhalten. Umso öfter ich das durchführen sollte, umso schwerer fiel es mir. Zum Schluss hin hätte ich die Finger dann am liebsten spontan locker gelassen, einfach die Hanteln fallen lassen, was ich natürlich nicht gemacht habe.

    Im dritten Block ging es dann auf die Matten. Zum einen das "Fahrradfahren", also die Beine im Wechsel strecken, zunächst mit liegendem Oberkörper. Also die Übung, die ich ja auch regelmäßig hier durchführe. Allerdings fällt es mir hier viel leichter, weil er dabei ja auf viel mehr "Feinheiten" achtet. Z. B. Thema "Mini-Pausen". Ich ziehe immer wieder beide Beine gleichzeitig an, achte auf den flachen Rücken, bevor ich das nächste Bein dann wieder strecke (mit bewusst geradem Rücken). Er achtet jedoch darauf, dass der Wechsel viel "fließender" ist, also wie bei den Pedalen beim Fahrradfahren. Aber umso schneller ich diesen Wechsel dann durchführen sollte, umso mehr Probleme hatte ich mit dem Rücken. Der LWS-Bereich löste sich immer wieder von der Matte, ich musste echt damit kämpfen, gleichzeitig auf die Beine und auf den Rücken bzw. auf den Bauch zu achten. Ja, dieser dritte Block hatte es dann wirklich in sich, es wurde dann immer schwerer.

    Dann gleichzeitig mit dem Oberkörper hoch kommen, die Arme hinter den Kopf und mit dem Oberkörper "drehen", also mit den Ellenbogen Richtung Beine. Diese Übung mag ich ja nicht so besonders, sie fällt mir immer wieder schwer, weil man dabei auf so viele Kleinigkeiten achten muss.

    Dann wurde es noch schwerer, obwohl es im ersten Block noch "einigermaßen" ging. Beine aufstellen, Oberkörper hoch, aber nicht sitzen, bis zur Diagonalen, Hände neben die Knie (Hände nach oben drehen) und dann ganz kleine "Wipp"-Bewegungen. Beim ersten Durchgang ging es noch. Ich führte diese Wipp-Bewegung noch relativ groß aus, kam jedes Mal dabei relativ hoch, so dass man viele kleine "Mini-Pausen" hatte. Außerdem konnte ich dabei die Knie noch etwas zusammen drücken, so dass ich mich, so wie früher bei der KG auch immer, aus den Oberschenkeln heraus etwas stabilisieren konnte (nicht nur aus dem Bauch heraus). Dadurch konnte ich die Übung beim ersten Durchgang auch relativ gut durchziehen.

    Ja, aber dann kam der zweite Durchgang..... Der wurde dann um ein vielfaches intensiver. Er hat dann darauf geachtet, dass ich bei dieser Wipp-Bewegung ein ganzes Stück weiter hinten bleibe (noch weiter in der Diagonalen), sehr viel kleinere Bewegungen mache. Dabei hielt er dann eine Hand vorne vor die Schulter und eine im Rücken, so dass ich keine "Chance" auf größere Bewegungen hatte. Das war dann super intensiv und in dieser Position konnte ich auch mit den angespannten Beinen nicht mehr viel bewirken. Das ging unwahrscheinlich in den Bauch. Als er dann noch meinte, ich solle versuchen, dabei gerader zu sitzen, einen geraderen Rücken zu haben, da war es bei mir aus. Ich habe noch versucht, noch mehr Spannung in den Rücken zu bekommen, spannte dabei den Bauch noch mehr an und bekam dann gleichzeitig im unteren Rücken und im Bauch einen kräftigen, ziehenden Stich. In diesem Moment war es bei mir aus, ich konnte die Spannung absolut nicht mehr halten und ließ mich sofort nach hinten fallen.

    Aber trotzdem habe ich im Rahmen dieser Übung im Allgemeinen auch einen Fortschritt gemacht. Nach dieser Übung sollte ich aus dem diagonalen Sitzen möglichst langsam runter gehen, bis zum Liegen. Sonst klappte das immer in etwa zu 3/4, auf den letzten Zentimetern verließ mich dann jedes Mal die Kraft und ich "sackte" schnell auf den Boden. Heute habe ich es bei beiden Durchgängen geschafft (trotz dieses kleinen "Zwischenfalles", von dem ich mich nach mehrmaligem tiefen Durchatmen schnell wieder erholt habe), die Spannung bis auf den Boden zu halten. Kein "Zusammen sacken" sondern bis unten ein langsames, bewusstes runtergehen.

    Als letzter Durchgang dann mal wieder ein paar Crunches, wobei es halt mal wieder darum ging, wo "oben" ist, wie weit ich mit dem Oberkörper hochgehen muss, damit ich hoch genug bin, damit meine Schulterblätter nicht mehr auf der Matte sind (dabei musste ich dann an das vorherige Gespräch mit meiner Physiotherapeutin denken, die darin halt viel lockerer ist, wobei er mich ständig motivierte, noch ein Stückchen höher zu gehen......).

  • Dienstag, 21.05.2013, Wassergymnastik

    Der heutige Tag war einfach nur schön. Auf der Arbeit lief es heute echt gut, ich bin mit meinen Aufgaben total gut voran gekommen. Unter anderem habe ich mich um die Buchhaltung gekümmert. Es sind immer mal wieder Rechnungen dabei, die ich bearbeiten soll, bei denen ich zunächst etwas unsicher bin. Wenn dann etwas falsch laufen sollte, dann spricht meine Kollegin mich auch immer darauf an und erklärt es mir, wie ich es besser machen könnte. Ja, und bei dem heutigen Schwung war dann alles richtig, es kamen (fast) keine Korrekturen (nur eine kleine Kleinigkeit bzw. ein Hinweis, worauf ich in einem Fall demnächst mehr achten soll). In dem Moment war ich dann echt happy, dass meine "Gedankengänge" dabei anscheinend alle richtig gewesen sind. Solche positiven Tage sind einfach nur schön.

    Allerdings habe ich heute auf der Arbeit auch einen "Entschluss" gefasst. Seit heute beginnen die Vorbereitungen für den diesjährigen Betriebsausflug. Also zunächst die Terminabsprache. Ich habe ja die ganze Zeit überlegt, ob ich daran teilnehmen soll, oder nicht. Heute habe ich mich nun dagegen entschieden, was ich morgen dann auch meiner Kollegin mitteilen werde. Ich werde mich dann lieber freiwillig, sofern ich dann da bin, also dann nicht gerade im Urlaub bin, den ganzen Tag um die Telefonzentrale kümmern. Das ist für mich persönlich wesentlich "Nervenschonender". Eine Teilnahme würde für mich persönlich eine zu große seelische Aufregung bzw. "Belastung" darstellen, was ich mir lieber nicht antun würde. Und da eine Teilnahme ja eh freiwillig ist und ich bisher (bis auf einmal) eh nie daran teilgenommen habe, wird das sicherlich auch kein Problem sein.

    Ich möchte allerdings nicht, dass meine Abteilung hier jetzt zu negativ rüber kommt. Meine Kolleginnen und Kollegen sind wirklich alle soweit echt in Ordnung, das Betriebsklima bei uns ist total gut und locker. Im Grunde verstehe ich mich mit jedem einzelnen echt gut, mit ein paar auch sehr gut. Aber halt "nur" mit den einzelnen Personen. Mit Gruppen habe ich grundsätzlich meine Probleme. Das habe ich letzte Woche wieder ganz deutlich gemerkt. Mein Kollege hatte Geburtstag und wir gingen natürlich alle zu ihm. Zuvor habe ich mit ein paar Kollegen einzeln gut und locker gesprochen und auch anschließend noch, aber während der Zeit, als wir alle zusammen in einem Büro standen, da hatte ich totale Beklemmungen, war innerlich "zum Zerreißen gespannt", habe kein Wort gesagt und habe nur darauf gewartet, dass ich endlich wieder in mein Büro "verschwinden" konnte, wieder durchatmen konnte. Die Stimmung dort an sich war echt gut, es wurden lockere Gespräche über verschiedene Themen geführt, aber ich kam einfach nicht aus meiner Haut raus. Dass ich weiterhin mit an solchen Geburtstagen teilnehmen werde, mich aus solchen "Aktionen" nicht ausklammern werde (schließlich gehöre auch ich zur Gemeinschaft, völlig egal, wie still ich dann immer bn), das habe ich fest eingeplant, aber einen ganzen Tag lang in einer solchen Situation zu sein? Nein, das tue ich mir nicht an, das ist nichts für mich. Diese seelische Aufregung ist mir dann etwas zu viel.

    Ja, mit meinen Kollegen und Kolleginnen verstehe ich mich echt gut. Und mit meinem Chef? Nun gut, das ist wirklich ein Thema für sich, fast schon ein "Fass ohne Boden"...... Ich sage mal so, angespannter, wie es zur Zeit ist bzw. wie ich es zur Zeit empfinde, könnte es eigentlich gar nicht sein. Wie habe ich gerade geschrieben, auch ich gehöre zu unserer "Gemeinschaft"? Nun gut, das scheinen "manche" bei uns anders zu sehen, oder vielleicht bin ich diesbezüglich einfach auch nur "zu" still, dass ich gar nicht weiter auffalle, dass auch ich dort anwesend bin...... Näher möchte ich auf dieses Thema lieber nicht eingehen. Auf jeden Fall geht es mir bei dem Gedanken seelisch um ein vielfaches besser, mich lieber alleine um das Telefon zu kümmern, als den ganzen Tag mit ALLEN zusammen zu sein....!!!

    Der Abend ist dann noch super schön verlaufen. Bei uns war "etwas" Verkehrschaos, so dass auf die Straßenbahnen kein Verlass war. Entweder sie kamen gar nicht oder mit erheblicher Verspätung. Deswegen bin ich dann zum Schwimmbad gelaufen, etwa 25 Minuten brauche ich für diese Strecke.

    Dort war es dann super schön. Meine Gruppe ist wirklich total super. Ich komme mit immer mehr Personen in Kontakt. Ich werde Woche für Woche von immer mehr Frauen aus dieser Gruppe angesprochen, nach dem Motto, "Wie heißt du eigentlich, ich bin die ......." und daraus ergeben sich dann immer wieder lockere und interessante Gespräche. Das finde ich total super schön!! Dort werde ich so richtig anerkannt, gehöre schon längst "dazu" und fühle mich dort auch total super wohl. Auch dafür, also für diesen guten Tipp mit dem Verein, bin ich meinem Trainer bis heute total dankbar!!! Was bin ich froh darüber, dass er mir, als ich einen neuen Trainer gesucht habe, im Internet aufgefallen ist!! Was besseres hätte mir wirklich nicht passieren können. Morgen Abend habe ich dann ja auch wieder Training (nach der KG).

    Die Wassergymnastik war heute dann auch total super gut. Eigentlich mag ich keine Hip-Hop-Musik, aber im Wasser mit den richtigen Übungen war das heute dennoch so richtig passend. Wir haben heute zu 3/4 mit den Hanteln gearbeitet, den Rest mit "freien" Hand- bzw. Armbewegungen im Wasser. Dabei bin ich sehr gut mitgekommen, das hat super Spaß gemacht. Unter anderem die "typischen" Bewegungen, also mit den Hanteln in alle Richtungen "boxen", dabei auf der Stelle laufen, Hampelmann usw. Das habe ich alles soweit echt gut hinbekommen.

    Dann hatte ich mit den Hanteln auch noch ein "Erfolgserlebnis", was auch den anderen Frauen aufgefallen ist, die mich darauf dann auch angesprochen haben. Die Hantel unter den Fuß (also jeweils nur mit einer Hantel), also den Fuß mittig darauf und damit dann die Bewegungen ("Pumpen" usw.), die wir sonst immer mit der Nudel oder dem Schwimmbrett durchführen. Der Gegendruck der Hantel war bei Weitem nicht so intensiv, wie es sonst immer mit der Nudel der Fall ist. Ich bin tatsächlich mitgekommen und habe damit alle Übungen mitgemacht. Ja, und das ist dann sogar den anderen Frauen aufgefallen, weil ich solche Bewegungen ja sonst immer "nur so" mitmache und sie haben mich darauf angesprochen, nach dem Motto, "Echt super, dass zumindest diese Variante bei dir so gut klappt...!!". Ja, in dem Moment war ich echt total happy, habe mich total darüber gefreut, dass das so gut geklappt hat.

    Zum Schluss hin kamen dann noch einige Arm- bzw. Handbewegungen, die sehr intensiv und anstrengend gewesen sind, aber dennoch soweit sehr gut geklappt haben (natürlich alles unter Wasser). So wie man mit einem Ball (z. B. beim Handball) "dribbelt", also ganz schnelle Bewegungen der Unterarme bzw. der Hände (aus dem Handgelenk heraus), so als wenn ein Ball unter Wasser halt ganz schnell hoch und runter gehen würde. Passend dazu ganz schnelle Musik, an dessen Rhythmus wir uns anpassen sollten. Sie gab dann immer die Richtung an, wie wir den Arm dabei im Wechsel halten sollten. Das ging unwahrscheinlich in die Schultern, Oberarme, Ellenbogen, Handgelenke und Finger. Immer mal wieder eine kurze Pause, Hände etwas lockern (weil wir alle mit der Zeit leichte Krämpfe in den Händen bekamen) und dann ging es auch schon weiter. Aber im Grunde hat diese Übung echt Spaß gemacht, da war total viel "Pep" drin. Die Leiterin hat vorne eh so viel "Energie" rüber gebracht, total die gute Laune, das war mal wieder total "ansteckend". Ja, alles in allem war es heute wieder total super gut!!!

    Da die Straßenbahnen hier abends ja eh nur noch im Halb-Stunden-Takt fahren, hatte ich nach dem Training dann noch etwas Zeit. Nach diesem Training wollte ich ganz bestimmt keine halbe Stunde mehr nach Hause laufen. Ich hatte mir ein Buch mitgenommen, wollte mich eigentlich am Eingang des Schwimmbades hinsetzen und noch etwas lesen (besser als draußen an der Haltestelle zu sitzen, zumal es dann auch geregnet hat). Am Eingang saßen jedoch 2 Frauen aus meiner Gruppe, die eine Fahrgemeinschaft gebildet haben und auf die anderen Teilnehmer warteten. Wir kamen dann noch locker ins Gespräch, es kamen dann noch mehrere dazu und letztendlich standen wir dort noch mit mehreren (außer mir noch 5 Frauen) locker zusammen und haben uns total gut unterhalten. Dabei fielen noch so gute Sprüche, dass wir mehrmals total lachen mussten. Das war dann für mich noch der schöne, krönende Abschluss dieses schönen Tages.

    Zu Hause wollte ich dann eigentlich noch Fahrradfahren, aber dazu war ich dann wirklich absolut nicht mehr in der Lage. Dafür war die Wassergymnastik zu intensiv, das hat mich mächtig geschlaucht. Den Rest des Abends habe ich dann teils vor dem Computer und teils im Sessel verbracht. Ja, aber alles in allem war dieser Tag auf jeden Fall echt schön.

  • Montag, 20.05.2013 (Pfingsten)

    Auch der heutige Tag war bei uns wieder super ruhig. Das Wetter war total unbeständig (stark bewölkt, zeitweise Regen und deutlich kühler als gestern) und wir konnten uns beide deswegen nicht aufraffen, um nach draußen zu gehen.

    Mein Freund pendelte die meiste Zeit zwischen Computer und Fernsehen "hin und her". Ich habe zunächst seine Arbeitssachen gebügelt. Als ich erstmal dabei war, da bekam ich irgendwie Lust dazu weiter zu machen (hatte keine Lust, mich vor den Computer zu setzen). Ich habe letztens einen ganzen Schwung der Sommersachen gewaschen, also auch die Hemden von meinem Freund. Auch wenn das jetzt ganz bestimmt noch kein Sommer-Wetter ist, dennoch habe ich mir vorhin dann diesen Stapel geschnappt und habe schon mal die Hemden gebügelt. Also von mir aus kann der Sommer (oder zumindest der Frühling) jetzt wirklich kommen...!!!

    Heute Mittag, als ich auf der Waage war, da war ich total happy. Glatte 77 Kilo. Ich konnte es gar nicht glauben, ging drei Mal drauf und sagte sogar meinem Freund Bescheid, nach dem Motto, "Guck mal auf die Waage, ob das wirklich stimmt". Ich war in dem Moment über diesen Teilerfolg so happy (hoffentlich kann ich das jetzt auch halten....!!!), dass ich dann etwas wie ein "Flummi" durch die Wohnung "gehüpft" bin (Grins).

    Wenn ich das halten will bzw. auch weitere Erfolge haben will, dann muss ich dafür natürlich auch was tun. Heute Abend bin ich dann noch Fahrrad gefahren, heute wieder 10 Kilometer in 35 Minuten. Anschließend 12 Minuten Sport-Programm. Heute wieder jede Übung 10 Mal. Also 10 Mal mit geradem Rücken vorbeugen, auf dem Bauch liegend mit dem Oberkörper hoch (Arme in U-Haltung), dann 10 mal mit den Armen nach vorne, dann die Liegestütze (auf den Knien), anschließend die Knie anheben, dann wieder 10 mal hochdrücken (zur Liegestütz-Position) und leicht runter mit den Armen, danach auf dem Rücken liegend 20 mal das Fahrradfahren und abschließend 10 mal Crunches.

    Dass ich die "richtigen" Liegestütze jetzt intensiver übe, das werde ich meinem Trainer jedoch lieber nicht sagen. Ich habe ihm zwar davon erzählt, dass ich es mal ausprobiert habe, aber nicht, dass ich das jetzt mit in das Programm eingebaut habe. Ich habe etwas Angst davor, dass er dann auf die Idee kommt und es ebenfalls mit ins Trainingsprogramm einbaut. Ich weiß ja schließlich, wie intensiv er bei solchen Übungen immer vorgeht. Wenn ich da an letzten Freitag denke, als ich die Liegestütze (auf den Knien) möglichst ohne Pausen durchziehen sollte, also soweit bin ich mit den "richtigen" Liegestützen ganz bestimmt noch nicht, das traue ich mir absolut noch nicht zu. Ich befürchte, dabei würde ich dann sofort zusammen klappen. Ne, lieber weiterhin langsam bzw. Schritt für Schritt bei solchen Übungen voran gehen. Dann stellen sich nach und nach ja auch immer mal wieder die kleinen (oder auch größeren) Erfolge ein.

    Bei den Übungen habe ich vorhin auch noch ein weiteres kleines "Experiment" gemacht, das jedoch absolut gar nicht geklappt hat. Wenn man flach auf dem Bauch liegt die Beine gleichzeitig vom Boden anheben. Einzeln schaffe ich das (dass Knie und Oberschenkel sich vom Boden lösen), aber gleichzeitig schaffe ich das immer noch nicht. Gar keine Chance. Aber wer weiß, im Laufe der Zeit, vielleicht schaffe ich auch diese Übung irgendwann mal.

    Dann habe ich mich vorhin nochmals so richtig gefreut. Mein Freund hat mir ja schon jetzt zum Geburtstag (im September) die Eintrittskarten für dieses "Tattoo auf Schalke" geschenkt. Darauf freue ich mich jetzt schon total. Das wird praktisch ein "vorgezogenes" Geburtstagsgeschenk. Als krönender Abschluss soll dort dann ein großes Feuerwerk stattfinden. Ich liebe Feuerwerke, hatte aber bei diesem unbeständigen Wetter echt schon Bedenken, ob das womöglich dann "ins Wasser" fallen könnte, wenn dort dann wegen Regen das Dach der Arena geschlossen bleiben muss. Aber laut diesem Filmchen wird das wohl ein großes "Indoor-Feuerwerk" werden. Als ich das gehört habe, da war ich ebenfalls total happy. Jetzt freue ich mich noch mehr auf diesen Abend. Das wird für mich (bzw. für uns) ein Abend der "superlative" werden. In dem Film wird auch erklärt, woher der Begriff Tattoo für eine solche Veranstaltung kommt.

    http://www.youtube.com/watch?v=AphcuQ6SUqQ

    So eine Veranstaltung ist natürlich nicht jedermanns Sache. Früher habe ich mich auch nicht dafür interessiert. Mein Freund interessiert sich immer schon für die Bundeswehr bzw. für solche "Militärmusik", insbesondere auch für die Engländer und Musik mit schottischer Herkunft (also mit Dudelsäcken). Solche Musiksendungen kommen immer mal wieder im Fernsehen, die er sich immer wieder ansieht. In der ersten Zeit habe ich, wenn das im Fernsehen lief, dabei immer gelesen, aber im Laufe der Zeit, der Jahre sozusagen, fand ich diesen Sound dann immer interessanter, immer "mitreißender".

    Dann war zum ersten Mal der "Schottland-Abend" in unserer Nähe, bis auf wenige Tänze nur Lieder auf Dudelsäcken und sehr viel mit Schlagzeug. Ja, und seitdem ich dann zum ersten Mal live dabei gewesen bin, die ganze Atmosphäre einfach nur einmalig gewesen ist, von der "Show" mit den Schlagstöcken ganz zu schweigen (unbeschreiblich klasse), seitdem bin halt auch ich ein großer Fan davon. Seitdem gucken wir uns solche Sendungen immer zusammen an.

    Mein Freund hatte damals eigentlich eingeplant, zur Bundeswehr zu gehen. Aber genau zu der Zeit, als die Frage anstand (die Musterung hatte er bereits hinter sich), da hatte sein Vater seinen ersten Schlaganfall. Er wollte dann nicht mehr alleine sein und hat auf meinen Freund total eingeredet, dass er nicht zur Bundeswehr gehen solle.

    Mein Vater war damals 10 Jahre beim THW, beim Technischen Hilfswerk. Er war dort super glücklich, hat sich mit allen super gut verstanden und blieb mit den meisten Kumpels auch noch Jahre später im engen Kontakt, traf sich regelmäßig mit ihnen. Er hat meinem Freund dann total davon vorgeschwärmt und gab ihm die Adresse seines damaligen besten Kumpels, der zu der Zeit immer noch fürs Personal zuständig war. Mein Freund ging zu ihm und als dieser Kumpel dann hörte, dass er von meinem Vater geschickt worden ist, dass er sozusagen sein Schwiegersohn ist, da brauchte mein Freund gar nichts mehr zu sagen, wurde sofort beim THW aufgenommen.

    Mein Freund war dann 8 Jahre dort (die Pflichtzeit wurde zwischenzeitlich von 10 auf 8 Jahre verkürzt), immer an einem Samstag im Monat, von morgens bis zum späten Nachmittag. Er verstand sich dort mit allen total gut, wurde von allen total anerkannt und wurde nach der "Grundausbildung" schnell befördert, zum Truppen- und dann zum Gruppenführer (worauf er natürlich super stolz war). Für "Bergen und Retten" musste er seine "Leute", seine Gruppe dann immer einteilen, die verschiedensten Übungen haben die dort dann immer wieder trainiert (z. B. Bergen aus tiefen Schächten oder Verletzte von hohen Gebäuden abseilen). Einmal im Jahr mussten alle immer zum Ersten Hilfe Lehrgang, der über mehrere Tage ging. Das war schon mehr eine Sanitäter-Ausbildung.

    Nach diesen 8 Jahren hatte er dann noch eine Zeitlang mit 2 Männern aus seiner Gruppe einen lockeren Kontakt. Wir haben uns mehrmals zu viert (also auch mit deren Frauen) getroffen. Aber dann sind die Beiden weggezogen und der Kontakt brach dann völlig ab.

    So, morgen Abend steht dann wieder die Wassergymnastik auf dem Plan. Auch wenn es letzte Woche etwas "doof" gelaufen ist und ich mit der Nudel so große Probleme hatte, trotzdem freue ich mich schon wieder darauf. Die Bewegung im Wasser an sich tut mir halt immer wieder so gut. Und ich hoffe ja auch, dass ich auch dabei im Laufe der Zeit dann besser werde!!!!

  • Sonntag, 19.05.2013

    Der heutige Tag war, wie erwartet, sehr ruhig. Da mein Freund gestern ja auch arbeiten war, wollte er heute lieber einen ruhigen gemütlichen Tag einlegen. Da er heute die meiste Zeit am Computer saß (da wir nur einen haben, müssen wir uns daran halt immer abwechseln, das kleine "Netbook" ist ausschließlich für im Urlaub bzw. in Hotels), habe ich mich "anderweitig" beschäftigt. Viel gelesen, ein bisschen Haushalt (insbesondere Bügeln) und ein paar Sachen sortieren. Ob wir am Montag rausgehen werden, das hängt dann vom Wetter ab. Aber gegen eine "kleine Runde um den Block" hätte ich nichts einzuwenden, zumal ich abends dann auch besser schlafen kann (wenn ich ein bisschen an der Luft gelaufen bin).

    Als ich heute auf der Waage war, da hatte ich wieder glatte 78 Kilo. Ich nehme an, dass daran der Kuchen, die kleinen Erdbeer-Törtchen, Schuld ist. Deswegen wollte ich heute Abend dann auch noch unbedingt Sport machen. Die Kalorien wieder abtrainieren, das war mir sehr wichtig.

    Dabei habe ich mich heute dann so richtig ins Zeug gelegt, nach dem Motto "Von nichts kommt nichts". Ich habe es eine gute Stunde durchgezogen. Zuerst bin ich wieder Fahrrad gefahren, bin heute 12 Kilometer in 42 Minuten gefahren (jeweils 4 Minuten mit 16/17 km/h und in der 5. Minute mit 20-22 km/h). Anschließend dann noch 20 Minuten Gymnastik.

    Die ersten beiden Blöcke habe ich wieder laut Trainingsplan durchgezogen, also einschließlich 20 Liegestütze, wobei ich heute (hier alleine zu Hause) natürlich deutlich mehr kleine Pausen gemacht habe, als am Freitag beim Training. Dann auch auf dem Bauch liegend, erst 20 mal hoch mit den Armen in U-Haltung, dann 2 mal die Arme nach vorne strecken (also 2 x 10 mal). Dabei habe ich das Gefühl, dass es immer besser klappt, dass ich dabei den Oberkörper immer besser nach oben bekomme, mich oben, im Vergleich zu früher, viel besser halten kann.

    In diesem Zusammenhang fällt mir ein Satz ein, den ein Personal-Trainer auf seiner Seite geschrieben hat:

    „Gibt es etwa eine bessere Motivation als den Erfolg?"
    Ja, dem muss ich zustimmen, umso besser man bei den einzelnen Übungen wird, umso mehr Spaß macht das Ganze und umso mehr Motivation hat man dann auch, weitere Erfolge zu erzielen.

    Diesbezüglich musste ich beim dritten Block dann an meinen Trainer denken. Während des Trainings führen wir ja auch immer mal wieder kleine Gespräche. Am Freitag haben wir dabei ja noch über die Wassergymnastik gesprochen. Ich habe ihm erzählt, dass ich dabei am Dienstag mit der Nudel mal wieder so große Probleme hatte, dabei kaum mitgekommen bin. Auf "Mitleid" braucht man diesbezüglich bei ihm allerdings nicht zu warten, ganz im Gegenteil, seiner Meinung nach hat Sport auch viel mit Herausforderungen zu tun. Er hat auch schon gesagt, wenn ich mal nach seinem Training sagen würde, dass es mir im ganzen leicht gefallen ist, dann würde etwas schief laufen.

    Nun gut, und in diesem Zusammenhang habe ich heute dann halt den dritten Block "angepasst". Erst auf alle Viere und 10 Mal die Knie hoch (so lange wie möglich halten). Ja, und dann wurde ich ganz mutig. 10 Mal hochdrücken in die Liegestütz-Position. Oben kann ich mich zu sonst ja schon etwas länger halten (meine Beine sacken nicht mehr sofort zusammen). Ich bin dann mit den Armen etwas runter gegangen, nicht bis zur Hälfte, das schaffe ich noch nicht, aber etwa bis zum "viertel". Dort kurz halten, wieder hoch (also Arme strecken) und dann erst mit den Beinen wieder runter. Weil das ganz gut geklappt hat, habe ich diese Variante (mit dem leichten Runtergehen) dann halt 10 Mal gemacht (deswegen war ich heute mit der Gymnastik im ganzen ja auch länger beschäftigt als sonst).

    Auch mit den Beinen hat das ganz gut geklappt, obwohl länger könnte ich im Moment dann wirklich noch nicht oben bleiben, länger kann ich sie unter Spannung noch nicht gestreckt halten. Ich musste mich beim Runtergehen dann total darauf konzentrieren, dass ich langsam runter gehe, also unten nicht zu hart aufkomme.

    Und ich muss mich bei diesen Übungen (im Allgemeinen) auch immer mal wieder auf die Arme bzw. auf die Hände konzentrieren. Ich habe dabei die "Angewohnheit", die Hände beim Abstützen nach außen zu drehen, das mache ich völlig automatisch. Gerade habe ich sie dabei nur ganz selten. Darauf achtet mein Trainer meistens auch, darauf hat er mich schon öfters angesprochen, dass ich die Hände dabei gerade halten soll. Und darauf musste ich vorhin dann auch etwas achten, weil ich sie anfangs (beim Hochdrücken der Knie) auch wieder seitlich hatte, was mir jedoch erst danach, bei den "angedeuteten" Liegestützen aufgefallen ist.

    Ich wünschte nur, ich würde bei der Wassergymnastik auch mal besser werden. Mit den Armen habe ich zwar schon deutlich mehr Kraft, aber bei allen Bewegungen unter Wasser bin ich ja immer noch mit Abstand die Langsamste. Ich kann mit den Anderen einfach nicht mithalten. Egal ob beim Laufen, bei Sprüngen, mit der Nudel (unter dem Fuß) oder dem Schwimmbrett, meine Beine wollen nie so, wie ich es will, ich kriege die Schnelligkeit im Wasser absolut nicht hin. Wenn ich sehe, wie schnell sich manche im Wasser bewegen können, ich meine jetzt auch beim Schwimmen (nicht nur beim Laufen), dann werde ich auch immer etwas neidisch. Davon kann ich wirklich nur träumen.

    Das ist auch mit ein Grund, weshalb ich mich nicht ins große Becken traue (dafür gibt es halt mehrere Gründe). Dort schwimmen also trainieren ja schließlich auch außerhalb ihrer "regulären" Trainingszeiten die guten Schwimmer bzw. die Leistungsschwimmer vom Verein. Wenn ich dazwischen dann "paddeln" würde, versuchen würde, so schnell wie möglich zu schwimmen (was bei mir zum Teil eher einer "Zeitlupe" gleicht), das ist mir dann einfach viel zu peinlich. Dort wäre ich dann ein totales "Hindernis", völlig im Weg. Das will ich mir lieber ersparen, dann lieber weiterhin gelegentlich nach der Wassergymnastik im kleinen Becken ein paar Bahnen schwimmen. Dort ist kaum was los (die meisten kommen nur zur reinen Wassergymnastik und sind direkt danach wieder weg, gehen dann zum Teil ins große Becken Schwimmen) und es stört dort dann auch nicht, wenn ich mal wieder nur "Stückchenweise" voran komme.

    Hin und wieder sollen wir auch im Rahmen der Wassergymnastik etwas Schwimmen, also die ganze Gruppe, was zum Glück aber nur selten ist. Dabei verdrücke ich mich dann immer sofort an den Rand, möchte den Anderen dabei nicht im Wege sein. Schlimm genug dass ich anfangs immer "im Wege" bin, wenn wir durchs Wasser laufen sollen. Dabei sage ich dann immer schon, dass mich die Anderen ruhig alle überholen sollen, bevor ich dabei noch ein völliges Hindernis werde.

    Nach den "angedeuteten" Liegestützen habe ich vorhin dann noch auf dem Rücken liegend weiter gemacht. Zunächst wieder das "Fahrradfahren", also die Beine im Wechsel strecken (30 Mal), wobei ich heute dabei mit dem Rücken leichte Probleme hatte (ihn möglichst fest auf den Boden zu drücken), da mich die vorherigen Liegestütze doch ziemlich "geschlaucht" haben, das war ja Spannung für den ganzen Körper. Um den Rücken dann nochmals richtig runter zu bekommen, habe ich als letztes dann noch 10 Crunches gemacht, mit den Händen zu den Knien. Ich habe dabei zwar versucht, die Hände möglichst nach oben zu drehen, habe damit aber immer große Probleme. Sobald ich mich mal nicht auf die Hände konzentriere, mehr auf die Bauchspannung oder die Kopfhaltung (den ich dabei meistens zu weit nach unten nehme), drehen sich die Hände, also die Arme automatisch wieder rum. Nach diesen 10 Crunches waren dann 20 Minuten um, also eine Stunde Sport (mit den vorherigen 42 Minuten Fahrradfahren) und ich habe dann aufgehört. Ich hatte längst einen hochroten Kopf und mir hat es für heute dann gereicht.

    Das heißt, später habe ich noch etwas gemacht, aber nur noch eine "Kleinigkeit". Ich musste mich noch um die Wäsche kümmern, also noch in den Keller gehen. Mein Freund wollte vor vielen Jahren mal mit Kraftsport anfangen, hat sich damals Hanteln gewünscht (die ich damals zusammen mit meiner Mutter gekauft habe, weil ich sie alleine nicht tragen konnte), hat damit letztendlich jedoch nie angefangen. Bezüglich Sport ist mein Freund wirklich "faul". Er nimmt sich zwar immer wieder vor, auch mal Fahrrad zu fahren, macht es aber letztendlich höchstens ein bis zwei Mal im Jahr (wenn überhaupt).

    Als ich vorhin im Keller dann die Wäsche aufgehangen habe, da fiel mein Blick dann zufällig auf diese Hanteln (an die ich schon gar nicht mehr gedacht habe), zwei 5 Kilo Hanteln. Da wir diese beim Training ja auch regelmäßig dabei haben, holte ich sie vorhin dann spontan raus und ich habe im Keller mal eben noch eine Übung gemacht, mit jedem Arm 5 mal nach oben (also anwinkeln, Hand Richtung Schulter) und wieder gestreckt nach unten, was wir beim Training ja auch regelmäßig machen. Ja, wenn ich bedenke, als ich diese Hanteln vor ein paar Jahren gekauft habe, da konnte ich sie alleine noch nicht tragen. Ja, meine Fortschritte (auch wenn sie zum Teil nur klein sind) merke ich in vielen Sachen auf jeden Fall!!!

  • Samstag, 18.05.2013

    Der heutige Tag war durch und durch ruhig. So ein richtig "kaputter" Tag, wobei die Ruhe aber dennoch gut getan hat. Tagsüber habe ich die meiste Zeit gelesen oder war am Computer. Sport habe ich heute keinen mehr gemacht, dazu konnte ich mich heute absolut nicht aufraffen, was ich aber auch nicht so schlimm fand. Sonst habe ich ja so gut wie immer Freitags meinen Sport-freien Tag und da ich gestern Training hatte, habe ich ihn halt auf heute "verschoben". Heute Mittag war ich auf der Waage, 77,5 Kilo. Mal sehen, ob und wie lange ich das dieses Mal halten. Ab morgen will ich dann auf jeden Fall wieder Fahrradfahren.

    Am späten Nachmittag wurde mir das "Rumhängen" dann zu langweilig und ich habe mal wieder gespült, die Küche in Ordnung gebracht. Mein Freund meint, da ich die Sache mit den Süßigkeiten auf Dauer ja eh nicht so richtig in den Griff bekomme (diesbezüglich immer mal wieder Rückfälle habe), solle ich lieber "gezielt und kontrolliert" mal was Süßes essen. Also keine Schokolade, wovon ich ja immer ruck-zuck 2 bis 3 Tafeln auf einmal esse, sondern lieber hin und wieder ein Stück Kuchen. Davon ist man schneller satt, isst also weniger davon. Also nicht "heimlich" und wer weiß wieviel, sondern hin und wieder ruhig mal ein oder zwei Stück.

    Während ich gestern beim Training war, da war mein Freund dann fleißig in der Küche. Er hat 6 so kleine Erdbeer-Törtchen (also mit frischen Erdbeeren drauf) gebacken. Wir haben dann "Hälfte/Hälfte" gemacht, also für jeden 3. Einen habe ich gestern Abend noch gegessen, die anderen heute im Laufe des Tages. Aber er hat schon Recht, besser hin und wieder mal so etwas essen, als mich mal wieder auf Schokolade zu stürzen. Nach seinem Backen sah die Küche dann allerdings "köstlich" aus, aber darum habe ich mich vorhin dann halt gekümmert.

    So läuft das bei uns schon seit vielen, vielen Jahren (womit ich aber auch keine Probleme habe). Er kocht, brät, backt usw. und wenn er dann fertig ist und die Küche aussieht, als ob dort eine "Bombe" eingeschlagen hätte, dann lässt er mich dort in Ruhe und ich lege los. Mein Freund wäscht im Sommer halt gerne die Autos von Hand (stundenlang mit wachsender Begeisterung) und ich finde es immer schön, wenn ich dann Stückchenweise, Teil für Teil in der Küche voran komme, die Küche wieder "Form" annimmt, bis schließlich alles wieder sauber und in den Schränken ist (einschließlich der sauberen Arbeitsfläche). So hat halt jeder seinen Bereich, was er am liebsten macht, womit man sich am liebsten beschäftigt.

    Heute Abend haben wir dann einen Film zusammen geguckt. "Killer Elite" mit Jason Statham (den ich ganz gut finde) und Robert de Niro. Ein sehr actionreicher Film. Schlecht war er nicht, zum Teil etwas sehr viel Action ("etwas" übertrieben) und ich habe zeitweise auch etwas den Überblick verloren, weil ich zwei Schauspieler verwechselt habe. Von der "guten" und der "bösen" Seite sozusagen. Dadurch habe ich dann eine Zeitlang nicht so richtig durchgeblickt (kein Wunder) und als ich es dann gemerkt habe, dass ich die Beiden gerade etwas vertauscht habe, da musste ich bezüglich der letzten Szenen erstmal wieder "umdenken", wodurch ich dann etwas aus der Handlung rausgekommen bin. Ich bin dann zwar wieder ganz gut reingekommen, aber dadurch fand ich diesen Film halt nicht "super gut" (mein Freund fand ihn total gut), aber schlecht war er trotzdem nicht.

    http://www.youtube.com/watch?v=yEhUut3KqaQ

    Als der Film gerade zu Ende war, da fing im Fernsehen die Punktevergabe von dem "Song Contest" (oder wie das jetzt heißt) an. Das gucke ich mir schon seit vielen Jahren nicht mehr an, weil mich die meisten Lieder eh nicht interessieren. Aber jedes Jahr gucke ich mir im Anschluss die Punktevergabe an, wie sich die meisten Länder die Punkte immer gegenseitig "zuschieben". So ähnlich wie beim Fußball (was ich mir ja auch so gut wie nie angucke) interessiert mich dabei nur das Ergebnis. Wer ist der Sieger und auf welchem Platz ist Deutschland gelandet.

    Ich fand damals zwar Nicole mit ihrem "Ein bisschen Frieden" gut und auch Abba mit "Waterloo", aber mein persönliches Lieblingslied der bisherigen Jahre sind die Olsen Brothers mit "Fly on the wings of love". Das finde ich super schön. Wenn wir im Sommer im Cabrio unterwegs sind und es dann gerade im Radio läuft, was schon mehrmals der Fall war, dann drehe ich das Radio immer sofort total auf.

    http://www.youtube.com/watch?v=AVOHQcTnTi0

    Die Beiden singen auch auf Deutsch, haben das Lied auch mit deutschem Text rausgebracht, was ich auch gut finde, "Weil nur die Liebe zählt".

    http://www.youtube.com/watch?v=JE0KcxLI_ro

    Das Lied, mit dem sie dann ein Jahr später den nächsten Song Contest eröffnet haben, "Walk Right Back", finde ich ebenfalls gut:

    http://www.youtube.com/watch?v=_efF0GKmrMA

    Was wir morgen genau machen, das wissen wir noch nicht. Das Wetter soll ja unbeständig werden, teils sonnig, teils Regen. Wenn es einigermaßen stabil ist, dann wollen wir zumindest eine kleine Runde raus, ansonsten werde ich mich hier schon irgendwie beschäftigen. Und den Sport (also das Fahrradfahren) plane ich für morgen dann auf jeden Fall wieder ein.

  • Freitag, 17.05.2013 (Training)

    Jetzt haben wir ja erstmal ein langes Pfingstwochenende. Ich hoffe, dass das Wetter nicht ganz so schlecht wird, denn dann könnte es auch "etwas" langweilig werden. Wir haben nichts besonderes geplant. Ich werde mich wahrscheinlich mal wieder mit dem Haushalt und mit Lesen, Fernsehen gucken und Internet beschäftigen. Für Samstag ist gar nichts geplant. Mein Freund muss Arbeiten, auf Frühschicht. Er kommt dann etwa gegen 15 Uhr nach Hause. Dann erst was Essen und dann wird er sich so wie immer nach der Frühschicht für etwa 2 Stunden hinlegen. In dieser Zeit verhalte ich mich im Wohnzimmer dann immer so ruhig wie möglich, meistens mit Lesen oder Internet, damit ich ihn nicht wecke. Wenn er dann wieder aufsteht, dann ist fast schon Abend. Da morgen Abend nichts besonderes im Fernsehen läuft, wollen wir mal wieder einen Film gucken, also eine DVD. Welche genau, das wissen wir noch nicht, das kann ich morgen Abend dann schreiben.

    Wenn es Sonntag und Montag viel regnen sollte, dann bleiben wir auf jeden Fall zu Hause. Aber wenn es einigermaßen trocken sein sollte, dann wollen wir ein bisschen raus, nichts besonderes, einfach irgendwo hinfahren und ein paar Meter laufen. Denn wenn ich jetzt ansonsten 3 Tage zu Hause rumhängen würde, dann würde mir irgendwann die Decke auf den Kopf fallen. Dann muss ich mal ein bisschen raus.

    Das Training haben wir ja bereits auf heute vorgezogen. Wie war das gleich beim Arzt? Meine Werte sind alle in Ordnung, ich bin einfach nur ein "Frierpitter". Rein theoretisch bräuchte ich jeden Tag so ein intensives Training, dabei werde ich auf jeden Fall immer mächtig warm. Anders geht das bei meinem Trainer auch gar nicht. Ich weiß nicht, ob er in Gruppen auch immer so den Überblick behält, was ich mir nicht wirklich vorstellen kann. Ich meine, wenn wir bei der Wassergymnastik mit durchschnittlich 20 Personen sind, wenn man dann mit einer Übung Probleme hat (wie ich z. B. mit der Nudel) und eine Übung mehr oder weniger nur noch "andeutet", dann fällt das in der "Masse" halt nicht auf. Aber bei diesem Einzeltraining fällt halt jede Kleinigkeit auf und es gibt kaum eine Übung, bei der nicht zumindest eine kleine Korrektur kommt, sei es bezüglich der Kopfhaltung oder dass der Bauch mal wieder zu locker wird. Ja, und wenn man das dann eine Stunde lang durchzieht, dann ist man auf jeden Fall warm (dann kann von "Frierpitter" keine Rede mehr sein!).

    Auch heute war das Training mal wieder sehr intensiv. Seine Motivation war vom Feinsten, wobei ich ihn heute wegen seiner Hartnäckigkeit zeitweise auch am liebsten "auf den Mond geschossen" hätte. Bei schweren bzw. intensiven Übungen mache ich zwischendurch halt gerne eine Mini-Pause, also keine richtige Pause, aber einmal kurz in den "Normalzustand" (also locker lassen), aber wirklich nur kurz, einmal kurz atmen und weiter geht es. So führe ich hier zu Hause die Übungen ja auch immer durch. Das ist bei ihm jedoch nicht möglich. Bei ihm soll eine Übung erstmal mit ein paar Wiederholungen durchgezogen werden, die ganze Zeit unter Spannung bleiben, erst danach wieder locker lassen.

    Davon gab es vorhin mehrere Übungen (z. B. bei den Liegestützen oder auch für die Arme, ein strammes "Gummiband" mit den Händen ein Stück auseinander ziehen usw.), bei denen ich liebend gerne eine Mini-Pause eingelegt hätte, einmal kurz locker lassen und dann die Spannung wieder neu aufbauen. Stattdessen redete er ständig auf mich ein und achtete darauf, dass ich nicht oder zumindest kaum in den "Normalzustand" gehe, sondern wirklich unter Spannung bleibe. Das fand ich mächtig schwer. In dem Moment war ich innerlich am "Fluchen" ohne Ende (Grins).

    Den ersten Block fand ich heute sehr schwer. Also nicht was die Übungen betrifft, sondern mehr die Intensität. Dabei haben wir einige Übungen auf Zeit gemacht. In einer bestimmten Zeit sollte ich dann so viele Wiederholungen wie möglich machen. Pausen waren dabei schon mal gar nicht drin (erst nach dem Block folgte eine kurze Pause, um mal was zu trinken). Bei allen Übungen redete er dann ständig auf mich ein, keine Pausen, stattdessen so viele Wiederholungen wie möglich.

    Dabei verliere ich dann eh immer jegliches Zeitgefühl. Das war dann ganz "gemein". Bei manchen schweren Übungen habe ich dann gedacht, dass die Zeit jetzt jeden Moment vorbei sein müsste, stattdessen kam kurz danach dann seine Ansage, dass ich dabei immer noch 30 Sekunden vor mir hätte.... Wenn man jeden Moment mit einer kleinen Pause rechnet und man stattdessen gesagt bekommt, noch 30 Sekunden, dass man schneller durchziehen soll, noch so viele Wiederholungen wie möglich schaffen soll, das ist mir dann sehr schwer gefallen, diese "restlichen" 30 Sekunden die Übung weiterhin intensiv durchzuziehen (worauf er die ganze Zeit über geachtet hat).

    Bei den Liegestützen fiel mir das auch am schwersten. Dabei bin ich es bisher gewöhnt, eine bestimmte Anzahl zu machen. Dabei kann man dann schon rückwärts zählen und weiß, wie viele man noch schaffen muss. Heute hieß es dann stattdessen, noch "soundsoviele" Sekunden, wenn ich schneller durchziehe, also oben gar keine Mini-Pause mehr mache, dann könnte ich in der Zeit noch locker 2 oder 3 Stück schaffen. Das fiel mir unwahrscheinlich schwer. Bei ein paar Durchgängen musste ich so richtig darum kämpfen, um überhaupt wieder nach oben zu kommen. Unten verließ mich mehrmals mächtig die Kraft und ich musste mich total zusammen reißen, um wieder vernünftig nach oben zu kommen (und oben "durfte" ich dann ja noch nichtmals eine Pause machen).

    Nach dem jeweils letzten Durchgang (in beiden Blöcken) verließ mich dann völlig die Kraft. Mit Mühe und Not habe ich mich noch nach oben gedrückt (wäre eigentlich am liebsten kurz auf der Matte liegen geblieben), habe oben dann aber doch eine kurze Pause eingelegt.

    Zum Schluss hin folgten dann wieder mehrere Varianten der Crunches. Dabei habe ich mal wieder gemerkt, wie schlecht in meinen Körper unter Kontrolle habe. Es folgten immer wieder Korrekturen bezüglich der richtigen Kopfhaltung und ob ich mit den Schultern hoch genug gegangen bin, wobei ich mehrmals dachte, dass ich eigentlich richtig wäre. Ich hätte mehrmals mit ihm darüber diskutieren können, ob ich richtig bin (oder auch nicht), habe es mir aber verkniffen. Es bringt ja eh nichts, mit Diskussionnen komme ich bei ihm eh nicht so wirklich durch.

    Aber alles in allem war das Training echt gut, zwar zum Teil sehr intensiv, insbesondere halt dieser "Block auf Zeit", aber dennoch war es gut und auch total abwechslungsreich.

    Heute Abend hatte ich ihm dann noch eine Mail geschrieben. Er hatte mich gefragt, wie es letzte Woche mit der Wassergymnastik gelaufen ist. Am Donnerstag habe ich nach dem Arzttermin ja nicht mehr daran teilgenommen. Ein paar Punkte von diesem Arzttermin habe ich immer noch nicht so richtig verarbeitet (ich habe halt Angst vor diesen Untersuchungen). Ich habe ihm vorhin dann von dem Arzttermin und den positiven Blutwerten erzählt. Natürlich rechtfertigte das nicht, weshalb ich abends dann nicht mehr zur Wassergymnastik gegangen bin. Ich konnte darüber aber nicht offen reden, das Thema wühlt mich seelisch noch mächtig auf. Aber wofür leben wir schließlich im Internet- bzw. E-Mail-Zeitalter. Schriftlich bin ich meistens eh "mutiger" und kann mich so auch besser ausdrückn. Ich habe ihm dann auf jeden Fall eine Mail geschrieben, wie der Arztbesuch am Donnerstag gelaufen ist und ich gehe davon aus, dass er jetzt versteht, was mich im Moment so bedrückt, wovor ich im Moment so eine große Angst habe. Ich glaube, wenn ich am Donnerstag direkt nach dem Arzt ins Schwimmbad gegangen wäre und mich dort jemand gefragt hätte, was mit mir los ist, dann wären mir vor Aufregung wahrscheinlich die Tränen gekommen. So ist es mir zu Hause auch passiert, als mein Freund gefragt hat, wie es gelaufen ist. Er meinte dann auch direkt zu mir, dass ich besser zu Hause bleiben solle, auch er wäre "so", mit diesen Gedanken nicht mehr unter Leute gegangen.

  • Donnerstag, 16.05.2013 (Arzt)

    Heute nur ein kurzer Eintrag. Ich bin nicht ganz so gut drauf.

    Heute Nachmittag war ich ja zum Arzt. Die Blutwerte sind absolut top, besser hätten sie nicht sein können (einschließlich Eisen, Cholesterin, Zucker, Kalium, Kalzium usw.). Ich wurde dort komplett durchgecheckt, einschließlich EKG, Hautkontrolle (bezüglich Muttermale), Blutdruck (120 : 70), Puls am Hals, in der Leiste und an den Knöcheln, Bauch abtasten usw. Insgesamt war ich fast eine dreiviertel Stunde im Untersuchungsraum (einschließlich Abtasten der Lymphknoten usw.). Ein wichtiger Wert wurde bei der Blutabnahme allerdings vergessen (also auf dem Laborzettel versehentlich nicht angekreuzt), die Schilddrüsenwerte. Da mein Eisen absolut in Ordnung ist, möchte der Arzt jetzt aber noch die Schilddrüsenwerte haben. Das werde ich aber erst in meinem Jahresurlaub machen. Solange ist es bis dahin ja nicht mehr.

    Dabei haben wir ein interessantes Gespräch geführt, wie mein Leben jetzt so läuft, einschließlich der Arbeitssituation und auch meiner Therapie im Ganzen. Von ihm bekomme ich ja immer die KG-Verordnungen und er ist total begeistert davon, wie intensiv ich mich für meine Gesundheit einsetze.

    Nun ja, meistens zumindest. Wir haben auch über weitere Vorsorgeuntersuchungen gesprochen, vor denen ich eine unbeschreibliche Angst habe. Ich möchte hier im Moment nicht im Detail darauf eingehen. Der Arzt wollte es am liebsten sofort in die Wege leiten, aber als er meine Angst merkte, da hatte er "erbarmen", sagte aber direkt, dass es nur aufgeschoben, aber keinesfalls aufgehoben ist. An weiteren Untersuchungen bezüglich der Krebsvorsorge werde ich nicht drum herum kommen. Insbesondere, weil es ja auch in meiner Familie liegt, mein Vater ist ja an Darmkrebs gestorben und meine Mutter hat ja Schilddrüsenkrebs (mit Medikamenten unter Kontrolle). Vielleicht kann sich der eine oder andere hier jetzt schon denken, über welche weiteren Untersuchungen wir noch gesprochen haben. Meine Angst ist auf jeden Fall unbeschreiblich groß.

    Ich kam erst um kurz nach 18 Uhr aus der Praxis raus, war etwa gegen 18.30 Uhr zu Hause. Meine Lust auf die Wassergymnastik war voll und ganz weg (das wäre mir auch viel zu knapp und hektisch geworden). Ich wollte heute nicht mehr unter Leute, wollte lieber alleine sein bzw. mit meinem Freund zusammen sein (wir haben heute Abend natürlich noch in Ruhe über den gesamten Untersuchungsverlauf gesprochen).

    Ich sage mal so, wenn es eine "Einzeltherapie" gewesen wäre, also KG oder Training, da wäre ich ganz bestimmt noch hingegangen und wenn ich 5 Minuten später gekommen wäre, aber auf eine große Gruppe hatte ich wirklich keine Lust mehr. Dort wäre ich eh nur eine "Spaßbremse" gewesen. Ich hing den ganzen Abend über meinen Gedanken nach, habe noch über das Gespräch mit dem Arzt nachgedacht. Vor Aufregung kam mir im Laufe des Abends dann auch noch die eine oder andere Träne.....

    Ja, eine "Einzeltherapie" hätte ich bestimmt nicht abgesagt, aber in der großen Gruppe kommt es auf eine Person mehr oder weniger wirklich nicht an. Zumal die Gruppe in letzter Zeit eh immer sehr voll ist, man bei manchen Übungen improvisieren muss (sich z. B. seitlich hinstellen muss), um die Bewegung trotzdem richtig ausführen zu können (ohne mit den Anderen in die Quere zu kommen). Wenn dann mal einer fehlt, dann haben die Anderen halt mal ein bisschen mehr Platz für sich.

    Um mich abzureagieren habe ich mich dann zunächst auf den Haushalt gestürzt, habe die Wäsche sortiert und in der Küche Ordnung gemacht.

    Dann habe ich Sport gemacht, bin erst in 35 Minuten 10 Kilometer gefahren. Dann noch 10 Minuten Gymnastik. Die Übungen laut Plan, aber alles 10 Mal. 10 Mal mit geradem Rücken nach vorne beugen, auf dem Bauch liegend, die Arme in U-Haltung und Oberkörper hoch, dann hoch und Arme nach vorne strecken, dann die Liegestütze, dann auf allen Vieren die Knie anheben, dann hoch zur Liegestütz-Position und als letztes auf dem Rücken liegend das Fahrradfahren, also die Beine im Wechsel strecken.

    Morgen Nachmittag habe ich ja wieder Training. Darauf freue ich mich wirklich schon. Dafür habe ich dann halt am langen Pfingstwochenende frei. An diesen Tagen will ich dann ebenfalls wieder hier Sport machen (also Fahrrad fahren und Gymnastik).

    So, diesen Arzttermin muss ich jetzt wirklich erstmal so richtig verarbeiten und "verdauen", da er mich seelisch mächtig aufgewühlt hat. Ich sage mal so, mein Arzt ist wirklich total nett und in Ordnung. Man kann zwar sehr gut mit ihm Reden, auch wenn man vor etwas Angst hat, er ist sehr verständnisvoll und er ist dann auch bereit Kompromisse einzugehen, aber letztendlich kann er auch hartnäckig sein und auf einen einreden, dass man die geplante Untersuchung bzw. Behandlung auf jeden Fall durchziehen soll.

  • Mittwoch, 15.05.2013, KG

    Für heute Abend hatte ich mir definitiv zu viel vorgenommen. Wenn das Training schon ausfällt, dann wollte ich diese Zeit sinnvoll nutzen und habe mir so einiges vorgenommen. Davon habe ich jedoch noch nichtmals die Hälfte geschafft. Ach ja, die Sache mit den richtigen Prioritäten ist halt nicht immer ganz so einfach.....

    Nachdem ich an den letzten Tagen an der Schulter immer mal wieder Schmerzen hatte, mal nur leichte, mal etwas heftigere und dadurch eine leichte "Schonhaltung" eingenommen habe, war ich im ganzen Schulter- und Nackenbereich total verspannt. Deswegen sind wir bei der heutigen KG in die Schon-Variante übergegangen. Also auf die Liege legen und sie hat den Kopf in alle Richtungen gedreht und gedehnt, viel weiter als ich normal gehen würde. Das hat zum Teil mächtig gezogen. Das gleiche dann noch mit den Armen bzw. für die Schultern. Anschließend gab es noch eine intensive Rücken- und insbesondere Schulter- und Nackenmassage.

    Ich bin jetzt erstmal froh, wenn ich den morgigen Nachmittag, also den Arzttermin hinter mir habe. Heute war ich mal wieder der totale "Frierpitter", habe den ganzen Tag über gefroren ohne Ende. Heute Abend war ich zeitweise so am zittern, dass mein Freund dann sogar die Heizung etwas angemacht hat. Ich habe mich dann etwas mit einer Decke davor gesetzt, das hat total gut getan. Also normal ist das glaube ich nicht mehr, aber ansonsten geht es mir halt wirklich so richtig gut. Ich bin jetzt echt mal auf die Blutwerte gespannt.

    Das könnte morgen Nachmittag etwas stressig werden. Morgen Abend habe ich schließlich auch noch Wassergymnastik, die doppelte Gruppe sozusagen. Da ich keine Lust habe, die Schwimmtasche mit den Handtüchern mit zur Arbeit zu nehmen (T-Shirt und Gymnastikhose für den Sport ist kein Problem, das nimmt ja nicht so viel Platz weg, aber die Schwimmtasche ist mir definitiv zu groß), muss ich vor der Wassergymnastik unbedingt noch nach Hause. Ich hoffe, dass ich beim Arzt relativ schnell dran komme, dass ich dort nicht allzu lange im Wartezimmer sitzen muss. Ansonsten wird es morgen Nachmittag alles ziemlich stressig. Darauf habe ich so gar keine Lust. Ja, erstmal diesen blöden Termin hinter mich bringen. Nun gut, schaden kann so eine Kontrolluntersuchung natürlich nicht.

    Auf die Wassergymnastik morgen Abend freue ich mich schon. Morgen ist es ja wieder bei der Neuen, also bei der Physiotherapeutin. Ich möchte wetten, dass ich bei ihr morgen mit ziemlicher Sicherheit besser mitkommen werde, als beim gestrigen Training. Das ist halt der große Unterschied zwischen den Beiden. Die Physiotherapeutin macht dort zwar keine reine Krankengymnastik im Bewegungsbad, so wie ich es von früher (aus dem früheren Institut) her kenne, aber viele Elemente sind dennoch sehr ähnlich. Sie baut ihren Unterricht auf jeden Fall darauf auf.

    Der Unterschied in den beiden Gruppen, also bei den beiden Gruppenleiterinnen ist halt die Schnelligkeit beim Training. Gestern war es ja total schnell und flott. Jede Übung nur mit ein paar Wiederholungen. Wenn man dann gut mitkommt, je nachdem, um welche Übungen es sich handelt, dann macht das wirklich so richtig Spaß. Aber gestern war es so, dass ich so ungefähr jede Übung 2 bis 3 mal (wenn überhaupt) durchgeführt habe, die Anderen in der gleichen Zeit schon locker 8 bis 10 mal und dann kam bereits die nächste Übung. Dadurch hing ich halt ständig "hinterher", bin überhaupt nicht mitgekommen. Bei manchen Übungen waren nur wenige Wiederholungen, so dass mir gar nichts anderes übrig blieb, als die eine oder andere Übung nur anzudeuten, sonst wäre ich im Rhythmus gar nicht mehr mitgekommen.

    Ja, aber morgen in der Gruppe wird halt alles etwas langsamer und mit wesentlich mehr Wiederholungen durchgeführt. Dabei werde ich dann ganz bestimmt wieder mitkommen und freue mich deswegen auch schon darauf.

    Ich hatte vorhin kurzzeitig schon darüber nachgedacht, ob ich die Dienstags-Gruppe wieder aufgeben soll und stattdessen dann wieder Fahrradfahren soll. Aber nur weil es einmal doof gelaufen ist, will ich jetzt auch nicht sofort "die Flinte ins Korn werfen". Ich mag halt die Gruppenleiterin, sie ist mir sehr sympathisch mit ihrer lockeren und "flockigen" Art, die Gruppe ist toll und die Bewegung im Wasser an sich tut mir ja auch immer gut. Gestern war halt einfach ein blöder Tag. Das kann nächste Woche ja schon wieder ganz anders aussehen.

    Ja, aber da ich morgen ja voll "ausgebucht" bin (direkt nach der Arbeit zum Arzt, danach zur Wassergymnastik, gegen 21.30 Uhr werde ich dann in etwa zu Hause sein) und abends dann ganz bestimmt nichts mehr im Haushalt machen werde, deswegen wollte ich heute alles erledigen. Spülmaschine, Spülen, Wäsche sortieren und Sport (also Fahrradfahren und Gymnastik). Ne, keine Chance, das war viel zu viel für einen Abend. Sport habe ich gar nicht mehr geschafft. Immerhin ist die Spülmaschine inzwischen fertig und mit der Wäsche habe ich angefangen, den Rest kann ich morgen noch sortieren. Aber mehr war heute dann wirklich nicht mehr drin.

  • Dienstag, 14.05.2013, Wassergymnastik

    O man, war das heute ein Tag. Ein totales Auf und Ab der Gefühle und Gedanken.

    Auf der Arbeit lief es zunächst super gut. In einem Bereich hatte ich ja einen mächtigen Rückstand, was mich die ganze Zeit über ziemlich belastet hat. Ich kam damit irgendwie nicht so richtig voran. Heute habe ich mich ganz intensiv damit beschäftigt, habe etwa 10 bis 15 Briefe geschrieben (ich habe nicht genau mitgezählt) und habe davon tatsächlich alles wegbekommen. Absolut super klasse, ich kann es selber noch nicht glauben und bin total happy darüber, dass ich das jetzt endlich wieder im Griff habe. Morgen in diesem Bereich noch etwas Ablage machen, aber dann bin ich dabei wieder "Up to date". Ich will nie, nie wieder so einen Rückstand aufkommen lassen, das war ja total schrecklich!!! Wenn ich demnächst Fragen oder Probleme habe, dann muss ich mich unbedingt früher "überwinden" und meinen Kollegen diesbezüglich ansprechen. So etwas darf nie wieder passieren. Ein paar Fragen sind dabei zwar noch aufgetaucht, aber die muss ich mir demnächst mal aufschreiben und damit dann zu meinem Kollegen gehen. Wenn ich spontan zu ihm gehen würde, dann würde mir die Hälfte der Fragen wahrscheinlich gar nicht einfallen und spätestens, wenn ich dann wieder alleine in meinem Zimmer sitzen, dann würden die Fragen wieder auftauchen.....

    Auf jeden Fall hatte ich heute Nachmittag deswegen, weil ich es endlich im Griff habe, so richtig eine gute Laune. Jetzt kann ich demnächst auch mal wieder etwas früher Feierabend machen oder mir auch mal einen Gleittag gönnen, ohne gleich ein schlechtes Gewissen zu bekommen, dass mir dann die Arbeitszeit fehlen würde. Morgen geht es dann mit Terminsachen weiter.

    Heute Abend bin ich dann zur Wassergymnastik gegangen. Darauf hatte ich mich "eigentlich" echt gefreut. Die Gruppe war so wie immer, alle total locker, freundlich und nett, jeder spricht dort ja mit jedem sozusagen. Schon anfangs an der Türe ging es mit einer sehr netten Begrüßung los, weiter ging es unter der Dusche (mit einer Dame aus der Gruppe) und weiter dann im Becken. Alle sind dort total offen und locker.

    Aber mit der Wassergymnastik hatte ich heute echte Probleme. Es war heute ja wieder bei der "älteren" Leiterin (Mitte 30) und es war schon mehr oder weniger so richtige "Aqua-Aerobic". Das war heute wirklich so richtig "anspruchsvoll", temperamentvoll und schwer. Bis auf wenige Übungen habe ich heute nichts so richtig geschafft. Wir haben heute alles mit der Wassernudel gemacht. Sehr viele schnelle Bewegungen mit denen Beinen, so schnell kann ich mich im Wasser halt nicht bewegen, ich bin absolut gar nicht mitgekommen, hing den Anderen im Prinzip immer in "Zeitlupe" hinterher. Auch so einige Übungen mit der Nudel unter dem Fuß. Ich habe es zwar mit Mühe und Not geschafft, die Nudel unter den Fuß zu bekommen, aber dann war es, als wenn ich auf einem Stein stehen würde, ich bekam mit der Nudel unter dem Fuß das Bein nicht runter gedrückt. Gar keine Chance, die Nudel ist immer noch viel "stärker" als ich (das nächste "Kapitel" zum Thema "Kampf mit der Nudel....."). Die Nudel drückte mich bzw. mein Bein immer weiter nach oben und ich hielt mich nur noch am Rand fest. Schließlich gab ich es entnervt auf, hielt die Nudel nur noch mit der Hand fest und machte alle übrigen Bewegungen nur so, also ohne Nudel mit.

    Inzwischen, weil ich irgendwie so gar nicht mitgekommen bin, guckte ich schon immer öfter auf die Uhr, fast schon im Minutentakt. Die Leiterin war so wie immer total gut drauf, lachte viel und es kamen viele gute Sprüche, aber dieser "positive Funke" kam heute bei mir irgendwie nicht so richtig an. Von Übung zu Übung war ich mehr am Kämpfen und kam immer schlechter mit, habe letztendlich so einige Übungen auch nur noch "angedeutet", um überhaupt in Bewegung zu bleiben.

    Es folgten dann auch noch einige Übungen mit der Nudel in den Händen, also die verschiedensten Bewegungen unter Wasser, allerdings alles weiterhin auf Schnelligkeit. Ich bekomme die Nudel inzwischen zwar unter Wasser und konnte auch alle Bewegungen durchführen, aber auch das nur in "Zeitlupe". Mit der Zeit kam ich mir schon so richtig "blöd" vor. Im Hintergrund lief so richtig schöne flotte Musik, alle haben so richtig schön im Rhythmus mitgemacht, nur ich kam nicht "in die Pötte". Meine anfängliche Lust verlies mich daraufhin immer mehr.....

    Zum Schluss hatte ich so gar keine Lust mehr, war froh, als die Zeit dann endlich vorbei war. Ein paar aus der Gruppe blieben noch im Wasser, schwammen noch ein paar Bahnen (ein paar gingen zum Schwimmen auch noch rüber ins große Becken), aber ich hatte dann noch nichtmals mehr zum Schwimmen Lust, wollte nur noch raus aus dem Wasser. Also diesbezüglich war es heute wohl nicht so ganz mein Tag.....

    Dafür habe ich dann noch ein sehr nettes Gespräch geführt, das super schön gewesen ist. Wie gesagt, dort spricht im Prinzip jeder mit jedem. Mit einer Frau kam ich auf dem Weg zu den Duschen noch kurz ins Gespräch. Auf dem Weg zu den Duschen sind wir dann noch einer (ich nenne es jetzt mal) "Schwimmbad-Aufsicht" begegnet. Diese Frau ist total nett (ich habe hin und wieder mit ihr ein paar Worte gewechselt). Ich hatte vor kurzem mitbekommen, dass sie im Urlaub war. In Norddeich (Ostfriesland), wo wir im Urlaub ja auch hinfahren wollen (von Neuharlingersiel aus einen Tagesausflug hinmachen wollen, Greetsiel, Emden usw.). Als ich sie sah, habe ich sie spontan gefragt, wie der Urlaub war. Nicht nur so als "Smal-Talk", sondern weil es mich wirklich interessiert hat (sie war zum ersten Mal dort im Urlaub). Letztendlich standen wir 3 dann noch eine ganze halbe Stunde zusammen, kamen von einem Thema zum anderen, haben noch viel gelacht (auch über ihre Schilderungen, was sie im Urlaub am Strand, im Watt so "erlebt" hat), das war total super schön. Diese halbe Stunde ging ruck-zuck um. Ich war total überrascht, als ich auf die Uhr geguckt habe, dass es schon so spät war (mein Freund stand im Auto längst draußen und hat auf mich gewartet......).

    Ja, ich kenne so einige, die einen sehr großen Bekannten- und/oder Freundeskreis haben, die immer genug Personen haben, mit denen sie mal ein bisschen reden können, wenn sie nicht alleine sein wollen, mal mit jemandem reden möchten. Das ist bei mir halt nicht der Fall. Ich freue mich halt immer darüber, wenn sich mal wieder so schöne Gelegenheiten wie vorhin ergeben...!!!!

    Den Abend über war ich dann total kaputt, das Wasser hat mich mal wieder total "geschlaucht". Ich habe es mir dann auf dem Sessel vor dem Fernseher bequem gemacht. Um den Haushalt kann ich mich dann morgen Abend kümmern. Morgen habe ich ja nur KG und Massage, das Training fällt ja (leider!!) aus, dadurch bin ich dann rund eine Stunde früher zu Hause als sonst (das nächste Training ist dann ja am Freitag). Mal sehen, ob ich es morgen Abend dann mal wieder schaffe, mich zum Fahrradfahren aufzuraffen. Mein Freund erinnert mich auch schon ständig daran. Er erinnert mich halt immer wieder an meinen Schwager (dem Mann seiner Schwester), der es "nur" mit Fahrradfahren (ohne sonstigem Sport) und natürlich mit der richtigen Ernährung (ohne Süßigkeiten....) geschafft hat, sich von einem dicken "Teddy-Bären" zu einer "Top-Figur" runter zu arbeiten. Mal sehen, vielleicht schaffe ich das mit viel Disziplin ja auch im Laufe der Zeit...... (Am Wochenende lag mein Gewicht weiterhin konstant genau bei 78 Kilo).

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