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  • Sonntag, 21. Dezember 2014

    Der Sonntag war im ganzen super ruhig.

    Mein Freund lag bis auf etwa 2 Stunden, in denen er sich ums Essen gekümmert hat, nur im Bett. Er meinte aber, dass es bei ihm mehr die "Weihnachts-Depressionen" sind, mit denen wir beide Jahr für Jahr zu kämpfen haben. Weihnachten ist halt einfach nichts für uns. Wir sind beide froh, wenn es endlich wieder vorbei ist.

    Deswegen haben wir uns beide sehr darüber gefreut, als ich von einem Hotel an der Nordsee endlich per Mail die offizielle Buchungsbestätigung bekommen habe. Also dass wir über Silvester ein paar Tage hier raus kommen. Sofort fingen wir mit den Planungen an, was wir dort oben dann machen werden, wohin wir auch im Winter kleine Ausflüge machen können. Ja, diese Buchungsbestätigung war heute so ziemlich das Schönste vom ganzen Tag.

    Der Tod von Udo Jürgens hat uns dann ebenfalls noch etwas umgehauen. Damit haben wir natürlich absolut nicht gerechnet. Und so nah am Wasser, wie ich im Moment bin, konnte ich ein paar Tränen im ersten Moment dann natürlich nicht unterdrücken. Für ihn selber war es ja schön, ein relativ schneller Tod, ohne vorher wegen Krankheiten schwer leiden zu müssen. Aber für seine Angehörigen finde ich das jetzt so kurz vor Weihnachten extrem hart.

    Die meiste Zeit (während mein Freund im Bett lag) saß ich heute vor dem Computer und bin so durch die verschiedenen Seiten gesurft, habe mir auch einige Musikvideos angeguckt. Habe mich halt so gut und positiv wie möglich beschäftigt bzw. abgelenkt.

    Zwischendurch habe ich auch schon mal die Geschenke eingepackt, auch die für meinen Trainer. Ich hoffe mal, dass ich damit seinen Geschmack getroffen habe. Aber ich gehe mal davon aus, dass sie ihm gefallen. Ich habe halt nichts großes geholt, dafür mehrere kleine Sachen. Damit möchte ich ihm halt auch für seine Hilfe im Allgemeinen Danke sagen. Im Grunde ist die Schmerzfreiheit, die ich durch sein gutes Training und natürlich auch durch seine gute Motivation (und die interessanten Gespräche während des Trainings) usw. habe, eh mit nichts zu bezahlen. Dass es auch anders, also viel negativer (und mit mehr Schmerzen) laufen könnte, das habe ich ja bei den ganzen Physiotherapeuten gesehen, bei denen ich vor ihm in Behandlung war. Aber gerade deswegen möchte ich halt Weihnachten nutzen, um ihm damit mal wieder Danke zu sagen.

    Im Moment bin ich in einer mächtigen Zwickmühle. Ich habe schon vor Jahren übers Internet einen Mann kennengelernt, mit dem ich mir regelmäßig schreibe, auch schon mal telefoniert habe. Dass wir uns regelmäßig schreiben, das weiß mein Freund. Er ist verheiratet und mein Freund kann auch gerne mitlesen, was wir uns so schreiben.

    Aber jetzt drängt er immer öfter, dass er mich mal persönlich kennenlernen möchte, dass wir uns mal Treffen sollen, mal zusammen was Trinken gehen sollen. Bis jetzt habe ich immer abgeblockt, aber ich weiß jetzt nicht, wie es weiter geht. Einerseits, er ist ja schließlich selbst verheiratet und wir haben halt viele gemeinsame Interessen, warum sollten wir nicht mal zusammen einen Kaffee trinken. Das ist ja auf rein freundschaftlicher Basis.

    Allerdings glaube ich nicht, dass mein Freund davon so begeistert wäre. Deswegen schiebe ich diese Einladung, diese Verabredung immer weiter vor mir her, habe ihm auch heute wieder nicht zugesagt, als er mich wieder eingeladen hat. Eine total blöde Situation. Einerseits verstehen wir uns total gut und daraus könnte wirklich eine gute Freundschaft werden (nicht nur wir beide, er würde, wenn ich es möchte, zu dem Treffen auch seine Frau oder so mitbringen, damit ich mich nicht so unsicher fühle). Aber andererseits habe ich meinem Freund gegenüber ein sehr schlechtes Gewissen, glaube auch nicht, dass er es tolerieren würde.

    Erstmal nur weiter schreiben und die Einladung weiter heraus zögern. Mal gucken, wie sich das dann weiter entwickelt. Er ist übrigens in meinem Alter, wohnt nicht weit von hier entfernt, arbeitet auch im Büro und seine Hobbys sind Sport (Tischtennis und Schwimmen) und Musik. Er hat mich auch schon gefragt, ob er mich mal ins Schwimmbad begleiten darf, ein paar Bahnen dort Schwimmen darf, während ich zur Wassergymnastik gehe. Aber erstens möchte ich nicht, dass er mich im Badeanzug sieht (bisher kennen wir uns ja schließlich nur vom schriftlichen aus dem Internet) und zweitens möchte ich auch nicht, dass ich im Schwimmbad bzw. im Schwimmverein mit einem fremden Mann neben mir gesehen werde. Ich weiß nicht, ob das so gut ist. Aber trotzdem ist er mir sehr sympathisch (rein freundschaftlich gesehen) und ich weiß wirklich nicht, ob und wie es mit einem Treffen irgendwann in der Zukunft laufen könnte.......

    Ernährung am Sonntag:
    11 Uhr 1 Brötchen mit Ei.
    13 Uhr 1 Brötchen mit Wurst.
    19 Uhr Nudeln mit Gulasch.
    22 Uhr 1 Vanille-Quark.

    Bewegung: Keine (dazu war ich heute viel zu "träge", mit Sport will ich morgen wieder weiter machen, am Montag Abend habe ich ja eh wieder KG und für meine Physiotherapeutin habe ich auch ein kleines Geschenk, einen kleinen Dank für Weihnachten, den ich vorhin ebenfalls eingepackt habe, da ich mich dort so wohl fühle, dort als neue Patientin so gut aufgenommen worden bin).

  • Samstag, 20. Dezember 2014 (Sport)

    Dieser Eintrag wird etwas "übergreifend" von Samstag und Sonntag.

    Am Samstag war ich glücklich bzw. habe ich mich sehr darüber gefreut,

    - als ich beim Training war. Dabei haben wir wieder mehrere interessante Gespräche geführt, so dass ich auch mehrere schwere Übungen fast schon nebenbei und mit Leichtigkeit durchgeführt habe.

    Ich bin total happy darüber, dass meine Arme immer besser werden. Damit hätte ich nie gerechnet. Nachdem ich als Kind (mit 3 Jahren) den komplizierten Armbruch hatte, habe ich den linken Arm ja über Jahrzehnte total geschont. In der Schulzeit hatte ich gerade im Winter immer einen dicken Stützverband um den Ellenbogen (darauf hat meine Mutter immer geachtet, mich diesbezüglich immer "in Watte gepackt" und im Sommer beim Sport (also auch beim Jazz-Tanz usw.) die Armbandage aus der Apotheke. Ja, und trotz dieser jahrzehntelangen totalen Schonung werde ich auch mit links immer besser. Also grundsätzlich bin ich mit dem rechten Arm besser, was ich gerade auch bei der Hantelbank immer wieder merke, wenn ich die Stange nicht so richtig gerade halten kann. Aber trotzdem bin ich total stolz darauf, dass ich auch mit links immer und immer besser werde. Am Samstag habe ich mit dem straffen Theraband (um die Sprossenwand gewickelt) locker 50 x diese Ruderbewegung geschafft und ich hätte locker noch einige weitere Wiederholungen geschafft (aber wir wollen es ja schließlich nicht übertreiben). Und anschließend noch mehrere Liegestütze (auf dem Kasten). "Nebenbei" auch noch ein paar Übungen für die Arme an der Seilwinde, wobei mir das deutlich schwerer fällt.

    Ich habe natürlich so meine Vorlieben und auch Abneigungen bei den einzelnen Übungen, die mein Trainer natürlich so ziemlich alle kennt, aber nicht wirklich "Rücksicht" darauf nimmt (Grins). Zum Beispiel diese "blöden" Ausfallschritte, die ich inzwischen so richtig "hasse", die er aber immer und immer wieder mit ins Programm einbaut (in den verschiedensten Varianten). Die finde ich nach wie vor mächtig schwer, damit muss ich jedes Mal so richtig kämpfen.

    Am meisten machen mir persönlich die "kleinen" Probleme zu schaffen. Bezüglich der Arme und Beine werde ich immer besser (auch Rückenschmerzen sind bei mir eine "Seltenheit" geworden) und auch die Fersen werden nach und nach immer besser (die rechte Ferse merke ich, auch beim Dehnen, gar nicht mehr, die linke Ferse tut beim Dehnen und gerade auch danach, so wie am Samstag Nachmittag nach dem Training, noch richtig heftig weh, im Alltag merke ich sie allerdings immer weniger).

    Mit Abstand am schlimmsten und schmerzhaftesten sind noch meine Hände bzw. die Finger. Ohne Hilfe (bzw. "Hilfsmittel") kann ich bis heute keine Flasche (normale Wasserflasche) öffnen, dafür fehlt mir total die Kraft. Und auch beim Training. Meine Arme sind zwar kräftig genug, um so einige Wiederholungen mit den Hanteln zu schaffen (für den Biceps usw.) und ebenfalls, so wie gestern, mit dem Theraband die "Ruderbewegung", aber die Schmerzen in den Händen und den Fingern werden dabei immer intensiver. Danach habe ich in den Fingern zum Teil so einen schmerzhaften Krampf, dass ich die Hände kaum noch bewegen kann. Auch bei der Wassergymnastik, wobei wir häufig Übungen mit den Hanteln machen. Grundsätzlich macht mir das so richtig Spaß, ich bin dann immer so richtig dabei (führe jede Bewegung mit viel Kraft und Schwung aus), muss aber, im Gegensatz zu den anderen Frauen, viele kleine Pausen einlegen. Ich kann die Hanteln nicht so lange festhalten, bekomme immer mehr Krämpfe in den Fingern und gebe es dann schließlich auf. Hin und wieder baut mein Trainer auch kleine Übungen speziell für die Hände ein, z. B. solche "Gewichtsscheiben" eine Zeitlang zwischen den Händen bzw. eher zwischen den Fingern festzuhalten. Das kann ich nicht. Entweder gebe ich dabei sofort auf oder ich "improvisiere", also Finger etwas locker lassen und die Scheibe "auf" die Finger legen. Ansonsten würde ich es gar nicht schaffen.

    An zweiter Stelle ist immer noch mein Nacken. Das merke ich gerade bei den Crunches immer wieder. Das war gestern (also am Samstag) wieder ganz schlimm. Ich habe zwar etwas mehr Kraft im Oberkörper, komme etwas höher und kann mich oben etwas länger halten (ebenfalls bei verschiedenen Varianten), aber die Spannung und der Krampf im Nacken werden dabei immer intensiver. Ab einer gewissen Schmerzstärke gehen meine Gedanken dann total zum Nacken, so dass bezüglich der richtigen Ausführung bei den Crunches dann immer mehr Korrekturen kommen. Aber sich auf die richtige Ausführung bei einer Übung zu konzentrieren, wenn sich eine andere Stelle immer mehr verspannt, das ist dann alles andere als einfach. Bei manchen Varianten kann ich dann zwar auch die Hände in den Nacken nehmen, aber er achtet dann darauf, dass es nur eine leichte Stabilisierung ist, dass ich den Kopf dabei nicht ganz ablege und völlig locker lasse, sondern den Kopf damit nur etwas unterstütze. Ja, und wenn man vorher schon einen Krampf von der Anspannung hatte, dann nützt dieses leichte Abstützen auch nicht mehr so wirklich viel. Ich versuche dann trotzdem immer, den Kopf "etwas mehr" abzustützen (so dass wenigstens der Krampf dabei wieder etwas nachlässt).

    Ansonsten war das Training im ganzen wieder super gut und ich bin einfach nur stolz auf meine bisherigen Fortschritte und Erfolge dabei. Zum Schluss hat er mir dann bezüglich des Trainings bzw. Weihnachten was gesagt, worüber ich mich total gefreut habe.

    - als ich mit meiner Friseurin gesprochen habe.

    Mein Freund hatte sich übers Internet ein Hemd bestellt, das ihm auch sehr gut passt und sehr gut steht. Das Paket wurde am Freitag Mittag (als wir beide Arbeiten waren) beim Friseur abgegeben (der ist bei uns unten im Haus). Ich habe es dort dann am Samstag Mittag abgeholt. Als meine Friseurin mich sah, ließ sie ihre aktuelle Kundin kurz sitzen und kam direkt zu mir. Es war eine total liebe und herzliche Begrüßung, über die ich mich sehr gefreut habe. Wir haben uns dann noch etwas unterhalten.

    - als ich mich danach im Treppenhaus mit unserer älterin Nachbarin unterhalten habe. Daraus wurde noch ein längeres und sehr schönes Gespräch.

    Ich fand es nur sehr mutig von ihr, wie offen sie über ihre Probleme mit Ausländern spricht. Bis auf wenige Ausnahmen kennt sie ausschließlich negative Beispiele, über die sie lautstark hergezogen ist (über Ausländer, die sich mächtig daneben benommen haben). Nicht zu vergessen, dass zwischen uns ein Polizist wohnt. Ich habe die ganze Zeit über nur gedacht, "Vorsicht, Feind hört mit.....". Ich würde mich nicht trauen, solche Bemerkungen (fast schon "fremdenfeindlich") lautstark zu äußern, wenn Polizisten in der Nähe sind (und damit eine Anzeige wegen Fremdenfeindlichkeit zu riskieren).

    - als ich am Samstag Nachmittag und auch heute Mittag (am Sonntag) eine große Tasse Kaffee mit Zimt getrunken habe. Darauf hat mich mein Trainer gebracht. Ich war zuerst sehr skeptisch, kannte das nicht, aber das ist echt lecker. Das schmeckt wie eine Mischung aus Schokolade (die Sorte "Kaffee-Sahne") und Plätzchen, also Spekulatius. Allerdings ist es auch "gefährlich", wenn es mir gut schmeckt. Mein Freund findet es eh nicht so gut, dass ich diese Kombination trinke. Er hat gelesen, dass Zimt (in einer größeren Dosierung) auch eine "berauschende Wirkung" haben kann. Er hat Angst davor, dass ich es übertreiben könnte und sich die Idee mit der positiven Wirkung bei mir ins Negative auswirkt. Mein Trainer hat mit mir darüber allerdings ein längeres Gespräch geführt, also auch über die richtige Dosierung (etwa ein halber Teelöffel voll, dann kann noch nichts passieren), hat mich schließlich dazu "überredet", es mal zu probieren. Mein Freund hält davon nach wie vor nichts, aber mir schmeckt es trotzdem.

    - als ich mich dazu entschlossen habe, meinen neuen Personalausweis, der eigentlich erst im April 2015 abläuft, noch in diesem Jahr neu zu beantragen (dafür muss ich auch noch neue bzw. aktuelle Passfotos machen). Ich habe schließlich jetzt schon Urlaub, mein Freund muss noch bis Dienstag arbeiten. Dann nutze ich die Zeit halt sinnvoll und kümmere mich um den neuen Ausweis (damit ich auf dem Foto demnächst bei den Kontrolleuren im Zug besser erkannt werde und spätestens im April bräuchte ich ja eh einen neuen Ausweis).

    - dass ich die Weihnachtskarten endlich alle fertig habe. Auf alle habe ich einen kleinen persönlichen Gruß geschrieben und "geschmückt" mit ein paar schönen Weihnachtsaufklebern, die ich in verschiedenen Zeitschriften gefunden habe.

    - als ich unseren Urlaub über Silvester gebucht habe. Dass das geklappt hat, darüber bin ich jetzt so richtig happy. Das ist das erste Mal in den ganzen Jahren, dass wir (mein Freund und ich) über Silvester mal ein paar Tage raus kommen. Darauf freue ich mich jetzt schon total.

    Ansonsten ist hier ehe eine "negative" Stimmung. Meinen Freund hat es total erwischt. Also Hustenmäßig, Richtung Bronchitis. Am Samstag Abend, bei ihm auf der Arbeit ist zur Zeit sehr wenig zu tun, durfte er rund 2 Stunden früher Feierabend machen, da war er bereits gegen 21 Uhr zu Hause. Und heute, am Sonntag, liegt er den ganzen Tag im Bett und "leidet vor sich hin", will nur seine Ruhe haben. Jetzt hoffe ich nur, dass Weihnachten deswegen nicht ins Wasser fällt. Abgesehen von dem Schnupfen geht es mir echt gut (das Training am Samstag habe ich einschließlich ein paar Übungen für die Kondition auch sehr gut durchgehalten). Ansonsten gehen auch bei mir wieder die "Weihnachts-Depressionen" los, im Grunde so wie jedes Jahr. Ich bin dann halt immer sehr still und auch sehr nah am Wasser gebaut..... Ich bin froh, wenn Weihnachten endlich wieder vorbei ist. Deswegen freue ich mich ja so auf den Silvester-Urlaub, mal ein paar Tage völlig raus aus dem normalen Alltagstrott.

    Heiligabend wird wie immer schön werden. Auch wenn seine Schwester (mit ihrem Mann) hier in der Nähe wohnt (in der Nähe vom Schwimmbad), trotzdem sehen wir uns meistens nur 5 x im Jahr. An unseren Geburtstagen und an Weihnachten. Abgesehen vom Handykontakt (also SMS, wenn was wichtiges ist) haben wir keinen Kontakt. Deswegen freue ich mich schon auf Heiligabend, den wir immer dort verbringen (ich hoffe nur, dass mein Freund dann nicht völlig flach liegt). Am ersten Weihnachtsfeiertag sind wir immer bei meiner Mutter. Immer für etwa 2 Stunden, aber das reicht dann auch. Dabei werden eh immer wieder die alten Geschichten aufgewärmt, wodurch meine Depressionen sich immer mehr verstärken. Weisst du noch, wie Papa den Baum geschmückt hat, weisst du noch, wie Papa an Heiligabend mit dir im Zoo war, usw. Wieder tausend Erinnerungen an früher, also an meine Kindheit. Das belastet mich jedes Jahr aufs Neue unwahrscheinlich. Ich bin dann immer froh, wenn Weihnachten endlich wieder vorbei ist. Egal, wie lange das mit meinem Vater jetzt her ist (er ist ja schon 1989 gestorben) und auch egal, wie streng er zum Teil war (mir damit aber während der Schulzeit auch sehr oft geholfen hat, wenn ich keine Lust auf Hausaufgaben usw. hatte), trotzdem bin ich über seinen Verlust bis heute nicht so richtig weg. Er hat mir halt auch vieles mitgegeben (auch was den Spaß am Sport betrifft) und charakterlich komme ich halt mehr nach ihm als nach meiner Mutter.

    Bezüglich Aufgaben und Termine muss ich gerade an meine Arbeit denken. Ich kann mich dort nicht durchsetzen, stelle meine eigenen Sachen immer wieder "hinten an" (so wie immer in meinem Leben). Ich habe mit ein paar Sachen Probleme, zum einen mit dem Serienbrief (den ich bis heute nicht richtig kann) und auch aktuell mit dem Entwurf einer übersichtlichen Tabelle. Meine Kollegin, die so etwas gut kann, es einem auch gut erklären kann, hat mir schon im Sommer (noch vor unserem Urlaub) gesagt, dass ich sie, wenn ich Zeit habe, darauf ansprechen soll, dass wir uns dann in Ruhe zusammen setzen werden (damit sie es mit mir zusammen entwerfen bzw. mir auch erklären kann). Nun gut, ich und auf der Arbeit Zeit haben??? Ich bin schließlich für die Telefonzentrale zuständig. Irgendetwas gibt es immer zu tun. Und wenn Kollegen dann für die Zentrale einspringen sollen, auch dann gibt es bei ihnen immer viel zu tun. Ich meine das jetzt nicht als "Ausrede", sie haben ebenfalls viel zu tun. Ja, und so geht es jetzt seit rund einem halben Jahr. Aber meine Kollegin hat schon gesagt, dass wir Anfang des Jahres "Nägel mit Köpfen" machen werden. Wir werden dann einen festen Termin festlegen, dann "müssen" sich die Anderen halt mal um die Zentrale kümmern (und "müssen" ihre anderen Aufgaben dann halt mal liegen lassen), damit wir beide uns endlich mal in Ruhe zusammen setzen können. Ich bin mal gespannt, ob wir es dann endlich mal hinbekommen werden.

    Ernährung (am Samstag):
    10.30 Uhr 1 Scheibe Brot mit Wurst.
    16 Uhr 1 Tafel Kinderschokolade (ich konnte nicht anders).
    20 Uhr 1 Brötchen mit Ei.

    Bewegung: Eine Stunde sehr intensives Training, einschließlich einiger Übungen für die Arme (mit Hanteln, Theraband und Seilwinde) und für die Beine (einschließlich intensiver Kniebeugen und einiger Varianten im Ausfallschritt).

  • Freitag, 19. Dezember 2014

    Am Freitag war ich glücklich bzw. fand ich es schön,

    - als ich endlich Feierabend, also URLAUB (Betriebsferien) hatte. Diese zwei Wochen werde ich jetzt so richtig genießen.

    - dass ich nochmals eine Stunde "Plus" gemacht habe. Ich habe es zwar nicht mehr geschafft unterhalb von 5 Minusstunden zu kommen, bin jetzt aktuell aber immerhin bei Minus 6 Stunden, womit ich (nach den ursprünglichen Minus 16 Stunden) voll und ganz zufrieden bin.

    - dass ich am Freitag den Monats- bzw. Jahresabschluss bei der Buchhaltung (bei der Kasse) geschafft habe, alles entsprechend versandt bzw. weitergeleitet habe.

    - als es nachmittags im Büro, als die meisten schon Feierabend hatten, endlich so richtig schön ruhig geworden ist und ich dann noch so richtig schön konzentriert arbeiten konnte. Durch das große Verabschieden zwischen den ganzen Kollegen/Kolleginnen war es im Laufe des Tages im Büro total hektisch und unruhig (zeitweise hätte ich am liebsten die Türe zu gemacht.....).

    - als ich mich um einen Brief per Einschreiben gekümmert habe (also ihn bearbeitet habe), ihn dann auch zur Post gebracht habe.

    - als sich am frühen Nachmittag ein paar Anrufer gefreut haben bzw. sich sehr positiv geäußert haben, dass sie bei uns Freitags Nachmittags noch jemanden erreichen konnten.

    - als ich abends noch etwas in dem Buch von Steve Kroeger gelesen habe. Darin lese ich nach "Zeit und Lust" (je nachdem, wie müde ich abends bin) immer mal wieder ein paar Seiten. Mal nur eine bis zwei Seiten, mal ein paar Seiten mehr.

    In dem Artikel, den ich zuletzt gelesen habe (bzw. aktuell noch lese) geht es darum, was einem im Leben, in den einzelnen Bereichen wichtig ist bzw. ansonsten den "unnötigen Ballast" abzuwerfen.

    In diesem Zusammenhang wollte ich auch mal darüber schreiben, was mir persönlich in den einzelnen Bereichen wichtig ist.

    Zunächst mal auf der Arbeit. In "großen Gruppen", das fängt bei mir schon ab etwa 5-6 Personen an, fühlte ich mich immer schon sehr unwohl, möchte dabei nach Möglichkeit bloß nicht im Mittelpunkt stehen. Bei uns wird die Gemeinschaft sehr groß geschrieben. Im Grunde ist das natürlich richtig und auch wichtig. Aber in der Häufigkeit komme ich damit halt nicht so richtig klar. Die Anderen verbringen viele Mittagspausen zusammen in unserer kleinen Küche (da halte ich mich immer raus, würde mich dort dann so unwohl fühlen, dass ich eh nichts essen könnte).

    Gerade jetzt auch aktuell ist es mir "etwas" zu viel. Ende November war ja gerade die Betriebsversammlung, die über etwa 2,5 Stunden ging. Mitte Dezember war die "Sicherheits-Schulung" und anschließend der Geburtstag eines Kollegen. Je nach "Tagesform" versuche ich ja immer schon, zumindest ein bisschen (anfangs zum gratulieren) bei diesen Geburtstagen dabei zu sein, aber nicht mehr beim anschließenden Feiern, wenn von manchen dann noch größere Runden ausgegeben werden. Am Donnerstag war die große Weihnachtsfeier, die über den ganzen Tag ging (vom Frühstück bis abends beim Bowlen). Am Freitag ging es weiter. Gegen Mittag eine große Runde zum Mittagessen (natürlich wieder in "ausgedehnter" Form) und anschließend noch eine "Sektrunde", um das Jahr gemeinschaftlich ausklingen zu lassen (ich habe die ganze Zeit über gearbeitet, hatte alles gut im Griff und habe ein paar sehr freundliche und nette Telefonate geführt). Letztendlich wurde dann noch eine "Neujahrsrunde" (für den ersten Arbeitstag) besprochen, um dann wieder gemeinschaftlich ins neue Jahr zu starten. Nein, das wird mir persönlich alles viel zu viel. Im Januar stehen eh schon wieder zwei Geburtstage an. Ich werde mich bemühen, an diesen Geburtstagen (wieder zum gratulieren) dabei zu sein, aber das reicht mir dann schon wieder.

    Ein gutes Arbeitsklima bedeutet für mich, dass ich mich mit allen gut verstehe, mit allen gut zusammenarbeiten kann, was bei uns der Fall ist. Eine gute Gemeinschaft bedeutet für mich, dass man sich halt zu den Geburtstagen gratuliert und sich hin und wieder spontan zu einer kleinen lockeren Runde trifft (was immer mal wieder vorkommt, dass wir etwas in einem Büro mit mehreren Personen zusammen stehen), aber mehr auch nicht. Das sind dann immer lockere Runden, in denen auch ich mich an den Gesprächen beteilige.

    Was mir sonst noch wichtig ist....

    Bezüglich der Buchhaltung, dass ich alles langsam und gründlich bearbeite, gerade dabei möglichst fehlerfrei bin, was auch so gut wie immer (bis auf ganz wenige Ausnahmen) der Fall ist. Dass sich meine Kollegin dabei voll und ganz auf mich verlassen kann.

    Bezüglich der Telefonzentrale, dass ich dabei freundlich und positiv rüber komme und soviel positive "Präsenz" wie möglich zeige. Ich freue mich gerade Nachmittags immer wieder über die Telefonate, wenn die Anrufer eigentlich schon mit unserem Anrufbeantworter gerechnet haben und dann total überrascht sind, wenn ich mich noch persönlich melde. Das sind dann immer total nette und freundliche Gespräche, über die ich mich immer wieder freue (solange ich im Büro bin gehe ich auch ans Telefon, meistens bis etwa 17 oder 18 Uhr).

    Bezüglich der Post, dass ich sie immer erst zum Feierabend mitnehme, meine Kollegen dadurch mit ihrer Arbeit ebenfalls flexibler sind. Früher mussten wir sie immer zur Post bringen, mussten sie dort spätestens bis 14 Uhr abgeben, was jedoch zum Glück schon vor Jahren geändert worden ist. Inzwischen kann man sie in jeden Briefkasten einwerfen (auf dem Weg zum Bahnhof sind mehrere Briefkästen, also mehrere Möglichkeiten, wo ich sie einwerfen kann). Früher hatten meine Kollegen (bzw. Kolleginnen) dann echte Probleme, wenn sie wichtige Post nicht mehr bis 14 Uhr fertig bekamen. Heute können sie sich damit Zeit lassen, da ich die Post immer wenn ich Feierabend mache mitnehme. Die letzte Leerung der Briefkästen (in unserer Umgebung) ist um 18.15 Uhr, bis dahin muss ich sie immer eingeworfen haben. Ich finde es schön, dass ich damit auch meinen Kolleginnen den Druck nehmen konnte, alles so früh wie möglich fertig haben zu müssen.

    Bezüglich des Sports (des Trainings und der KG), dass ich durch die regelmäßige Bewegung und dem regelmäßigen Muskelaufbau so schmerzfrei wie möglich bin (eine dauerhafte Schmerzfreiheit wird bei mir nicht möglich sein). Und dass es Spaß macht, so dass ich mich immer wieder auf diese Termine freue (da sie mir sowohl seelisch als auch körperlich viel bringen). Und dass ich mich mit meinen Therapeuten gut verstehe (also sowohl mit meinem Trainer als auch mit meiner Physiotherapeutin), so dass ich dort auch an "schlechten" Tagen, wenn es mir seelisch nicht so gut geht oder ich wegen starker Schmerzen eingeschränkt bin, ohne große Hemmungen hingehen und daran teilnehmen kann.

    Und dass ich dabei auch Erfolge haben kann, über die ich mich dann so richtig freue, so richtig happy darüber bin. Es gibt seit meiner Kindheit Übungen, die Andere zum Teil ohne Probleme können, die ich aber mangels Muskelkraft nicht hinbekomme. Für manche Übungen (z. B. Thema Laufen bei der Brücke oder auch die richtigen Liegestütze) brauche ich wirklich Jahre und regelmäßiges Training, bis ich sie dann endlich zumindest ansatzweise schaffen. Über diese Erfolge, wenn ich eine Übung nach jahrelanger "Schinderei und Quälerei" dann endlich schaffe, bin ich dann immer super happy und überglücklich.

    Bezüglich des Abnehmens geht es mir zum einen ebenfalls um die Schmerzen, aber auch um die Optik. Zum einen bezüglich der Schmerzen. Umso mehr Gewicht ich habe (80 Kilo und mehr), umso mehr Schmerzen habe ich auch. Umso intensiver das Gewicht auf die Muskulatur drückt, umso mehr Schmerzen habe ich. Diese Erfahrung habe ich im Laufe der Jahre schon oft genug gemacht. Deswegen ist mir das Abnehmen und dann insbesondere auch das Halten des Gewichtes auch sehr wichtig. Mit einer dauerhaften, völligen Schmerzfreiheit ist bei mir halt leider (auch nach Aussagen unzähliger Orthopäden) nicht zu rechnen, aber gerade deshalb liebe und genieße ich die schmerzfreien Zeiten umso mehr.

    Bei mir sind die Depressionen das "Gefährliche". Wenn es mir seelisch nicht so gut geht, ich mit etwas Kummer und Probleme habe, dann rückt das Thema Gewicht (und Schmerzen) bei mir völlig in den Hintergrund, dann stopfe ich mich solange mit Süßigkeiten voll, bis es mir endlich so richtig schlecht wird. Das ist dann meine persönliche Art des "Abreagierens". Ja, und diesbezüglich bin ich halt auch froh, dass ich meinen Trainer kennengelernt habe. Abgesehen von seinem sehr guten und abwechslungsreichen Training, nach dem ich immer schmerzfrei bin, kann ich mit ihm halt auch gut reden. Er öffnet mir immer wieder die Augen, die Probleme, die ich habe, auch mal aus einer anderen Sicht zu sehen. Durch diese Gespräche und seine Motivation (auch durch die regelmäßigen "Kontrollen" und die Ernährungsberatung) hilft und unterstützt er mich auch beim Abnehmen.

    Gerade was das Abnehmen, also die Optik betrifft, ist es bei mir ein großes Auf und Ab (im Laufe des Lebens). Während der Schulzeit war ich immer super dünn und dürr, wog damals durchschnittlich 40-45 Kilo und hatte Kreislaufprobleme ohne Ende. Ich habe kaum was gegessen (das Essen von meiner Mutter schmeckte mir halt nicht so richtig) und kam morgens nur mit Kreislauftropfen in die Gänge. Das ging so die ganzen Jahre lang, im Grunde während der ganzen Schulzeit. Dann lernte ich meinen Freund kennen, ein sehr guter Hobbykoch. Bei ihm lernte ich dann Sachen kennen, die ich früher nie gegessen habe. O.K., es waren auch sehr kalorienreiche Sachen dabei. Nach und nach im Laufe der Jahre nahm ich dann immer mehr zu. Mit Anfang 20 wog ich noch etwa 55 Kilo (Kleidergröße 36-38), mit Mitte 20 bereits etwa 70 Kilo (Kleidergröße 44) und es ging immer höher. Dazu kam die Muskelschwäche. Die Muskulatur an meiner Wirbelsäule ließ immer mehr nach, die Bandscheiben "verabschiedeten" sich, so dass die Vorwölbung immer intensiver wurde. Der Bauch ging immer mehr nach vorne, mit Mitte 20 wurde ich immer häufiger auf eine Schwangerschaft angesprochen, wann es denn jetzt soweit wäre. Mit etwa 30 Jahren wog ich über 80 Kilo, wieviel genau, das weiß ich nicht mehr (Kleidergröße 50-52). Die Schmerzen waren damals auch vom Feinsten.

    Dann habe ich mit etwa Mitte 30 die erste große Diät gemacht. So wenig wie möglich gegessen, über 1,5 Jahre überwiegend nur Salat (Brötchen und Quark) und tägliches Fahrradfahren (damals noch keinen weiteren Sport), dazu absoluter Verzicht auf jegliche Süßigkeiten. Die Kilos purzelten nur so. In den 1,5 Jahren von rund 80 Kilo runter auf 55 Kilo, also 25 Kilo runter. Ich bekam Komplimente ohne Ende, die mich immer mehr motivierten. Dann kam der große Kreislaufzusammenbruch, ich lag schließlich beim Arzt am Tropfer. Meine Ärztin sagte, dass ich dringend wieder zunehmen sollte, wieder normal Essen sollte. Mein Freund hat mich dann wieder "aufgepäppelt". Ich habe wieder normal gegessen, allerdings auch wieder einschließlich der Süßigkeiten. Langsam aber sicher nahm ich wieder zu.

    Mit etwa 40 Jahren fingen dann aus verschiedenen Gründen die Depressionen an. Probleme auf der Arbeit, Probleme zu Hause und die Schmerzen am ganzen Körper wurden immer intensiver. Schokolade wurde meine "Hauptnahrung" (Tag für Tag, auch als Mittagessen), ich stopfte mich damit regelrecht voll. Natürlich konnte man dann zusehen, wie ich immer mehr zunahm. Hin und wieder nahm ich mal ein paar Kilo ab, die ich dann aber relativ schnell wieder drauf hatte. So lief es dann die letzten Jahre.

    Ja, und jetzt bin ich halt im nächsten Versuch, diese Kilos wieder loszuwerden. Alleine würde ich es mir gar nicht zutrauen, aber ich bin froh, dass mein Trainer mir dabei hilft. Durch seine Beratung, aber auch durch unsere Gespräche im Allgemeinen. Er schafft es halt auch immer wieder, mir ein schlechtes Gewissen einzureden, wenn ich mal wieder zu leichtsinnig gewesen bin. Und durch seine "Kontrollen", also Gewicht, Muskel- und Fettanteil, bekomme ich die aktuellen Werte halt auch immer wieder "schwarz auf weiß" sozusagen, was auf jeden Fall positiv ist. Ich freue mich auf jeden Fall darüber, dass ich jetzt wieder auf dem richtigen Weg bin (lieber aktuell bei 72 kg als 80 kg), dass es jetzt nach und nach wieder abwärts geht. Und durch meine Erfolge beim Sport, die ich zum Glück ja auch immer und immer mal wieder habe, macht mir diese regelmäßige Bewegung weiterhin so richtig Spaß (und ich kämpfe an den weiteren bzw. nächsten Erfolgen).

    Ernährungsmäßig mache ich jetzt eine kleine "Diät-Pause", nicht zu sehr übertreiben, aber auch nicht so extrem aufpassen. Gerade jetzt über Weihnachten. In Kürze macht mein Freund auch wieder Apfelpfannekuchen, eines meiner Lieblingsessen, wofür wir hier bereits alle Zutaten haben (einschließlich Zimt-Zucker, das bei uns immer darauf kommt). Bei seiner Schwester gibt es Heiligabend auch immer "deftiges" (Braten mit Soße usw.) und Kuchen/Plätzchen. Anfang des Jahres starte ich mit der Diät dann wieder richtig durch. Bis Ende Januar will ich die 70 Kilo Grenze "geknackt" haben, also zumindest unterhalb der 70 liegen (und wenn es nur 69 Kilo sind). Heute, also am Samstag, werde ich deswegen auch "normal" essen, also Brötchen zum Frühstück. Aber gelegentliche Ausnahmen müssen bei so einer Diät halt auch mal sein. Danach fällt einem das Aufpassen dann halt wieder viel leichter.

    Ernährung:
    10 Uhr 1 Scheibe Brot mit Wurst.
    13 Uhr 2 Frikadellen (mit etwas Ketchup), 1 Erdbeer-Quark.
    20 Uhr 2 Scheiben Brot mit Wurst, Gurkensalat.
    22 Uhr "Etwas" Schokolade (das musste mal wieder sein.....).

    Bewegung: Keine, dazu war ich abends viel zu kaputt.

  • Donnerstag, 18. Dezember 2014

    Für Donnerstag nur ein kurzer Eintrag.

    Auf der Arbeit hatten wir zwar die Weihnachtsfeier, aber ich habe wieder mein eigenes Ding durchgezogen und habe durchgearbeitet. Beim Arbeiten, an der Telefonzentrale, fühle ich mich halt tausendmal wohler, als wenn ich mit allen zusammen sitzen würde. Das wäre für mich eine zu große seelische Belastung gewesen (ich bin halt von Natur aus eher ein "Eigenbrötler", der sich in Gruppen total unwohl fühlt, dagegen komme ich nicht an). Beim Arbeiten war ich wieder voll und ganz in meinem Element (das macht mir halt immer wieder Spaß).

    Aber ich habe mich sehr darüber gefreut, wie lieb und herzlich sich ein paar von meinen Kolleginnen von mir verabschiedet haben, die am Freitag bereits Urlaub haben.

    Und "alleine" habe ich mich tagsüber auch nicht gefühlt, weil immer mal wieder ein paar der Kolleginnen zu mir gekommen sind. Also auch wenn ich die Notbesetzung war, habe ich dennoch dazu gehört.

    Auch mein Chef war sehr nett und freundlich zu mir. Mal keine Vorwürfe und auch keine "Schreierei".....

    Von meiner Kollegin habe ich eine Kerze (Teelicht mit Halterung) geschenkt bekommen, darüber habe ich mich gefreut.

    Abends war ich dann erst etwas "leichtsinnig" und wollte sündigen ohne Ende. Ich war Einkaufen, konnte mich nicht entscheiden und mein Einkaufswagen füllte sich ziemlich schnell (mit einigen Süßigkeiten). Zu Hause habe ich davon dann nur eine Kleinigkeit gegessen (ein paar Schokoküsse, die ich unter anderem, neben Schokolade und Plätzchen geholt habe). Dann hatte ich zum Glück einen kurzen Kontakt per SMS mit meinem Trainer. Es war wirklich nur ein kurzer Kontakt, aber in dem Moment, als seine Antwort kam, da hatte ich dann plötzlich so ein schlechtes Gewissen, dass ich keine Lust mehr auf die ganzen Süßigkeiten hatte. Wenn ich alles gefuttert hätte, dann wäre mir mit ziemlicher Sicherheit auch total schlecht geworden. Ich habe dann alles liegen gelassen und habe es abends meinem Freund geschenkt (er muss es ja auch nicht auf einmal essen), der einen Schrecken bekam, was ich da alles geholt habe, was ich alles ursprünglich futtern wollte.....

    Abends habe ich mir zur Entspannung dann nur noch ein paar Musikvideos angeguckt, das musste mal wieder sein. Ansonsten war ich total kaputt, habe den Abend dann nur noch auf der Couch verbracht. Erkältungsmäßig geht es mir zum Glück schon deutlich besser, ich glaube, am Freitag Abend werde ich mal wieder Sport machen (also Fahrradfahren usw.), die kleine Schokosünde, also die Schoko-Küsse wieder abtrainieren......

    Endspurt, am Freitag ist jetzt also der letzte Arbeitstag in diesem Jahr. Noch ein paar wichtige Sachen (auch aus der Buchhaltung) erledigen, dann habe ich es arbeitsmäßig erstmal wieder geschafft.

    Ernährung:
    10 Uhr 1 Scheibe Brot mit Wurst.
    13 Uhr 1 paniertes Hähnchenschnitzel, 1 Scheibe Brot mit Ei, 1 Erdbeer-Quark.
    20 Uhr 2 Scheiben Toast mit Wurst, ein paar Schoko-Küsse, später noch etwas Gurkensalat.

    Bewegung: Keine.

  • Mittwoch, 17. Dezember 2014 (Sport)

    Heute waren mehrere schöne Sachen, über die ich mich sehr gefreut habe, worüber ich echt glücklich war,

    - (so wie üblich) als ich beim Training war. Es war ein gutes und anspruchsvolles (abwechslungsreiches) Programm, das ich trotz dieser blöden Erkältung gut durchgehalten habe. Dabei haben wir ein sehr interessantes Gespräch in erster Linie über die Ernährung geführt (im Grunde die Fortsetzung von Sonntag), wodurch ich dann auch bei den schwereren Übungen gut abgelenkt war und sie praktisch nebenbei durchgeführt habe. Nicht so viel darüber nachdenken, wie schwer es zum Teil war, sondern beim Gespräch einfach loslegen.

    - dass er mir alles, also auch alle Fragen rund um die Ernährung, in Ruhe erklärt, auch wenn er mich bzw. meine Fragen manchmal nicht richtig versteht (ich meine, warum ich mit der Umsetzung von manchen Änderungen im Rahmen der Ernährung so große Probleme habe). Ich bin halt ein sehr großer Gewohnheitsmensch und mir fällt es zum Teil echt schwer, mich von diesen Ritualen zu lösen, auch wenn es sich dabei zum Teil nur um kleine Änderungen handelt. Was für Andere eine Kleinigkeit ist, was sie mal eben nebenbei ändern, das bedeutet für mich persönlich schon einen großen Schritt.

    - dass auf ihn auch bezüglich der festen Termine immer wieder totaler Verlass ist. Die nächsten Termine (über die Weihnachtsferien) haben wir bereits festgelegt. An feste Termine halte ich mich im Rahmen meiner Therapie halt immer, die ziehe ich immer, auch so wie jetzt mit der Erkältung, durch (am Montag war ich ja auch zur KG). Die "freien" Termine, so wie das Fahrradfahren und die Gymnastik hier zu Hause, die schiebe ich dagegen schnell schon mal vor mir her und lasse sie dann auch ausfallen. Deswegen will ich bezüglich der Wassergymnastik, also auch bezüglich des Wechsels zwischen den beiden Gruppenleiterinnen (der Dienstags- und Donnerstagsgruppe) einen guten Rhythmus reinbekommen.

    - als ich auf dem Weg zum Training eine ältere Frau von der Wassergymnastik getroffen habe. Ich wollte schon weitergehen, dachte, sie würde mich eh nicht erkennen. Sie kam jedoch direkt auf mich zu, wie es mir gehen würde, wir hätten uns ja schon seit "Ewigkeiten" nicht mehr gesehen, wann ich denn endlich mal wieder ins Schwimmbad kommen würde. Ich habe ihr dann zugesagt, dass ich im Januar, also nach den Weihnachtsferien, wieder dabei sein werde, wieder daran teilnehmen werde.

    - dass es mir heute Abend, abgesehen von einem minimalen "Muskelkater" nach den zum Teil schweren Übungen, wieder deutlich besser ging. Die Schmerzen, die ich gestern in der linken Ferse und dem Rücken hatte, die waren nach dem heutigen Training tatsächlich wieder weg. Darum freue ich mich halt immer wieder auf das Training, ziehe es immer wieder so intensiv durch.

    - dass meine Kolleginnen zu mir halten, auch wenn es mal kleine Probleme gibt. Dass sie dann auf meiner Seite sind, in solchen Situationen alles genauso gemacht hätten. Hin und wieder fühle ich mich bei uns halt als "Buhmann", bei dem Fehler gesucht werden. Aber ich freue mich dann halt darüber, wenn meine Kolleginnen dann zu mir halten, dass sie es auch nicht anders gemacht hätten.

    - dass mir ein Kollege sofort geholfen hat, als meine Lampe kaputt war. Wir haben neue Deckenlampen bekommen. Mein Fall sind sie nicht. Die bisherigen waren hell und klar, die neuen sind mehr gelblich und etwas dunkler. Ich merke den Unterschied deutlich, finde es in meiner kleinen, dunklen Ecke jetzt noch deutlich dunkler. Im ersten Moment dachte ich sogar, meine Brille sei dreckig. Als wenn ich durch eine leicht getönte Sonnenbrille gucken würde. An dieses gedämpfte Licht beim Arbeiten muss ich mich erstmal gewöhnen. Zum Glück habe ich für Arbeiten an meinem Schreibtisch (also wenn ich z. B. Rechnungen bearbeite) noch meine helle Schreibtischlampe. Diese dunklen Lampen hätte ich freiwillig nie für meine Ecke genommen, aber sie wurden einheitlich für alle installiert.

    Dabei wurde meine Deckenlampe falsch angebracht, nicht richtig "eingehängt", hing nur am "seidenen Faden" und drohte jeden Moment runter zu fallen (ich saß direkt darunter). Meine Unsicherheit wurde (als ich darauf angesprochen worden bin) immer größer. Ich habe damit gerechnet, sie jeden Moment auf den Kopf zu bekommen. Aber dann kam ein Kollege, schnappte sich eine Leiter und machte die Abdeckung erstmal ab (sie muss nächste Tage dann nochmals richtig befestigt werden). Darüber, als er mir spontan so geholfen hat, habe ich mich wirklich gefreut.

    - dass wir von unserer direkten Nachbarin einen netten Weihnachtsgruß bekommen haben. Als ich nach Hause kam, hing eine kleine Tüte an unserer Türe. Mit einer Schachtel Merci und einem Tütchen mit Trüffel (dabei eine liebe, persönliche Weihnachtskarte). Die Schokolade hat sich mein Freund dann direkt "an Land gezogen", damit ich bloß nicht in Versuchung gerate. Das war aber auch "gemein". Ich habe so einen Hunger auf Süßes, ging nach dem Training schon extra nicht mehr Einkaufen (um nicht in Versuchung zu geraten), komme nach Hause und wie im "Schlaraffenland" hängt die Schokolade schon an unserer Türe und wartet nur auf mich...... Stattdessen habe ich heute Abend dann Gurkensalat mit Essig/Öl gegessen.

    - dass ich einen kleinen "Schreibtest" im Internet wiedergefunden habe. Mit solchen "Schreibspielen" übe ich gerne das schnelle und sichere Schreiben, dabei immer besser und schneller werden. Das ist für mich eine schöne und gute Herausforderung, die mir Spaß macht.

    http://10fastfingers.com/typing-test/german

    - dass mein Freund heute (noch inoffiziell) erfahren hat, dass auch er erst ab 05. Januar wieder arbeiten muss. Jetzt versuche ich noch schnell, einen Kurzurlaub an der Nordsee über Silvester zu organisieren, habe das erste Hotel vorhin bereits angeschrieben. Es wäre schön, wenn wir nochmals ein paar Tage (für 3 Übernachtungen, also 2 ganze Tage vor Ort, Silvester/Neujahr) hier rauskommen würden, bevor wir dann ins nächste Jahr starten werden.

    Ernährung:
    9 Uhr 1 Scheibe Brot mit Wurst.
    13 Uhr 2 Brötchen (Wurst und Ei), 1 Erdbeer-Quark.
    20 Uhr Gurkensalat mit Essig-Öl.

    Bewegung: Eine Stunde intensives Training. Einige Übungen für die Arme, verschiedene Varianten mit Hanteln, mit dem Theraband und an der Seilwinde. Die meisten Übungen im Ausfallschritt (also Dehnung für die Fersen).

  • Dienstag, 16. Dezember 2014

    Heute fand ich es gut,

    - dass es mir gegen Mittag etwas besser ging. Heute morgen ging es mir erkältungsmäßig ganz schlecht. Ich bekam nur schlecht Luft und kam nur ganz langsam in die Gänge (wollte mich im ersten Moment auch krank melden, aber diese Woche bis zum Urlaub schaffe ich auch noch). Zuerst war ich auch mächtig heisern, erst gegen Mittag normalisierte sich meine Stimme dann wieder.

    - dass mein Freund mich spontan zum Bahnhof gefahren hat. Mir ging es halt nicht gut und er wollte mich zumindest schon mal zum Bahnhof fahren. Das bedeutet für mich eine Zeitersparnis beim Laufen von rund 20 Minuten.

    - als mir eine Kollegin Tee, also Gesundheitstee geschenkt hat (weil meine Stimme immer mal wieder etwas weg ging). Darüber, über diese Geste, habe ich mich wirklich sehr gefreut.

    - als ich mich heute morgen wieder um den Postdienst gekümmert habe. Auch, als ich mich anschließend um das Frankieren eines "kleinen" Rundschreibens gekümmert habe (ich weiß auch nicht warum, aber irgendwie mache ich das halt immer wieder gerne).

    - dass ich mich im Moment mit meiner Kollegin so gut verstehe, dass wir in unseren Gesprächen in einigen Dingen auf einer Wellenlänge sind, bei einigen Sachen die gleichen Einstellungen haben. Nicht bei allen Sachen, dafür sind wir charakterlich zu verschieden, aber dennoch bei mehreren Sachen.

    - dass ich heute Abend immerhin noch die trockene Wäsche sortiert und in den Schrank gepackt habe.

    Zu mehr war ich heute Abend dann auch nicht mehr in der Lage. Ich fühlte mich total matt und schlapp, meine Nase ging (trotz Nasenspray) immer wieder zu und ich wollte einfach nur meine Ruhe haben. Außerdem komme ich mit dem Eincremen (der Nase) gar nicht mehr nach. Sie ist schon total wund, tut mächtig weh. Nur noch 3 Tage Arbeiten, dann habe ich es zum Glück für dieses Jahr geschafft, dann beginnen unsere weihnachtlichen Betriebsferien.

    - dass ich heute morgen beim Ausstempeln nur noch knapp 7 Minusstunden hatte. Heute habe ich ziemlich genau 1 Stunde "Plus" gemacht. Das heißt, dass ich es schaffen kann, in den Jahreswechsel (also bis Ende der Woche, bis zum Urlaub) sogar mit weniger als 5 Minusstunden zu kommen. Darüber freue ich mich wirklich, dass ich den Stundenabbau jetzt so gut hinbekommen habe (darüber bin ich wirklich so richtig happy).

    Morgen Abend habe ich ja zum Glück wieder Training. Auch wenn ich durch die Erkältung im Moment körperlich nicht voll einsatzfähig bin, ein bisschen Bewegung brauche ich trotzdem mal wieder. Die Schmerzen in der linken Ferse (Stiche beim Laufen) sind wieder intensiver spürbar und auch den Rücken habe ich heute zeitweise mal wieder gemerkt. Deswegen freue ich mich auch schon wieder auf das Training. Alleine würde ich abends im Moment eh nichts machen (dafür bin ich abends im Moment viel zu schlapp und kaputt) und ein paar Übungen mit geradem Rücken haben mir bisher dann immer sofort wieder geholfen.

    - dass wir von der Nachbarin unter uns, deren Mann Anfang November gestorben ist, eine Danksagungskarte mit zusätzlicher persönlicher Danksagung bekommen haben (ihr Mann war der erste Nachbar, den wir hier kennengelernt haben). Also zum einen der gedruckte "Standardtext" (Danksagung für die Anteilnahme), darunter handschriftlich noch eine persönliche Danksagung, dass sie sich sehr darüber gefreut hat, dass auch wir uns an der Anteilnahme (und dem Grabschmuck) beteiligt haben, obwohl wir erst seit kurzem hier wohnen und ihren Mann daher auch kaum kannten. Aber schließlich kannten wir ihn, für uns gehörte es dann halt dazu.

    Im Moment bin ich wieder mächtig mit mir am kämpfen. Ich habe so einen Hunger auf Süßes, will mich aber dennoch zurückhalten. Das Ziel in meinem Kopf bleibt weiterhin, dass ich bis Ende Januar (bis zur nächsten Kontrolle) gerne unterhalb von 70 Kilo sein will (und wenn ich dann 69 Kilo habe). Aber im Moment ist es wirklich sehr schwer, dieses Ziel zumindest vorübergehend nicht ganz aus den Augen zu verlieren. Wenn ich durch die Geschäfte gehe, dann bekomme ich auf viele Sachen immer mehr Hunger. Abgesehen von Schokolade auch auf Plätzchen (Spritzgebäck, das hat meine Mutter früher immer "kiloweise" gebacken) und auch auf die "Stutenmänner" (davon habe ich bisher, im Vergleich zum letzten Jahr, nur sehr wenige gegessen). Im Moment bin ich Tag für Tag mit mir am kämpfen, soll ich eisern bleiben oder mir doch mal wieder was gönnen. Und wenn ja, womit soll ich dann anfangen (in den Geschäften "lacht" mich im Moment irgendwie alles so richtig an....).

    Ernährung:
    9 Uhr 1 Scheibe Brot mit Wurst.
    12 Uh 2 Brötchen (1 x Wurst, 1 x Ei), 1 Erdbeer-Quark.
    20 Uhr Lasagne (400 gr.)
    22 Uhr 1 Vanille-Quark.

    Bewegung: Keine, dafür fühlte ich mich viel zu matt und schlapp, wollte nur ruhig liegen und einigermaßen gut atmen können (auch wenn die Nase immer wieder zu geht).

  • Montag, 15. Dezember 2014 (KG)

    Heute fand ich es sehr schön,

    - dass ich heute morgen relativ gut in die Gänge gekommen bin, so dass ich trotz meines KG-Termines noch etwas "Plus" gemacht habe.

    - dass ich inzwischen nur noch rund 7 Stunden im Minus bin, also weniger als einen Arbeitstag.

    - dass ich heute morgen meine neue Winterjacke an hatte, die so richtig schön warm und weich ist.

    - als ich nach einer Schulung endlich wieder in meinem Zimmer, also an meinem Tisch war. Auch wenn es im ganzen positiv gelaufen ist (rund eine Stunde Schulung und anschließend noch eine kleine "Geburtstagsrunde" bei einem Kollegen), ich war dennoch erst dann wieder innerlich locker und froh, als ich danach wieder alleine war. Oder besser gesagt mit zwei Kolleginnen in unserem Büro zusammen war. Aber lieber mit 2-3 Kolleginnen als mit allen zusammen zu sein. Die Weihnachtsfeier am Donnerstag plane ich jetzt auch nicht mehr ein, dieses heutige Zusammensein mit allen Kollegen hat mir erstmal wieder gereicht. Für mich ist das einfach nichts (so große Gruppen meine ich).

    - dass bei der Schulung eine schöne Erinnerung an meine Kindheit geweckt worden ist. In der damaligen Situation war es zwar alles andere als schön, aber später haben wir darüber noch sehr gelacht.

    In der Schulung ging es im Allgemeinen um die Sicherheit, also auch um das richtige Verhalten wenn es brennt. Dabei habe ich zum Glück bisher immer die Nerven behalten (als Kind habe ich ja unser Badezimmer "abgefackelt", als ich die Heizung dort eingeschaltet habe, aber nicht darauf geachtet habe, dass Haarspray und Deos darauf standen, was dann alles "in die Luft" geflogen ist). Mit Feuer habe ich weniger Probleme, mit Blut dagegen umso mehr. Erste Hilfe könnte man bei mir vergessen. Sobald ich Blut sehe, wird es mir schlecht und mein Kreislauf klappt etwas zusammen.

    Damals (als ich ein Kind war) haben wir eine Zeitlang jeden Samstag Abend Fondue gemacht. Zuerst ging es in die Badewanne, dann wurde ich schön "eingemummelt" (in großen Badetüchern und dem Bademantel) und dann saßen wir im Wohnzimmer beim Fondue zusammen und haben dabei Fernsehen geguckt.

    Es war damals die Zeit, als ich mich fürs Tauchen interessiert habe. Ich liebe immer schon Unterwasserfotos und -Filme. Von den Korallen, bunten Fischen usw. Nachdem ich (während der Grundschulzeit) dann endlich den Freischwimmer geschafft hatte, wollte ich das Tauchen dann doch mal etwas üben. Meine Mutter holte mir im Sportgeschäft einen Schnorchel und Samstags habe ich in der Wanne dann geübt, den Kopf unter Wasser zu nehmen und durch diesen Schnorchel zu atmen. Erst später kam dann immer der Badeschaum dazu.

    Ich war damals gerade bei meinen Versuchen, den Kopf unter Wasser zu nehmen, was für mich jedes Mal eine große Überwindung war. Meine Mutter war in der Küche, hat das Fondue schon mal vorbereitet, das Fett auf dem Ofen schon mal heiß gemacht. Keine Ahnung, welchen Fehler sie dabei gemacht hat. Auf einmal schrie sie ganz laut meinen Namen und "Raus, Raus, Raus aus der Wanne...!!!". Daran kann ich mich bis heute erinnern und über diese Situation haben wir später im Laufe der Jahre auch noch öfters gesprochen. So wie sie geschrien hat wusste ich, dass etwas schlimmes passiert sein musste. Ich sprang sofort "plitschenass" aus der Wanne und schnappte mir nur schnell ein Handtuch. Im selben Moment kam meine Mutter durch die Türe gerannt. Zwischen ihren Händen hielt sie den Fondue-Topf, der hoch und "lichterloh" am brennen war. Sie stürzte auf die Wanne zu und ließ den Topf dann einfach mittig über der Wanne, also über dem Wasser los. Der Topf ging sofort runter auf den Boden (der Wanne) und es zischte und qualmte gewaltig. Diese Situation werde ich nie mehr vergessen.

    Nach dieser ganzen Aufregung hatten wir an diesem Abend dann keine Lust mehr auf Fondue. Und meinem Vater wurde es dann auch zu gefährlich. Er hat es uns dann "verboten" (er war zum Teil sehr streng und konnte sich auch gut durchsetzen) und Fondue war für uns dann auch in der Zukunft "gestrichen". In meiner Kindheit sind wir dann auf Raclette umgestiegen.

    Ja, und über solche Situationen haben wir heute Mittag bei der Schulung dann halt auch gesprochen, was passiert, wenn Fett bzw. Öl anfängt zu brennen. Ich musste dann sofort wieder an die Wanne denken, wie meine Mutter mit dem brennenden Topf ins Zimmer gerannt kam (gut, dass ich so schnell aus der Wanne raus war, sonst hätte es wohl eine richtige Katastrophe gegeben!!) und an das Zischen und Qualmen, als sie den Topf mitten in die volle Wanne fallen ließ.

    Mit den Tauch- bzw. Schnorchelversuchen habe ich damals kurze Zeit später dann ja auch aufgehört. Ich wurde zwar immer mutiger, nahm den Kopf immer schneller unter Wasser, aber dann kam meine Mutter ja auf die "tolle Idee", eine "Welle" darzustellen und hat mir von oben etwas Wasser in den Schnorchel geschüttet (ohne Vorwarnung). Natürlich würde das in der Realität im Meer auch passieren, aber damals bekam ich direkt so eine Panik, als ich das Wasser dann eingeatmet habe, dass ich mit diesen Versuchen dann direkt wieder aufgehört habe. Mit dem Kopf unter Wasser, das ist einfach nichts für mich. Ich finde es total schön, wenn andere gut tauchen können und insbesondere auch weiterhin die schönen Unterwasseraufnahmen, aber mir selber liegt das nunmal nicht.

    Aber ansonsten war diese heutige Schulung im ganzen sehr interessant und gut gestaltet. Alle Beispiele und Situationen mit "PowerPoint"-Bildern unterlegt, was zum Teil echt gut gewesen ist.

    - als ich heute Abend bei der KG war. Das war wirklich wieder so richtig schön. Ich bereue diesen Schritt, diesen Wechsel in das neue Institut bis heute nicht. Ganz im Gegenteil, ich bin total froh, dass ich diesen Schritt gegangen bin. Dort ist alles, die ganze Atmosphäre im allgemeinen, viel schöner und besser als im früheren Institut. Und mit meiner neuen Physiotherapeutin verstehe ich mich zum Glück auch total gut. Schade, dass sie Anfang Februar dann erstmal in Mutterschutz bzw. Erziehungsurlaub geht, aber etwa ein Jahr später kommt sie ja dann bereits wieder.

    Heute haben wir die KG in zwei Hälften aufgeteilt. In der ersten Hälfte lag ich auf der Liege (auf dem Rücken), die Füße auf dem großen Gymnastikball. Zuerst nur kleine Spannungsübungen, also die Zehe Richtung Bein ziehen usw. Dann "laufen", also die Fersen im Wechsel kräftig auf den Ball drücken. Dann die Beine (die Knie) im Wechsel zum Oberkörper ziehen und mit den Händen von vorne kräftig davor drücken (mit dem Kopf bzw. Oberkörper dabei etwas hoch kommen). Dann die Beine strecken, Spannung im ganzen Körper und mit der Hüfte hoch (sozusagen die Brücke, eine gerade Linie bilden). Oben etwas halten, kurz runter und wieder hoch.

    Dabei habe ich ihr vom Training erzählt, dass ich mich mit den Füßen auf dem Kasten nie so richtig hochdrücken kann. Diese Variante fand sie dann ebenfalls gut und ging direkt darauf ein. Also die Füße auf den Ball stellen (sie hielt ihn dabei fest) und ebenfalls mit der Hüfte hoch. Dabei kam ich dann nur etwa halb hoch (so ähnlich wie beim Training). Aber sie fand es gut, dass ich dabei überhaupt schon bis zur Hälfte hoch komme (dass ich inzwischen so viel Kraft in den Beinen habe). Das haben wir dann mit mehreren Wiederholungen durchgeführt, wobei sie mich immer wieder motiviert hat, so hoch wie möglich zu kommen und oben möglichst lange zu halten.

    In der zweiten Hälfte (insgesamt 25 Minuten) ging es dann mit dem Theraband weiter. Wieder auf den Rand der Liege setzen (so wie letzte Woche), das Band wieder um die Beine wickeln, die Enden des Bandes in die Hände nehmen und damit verschiedene Spannungs- bzw. Dehnübungen durchführen. Ein paar "Wiederholungen" von letzter Woche (zu den Seiten drehen usw.), aber auch andere Bewegungsabläufe, bei allen Übungen das Band unter Spannung halten.

    Aber ich verstehe es immer noch nicht, weshalb sich meine Werte (also der Bauchumfang usw.) nur so minimal verändert haben. Im Grunde passt mir nichts mehr, ich muss mir alles neu kaufen. Alle Hosen (auch die Leggings, Schlafanzug und Jogginghose, die ich abends immer zu Hause an habe) rutschen total, ich habe mir zum Teil schon neue Sachen gekauft. Aber meine Werte haben sich halt dennoch nur minimal verändert. Das verstehe ich absolut nicht.

    - dass meine Erkältung bzw. der Schnupfen immerhin "stabil" ist. Aber es nervt mich total. Heute Abend war ich nur etwas am Computer (das Fotobuch ein bisschen weiter bearbeiten), ansonsten lag ich nur ruhig auf der Couch. Trotz Nasenspray (was ich eh nur sehr selten nehme) ging die Nase immer wieder zu, zeitweise lief sie total und mit dem Eincremen kam ich kaum noch nach (sie tut schon weh, ist schon etwas wund). Ich war dann total kaputt, habe von 21 Uhr bis gegen Mitternacht geschlafen, dann wurde ich wieder munter.

    Aber diese blöde Erkältung merke ich jetzt auch schon "körperlich" so richtig. Normalerweise hätte ich ja auch am Donnerstag und am Samstag Sport gemacht (Fahrradfahren und Gymnastik), heute eventuell auch noch. Diese fehlenden Sporteinheiten merke ich jetzt schon. Eigentlich waren die Schmerzen in der linken Ferse schon viel besser, beim Laufen habe ich davon eigentlich nichts mehr gemerkt. Gestern fing es wieder etwas an und heute habe ich es beim Laufen wieder so richtig gemerkt, hatte wieder heftige Stiche in der Ferse. Deswegen hasse ich Krankheiten noch mehr. Sie nerven nicht einfach nur (so wie die laufende Nase), sondern durch das fehlende Training, durch die fehlende Bewegung bekomme ich jetzt wieder verstärkte Schmerzen. Aber heute Abend konnte ich mich wirklich nicht mehr zum zusätzlichen Sport (also nach der KG) aufraffen. Ich fühlte mich total schlapp und war froh, als ich beim ruhigen Liegen (und mit Nasenspray) zumindest einigermaßen gut atmen konnte.

    Ernährung:
    8 Uhr 1 Scheibe Brot mit Wurst.
    13 Uhr 2 Scheiben Brot (1 x Wurst, 1 x Ei), 1 Erdbeer-Quark.
    20 Uhr Rahm-Blumenkohl (mit Kartoffeln) und 3 Bratwürstchen (die habe ich mir gewünscht, darauf hatte ich mal wieder so richtig Hunger).
    24 Uhr (als ich wieder aufgestanden bin und der "kleine Hunger" kam) 1 Vanille-Quark.

    Trinken: 2 kleine und 1 große Tasse Kaffee, 4 Gläser Wasser 0,2 l (2 im Büro Vormittags/Nachmittags, 2 heute Abend - 1 beim Essen, 1 etwas später).

    Bewegung: 25 Minuten KG, Spannung für Beine/Fersen (auf dem großen Ball) und Spannungs- bzw. Dehnübungen mit dem Theraband für die Arme.

  • Sonntag, 14. Dezember 2014

    Heute fand ich es sehr schön,

    - dass wir nach dem Gespräch zumindest noch für rund 20 Minuten ein paar Übungen gemacht haben. Auch wenn ich dabei nicht mehr so richtig bei der Sache war, meine Leistungen dabei auch nicht ganz so toll waren (bei der Hantelbank habe ich etwas "versagt", bekam die Arme nach wenigen Wiederholungen nicht mehr vernünftig hoch und bei der Brücke, mit den Füßen auf dem Kasten, bekam ich die Hüfte ebenfalls nicht ganz nach oben), dennoch tat es gut, noch ein bisschen Bewegung zu haben.

    - dass ich heute Abend mit meinem Trainer per Handy (also per SMS) nochmals Kontakt hatte. Das Gespräch hat mich halt ziemlich aufgewühlt. Er hat mir halt nochmals geschrieben, dass es lediglich Vorschläge waren, wie ich meine Ernährung besser im Griff habe, alles besser aufteilen kann. Aber es waren halt so viele Vorschläge auf einmal und ich fühlte mich dadurch etwas unter Druck, davon so viele Sachen wie möglich schnellstmöglich umsetzen zu sollen, was ich jedoch nicht schaffen würde. Er schrieb mir deswegen heute Abend, dass ich halt versuchen soll, nach und nach den einen oder anderen Vorschlag in den Alltag zu integrieren, was ich sicherlich auch machen werde. Bis jetzt waren seine Vorschläge halt alle sehr positiv und haben mir auch viel gebracht.

    Den restlichen Sonntag habe ich dann sehr ruhig verbracht. Die Erkältung nervt total. Im Grunde war es deswegen auch positiv, dass wir heute dieses Gespräch über die Ernährung geführt haben, denn ich glaube, dass ich eine volle Stunde Training auch gar nicht durchgehalten hätte. Der Schnupfen wurde im Laufe des Nachmittages immer intensiver. Zeitweise läuft die Nase total (ich habe sie unzählige Male eingecremt), zeitweise ist das große Niesen angesagt und zeitweise geht die Nase auch total zu, so dass ich kaum Luft bekomme. Heute Nacht werde ich mir deswegen auch mal einen Schuss Nasenspray gönnen, damit ich zumindest ein paar Stunden durchschlafen kann, ohne ständig wach zu werden (weil ich keine Luft mehr bekomme). Das nervt halt mächtig.

    - dass ich übers Internet endlich mal wieder mit einem Fotobuch begonnen habe.

    Das war vor Jahren mein Hobby. Damals, also über den alten Computer, hatte ich die Software auf dem Computer, konnte dann alles auf eine CD brennen, in einem Geschäft (z. B. DM-Markt) abgeben und dort nach etwa 10 Tagen das fertige Fotobuch abholen. Das hat mir immer so richtig Spaß gemacht. Die Fotos und die Hintergründe (einschließlich Beschreibungen der Fotos) am Computer zu gestalten, sowohl von den aktuellen Urlauben als auch von einigen früheren, von denen ich die Fotos dann zuvor alle eingescannt habe. Mein Freund findet dieses Hobby im Grunde sehr schön, die Fotos sehen in DIN-A-4 Größe natürlich schöner aus (weil man mehr Details erkennen kann), als auf kleinen Fotos (10 x 15 cm usw.).

    In den letzten beiden Jahren bin ich nicht dazu gekommen bzw. habe mir (gerade auch in diesem Jahr mit dem Umzug) dafür keine Zeit genommen. Letztens wollte ich damit wieder starten, aber mit diesem neuen Windows 8.1 habe ich echte Probleme. Ich kann hier kaum was runterladen, bekomme ständig Fehlermeldungen, auch bei der Software für diese Fotobücher. Ich stand deswegen schon kurz vor der Aufgabe. Aber dann habe ich mich auf die Suche gemacht. Es gibt halt auch Internetseiten, auf denen man diese Fotobücher direkt online gestalten kann, die Fotos dort direkt hochladen kann und das Buch dann von dort zugeschickt bekommt.

    Ja, und das versuche ich jetzt, damit habe ich mich heute Nachmittag und Abend mehr oder weniger intensiv beschäftigt. Ich habe parallel mit zwei Fotobüchern angefangen. Eines mit Fotos von der Nordsee (Neuharlingersiel, Emden usw.) und eines mit den Fotos von der Ostsee (Kappeln, Schleswig usw.). Ja, und dieses Gestalten, welche Fotos auf den Seiten (also auf den Doppelseiten) optisch gut zusammen passen, das hat mir heute Abend mal wieder so richtig Spaß gemacht. Damit werde ich mich auch an den nächsten Tagen bzw. Abenden weiter beschäftigen (darauf freue ich mich schon, mit diesem Hobby weiterzumachen).

    Aber zwischendurch muss ich unbedingt die Weihnachtskarten schreiben. Die will ich bis Ende der Woche dann fertig haben und weg schicken.

    - dass ich meine neue Winterjacke startklar gemacht habe, also auch den Inhalt der Jackentaschen umgepackt habe (Tempos, Handschuhe und meinen MP3-Player für unterwegs), damit ich sie endlich anziehen kann. Außerdem habe ich meinen Schal rausgesucht, ich glaube, das dünne Stofftuch ist bei diesem fiesen Wind schon zu dünn. Vielleicht habe ich mir deswegen diese blöde Erkältung zugezogen.

    Ernährung:
    10 Uhr 1 Scheibe Brot mit Wurst (dazu eine kleine Tasse Kaffee).
    16 Uhr 1 Brötchen mit Ei (dazu eine große Tasse Kaffee).
    20 Uhr Rinderbraten (mit Soße), Rösti-Taler und Erbsen/Möhren.
    Im Laufe des Tages 3 Gläser Wasser 0,2 l.
    Ich weiß, dass ich schon wieder zu wenig getrunken habe, laut dem Gespräch soll ich "eigentlich" auf 2,5 l am Tag kommen, aber damit habe ich halt ganz große Probleme.

    Bewegung: 20 Minuten Training (mit Hanteln, Hantelbank und Brücke).

  • Sonntag, 14. Dezember 2014 (Sport u. Gespräch)

    Im Moment bin ich nicht ganz so gut drauf. Das Training hat mich heute seelisch mächtig aufgewühlt.

    Wir haben heute zunächst rund 40 Minuten ausführlich über meine Werte gesprochen bzw. darüber, wie ich sie ändern und verbessern könnte. Meine Ernährung ist halt alles andere als "ideal". Er hat mir alle Fehler gezeigt und erklärt (zuviel Fett, zuviel Zucker, zu kurze bzw. auch zu lange Abstände zwischen den einzelnen Mahlzeiten) und auch einige Möglichkeiten genannt, wie ich das ändern könnte. Ja, aber das ist halt alles rein theoretisch. Und "Theorie und Praxis" im Berufsalltag zu verbinden, das fällt mir halt sehr schwer (gerade auch, weil ich ja eh ein sehr großer "Gewohnheitsmensch" bin).

    Beim anschließenden Training, wir haben dann noch rund 20 Minuten Hantelübungen gemacht, unter anderem auf der Hantelbank (auch Liegestütze usw.), da war ich gar nicht bei der Sache. In Gedanken war ich total bei meinen Tagesabläufen, wie ich was ändern könnte. Einerseits möchte ich auf seine vorgeschlagenen Änderungen (zumindest zum großen Teil) eingehen und ein paar Sachen in meinem Tagesablauf ändern, aber andererseits fällt es mir halt sehr schwer und ich weiß nicht so wirklich, wo ich damit so richtig ansetzen soll. Ja, und jetzt bin ich halt total in Gedanken. Ich muss ja nicht alles von heute auf morgen ändern, aber Schritt für Schritt möchte ich es schon in den Griff bekommen, so dass sich meine Werte nach und nach dann positiver ändern.

    Aber ich finde es gut, dass er mich damit nicht alleine lässt. Nicht nach dem Motto, das und das machst du falsch, jetzt sieh mal zu, wie du das änderst.... Sondern stattdessen hat er sofort gesagt, dass ich ihn bei weiteren Fragen natürlich ansprechen kann, wenn ich "Ideen" habe, was ich wie eventuell ändern könnte. Dann können wir auf jeden Fall darüber sprechen, ob und wieviel diese Ideen bzw. diese Umstellung auf Dauer bringen könnte.

    Er kann einem auf jeden Fall sehr gut ein schlechtes Gewissen einreden (was mich innerlich auch sehr aufgewühlt hat). Er hat mir halt meine Fehler gezeigt (zu wenig Trinken, zuviel Fett usw.) und dann gefragt, wie ich darüber denke (wie ich es eventuell ändern könnte). Wenn ich dann nicht sofort darauf eingegangen bin, nicht wusste, wie ich das sofort ändern sollte, dann kam von ihm immer wieder der Satz, dass ich selber wissen muss, was mir wichtiger ist..... Möchte ich meine bisherigen Gewohnheiten (und somit die falsche Ernährung) beibehalten oder möchte ich bessere Werte bekommen, also auf diese Ernährungsumstellung eingehen? Ja, damit hat er mich etwas in ein "seelisches Chaos" gestürzt. Einerseits möchte ich darauf eingehen (und auch mit meinen Werten bessere Erfolge erzielen), sowie wir den Samstag inzwischen ja auch zu unserem Fisch- und Gemüsetag gemacht haben, aber andererseits weiß ich in meinem Alltag noch nicht so richtig, wie ich diese Änderungen dort einbauen soll.

    Ja, Theorie und Praxis, das kann ich in meinem Alltag nicht einfach so umsetzen bzw. ändern. Und außerdem ist mein Freund ja unser Koch, er kocht ja auch immer für uns beide. Manche Änderungen, z. B. weniger Nudeln, Kartoffeln usw., die betreffen dann ja auch ihn, worüber er vorhin auch nicht allzu begeistert war (er lässt sich von keinem vorschreiben, wann er wieviel essen darf).

    Ja, jetzt bin ich seelisch in einer mächtigen Zwickmühle und muss mal sehen, wie ich nach und nach mögliche Änderungen in meinem Alltag einbauen kann.

  • Samstag, 13. Dezember 2014

    Am Samstag fand ich es schön,

    - dass es mir besser geht. Im Moment habe ich nur noch einen nervenden Schnupfen. Das große "Hatschi" war angesagt (Grins), ich weiß nicht mehr, wie oft ich niesen musste und wie viele Taschentücher ich im Laufe des Tages gebraucht habe. Es waren auf jeden Fall einige. Aber besser Schnupfen als (wie am Mittwoch/Donnerstag) Hals- und Kopfschmerzen oder womöglich Husten.

    - dass ich mich, trotz der Erkältung, an den "Diät-Tag" gehalten habe und abends wieder so einen leckeren Fischteller gegessen habe (Lachs-Steak, Kabeljau mit Gemüse). Ich habe sonst eigentlich immer einen großen Bogen um Fisch gemacht (abgesehen von Fischstäbchen, "Fisch-Frikadellen" oder "Backfisch"), das war so gar nicht mein Ding. Und als mein Trainer dann mit der "Idee" mit dem kohlenhydrate-freien Tag anfing, da hätte ich ihn zunächst am liebsten "auf den Mond geschossen", wollte darauf anfangs auch gar nicht eingehen. Aber er ist nunmal "hin und wieder" mächtig hartnäckig und jetzt bin ich froh darüber, dass ich mich damit mal näher beschäftigt habe. Abgesehen davon, dass ich jetzt mehr Salat als früher esse, freue ich mich inzwischen immer schon auf den "Fisch-Samstag", was sich bei uns schon so eingespielt hat (Fisch und Gemüse).

    - dass es im ganzen ein ruhiger und gemütlicher Tag gewesen ist, sozusagen ein "Kuschel-Sonntag" auf dem Sofa (Grins). Hin und wieder muss das halt auch mal sein, schließlich haben wir im Alltag mehr als genug Stress. Zwischendurch waren wir rund 1,5 Stunden etwas Einkaufen, aber ansonsten war es ein ganz ruhiger Tag.

    - als ich abends, während wir Fernsehen geguckt haben, wieder eine große Tasse Glühwein getrunken habe. Nachdem ich es jahrelang nicht mehr getrunken habe, schmeckt das jetzt mal wieder so richtig lecker.

    - als wir abends die letzte Sendung von Wetten Dass geguckt haben.

    Ich fand Katharina Witt gut, die ja eh meine erste "Lieblingssportlerin" war, von der ich damals als Kind alle Berichte gesammelt habe. Dann natürlich Ben Stiller, den ich eh total gut finde (auf "Nachts im Museum 3" freue ich mich wirklich schon!!). Dann fand ich Otto gut, "Bully" Herbig, Helene Fischer, Jan Josef Liefers (über die "Aktion", als er bei der Wette vorlesen musste und das "Nummerngirl" gespielt hat, muste ich mehrmals loslachen) und Samuel Koch. Ich finde es immer noch total gut, wie er sein Leben meistert, wie er sein Schicksal in die Hand genommen hat und sich nicht unterkriegen lässt.

    Bei den Wetten fand ich zwei total gut. Zum einen (ebenfalls bezüglich Schicksal) den Blinden, wie er es geschafft hat, die fehlenden Puzzle-Teile richtig zuzuordnen. Bisher kannte ich Blinde nur mit Blindenstock oder auch mit Blindenhund. Diese "Technik" und wie sicher er damit war, die fand ich total interessant und sehr gut. Und dann auch die Wette, die Wettkönig geworden ist, dass der Sportstudent schneller an einem Parkhaus hochklettern kann, als ein Weltmeister im Auto (darin hochfahren kann). Diese Leistung, diese Schnelligkeit fand ich einfach nur enorm, total super!! Ich fand es schön, dass er dann schließlich auch Wettkönig geworden ist.

    Über die Sprüche bei der "Kinderwette" mit den Hunden und der Leberwurst musste ich auch mehrmals so richtig loslachen, das war einfach nur total klasse.

    Eigentlich wollte ich abends noch Sport machen, aber mein Freund hat mich ausgebremst. Mit dieser Erkältung eine halbe Stunde Fahrradfahren? Er hatte Angst, dass mein Kreislauf dabei schlapp macht. Außerdem bräuchte ich doch ständig Tempos in greifbarer Nähe. Ich sollte mich lieber noch einen Tag auskurieren, das wäre, gerade jetzt vor Weihnachten, wichtiger als der Sport. Ja, ich habe es dann auch ausfallen lassen. Aber heute, also am Sonntag, gehe ich auf jeden Fall wieder zum Training. Ich habe meinem Trainer schon Bescheid gesagt, dass er deswegen ein "angepasstes" Programm vorbereitet, was bisher noch nie ein Problem gewesen ist. Auf so etwas (auf solche und "ähnliche" Probleme, wenn es einem nicht so gut geht, man aber trotzdem etwas machen möchte) geht er immer sofort voll und ganz ein. Ich habe halt auch Angst, wenn ich heute (am Sonntag) nichts sportliches mache, dass wäre dann der vierte Tag (seit Donnerstag), dass es mir körperlich dann wieder schlechter geht, dass die Schmerzen dann langsam aber sicher wieder anfangen. Das Risiko ist mir einfach zu groß. Und da ich mich auf diese Termine ja eh immer freue, werde ich diese Stunde auf jeden Fall durchziehen. Besser ein bisschen Bewegung als nur auf der Couch rumzuliegen.

    Ernährung:
    11 Uhr 1 Ei.
    12 Uhr 1 Erdbeer-Quark.
    15 Uhr Gurkensalat (mit Essig/Öl).
    20 Uhr Lachs-Steak, Kabeljau mit Gemüse (Möhren, Blumenkohl und Broccoli).

    Trinken: 1 kleine Tasse Kaffee, 1 Glas Wasser 0,2 l, 1 Glas Zitronen-Sprudel 0,5 l, 1 große Tasse Glühwein.

    Bewegung: Keine, stattdessen die Erkältung, den Schnupfen so gut es geht auskurieren.

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