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  • Freitag, 24. Oktober 2014

    Am Freitag fand ich es schön,

    - dass unser Auto erst kurz vor dem Ziel kaputt gegangen ist. Das habe ich zwar beim gestrigen Eintrag schon erwähnt, gehört aber eigentlich zu diesem Eintrag bezüglich des Freitags. Wir haben darüber noch sehr viel gesprochen (abends), wie viel Glück im Unglück wir diesbezüglich hatten. Die Schaltung, also die Kupplung ging schon seit einiger Zeit immer schwerer, mein Freund musste die Gänge immer heftiger "reinkloppen". Er schob es allerdings auf seinen Arm, da er ja eine Sehnenscheidenentzündung hat, dafür täglich Schmerztabletten nimmt. Er dachte, dass er dadurch weniger oder teilweise zu wenig Kraft im rechten Arm hätte. Dass die Kupplung an sich kaputt gehen würde, damit hätte er nie im Leben gerechnet. Aber zum Glück waren wir auf der Hauptstraße, konnten im ersten Gang noch an den Straßenrand rollen. Wenn das vor einer Woche an der Nordsee passiert wäre, dort womöglich mitten zwischen den Dörfern, dann hätten wir ein ganz großes Problem gehabt. Ja, aber so ist ja zum Glück alles nochmals gutgegangen. Das war hier am Freitag auf jeden Fall unser Gesprächsthema Nummer Eins!!

    - dass ich die Schmerzen in den Füßen immer besser im Griff habe. Nach dem Einkaufen hatte ich zunächst wieder etwas mehr Schmerzen, aber nur in den Fersen, nicht mehr in der Wade. Ich habe mich zu Hause dann sofort hingesetzt und schon nach relativer kurzer Zeit gingen diese Schmerzen dann wieder ganz weg. Am Freitag habe ich dann allerdings nichts mehr gemacht, wollte keine weiteren Schmerzen mehr riskieren. Ich wollte eigentlich zumindest noch etwas im Haushalt machen, aber das habe ich dann lieber aufs Wochenende verschoben. Gestern, also am Freitag, habe ich dann einen völlig ruhigen Nachmittag und Abend vor dem Fernseher und dem Computer eingelegt.

    - als ich mit meinem Trainer den Sonntagstermin fürs Training festgelegt habe. Auch wenn ich noch etwas eingeschränkt bin, trotzdem freue ich mich schon so richtig darauf. Hier fällt mir langsam die Decke auf den Kopf. Mal wieder etwas raus, etwas Bewegung haben. Das wird meinem Körper sicherlich gut tun (auch wenn es anfangs etwas weh tun könnte, was nach einer Woche totaler Pause durchaus passieren kann, insbesondere was meinen Fuß angeht). Aber umso länger ich hier rumhänge, umso schwerer fällt es mir, mich wieder zu irgendetwas aufzuraffen. Deswegen freue ich mich auf diesen Sporttermin wirklich schon so richtig (und am Montag, also einen Tag später, werde ich dann auch wieder zur KG gehen).

    - als wir abends mehrere schöne und interessante Sendungen im Fernsehen geguckt haben.

    Angefangen mit MDR "Hit auf Hit" (unter anderem mit Andreas Martin, Linda Hesse, Uwe Busse, Olaf Berger und vielen weiteren, bis auf wenige Lieder fand ich alles total klasse), dann im WDR der Kölner Treff mit Bettina Böttinger (dabei insbesondere Yvonne Willicks und Tim Mälzer, die Gespräche fand ich total klasse und interessant) und noch weitere Sendungen.

    - als am späten Abend endlich die Kopfschmerzen etwas nachließen. Ich hatte den ganzen Tag über Kopfschmerzen. Wir wollten nur einen kleinen Einkaufsbummel machen, ich hatte nichts gefrühstückt (also auch keinen Kaffee getrunken), wir wollten unterwegs Brötchen kaufen. Daraus wurde dann ein etwas längerer Einkauf (in verschiedenen Geschäften, zwischendurch saß ich dann ja auch immer wieder im Auto). Ja, und dann halt noch die Sache mit dem Auto, wodurch wir längere Zeit in der Werkstatt waren, über den Kostenvoranschlag (rund 800 Euro) gesprochen haben und den Termin (Mitte nächster Woche) festgelegt haben.

    Etwa gegen 16 Uhr waren wir wieder zu Hause. Unterwegs fingen die Kopfschmerzen an. Erst nur ganz leicht, später wurden sie immer heftiger (wahrscheinlich auch purer Wassermangel). Als wir zu Hause waren, habe ich zwar direkt was gegessen und getrunken (Glas Wasser und große Tasse Kaffee), aber das war wohl zu spät bzw. zu wenig (um den Wasserhaushalt wieder auszugleichen). Ich trank dann auch ein Glas Aspirin (als die Kopfschmerzen mit der Zeit zu heftig wurden), aber es dauerte dann einige Stunden (bis zum späten Abend), ich habe immer mal wieder was getrunken, bis es mir endlich besser ging, bis die Kopfschmerzen endlich wieder weg waren. Deswegen blieb ich den Nachmittag über dann auch lieber ruhig liegen (anstatt wegen dem Haushalt durch die Wohnung zu laufen).

    Ernährung am Freitag:
    16 Uhr (als wir vom Einkaufen zurück kamen) 2 Brötchen (1 x Wurst, 1 x Ei).
    20 Uhr Bratwürstchen mit Kartoffelpürree.
    22 Uhr Waffeln.

  • Donnerstag, 23. Oktober 2014

    Die letzten 24 Stunden waren sehr aufregend für mich (positiv wie negativ). Ich versuche heute mal wieder mit dem Glückstagebuch weiter zu machen.

    Am Donnerstag (bis einschließlich Freitag Mittag) habe ich mich darüber gefreut,

    - dass es meinem Fuß schon deutlich besser geht. Beim ruhigen Sitzen oder Liegen merke ich inzwischen (in beiden Füßen bzw. Fersen) nichts mehr. Das Laufen klappt nach und nach auch immer besser (mit leichtem Abrollen). In der rechten Ferse habe ich dann ein leichtes Ziehen, die linke Ferse tut schon etwas mehr weh, aber kein Vergleich mehr zu letzter Woche. Ich hoffe mal, dass ich schmerzmäßig jetzt das schlimmste überstanden habe. Die Wade tut zwar zeitweise auch noch etwas weh, aber nicht mehr so intensiv, das zieht auch nicht mehr so hoch, nicht mehr hoch bis ins Knie oder den Oberschenkel, sondern nur noch im unteren Bereich der Wade. Ja, ich glaube wirklich, dass ich langsam aber sicher auf dem Wege der Besserung bin.

    Vor dem Termin bei der Fuß-Chirurgin habe ich allerdings ziemlich Angst. Aber da ich keinen Rückschlag haben möchte, werde ich dort wohl auf jeden Fall hin müssen. Die Ursache dafür muss schließlich behandelt werden. Auf ihrer Seite (Internet) steht schon, dass sie sich darauf spezialisiert hat, komplette Vermessungen (3D-Vermessungen) des ganzen Körper durchzuführen. Dann kommt die Sprache natürlich auch auf meinen krummen Rücken und ich muss mal wieder "Rede und Antwort" stehen, seit wann ich KG mache, wann das festgestellt worden ist, was ich sonst noch so gemacht habe usw. Immer wieder alles "aufwärmen" (einschließlich des damaligen Gipskorsetts, der Reha 2010, dem vielen Sport usw.), das hasse ich so sehr. Immer wieder über alles lang und breit reden zu müssen, auch über Sachen, die einem diesbezüglich unangenehm sind. Ja, vor diesem Termin, vor diesem Gespräch und der Untersuchung, was dort auf mich zukommt, habe ich wirklich so richtig Angst.

    - als mich eine Fau aus meiner Gruppe Wassergymnastik angerufen hat. Wir haben den Termin zum gemeinsamen Essengehen verbindlich festgelegt.

    Dabei hat sie mich dann gefragt, wann ich wieder kommen würde. Eigentlich wollte ich den Termin beim Arzt (bei der Fuß-Chirurgin) erst abwarten, danach erst wieder ins Wasser gehen. Aber ich weiß es noch nicht. Mit dem anderen "Sport", also mit der KG und dem Training will ich ja auch in Kürze weitermachen. Alles langsam mit "angezogener Handbremse", aber Hauptsache wieder etwas Bewegung haben. Und auch wieder etwas hier rauskommen. Wenn man tagelang nur auf der Couch rumliegt, dann fällt einem langsam aber sicher die Decke auf den Kopf....

    Und wie die Frau am Telefon schon zu mir meinte, in der Gruppe sind einige Frauen, die irgendwelche Krankheiten haben, also Probleme mit den Knien, mit der Hüfte, mit der Schulter usw. Fast alle sind auf irgendeine Art und Weise krank bzw. eingeschränkt und jeder macht die Übungen so weit mit, wie er (bzw. sie) es kann. Ja, ich muss mal sehen, in Kürze werde ich damit weiter machen. Bei mir ist es wahrscheinlich auch die Unsicherheit. Nach diesem langen Abstand überhaupt mal wieder ins Schwimmbad zu gehen, zu der Gruppe zu gehen und dort dann auch neue, andere Personen kennenzulernen (ich habe ja schon gehört, dass wir mehrere Neue in der Gruppe haben). Ja, diese innere Angst und Unsicherheit muss ich erstmal wieder überwinden.

    - als ich mit unserer früheren Nachbarin (von der letzten Wohnung) telefoniert habe. Ich habe sie angerufen und sie hat sich darüber total gefreut. Unsere letzte Wohnung steht immer noch leer. Es gab zwar schon einige Personen, die sie besichtigt haben, aber alle haben dann aus den verschiedensten Gründen wieder abgesagt. Wir haben dann noch ein längeres, sehr schönes Gespräch geführt.

    - als wir abends mehrere schöne und gute Sendungen im Fernsehen geguckt haben.

    Zuerst mal wieder die "Kochprofis", die ich wieder gut fand. Danach Markus Lanz (auch das fand ich sehr interessant) und anschließend "Nuhr im Ersten", also mit Dieter Nuhr, Ingo Appelt, Thorsten Sträter und weiteren Personen. Es waren mehrere sehr gute Sprüche und Kommentare dabei, so dass ich mehrmals so richtig loslachen musste.

    - als mir abends eine Frau von der Wassergymnastik geschrieben hat. Sie hat mich damit allerdings in ein mächtiges "Gefühlschaos" gestürzt. Das Weihnachtsessen (von der Wassergymnastik) findet Ende November statt. Sie hat mir geschrieben, dass sie mich (da ich nicht ins Schwimmbad gekommen bin) bereits mit dafür angemeldet hat. Zum einen habe ich mich sehr darüber gefreut, dass sie an mich gedacht haben (auch wenn ich nicht zur Wassergymnastik gekommen bin), aber andererseits wollte ich daran eigentlich nicht teilnehmen....

    Vor zwei Jahren, als ich gerade erst im Schwimmverein eingetreten bin, noch ganz neu in der Gruppe war, da war das Weihnachtsessen für mich ganz schön. Dort lernte ich an dem Abend dann mehrere aus der Gruppe halt etwas kennen, kam mit mehreren ins Gespräch. Habe auch direkt gemerkt, mit wem ich gut reden kann, also mit wem ich auf einer Wellenlänge bin und mit wem ich gar keine Gesprächsthemen hatte.

    Letztes Jahr war es dagegen alles andere als toll. Alle, die ich gut kannte, saßen an Tischen, wo kein Platz mehr war. Ich kam dann an den letzten freien Tisch mit Frauen, die ich bis dahin so gut wie gar nicht kannte (mit denen ich nach diesem Abend auch nur noch "Hallo" gesagt habe). Wir fanden keine Gesprächsthemen, waren im ganzen sehr still und haben ständig "gelauscht", über welche Themen sich die anderen Frauen (an den anderen Tischen) unterhalten, um mal wieder ein kleines Gespräch in Gang zu bringen. Alles in allem war der Abend super langweilig, ich war froh, als ich endlich gehen konnte und wollte deswegen in diesem Jahr gar nicht mehr dran teilnehmen. Ich finde es ja nett, dass die Anderen an mich denken, aber ob ich dann wirklich dorthin gehen werde, das weiß ich heute noch nicht. Das werde ich erst kurzfristig (auch je nach Tagesform) entscheiden.

    Als ich am Freitag aufgestanden bin, da hat mein Freund mich überredet, eine kleine Runde mit rauszukommen. Mal raus an die Luft, mal was anderes sehen und hören (kurz Einkaufen fahren). Nun gut, ich bin dann mitgegangen bzw. mitgefahren.

    Anfangs ging es auch noch, da war ich noch relativ schmerzfrei. Aber umso länger ich lief (wir waren rund eine Stunde unterwegs), umso mehr merkte ich die linke Ferse dann doch wieder (jetzt im Sitzen ist sie wieder völlig schmerzfrei). Aber trotzdem hat es gut getan, zumindest mal ein Stündchen hier rauszukommen.

    - dass unser Auto erst kurz vor dem Ziel (vor unserem Haus) kaputt gegangen ist.....

    Mein Freund hat schon seit ein paar Tagen darüber gesprochen, dass die Kupplung immer schwerer geht, er die Gänge immer schlechter rein bekommt. Wir waren dann etwa 2 Kilometer von hier entfernt. Eine Ampel, mein Freund fuhr an, wollte den zweiten Gang einlegen und nichts ging mehr. Der Motor brummte total laut, es stank mächtig und er konnte keinen Gang mehr einlegen. Also an den Straßenrand rollen, Warnblinkanlage an. Den ersten Gang bekam er immerhin rein, Schritt-Tempo konnten wir fahren, aber mehr war nicht möglich. So rollten wir dann etwa 2 Kilometer über eine Hauptstraße. Hier in der Nähe ist eine Tankstelle. Direkt dorthin. Der Kfz-Mechaniker kam sofort raus. Motorhaube auf und ein heftiger Gestank kam raus. Die Kupplung ist kaputt, gerissen. Die Reparaturkosten sollen alles in allem bei etwa 800 Euro liegen. Termin haben wir allerdings erst Mitte nächster Woche bekommen. Aber das Auto mussten wir direkt dort stehen lassen. Mit gerissener Kupplung können wir damit keinen Meter mehr fahren (von der Tankstelle aus waren wir in etwa 5 Minuten zu Fuß zu Hause).

    Mein Freund ist jetzt nur total froh darüber, dass es hier (2 Kilometer entfernt) und heute passiert ist. Was wäre passiert, wenn das letzte Woche irgendwo oben an der Nordsee passiert wäre? Das wäre die reine Katastrophe gewesen. Ja, so hatten wir noch verdammt viel Glück im Unglück...!!!!!

    Gut, dass wir noch den MG, das Cabrio (natürlich geschlossen bei diesem Wetter) haben. Eigentlich nutzen wir es nur als Sommerauto (es hat auch nur Sommerreifen), aber solange das Wetter zum Glück noch stabil ist, werden wir das jetzt erstmal nehmen. Wenn die Kupplung im Winter bei Schnee und Eis gerissen wäre, dann hätten wir ein ganz großes Problem (insbesondere mein Freund, da er ohne Auto nicht zur Arbeit und zurück kommt).

    So, abgesehen von ein bisschen Haushalt (Wäsche sortieren), werde ich auch den heutigen Abend wieder sehr ruhig verbringen. Aber den Sport (auch hier das Fahrradfahren) vermisse ich wirklich inzwischen so richtig. Auch wenn mir diese totale Ruhe auch seelisch mal gut getan hat, trotzdem fällt mir hier langsam aber sicher die Decke auf den Kopf. Ich freue mich wirklich schon darauf, wenn mein normales Leben, mein normaler Alltagsrhythmus endlich wieder weiter geht.

    Am Montag auf jeden Fall wieder zur KG. Ob das Training am Sonntag oder erst nächsten Mittwoch weiter geht, das weiß ich noch nicht. Im Schwimmbad ist am Wochenende eine Großveranstaltung und wir wussten letzte Woche noch nicht, ob wir am Sonntag in den Trainingsraum können. Wenn möglich, würde ich gerne am Sonntag wieder mit leichtem Training starten.

    Im ersten Jahr haben wir immer nur Samstags, also einmal wöchentlich dort trainiert. Das wäre mir inzwischen aber wirklich zu wenig. Im letzten Jahr, also 2013, ging es mir so richtig gut. Da habe ich über Monate das komplette Trainingsprogramm durchgezogen. Montags KG, Dienstags Wassergymnastik, Mittwochs Training, Donnerstags Wassergymnastik, Freitags Ruhetag, Samstags hier eine Stunde (Fahrradfahren und Gymnastik bzw. Hanteltraining) und Sonntags wieder Training. Ja, in diesen Monaten ging es mir so richtig gut, da war ich auch völlig schmerzfrei. Um mir abends etwas mehr Ruhe zu gönnen, habe ich dann schließlich Dienstags im Schwimmbad aufgehört, bin Dienstags lieber auf Fahrradfahren (und Gymnastik) umgestiegen (damit ich abends zeitlich nicht so gebunden bin). Ja, aber an das regelmäßige Training, also zweimal wöchentlich, habe ich mich inzwischen so richtig gewöhnt, darauf möchte ich auch nicht mehr verzichten.

    Ernährung am Donnerstag:
    10 Uhr 2 Brötchen (1 x Wurst, 1 x Ei).
    19 Uhr Möhrengemüse mit Würstchen.
    22 Uhr ein paar Butterplätzen (ein bisschen Nervennahrung bzw. Seelentröster, ganz ohne kann ich im Moment einfach nicht).

  • Mittwoch, 22. Oktober 2014

    Auch am Mittwoch habe ich zu mindestens 90 % nur auf der Couch gelegen. In diesem ruhigen Zustand ist mein Bein praktisch schmerzfrei. Das genieße ich halt so richtig.

    Ich benutze das Schmerzgel von "ThermaCare". Das ist ziemlich neu, muss in der Apotheke bei Bedarf bestellt werden. Kühlend, Schmerzlindernd und Entzündungshemmend. Die Apothekerin hält nichts davon, aber mir hilft es trotzdem. Ich werde es in der nächsten Zeit auf jeden Fall noch anwenden. Drüber ein Verband, das auch ein wenig stabilisiert.

    Wenn die Schmerzen zu stark werden, soll ich Tabletten nehmen (die man im Wasser auflösen kann). Die "Diclac Dispers 50 mg". Ich wurde aber direkt gewarnt, dass ich davon so wenig wie möglich nehmen soll. Man könne davon zwar ruhig 3 Stück am Tag nehmen, aber sie greifen den Magen mächtig an. Dann müsste ich gleichzeitig was für den Magen nehmen (bisher habe ich keine Tablette genommen, habe es auch nicht vor).

    Davon halte ich gar nichts. Bei lebensbedrohlichen Erkrankungen (wie Krebs usw.) ist es ja in Ordnung, aber ich bin ja daran gewohnt, mit Schmerzen zu leben. Auch die ganzen Orthopäden. Alle sagten (schon seit meiner Kindheit), dass Bewegung (Muskelaufbau) gegen die Schmerzen das absolut Wichtigste sei, aber anstatt KG verschreiben sie immer nur Schmerztabletten (meine regelmäßige KG-Verordnung bekomme ich ja auch von meinem Internisten, der mich jetzt krankgeschrieben hat). Alle empfehlen Bewegung, aber verschreiben nur Tabletten. Das kann ich wirklich nicht verstehen.

    Ich kann immer nur wieder sagen, wie froh ich bin, dass ich vor rund 3 Jahren meinen Trainer kennengelernt habe, dass er mir im Internet bei der Suche nach einem Personal-Trainer aufgefallen ist (da ich ansonsten den Schwimmverein, also diese Gruppe Wassergymnastik auch ganz bestimmt nie kennengelernt hätte). Ich kann gar nicht sagen wie schön das war, als ich nach seinem Probetraining nach rund 20 Jahren Dauerschmerzen im Rücken dort rauskam und direkt für ein paar Stunden schmerzfrei war. In dem Moment wusste ich dann schon, dass ich mich für den richtigen Trainer entschieden hatte.

    Sein Training macht auch immer wieder Spaß. Das habe ich am Mittwoch so richtig vermisst, das gehört halt längst zu meinen regelmäßigen Abläufen dazu (im Normalfall jeden Mittwoch und Sonntag), aber diese Woche habe ich es mir mit den Schmerzen wirklich nicht zugetraut. Aber zum Glück weiß er ja, dass auf mich ansonsten immer Verlass ist. In den letzten 3 Jahren habe ich wegen Krankheit keinen einzigen Termin abgesagt (nur wegen Urlaub). Auch wenn ich "etwas" depressiv war bin ich zu ihm gegangen und die Ablenkung bei ihm hat mir dann auch wirklich total gut getan (mit ihm kann man halt auch über alles mögliche total gut reden).

    Bezüglich der Übungen ist er für mich einmalig. Im Laufe meines Lebens (seit meinem 6. Lebensjahr mache ich ja teils mehr teils weniger regelmäßig Krankengymnastik) hatte ich schon sehr viele Physiotherapeuten, aber bei ihm ist alles anders, macht alles viel mehr Spaß. Er lässt sich immer wieder was Neues einfallen. Mit so viel Abwechslung in meiner Therapie hätte ich nie gerechnet.

    Auch sein Vorgehen bei schweren Übungen finde ich total klasse. Zuerst probiert er Übungen (z. B. die richtigen Liegestütze, aber auch andere Übungen), die anfangs noch nicht so richtig klappen. Bei denen mir die Kraft fehlt, ich die Spannung nicht halten kann. Er hat zum Glück sehr viel Geduld (viel mehr als meine bisherigen Physiotherapeuten) und erarbeitet mit mir dann Woche für Woche (und Monat für Monat), Stück für Stück diese Übungen. Er kennt sehr viele "kleine" Übungen, die dann ähnlich sind, die wir dann trainieren. Wenn ich einen Ablauf kann, dann kommt die nächste Stufe. Ja, und irgendwann, im Laufe der Zeit, im Laufe der Monate, schaffe ich dann auch die Ursprungsübung, so wie ich ja inzwischen 3 richtige Liegestütze am Stück schaffe, womit ich vor ein paar Jahren noch gar nicht gerechnet habe, dass ich das überhaupt mal schaffen würde.

    Und so, Stück für Stück, gehen wir halt bei allen Übungen vor. Beim Muskelaufbau der Arme (früher hätte ich mich nie auf die Hantelbank getraut), bei Übungen auf dem Bauch liegend (den Oberkörper kann ich dabei auch mit Atmen immer länger und besser oben halten), beim Hanteltraining in den verschiedensten Varianten, bei Übungen "auf allen Vieren", bei Übungen mit dem großen Gymnastikball (wobei ich dabei immer noch sehr unsicher bin, schnell das Gleichgewicht verliere), bei Übungen fürs Gleichgewicht usw. Ja, dieses Stück-für-Stück erarbeiten von Übungen, bis ich dann das nächste Erfolgserlebnis habe (so wie die Liegestütze), das finde ich bei ihm bzw. bei seinem Training halt immer wieder total klasse. Erst testen, was ich kann, dann kein "Sturz ins kalte Wasser", sondern übungsmäßig eine Stufe niedriger ansetzen, bis ich schließlich alles richtig kann. Ja, diese Geduld und dieses Stück für Stück vorgehen, das finde ich bei ihm immer wieder total super und klasse.

    Ja, das Training habe ich am Mittwoch so richtig vermisst (dass es ausgefallen ist, das war für mich auch wirklich eine große Ausnahme). Ich war nur einmal kurz vor der Türe, also vor der Wohnungstüre (blieb im Haus), bin kurz an den Briefkasten gegangen. Er ist ziemlich weit oben. Ich komme zwar dran, aber auf Zehenspitzen komme ich halt besser dran. Ja, und als ich dann auf Zehenspitzen war, da bekam ich in beiden Fersen einen heftigen Stich. Ja, und das war es dann. Sofort wieder ab in die Wohnung, auf die Couch und die nächsten Stunden wieder Ruhe pur.

    Ich weiß jetzt schon, dass ich das alleine nicht in den Griff bekommen werde. Dafür brauche ich (so wie damals bei den Rückenschmerzen) auf jeden Fall wieder "Hilfe von außen", aber dafür habe ich zum Glück dann ja meinen Trainer und meine Physiotherapeutin. Umso stärker die Schmerzen, umso schlechter kann ich mich alleine zum Sport aufraffen. Ja, aber deshalb bin ich halt froh, dass ich meine regelmäßigen Sporttermine habe.

    Normales, langsames Laufen, die Fersen dabei möglichst ruhig zu halten (also nicht abrollen), das klappt inzwischen schon etwas besser. Also ich meine, dass der Druckschmerz in der Wade beim Laufen nicht mehr so intensiv ist ("nur noch" ein Ziehen, nicht mehr die heftigen Stiche, die ich dort letzte Woche beim Laufen hatte). Deswegen will ich nach einer Woche Pause (also totaler Ruhe) nächste Woche wieder langsam mit etwas Sport beginnen.

    Dann finde ich an meinem Trainer so gut, dass ich mich auf Dauer auf ihn verlassen kann. Auch was seine Motivation betrifft. Natürlich bei den einzelnen Übungen (das gehört beim Training und auch bei der KG irgendwie dazu, dass man immer wieder an seine Leistungsgrenze geht und Übungen nicht nur "andeutet"), aber auch bezüglich Ziele in der Zukunft. Zum einen bezüglich der Übungen (wovon ich vorhin schon geschrieben habe), dass diese Übungen halt Ziele in der Zukunft sind, dass man sie irgendwann mal richtig schaffen möchte, aber bei mir auch bezüglich des Abnehmens. Mich haben im Laufe der Jahre schon so viele Physiotherapeuten "abgeschossen" (das Training mit mir beendet), weil ihnen ein dauerhaftes Training mit einer Langzeitpatientin zu schwer und anstrengend ist (das haben mir so mehrere direkt ins Gesicht gesagt, 10 Wochen Training bzw. KG sind in Ordnung, aber über einen längeren Zeitraum wüssten sie nicht, was sie mit mir machen sollen....).

    Deswegen bin ich wirklich total happy und glücklich darüber, dass ich in meinen jetzigen Therapeuten (also meinem Trainer und auch meiner Physiotherapeutin) Personen gefunden habe, die bereit sind, meine Therapie (also das Training) mit mir auf völlig unbestimmte Zeit (im Grunde "für immer") durchzuführen. Natürlich kommt es dabei (so wie jetzt) immer mal wieder zu anderen "Höhen und Tiefen" und anderen Schwerpunkten, die bei den Übungen beachtet werden müssen. Aber wie meine Physiotherapeutin diesbezüglich auch schon gesagt hat, gerade das macht ihr bei mir ja auch Spaß. Es kommt keine Langeweile auf, es stehen immer wieder andere Übungen im Vordergrund. Nicht nur 10 Wochen Übungen für die Arme, für die Beine usw., sondern Woche für Woche können bzw. müssen wir andere Schwerpunkte legen. Ja, aber durch diese abwechslungsreichen Übungen macht auch mir diese Therapie halt auf Dauer viel Spaß.

    Ja, und bezüglich des Abnehmens (während des Trainings führen wir immer wieder interessante Gespräche über die Ernährung, dabei habe ich schon einiges von ihm gelernt) setzt er mir halt auch immer wieder neue Ziele (als nächstes will ich bis Ende Januar bei etwa 68 kg, also auf jeden Fall unterhalb von 70 kg sein). Aber dadurch gibt er mir auch das Gefühl der Sicherheit, dass auch er das Training auf Dauer einplant, dass es mit seinem Training immer weiter geht.

    Bezüglich der Motivation habe ich bei dem Trainer "Chris Ley", den ich nur aus dem Internet kenne, einen interessanten Eintrag gefunden.

    Was passiert eigentlich wenn du dein Ziel erreicht hast? Couch, Jojo, Party, neues Ziel?

    Hier ein neuer BLOG Beitrag zum Thema Motivation "Und Danach?"

    http://chris-ley.de/und-danach-teil-1/

    Ja, und in den letzen Satz (von seiner Kundin) kann ich mich so richtig gut reindenken. Auch ich möchte halt trotz dieser blöden Entzündung schnellstmöglich weiter trainieren (zumindest speziell für Arme und Rücken), auch wenn ich vor den Übungen für die Beine (speziell für die Fersen) wirklich Angst habe.

    Ja, aber wie gesagt, so viele Schmerzen, wie ich schon ausgehalten habe, werde ich die Sache mit den Füßen jetzt auch noch schaffen (wie meine Physiotherapeutin schon gesagt hat, ich bin halt eine "Kämpfernatur" und mit der richtigen Hilfe kann man halt alles schaffen).

    Wegen meiner Angst vor dem Zahnarzt habe ich damals (als ich zum letzten Mal beim Zahnarzt war) die Zahnschmerzen rund 1,5 Jahre ausgehalten (das war damals wirklich eine sehr gute Diät, als ich nichts Süßes essen konnte), ein halbes Jahr mit Kopf- und Ohrenschmerzen, wegen einer Nebenhöhlenvereiterung (weil meine Mutter die Schmerzen nicht für voll genommen hat, mit mir als 14jährige erst nach einem halben Jahr zum Arzt gegangen ist, der mich dann umgehend zur OP ins Krankenhaus geschickt hat), mehrere Monate mit heftigen Blinddarmreizungen (bis ich auch damit schließlich ins Krankenhaus kam, meine Mutter hielt es ständig für Ausreden, weil ich Angst vor Klassenarbeiten, vor schlechten Noten, also vor den Schlägen meines Vaters hatte) usw.

    Ja, bis jetzt habe ich alles irgendwie geschafft und ausgehalten (auch damals schon ohne Medikamente), da werde ich die jetzigen Schmerzen in den Füßen auch noch irgendwie schaffen. Heute (am Donnerstag) und morgen (am Freitag) will ich die Füße/Beine weiterhin total schonen, die Tage in erster Linie vor dem Computer und auf der Couch verbringen. Ich will nächste Woche auf jeden fall wieder etwas schmerzfrei laufen können, wieder etwas mit dem Sport beginnen können.

    Ernährung:
    10 Uhr 2 Brötchen (1 x Wurst, 1 x Ei).
    14 Uhr 1 Vanille-Quark.
    17 Uhr 1 Schale Eiskonfekt (das hat mein Freund mir geschenkt, spontan vom Einkaufen mitgebracht).
    20 Uhr Gurkensalat mit Essig/Oel.

  • Dienstag, 21. Oktober 2014

    Mir geht es nicht so gut. Solange ich total ruhig liege, nicht nur ein paar Minuten, sondern mindestens eine halbe Stunde (und länger), dann geht es mir gut, dann merke ich mit der Zeit im Bein gar nichts mehr (keine Stiche mehr). Ja, aber umso länger ich (schmerzfrei) liege, umso schwerer fällt mir dann wieder das Aufstehen. Beim Aufstehen habe ich dann heftige Rückenschmerzen, laufe die ersten Schritte wie eine alte Oma, mit gebücktem Oberkörper. Ich muss mich dann regelrecht zwingen, mich wieder gerade hinzustellen bzw. aufzurichten.

    Ja, aber jeder Schritt ist auch weiterhin ein Stich in Ferse und Wade. Meine Physiotherapeutin meinte ja per SMS zu mir, dass ich den Fuß (trotz Schmerzen) immer abrollen soll, aber das kann ich nicht. Das tut so heftig weh. Diese Überwindung fehlt mir im Moment einfach. Deswegen habe ich ja Angst vor der weiteren Behandlung, weil ich weiß, dass Übungen für diesen Bereich auf jeden Fall auf mich zukommen werden. Daran führt kein Weg vorbei. Ja, aber gegen diese Schmerzen anzukämpfen, das fällt mir wirklich verdammt schwer.

    Am Dienstag Mittag wollte mein Freund mal eben Einkaufen fahren. Er fragte, ob ich mitkommen wolle, mal ein paar Minuten raus, ein paar Minuten an die Luft, mal was anderes sehen, nicht den ganzen Tag auf der Couch liegen. Ich bin dann mitgefahren. Wir waren im DM-Markt, haben neuen Verband geholt, damit wir meinen Fuß jeden Tag neu Eincremen und neu umwickeln können. Unterwegs wurden die Schmerzen in der Ferse und Wade immer intensiver. Ich lief immer "staksiger" (es sieht halt doof aus, wenn man den Fuß beim Laufen nie abrollt) und bekam dann plötzlich auch Angst vor dem Training am Mittwoch.

    Jeder, der hier mitliest, weiß, wie viel mir das Training bedeutet. Dass es mein großes Hobby geworden ist, dass es mir immer wieder Spaß macht (insbesondere die Erfolge dabei), dass ich mich auch immer wieder auf die Gespräche mit meinem Trainer freue, weil es für mich immer wieder eine schöne und positive Ablenkung ist. Als wir wieder zu Hause waren (wir waren höchstens eine halbe Stunde unterwegs) tat mir von der verspannten Haltung das ganze linke Bein weh (wieder hoch bis in den Oberschenkel). Ich legte mich auf die Couch und wollte nicht mehr aufstehen, blieb dort dann auch eine längere Zeit (mindestens 2 - 3 Stunden) liegen.

    Ich habe mir dann schließlich mein Handy geschnappt und habe meinem Trainer geschrieben, habe den Mittwochstermin abgesagt. Ich traue es mir im Moment einfach nicht zu, habe Angst vor weiteren Schmerzen und möchte diesen Krankenschein jetzt wirklich mal für total Ruhe nutzen. Mein Bein soviel schonen wie irgendwie möglich. Aber ich glaube, er hat damit auch schon gerechnet. Diese Schmerzen bilde ich mir wirklich nicht ein. Heute (am Mittwoch) und morgen (am Donnerstag) will ich auch total ruhige Tage einlegen, gar nicht vor die Türe gehen.

    Allerdings geht es mir dadurch seelisch auch nicht ganz so gut. Ich bin wieder sehr nah am Wasser gebaut. Ich bin halt ein großer Gewohnheitsmensch. Mein ganzer Lebensrhythmus gerät dadurch jetzt völlig durcheinander. Wenn ich laufe (ich muss ja schließlich auch mal aufs Klo gehen, außerdem mal kurze Strecken durch die Wohnung, bevor mein Kreislauf zusammen klappt), dann habe ich starke Schmerzen im Bein (und von der Schonhaltung auch im rechten Fußgelenk) und wenn ich lange liege, dann merke ich die Beine (schmerzmäßig) gar nicht mehr, dafür werden die Rückenschmerzen mit der Zeit dann immer intensiver. Das lange Liegen ist auch mächtig langeweilig, so etwas ist gar nichts für mich (dabei "grübel" ich immer viel zu viel).

    Am Dienstag Abend hat mein Freund wieder meinen Verband gewechselt, Gelenk und Wade mit dem Schmerzgel eingerieben. Er war schon super vorsichtig, hat es nur mit ganz leichtem Druck etwas einmassiert (man soll es eigentlich "richtig" einmassieren). Aber das hat schon gereicht. Ich bin dort im Moment super schmerzempfindlich. Danach hatte ich dort etwa eine Stunde lang wieder heftige Stiche (Ferse/Wade), bis der Schmerz dann endlich wieder nachließ.

    Dann habe ich am Dienstag bei der Fuß-Chirurgin angerufen. Wie es bei Chirurgen und Orthopäden immer der Fall ist, habe ich dort erst in rund 4 Wochen, etwa Mitte November einen Termin bekommen. Früher war nichts möglich.

    Ich gehe mal davon aus, dass ich bis dahin wieder Arbeiten gehe. Ich hoffe mal, dass ich die schlimmsten Schmerzen mit diesen zwei Wochen Krankenschein, also mit zwei Wochen intensiver Schonung soweit wieder in den Griff bekomme, dass ich zumindest wieder einigermaßen laufen und auftreten kann. Sollte es sich wider Erwarten noch länger hinziehen, dann würde ich mir eine Verlängerung des Krankenscheines holen.

    Ich habe Angst, mit diesen Schmerzen zur Arbeit zu humpeln. Dass es dann wieder schlimmer wird, ich wieder (wie im Urlaub) gar nicht mehr auftreten kann und dann eh wieder zum Arzt muss, mit dieser erneuten Verschlimmerung den nächsten Krankenschein bekomme. Aber ich hoffe wirklich, dass die schlimmste Entzündung nach zwei Wochen Ruhe dann raus ist. Und alle Anderen (also auch meine Kollegen/Kolleginnen) werden mir dann hoffentlich glauben, dass ich wirklich Schmerzen habe. "Dank" der jahrelangen Rückenschmerzen habe ich halt gelernt, Schmerzen zeitweise zu "unterdrücken" und zu ignorieren, mich mit anderen Sachen abzulenken, aber ich glaube nicht, dass ich die Sache mit der Achillessehne ohne Behandlung der eigentlichen Ursache dauerhaft in den Griff bekommen werde. Da ich den Termin bei der Fuß-Chirurgin mittags habe, werde ich für diesen Tag dann einen Tag Urlaub nehmen. Anders wird es nicht funktionieren. Und vor diesem Termin, was dort dann alles auf mich zukommen wird, habe ich jetzt schon mächtig Angst.

    Aber ab nächster Woche, also in der zweiten Woche von meinem Krankenschein, plane ich bereits wieder etwas Sport ein. Also KG und mein Training. Zumindest ein bisschen für Arme und Rücken machen. Nicht dass ich sonst zu Arbeitsbeginn völlig schlapp bin.

    Vorhin habe ich im Internet die Webcams an der Nordsee beobachtet. Dort war ja eine "kleine" Sturmflut. Das war echt der "Hammer". Die Wege, die wir dort letzte Woche am Strand und am Hafen entlang gelaufen sind, sind jetzt völlig überflutet. So hoch habe ich dort das Wasser noch nie steigen sehen. Es ist wirklich total "krass" und interessant, wenn man das jetzt so sieht.

    Morgen mittag kommt erstmal der Klempner. Als der Schreiner letzte Woche hier unsere Küche wieder eingebaut hat, da hat er zwar gut gearbeitet, aber leider nicht gut genug. Wenn wir Wasser am Spülbecken laufen lassen, dann wird das Rohr von außen feucht und es tropft im Schrank auf den Boden. Wir haben schon Tücher drunter gelegt. Umso mehr es tropft, umso größer wird die Wasserfläche auf dem Boden. Vielleicht hat er den Dichtungsring nicht richtig befestigt. An die Spülmaschine trauen wir uns deswegen gar nicht dran. Morgen mittag kommt jetzt erstmal der Klempner vorbei und überprüft die Anschlüsse nochmals richtig. Besser, als wenn wir im Laufe der Zeit die Küche unter Wasser stehen hätten.

    So, jetzt lege ich mich wieder hin, meinen Fuß bzw. mein Bein wieder total schonen. Ich will es irgendwie schaffen, nach diesen zwei Wochen Krankenschein wieder Arbeiten zu gehen. Dann habe ich mit Urlaub drei Wochen gefehlt. In den letzten Monaten lief es arbeitsmäßig so gut, ich hatte alles sehr gut im Griff, es hat so richtig Spaß gemacht. Ich will hier nicht zu lange rumliegen, das bekommt mir seelisch halt nicht so gut, dabei komme ich immer zu sehr ins grübeln. Und auch, wenn ich auf der Arbeit dann anfangs noch langsamer laufen sollte (ich habe halt Angst vor einem Rückfall, vor einer Verschlimmerung), immer noch besser, als wochenlang nur hier rumzuhängen. Zwei Wochen totale Ruhe sind ja o. k., aber dann möchte ich wieder in meinen Alltagsrhythmus reinkommen, mal wieder ein paar Aufgaben haben. Auch wenn sich das jetzt blöd anhört, aber anstatt hier rumzuliegen würde ich mich jetzt lieber um die Telefonzentrale kümmern, ein paar Rechnungen bearbeiten (also die Buchhaltung, meine Kollegin damit wieder entlasten), ein paar Diktate schreiben (dabei muss ich direkt an zwei Kollegen bzw. Kollegin denken) und mich um die weiteren Aufgaben kümmern, die ich in letzter Zeit so gut im Griff hatte. Aber mit diesen Schmerzen, mit der Entzündung ist jetzt erstmal weiterhin totale Schonung angesagt. In dieser Woche werde ich ausschließlich zwischen Computer (also Esstisch), Couch (Fersehen/Lesen) und Bett hin und her wandern.

    Ernährung:
    10 Uhr 2 Brötchen (1 x Ei, 1 x Wurst).
    19 Uhr Lachs-Steck mit Rösti-Kartoffeln.
    22 Uhr ein paar Butterplätzchen (trotzdem nehme ich nach und nach wieder ab, bin inzwischen auf 72,4 kg runter).

  • Montag, 20. Oktober 2014

    Den Montag habe ich zu rund 90 % liegend verbracht, teils auf der Couch, teils im Bett. Im Liegen, bei der totalen Entspannung sind die Schmerzen halt am geringsten. Abends haben wir den Verband gewechselt. Mein Freund hat meinen Fuß (das Gelenk und den Unterschenkel, also die Wade) neu mit Salbe eingerieben und einen neuen Verband drum gewickelt. Umso länger ich ruhig liegen geblieben bin, umso geringer wurden die Schmerzen. Die Stiche ließen immer mehr nach.

    Bei der Chirurgin habe ich noch nicht angerufen, aber das habe ich für Dienstag ganz fest eingeplant. Erstens bin ich im Liegen halt immer wieder eingeschlafen (ansonsten habe ich viel Fernsehen geguckt und gelesen) und außerdem habe ich es aus Angst (was dort auf mich zukommt) auch immer weiter vor mir hergeschoben, bis die Sprechstunde bei ihr schließlich vorbei war. Aber am Dienstag werde ich dort ganz bestimmt anrufen.

    Abends habe ich mich total gefreut, als mich eine Frau von der Wassergymnastik angerufen hat und wir den Termin zum gemeinsamen Essengehen nochmals festgemacht haben (für Ende Oktober). Dieser Termin, die Abwechslung wird mir seelisch ganz bestimmt gut tun. Darauf freue ich mich jetzt schon so richtig. Daraus wurde dann ein etwas längeres Telefonat über den Urlaub und auch die Wassergymnastik im Allgemeinen, das fand ich sehr schön.

    Dann habe ich mich sehr darüber gefreut, als ich mir mit meiner Physiotherapeutin (per SMS) geschrieben habe. Den Termin (KG) hatte ich ja abgesagt. Die Begründung (die Schmerzen, den Krankenschein und den Verdacht bzw. die Diagnose mit der Entzündung) habe ich ihr geschrieben. Davon, dass die Schmerzen von der Achillessehne kommen, hat sie ja die ganze Zeit schon gesprochen (weil die Wade in diesem Bereich so hart und angespannt ist). Sie hat dann versucht mir etwas Mut zu machen und schon Tipps gegeben, worauf ich mehr achten soll, um es schnellstmöglich in den Griff zu bekommen. Das fand ich total lieb von ihr.

    Am Dienstag hätte ich einen Termin zur medizinischen Fußpflege gehabt, den ich jedoch bereits abgesagt habe. Sie wollte mich zwar überreden, den Termin doch wahrzunehmen, aber darin sah ich keinen Sinn. Diesen Stützverband (mit der Salbe drunter) soll ich jetzt ein paar Tage drum halten. Bei der Fußpflege hält sie den Fuß immer etwas am Fußgelenk fest. Das tat beim letzten Mal schon etwas weh, je nachdem, wie fest sie dabei zugepackt hat. Im Moment bin ich dort noch schmerzempfindlicher (das habe ich am Montag beim Arzt, bei seinen Berührungen ja schon gemerkt). Ich habe Angst, dass es dann noch mehr weh tun könnte (wenn sie dort zupackt), aber auch, dass sie bei der "Behandlung", wenn sie wegen dem Verband vorsichtiger zupackt, abrutschen könnte. Nein, dieses Risiko ist mir im Moment einfach zu groß. Ich habe mit ihr dann lieber einen neuen Termin im November vereinbart. Ich hoffe, dass es mir dann wieder besser geht.

    So, jetzt lege ich mich wieder hin.

    Ernährung:
    11 Uhr (als wir vom Arzt wieder zu Hause waren, wir haben auch direkt den Krankenschein fertig gemacht, zum Briefkasten gebracht bzw. in den Briefkasten bei der Krankenkasse eingeworfen) 2 Brötchen (1 x Wurst, 1 x Ei).
    20 Uhr Salatteller (von meinem Freund frisch gemacht) mit grünem, Gurken, Möhren, Äpfeln und Putenbruststreifen (mit Essig/Öl).
    22 Uhr ein paar Butterplätzen (nach diesem seelisch aufregenden Tag brauchte ich einfach etwas Nervennahrung bzw. Seelentröster).

  • Montag, 20. Oktober 2014 (Arzt)

    Heute morgen war ich nun endlich beim Arzt. Im Grunde hätte ich diesen Termin schon viel früher wahrnehmen sollen. Aber so bin ich nunmal. Meine Angst vor Ärzten ist so groß, dass ich auch mit Schmerzen immer so lange warte, bis nichts mehr geht. In diesem Fall, bis ich vor Schmerzen kaum noch auftreten konnte.

    Der Arzt öffnet normalerweise gegen 8 Uhr. Mein Freund hat mich begleitet, wollte mich lieber nicht alleine gehen lassen (was mir so auch lieber war). Wir waren um 7.40 Uhr vor der Türe (des Arztes), hatten bereits zwei weitere Patienten vor uns. Bis dort um 7.55 Uhr geöffnet wurde, standen wir dort mit etwa 10/12 Personen.

    Ich musste dann etwa eine viertel Stunde warten, es ging also noch relativ schnell. Im Sprechzimmer (dort sind 3 Sprechzimmer) dann nochmals etwa 5 Minuten. Ich habe dann schon mal den Schuh ausgezogen, den Strumpf und das Hosenbein hochgezogen.

    Nach einem kurzen Gespräch mit dem Arzt sah er sich den Fuß dann genau an, hat überall gedrückt und den Fuß in alle Richtungen gedreht. Das Drücken, gerade an der Wade und der Ferse, tat mächtig weh, ich bin mehrmals total zusammen gezuckt, was der Arzt natürlich gemerkt hat. Einen Fersensporn und eine Verstauchung (Zerrung, oder ähnliches) hat er sofort ausgeschlossen, da man dabei die Schmerzen nur unter Belastung merkt. Seiner Meinung nach ist das eine typische Entzündung. Sehr wahrscheinlich der Achillessehne, es könnte aber auch eine andere Sehne oder ein anderes Band davon betroffen sein. Zur endgültigen Abklärung bekam ich dann eine Überweisung zu einer Chirurgin, die sich auf Füße spezialisiert hat, mit der er mit anderen Patienten schon gute Erfahrungen gemacht hat (die andere Patienten von ihm schon geheilt hat). Dort will ich noch heute Nachmittag einen Termin vereinbaren. Dort kann der Fuß dann auch geröntgt werden sowie eventuell weitere Untersuchungen.

    Nach dem Abtasten und des Drehens (in alle Richtungen) kamen wir dann auf meinen Körper im Allgemeinen zu sprechen. Ob ich noch (mit seinen KG-Verordnungen) regelmäßig zur KG gehen würde, welchen Sport ich sonst noch machen würde und ob ich noch (wovon ich ihm erzählt hatte) ins Schwimmbad zur Wassergymnastik gehen würde (dass ich dort wegen der Schmerzen Pause gemacht habe, konnte er verstehen).

    Seiner Meinung nach kommt das von meinem Rücken bzw. von dieser Muskelschwäche. Beim Abtasten und Drehen kam ihm die Muskulatur des Fußgelenkes (wo derzeit die meisten Schmerzen sind) sehr schwach vor. Er fragte dann nach anderen Schmerzen, Rücken, Schultern, Arme, aber dort bin ich derzeit (seit längerer Zeit) ja so gut wie schmerzfrei (bis auf gelegentliche Muskelkater, was ja normal ist). Er fragte dann, welche Übungen wir beim Sport so machen würden. Im Grunde ist es richtig, dass wir viel für die Arme machen (dort hatte ich ja auch schon mehrere Sehnenscheidenentzündungen, bin dort seit einiger Zeit aber völlig schmerzfrei) und auch für den Rücken bzw. Rumpfbereich (auch dort bin ich weitestgehend schmerzfrei), aber die Beine bzw. Fußgelenke wurden seiner Meinung nach stark vernachlässigt (das ist meinem Trainer nach der letzten Auswertung der Kontrolle auch schon aufgefallen, aber aufgrund der Schmerzen in den letzten Monaten haben sich die Beiden, meine Physiotherapeutin und mein Trainer, ja nicht mehr so intensiv an diesen Bereich getraut, weil keiner wusste, was da wirklich los war). Mein Arzt meinte, wenn die Muskulatur an den Beinen bzw. an den Fußgelenken genauso stabil wäre wie an den Armen (und im übrigen Körper), dann wäre so eine Entzündung nach einer starken Belastung gar nicht erst entstanden (meinen linken Arm kann ich inzwischen ja auch immer normal bewegen, einschließlich des Hanteltrainings mit den 5 kg Hanteln, ohne darin eine erneute Sehnenscheidenentzündung zu bekommen).

    Die Fußgelenke sind einfach zu geschwächt (mein rechter Fuß tut im Moment von der Schonhaltung auch ziemlich weh). Zwischendurch ging es mir in den letzten 3 Monaten ja immer wieder besser. Darüber habe ich mit meinem Arzt auch gesprochen (weshalb ich erst jetzt zu ihm gekommen bin). In diesen besseren Phasen hätte ich dann eigentlich sofort gezielten (nicht übertriebenen, nicht im "Hauruck"-Verfahren) Muskelaufbau machen müssen. Aber dadurch, dass ich dann normal weiter gelaufen bin, so wie auch letzte Woche im Urlaub, wo wir viel gelaufen sind, habe ich dann jedes Mal wieder eine Verschlimmerung und letztendlich diese Entzündung hervorgerufen. Mit einer starken Muskulatur wäre diese Entzündung gar nicht erst entstanden bzw. nicht so schlimm geworden.

    Meine Physiotherapeutin hat einmal mit mir ganz gezielte Übungen für die Fußmuskulatur gemacht (vor etwa 2 Jahren, bei ihr bin ich seit rund 3 Jahren in Behandlung). Strümpfe aus, auf die Matte setzen, mit den Zehen kleine Kugeln "packen" und diese auf der Matte von einer Seite zur anderen bringen. Nach dieser "Belastung" (meine Füße sind daran halt nicht gewohnt) hatte ich mehrere Wochen (mindestens 3 oder 4 Wochen) einen heftigen Muskelkater in den Füßen (ähnlich wie jetzt, nur mehr im vorderen Fuß), konnte auch damals den Fuß beim Laufen kaum noch abrollen. Seitdem passte sie mehr auf, solche Übungen kommen bei ihr nicht mehr vor.

    Ich habe keine Ahnung, welche Übungen diesbezüglich demnächst auf mich zukommen werden (um weiteren Entzündungen vorzubeugen), aber ich habe jetzt wirklich Angst. Dass das bisherige Pensum für die Füße bzw. für die Fußgelenke nicht reicht, diesen "Beweis" habe ich ja jetzt mit dieser Entzündung bekommen. Mein Arzt meinte, dass die Chirurgin die Füße sicherlich röntgen wird, eventuell auch Ultraschall machen wird (MRT schloss er vorerst aus). Er vermutet, dass ich aufgrund des krummen Rückens, der krummen Haltung von ihr Einlagen bekommen werde. Aber er sagte direkt, dass diese Einlagen dann nur zur Unterstützung seien, kein "Freibrief" dafür, weniger Sport machen zu können. An einer Stabilisierung der gesamten Muskulatur (also auch der Fußgelenke) komme ich auf Dauer nicht drum herum. KG-Verordnungen würde ich auch weiterhin von ihm bekommen, hauptsache ich ziehe das bisherige Pensum auch weiterhin durch (er fand es echt schön, dass mein Rücken immerhin schmerzfrei ist!!). Und sobald die Entzündung wieder raus ist, also die Schmerzen weg sind, soll ich sofort mit der Wassergymnastik weiter machen, sofort wieder ins Wasser gehen. Von Bewegungen im Wasser hält er sehr viel, hat es sich auch in seiner Karteikarte eingetragen, dass ich dort im Schwimmverein bin. Aber das wird für mich zunächst schwer werden, dort in der Gruppe den richtigen Mittelweg zu finden. Bewegung an sich brauche ich, aber ein Hauruck-Verfahren würde auch seiner Meinung nach eine sofortige Verschlimmerung und weitere Schmerzen nach sich ziehen. Der Muskelaufbau solle auch weiterhin im regelmäßigen und gleichmäßigen Rhythmus durchgeführt werden.

    Ja, meinen Therapeuten (also meiner Physiotherapeutin und meinem Trainer) wird es mit mir nicht "langweilig" werden, es tauchen immer wieder neue "Baustellen" auf, für die sie sich Übungen überlegen müssen. Aber deswegen bin ich ja froh darüber, dass ich mich mit beiden so gut verstehe. Wenn die Chemie zu beiden nicht so gut passen würde, dann hätte ich mit dieser Langzeit- bzw. dauerhaften Therapie wirklich ein ganz großes Problem, aber so freue ich mich immer wieder auf die Termine, auch auf die Gespräche mit ihnen, also die Ablenkung dabei.

    Für heute habe ich die KG allerdings erstmal abgesagt. Als ich vom Arzt raus kam, nachdem er so intensiv auf die einzelnen Stellen gedrückt hat, den Fuß so intensiv in alle Richtungen gedreht hat, tat mir erstmal alles weh. Die Arzthelferin hat mein Bein, also die Wade, das Fußgelenk und den halben Fuß, mit einer Salbe eingerieben (gegen Schmerzen und Entzündungen) und einen etwas dickeren Verband drum gemacht (damit passte ich gerade noch in meinen Schuh). Den soll ich jetzt mindestens 2 Tage drum lassen und den Fuß solange auch möglichst viel schonen. Bettruhe habe ich keine, denn dann würde mein Kreislauf zu sehr absacken (dann würde ich mit Kreislaufproblemen wieder in seine Praxis kommen) und beim langen Liegen wären auch Rückenschmerzen wieder vorprogrammiert. Aber dennoch soll ich versuchen, den Fuß so wenig wie möglich zu belasten, ihn in den nächsten Tagen erstmal so ruhig wie möglich zu halten (bis die schlimmste Entzündung raus ist).

    Er hat mich dann erstmal für zwei Wochen krank geschrieben (alles weitere soll dann die Chirurgin entscheiden). Ansonsten habe ich Schmerzgel bekommen (gegen Schmerzen und Entzündungen), das ich beim Verbandwechsel auftragen soll und Tabletten gegen Schmerzen (wenn es wieder zu heftig wird), die ich in Wasser auflösen kann (da ich mit Tablettenschlucken große Probleme habe).

    So, jetzt mache ich es mir wieder auf der Couch bequem, die Beine erstmal wieder etwas hochlegen und völlig entspannen.

  • Sonntag, 19. Oktober 2014 (Sport)

    Am Sonntag war ich so richtig glücklich, als ich beim Training war. Dabei kam ich auch auf andere Gedanken, das hat echt gut getan. Wir haben uns unter anderem über unsere Küche und unsere Urlaube unterhalten (er war ja auch im Urlaub).

    Ich fand es gut, dass wir in manchen Sachen genauso denken. Ich fand es im Urlaub halt so richtig schön, als wir abends am Strand auf einer Bank saßen und einfach nur den "Geräuschen", dem Rauschen des Wassers, den Tieren (Möwen usw.) zugehört haben. Das war so richtig herrlich beruhigend und entspannend. Meine Schwägerin konnte damit überhaupt nichts anfangen. O. K., sie mag gar kein Wasser, kann auch nicht schwimmen (geht nie ins Wasser) und würde freiwillig auch nie ans Meer fahren (seit vielen Jahren immer nur nach Rheinland-Pfalz in die Weinberge). Ich kann auch nicht so richtig schwimmen, aber trotzdem mag ich das Wasser irgendwie. Als Kind waren wir ja jedes Jahr 3 Wochen im Urlaub, mal in Italien, mal in Spanien, immer am Meer. Ich mag halt die entspannenden Geräusche (das Rauschen des Meeres, die Tiere usw.). Ja, und ich fand es halt gut, dass mein Trainer diesbezüglich genauso denkt.

    Ich fand es gut, dass er das Training meinen aktuellen Problemen (mit dem Fuß) total angepasst hat. Darin (in dieser Flexibilität) ist er für mich wirklich absolut einmalig. Wir haben einige Übungen für die Arme gemacht (Hantelübungen, Liegestütze, "auf allen Vieren"), was alles auch sehr gut geklappt hat. Ebenso Übungen auf dem Bauch liegend (Oberkörper hoch) und auf dem Rücken liegend (verschiedene Crunches).

    Bei den Übungen musste ich mich zum Teil so konzentrieren (auch um das Gleichgewicht zu halten), dass ich die Gedanken bezüglich der Schmerzen im Fuß eine Zeitlang völlig abschalten konnte. Ebenso natürlich bei unseren Gesprächen. Diese Stunde war eine sehr schöne Ablenkung für mich.

    Dann fand ich es sehr schön, als mein Schwager mich angeschrieben hat, wie es mir heute gehen würde, da ich gestern beim Essen ja auch wieder mächtig gehumpelt bin. Er meinte, dass ich ihn mal auf dem Laufenden halten soll, wie es mir geht, was der Arzt sagt und wie es dann weiter läuft (bezüglich Untersuchungen, Behandlungen usw.). Darüber habe ich mich wirklich gefreut, dass er echtes Interesse daran gezeigt hat, wie es mir geht und auch wissen möchte, wie es damit jetzt weiter geht.

    Bei meinem Trainer habe ich auch eine "gewisse" Unsicherheit gemerkt. Ist ganz klar, ihm hätte ich eh Bescheid gesagt, wie es jetzt weiter geht (also welche Diagnose und was der Arzt überhaupt dazu sagt). Ihn sehe ich in erster Linie ja eh medizinisch, also als "Therapeut" (genauso wie meine Physiotherapeutin) und natürlich muss er darüber Bescheid wissen, wie die weitere Trainingsplanung dann aussehen soll (inwieweit der Fuß in nächster Zeit belastet werden kann). Ganz möchte ich damit (und mit der KG) halt nicht aufhören. Ich habe halt viele "Baustellen" (das heutige Training für die Arme und den Körper fand ich echt gut) und die Ablenkung dabei an sich hat halt auch gut getan (auch deswegen freue ich mich schon auf die KG, auf die Gespräche mit meiner Physiotherapeutin).

    Dann fand ich es schön, als ich unseren Nachbarn zufällig im Flur kennengelernt habe. Als ich zum Training ging, ging er gleichzeitig zum Waldlauf. Er macht sehr viel Sport (was man ihm auch ansieht). Aber er sieht noch sehr jung aus. Er soll Mitte 20 sein, ich hätte ihn aber höchstens auf Anfang 20 geschätzt. Etwas größer als ich, kurze blonde Haare. Er wirkt zwar sehr nett, locker und sympathisch (was alle im Haus über ihn sagen), aber dass er Polizist ist, das hätte ich wirklich nicht gedacht. Zumindest auf den ersten Eindruck hatte er relativ wenig "Ausstrahlung". Mein Trainer ist ein paar Jahre älter als er, hatte aber vom ersten Kennenlernen an (vom Probetraining an) irgendwie viel mehr Ausstrahlung. Keine Ahnung, vielleicht war das auch nur die ganze Situation. Aber zumindest fand ich es schön, dass ich ihn jetzt überhaupt mal kennengelernt habe.

    Der Nachmittag bei meiner Mutter verlief relativ ruhig. Wir waren rund 2,5 Stunden dort, haben mehrere Gespräche geführt (die Zeit verging ziemlich schnell). Die Geschenke (Geld und ein paar weitere Sachen) waren "in Ordnung" (für mich Pantoffel, ein Küchenbrett mit London-Motiven, Geschirrtücher mit Rhodos-Motiven aus ihrem letzen Urlaub und eine Blumenampel für unseren Balkon). Im Hintergrund lief der Fernseher, was uns einige Gesprächsthemen brachte. Erst Wiederholung von gestern Abend, die Sendung mit Udo Jürgens und vielen Gaststars, anschließend Horst Lichter in "Bares für Rares" (was mein Freund auch oft guckt), wie viel manche Antiquitäten wert sind. Darüber ergaben sich bei uns dann mehrere interessante Gesprächsthemen.

    Meinem Bein ging es am Sonntag sehr schlecht. Ich glaube aber nicht, dass das Training daran schuld war. Das Training sah ich eher als positive Ablenkung. Ich glaube eher, dass meine innere Angst, die ganze innere Spannung daran schuld war. Ich habe totale Angst davor, wie es jetzt weiter geht. Vor dem Arztbesuch und allem, was dazu gehört. Im Urlaub, gerade am Sonntag in Papenburg, habe ich mehrmals mit den Tränen gekämpft, als ich "verzweifelt" eine Bank gesucht habe, um eine kleine Sitzpause zu machen. Schmerzen habe ich zwar immer, auch im ruhigen Sitzen habe ich ständige Stiche in der Ferse, im Fußgelenk und in der Wade, aber beim Laufen, also bei Belastung werden diese Schmerzen dann doppelt, zum Teil auch dreifach so intensiv, ziehen dann das ganze Bein rauf, bis in den Oberschenkel (bis ich kaum noch auftreten kann). Heute Abend wollte ich zumindest noch etwas im Haushalt schaffen. Aber irgendwann war es aus, ich konnte kaum noch Laufen. Schließlich hatte ich vor Schmerzen (und vielleicht auch deswegen aus Angst vor dem Arzt) Tränen in den Augen. Sie liefen einfach so, ich kam nicht mehr dagegen an. Den restlichen Abend habe ich dann nur noch ganz ruhig auf der Couch verbracht (bin dort dann schließlich auch eingeschlafen).

    Ernährung:
    10 Uhr 1 Brötchen mit Wurst.
    19 Uhr Lamm-Steak mit Pommes.

    Bewegung: Eine Stunde Training, viel für die Arme (habe jetzt in den Oberarmen einen Muskelkater, aber nur ein leichtes Ziehen) und für den Körper im Allgemeinen (gerade Haltung, auf allen Vielen, auf dem Bauch liegend, Crunches usw.).

  • Samstag, 18. Oktober 2014

    Am Samstag war ich glücklich bzw. fand ich es sehr schön,

    - als ich mit meinem Freund einen kleinen Stadtbummel gemacht habe, ein paar Sachen gekauft habe.

    Unter anderem habe ich mir neue Socken gekauft. Früher war es mir im Herbst/Winter, wenn ich Stiefel an hatte, immer total egal, welche Socken ich an hatte, aber jetzt, wo ich ja auch immer zum Training und zur KG gehe und wir uns nach der Wassergymnastik auch meistens im Gruppenraum umziehen, da achte ich viel mehr darauf, welche Socken ich an habe und was die Anderen über mich denken. Deswegen habe ich mich gefreut, als ich schöne neue Socken gefunden habe.

    - als wir schöne Dosen mit England-Motiven gefunden haben, in denen wir ab sofort unser Kleingeld sammeln wollen, die jetzt im Wohnzimmer im Regal stehen.

    - als unsere frühere Nachbarin angerufen hat (die ehemalige "Dackel-Mutter" aus der alten Wohnung), auf den AB gesprochen hat, sich total lieb für die Urlaubskarte bedankt hat (natürlich haben wir ihr auch eine geschickt) und mich dabei spontan geduzt hat. Ihren Spruch auf dem AB fand ich total lieb.

    - als wir Post von unserem früheren Vermieter bekommen haben. Dort mussten wir immer eine gewisse Vorauszahlung für verschiedene Nebenkosten leisten. Diese Nebenkosten sind, auch durch unseren Auszug, niedriger ausgefallen. Er hat uns deswegen einen Verrechnungsscheck über mehrere hundert Euro geschickt. Darüber haben wir uns beide sehr gefreut. Dieses Geld werden wir schon als "Startkapital" für unseren Urlaub im nächsten Jahr zur Seite legen.

    - (auch wenn er es nicht zu schätzen weiß) als ich das Geburtstagsgeschenk für den Freund meiner Mutter eingepackt habe. In erster Linie hat er sich Geld gewünscht (er ist 71 geworden), das wir ihm in einer Geburtstagskarte überreichen werden, aber aus dem Urlaub haben wir ein paar Kleinigkeiten mitgebracht, die ich schön eingepackt habe. Mit völlig leeren Händen wollen wir dort nicht hingehen (am Sonntag Mittag/Nachmittag).

    Zuerst hatte ich ja im September Geburtstag (seitdem habe ich meine Mutter und ihren Freund nicht gesehen, es kam immer was dazwischen), in unserem Urlaub (am letzten Montag) hatte mein Freund ja Geburtstag und am letzten Mittwoch hatte der Freund meiner Mutter Geburtstag (was die Beiden den ganzen Tag über mit mehreren Nachbarn und Bekannten gefeiert haben). Diesen "Dreier-Geburtstag" wollen wir heute Nachmittag im kleinen Rahmen nachholen. Da wir uns ja eh mit ihrem Freund nicht so gut verstehen (er ist der größte "Besserwisser" und "Meckerhannes" den es gibt), planen wir dieses Treffen auf etwa 2 Stunden ein.

    - als wir abends mit der Familie Essen waren. Wir saßen etwa 2 Stunden zusammen und es war mal wieder super schön. Wir hatten den Tisch für 17 Uhr reserviert. Da das Restaurant sehr voll war und sehr beliebt ist, wurde uns direkt am Anfang gesagt, dass dort jede Tischreservierung nur für etwa 2 Stunden gilt (was wir vorher nicht wussten), bereits für 19 Uhr sei der Tisch für die nächsten reserviert worden. Nun gut, aber diese 2 Stunden waren wirklich sehr schön.

    Rund eine Stunde fürs Essen mit Nachtisch und eine Stunde für eine lockere Gesprächsrunde. Die Gespräche drehten sich in erster Linie um unsere Erlebnisse im Urlaub (in der Pension, auf der Landesgartenschau, am Strand, das Wetter und im Allgemein), aber auch rund um die Handwerker, um die ganze Aufregung rund um unsere Küche, wobei die Anderen voll und ganz auf unserer Seite waren (nach der ganzen Aufregung sogar noch auf eine Mietminderung wert legen würden).

    Durch mein ständiges Humpeln (normal kann ich im Moment wegen der Schmerzen gar nicht mehr laufen), kamen wir dann auch auf meinen Fuß zu sprechen. Auch dabei kamen wieder einige Vermutungen, was es sein kann bzw. was es nicht sein kann (langsam wird es wirklich mal Zeit, dass es durch einen Arzt "offziell" abgeklärt wird!!). Natürlich bekam ich von ihnen auch einige Vorwürfe, dass ich damit überhaupt so lange gewartet habe.

    Mein Schwager hatte vor relativ kurzer Zeit eine Achillessehnen-Reizung, die etwa 3/4 Jahr dauerte, mit ähnlichen, aber auch anderen Symptomen. Er glaubte bei mir zunächst an einen Fersensporn, was aber unwahrscheinlich ist. Einen Fersensporn und auch seine Reizung (die er hatte) merkt man nur unter Belastung, ich habe diese Schmerzen, diese Stiche in Ferse und Wade aber ständig, auch jetzt wieder (auch beim Essen), wenn ich das Bein völlig ruhig und locker habe. Er tippt deswegen eher auf eine Entzündung. Er meinte auch, dass es auch an einem anderen Band liegen könnte (dort verlaufen wohl einige Bänder und Sehnen), da ich die Schmerzen häufig auch seitlich, beginnend im Fußgelenk bzw. Knöchel habe. Bei ihm waren die Schmerzen immer mittig, direkt in der Achillessehne. Er sagte schon, dass ich zur Abklärung eventuell auch "in die Röhre" müsste (MRT), dass musste er zur endgültigen Abklärung auch machen. Meine Angst und Nervosität, was jetzt genau auf mich zu kommt, wächst jetzt fast schon von Stunde zu Stunde (vor dem Arzttermin am Montag).

    Gut, dass ich am Sonntag so viel Ablenkung (vor diesem Arzttermin am Montag) habe. Zuerst zum Training, darauf freue ich mich, nach einer Woche sportlicher Pause, wirklich wieder. Auch wenn ich durch den Fuß eingeschränkt bin, dennoch werde ich durch ein paar Übungen und durch unsere Gespräche (er war ja auch im Urlaub) von diesem Arzttermin etwas abgelenkt werden. Danach dann ja die "Geburtstagsfeier" bei meiner Mutter und anschließend will ich in der Wohnung noch etwas weiter kommen.

    - als mir mein Trainer den Termin nochmals kurz bestätigt hat, dass wir das Training, trotz der Probleme mit meinem Fuß, dann halt in "angepasster" Form durchziehen werden. Ja, auch diesbezüglich ist auf meinen Trainer zum Glück halt wirklich Verlass. Und wie ich schon mal geschrieben habe, mein Körper besteht ja nicht nur aus diesem Fuß (der inzwischen ja eh ständig weh tut, auch im totalen Ruhezustand), ich habe genug "Baustellen", für die wir ein paar Übungen machen können.

    Am Samstag Morgen dachte ich erst, dass es jetzt auch im rechten Fuß losgehen würde, dort hatte ich plötzlich beim Laufen auch Schmerzen. Aber ich nehme an, dass das mehr von der Fehlbelastung, vom Schongang her gekommen ist. Schon nach kurzer Zeit waren die Schmerzen im rechen Fuß wieder weg und nur die "üblichen" heftigen Stiche im linken Fuß spürbar.

    Bezüglich Wassergymnastik bin ich froh, dass ich dort inzwischen schon ein paar Frauen ganz gut bzw. ein bisschen kenne (z. B. halt auch die Frau, die mich am Donnerstag angerufen hat, aber auch die Frau, mit der ich übers Internet hin und wieder Kontakt habe). Wie ich von beiden schon gehört habe, sind in den Gruppen mehrere neue Teilnehmer/Teilnehmerinnen. Zum einen natürlich positiv, damit die Gruppen, die Wassergymnastik bestehen bleiben kann und nicht im Laufe der Zeit "mangels Teilnehmer" aufgelöst werden muss (was wirklich schade wäre). Aber neuen Menschen gegenüber bin ich anfangs nunmal immer total still und zurückhaltend. Bei einzelnen Personen geht es noch, damit komme ich immer mal wieder ins Gespräch, aber in Gruppen (dazu noch in "unbekannten" Personen) habe ich echte Probleme und traue mich dort zum Teil dann auch gar nicht hin (für meinen Start in diesem Schwimmverein, für die erste Überwindung, habe ich ja auch mehrere Monate gebraucht). Ich weiß jetzt schon, dass mir dieser "neue Start", die erste Überwindung dann wieder sehr schwer fallen wird (auch wenn ich mich wirklich darauf freue, wenn ich damit endlich weiter machen kann). Ja, ich bin wirklich froh darüber, dass es dort mehrere Frauen gibt, einschließlich der Gruppenleiterinnen und auch bei den älteren Frauen in der ersten Gruppe, mit denen ich mich gut verstehe, mit denen ich immer wieder gut ins Gespräch komme, die mich dabei (auch bei "Gruppensachen") immer wieder mitziehen. Ansonsten würde mir der Neustart dann wahrscheinlich noch schwerer fallen. Aber so werde ich mich dann in erster Linie dann halt auf die Frauen "konzentrieren", die ich schon relativ gut kenne und mit denen ich mich gut verstehe.

    Ernährung:
    11 Uhr 1 Brötchen mit Wurst.
    17 Uhr Schnitzel "Wiener Art", Pommes, Gemüse (Blumenkohl und Broccoli) mit Soße Bernaise. Als Nachtisch ein kleiner Apfelpfannekuchen mit Vanille-Eis (super, super lecker!!).

    Am Samstag Mittag hatte ich 72,6 kg. Jetzt will ich erstmal wieder aufpassen (eine Woche sündigen nach dem guten Ergebnis, 70,9 kg, hat jetzt wirklich gereicht). Rund um Weihnachten möchte ich mir mal wieder einen Schoko-Weihnachtsmann und einen "Puhmann" (einen Stutenmann) gönnen und bis Ende Januar möchte ich dann unter 70 kg sein (wir haben 68 kg vereinbart). Bis dahin müsste ich das eigentlich schaffen.

  • Freitag, 17. Oktober 2014

    Der Freitag war ein ziemlicher Chaos-Tag, aber immerhin ist die Küche wieder drin:

    Der Maurer/Fliesenleger, der am Donnerstag das Loch in der Küche zugemacht hat (Termin war um 11 Uhr, er war um 11.50 uhr hier), gab uns zwei Terminvorschläge. Um 11 Uhr und um 9 Uhr. Da wir mit dem Schreiner (Kücheneinbau) bereits etwa 12 Uhr vereinbart hatten, sagten wir dann zu dem Maurer/Fliesenleger, dass er bereits um 9 Uhr kommen solle, auch falls er dann später kommt, dann würde alles nicht so knapp werden.

    Wir sind dann also um 8 Uhr aufgestanden und haben auf ihn gewartet.....

    Ja, aber so ist das nunmal mit Handwerkern, zumindest mit manchen Handwerkern. Wenn man sich auf sie verlassen muss, dann ist man verlassen...!!!

    Als er um 10 Uhr noch nicht da war, rief ich die Assistentin unserer Verwalterin an (die erst nächste Woche aus dem Urlaub kommt). Ich bat sie um "Vermittlung", da der Schreiner in zwei Stunden die Küche ja schon wieder einbauen würde.

    Sie bekam von dem Maurer/Fliesenleger dann die Antwort, dass er mit uns ausgemacht hätte, dass wir ihn um 9 Uhr anrufen sollen und einen Termin ausmachen sollen..... Da wir ihn jedoch um 9 Uhr nicht angerufen hätten, ging er davon aus, dass es sich erledigt hätte, dass wir kein Interesse (an den Fliesen) oder keine Zeit gehabt hätten. Deswegen hätte er einen anderen Kunden vor uns bevorzugt.....

    Wir waren hier beide auf über "180", sauer ohne Ende und wurden beide immer lauter. Der Maurer gab uns dann etwa 17/18 Uhr (also Freitagnachmittag) als neuen Termin. Ja, aber die Küche sollte ja schon um 12 Uhr eingebaut werden...

    Es wurde dann ein sehr hitziges und lautes Gespräch mit der Assistentin. Wir hätten dann ja übers Wochenende auf die Küche verzichten müssen, das Chaos in unserer Wohnung wäre geblieben (die Küchenschränke standen ja im Wohnzimmer) und wer weiß, wann der Schreiner nächste Woche Zeit für uns gehabt hätte.

    Die Assistentin bestand darauf, dass erst die Fliesen rein müssten, bevor die Küche aufgestellt werden kann. Meinem Freund ist dann der Kragen geplatzt. Er schnappte sich den Schrank, der vor die Fliesen kommt, brachte ihn in die Küche und stellte ihn auf den richtigen Platz. Er meinte dann laut (das Telefon hielt ich in der Hand), So, der Schrank bleibt dort jetzt stehen (die fehlenden Fliesen hinter dem Schrank sieht kein Mensch), gleich (beim Schreiner) kommt der Rest noch in die Küche und wenn wir hier irgendwann mal wieder ausziehen werden und unsere Küche raus kommt, dann können sie gerne den Rest noch Fliesen (50 x 30 cm Fläche), aber vorerst hätte sich die Sache mit dem Fliesenleger für uns erledigt.... Er meinte dann zu mir, dass ich auflegen soll, eine weitere Diskussion mit der Assistentin würde jetzt eh nichts mehr bringen.... (Ich habe dann auch aufgelegt).

    Mein Freund meinte dann, dass ich besser noch beim Schreiner anrufen solle, den Termin für 12 Uhr nochmals bestätigen solle, was ich dann auch gemacht habe. Das war auch gut so. Der Schreiner (er war immerhin pünktlich hier, um 12.05 Uhr) hat uns später dann erzählt, dass die Assistentin ihn angerufen und den Termin abgesagt hätte, solange die Fliesen nicht an der Wand wären, bräuchte er gar nicht zu uns zu kommen.

    Aufgrund der ganzen Situation waren wir beide aufgeregt ohne Ende. Keiner konnte ruhig sitzen, wir flitzten beide ständig total unruhig von einem Zimmer ins andere. Wir zahlen hier 1.000 Euro Miete, der Maurer lügt uns an (lässt einfach den 9 Uhr Termin fallen) und wir sollen deswegen die Leidtragenden sein und tagelang auf die Küche verzichten? Unser Urlaub war eh anders geplant. Wir hatten uns so auf Tagesausflüge gefreut, wollten eigentlich noch nach Koblenz und Königswinter fahren, aber dank der Handwerker, für die wir ständig springen müssen, waren ja alle Planungen hinfällig. Jetzt wollten wir wenigstens noch vor dem Wochenende die Küche wieder haben. Wie gesagt, das Loch (das ja schon zugemauert ist) befindet sich direkt oberhalb vom Boden, die fehlenden Fliesen hinter dem Schrank sieht, solange wir hier wohnen und die Küche drin ist, kein Mensch mehr.

    Wir waren dann wirklich total erleichtert, als der Schreiner um 12.05 Uhr in der Türe stand (haben ihm auch gutes Trinkgeld gegeben, dass auf ihn zumindest Verlass ist). Er rückte erst nochmals kurz den Schrank zur Seite (den mein Freund dorthin gestellt hatte) und meinte dann, dass es genug Wohnungen gibt, in denen die Fliesen eh nicht bis nach unten gehen würden. Er sah sich das "Loch" an, meinte direkt, dass es fachgerecht zugemacht worden ist, dass er jetzt mit der Küche beginnen würde. Er ist wirklich sehr gut und hat professionell gearbeitet. Nach rund 1,5 Stunden war alles perfekt drin (einschließlich aller Anschlüsse, Herd und Wasser). Zwischendurch kam tatsächlich die Assistentin vorbei, darum hat mein Freund sich dann gekümmert, hat an der Türe mit ihr gesprochen. Der Schreiner hat ihr gegenüber dann nochmals bestätigt, dass alles in Ordnung ist, dass das Loch richtig zu sei und dass er bereits mit dem Einbau der Küche begonnen hat.

    Ja, alles in allem war dieser Tag wirklich mega aufregend. Aber wir sind beide trotzdem total froh darüber, dass die Küche jetzt wieder drin ist, dass dort jetzt wieder alles so schön wie vorher aussieht. Mein Freund fing dann erstmal mit dem großen Putzen an. Den Boden, aber auch die Schränke wegen der ganzen Fingerabdrücke. Ich habe dann alles "zusammen gesucht" (von verschiedenen Schränken und Regalen in Wohnzimmer und Diele) und habe es in die Küche gebracht. Mein Freund hat dort dann wieder alles eingeräumt (weil ich an die Hängeschränke nicht dran komme, dafür einen Hocker brauche, dieses Hoch und Runter mit meinem Fuß im Moment aber vermeiden möchte).

    "Zur Feier des Tages" gab es abends dann richtig leckeres Essen, Fisch, also Seeschollen-Filet, den er frisch in der Pfanne gemacht hat, dazu Bratkartoffeln und aus der Mikrowelle als Nachtisch einen kleinen Schokokuchen (so eine Fertigmischung). Den haben wir uns beide dann nach der ganzen Aufregung gegönnt.

    Ja, auch wenn der Tag seelisch sehr hart verlaufen ist, ich bin wirklich total glücklich darüber, dass die Küche wieder drin ist, dass alles richtig funktioniert (der Ofen und die Wasseranschlüsse) und dass wir bereits alles wieder eingeräumt haben.

    Abends saßen wir dann gemütlich zusammen und haben auf MDR die Musiksendung mit Maxi Arland geguckt, die total klasse war, mehrere tolle Sänger und schöne Lieder (das ist halt unser Geschmack!!).

    Ja, und Nachmittags bin ich, so aufgedreht wie ich war, mit dem Sortieren dann noch ein gutes Stück voran gekommen (und nebenbei die Wäsche, einschließlich alles aufzuhängen). Zwei Kartons habe ich geschafft und einige weitere "einzelne" Sachen.

    Abends (als wir dann vor dem Fernseher saßen) konnte ich dann allerdings kaum noch Laufen. Die Schmerzen zogen immer mehr in die Wade, ich konnte kaum noch auftreten. Zur Stärkung der Achillessehne wird einem ja eine Übung empfohlen, auf den Zehenspitzen stehen und leicht auf und ab zu rollen, zu "wippen" (also Spannung auf die Ferse zu bringen). Das habe ich nur ganz leicht versucht (habe auf eine leichte Linderung bzw. Besserung gehofft). Dabei hatte ich so einen heftigen Stich in Ferse und Wade, das hielt ich nicht aus, das habe ich sofort wieder abgebrochen. Ohne Rücksprache (also Untersuchung) mit meinem Arzt mache ich jetzt gar nichts mehr, will ich jetzt keine "Dummheiten" machen, es noch mehr verschlimmern (noch mehr Schmerzen bekommen).

    Jetzt freue ich mich erstmal auf Samstag. Zuerst gehen wir Mittags in die Stadt (Schmerzen habe ich ja eh immer, auch beim ruhigen Sitzen, bei längerem Laufen wird es immer intensiver, aber ich will mich nicht zu sehr auf die Schmerzen "konzentrieren", will mich weiterhin so gut es geht ablenken) und abends gehen wir mit der Familie meines Freundes dann Essen. Darauf freue ich mich schon total. Das ist ja immer total schön. Dabei bekomme ich dann viel Ablenkung und auch ganz bestimmt einiges zu Lachen (das brauche ich auch mal wieder!!).

    Ernährung:
    8 Uhr 1 Scheibe Brot mit Ei, 1 Scheibe Toast mit Wurst.
    14 Uhr ein paar Butterplätzchen.
    20 Uhr Seeschollen-Filet mit Bratkartoffeln und einem kleinen (in einer großen Tasse) Schokokuchen.

  • Donnerstag, 16. Oktober 2014

    Am Donnerstag habe ich mich so richtig darüber gefreut,

    - dass es nach der jetzigen Terminplanung so aussieht, dass wir die Küche am Freitag Mittag, also noch vor dem Wochenende, wieder fertig, also eingebaut bekommen werden.

    Am Donnerstag wollte der Maurer um 11 Uhr kommen, um das Loch in der Küche zuzumachen. Er kam dann gegen 11.50 Uhr und brauchte dafür etwa eine halbe Stunde. Im Grunde machte er eine Platte davor und dichtete den Rand dann ordentlich ab.

    Mir wurde gesagt, dass das Loch nur zugemacht werden müsse, dann könne die Küche wieder rein. Deswegen hatte ich bereits beim Schreiner angerufen, dort auf Band gesprochen, dass er die Küche am Freitag wieder einbauen könne. Der Maurer meinte dann aber, dass er diesen Bereich auch noch fliesen müsse, hätte dafür aber frühestens Freitag Nachmittag oder am Montag Zeit. Da ich aber dem Schreiner bereits für Freitag Bescheid gesagt hatte, habe ich den Fliesenleger "unter Druck gesetzt", schnellstmöglich fertig zu werden, also bevor die Küche am Freitag Mittag wieder eingebaut wird. Aber woher sollte ich als Laie wissen, wie das alles läuft, worauf ich noch Rücksicht nehmen müsste? Daraufhin schob der Maurer uns dazwischen, kommt jetzt am Freitag morgen (fängt bei uns dann sozusagen an) und der Schreiner (er rief mich Nachmittags an) kommt Mittags, um die Küche einzubauen. Ich kann noch gar nicht glauben, dass es wirklich klappen könnte, dass wir dieses ganze Thema am Freitag Mittag, also noch vor dem Wochenende, erledigt haben. Ich glaube es allerdings erst, wenn es soweit ist und die Küche wieder richtig steht.

    - dass wir jetzt ein Bankschließfach haben.

    Darüber haben wir schon länger nachgedacht. Wir haben halt mehrere Wertgegenstände, auch Sachen, die wir geerbt haben. Bis jetzt ist zwar noch nie was passiert, aber im Grunde hat wohl jeder Mensch Angst vor Einbrüchen und auch Feuer, dass alles vernichtet werden könnte. Heute Nachmittag gingen wir deswegen mal spontan zur Bank und haben uns erkundigt. Schließfächer sind rar und in den meisten Filialen über Jahre vermietet. Wir hatten dann Glück und haben ein Fach (das letzte in dieser Filiale) bekommen. Wir haben es für uns beide gemacht, jeder hat einen Schlüssel und jederzeit Zugriff darauf. Diese ganze Situation, als uns der Mitarbeiter durch den Tresorraum geführt hat und alles erklärt hat, das war für mich mega aufregend. Er war super nett und locker und hat uns alles sehr gut mit Beispielen erklärt (wie dort alles läuft und worauf wir achten sollen). Dieses Schließfach ist dann auch meine Rente, meine "Absicherung" für die Zukunft (auch Sparbücher usw.), da wir ja nicht verheiratet sind. Es beruhigt mich wirklich unwahrscheinlich.

    - dass wir dabei auch erfahren haben (von diesem netten Mitarbeiter), wie es heutzutage mit Kleingeld läuft.

    Wir haben immer Kleingeld ohne Ende. Mein Freund zahlt immer mit "großem Geld", hat nie die Geduld, mit Kleingeld zu zahlen. Ich mache immer die kleineren Einkäufe, auch Zeitungen usw., bekomme dafür immer das Kleingeld. Aber so viel Kleingeld, wie wir immer haben, so viele kleine Einkäufe habe ich gar nicht. Eine Zeitlang hatte ich immer alles bei mir, zum Teil auch auf mehrere Portemonees aufgeteilt. Meine Handtasche wurde immer schwerer, das Gewicht ging total auf meine Schultern. Inzwischen lasse ich die 1 und 2 Cent-Münzen direkt zu Hause (das sind schon wieder einige). Und es kommen ja immer wieder neue dazu.

    Er hat uns heute, während des Rundgangs durch die Bank, dann mit Beispielen erklärt, was wir damit am besten machen können. Früher musste man es ja rollen, Kontonummer drauf schreiben, dann wurde es darauf gutgeschrieben. Das ist heute völlig anders. Gerollt wird gar nichts mehr (und wenn, dann in der Bank sofort wieder geöffnet). Im Grunde kann man es das ganze Jahr über abgeben. Eine Maschine zählt alles und für 3 Euro Bearbeitungsgebühr (also muss der Betrag sich lohnen) dann dem Konto gutgeschrieben. Oder aber in der Woche ab 30. Oktober. Dann ist nicht "Weltspartag", sondern "Weltsparwoche". Dann kann man eine Woche alles Kleingeld einzahlen (was viele machen, ein Jahr lang sammeln) und alles wird ohne Bearbeitungsgebühr dem Konto gutgeschrieben. Einen speziellen Beutel, den man dafür braucht, hat er uns dann auch direkt mitgegeben. Das fanden wir sehr gut, bei unserem vielen Kleingeld wird sich das ganz bestimmt lohnen.

    - als mich abends eine sehr liebe Frau von der Wassergymnastik, mit der ich schon mal Essen war, angerufen hat, wie es mir gehen würde, wann ich wieder zur Wassergymnastik kommen würde.

    Darüber habe ich mich total gefreut, habe damit absolut nicht gerechnet. Sie würden wieder einplanen Essen zu gehen, ob ich wieder mitkommen würde. Ich habe sofort zugesagt und wir haben uns dafür verabredet (schon mal unverbindlich einen Termin festgemacht, den wir dann in Kürze festmachen wollen). Damit, dass sie mich dafür einplanen und fragen, auch wenn ich nicht ins Schwimmbad komme, habe ich wirklich absolut gar nicht gerechnet (ich dachte, "aus den Augen, aus dem Sinn....."). Bis jetzt haben wir uns immer während der Wassergymnastik verabredet.

    Mein Fuß war heute wieder super heftig (sie konnte es deswegen auch verstehen, dass ich im Moment nicht ins Schwimmbad komme, dass ich Angst habe, im Wasser zu viele Bewegungen zu machen und dass ich danach gar nicht mehr laufen kann). Morgens hatte ich zunächst nur leichte Schmerzen, ein leichtes Ziehen in der Ferse (während ich ruhig im Wohnzimmer saß und auf den Maurer gewartet habe, der das Loch in der Küche zugemacht hat). Als er weg war, sind wir Einkaufen gefahren (auch zur Bank usw.). Umso mehr ich gelaufen bin (so viel war es gar nicht, im Alltag laufe ich sonst viel mehr), umso heftiger wurde es. Die Stiche in der Ferse wurden immer schlimmer, zogen immer heftiger bis in die Wade, bis ich mal wieder kaum noch auftreten konnte. Das ganze Gelenk tat wieder weh, ich konnte den Fuß nicht mehr abrollen, war so heftig am Humpeln, bis der rechte Fuß schließlich auch heftig weh tat (von der Fehlbelastung bzw. dem Schongang). Eigentlich wollte ich abends noch Haushalt machen, Wäsche sortieren, aber ich habe kaum noch was geschafft, lag nur noch auf der Couch (zeitweise vor dem Computer) und Fuß schonen, möglichst ruhig halten (wir haben zusammen Fernsehen geguckt). So waren die Schmerzen erträglich ("nur noch" ein kräftiges Ziehen im Gelenk, aber nicht mehr die heftigen Stiche).

    Die Frau von der Wassergymnastik hat mir allerdings auch Vorwürfe gemacht, weil ich damit überhaupt so lange gewartet habe. Wenn man längere Zeit Schmerzen hat, so schlecht laufen kann, dann wartet man doch nicht Wochen oder Monate, bis man endlich zum Arzt geht. Ja, aber meine Angst vor Ärzten ist nunmal leider verdammt groß. Im Grunde mache ich es für "Andere", weil es mir manche nicht so wirklich glauben, dass ich wirklich große Schmerzen habe, dass ich es "übertreiben" würde. Auch wenn ich mich mit meinem Trainer total gut verstehe (worüber ich wirklich total froh bin, weil ich das Training bei ihm ansonsten wirklich vergessen könnte), ihm gegenüber fühle ich mich wirklich zum Teil wie eine "Simulantin". Und nach dem Gespräch in der letzten Woche, auch um ihm zu "beweisen", dass ich wirklich Schmerzen habe, dass ich es mir nicht einbilde, habe ich mich dann halt durchgerungen, dass ich damit endlich zum Arzt gehen will (wenn er am Sonntag mit Ausfallschritten oder Laufen auf der Stelle kommt, dann werde ich auf jeden Fall "streiken", das werde ich ganz bestimmt nicht machen). Ich wollte ja eigentlich schon in dieser Woche zum Arzt gehen, ihm beim nächsten Training eine Diagnose sagen können (zumindest den Verdacht des Arztes), aber mein Arzt ist ja leider im Urlaub, erst ab Montag wieder da. Das Training will ich für Rücken und Arme auf jeden Fall durchziehen (ein paar Übungen für die anderen Bereiche kann nach einer Woche Pause ganz bestimmt nicht schaden), aber immerhin kann ich ihm dann ja sagen, dass ich am nächsten Tag ganz bestimmt zum Arzt gehen werde. Ohne Diagnose werde ich den Fuß ganz bestimmt nicht mehr übermäßig beanspruchen (auch jetzt habe ich wieder ein heftiges Hämmern im Gelenk, das in die Wade hochzieht).

    Für die Strecke bis zum Schwimmbad, wo auch meine Haltestelle ist (rund 700 Meter zu Fuß), brauche ich normal 8 bis höchstens 10 Minuten. Dafür habe ich jetzt mehrmals 20 bis 30 Minuten gebraucht, Schritt für Schritt, weil ich kaum Auftreten konnte. So kann es wirklich nicht weiter gehen. Jeder Schritt ein heftiger Stich.

    - als ich heute Abend die Urlaubsfotos auf den Computer kopiert habe. Sie sind sehr schön geworden, viele schöne Erinnerungen. Mit einem USB-Stift habe ich sie dann kopiert, auf dem alten Computer verkleinert (das Programm bekomme ich nicht auf das neue Laptop) und dann schon mal einen Teil der schönsten Fotos ins Internet gesetzt. In den 2,5 Tagen haben wir 41 Fotos gemacht (ein guter Schnitt in dieser kurzen Zeit, im Grunde nur an 1,5 Tagen, da wir am Montag, als es so geregnet hat, keine Fotos gemacht haben). Über diese schönen Fotos habe ich mich sehr gefreut.

    Ernährung:
    10 Uhr 1 Scheibe Brot mit Ei, 1 Scheibe Toast mit Wurst.
    17 Uhr 1 Erdbeer-Quark.
    20 Uhr 1 "Brezel" (also in Brezel-Form) aus Stuten (also praktisch wie ein "Stutenmann", aber passend zum Oktoberfest als Brezel). Das haben wir in der Bäckerei gesehen, mein Freund hat es mir dann als "Seelentröster" geholt (weil ich schon wieder so am Humpeln war). Den habe ich mit etwas Butter gegessen. Das war so mächtig, dass ich danach dann nichts weiteres mehr gegessen habe.

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