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  • Sonntag, 31. August 2014 (Sport)

    Heute war ich glücklich bzw. habe ich mich darüber gefreut,

    - dass mein Freund mich wegen des unbeständigen Wetters zum Training gefahren hat (und auch wieder abgeholt hat). Er hatte eigentlich gar keine Lust, wäre am liebsten gemütlich liegen geblieben, hat mich dann aber dennoch gefahren.

    - als ich auf dem Weg zum Training (vor dem Schwimmbad) eine schöne Begegnung mit einem Hund (Schäferhund) hatte. Der Mann kam mit seinem Hund in meine Richtung. Er sprach den Hund mehrmals an, dass er stehen bleiben solle, aber der Hund kam direkt auf mich zu, direkt mit seinem Köpfchen an mein Bein und schaute mich total lieb an. Der Mann entschuldigte sich sofort dafür, ich musste jedoch lachen und als der Hund dann um mich herum ging, ganz nah an meinen Beinen vorbei, da konnte ich nicht anders und habe ihn kurz über den Rücken gestreichelt.

    Ja, ich übe auf Hunde irgendwie eine "magische Anziehungskraft" aus. So ähnliche Situationen, dass fremde Hunde direkt auf mich zukommen, direkt an meine Beine und gestreichelt werden wollen, die hatte ich in den letzten Jahren (hier in den umliegenden Parks) schon sehr, sehr oft. Mein Freund nennt mich deswegen seit Jahren die "Hundeflüsterin". Auch wenn er direkt neben mir ist, die Hunde kommen dennoch immer direkt auf mich zu, beachten ihn gar nicht.

    Ich kann gar nicht glauben, dass ich früher (bis vor wenigen Jahren, als wir in diesen Stadtteil mit den vielen Parks gezogen sind) eine totale Angst vor Hunden hatte. Zum Teil, bei so großen Hunden, schon eine panische Angst. Diese Angst habe ich hier im Laufe der letzten Jahre mit vielen sehr lieben und zutraulichen Hunden (wo die Besitzer natürlich immer dabei waren und mir versichert haben, dass die Hunde total lieb wären und ganz bestimmt nicht beißen würden) überwunden.

    Als Kind hatte ich gar keinen Bezug zu Tieren. Meine erste Katze bekam ich mit etwa 10 Jahren. Mit etwa 6 Jahren hatte ich zunächst den Vogel (den Wellensittich) und fast zeitgleich auch die Mäuse, die Tanzmäuse. Aber bis dahin konnte ich (als ich jünger war) mit Tieren nichts anfangen.

    Ich muss etwa 3 oder 4 Jahre gewesen sein (so ungefähr), da waren wir bei Bekannten zu Besuch. Sie wohnten etwas entfernt, sehr ländlich, mit großem Haus, Garten und Schäferhund. Ich hielt mich von diesem Hund zurück, ich war ja schließlich noch sehr klein und dieser große Hund war mir nicht so "geheuer". Die Bekannten haben auch mit aufgepasst, dass er mir nicht zu nahe kommt.

    Meine Mutter hat gar keine Angst vor Tieren, weder vor großen Hunden, Katzen noch sonstiges (das heißt, vor Spinnen, egal welche Größe, hat sie bis heute panische Angst, das ist aber auch das einzigste). Unsere Bekannte hat sich mittags im Garten um die Wäsche gekümmert, davon lagen dort noch die Wäscheklammern. Meine Mutter nahm sich eine Klammer und spielte damit mit dem Hund Werfen und Fangen. Der Hund tobte mit dieser Wäscheklammer durch den ganzen Garten (er war sehr verspielt). Dann landete diese Klammer direkt auf dem Fuß meiner Mutter und der Hund holte sie sich dort weg.

    Meine Mutter gehört nicht zu der Sorte, die bei Schmerzen großartig schreit oder stöhnt, sie wird dann nur total still und blass. Sie wurde dann immer stiller und wir fragten, was los sei. Sie war dann nur dran, "Mein Fuß, der Hund, mein Fuß". Dann haben wir erstmal gemerkt, was passiert ist. Der ganze Fuß und drum herum war alles voller Blut. Der Hund war, als er die Klammer geholt hat, mit den Zähnen in den Fuß geraten. Als ich das ganze Blut sah, da war es bei mir aus. Ich kann ja eh kein Blut sehen, das konnte ich noch nie. Ich fing sofort an zu weinen und konnte mich nicht mehr beruhigen.

    Unsere Bekannte schnappte sich dann meine Mutter, erst ein paar Handtücher um den Fuß gewickelt, ab ins Krankenhaus (mit dem Auto, nicht mit dem Krankenwagen), dort musste es dann genäht werden. Mein Vater, unser Bekannter und sein Sohn (in meinem Alter) haben sich dann um mich gekümmert, haben mich total abgelenkt, bis ich mich wieder etwas beruhigt habe. Der Hund wurde in ein Zimmer gebracht, weg aus meinem Blick, weil ich jedes Mal, wenn er in meine Nähe kam, wieder anfing zu weinen.

    Ja, und diese Angst vor Hunden behielt ich dann die nächsten rund 40 Jahre. Wenn ein Hund in meine Nähe kam, dann bekam ich sofort Angst, totale Panik und konnte die Tränen kaum zurück halten. Aber umso öfter dann die Hunde im Park direkt auf mich zu kamen, vor mir stehen blieben, mich am Bein berührten und dabei so lieb anguckten, umso mehr verlor ich die Angst. Ich frage dann jedes Mal erst nach, ob der Hund beißt, bekomme aber jedes Mal die gleiche Antwort, dass ich keine Angst haben muss, dass es ein ganz lieber Hund sei. Ich wurde dann mutiger und habe angefangen, die ersten Hunde auch mal über den Rücken, später auch mal über den Kopf zu streicheln.

    Ja, und im Laufe der letzten 6 Jahre, in denen wir in diesem Stadtteil wohnen, habe ich mich halt so richtig an Hunde gewöhnt und es macht mir gar nichts mehr aus. Mein Freund muss immer noch lachen, wenn wir spazieren gehen und die Hunde weiterhin direkt auf mich zukommen, vor mir stehen bleiben, mich mit Pfote oder dem Kopf an den Beinen berühren. Ich habe keine Ahnung, was die Hunde so sehr an mir lieben, weshalb ich sie immer wieder "magisch" anziehe (Grins). Ja, es ist schon schön, wenn man es schafft, manche Ängste im Laufe seines Lebens in den Griff zu bekommen.

    - als ich beim Training war. Das war wieder total gut, zum Teil aber auch mächtig anstrengend.

    Heute waren wieder mehrere Übungen dabei, die für den Rücken waren. Heute Nachmittag und Abend hatte ich heftige Rückenschmerzen im LWS-Bereich, also ich würde es schon als Muskelkater bezeichnen. Heute Nachmittag kann ich mich wirklich nur gerade bewegen, also beim Bücken gerade runter gehen. Sobald ich den Rücken etwas krumm mache, mich also spontan nach vorne beugen will, habe ich ein heftiges Ziehen im LWS-Bereich und mache den Rücken sofort wieder gerade (dann sind die Schmerzen sofort wieder weg).

    Es war heute ein harter Block dabei, den wir sogar drei Mal durchgezogen haben. Zuerst im Ausfallschritt, das hintere Bein unter Spannung gestreckt anheben, etwas oben halten. Das ging unwahrscheinlich in den Rücken, dabei hatte ich dort schon ein heftiges Ziehen (ich nehme an, dass der Muskelkater von dieser Übung ist).

    Dann folgten Kniebeugen, möglichst tief, bei denen ich mich am Theraband (zum Stabilisieren) festhalten konnte. Das andere Ende vom Band hielt er dabei fest. Dabei war ich anfangs innerlich total angespannt. Ich sollte die Spannung des Bandes nutzen, mich sozusagen etwas nach hinten fallen lassen, mich total auf die Beine konzentrieren. Das konnte ich anfangs jedoch nicht. Nicht wegen ihm (dass er das Band dabei festhalten würde, da war ich mir absolut sicher), aber wegen der Spannung des Bandes an sich. Es gibt verschiedene Therabänder, manche sind sehr stramm, andere sehr laff und super dehnbar (wie ein ausgeleiertes Gummiband). Ich konnte anfangs nicht abschätzen, wie stabil dieses Band ist und habe versucht, die gerade Haltung aus eigener Kraft zu halten, also mit geradem Rücken so tief wie möglich runter zu gehen. Auch das ging unwahrscheinlich in den unteren Rücken (diese extreme Spannung). Er machte mir jedoch mehrmals Mut, dass ich mit dem Oberkörper weiter nach hinten gehen soll, die Spannung des Bandes dabei mehr ausnutzen sollte. Beim zweiten und dritten Durchgang ging es dann viel besser, dabei lag die Spannung dann wirklich auf den Beinen. Ja, aber auch von diesem ersten Durchgang merkte ich den Rücken sehr heftig.

    Dann folgten noch Übungen im Stehen, mit geradem Rücken vorbeugen und mit den Armen (mit Hanteln) arbeiten (die Arme seitlich möglichst hoch, also die Schulterblätter zusammen). Dabei achtete er auch genau darauf, dass mein Rücken dabei total gerade blieb. Ja, und diesen Block (jede Übung mit einigen Wiederholungen) mit drei Durchgängen. Ich bin mir sicher, dass dieser Muskelkater im unteren Bereich davon kommt.

    - dass ich einen Block für die Arme so gut geschafft habe. Ich bin mir sicher, dass ich es nur dadurch so gut geschafft habe, weil ich diese Übungen hier zu Hause schon so oft geübt habe. Erst richtige Liegestütze (3 Stück), dann einige Liegestütze auf den Knien. Danach auf den Rücken und die Hanteln wie auf der Hantelbank nach oben drücken. Ich sollte es 16 Mal machen. Hier zu Hause habe ich es in letzter Zeit immer 11 mal gemacht. 5 Mal mehr mussten doch auch zu schaffen sein. Ich wurde dann zwar immer langsamer, war bei jeder Wiederholung konzentrierter, wollte es irgendwie schaffen und habe es dann auch geschafft. Darüber habe ich mich dann wirklich gefreut, dass ich es so gut hinbekommen habe.

    - dass ich ihn ENDLICH auf das Thema Musik angesprochen habe. Ich weiß nicht, wie viele Wochen, oder eigentlich schon Monate ich dieses Thema vor mir hergeschoben habe. Natürlich ist Musik eine totale Geschmackssache. Im Hintergrund läuft immer 1Live, wobei sie während unserer Trainingszeit immer mehr Reportagen und Gespräche als Musik senden. Die Musik ist dort zu manchen Zeiten fast schon Nebensache. Ja, aber gerade während des Trainings wäre mir Musik viel lieber, als mir solche Gespräche anzuhören.

    In der letzten Woche habe ich mir wieder mehrere gute Lieder (schnelle deutsche Schlager) von Amazon runter geladen, habe sie auf meinen MP3-Player gespielt, höre sie jetzt immer auf dem Weg zur Arbeit. Während des heutigen Trainings habe ich mir dann mehrmals sein Radio angeguckt, konnte aber spontan keine Möglichkeit sehen, dort einen USB-Stift anzuschließen. Bei der Wassergymnastik haben wir z. B. so ein Radio, wofür die Gruppenleiterinnen immer einen USB-Stift mit den entsprechenden schnellen Liedern fürs Training mitbringen.

    Gegen Ende des Trainings, nachdem bei 1Live heute mal wieder kaum Musik lief, sondern nur Gespräche geführt worden sind, habe ich ihn dann einfach mal gefragt, ob man an diesem Radio eigentlich so einen USB-Stift anschließen könne, wovon ich eigentlich nicht ausgehe. Bei diesem Radio geht es zwar nicht, aber ich habe mich trotzdem darüber gefreut, dass er überhaupt darauf eingegangen ist, dass er sich nach einer solchen Möglichkeit mal umsehen wird. Nachdem wir bis jetzt beim Training (also seit rund 2,5 Jahren) immer "seine" Musik gehört haben, wäre es halt mal schön, wenn ich dabei auch mal meine Musik hören könnte (worauf ich hier auch immer Fahrrad fahren).

    - als wir am Ende des Trainings den Termin für meinen Geburtstag vereinbart haben. Ich fand es so "drollig", als er diesbezüglich anfangs total gezögert hat, ob ich das Training an meinem Geburtstag wirklich durchziehen will.

    Meine Geburtstage sind halt längst nicht mehr so wie früher. Als Kind und Jugendliche war es immer schön, mit Verwandtschaft (die alle längst verstorben sind) und mit meinen Schulfreundinnen. Ja, aber das ist halt lang her. Ich werde normal Arbeiten gehen, danach zum Training und abends dann wieder hier vor dem Computer sitzen. Mein Freund hat Spätschicht (so wie jedes Jahr an meinem Geburtstag), bis er kommt, werde ich mir die Zeit dann im Internet (wahrscheinlich mit Musikvideos) vertreiben. Den Geburtstag holen wir dann nach (so wie jedes Jahr). Für Freitag Abend planen wir einen gemeinsamen Ausflug (darüber werde ich hier dann später schreiben) und Samstags wollen wir dann mit seiner Familie (also seiner Schwester, ihrem Mann und seiner Mutter) zusammen Essen gehen. Das wird ja auf jeden Fall immer sehr schön.

    Ja, aber am Geburtstag selber, das ist für mich fast schon zu einem "Depri-Tag" geworden. Nicht, weil ich dann ein Jahr älter werde, damit habe ich keine Probleme, aber weil mir an diesen Tagen halt immer wieder bewusst wird, wie sehr sich mein Leben verändert hat. Meine Mutter hat vorhin schon am Telefon abgesagt, dass sie abends dann nicht mehr kommen wird, mir nur noch telefonisch gratulieren wird (so wie auch in den letzten Jahren). Wir hätten uns ja gestern erst noch gesehen, es würde ja wohl "reichen", wenn wir uns dann im Oktober wieder sehen (wenn mein Freund und auch ihr Freund Geburtstag haben). Deswegen werde ich an meinem Geburtstag auch ganz bestimmt nicht auf das Training verzichten. Wenigstens nach der Arbeit noch meinem Hobby nachgehen (so wie letztes Jahr bei der Wassergymnastik), als den ganzen Abend alleine vor dem Computer zu verbringen.

    Auch wenn ich jetzt im Verein bin und ich mich mit den beiden Frauen etwas angefreundet habe, weiterhin mit ihnen Essen gehen werde (etwa einmal im Quartal, öfter treffen wir uns ja eh nicht), eine richtige Freundschaft ist das ja eh nicht. Über Geburtstage an sich haben wir uns dabei auch noch nie unterhalten, es geht dabei immer nur um allgemeine Themen, so wie Urlaube oder halt unseren Umzug, was wir dabei so erlebt haben. Aber richtig "privat" sind wir dabei noch nie geworden.

    Im Laufe des Nachmittages habe ich dann noch etwas im Haushalt gemacht, habe noch ein paar weitere Sachen sortiert. Außerdem haben wir gemeinsam mit ein paar Handgriffen die Wand, also die Fläche frei gemacht, so dass mein Freund morgen dann damit beginnen kann, auch meinen Kleiderschrank aufzubauen (damit ich auch mit meinen "Klamotten" mal ein Stückchen weiter komme).

    Ernährung:
    10 Uhr 3 Scheiben Toast (2 x Wurst, 1 x Ei).
    13 Uhr eine Flasche Diät- bzw. Eiweißdrink.
    15 Uhr Spinat mit Kartoffeln und Spiegeleier (wir hatten beide schon so einen Hunger).
    20 Uhr 1 Quark Erdbeere.

    Bewegung: Eine Stunde intensives Training, viel für die Arme (mit Hanteln und Liegestütze), für die Beine (mit Kniebeugen, Ausfallschritt usw.) und für den geraden Rücken.

  • Samstag, 30. August 2014

    Am Samstag habe ich mich darüber gefreut,

    - als ich auf der Waage war und gesehen habe, dass mein Gewicht wieder etwas runter geht. Aktuell lag es bei 72,8 kg. Darüber habe ich mich in diesem Moment sehr gefreut.

    - als ich meine Wind- und Regenjacke mit neuem Reißverschluss von der Änderungsschneiderei abgeholt habe.

    - als meine Mutter und ihr Freund wieder gegangen sind (Grins). Es war halt wieder sehr "Nerven aufreibend", weil ich mich für ein paar Sachen rechtfertigen musste (sie können halt immer noch nicht akzeptieren, dass ich erwachsen bin und mein eigenes Leben habe).

    - dass ich so mutig war und ihrem Freund auf seine nervigen Kommentare hin ein paar passende Antworten gegeben habe. Das kennen sie so nicht von mir. Ihrem Freund passte es auch nicht, dass ich so darauf reagiert habe und nach knapp einer Stunde war er bereits am drängeln, dass er endlich wieder fahren wolle, endlich wieder nach Hause wolle. Nach rund einer Stunde waren sie dann schon wieder weg.

    - dass ich mich wieder an den "Diät-Samstag" gehalten habe, was auch gut geklappt hat.

    - dass ich es abends noch geschafft habe, zumindest schon mal ein paar Sachen von meinem Freund (Sweat-Shirts mit langen Armen) zu falten und in seinen Kleiderschrank zu legen. So muss ich hier jetzt nach und nach weiter kommen. Mein Kleiderschrank ist schon fast fertig, also zumindest die Einzelteile davon. Die Schubladen hat er schon geleimt, sie stehen hier schon fertig im Wohnzimmer. Sobald ich die Ecke frei geräumt habe, was ich am Sonntag Mittag vor habe, fängt mein Freund dann damit an, den Kleiderschrank dort dann aufzubauen. So komme ich mit den ganzen Sachen dann Schritt für Schritt weiter.

    - als mein Freund mir abends ein "Yps-Heft", das mit den Urzeit-Krebsen geschenkt hat. Darüber haben wir so oft gesprochen, das interessiert mich, das möchte ich auf jeden Fall mal ausprobieren.

    - dass es meiner linken Ferse deutlich besser ging. Zeitweise habe ich es zwar gemerkt, aber die Intensität war nicht mehr ganz so heftig wie an den letzten Tagen. Jetzt habe ich Hoffnung, dass es schnellstmöglich wieder ganz weg geht. Obwohl, am letzten Wochenende war es auch schon viel besser (zeitweise fast schmerzfrei) und am Montag (und während der Woche) war es zeitweise wieder ganz heftig, wieder ganz heftige Stiche beim Laufen. Vielleicht ist es ja auch eine "Allergie gegen die Arbeit", die sich immer in der Woche stärker bemerkbar macht. Nein, das ist natürlich ein Scherz (Grins).

    - als ich mir abends, um mich von diesem Tag wieder etwas abzureagieren, noch ein paar Musikvideos angeguckt habe, mir auch noch ein paar Lieder für den MP3-Player runter geladen habe.

    Zum einen als "Erinnerung" an meinen Vater das Lied "Some broken Hearts", das eines seiner Lieblingslieder war. Meinen Vater und ihren jetzigen Freund kann man charakterlich nun wirklich nicht vergleichen, sie sind das totale Gegenteil. Ich finde das Lied auch sehr schön, das habe ich schon seit Jahren nicht mehr gehört (mein Vater kannte den Text damals auswendig):

    http://www.youtube.com/watch?v=lK3RXCBSkcE

    Dann das neue Lied von Michael Morgan, "Für immer nur du":

    http://www.youtube.com/watch?v=PSioX_Ifbt8

    Das neue Lied von Olaf Berger, "Du bist mein Stern":

    http://www.youtube.com/watch?v=hSxI9qzC-ho

    Ein bisschen in Erinnerungen schwelgen, Markus mit "Ich will Spaß", das finde ich immer wieder total gut (das ist nach wie vor mein Lieblingslied aus der "Neuen Deutschen Welle"):

    http://www.youtube.com/watch?v=uRzfre0qrJc

    Und dann noch was zum Lachen, Loriot auf der Rennbahn. Na, wo laufen sie denn und Ach, ist der Rasen schön grün. Das sind zwei absolute Kultsätze für mich.

    http://www.youtube.com/watch?v=7LgWlAUnW9w

    Eigentlich wollte ich abends noch Fahrrad fahren, zum einen mit den neuen Liedern auf dem MP3-Player aber auch, um die 72 kg mal stabiler zu halten (und natürlich auch weiter abzunehmen), aber das ging am Samstag nicht. Nach dem Sport muss ich immer duschen, aber ich kam nicht ins Badezimmer. Mein Freund hat starken Rohrreiniger geholt, den er ins Klo geschüttet hat. Das sollte mindestens 15 Minuten einwirken, er tat es jedoch mittags rein (bevor er zur Arbeit fuhr) und kümmerte sich dann erst wieder abends (gegen 22.30 Uhr) darum, als er wieder zu Hause war. Dieser Reiniger riecht sehr intensiv, man soll ihn nicht einatmen und dabei eigentlich gut lüften, was bei uns ja nicht geht (das Bad ist "innenliegend", also ohne Fenster). Ich sollte das Badezimmer den ganzen Tag über zu lassen, bin nur aufs Gäste-WC gegangen. Ich habe nur einmal kurz die Türe zum Badezimmer geöffnet, meine Mutter wollte mal kurz einen Blick dort reinwerfen, wie es dort jetzt aussieht, mit Duschkabine und Waschmaschine (das kannte sie ja noch nicht), da kam uns schon ein intensiver Geruch, so ähnlich wie starkes Chlor entgegen.

    Fahrradfahren gut und schön, aber danach mindestens 10 Minuten (duschen, abtrocknen, anziehen) diese intensiven Dämpfe einatmen, nein Danke, das Risiko war mir am Samstag dann einfach zu groß. Immerhin hat dieses "Zeug" ein bisschen gewirkt. Es ist zwar noch nicht wieder 100 Prozentig (mein Freund will es auf jeden Fall unserer Verwalterin melden), aber es läuft jetzt trotzdem wieder deutlich schneller als zuvor ab. Er hat abends dann die Belüftung im Badezimmer angemacht (diesen "Ventilator") und nach rund einer Stunde war dieser intensive Geruch dann wieder weg.

    Nun gut, am Sonntag habe ich ja eh Training und ab Montag, also 01. September, plane ich den Sport und auch das Fahren wieder regelmäßiger ein. Zum Glück ist mein Trainer darauf eingegangen, die nächste Kontrolle erst Ende September durchzuführen, dann habe ich jetzt noch rund 4 Wochen um zu kämpfen. Ab Montag ist er eh erstmal auf Klassenfahrt, dann fällt das Training also eine Woche aus.

    Ernährung:
    11 Uhr nur einen Becher Actimel.
    15 Uhr 1 Erdbeer-Joghurt.
    18 Uhr etwas Kraut- und Gurkensalat (was ich jedoch nicht so richtig vertragen habe, fertigen aus der Kühltheke, davon habe ich später heftige Bauchschmerzen bekommen).
    21 Uhr Hühnerfrikassee (aber OHNE Reis!!).

    Bewegung: Keine (weil ich nicht ins Bad gehen konnte, also danach nicht duschen konnte, Nein, das ist wirklich keine Ausrede, es war mir wirklich zu gefährlich, diese Dämpfe dabei dann einzuatmen).

  • Freitag, 29. August 2014

    Am Freitag habe ich mich darüber gefreut,

    - als ich von einer Frau aus meiner Gruppe Wassergymnastik angeschrieben worden bin, was los ist, warum ich nicht gekommen bin. Sie hätte mich vermisst. Darüber habe ich mich so richtig gefreut. Ich sehe mich gerade in Gruppen, so still wie ich dann immer bin, meistens als "Spaßbremse", wobei es dann eh nicht auffällt, ob ich überhaupt da bin oder auch nicht. Mit einzelnen Personen oder in kleinen Gruppen komme ich immer wieder gut ins Gespräch, dabei ergeben sich dann immer mal wieder gute Situationen und auch echt gute Sprüche, über die man so richtig lachen muss. Aber in Gruppen sieht das halt völlig anders aus. Da bin ich dann immer total überrascht, wenn es überhaupt auffällt, ob ich überhaupt dabei bin oder auch nicht.

    Es gab halt in meinem Leben schon so einige "Schlüsselerlebnisse", die sich total in meinen Kopf "gebrannt" haben, in denen ich völlig übersehen worden bin bzw. in denen es keiner registriert hat, ob ich überhaupt da bin oder halt nicht.

    Schon in der Schulzeit gab es im Laufe der Jahre so einige Situationen, in denen ich total "untergegangen" bin, was für mich zum Teil sehr hart gewesen ist. Das größte "Schlüsselerlebniss" war diesbezüglich die gute Mathearbeit. Das werde ich nie im Leben vergessen. Ich weiß nicht mehr, welches Thema das war. Ich habe tagelang mit meinem Vater Abend für Abend dafür geübt, bis ich die Abläufe dann endlich konnte. In Mathe war ich ja eh immer nur "Durchschnitt", hatte mit den ganzen Formeln so meine Probleme und konnte mich nur mit der Nachhilfe meines Vaters über Wasser halten. Im Unterricht kam ich meistens eh nicht mit, das ging für mich meistens zu schnell.

    Zu Beginn des Schuljahres habe ich mich immer nach hinten verdrückt, am liebsten in die letzte Reihe, mich hinter großen Mitschülern versteckt (was mit meinen 1,60 m meistens leicht gewesen ist). Im Laufe der Zeit kannten mich diesbezüglich jedoch ein paar Lehrer, gerade auch meine Klassenlehrerin, sie holten mich dann nach vorne, setzten mich direkt in die erste Reihe, was ich immer ganz schrecklich fand. So total unter Beobachtung.

    Wenn ich in Fächern, in denen ich hinten saß, was nicht verstanden habe (so wie z. B. in Chemie usw.), dann habe ich völlig "abgeschaltet", habe dann angefangen, mit meinen Sitznachbarn unter dem Tisch "Käsekästchen" zu spielen, stundenlang, Stunde für Stunde. O. K., meine "Fünf" im Zeugnis spricht diesbezüglich natürlich für sich.... Aber immerhin nur eine Fünf und keine Sechs. Da war mein Lehrer total gnädig, hat sozusagen "beide Augen zugedrückt", damit ich deswegen nicht sitzen bleibe.

    Das ging in anderen Fächern, wenn ich vorne saß, dann natürlich nicht. Wenn ich dann Fragen hatte, was nicht verstanden habe, dann habe ich es meistens meiner Sitznachbarin (meistens eine meiner Freundinnen) zugeflüstert (oder aber hin und wieder auch den Mut aufgebracht, nach dem Unterricht, kurz vor der Pause, wenn die meisten schon raus waren, eben schnell unseren Lehrer darauf anzusprechen, der dieses Thema dann in der nächsten Stunde nochmals mit eingebaut hat).

    Meine Freundinnen waren immer total nett und hilfsbereit. Wenn ich ihnen während des Unterrichts leise Fragen zugeflüstert habe, dann haben sie es mir sofort leise erklärt. Meistens wurden unsere Lehrer auf dieses "Getuschel" dann jedoch aufmerksam. Sie sahen es jedoch nie als "Störung" des Unterrichts an, sondern sprachen einen dann direkt offen an, welche Frage man gerade hätte. In meinem Fall sprachen sie dann meistens meine Freundin an (weil ich dann eh immer sofort rot geworden bin) und obwohl sie die Antwort ja eigentlich wusste, sie wollte es mir ja gerade leise erklären, hat sie die Frage dann nochmals so gestellt, als wenn sie von ihr kommen würde. Aber darauf ging unser Lehrer dann immer sofort ein und hat es nochmals für alle erklärt (ich habe deswegen nie Ärger bekommen, wenn ich im Unterricht mal eine leise Frage gestellt habe).

    Ja, und dann kam halt diese Mathearbeit. Ich war in der Gesamtschule 2 Jahre (7./8. Klasse) im "besseren" Kurs (E-Kurs), wo ich nie so richtig mitgekommen bin, die Lehrerin ging immer viel zu schnell vor, so schnell konnte ich gar nicht mitdenken, habe sämtliche Zusammenhänge nicht begriffen. Danach war ich 2 Jahre (9./10. Klasse) im G-Kurs, also im Grundkurs, der viel kleiner ist (von der Schüleranzahl her) und wo man viel langsamer voran geht. Dieser Kurs war dann bei unserem Physiklehrer, der uns auch immer auf Klassenfahrten begleitet hat. Er kannt meine stille Art ja von den Klassenfahrten, bei ihm kam ich dann viel besser mit.

    Bei dieser einen Mathearbeit im E-Kurs habe ich mich mächtig ins Zeug gelegt. Ich weiß nicht, wie ich es geschafft habe, aber nach dem Motto "auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn" habe ich in einem Fall eine der besten Arbeiten geschafft. Knapp an einer Eins vorbei, eine gute 2 + . Das war die beste Klassenarbeit in Mathe in meiner ganzen Schulzeit (die hätte ich mir eigentlich einrahmen und aufhängen sollen..... Grins...). Unsere Lehrerin wollte die Arbeiten zurück geben, hielt dann als erstes diese Arbeit hoch und betonte, dass das mal eine gute Leistung gewesen ist. Ja, und dann sah sie auf den Namen, sagte ihn laut, wunderte sich, wer das sei, dieser Name würde ihr gar nichts sagen, den gäbe es hier doch gar nicht und entschuldigte sich noch dafür, dass sie anscheinend die Arbeiten vertauscht hätte, dass ihr anscheinend Arbeiten von einer anderen Klasse mit dazwischen gerutscht seien.....

    Das werde ich nie im Leben vergessen. Ich saß da, war natürlich dunkel rot und brachte keinen Ton mehr raus. In dem Moment hätte ich wirklich alles dafür getan, wenn ich unsichtbar gewesen wäre. Bloß weg von dort. Meine Freundinnen haben sich dann für mich stark gemacht, dass es mich natürlich geben würde. Die ganze Klasse guckte mich dann natürlich an. Meine Lehrerin gab mir dann die Arbeit zurück, es kam aber keine Entschuldigung für diese ganze Situation, sondern nur einige zusätzliche Vorwürfe, dass ich an dieser Situation selber Schuld sei. Wenn man immer so still sei, dann muss man damit rechnen, dass man von den anderen übersehen wird.

    Ja, und dieses "Schlüsselerlebnis" hat sich damals total in meinen Kopf gebrannt. Das war für mich alles an Peinlichkeit nicht mehr zu überbieten. Meine Leistungen wurden dann auch immer schlechter, an eine 2 war nicht mehr zu denken, bis dann schließlich die Arbeit über den Dreisatz kam, bei der ich dann total versagt habe. Danach wurde ich dann auf Drängen meines Vaters in den anderen Kurs, in den langsameren Grundkurs versetzt, den wir halt auch bei meinem Physiklehrer hatten. Bei ihm wurde ich dann auf jeden Fall wieder besser und konnte meine Leistungen in Mathe zumindest konstant bei einer 3 halten.

    Ja, aber solche Erlebnisse vergesse ich halt nicht mehr. Wenn man still ist, fällt man in Gruppen nicht auf, dann ist es egal ob man anwesend ist oder nicht. Oder auch auf der Arbeit vor ein paar Jahren. Auch damals habe ich schon die Telefonzentrale gemacht. Ich war krank, hatte eine heftige Erkältung. Morgens konnte ich im Büro keinen erreichen. Beim Arzt saß ich lange Zeit im Wartezimmer. Gegen 11 Uhr war ich wieder zu Hause und rief dann sofort im Büro an. Meine Kollegin, die ich dann als erstes erreicht habe (sie ist inzwischen nicht mehr bei uns), war dann total erstaunt, dass ich gar nicht im Büro sei. Bis dahin war die Telefonzentrale noch gar nicht in Betrieb (immer noch der Anrufbeantworter an) und sie meinte dann ganz erstaunt zu mir, sie dachte, dass ich längst da wäre, aber so still wie ich immer wäre, da würde es im Büro eh nicht auffallen, ob ich überhaupt da wäre oder auch nicht.....

    Ja, und dieses "Schlüsselerlebnis" kam bei mir dann halt noch dazu, dass ich auch jetzt im Berufsleben nicht weiter auffalle, immer in der Menge unter gehe, egal ob ich da bin oder auch nicht. Deswegen freue ich mich jetzt ja auch darüber, dass ich "zumindest" Aufgaben habe, für die ich dort regelmäßig gebraucht werde. Abgesehen von der Telefonzentrale jetzt ja auch noch der Postdienst (wenn unsere Chefs die Post bis Mittags nicht haben, dann kommt auf jeden Fall die Frage, was los ist, wer bzw. warum sich keiner darum kümmert) und auch die Sache mit der Buchhaltung, dass die Rechnungen nicht liegen bleiben können.

    Ja, im Büro gehe ich jetzt im Moment nicht mehr "unter", dort fällt es inzwischen schon auf, ob ich anwesend bin oder nicht. Und bezüglich der Wassergymnastik, wobei wir zwar immer viel Spaß und einiges zum Lachen bekommen (auch immer viele gute Situationen mit der Wassernudel usw.), wo ich aber dennoch immer sehr still bin, da ist es halt anscheinend auch schon aufgefallen, dass ich nicht da gewesen bin. Ja, und darüber habe ich mich dann wirklich gefreut, als ich deswegen angeschrieben worden bin, was los wäre, dass ich dort vermisst worden bin. Das ist halt das Schöne an diesem Schwimmverein, dass es nicht so ein großer, total "anonymisierter" Verein ist, sondern alles etwas kleiner und fast schon "familiär" zugeht. Das finde ich halt total schön, deswegen fühle ich mich dort grundsätzlich auch total wohl (und werde dort auch auf jeden Fall dabei bleiben!!).

    - dass mir meine Kollegin am Freitag "Mut" gemacht hat, als ich mit einer Sache nicht weiter gekommen bin. Ich sollte mich um eine Sache kümmern, die ich inzwischen eigentlich relativ gut im Griff habe. Dann kam jedoch eine Situation dazwischen und ich wusste überhaupt nicht mehr weiter. Damit war ich dann völlig überfordert und gab es auf. Als ich es dann meiner Kollegin gegeben habe, sie um Hilfe gebeten habe, da kamen von ihr jedoch keine Verwürfe (dass ich damit nicht weiter komme), sie hat sich die Sachen dann sofort genommen (kümmert sich in diesem Fall selber um das weitere Vorgehen) und hat mir stattdessen dann noch "Mut" gemacht, auch wenn diese eine Sache jetzt "blöd" gelaufen ist, dass es ansonsten ja sehr gut läuft, sowohl unsere Zusammenarbeit als auch die Abläufe an sich (für die ich zuständig bin). Ja, das fand ich wirklich total nett von ihr, dass sie mir keine Vorwürfe deswegen gemacht hat, weil diese eine Sache hat "unglücklich" gelaufen ist und ich damit deswegen nicht weiter gekommen bin, sondern mir stattdessen im Allgemeinen noch Mut gemacht hat, wie gut und positiv ansonsten alles läuft.

    In diesem Zusammenhang habe ich am Freitag dann noch so gedacht, dass die Entscheidung, mich runterstufen zu lassen, für mich persönlich richtig gewesen ist. Umso höher man ist, umso mehr man verdient, umso mehr wird auch von einem erwartet. Dem bin ich halt nicht gewachsen. Meine Aufgaben habe ich im Griff, ziehe alles so durch, wie es laufen soll, aber wenn ich dann nicht weiter komme, dann habe ich halt ein richtiges Problem und bin dann froh, wenn ich dann Ansprechpartner habe, die mir dabei dann helfen können. Ich weiß, dass zwei Kolleginnen zwischenzeitlich dafür etwas hochgestuft worden sind. Das gönne ich ihnen vom ganzen Herzen, aber dafür haben sie halt auch weitere Aufgaben und Verantwortung übernommen, was ich mir in diesem Rahmen gar nicht zutrauen würde. Für mich bzw. bezüglich meiner Aufgaben ware diese Runterstufung die einzig richtige Entscheidung, um mein berufliches Leben wieder in den Griff zu bekommen.

    Diesbezüglich fällt mir die Sache mit dem "Druck" und auch mit meinen Minus-Stunden ein. Es gibt positiven und auch negativen Druck. Den negativen Druck hatte ich vor ein paar Jahren im Büro. Ich hatte Aufgaben, mit denen ich nicht klar gekommen bin, zu viel Verantwortung, Probleme mit Computerprogrammen und Druck ohne Ende, alles dennoch schaffen zu müssen. Das ganze zog Ärger ohne Ende nach sich, einschließlich vieler harter und negativer Gespräche. Dem war ich halt nicht gewachsen und es zog mich seelisch immer mehr runter. Es gab damals mehrere Situationen, die bei mir gleichzeitig zusammen gekommen sind. Private Probleme, gesundheitliche Probleme (damals hatte ich noch heftige Dauerschmerzen) und dazu der fast tägliche Ärger auf der Arbeit. Schließlich bin ich fast schon zusammen gebrochen, habe tagelang nur noch geweint und hatte dann mehrmals Krankenscheine über mehrere Wochen (wegen Depressionen).

    Auch wenn die Meinungen bezüglich so eines "Glückstagebuches" auseinander gehen, ich finde diese Idee immer noch gut. Finde es auch immer noch gut, dass mein Trainer mich auf diese Idee an sich gebracht hat. Die Sache mit dem Tagebuch an sich kommt ja (abgesehen davon, dass es heutzutage eh viele machen und dass ich es auch schon als Kind gemacht habe) von den Psychologen. Eine frühere Schulfreundin von mir bekam Depressionen, als ihre Kinder erwachsen wurden und ausgezogen sind, das hat sie nicht so richtig verkraftet und kam deswegen in eine Klinik. Ihr Psychologe hat dann ebenfalls darauf geachtet, dass sie so ein Glückstagebuch führt, ihm jeden Tag mindestens ein oder zwei schöne und positive Sachen sagt. Auch an negativen Tagen, an denen man eigentlich nur weinen könnte, geschehen noch ein paar schöne Sachen.

    Positiven Druck bekomme ich von meinem Freund und von meinem Trainer. Zum positiven Druck gehören für mich die festen Trainingszeiten (also auch einschließlich KG und "eigentlich" auch einschließlich Wassergymnastik) und dass sich mein Trainer ein bisschen darum kümmert, dass bei mir (auch ernährungsmäßig) immer wieder alles in den richtigen Bahnen verläuft. Deswegen bevorzuge ich halt so ein persönliches Personal-Training, davon habe ich letztendlich viel mehr.

    Aber auch deswegen finde ich es halt gut, dass wir uns so gut verstehen, dass die Chemie zwischen uns so gut stimmt. Wenn es anders wäre, dann könnte man das Training zum einen bei vielen Übungen völlig vergessen (z. B. bei Vertrauenssachen, wie z. B. auf der Hantelbank, wenn ich ständig Angst haben müsste, die Stange nicht mehr nach oben zu bekommen), aber auch bezüglich des ganzen "Drum und Dran". Wenn ich ihn "nicht leiden könnte", dann würde ich bei so einigen Sachen denken "das interessiert mich nicht, lass mich damit in Ruhe, du kannst mich mal.....". Ja, aber stattdessen versuche ich halt, alles einigermaßen so durchzuziehen, wie wir es beim Training absprechen (einschließlich des "Diät-Samstages").

    Natürlich klappt es nicht immer, so wie ich ja zur Zeit eine mächtige "Flaute" habe, die jedoch in erster Linie von den ewigen Schmerzen in den Fersen kommt, was mich allmächtig wirklich mächtig nervt. Ich denke jetzt schon darüber nach, ob ich mir Anfang September einen Termin bei meinem Internisten geben lassen soll (beim Orthopäden würde ich locker 6 bis 8 Wochen warten). Ich weiß zwar nicht, ob er mir bezüglich dieser Schmerzen überhaupt helfen kann, aber vielleicht hat er ja doch Ideen oder macht eventuell auch Ultraschall, um mal genau abzuklären, woher die Schmerzen genau kommen. Diese Schmerzen gehen inzwischen mächtig an meine Substanz. Bei der Gelegenheit könnte ich dann endlich mal wieder eine neue KG-Verordnung mitnehmen.

    Den positiven Druck bekomme ich auch von meinem Freund. Bezüglich meiner Arbeitszeit fehlt mir das inzwischen total. Wir konnten seit Jahren um 6 Uhr anfangen. Mein Freund hat mich dann immer um 4 Uhr geweckt, hat mich immer pünktlich aus dem Bett geschmissen. Mir fällt nur das Aufstehen immer so schwer (noch 5 Minuten.....), wenn ich erstmal auf bin, dann bin ich sofort fit und munter und gut drauf. Wir sind immer (über Jahre) um 5.15 Uhr hier losgefahren, ich nahm gegen 05.30 Uhr den Zug (er hat mich immer am Bahnhof abgesetzt, ist dann weiter zur Arbeit gefahren), war dann gegen 6 Uhr im Büro. Abends blieb ich je nach Arbeit auch lange dort, hatte zeitweise über 25 Überstunden. Seit Mai haben wir jedoch andere Arbeitszeiten, können jetzt erst ab 7 Uhr anfangen. Ich werde ganz bestimmt nicht täglich eine Stunde durch den Bahnhof rennen, bis ich dann endlich ins Büro kann. Ja, und dieser positive Druck fehlt mir jetzt jeden morgen (also wenn mein Freund Frühschicht hat). Mein Freund weckt mich zwar weiterhin (jetzt immer um 5 Uhr, eine Stunde später als sonst), muss dann aber direkt los zur Arbeit. Ja, sein Druck, dass ich aufstehen soll, der fehlt mir jetzt. Ich bleibe dann "noch 5 Minuten" liegen und stehe dann meistens zwischen 6 und 6.30 Uhr endlich auf....... Ja, aber dank meiner Sporttermine, also weil ich dann ja relativ früh gehen muss (nicht täglich bis 18 Uhr arbeiten kann), bin ich dann nach und nach immer tiefer gerutscht, bis ich schließlich im totalen Minus-Bereich war. Ja, wie gesagt, es gibt positiven und negativen Druck und dieser positive Druck, pünktlich aufzustehen, der fehlt mir im Moment total.

    - als ich mir Nachmittags bei Rossmann noch zwei schöne Lesebrillen gekauft habe. Mit der Stärke 1,5 kann ich immer sehr gut sehen bzw. lesen, ohne Brille fällt es mir immer schwerer (sehe ich alles bis in etwa halbem Meter ziemlich verschwommen). An diese Brille habe ich mich inzwischen total gewöhnt, laufe hier im Haushalt damit sogar ständig rum. Nur zum Fernsehen gucken lege ich sie ab. Mit Brille wird das Bild sonst verschwommen. Aber beim Lesen, mit meinem Handy (also bezüglich SMS), beim Spülen, Bügeln usw., dabei habe ich jetzt immer eine Brille auf. Hier am Comuter selbstverständlich auch. Ja, und am Freitag habe ich mir 2 neue Brillen gekauft, eine ohne Rand aber mit gemusterten Bügeln, die andere ganz in schwarz (also mit schwarzem Rand und schwarzen Bügeln). Hin und wieder "brauche" ich mal eine neue Brille, ich finde das schön. Und wenn ich schon mit so billigen Brillen gut klar komme, warum sollte ich mir hin und wieder dann keine neue gönnen?

    - als ich nachmittags noch einen kleinen Wellness-Termin hatte, auf den ich hier nicht näher eingehen werde. Aber es war schön und hat so richtig gut getan, dabei die Seele eine Zeitlang mal so richtig baumeln lassen zu können, dabei mal so richtig abschalten zu können. Das muss hin und wieder mal sein.

    Negativ war, dass unser Klo total verstopft ist. Plötzlich geht dort nichts mehr. Ich nehme an, dass zuviel Papier drin ist. Es läuft zwar noch ab, aber nur in Zeitlupe. Wir haben schon zig mal die Klospülung betätigt, in der Hoffnung, dass sich der Pfropfen langsam löst. Inzwischen läuft es schon eine Idee schneller ab, aber immer noch sehr langsam. Wie gut, dass wir hier auch ein Gäste-WC haben, das wir Freitag Abend dann benutzt haben. Wenn es am Montag immer noch nicht richtig abläuft, dann werden wir doch mal einen Fachmann dafür rufen müssen.

    Ernährung:
    6 Uhr 1 Scheibe Brot mit Ei.
    13 Uhr 2 Scheiben Brot mit Wurst. 1 Quark (0,1 % Fett) Erdbeere.
    21 Uhr 1 Schale Langnese Eiskonfekt. 1 Currywurst (aus dem Kühlschrank bzw. aus der Mikrowelle)). 1 Portion Gurkensalat mit Joghurt-Dressing.

    Bewegung: Keine

  • Donnerstag, 28. August 2014

    Am Donnerstag habe ich mich darüber gefreut,

    - dass mein Stuhl im Büro repariert worden ist. Eine der Rollen ist vor Wochen abgebrochen, seitdem konnte man damit nicht mehr vernünftig rollen (besser nur ruhig auf der Stelle stehen bzw. besser direkt im Stehen arbeiten, was bei meinen Schmerzen in den Beinen jedoch nicht immer ging). Es wurde dann gesagt, dass ich einen ganz neuen Stuhl bekommen würde, was ich jedoch nicht wollte. Grundsätzlich komme ich mit diesem Stuhl sehr gut klar. Am Donnerstag hat sich nun die Situation ergeben, dass man dabei auch nur die Rollen austauschen kann. Das fand ich sehr gut (das wusste ich bisher noch nicht). Es ist dann mal eben gemacht worden und jetzt ist dieser Stuhl wieder "wie neu".

    - dass die Stimmung auf der Arbeit wieder so gut war und dass ich auch einiges geschafft habe.

    - dass ich mich jetzt nach und nach von den Minusstunden wieder "in den grünen Bereich" hochkämpfe (versuche, jeden Tag etwas "Plus" zu machen, zumindest nicht mehr weiter runter zu rutschen).

    - dass ich auf der Rückfahrt im vollen Zug mit totalem Zufall noch einen Sitzplatz bekommen habe.

    Ansonsten war ich Donnerstag Abend total kaputt. Ich war erst um 20.05 Uhr zu Hause und bei mir ging gar nichts mehr. Ich wollte noch etwas Aufräumen, Spülmaschine schon mal startklar machen (das werde ich heute, also am Freitag Abend machen), aber ich war völlig "tot" und mein linkes Bein tat außerdem wieder sehr heftig weh. Ich legte mich auf die Couch und blieb dort bis jetzt gerade liegen. Jetzt muss ich mich schnell für die Arbeit fertig machen, damit ich heute relativ pünktlich im Büro bin.

    - dass ich am Donnerstag noch Einkaufen war, für meinen Freund eine Plätzchendose geholt habe, alle Plätzchen (verschiedene Varianten, mit Schoko usw.) in Herz-Form. Wir haben am Montag, 01. September, unseren "kleinen Jahrestag", da kennen wir uns seit 27 Jahren (am 01.09.1987 war mein erster Arbeits- bzw. Ausbildungstag, da haben wir uns kennengelernt, an diesem Tag machen wir uns immer kleine Geschenke und Aufmerksamkeiten).

    Die Schmerzen in meinem linken Bein waren abends ganz heftig. Wahrscheinlich von der Schonhaltung habe ich schließlich das ganze Bein gemerkt (einschließlich ein heftiges schmerzhaftes Ziehen im Oberschenkel). Abgesehen davon, dass es für die Wassergymnastik dann eh viel zu spät war (die erste Gruppe beginnt um 19.15 Uhr, die zweite Gruppe um 20 Uhr), hatte ich auch etwas Angst vor der Treppe im Schwimmbad (erst eine Treppe zu den Umkleiden, dann die Treppe ins Becken). Ich habe mich dann hingesetzt, die Beine hoch. Das tat so gut, die Stiche in der Ferse (und im ganzen Bein) wurden sofort weniger, gingen dann weg, so dass ich nicht mehr aufstehen wollte, ruhig sitzen und schließlich dann liegen geblieben bin. Wir haben dann erst noch Fernsehen geguckt (als mein Freund dann von der Arbeit kam), später bin ich dann eingeschlafen.

    Ernährung:
    7 Uhr 1 Scheibe Brot mit Wurst.
    12 Uhr 2 Scheiben Brot mit Wurst, 1 Erdbeer-Quark.
    17 Uhr 4 kleine Frikadellen.
    20 Uhr 1 Schale Langnese Eis-Konfekt und 1 Müller-Milchreis Erdbeere (Nervennahrung, das brauchte ich abends irgendwie).

    Bewegung: Keine.

  • Mittwoch, 27. August 2014 (Sport)

    Am Mittwoch war ich glücklich bzw. habe ich mich darüber gefreut,

    - dass ich relativ pünktlich im Büro war. Ich kam ganz gut in die Gänge. Ich war zwar erst gegen 08.20 Uhr im Büro, also 20 Minuten später als geplant (ich wollte es endlich mal wieder um 8 Uhr schaffen), aber dank des etwas späteren Trainingstermines habe ich dann letztendlich noch rund 15 Minuten Plus gemacht. Also 15 Minuten von den Minusstunden abgearbeitet. Diesbezüglich zählt für mich im Moment fast schon jede Minute (dass ich abends länger im Büro bleiben kann).

    Diese Woche werde ich die Wassergymnastik nochmals ausfallen lassen. Das schaffe ich nicht. Mein Freund hat diese Woche Spätschicht (einschließlich Samstag) und meine Mutter hat sich für Samstag "angemeldet". Wir haben uns seit Anfang Juni (seit meiner ersten Urlaubswoche) nicht mehr gesehen. Sie war total am drängeln, wann wir uns mal wieder sehen würden. Zum einen ist sie neugierig auf unsere Wohnung (sie kennt bisher ja nur die leere Wohnung ohne Möbeln) und möchte mir außerdem ihre Urlaubsmitbringsel endlich geben. Letztendlich, damit sie mich nicht mehr nervt, haben wir uns dann für Samstag verabredet.

    Natürlich bringt sie wie immer ihren Freund mit (der ganz bestimmt nicht alleine zu Hause sitzen bleiben wird, das wäre ja viel zu langweilig). Er ist ja der größte "Mopperkönig", den es gibt. Über alles nur am moppern. Das nervt unwahrscheinlich. Er mischt sich auch immer in alle Gespräche ein, die ich mit meiner Mutter führe und gibt seinen negativen Senf dazu. Mit ihm habe ich schon viele heftige Streitgespräche geführt. Das wird für mich ein sehr nervenaufreibender Nachmittag werden. Danach, wenn sie endlich weg sind, werde ich dann wieder vorübergehend das reinste "Nervenbündel" sein.

    Deswegen werde ich am Donnerstag länger arbeiten, dafür dann am Freitag etwas früher Feierabend machen. Dann kann ich hier abends noch etwas machen. Die Wohnung zumindest noch etwas auf Vordermann bringen. Insbesondere was die Küche betrifft. In den letzten Wochen ist Samstags mein Küchentag geworden (was meinem Freund nicht so richtig gefällt). Während der Woche sammel ich alles und am Samstag mache ich dann in der Küche "klar Schiff". Das werde ich dann lieber auf Freitag Nachmittag bzw. Abend vorziehen.

    - als ich heute beim Training war. Das war zum Teil zwar wieder sehr hart bzw. anstrengend, hat aber trotzdem Spaß gemacht.

    - dass ich den ersten Block, das Konditionstraining, ziemlich gut durchgehalten habe, wobei ich es zum Teil sehr schwer fand. Ich habe mehrmals gedacht, dass die Stoppuhr nie "Piepen" würde, so lange können 40 Sekunden doch gar nicht sein (gefühlte Minuten.....).

    Auch wenn ich es zum Teil sehr schwer fand, trotzdem fand ich einige Übungen für die Arme (mit Hanteln) sehr gut, dass ich solche Übungen inzwischen überhaupt so gut hinbekomme. Dass ich "Schwächling" es in meinem Leben überhaupt mal schaffen würde, Hanteltraining mit den 5 kg Hanteln durchführen (verschiedene Bewegungsabläufe), davon hätte ich noch vor wenigen Jahren noch nichtmals zu träumen gewagt. Ja, darauf bin ich wirklich mächtig stolz, dass ich solche Übungen inzwischen so gut durchhalte. Ich muss dann zwar bei jeder Wiederholung etwas mehr kämpfen (nach dem Motto, Augen zu, Zähne zusammen beißen und weiter geht es....), aber trotzdem habe ich diese Übungen bis zuletzt durchgehalten.

    Dabei wusste ich zeitweise dann wirklich nicht, was mehr weh tat, meine Arme (einschließlich der Schultern) oder von der Grundspannung her die Fersen (die ich dabei zum Teil sehr heftig gemerkt habe). Bei seinem Training sind Schmerzen wirklich immer sehr "relativ".

    Schwer fielen mir heute wieder Übungen "auf allen Vieren", weil ich die Grundhaltung dabei immer nur sehr schwer halten kann. Gerader Rücken, gerade Schultern, Kopf gerade halten, den Stand-Arm leicht einknicken und mit dem anderen Arm verschiedene Bewegungen mit der Hantel (mit der 1 kg Hantel). Egal wie sehr ich mich bei solchen Übungen konzentriere und anstrenge, alles richtig zu machen, das bekomme ich nicht hin. Es kommen jedes Mal Korrekturen ohne Ende. Achte ich mehr auf den geraden Rücken und Kopf, dann führe ich die Bewegungen mit dem Arm nicht richtig oder nicht hoch genug aus. Und wenn ich auf den Arm achte, so hoch wie möglich, so viel Spannung wie möglich, dann kommen die nächsten Korrekturen, Rücken und Kopf gerader halten, den Stand-Arm mehr einknicken usw. Diese Übungen auf allen Vieren habe ich noch nie richtig hinbekommen.

    Ansonsten war das Training im ganzen wieder total super gut. Einschließlich der Gespräche, die wir dabei wieder geführt haben. Er schafft es halt immer wieder, mir für die verschiedensten Sachen neuen Mut zu machen, neue "Kraft" zu geben.

    - dass ich heute die Situps mit seiner Hilfe bzw. Unterstüzung wieder so gut hinbekommen habe. Und das völlig ohne Schmerzen. Das hätte ich vor rund einem Jahr vor Schmerzen im LWS- bzw. Steißbein-Bereich noch gar nicht geschafft. Hin und wieder habe ich dort zwar immer noch Schmerzen, aber ich bin total stolz darauf, dass ich dort momentan so schön schmerzfrei bin. Das (diese Muskelstärkung) habe ich wirklich nur ihm und seinem Training zu verdanken!!!

    - als wir zum Schluss noch die nächsten Trainingstermine durchgesprochen haben. In der nächsten Woche fällt es aus, weil er auf Klassenfahrt ist (so ist das nunmal, wenn man mit einem Lehrer trainiert). Aber wir haben uns dennoch bereits über die Termine "danach" unterhalten.

    Ich habe dieses Jahr an einem Mittwoch Geburtstag, werde das Training dann aber dennoch durchziehen. Zum einen ist mein Freund dann auf Mittagschicht, bevor ich dann alleine bin, gehe ich lieber zum Sport. Außerdem ist das ja eh mein Hobby und warum sollte ich gerade am Geburtstag auf Sachen verzichten, die mir Spaß machen. Vor zwei Jahren hatte ich Montags Geburtstag, da bin ich auch zur KG gegangen. Letztes Jahr Dienstags, da war ich abends auch zur Wassergymnastik. Dort habe ich allerdings nichts von meinem Geburtstag gesagt. Vor der ganzen Gruppe wollte ich keinesfalls im Mittelpunkt stehen. Ja, und dieses Jahr gehe ich an meinem Geburtstag dann halt zum Training. Ich finde das wirklich gut.

    Negativ war, dass ich wieder etwas zugenommen, womit aber auch zu rechnen war. Ich bin jetzt wieder bei 74,2 kg, also wieder 2 kg drauf. Aber nach dem ganzen Pflaumenkuchen, dem Schoko-Donut sowie der wenigen Bewegung (also dem wenigen Sport) war damit im Grunde zu rechnen.

    - dass mein Trainer darauf eingegangen ist, die nächste Kontrolle für September erst gegen Ende September durchzuführen, damit ich zuvor wieder "kämpfen" kann, um dem Ziel, den "angepeilten" 72 kg, wieder näher zu kommen.

    Heute Abend war ich dann (mal wieder) total kaputt. Ich hatte noch so viel vor, stattdessen wollte ich mich "etwas" hinsetzen (weil meine Fersen wieder so weh taten) und kam dann nicht mehr in die Gänge. Den Abend habe ich ruhig sitzend (und auch liegend) vor dem Computer bzw. vor dem Fernseher (also auf der Couch) verbracht.

    Ernährung:
    6 Uhr 1 Scheibe Brot mit Ei.
    12 Uhr 1 paniertes Schweineschnitzel. 1 Scheibe Brot mit Wurst. 1 Quark Erdbeere.
    23 Uhr (von McDonalds, mein Freund ist dort nach der Arbeit vorbei gefahren) 1 McChicken und eine Portion Pommes.

    Bewegung: Eine Stunde sehr intensives Training, sehr viel für die Arme.

  • Dienstag, 26. August 2014

    Heute fand ich es schön,

    - als ich heute morgen, auf dem Weg zur Arbeit, unsere Verwalterin getroffen habe. Wir kamen kurz ins Gespräch. Sie hat mir erzählt, dass wir in Kürze einen neuen Nachbarn bekommen. Hier auf unserer Etage, direkt Tür an Tür mit uns. Offiziell ist es zum 01. Oktober geplant, aber die Schlüsselübergabe findet bereits zum 01. September statt und sie geht fest davon aus, dass er bereits früher einziehen wird.

    Vorher wohnte dort eine ältere Frau, die kurz vor unserem Einzug (mit rund 90 Jahren) gestorben ist. Ich wurde dann neugierig, weil sie davon gesprochen hat, dass "er" hier einziehen wird und hakte noch etwas nach. Es ist ein junger Mann, der (so wie sie sich ausgedrückt hat) "hart für seinen Beruf gekämpft hat und jetzt für unsere Sicherheit sorgt". Mehr wollte sie dazu lieber nicht sagen, er solle sich hier lieber persönlich vorstellen. Mein erster Gedanke war ein Polizist, aber mein Freund sagte schon, dass es auch andere Berufe gibt, die für die Sicherheit zuständig sind. Mal sehen, was das für einer ist. Hier im Haus läuft man den Nachbarn immer mal wieder über den Weg. Bis jetzt sind alle sehr nett und freundlich.

    Nur mit zwei älteren Nachbarn hatten wir bisher kleine Reibereien. Vom Parkplatz aus geht eine kleine Treppe hoch zum Bürgersteig (an die Hauptstraße). Hier war alles zugeparkt und mein Freund stellte das Auto (unseren Mini) deswegen etwa halb vor diese Treppe. Er hat dann noch beobachtet, wie eine ältere Frau mit ihrem Rollator hinten seitlich am Auto vorbei auf diese Treppe ging (es war noch genug Platz). Etwas später hatten wir einen Zettel am Auto (unter dem Scheibenwischer), dass wir dort bitte nicht mehr parken sollen, es wäre dann für ältere Bewohner mit Rollator zu knapp, die Treppe zu erreichen. Mein Freund hat sich darüber aufgeregt, das wäre nur aus "Prinzip" und reine "Schikane", aber ich habe die Frau sogar verstanden. Bevor sie bei uns einen Kratzer dran macht, bittet sie uns lieber, demnächst wo anders zu parken. Ich fand das jetzt nicht so schlimm.

    Das zweite Mal war gestern gerade erst. Der Möbelwagen stand vor dem Haus und die Männer wollten gerade den Wohnzimmerschrank ausladen. In dem Moment kam ein älterer Herr im Auto und wollte sofort da durch, veranstaltete ein heftiges Hupkonzert. Mein Freund ging zu ihm, dass er doch bitte "hinten rum" fahren solle, an den Garagen vorbei, was im Prinzip kein Problem wäre. Der ältere Herr sah es jedoch nicht ein, wollte nicht "rum kurbeln" und hat darauf bestanden, dass der Möbelwagen "mal eben" zur Seite fuhr (wieder kurz zurück auf die Straße), damit er mal eben einfach und bequem vom Parkplatz runter fahren kann. Mein Freund hat sich über dieses Verhalten sehr aufgeregt, aber vielleicht war der Herr ja auch schon sehr unsicher (so wie viele ältere Menschen beim Fahren) und wollte deswegen keinen Umweg (auch keinen kleinen Umweg) fahren.

    Aber das waren bisher die einzigsten beiden kleinen Situationen, in denen wir mit den Nachbarn ein paar Probleme hatten. Ansonsten haben wir hier bisher nur sehr gute und positive Erfahrungen gemacht.

    - dass wir heute im Büro wieder so eine gute Stimmung hatten. Auch wenn uns charakterlich "Welten trennen" (ich relativ still und sie das totale Gegenteil), trotzdem ergänzen wir uns immer wieder gut. Auch was das Arbeiten betrifft. Ich bin halt mehr die Ruhige und konzentrierte (achte z. B. bei Briefen in einem Blick auch auf viele Kleinigkeiten), sie ist dagegen in manchen Sachen schneller und auch viel spontaner als ich. Aber in manchen Situationen, bei manchen Aufgaben ergänzen wir uns auch diesbezüglich.

    - als wir uns heute Nachmittag über Sprüche in Poesie-Alben unterhalten haben (ihre Tochter hat in der Schule ebenfalls so ein Poesie-Album). Ich fand das immer total schön und war vorhin dann selber sehr überrascht, wie viele Sprüche mir spontan wieder eingefallen sind. Das gehört bei mir zu der Kategorie (so wie bei Gedichten, die wir früher im Deutschunterricht auswendig lernen mussten), einmal gehört bzw. gelernt und für immer fest im Kopf verankert. Damit hatte ich früher halt nie Probleme. Schon in der Grundschule, als wir im Musikunterricht viele deutsche Volkslieder auswendig lernen sollten (z. B. "Wenn die bunten Fahnen wehen" usw.), diese ganzen Texte habe ich bis heute im Kopf. Ich brauche davon nur ein Stückchen zu hören und habe es sofort wieder "abrufbar" im Kopf.

    Das war so eine Sache (wie auch beim Jazz-Tanz, wo ich mir alles so gut merken konnte), worauf sich meine Lehrer bei mir immer verlassen konnten. Einmal auswendig gelernt und ich konnte es. Hin und wieder, wenn der Rest der Klasse "auf dem Schlauch stand", dann musste ich halt erst ran (notfalls, indem ich die Augen beim Reden zugemacht habe), bis bei den Anderen dann auch wieder "der Groschen fiel". Aber das ging halt nur in Deutsch und Musik so gut, wo ich das alles auch verstanden habe. In den anderen Fächern, wo ich es inhaltlich nicht verstanden habe (also z. B. bezüglich vieler Mathe- bzw. Physik-Formeln oder auch bezüglich der Aussprache im Englischen usw.), da ging es nicht. Da habe ich es dann wirklich nur auswendig gelernt, habe es aber kurz nach der Klassenarbeit wieder ganz vergessen (weil ich die ganzen Zusammenhänge nie verstanden habe).

    - dass ich meinen Chef auf immer mehr negative Abläufe in einem Arbeitsbereich aufmerksam machen kann, um die er sich dann auch umgehend kümmert. Dabei bin ich dann immer wieder überrascht, wie viel an ihm diesbezüglich vorbei gegangen ist. Ich habe echt gedacht, dass er von diesem Bereich viel mehr Kenntnisse hätte, aber andererseits war es bisher so ein kleiner Bereich, der sich zum absoluten "Selbstläufer" entwickelt hat, um den er sich seit Jahren kaum noch gekümmert hat. Höchstens mal, wenn es echte Probleme gab, was aber nur selten der Fall war. Erst jetzt wird darin so einiges zum positiven hin geändert.

    - dass ich mir heute Abend nichts mehr in der Bäckerei gekauft habe. Ich war erst gegen 20 Uhr zu Hause und in der Bäckerei, auf dem Weg zur Haltestelle, lag noch so einiges leckeres in der Auslage. Ich war drauf und dran mir was zu kaufen, habe aber dann doch lieber verzichtet.

    - als ich heute Abend ein leckeres paniertes Schweineschnitzel gegessen habe, das mein Freund heute Mittag frisch vorbereitet hat (er war vorhin zur Spätschicht).

    Ansonsten habe ich mich auch heute Abend wieder total matt und schlapp gefühlt. Zum Teil war es mir auch etwas schwindelig, so dass ich den Abend über wieder auf der Couch verbracht habe (nur zwischendurch meine Sachen für morgen sortiert habe, einschließlich meiner Sportsachen fürs Training morgen Abend). Diese unregelmäßigen extrem langen Tage gehen im Moment total an meine Substanz. Ich hoffe, dass ich das in Kürze wieder in den Griff bekomme.

    Ernährung:
    7 Uhr 1 Scheibe Brot mit Ei.
    12 Uhr 2 Scheiben Brot mit Wurst. 1 Quark (0,1 % Fett) Erdbeere.
    17 Uhr 4 kleine Frikadellen (ich habe heute um 18.45 Uhr Feierabend gemacht, gegen Nachmittag kam dann nochmals der große Hunger).
    22 Uhr 1 paniertes Schweineschnitzel.

    Bewegung: Keine.

  • Montag, 25. August 2014 (KG)

    Heute war ich glücklich bzw. habe ich mich darüber gefreut,

    - dass endlich unser Wohnzimmerschrank geliefert und aufgebaut worden ist, einschließlich 300 Euro Ermäßigung. Er sieht wirklich gut aus und von dem kaputten Fuß, der sich ja eh hinten an der Wand befindet, kann man gar nichts sehen (er steht auch absolut stabil). Ja, darüber habe ich mich wirklich so richtig gefreut, dass wir zumindest diese "Baustelle" endlich hinter uns haben. Die Küche, das Bett usw. liegen ja schließlich noch vor uns.

    - wenn ich morgens in die "Poststelle" komme und dort an den Tagen, wenn mein Kollege von zu Hause aus arbeitet, die Post abhole, dann halt auch dementsprechend den Postdienst mache (also alles öffnen und dementsprechend verteilen). Ich weiß, dass das die meisten wahrscheinlich nicht verstehen können, aber mir macht das wirklich Spaß und ich freue mich wirklich darüber, dass ich das jetzt (wenn mein Kollege nicht im Haus ist) offiziell übernehmen darf. Dafür war ich bzw. waren wir ja schon als "Azubis" zuständig und schon damals hat es mir irgendwie Spaß gemacht. Telefonzentrale und Postdienst, das habe ich vom ersten Tag an gerne gemacht und die anderen Azubis waren froh, dass sie eine "Dumme" gefunden haben, die es immer wieder freiwillig übernommen hat. Ja, aber so sind die Menschen halt alle (zum Glück) verschieden.

    - dass ich heute dick genug angezogen war und nicht gefroren habe. Der Sommer ist vorbei (vielleicht kriegen wir ja noch einen schönen Herbst, diese Hoffnung habe ich noch nicht aufgegeben). Ich habe bereits ein paar meiner dicken Wollpullis rausgesucht. Noch nicht alle, ich muss noch einiges sortieren (habe "Klamottenmäßig" noch mehrere Kartons vor mir), aber zumindest schon mal ein paar, damit ich jetzt etwas dickeres habe. Meine Kollegin macht unser Fenster die meiste Zeit des Tages auf. Das finde ich Frierpitter eh immer schon sehr kalt, dabei friere ich immer sehr schnell. Wenn dann noch die Eingangstüre mehrmals auf geht, dann zieht es mächtig. In der letzten Woche habe ich deswegen mehrmals gefroren, an Blusen (auch mit Blasern) ist jetzt gar nicht mehr zu denken. Umso kälter ich bin, umso anfälliger bin ich auch für Erkältungen. Deswegen habe ich jetzt zumindest schon mal ein paar der dickeren Pullis rausgesucht und fand es schön, dass ich heute endlich mal nicht kalt gewesen bin.

    - als ich meiner Physiotherapeutin heute Abend eine kleine Freude gemacht habe. Sie hat mich ja auch schon zum Eis essen eingeladen und hat mir letztens die schöne Blume geschenkt, die jetzt im Wohnzimmer auf dem Schrank steht und "wächst und gedeiht". Ich habe ihr vorhin dann einen Schoko-Donut mitgebracht. Da sie keine richtige Mittagspause und auch mächtig Hunger hatte, hat sie sich sofort darüber hergemacht. Ich fand es schön, dass ich ihr damit eine Freude machen konnte.

    - als ich bei der KG war. Wir haben wieder Übungen für die Beine bzw. auch für die Füße gemacht. Erst rund 15 Minuten ein paar Spannungsübungen, wieder mit ihrem Gegendruck. Mal die gestreckten Beine, mal die aufgestellten Beine auseinander drücken, mal zusammen drücken (alles mit ihrem Gegendruck), mal die Beine einzeln (Knie Richtung Brust ziehen, Ferse kräftig runter drücken usw.). Dann noch rund 10 Minuten manuelle Therapie, wobei sie die Füße in alle Richtungen drehte, was zum Teil, gerade am linken Fuß, sehr schmerzhaft war. Als Abschluss noch eine kleine "Reflexzonenmassage", was gerade unter dem linken Fuß zum Teil wieder sehr schmerzhaft war. Die Achillessehne auf der linken Seite ist immer noch sehr hart und angespannt. Es ist zwar schon deutlich besser, aber noch längst nicht wieder ganz weg (rechts ist sie noch etwas angespannt).

    - als mein Trainer mich heute Abend per SMS angeschrieben hat und das Training am Mittwoch um eine Stunde verschoben hat (also später). Das finde ich sehr gut, darüber habe ich mich wirklich gefreut, weil ich dann eine Stunde länger arbeiten kann, was mir bei den aktuellen Minusstunden auch lieber ist.

    Aber diesbezüglich beruhigen mich meine Kolleginnen auch immer wieder. Ich soll jetzt nicht "aufs Ganze gehen", es nicht übertreiben. Über 10 Stunden am Tag darf ich eh nicht bleiben (sonst werden die Stunden eh "geschnitten") und selbst wenn ich wöchentlich 15 bis 30 Minuten rausarbeite, selbst das würde dann ja auch reichen (um langsam wieder in den "Plusbereich" zu kommen). Es erwartet keiner, dass ich diese ganzen Minusstunden in einer Woche wieder aufarbeite, was auch gar nicht zu schaffen wäre.

    - als wir heute Abend mehrere Folgen von "Die Kochprofis" geguckt haben. Das gucke ich nicht wegen dem Kochen an sich (wofür mein Freund sich immer interessiert, die ganzen Tipps, die dabei gegeben werden), sondern wegen dem ganzen "Drum herum", wie sie sich immer wieder für alles einsetzen. Welche Ideen sie haben, wie sie diese Ideen in die Tat umsetzen, um Restaurants und gute Imbissbuden vor dem Ruin zu retten. Ich finde das immer wieder total interessant und sehe es mir immer wieder gerne an.

    Ansonsten ging es mir heute alles andere als gut. Heute morgen tat mein linker Fuß wieder so richtig weh. Beim Laufen hatte ich wieder heftige Stiche in der Ferse. Ich kam dann wieder nur sehr langsam und schleppend voran. Letztendlich lief ich dann auch relativ langsam zur Haltestelle (wieder mehr humpelnd als laufend) und die Bahn fuhr mir fast schon vor der Nase weg. Ich war dann viel später im Büro als geplant.

    Ich habe dann erst schon gedacht, dass die Kolleginnen sich schon um den Postdienst gekümmert hätten, habe mich dann aber wirklich darüber gefreut, dass es jetzt meine Aufgabe ist, dass ich jetzt dafür zuständig bin.

    Heute Abend waren wir dann noch kurz Einkaufen. Zu Hause gab es dann direkt Essen (Nudeln mit frischer Bolognese-Soße) und anschließend war mein Abend dann im Prinzip vorbei. Ich hatte noch so viel vor (Wäsche sortieren, die ich am Wochenende gewaschen habe, die Polohemden und Hemden meines Freundes bügeln, damit wir sie in seinen Kleiderschrank legen können, Fahrradfahren und weiter aufräumen), aber ich fühlte mich total matt und schlapp. Mein linker Fuß tat wieder mächtig weh, meine Beine fühlten sich wie "Blei" an, mein ganzer Körper irgendwie total schlapp. Ich habe mich dann hingelegt (auf die Couch, gemütlich vor dem Fernseher) und wäre am liebsten gar nicht mehr aufgestanden. Ich habe dort mehrere Stunden gelegen (von 20 Uhr bis gegen 1 Uhr), bis ich mich dann wieder "aufgequält" habe, um meine Tasche für morgen zu packen, die Sachen für morgen zu sortieren. Ich war nicht müde, bin nur kurz eingenickt, habe die ganze Zeit Fernsehen geguckt. Wie gesagt, mein Körper fühlt sich einfach nur so schwer und schlapp an. Als ich gegen 1 Uhr dann endlich wieder aufgestanden bin, dann bin ich nur ganz langsam gelaufen, das fiel mir dann so richtig schwer.

    Wie mein Freund vorhin schon sagte, im Prinzip bin ich total urlaubsreif, aber daran denke ich im Moment nicht. Eigentlich müsste ich mal ein paar Tage totale Ruhe und Pause haben. Dann den Haushalt in den Griff bekommen und dann endlich mit dem Aufräumen weiter kommen. Jetzt haben wir hier endlich Schränke (den Wohnzimmerschrank und auch schon mal den ersten Kleiderschrank, mit dem zweiten Kleiderschrank für meine Sachen will mein Freund am nächsten Wochenende beginnen), aber ich fühle mich zu matt, um mit dem Sortieren weiter zu machen. Aber irgendwann muss ich die Wohnung trotzdem mal in den Griff bekommen.

    Ernährung:
    7 Uhr 1 Scheibe Brot mit Ei.
    12 Uhr 2 Scheiben Brot mit Wurst. 1 Quark (0,1 % Fett) Erdbeere.
    20 Uhr Nudeln mit frischer Bolognese-Soße (super lecker, eines meiner Lieblingsessen).
    23 Uhr 1 Schoko-Donut (natürlich habe ich auch einen für mich gekauft, nicht nur einen meiner Physiotherapeutin geschenkt, außerdem war heute der "blaue Montag", heute durfte ich mir was gönnen!!).

    Bewegung: KG, ein paar Spannungsübungen für die Beine, ansonsten manuelle Bewegungstherapie für die Beine.

  • Sonntag, 24. August 2014 (Sport)

    Heute war ich glücklich bzw. habe ich mich darüber gefreut,

    - als ich beim Training war.

    - als ich zum Training und auch wieder zurück gelaufen bin, die ganze Zeit mit dem MP3-Player im Ohr. Lieder von Helene Fischer (Atemlos und Phänomen) und Beatrice Egli (Jetzt und Hier für immer), ich bin damit relativ zügig im Rhythmus der Musik gelaufen. Die Sonne schien, ich war so richtig gut darauf und so gut wie schmerzfrei, nur noch ein leichtes Ziehen in der linken Ferse.

    - dass mein Trainer sich mit mir gefreut hat, als er mich laufen sah, dass ich jetzt, ohne Schmerzen, wieder so locker und ohne zu humpeln laufen kann.

    - dass wir beim Training wieder mehrere lockere und interessante Gespräche geführt haben.

    - dass beim heutigen Training keine Übungen an der Seilwinde dabei gewesen sind.

    - dass mein Trainer so auf mich eingeht und meine Fersen so lange schont, bis ich die Schmerzen wieder ganz im Griff habe. Also dass er auch heute keine Übungen im Ausfallschritt mit eingebaut hat.

    - dass ich heute 3 gute richtige Liegestütze geschafft habe, danach mit den Beinen relativ langsam runter gegangen bin. Also nach der dritten Liegestütze nicht (wie sonst meistens) sofort zusammen geklappt bin.

    - dass ich eine Übung für die Arme sehr gut durchgehalten habe, wobei die Unterarme danach dann mächtig weh taten.

    Gerade Stehen und mit den 5 kg Hanteln. Erst die Arme anwinkeln (also Oberarme an den Körper, Unterarme waagerecht nach vorne) und dann die "Ruderbewegung", also die Arme bzw. die Ellenbogen immer wieder so weit wie möglich nach hinten ziehen. Einige Wiederholungen. Dann die Oberarme ruhig lassen und nur aus den Unterarmen heraus arbeiten, mit den Händen hoch zu den Schultern. Relativ schnell hoch, aber ganz langsam wieder runter. Auch einige Wiederholungen. Dann die Unterarme in die Waagerechte und mit den Hanteln einfach nur ruhig halten. Längere Zeit nur so ruhig halten. Im Grunde hat es mir gar nichts ausgemacht, ich hätte es auch noch länger halten können. Aber als es dann "Pause" hieß, Hanteln zur Seite und Arme locker runter, da hatte ich ein heftiges Ziehen in den Unterarmen, ein sehr heftiges Ziehen. Es kamen dann erstmal ein paar kleine Lockerungsübungen für die Arme. Der zweite Durchgang lief dann genauso. Die Übungen konnte ich wieder ziemlich gut, aber danach hatte ich wieder dieses schmerzhafte Ziehen in den Unterarmen (was mit der Zeit aber wieder weg gegangen ist).

    Ich finde es immer wieder gut, wenn wir beim Training Übungen durchführen, die ich auch hier zu Hause durchführe. Dank seiner Korrekturen weiß ich dann halt, worauf ich demnächst mehr achten muss, wenn ich die Übung wieder hier alleine durchführe.

    Aber manchmal können seine vielen Korrekturen auch mächtig nerven. Heute war es so bei den Unterarm-Liegestützen auf dem Kasten. Dabei die Beine im Wechsel gestreckt anheben. Ich habe mich dabei total konzentriert, die Beine immer wieder anheben, ohne dabei zusammen zu klappen. Immer genug Spannung im Oberkörper zu halten. Und trotzdem kamen dabei Korrekturen ohne Ende. Mit dem Oberkörper weiter vorne bleiben, Bauch mehr anspannen, Hüfte nach vorne, Bein etwas länger oben halten usw. Einmal hätte ich dabei dann fast zu ihm gesagt, dass er endlich still sein soll (nach dem Motto, "Halt endlich deine Klappe....", Grins), ich war doch schon total konzentriert. Aber nein, keine Angst, das habe ich ganz bestimmt nicht gesagt. Eher hätte ich in diesem Moment meine Zunge abgebissen (Grins). Ja, aber in solchen Momenten, wenn man bei einer schweren Übung eh schon total konzentriert ist, aber trotzdem eine Korrektur nach der anderen kommt, dann ist man mit der Zeit halt etwas genervt.

    Ansonsten war das Training im ganzen wieder total gut.

    - dass meine Kopfschmerzen im Laufe des Nachmittages wieder ganz weg gegangen sind. Heute morgen wurde ich mit heftigen Kopfschmerzen wach, habe direkt zum Frühstück zwei Aspirin getrunken (vielleicht habe ich falsch gelegen, da ich auch etwas Verspannungen bzw. leichte Schmerzen in der rechten Schulter hatte, was jetzt jedoch wieder ganz weg ist). Es dauerte jedoch mehrere Stunden, bis die Kopfschmerzen dann endlich wieder ganz weg waren. Beim Training habe ich sie (je nach Übung) schubweise gemerkt, aber trotzdem bin ich stolz darauf, dass ich das Training, dass ich dieses ganze Pensum trotzdem so gut durchgehalten haben. Kurzzeitig war es ganz heftig, da habe ich dann eine kleine Sitzpause gemacht, etwas Trinken, aber dann ging es schon weiter.

    - dass er mir sofort Mut gemacht hat, auch wenn ich mal wieder etwas zugenommen habe, dass ich trotzdem auf dem richtigen Weg bin.

    - dass er meine Ängste, worüber wir in unseren Gesprächen auch reden, ernst nimmt und nicht darüber lacht. Diesbezüglich vertraue ich ihm inzwischen wirklich voll und ganz, so dass ich mit ihm halt auch offen über meine Ängste und Probleme reden kann. So wie ich letztens mit ihm ja auch über meine Angst vor Bällen gesprochen habe, dass ich nach der Wassergymnastik jedes Mal Angst davor habe, einen Ball vom Wasserball vor den Kopf zu bekommen.

    In dieser Woche werde ich auf der Arbeit wohl mal in den Keller müssen. Das wird sich in einem Arbeitsbereich nicht vermeiden lassen. Vor dem Keller an sich habe ich ja gar nicht so eine große Angst, vor dem Aufzug umso mehr. Ich habe halt die Befürchtung, dass es sich nicht vermeiden lassen wird, dass ich dann mit dem Aufzug runter fahren werde. Ich habe halt Angst davor, dass ich darin stecken bleibe (der Aufzug ist schon öfters stecken geblieben), es aber keiner mitbekommt und ich dann stundenlang darin festsitze. Davon hatte ich inzwischen auch schon Alpträume. Dass ich "mal eben" schnell eine Akte aus dem Keller hoch holen soll, meine Kolleginnen bzw. Kollegen es aber gar nicht mitbekommen, dass ich so lange weg bleibe. Ich habe schon überlegt, dass ich dann auf jeden Fall mein Handy mitnehmen werde. Sicher ist sicher (sofern ich darin überhaupt Kontakt kriege). Ich bin ja eh schon des Öfteren "übersehen" worden, also auch in meiner Abteilung, bei verschiedenen Sachen völlig vergessen worden. Ja, und dann alleine im Aufzug zu stecken, ohne dass davon jemand etwas mitbekommt, davor habe ich halt wirklich Angst.

    Den Pflaumenkuchen von meinem Freund fand ich zwar sehr lecker, davon habe ich heute Nachmittag als "Nervennahrung" (aus Angst vor dem Aufzug in der nächsten Woche) ein paar große Stücke gegessen, habe ihn aber nicht so richtig vertragen. Ich bekam heute Nachmittag zeitweise heftige Bauchschmerzen. Das kann nur von diesem Pflaumenkuchen sein, etwas anderes kommt nicht in Frage. Daran werde ich jetzt lieber nicht mehr gehen.

    Ernährung:
    10 Uhr 1 Scheibe Brot mit Wurst.
    14 Uhr 3 große Stücke Pflaumenkuchen (er ist so lecker, ich konnte nicht widerstehen und habe mehr gegessen, als ich eigentlich vor hatte).
    19 Uhr Kabeljau-Filet mit Bratkartoffeln.
    23 Uhr 1 Erdbeer-Joghurt.

    Bewegung: Eine Stunde intensives Training einschließlich Kniebeugen, verschiedenen Arten der Crunches und einigen Übungen mit Hanteln und dem Theraband (an der Sprossenwand).

  • Samstag, 23. August 2014

    Am Samstag fand ich es sehr schön,

    - dass es mir deutlich besser als an den letzten Tagen ging. Die Schmerzen an den Fersen waren deutlich weniger (noch nicht ganz weg, aber nur noch ein Ziehen beim Laufen).

    - als ich mittags einen kleinen Bummel zu unserem Stadtteilzentrum gemacht habe, in ein paar Geschäften war (dort unter anderem ja auch meine Jacke mit dem kaputten Reissverschluss abgegeben habe, die ich nächste Woche Samstag wieder abholen kann). Unterwegs habe ich meine Musik über den MP3-Player gehört.

    Im Moment stelle ich meine "Kosmetik" etwas um, was mir sehr schwer fällt.

    Zum einen die Zahnpasta. Als Kind hatten wir immer die "Signal" (die mit dem roten Streifen, Grins, den Werbespruch kenne ich immer noch). Die benutzt meine Mutter bis heute. Als ich dann erwachsen wurde, wollte ich lieber einen frischeren Geschmack haben, etwas mit mehr Mint. Ich bin dann auf die Odol Med 3 Mint umgestiegen, die ich bis vor kurzem, seit vielen, vielen Jahren benutzt habe.

    Jetzt wurde sie aber vom Markt genommen. Keine Ahnung, warum. Ich bin jetzt auf der Suche nach einer neuen Zahnpasta, habe auch schon verschiedene ausprobiert (Dentagard usw.). Immer mal wieder eine andere (aber immer möglichst mit Mint-Geschmack). Noch habe ich mich für keine entschieden.

    Dann die Sache mit dem Deo. Darüber habe ich mir früher nie Gedanken gemacht. Habe immer eines genommen, was einfach gut riecht (was mir gefällt). Wir gucken hier überwiegend die dritten Programme (WDR, NDR usw.), da laufen immer viele interessante Sendungen. Im WDR läuft auch regelmäßig eine Gesundheitssendung. Dort wurde vor kurzem davor gewarnt, dass in wissenschaftlichen Tests herausgefunden wurde, dass Deos, die Aluminium enthalten, was grundsätzlich schädlich sein soll (Brote nehmen wir seit kurzem nur noch in Plastikdosen oder Gefriertütchen mit zur Arbeit), krebsfördernd sein soll. In Tests bzw. Studien wurde herausgefunden, dass Frauen, die regelmäßig Deos mit Aluminium nehmen (was in vielen Deos drin ist), sehr viel häufiger an Brustkrebs erkranken.

    Da meine Schwägerin ja Brustkrebs hatte (was ja bei einer Routine-Mammographie festgestellt worden ist, einschließlich der anschließenden Chemotherapie) und mein Arzt mich im Juni auch bereits zur Kontrolle dorthin geschickt hat, möchte mein Freund jetzt, dass ich sicherheitshalber darauf, also auf Deos mit Aluminium verzichte. Ich bin jetzt immer wieder in den Geschäften mit meiner Lesebrille auf der Suche nach Deos, die in Frage kommen, also ohne Aluminium. Am Samstag habe ich mir z. B. eine kleine Flasche von CD geholt. Mal sehen, wie ich damit klar komme, also auch vom Duft her meine ich jetzt. Das riecht ja bei jeder Frau, auf jedem Körper anders.

    http://www.deoohnealuminium.de/

    - dass ich zu Hause war, bevor hier ein kleines Unwetter los ging. Ich war etwa 5 bis 10 Minuten zu Hause, da wurde es hier sehr stürmisch. Es fing dann für mehrere Minuten heftig an zu hageln.

    - dass ich am Samstag so gut drauf war und hier noch einen ganzen Schwung geschafft habe, die Küche noch ganz in den Griff bekommen habe und auch einen Teil der Wäsche.

    - dass ich für meine Verhältnisse relativ viel getrunken habe (beim Haushalt, immer mal wieder ein paar Schlücke).

    - dass ich mich an den Diät-Tag gehalten habe.

    - als ich den Trailer für den Film "Nachts im Museum Teil 3" gesehen habe, der Ende diesen Jahres rauskommen soll. Darauf freue ich mich schon, den werde ich mir auf jeden Fall angucken (mein Freund fand diesen Trailer ebenfalls schon gut).

    http://www.dailymotion.com/video/x24a65e_nachts-im-museum-3-trailer-deutsch-hd_shortfilms

    - dass ich abends noch Sport gemacht habe.

    Als ich mittags auf der Waage war (kurz bevor ich Einkaufen gegangen bin), da war ich zunächst etwas enttäuscht. Ich habe wieder einen Kilo zugemommen, habe wieder 73,3 kg. Aber nun gut, das ist natürlich noch kein Beinbruch. Und noch haben wir August, also bis zur Kontrolle im September habe ich noch ein paar Tage Zeit, um weiter zu kämpfen. Der Sport war mir am Samstag Abend deswegen sehr wichtig.

    Erst bin ich wieder Fahrrad gefahren, habe die 10 Kilometer dieses Mal in 34 Minuten geschafft. Durchschnittlich fahre ich ja immer mit 17 km/h. Dieses Mal habe ich in der 10., der 20. und der 30. Minute je eine "Powerminute" mit rund 22 km/h eingelegt, habe die 10 Kilometer deswegen in 34 Minuten geschafft, eine Minute schneller als sonst.

    Dann noch rund 15 Minuten Gymnastik. 11 Kniebeugen. 11 x gerade vorbeugen. Mit den Hanteln (5 kg) die Hände 11 x hoch zu den Schultern. Gerade vorbeugen die Ellenbogen (mit Hanteln) 11 x nach hinten hoch ziehen. Auf dem Rücken liegend die Hanteln 11 x hoch zur Decke wie auf Hantelbank, unten zwischendurch nicht ablegen. Dann weiter ohne Hanteln. Auf den Bauch legen, Arme in U-Haltung und 11 x mit dem Oberkörper hoch. 11 x hoch und Arme nach vorne strecken. Auf den Rücken, gerader Rücken, Beine anziehen und 11 x zusammen nach unten strecken. Dann anziehen und 2 x 11 mal im Wechsel nach unten strecken, dabei mit dem Oberkörper hoch kommen und zum gegengleichen (angezogenen) Bein drehen. Beine aufstellen und 11 x hoch zur Brücke. 2 x 11 mal Bein im Wechsel anheben, kurz nach unten (Fußende) strecken. 3 richtige Liegestütze. 11 Liegestütze auf den Knien. Als Abschluss etwas Dehnübungen im Stehen (mit den Fingern auf den Boden).

    Ja, ich bin wirklich froh darüber, dass es mir besser geht, dass ich dieses Programm am Samstag mal wieder so durchgezogen habe. Das hat mal wieder richtig Spaß gemacht.

    - als wir abends noch die Musik-Sendung auf MDR geguckt haben. Die Schlager des Sommers (aktuell, aus diesem Jahr). Es waren einige gute Sachen dabei, unter anderem auch Voxxclub, Andreas Martin usw.

    Ernährung:
    11 Uhr 1 Ei.
    14 Uhr 1 Quark (0,1 % Fett) Erdbeere.
    17 Uhr Gurkensalat mit Essig/Öl.
    20 Uhr 1 Schale Fisch "a la Bordelaise" mit Broccoli-Belag, dazu Gemüse (Erbsen, Möhren und Mais).
    22 Uhr Ein paar Pflaumen.

    Mein Freund hat frischen Pflaumenkuchen gemacht. Ob ich ihn esse, ob er mir schmeckt, das weiß ich noch nicht. Normalerweise esse ich immer lieber Apfelkuchen. Er hatte einige Pflaumen geholt, hat alle entkernt und halbiert. Nach den Vorbereitungen für den Pflaumenkuchen (den werde ich am Sonntag probieren, er hat ihn erst abends gebacken) blieben noch einige Pflaumen über. Davon habe ich im Laufe des Abends noch ein paar gegessen. Er hat mich dann jedoch etwas ausgebremst, weil wir nicht wussten, ob ich sie überhaupt vertrage. Nicht, dass ich davon noch Durchfall bekomme (so wie es bei mir ja bei Bananen, Kiwis usw. der Fall ist). Aber bisher ist es gut gegangen.

    Es ist schon eine Ewigkeit her, seit ich zuletzt Pflaumen gegessen habe. Das muss in meiner Kindheit gewesen sein, im Urlaub mit meinen Elten in Spanien, in Lloret de Maar. Dort habe ich sie mittags am Strand häufig gegessen. Aber lecker waren sie am Samstag Abend auf jeden Fall.

    Bewegung: Fahrrad gefahren, 10 Kilometer in 34 Minuten. Rund 15 Minuten Gymnastik mit Hanteltraining, Kniebeugen, Liegestütze usw.

  • Freitag, 22. August 2014

    Am Freitag habe ich mich darüber gefreut,

    - als mir zwei Kolleginnen beim Postdienst geholfen haben. Wir hatten ein etwas größeres Rundschreiben, das verschickt werden musste. Während ich mich um eine wichtige Aufgabe von der Buchhaltung gekümmert habe, die ich inzwischen zwar theoretisch kann, aber worin mir noch die Routine fehlt, so dass ich es relativ langsam und total konzentiert machen musste (sonst geht es schief), hat eine meiner Kolleginnen schon mal alle Briefe frankiert. Später musste ich dann ja alles noch zur Post bringen. Als sich dann eine weitere Kollegin angeboten hat, mir dabei eben zu helfen (da es so einiges gewesen ist), da konnte ich einfach nicht nein sagen. Über diese spontane Hilfsbereitschaft von beiden habe ich mich so richtig gefreut.

    Im Laufe der Jahre habe ich mich dort, weil ich immer so still und zurückgezogen bin, mich aus den meisten Gemeinschaftssachen raus halte, schon einige Male als "Einzelkämpferin" gefühlt, was in manchen Situationen zum Teil schwer und hart sein kann. Umso mehr habe ich mich darüber gefreut, als die Beiden dann spontan mit angepackt haben. Normalerweise haben wir nicht so viel Post, es ist immer im gut überschaubaren Bereich und ich bin mir absolut sicher, dass ich es im Normalfall auch immer alleine schaffen werde. Aber am Freitag mit diesem Rundschreiben war es halt dann doch ziemlich viel.

    - dass ich immer wieder und auch bei weiteren Aufgaben (wenn Kolleginnen z. B. krank sind) für verschiedene Sachen mit eingeplant werde. Dann merke ich immer wieder, dass auch ich dort gebraucht werde, dass ich dort nicht überflüssig bin. Man muss, um helfen zu können, nicht immer im Mittelpunkt stehen. Man kann auch still im Hintergrund bei einigen Aufgaben nützlich sein.

    - dass mir mein Freund abends spontan 3 Geschenke gemacht hat. Darüber habe ich mich so richtig gefreut.

    Einen DVD-Film (Homefront) mit Jason Statham. Action pur sozusagen. Den wollen wir uns in Kürze abends dann mal angucken.

    Eine Topfblume "Hauswurz" in einem schönen Terracotta-Gefäß, optisch wie eine Flasche mit seitlichen Griffen. Darüber habe ich mich auch sehr gefreut.

    Und dann noch ein Frühstücksbrettchen, die ich jeden morgen benutze (beim Frühstücken und wenn ich meine Sachen für die Arbeit fertig mache). Seine Schwester ist im Moment im Urlaub und wir fahren zweimal wöchentlich dorthin, um die Blumen zu gießen (rund 5 Minuten von hier, in der Nähe vom Schwimmbad). Deren beste Freunde sind ja total materialistisch eingestellt. Jedes Gespräch dreht sich um "mein Auto, unser Eigentumshaus, unser Schwimmbad im Garten, unser Computer, unser Wohnwagen" usw. In Anspielung darauf hat mein Freund mir jetzt dieses Frühstücksbrettchen geschenkt. Meine Villa, mein Sportwagen, meine Yacht und MEIN BRETTCHEN. Das fand ich total gut, darüber musste ich dann spontan so richtig loslachen, als ich das gesehen habe. Ja, das ist jetzt mein Brettchen (Lach).

    Negativ war, dass der Reissverschluss meiner Wind- und Regenjacke am Freitag morgen kaputt gegangen ist. Ich wollte eigentlich früher im Büro sein, hatte aber einen mächtigen Kampf, bis ich diesen blöden Reissverschluss endlich zu hatte. Erst bekam ich die Oese unten nicht rein (ist etwas ausgerissen) und als er dann endlich zu war, dann ging er von unten wieder auf. Es war dann wieder ein Akt, bis ich ihn ganz auf hatte und dann endlich ganz zu hatte. Damit war ich mehrere Minuten beschäftigt (habe dadurch einen Zug später genommen, weil ich dadurch eine Bahn verpasst habe, die mir dann vor der Nase weggefahren ist).

    Heute, am Samstag, habe ich wieder so einiges vor. Eigentlich nehme ich mir in letzter Zeit für die Wochenenden etwas zu viel vor, will aber trotzdem versuchen, so viel wie möglich davon zu schaffen.

    Zuerst bringe ich jetzt gleich diese Jacke weg. Ich finde sie wirklich schön und möchte den Reissverschluss reparieren lassen bzw. natürlich einen neuen einnähen lassen. Mein Freund meint, dass das etwa 20 Euro kosten wird. Das ist es mir wirklich wert.

    Ich mache einiges im Haushalt wirklich gerne. Spülen, Bügeln, Wäsche sortieren usw. Aber Nähen war noch nie meine Stärke. Nicht das Nähen an sich, aber das blöde Einfädeln. Damit habe ich immer schon Probleme. Als ich damals Textilgestaltung in der Schule hatte, also auch Nähen musste, da hat meine Mutter mir dabei immer geholfen. Damit war ich stundenlang und auch nächtelang beschäftigt. Das ist bei mir die gleiche Sache wie bei Computer-Programmen. Wenn es nicht klappt, dann werde ich total nervös und gereizt. Meine Mutter hat sich schließlich die Sachen dann immer geschnappt (also die Hausaufgaben sozusagen, Kissen nähen usw.) und hat es über Nacht fertig gemacht.

    Sie hat mir so viele "Hilfsmittel" geschenkt, mit denen das Einfädeln leichter fallen soll, aber damit bin ich nie klar gekommen. Ich nahm dann meistens super lange Fäden, so selten wie möglich neu einfädeln zu müssen, aber diese Fäden sind mir dann ("natürlich") beim Nähen immer total verheddert und verknotet. Schließlich habe ich es total aufgegeben. Entweder meine Mutter hilft mir dabei, die Schwester meines Freundes oder aber ich gebe es, so wie gleich, in einem Geschäft ab.

    Heute Nachmittag (also am Samstag) steht für mich dann noch der Haushalt an. Erstmal wieder die Küche auf Vordermann bringen und anschließend in erster Linie die Polohemden von meinem Freund bügeln und falten, dann alles in seinen jetzt ja fertigen Kleiderschrank legen. Ich hänge so etwas eigentlich lieber auf, aber er möchte es lieber liegen haben (hängen in erster Linie nur die Jacken).

    Und irgendwie möchte ich es gegen Abend dann auch noch schaffen, wieder etwas Sport zu machen. Wie hat mein Trainer am Mittwoch so schön gesagt, ich soll meine Füße bzw. die Fersen jeden Tag "beobachten", also wie sich die Schmerzen entwickeln (mich nicht darauf einstellen, dass ich jetzt wirklich wochen- oder monatelang Schmerzen haben werde). Was soll ich sagen, heute, also am Samstag, hatte ich beim Aufstehen zum ersten Mal nicht mehr diese heftigen Stiche in den Fersen, nur noch ein Ziehen in diesem Bereich. Jetzt habe ich wirklich Hoffnung, dass es jetzt wieder von Tag zu Tag (oder aber zumindest von Woche zu Woche) besser wird.

    Dann werde ich demnächst hoffentlich auch wieder früher auf der Arbeit sein, also wieder früher Feierabend machen können. Jeden Abend erst 20/20.30 Uhr zu Hause sein, das war in letzter Zeit für mich sehr hart. Aber morgens waren die Schmerzen in letzter Zeit halt am schlimmsten, ich konnte kaum auftreten, kaum laufen, brauchte morgens deswegen deutlich länger, bis ich dann endlich fertig war (humpelnd durch die Wohnung sozusagen). Aber jetzt habe ich wirklich Hoffnung, dass ich diesen ehemaligen blöden Muskelkater, also die Probleme mit der Achillessehne schnellstmöglich wieder in den Griff bekomme.

    Ernährung:
    7 Uhr 1 Scheibe Brot mit Ei.
    13 Uhr 2 Scheiben Brot mit Wurst. 1 Quark (0,1 % Fett) Erdbeere.
    17 Uhr 2 kleine Frikadellen.
    20 Uhr Hühner-Geschnetzeltes (aus der Kühltheke bzw. aus der Mikrowelle) mit Reis und Curry-Soße (ich finde das total lecker).

    Bewegung: Keine.

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