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  • Zwischeneintrag

    Wie schon erwähnt kommt heute Mittag der "Computerfachmann".

    Ich versuche gerade, mich auf dem kleinen "Urlaubs-Laptop" einzuloggen, was mit Windows XP aber immer mehr Probleme macht.

    Ich weiß nicht, wie es gleich läuft.

    Sollte er diesen Computer gleich für ein paar Tage mitnehmen, dann werde ich mich wieder melden, sobald ich wieder ins Internet komme. Das kann ich im Moment noch nicht so genau abschätzen.

    Ich hoffe, dass er es schnellstmöglich hinbekommt...!!

  • Freitag, 29. Mai 2015

    Der Freitag ist im ganzen sehr positiv verlaufen. Morgens bin ich wieder zum Bahnhof gelaufen. Auf der Arbeit lief es ebenfalls gut, ich habe mehrere Aufgaben, die ich mir vorgenommen hatte, fertig bekommen. Darüber freue ich mich immer so richtig. Gerade bei Aufgaben, die mir noch nicht so leicht fallen, bin ich immer happy, wenn ich sie dann erledigt habe. Das sind für mich immer wieder kleine Erfolgserlebnisse.

    Morgens fand ich es so schön, als sich die Verkäuferin/Kassiererin über mein Kleingeld gefreut hat. Man bekommt ja immer so viel Wechselgeld. Ich bin deswegen seit langer Zeit daran gewöhnt, unsere Fernsehzeitung (die Funk Uhr, die kommt immer Freitags) mit Kleingeld, also mit abgezählten 10- und 20 Cent-Münzen zu bezahlen. Die meisten Verkäufer nehmen lieber größeres Geld und geben einem dann das Wechselgeld raus. Die haben wahrscheinlich keine Lust, (auch später beim Abschluss) das ganze Kleingeld zu zählen. Aber die heutige Verkäuferin hat sich richtig über mein Kleingeld gefreut, da sie kaum noch Wechselgeld in der Kasse hatte. Sie meinte direkt "Sie schickt der Himmel, her mit Ihrem Kleingeld" (Grins). Daraus ergab sich dann noch ein kleines, sehr nettes und freundliches Gespräch. Das fand ich sehr schön. Mit so einem positiven Gespräch fängt so ein Tag doch direkt viel schöner an.

    Heute morgen im Zug war es sehr unruhig. Zwei Schulklassen (5. und 6. Klasse) waren auf Klassenausflug (zwecks eines Museumbesuchs). Mehr brauche ich wahrscheinlich nicht zu sagen (Grins). Eine "Rasselbande", wie sie im Buche steht. Wie heißt es doch so schön, "Nur Flöhe hüten ist leichter.....". Die Lehrer taten mir so richtig leid, diese Rasselbande unter Kontrolle zu halten. Sie standen während der ganzen Zugfahrt total unter Stress.

    Eine Lehrerin saß zufällig mir gegenüber. Ein Schüler ihrer Klasse fehlte und sie musste per Handy klären, wo dieser Schüler abgeblieben war (während sie zusätzlich von vielen Schülern immer wieder gefragt wurde, wann sie denn endlich am Ziel wären, wie lange denn noch, wie viele Haltestellen denn noch.....). Es stellte sich dann raus (sie sprach auch mit seinen Eltern, diese riefen sie auch zurück), dass er morgens noch bei Mc Donalds war und sich deswegen verspätet hatte (den Zug verpasst hatte). Daraufhin meinte die Lehrerin dann, dass die Eltern zusehen sollten, dass sie ihren Sohn schnellstmöglich selber zum Museum bringen sollen. Es sei ihr völlig egal wie, aber darum würde es demnächst im Unterricht gehen und er solle diese Führung keinesfalls verpassen. Der Schüler tat mir in diesem Moment dann sogar richtig leid, weil er deswegen ganz bestimmt mächtig Ärger bekommen wird. Alles in allem war es heute morgen während der ganzen Zugfahrt total unruhig.

    Ich musste so über manche Gespräche der Schüler grinsen, als sie sich über verschiedene Lehrer unterhalten haben. Wer "in Ordnung" ist und wen sie so "hassen" würden. Ja, das hat mich alles sehr an meine Schulzeit erinnert. Abends bin ich dann noch etwas durch die Internetseiten meiner früheren Schulen gesurft. Grundschule, Realschule und Gesamtschule. Ich hatte damals überwiegend Lehrer, nur wenige Lehrerinnen. Die meisten waren schon deutlich älter, sind längst im Ruhestand. Sowohl auf der Seite der Grundschule als auch auf der Realschule habe ich keinen bekannten Namen (unter den Lehrern) mehr gefunden. In der Gesamtschule nur noch einen Lehrer (Mathe/Physik).

    Die meisten Erinnerungen habe ich an die Gesamtschule. Einige Erinnerungen auch an die Grundschule. Die Erinnerungen an die Realschule beziehen sich größtenteils auf die Mitschüler. Dort war ich ja nur 1,5 Jahre, wurde dann wegen meiner Rückenprobleme vom Gesundheitsamt auf die Gesamtschule "versetzt". Von den 1,5 Jahren hatte ich ja ein Jahr lang das blöde Gipskorsett. Ich weiß noch, dass meine Mitschüler super waren, total hilfsbereit. Jeder packte sofort mit an, wenn ich Hilfe brauchte. Gaben mir Sachen (meine Tasche usw.) an, da ich mich damit ja nicht richtig bücken konnte. Diesbezüglich war meine Klasse wirklich total super. Damals hatte ich mehrere sehr gute Freundschaften.

    Ich wünschte nur, dass mir damals die Sache beim Sport im Schwimmbad, als ich unter Wasser die Orientierung verloren hatte, nicht passiert wäre. Auch wenn ich im Wasser immer schon etwas ängstlich war, trotzdem war ich damals noch relativ mutig. Immerhin habe ich (etwa in der 4. Klasse) meinen "Freischwimmer" geschafft und konnte im Sportunterricht (mit etwas Hilfestellung) einen "Köpper" (also mit dem Kopf voraus, dabei nicht auf dem Bauch zu landen). Ich wünschte, dass ich damals nicht vom Sprungbrett gesprungen wäre. Es war damals ja ein spontaner Reflex, ohne groß nachzudenken. Einfach einen Schritt nach vorne und runter ging es. Wirklich passieren konnte ja eh nichts. Dass ich unter Wasser dann die Orientierung verlieren würde, Panik bekommen würde (weil ich keine Luft mehr bekam) und danach über 20 Jahre nicht mehr ins Wasser gehen würde, damit habe ich in dem Moment natürlich nicht gerechnet. Im großen (tiefen Beckenbereich) bin ich seit damals bis heute nicht mehr gewesen (nur noch in Bereichen, wo ich gut stehen kann). Ich bin heute noch meinem Mitschüler dankbar, der dann spontan ins Wasser gesprungen ist und mich wieder hochgezogen hat. Die Anderen standen ja alle nur "blöd" herum und haben sich gewundert, warum ich nicht endlich wieder nach oben komme. Ich hatte die Orientierung verloren, wollte schnellstmöglich ins flache Wasser, wieder atmen können, drehte mich aber Richtung Deckenwand um und bekam dann voll die Panik, weil ich nicht wusste, in welche Richtung ich mich drehen musste (ich wollte nur schnellstmöglich wieder atmen, war zuvor noch nie so tief unter Wasser).

    Am schlimmsten war in der Realschule die Lehrerin für Erdkunde und Geschichte. Vor ihr hatten wir alle Angst. Wenn man bei ihr nicht richtig zuhörte oder eine falsche Antwort gab, dann flog sofort ein volles Kreidepäckchen durch die Gegend. Meine Freundin wurde davon ja auch mal an der Stirn getroffen, hatte eine Platzwunde, die genäht werden musste. Aber trotz Beschwerden der Eltern passierte nichts, die Lehrerin unterrichte uns weiterhin und das Kreidepäckchen flog immer mal wieder durch die Gegend (das war Sept. 1980 bis Februar 1982).

    Damals konnte ich noch ziemlich gut Englisch. Es hat mir damals irgendwie auch Spaß gemacht (auch das Auswendiglernen der Vokabeln). Diesbezüglich hat mir dann ja erst der Wechsel zur Gesamtschule das Genick gebrochen. Ich dachte damals immer, dass die Realschule die "bessere" Schule sei, dass die Gesamtschule die "schlechteren" Schüler hätte, dass es dort langsamer voran gehen würde. Das Gegenteil war jedoch der Fall. Als ich 1982 mitten in der Schulzeit (Februar) auf die Gesamtschule wechselte, waren sie dort in allen Fächern schon deutlich weiter. Ohne Nachhilfe ging bei mir dann gar nichts mehr (was dann so bis zu meinem letzten Schultag beibehalten wurde). Egal ob in Englisch, Mathe, usw., in allen Fächern war die Gesamtschule schon ein bis zwei (oder mehr) Themen weiter und ich musste einiges an Stoff mittels Nachhilfe aufarbeiten, zusätzlich natürlich auch versuchen, den aktuellen Stoff inhaltlich ebenfalls mitzubekommen (und ab der 7. Klasse kam dann auch noch Französisch dazu). Im Grunde habe ich das nie mehr ganz geschafft und hinkte immer etwas hinter her. 3 Mal die Woche lange Schule (bis 16.15 Uhr), jeden Abend noch Hausaufgaben, tägliche Nachhilfe (im Wechsel in den verschiedenen Fächern) und 2 mal die Woche noch zur Krankengymnastik (für meinen Rücken). So verliefen dann die nächsten Jahre. Ab der 7. Klasse kam dann noch 2 mal die Woche 1,5 Stunden Jazz-Tanz dazu, was dann für 13 Jahre mein größtes Hobby gewesen ist (ein bisschen Ausgleich brauchte ich halt mal, und die Erfolge, die mir in der Schule fehlten, die hatte ich dann abends beim Tanzen).

    Lehrermäßig fand ich in der Gesamtschule meine Klassenlehrerin toll, bei der wir Deutsch und Sport hatten. Gerade bei Deutsch kam ich ja auch am besten mit (das war ja immer mein Lieblingsfach). Ebenso unser Mathe und Physiklehrer, weil er einen immer so gut mitziehen konnte (uns ja auch auf Klassenfahrten begleitet hat, mit ihm bekam man immer Spaß, er hat immer alles mitgemacht). Am langweiligsten fand ich Chemie. Das war immer super langweilig, immer nur die reine Theorie, die ich nie so wirklich begriffen habe. Dabei habe ich unter dem Tisch immer "Käsekästchen" mit meiner Sitznachbarin gespielt (wir saßen immer in der letzten Reihe). O. K., auf dem Zeugnis habe ich dafür auch eine 5 bekommen (auf dem Zwischenzeugnis sogar eine 6). Aber was solls, Hauptsache ich bin nicht sitzen geblieben und ins Labor wollte ich ganz bestimmt nie gehen (und im Büro brauche ich es nicht).

    Ganz schlimm war auch unser Lehrer in "GL", Gesellschaftslehre (Politik, Geschichte und Sozialwissenschaften). Er hatte keine Lust zu reden, hat immer nur alles schriftlich gemacht. Er ging zu Beginn jeder Stunde an die Tafel und schrieb diese voll. Den Rest der Stunde mussten wir dann alles nur abschreiben. Auch bei Fragen wurde alles schriftlich auf der Tafel beantwortet. Die Klassenarbeiten drehten sich dann auch um alles, was er so an die Tafel geschrieben hatte. Auch wenn ich immer gut auswendig lernen konnte, zu viel Theorie ist einfach viel zu langweilig. Als es bei einer Klassenarbeit um die Wahlen ging (Bundestagswahlen), da habe ich alles total durcheinander geschmissen, die Parteien, Namen der Abgeordneten usw. Wahrscheinlich war ich dabei auch nur zu nervös gewesen. Ich habe damals deswegen mächtigen Ärger mit meinem Vater bekommen (weil ich die Parteien falsch benannt habe), dass ich diesbezüglich dann völlig "abgeschaltet" habe und mich nicht mehr im geringsten dafür interessiert habe. Ja, aber deswegen fand ich es dann halt gut, als wir beim Training darüber gesprochen haben. Mein Trainer hat mir dabei ein paar Zusammenhänge erklärt, die ich in der Schulzeit nie verstanden hatte. Und "nebenbei" habe ich dann ein paar schwere Übungen gemacht (die ich mir vorher nicht so wirklich zugetraut hatte). Das war für mich wirklich ein gutes, interessantes und lehrreiches Training.

    Freitag abend waren wir dann noch kurz Einkaufen, haben einen USB-Stift mit 64 GB gekauft, sozusagen als "externe Festplatte", auf dem ich die meisten Urlaubsfotos der letzten Jahre speichern konnte. Meine USB-Stifte, die ich hier hatte, haben einen durchschnittlichen Speicherplatz von 2 bis 4 GB. Auf jedem habe ich ein paar Fotos gespeichert, aber bevor zu viele verloren gehen (wenn die Festplatte dieses Computers gelöscht werden muss), haben wir uns besser noch diesen Stift geholt. Während ich hier schreibe bin ich im "Hintergrund" dabei, alle wichtigen Dateien auf diesen Stift zu kopieren.

    Abendessen am Freitag: Rindersteak mit Bratkartoffeln und Salat (grüner und Möhren mit Essig/Öl).

    Bewegung: Keine (bin morgens nur zum Bahnhof gelaufen).

  • Donnerstag, 28. Mai 2015

    Nur noch eben schnell ein paar Sätze zum Donnerstag.

    Mir geht es gut und der Tag war im ganzen gut und positiv. Auf der Arbeit habe ich im Moment viel zu tun, aber ich finde es schön, es sind mehrere verschiedene und interessante Aufgaben (aus verschiedenen Bereichen), so dass auf jeden Fall keine "Langeweile" aufkommt. Auch im Rahmen der Telefonzentrale und des "Empfanges" (also Post bzw. Pakete) ergeben sich immer mal wieder neue interessante Sachen.

    Abends war ich dann nur noch total müde und kaputt, habe es mir auf der Couch bequem gemacht. Noch 4 Tage Arbeiten. Der Urlaub rückt immer näher. Auch wenn es sich nur um 6 reine Urlaubstage handelt (von Freitag bis Freitag), ich freue mich schon so richtig darauf.

    Abendessen am Donnerstag: Gurkensalat (Essig/Öl), dazu Putenbrustfilet in Streifen.

    Bewegung: Keine (aber immerhin bin ich morgens mal wieder zum Bahnhof gelaufen).

  • Mittwoch, 27. Mai 2015

    Heute geht es mir zum Glück wieder besser bzw. echt gut. Heute werde ich mal wieder etwas mehr schreiben.

    So schlecht, wie gestern Abend, war es mir seit Jahren nicht mehr. Ich nehme an, dass beides zusammen kam. Zum einen die Menge, dass es zu schwer im Magen lag, und dann meine Lebensmittelallergie, also in diesem Fall das Paprika, dass davon etwas zu viel darin enthalten war. Auch heute morgen hatte ich noch ein mächtig flaues Gefühl im Magen, konnte dadurch auch nichts frühstücken (habe heute morgen nur eine Tasse Kaffee getrunken). Erst heute Mittag habe ich dann wieder normal gegessen (Brot mit Ei und Wurst, Apfel und der Erdbeer-Quark). Nach dem Training habe ich eine große Schale Erdbeeren gegessen (die gestern eigentlich als Nachtisch eingeplant waren), ein paar Putenbruststreifen und dazu ein Becher Eiweißdrink mit Vanille-Geschmack. Das hat mir für heute Abend wirklich voll und ganz gereicht.

    Heute Abend war ich wieder beim Training, das wie immer sehr gut gewesen ist. Abgesehen vom Training haben wir dabei mehrere sehr interessante Gespräche geführt. Zum einen habe ich ihn auf den Krautsalat angesprochen, der ja viel Zucker enthalten soll. Natürlich ist das richtig, aber alles ist halt "relativ". Es kommt halt immer auf die Alternativen dazu an. Wenn ich als Beilage z. B. zwischen Pommes und Krautsalat wählen "soll", dann ist der Salat (trotz des Zuckers) kalorienärmer, als eine große Portion Pommes (womöglich noch mit Ketchup). Nach diesem Muster sind wir beim Training dann ein paar Sachen (Vergleiche) durchgegangen. Es kommt immer auf die Menge und auf die Alternativen dazu an. Dieses Gespräch fand ich schon mal sehr interessant und auch, dass Krautsalat für mich halt nicht völlig "tabu" ist.

    Dann finde ich es total gut, wie er auf meine Fragen und Probleme im Allgemeinen eingeht (das Gleiche gilt auch für ein paar Kollegen/Kolleginnen von mir). Das kenne ich so gar nicht. Als ich ein Kind war, habe ich mich nie getraut Fragen zu stellen. Ich bekam alles höchstens (bei Nachfragen) einmal erklärt. Meine Mutter nahm mir bei der zweiten Frage dann schon alles ab, da ich es ja eh nicht könnte, es ja eh nicht begreifen würde. Mein Vater wurde sofort total ungeduldig und spätestens bei der zweiten Frage "rutschte" schon seine Hand aus und ich bekam ein paar Schläge, weil ich ja anscheinend nicht richtig zugehört hatte (sonst hätte ich es ja längst richtig verstanden). In der Schule war ich ja eh immer super still (in der Klasse), habe unsere Lehrer höchstens mal am Ende der Stunde abgepasst, wenn ich eine Frage hatte. Ja, aber diese Frage wurde dann wiederum erst in der nächsten Unterrichtsstunde erklärt (also vor allen als Wiederholung). Wenn mir dann noch was unklar war, aber mich nicht getraut habe, es laut vor der Klasse zu fragen, dann war es das halt.... Manche Sachen (Zusammenhänge) kann ich bis heute nicht (dafür sind halt manche Gespräche mit meinem Trainer sehr interessant, auch die Gespräche bezüglich der Gewerkschaften, Bundestagswahlen usw.) oder ich habe sie mir selber beigebracht (habe darüber entsprechende Sachen gelesen). Ja, aber die Sachen in Mathe, Formeln und Berechnungen usw. (z. B. der "blöde" Dreisatz), wenn ich in der Schule nicht mitgekommen bin und mein Vater es mir auch mit Schlägen nicht beibringen konnte (Geduld war nun wirklich nicht seine Stärke), das kann ich halt bis heute noch nicht.

    Ja, aber meine Kindheit hat mich halt sehr geprägt. Noch heute bin ich bei Fragen meistens sehr zaghaft, habe Angst, deswegen Ärger zu bekommen, weil ich etwas nicht richtig verstanden habe. Aber wie gesagt, sowohl meine Kollegen/Kolleginnen als auch mein Trainer sind darin total nett, locker und hilfsbereit und gehen auch sofort darauf ein, wenn man Fragen hat und mit einer Sache nicht weiter kommt. Aber trotzdem kann ich die Vergangenheit nicht völlig vergessen und bin bei Fragen immer wieder unsicher.

    Beim Training ging es bei meiner Frage um eine Übung, die wir zwar schon oft bei seinem Training durchgeführt haben, mit der ich hier alleine aber immer noch Probleme habe. Beim Training kommen von ihm ja immer viele Korrekturen, nach denen ich mich richten kann, aber wenn ich das Gleiche dann hier durchführe, dann "rattert" mein Kopf immer los. Woran muss ich jetzt alles denken, welche Korrekturen würden jetzt möglicherweise wieder kommen. Und umso mehr ich bei den einzelnen Übungen (verschiedene Übungen) über die richtige Ausführung nachdenke, umso mehr Fragen kommen in meinen Kopf. Ja, aber da hilft nur eines, ihn beim Training gezielt darauf anzusprechen, damit wir den richtigen Ablauf nochmals Schritt für Schritt durchgehen können. Gerade weil wir solche Übungen aber schon so oft durchgeführt haben, war es mir dann schon peinlich, ihn dennoch nochmals darauf anzusprechen. Aber ich fand es dann echt schön, wie positiv er darauf reagiert hat und mit mir dann nochmals die entsprechenden Übungen durchgegangen ist (ohne Vorwürfe, so wie damals von meinem Vater, dass ich immer noch nicht weiß, worauf es dabei genau ankommt.....).

    Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sagen bzw. schreiben würde, aber manche Übungen fallen mir inzwischen mit den 5 kg Hanteln leichter als mit dem Theraband. Je nachdem, wie stramm das Theraband bei einer Übung ist, dann kann so eine Übung (z. B. für den Biceps) mega schwer werden. Ja sogar deutlich schwerer, als wenn man die gleiche Übung halt mit den Hanteln durchführt. Bei den Liegestützen (auf Unterarmen und richtige, also die Grundspannung dabei halten) war ich stolz, wie lange ich dabei die Grundspannung halten konnte, ohne zusammen zu klappen. Dann bin ich zwar stolz, dass ich inzwischen auf der Hantelbank so gut klar komme, aber es ist mir immer wieder peinlich, wenn ich beim Hochdrücken der Stange mit den Ablagen (für die Stange) "kollidiere" (was mir auch heute wieder passiert ist). Deswegen mache ich diese Übung lieber mit 2 Hanteln auf dem Rücken bzw. auf dem Boden liegend. Zum einen muss man bei der Stange ja darauf achten, dass man mit beiden Armen parallel nach oben geht (mit rechts fällt es mir immer leichter, mit dem linken Arm habe ich mehr Schwierigkeiten, bin damit meistens langsamer, so dass ich die Stange nicht mehr gerade bzw. ganz waagerecht halte) und dann noch ganz gerade nach oben. Sobald man mit der Stange etwas nach hinten geht, stoße ich damit halt immer vor die Ablage (was mit 2 einzelnen Hanteln ja nicht passieren kann). Im Grunde habe ich vor der Hantelbank keine "Angst" mehr und ich weiß ja auch, dass mein Trainer notfalls immer sofort mit anpacken kann, aber trotzdem fällt es mir halt immer noch sehr schwer.

    Das heutige Training an sich, einschließlich der interessanten Gespräche, die wir dabei geführt haben (also einschließlich der Übungen, die er mir nochmals erklärt hat, auf welche Feinheiten es dabei ankommt), war einfach wieder total gut. Das nächste Training ist jetzt allerdings erst nächsten Mittwoch, da er am Wochenende einen privaten Termin hat (der mit seinem Hobby zusammen hängt, worauf ich hier nicht weiter eingehen werde, aber ich finde es trotzdem auch irgendwie schön, wie er in seinem Hobby "aufgeht"). Das heißt natürlich, dass ich hier übers Wochenende auch mal wieder alleine fleißig werden muss (also alleine mein Training durchziehen muss). Beim nächsten Training kann ich dann sagen, dass rund 1,5 Wochen Urlaub vor mir liegen. Ein herrlicher Gedanke!!

    Auf der Arbeit läuft es im Moment echt gut. Ja, wie gesagt, diesbezüglich gilt das Gleiche, dass ich auch dort verschiedene Personen ansprechen kann, wenn ich Fragen habe, mit einer Sache nicht weiter komme. Gestern Abend (als es mir so schlecht war) wollte ich eigentlich noch über die Betriebsversammlung schreiben, aber dazu war ich gestern ja nicht mehr in der Lage. Es betraf mich zwar nicht alles direkt, war aber trotzdem zum größten Teil sehr interessant (es ging etwas über eine Stunde und die Stimmung war ganz gut und locker). Ich fand ein Gespräch sehr interessant, das sich um Erste Hilfe und das richtige Verhalten bei Arbeitsunfällen, Schwächeanfällen usw. drehte. Theoretisch weiß natürlich (fast) jeder, was zu tun ist, aber ob man dann im entscheidenden Moment auch wirklich richtig handelt, das ist dann natürlich eine ganz andere Frage. Auch wenn ich dabei mal wieder (wie immer) sehr still gewesen bin, trotzdem fand ich die Gespräche im Allgemeinen sehr interessant (war aber auch mal wieder froh, als diese Stunde vorbei war und ich wieder an meinen Arbeitsplatz konnte).

    Dann wollte ich noch ein paar Sätze über rücksichtslose Autofahrer schreiben. Seit einigen Jahren gibt es hier ja die "grünen Pfeile" an den Ampeln. Also auch wenn die Ampel rot ist, wenn der Weg frei ist darf man jederzeit rechts abbiegen. An einer solchen Ampel komme ich hier täglich vorbei (sie liegt auf meinem direkten Arbeitsweg, in der Nähe vom Schwimmbad bzw. von meiner Haltestelle). Mir ist es jetzt schon mehrmals passiert, dass Autos einfach gefahren sind oder auch erst gehupt haben und dann schon gefahren sind (so dass ich zur Seite springen musste), damit sie bei rot (also ich hatte grün) dank dieses grünen Pfeiles sofort weiterfahren konnten. Darüber habe ich mich jetzt schon mehrmals aufgeregt. In der Nähe ist auch eine Schule und ich gehe morgens des Öfteren zusammen mit vielen Schülern über diese Ampel. Eine Frau hielt mal an der roten Ampel, wir gingen rüber (über die grüne Ampel), eine Frau stand in ihrem Auto da hinter, hupte wie wild und überholte dieses erste Auto dann tatsächlich, um über den grünen Pfeil fahren zu können. Wir (also auch alle Schüler) sind sofort zur Seite gesprungen. Ich frage mich diesbezüglich wirklich, was in solchen Köpfen vorgeht. Lernen die denn nichts mehr in der Fahrschule? Zuerst einmal gilt natürlich die rote Ampel und nur wenn alles klar ist, der Weg völlig frei ist (also keine Fußgänger und keine Autos, die man behindern könnte), nur dann darf man laut dem grünen Pfeil abbiegen. Das ist mir nicht nur einmal passiert, sondern inzwischen schon einige Male (dass ich hupend vom Fußgängerüberweg der grünen Ampel "verscheucht" worden bin, damit das Auto sofort abbiegen konnte).

    Für Samstag habe ich jetzt übrigens einen Termin mit einem "Computerfachmann". Das heißt, ob er wirklich ein Fachmann ist, das wird sich dann zeigen, wenn er diesen Computer hinbekommen hat. Der Computer macht immer mehr Probleme. Beim Runterfahren kommt jetzt jedes Mal der Hinweis, dass Aktualisierungen durchgeführt werden, aber mittendrin schaltet sich der Computer alleine ganz aus. Beim Hochfahren kommt der gleiche Hinweis, dass zuerst Aktualisierungen durchgeführt werden. Nach etwa 10 Minuten kommt der Hinweis, dass diese Aktualisierungen nicht vollständig durchgeführt werden konnten und deswegen der ursprüngliche Zustand wieder hergestellt wird. Für das ganze Hochfahren muss man inzwischen immer 20 bis 30 Minuten einplanen.

    Meine Mutter hat durch Zufall einen jungen Mann kennengelernt, der sich anscheinend gut damit auskennt, der auch ihren Computer sehr gut eingerichtet hat (bei ihr läuft jetzt alles bestens). Ich habe mich mit ihm mal in Verbindung gesetzt und am Samstag Mittag kommt er hier vorbei. Er nimmt das Laptop dann wahrscheinlich mit. Ich werde dann wohl ein paar Tage an dem kleinen (Din-A-5) Laptop bzw. Netbook schreiben, das wir bisher immer mit in den Urlaub genommen haben (zukünftig wollen wir dieses große Laptop, Din-A.4, mit in den Urlaub nehmen). Sollte ich dann eventuell ein paar Tage nicht schreiben (wovon ich jetzt mal nicht ausgehe), dann gibt es mit dem kleinen Laptop Probleme, weil darauf ja auch noch Windows XP ist. Wenn er dieses Laptop hinbekommt, dann wollen wir ihn anschließend auch direkt das kleine Netbook richtig einrichten lassen.

    So, das war mal wieder das Neueste von hier.

    Ernährung:
    Kein Frühstück.
    12 Uhr 1 Scheibe Brot mit Wurst, 1 Scheibe Brot mit Ei, 1 Apfel, 1 Erdbeer-Quark.
    16 Uhr 1 Vanille-Quark.
    21 Uhr Erdbeeren, Putenbruststreifen, dazu ein Becher Eiweißdrink Vanille-Geschmack.

    Bewegung: Eine Stunde intensives Training.

  • Dienstag, 26. Mai 2015

    Nur eben ein paar Sätze zum Dienstag. Der Abend verlief völlig anders als geplant.

    Eigentlich ging es mir so richtig gut, ich war auch den ganzen Tag über gut drauf und im Grunde ist auch alles gut und positiv verlaufen.

    Nach der Arbeit habe ich direkt Waschmaschine und Spülmaschine angeschmissen, die ich abends eigentlich auch noch leer räumen wollte, also alles wieder sortieren wollte. Während die Beiden laufen wollte ich dann eigentlich Sport machen.

    Zum Abendessen gab es eine große Portion Djuvec-Reis mit Cevapcici (eine große Portion, weil ich abends ja immer Hunger habe). Entweder war es dieses Mal einfach zu viel, zu mächtig, oder aber ich habe es dieses Mal nicht vertragen. Ich habe ja auch eine Paprika-Allergie, allerdings kommt es dabei auf die Dosierung, also auf die Menge an. In kleinen Mengen vertrage ich es, aber in größeren Mengen bekomme ich Schwierigkeiten.

    Auf jeden Fall wurde es mir kurz nach dem Essen mächtig schlecht. Zuerst nur ein heftiges Völlegefühl, ein Druck im Magen und dann wurde es mir so richtig schlecht. An Sport war nicht mehr zu denken, das hätte ich damit nicht geschafft. Ich habe mich dann hingelegt und bin liegen geblieben (um den Haushalt muss ich mich am Mittwoch Abend dann halt kümmern). Da es einfach nicht besser wurde, habe ich später dann auch noch zwei Talcid genommen, weil die den Magen immer etwas beruhigen. Nicht von einer Minute zur anderen, aber im Laufe der Zeit ging es mir dann etwas besser. Die größte Übelkeit ging langsam wieder weg (aber erst nach etwa 2-3 Stunden), aber ein leichter Druck auf dem Magen blieb, bis ich ins Bett gegangangen bin. Erst als ich in den frühen Morgenstunden zum ersten Mal wach geworden bin, ging es mir wieder richtig gut. Der Druck und die Übelkeit waren wieder ganz weg (jetzt habe ich nur ein "flaues" Gefühl im Magen).

    Ja, den Dienstag Abend hatte ich mir eigentlich völlig anders vorgestellt.

  • Montag, 25. Mai 2015 (Pfingsten)

    Noch eben schnell ein paar Sätze zum Montag.

    Der Montag war eher durchwachsen. Mir ging es zum Glück wieder deutlich besser. Zuerst Ausschlafen und in Ruhe Frühstücken. Dann sind wir zu meiner Mutter und ihrem Freund gefahren. Wir waren etwa 45 Minuten dort. Es verlief zwar etwas ruhiger und harmonischer als an Muttertag, aber ganz ohne Vorwürfe bzw. "Besserwissen" (von den Beiden) bekommen wir kein Gespräch zustande. Letztendlich waren wir dann doch wieder froh, als wir dort endlich raus waren.

    Das Navi haben wir nicht hinbekommen. Das scheint kaputt zu sein. Egal was man drückt (zur Zieleingabe), man kommt immer wieder ins gleiche Menue, aus dem man nicht mehr raus kommt. Immer erst ganz aus machen, Stecker ziehen, etwas warten und beim nächsten Versuch landeten wir wieder im gleichen Menue. Wir gaben es schließlich auf. Aber typisch für ihn (dem Freund meiner Mutter), anstatt es auf die ruhig Tour zu versuchen (das Navi zu reklamieren), war er sofort dran, dass er einen Anwalt einschalten wird (weil er ein kaputtes Teil gekauft hat). Hauptsache mal wieder "Krawall" machen zu können.

    Wir haben uns dann noch über ein paar allgemeine Themen unterhalten (unter anderem über deren Umzug, der ja im August durchgeführt werden soll, die Wohnung steht jetzt schon voller Umzugskartons, dort ist jetzt schon Slalom-Laufen angesagt).

    Anschließend haben wir (mein Freund und ich) dann noch einen Spaziergang über rund eine Stunde gemacht. Das hat noch so richtig gut getan. Bis Mittags hat es geregnet, aber beim Laufen kam die Sonne so richtig schön raus und es wurde dadurch auch noch etwas wärmer. Das hat dann so richtig gut getan. Im Park hatten wir dann noch mit einem Hund eine schöne Begegnung, den wir dort "kennengelernt" haben, mit ihm etwas geschmust und auch etwas rumgetollt haben (er war zwar relativ groß, aber noch sehr jung und total verspielt, total süß). Anschließend konnte ich dann erstmals unsere Hosen (wir hatten beide eine schwarze Hose an) in die Waschmaschine stecken. Aber egal, es war trotzdem schön, mit diesem Hund ein bisschen rumzutollen. Der Besitzer war schon älter und hat sich darüber gefreut, dass wir mit seinem Hund ein bisschen gespielt haben.

    Nachmittags habe ich dann erst etwas im Haushalt gemacht (unter anderem halt die Hosen gewaschen und aufgehangen) und anschließend habe ich noch Sport gemacht. Zuerst wieder 10 Kilometer Fahrradfahren in 32 Minuten und dann noch rund 30 Minuten das gesamte Trainingsprogramm mit Hanteln, Kniebeugen, Ausfallschritten, Liegestütze, flachem Fahren, Crunches, Brücke und Laufen usw.

    Ernährung:
    12 Uhr 2 Brötchen (1 x Ei, 1 x Wurst).
    18 Uhr paniertes Hähnchenschnitzel, Rosenkohl (mit Soße Hollandaise).
    22 Uhr Erdbeer-Quark mit frischen Erdbeeren.

    Bewegung: 10 Kilometer Fahrradfahren in 32 Minuten und 30 Minuten Gymnastik, das ganze Programm.

  • Sonntag, 24. Mai 2015

    Der Sonntag verlief völlig anders als geplant.

    Mir ging es nicht so gut. Ich hatte den ganzen Tag über Kopfschmerzen und dazu auch Kreislaufprobleme. Ab Mittags schien hier zwar die Sonne (Vormittags war es noch dicht bewölkt), aber mit diesen heftigen Kopfschmerzen wollte ich nicht raus gehen. Zeitweise waren sie sehr heftig, dann habe ich auf der Couch oder auch im Bett gelegen und zeitweise nur minimal, dann habe ich mich im ganz langsamen Rhythmus (wegen dem Kreislauf) etwas um den Haushalt gekümmert. Gegen Abend wurde es dann zum Glück nach und nach wieder etwas besser.

    Sport hatte ich ja eigentlich fest eingeplant, habe darauf aber lieber verzichtet. Kopfschmerzen werden bei mir immer heftiger, wenn mein Puls in die Höhe geht. Das konnte man am Sonntag vergessen. Außerdem kam es bei mir auch ganz bestimmt mal wieder vom Wassermangel. Dass ich das Trinken vergessen habe, das merke ich immer erst dann, wenn die Kopfschmerzen (und auch die Kreislaufprobleme) mal wieder so richtig losgehen. Am Samstag habe ich nur etwas über einen halben Liter geschafft. Das war wohl mal wieder "etwas" (bzw. viel) zu wenig. Anstelle vom Sport und Schwitzen, also zusätzlichem Wasser zu verlieren, habe ich mich am Sonntag dann lieber aufs Trinken konzentriert (habe am Sonntag etwa 1,5 Liter geschafft, was für mich persönlich schon viel ist, da ich sonst im Durchschnitt auf einen Liter komme).

    Ich fand es schön, dass ich morgens auf der Waage einen weiteren Erfolg hatte. 67,5 kg (die Waage pendelte zwischen 67,4 und 67,5 kg), darüber habe ich mich so richtig gefreut. Der Samstag mit Sport und ohne Kohlenhrydrate wirkt bei mir immer so richtig gut.

    Dann fand ich es schön, als ich (als es mir zeitweise etwas besser ging, die Kopfschmerzen etwas nachließen) meinen Kleiderschrank etwas aufgeräumt habe. Ein paar ältere Hosen (blaue Jeans usw.) in Größe 40 sortiert bzw. anprobiert habe. Ich war dann super, super happy, dass sie mir immer besser passen. Vor ein paar Monaten konnte ich sie "knapp" anziehen, also sie passten gerade eben, waren mir aber dennoch noch zu eng. In Hosen muss ich auch bequem sitzen können (unterwegs und im Büro). Ich kann es nicht haben, wenn sie (gerade auch am Bauch) super eng anliegen. Und die Modewelle mit den super engen Hosen, das ist eh nichts für mich. Ich muss an meinen Beinen "Bewegung" haben, etwas Luft haben, kann es nicht haben, wenn die Hose total am Bein "klebt". Auch meine Leggings (also Gymnastikhosen) haben deswegen immer etwas "Spielraum". Ja, aber am Sonntag haben diese Jeans in Größe 40 jetzt tatsächlich gepasst, ich kann sie demnächst tatsächlich anziehen. Darüber war ich wirklich so richtig glücklich. Mit diesen ganzen Erfolgen (und natürlich auch der Schmerzfreiheit) macht der Sport im Allgemeinen (die Bewegung im Ganzen) und auch auf die richtige Ernährung zu achten so richtig Spaß!!!

    Und natürlich fand ich es so richtig schön, dass aus den Kopfschmerzen keine Migräne geworden ist, dass ich dadurch nicht völlig schach-matt war, nicht den ganzen Tag gelegen habe (was zeitweise ja auch schon passiert ist), sondern dass es schubweise und nach und nach immer besser wurde, so dass ich hier dann halt auch was geschafft habe (und ebenfalls gut, dass es am Wochenende passiert ist und nicht während der Woche, wenn ich arbeiten muss).

    Dann fand ich es gut, dass ich bei einer Schüssel, die ich "frisch" aus der Spülmaschine geholt habe, gesehen habe, dass darin ein feiner Riss ist. Es sah aus wie ein Strich mit einem dünnen Stift. In dieser Schüssel haben wir oft Salate und Suppen usw. gemacht. Ich wollte es meinem Freund zeigen, bevor ich sie einfach so wegschmeiße und in dem Momnt brach sie dann so richtig auseinander, in zwei Teile. O man, wenn wir bzw. wenn ich das nicht gesehen hätte (ein "hauchdünner" schwarzer Strich), dann hätte es bei der nächsten Suppe zur Katastrophe kommen können. Da heiße Suppe rein, die Schüssel auf den Tisch gestellt, wenn es in dem Moment dann so passiert wäre.... Wir sind froh, dass mir dieser Riss sofort aufgefallen ist.

    Negativ war mal wieder ein Telefonat mit meiner Mutter, das wir gegen Abend geführt haben (und am Montag Mittag fahren wir dann ja auch noch zu ihr, um ihr bzw. ihrem Freund das Navi kurz zu erklären). Bis auf wenige nette, positive Sätze verlief es im ganzen mal wieder sehr negativ, wobei ihr Freund, so wie immer, aus dem Hintergrund seine blöden Kommentare abgegeben hat. Wir kamen aufs Essen zu sprechen, wobei das ja gerade eine reine Geschmackssache ist. Es ging irgendwie darum, dass ich mein Essverhalten, seitdem ich bei ihr ausgezogen bin (und mein Freund fast täglich für mich kocht) total verändert habe. Bei uns gab es am Sonntag Spargel, was mein Freund, während meines Telefonates mit meiner Mutter, gerade am vorbereiten war.

    Spargel ist "iih", schmeckt nur, wenn man ihn kalt und direkt aus dem Glas isst (so ist die Meinung meiner Mutter, den ersten Spargel meines Lebens habe ich vor ein paar Jahren gegessen, als mein Freund ihn mir gemacht hat). Nudeln im Allgemeinen sind ebenfalls "iih" (meine Mutter isst nur gebratene Nudeln, also aus der Pfanne), Lasagne und frische Bolognese-Soße, was ich super gerne mag, habe ich alles erst als Erwachsene, durch meinen Freund kennengelernt. "Festes Gemüse" ist alles "iih", Gemüse schmeckt nur, wenn man es ganz klein mit Kartoffeln unter einander stampft (das isst sie so bis heute). Sie kann nicht verstehen, dass ich heute Fisch oder Fleisch nur so mit "ganzem" Gemüse esse (egal ob Broccoli, Blumenkohl, Möhren usw., sie stampft bis heute alles super klein, weil es so groß, so "bissfest" und ohne Kartoffeln doch gar nicht schmecken würde).

    Ja, und so lief der größte Teil unseres Telefonates. Sie wusste alles besser, bei ihr läuft alles besser und ich musste mich für mein Leben "verteidigen", dass ich jetzt so bin, wie ich bin, dass ich mir inzwischen auch ganz andere Essensgewohnheiten als früher angewöhnt habe. Ja, wenn man Erwachsen wird, dann verändert man sich halt (in vielerlei Hinsicht), was meine Mutter aber bis heute nicht verstehen bzw. akzeptieren kann.

    Außerdem will sie mir ständig Krankheiten einreden. Ich habe ja seit ein paar Monaten das Gefühl, dass ich in die Wechseljahre komme (darüber habe ich schon geschrieben). Ein paar Sachen passen bei mir halt total zusammen. Meine Mutter ist jetzt ständig dran, welche anderen (auch schweren Erkrankungen mit OPs usw.) auch dahinter stecken können. Sie macht mir dadurch immer mehr Angst. Ich habe vor, mich jetzt im Juni mit meinem Arzt in Verbindung zu setzen und einen Termin zu vereinbaren. Das sicherheitshalber mal abklären zu lassen. Ich glaube nicht, dass ich ernsthaft krank bin. Ich bin mir sicher, dass es, so wie bei vielen Frauen, die ersten Anzeichen der Wechseljahre sind. Aber bevor meine Mutter mich mit ihren Horrorgeschichten über bevorstehende OPs noch völlig verrückt macht, werde ich demnächst dann mal lieber zu meinem Arzt gehen.

    Ernährung am Sonntag:
    12 Uhr 2 Brötchen (1 x Ei, 1 x Wurst)
    16 Uhr 1 Erdbeer-Quark.
    19 Uhr Rindersteak, Spargel (mit Soße Hollandaise), dazu Bratkartoffeln (ich konnte zwischen Bratkartoffeln und Pommes wählen und da wir häufiger Pommes als Beilage machen, habe ich mich dieses Mal für die Bratkartoffeln entschieden).

    Bewegung: Keine (dazu war ich mit den ständigen Kopfschmerzen nicht in der Lage, habe stattdessen mehr aufs Trinken geachtet).

  • Samstag, 23. Mai 2015

    Am Samstag fand ich es schön, dass ich wieder beim Sport, also beim Training war. Das war wie immer wieder sehr gut. Ich fand es auch wieder gut, dass wir dabei mehrere sehr interessante Gespräche geführt haben.

    Unter anderem hat er mir die Zusammenhänge der einzelnen Gewerkschaften erklärt, was ich so noch gar nicht wusste, was mir so völlig neu gewesen ist. Ja, das finde ich (unter anderem) an unserem Training halt auch schön, dass ich durch ihn bzw. durch unsere Gespräche dabei auch immer mal wieder was Neues lernen kann. Ich weiß zwar nicht, wie er als Lehrer ist (in Sachen zu "vermitteln"), aber das mit den Gewerkschaften hat er mir auf jeden Fall gut erklärt (damit habe ich mich zuvor nie beschäftigt, deswegen waren mir diese Zusammenhänge auch total neu).

    Ich finde es schön, dass ich durch das viele und regelmäßige Training (sowohl zu Hause als auch bei ihm) bei so einigen Übungen immer und immer besser werde. Es gibt so einige Übungen, vor denen es mir früher total "gegraut" hat, die ich heute aber ziemlich gut hinbekomme. Nicht unbedingt perfekt, aber auch darin immer besser werde (dazu zählen z. B. auch die Kniebeugen).

    Die tiefen Ausfallschritte fallen mir z. B. nach wie vor sehr schwer (aber auch diese übe ich regelmäßig hier zu Hause). Also ein Bein weit nach vorne, ein weit nach hinten. Das vordere Bein dann ruhig stehen lassen und mit dem hinteren Bein (also Knie) so tief wie möglich (Richtung Boden) wippen. Zum einen muss ich dabei immer mächtig mit dem Gleichgewicht kämpfen. Dann muss ich dabei immer auf das vordere Bein achten, was meistens nicht so richtig klappt. Die Bewegung soll dabei nur aus dem hinteren Bein kommen, das vordere Bein, der Unterschenkel, soll dabei ganz gerade, ganz senkrecht stehen bleiben. Meistens schiebe ich dabei das vordere Bein bzw. das vordere Knie jedoch nach vorne (über den Fuß hinweg), was dabei falsch ist, wofür immer viele Korrekturen kommen. Außerdem soll der vordere Fuß dabei nur auf der Ferse stehen. Diese Übung finde ich vom Ablauf her immer noch sehr schwer.

    Am schwersten bzw. anstrengendsten fand ich Unterarm-Liegestütze (auf dem Kasten), dabei die Knie im Wechsel hochziehen, mal Richtung gegengleicher Schulter (also unter dem Körper) und mal seitlich, also von "außen" am Oberkörper vorbei. Dabei den Körper im ganzen sehr ruhig halten, was ich eh nicht so richtig schaffe. Egal wie kalt ich bin, bei dieser Übung fange ich eigentlich immer an zu schwitzen, das kenne ich gar nicht mehr anders.

    Aber alle anderen Übungen hielten sich "im grünen Bereich", alles andere (Rudern mit Theraband, Kniebeugen, versch. Arten der Crunches usw.) habe ich gut hinbekommen. Im ganzen war das Training einfach wieder schön.

    Das Geld, das ich durch gelegentliche Ausfälle des Trainings spare (als er z. B. auf Klassenfahrt war), das stecke ich jetzt schon in den "Urlaubsumschlag", in dem wir schon "Benzingeld" für unseren Urlaub an der Nordsee sammeln. Dafür ist es dann auf jeden Fall gut angelegt, da wir dort ja viele Tagesausflüge planen, also auch ganz bestimmt einige Male tanken müssen.

    Morgens fand ich es so schön, dass ich auf der Waage nur 68,2 kg hatte, dass sich mein Gewicht im Moment schon etwas in diesem Bereich eingependelt hat (und nicht mehr so hoch geht). Mit der richtigen Ernährung und viel Sport will ich es schaffen, dass es bis zum Jahresurlaub (ab Mitte August) so stabil ist, so dass ich im Urlaub auch mal sündigen kann (als Nachtisch auch mal ein Eis essen kann) und nach dem Urlaub (4 Tage London und eine Woche Nordsee, wo wir bei den Tagesausflügen ja auch viel Bewegung haben, aber halt nicht täglich gezielten Sport) immer noch unterhalb von 70 kg liege. Gewichtsmäßig ist das im Moment mein persönliches Ziel. Das wäre ein persönlicher Alptraum von mir, nach dem Urlaub wieder 75 oder mehr kg zu haben, also dass die letzten Monate diesbezüglich, in denen ich dafür so gekämpft habe, für die Katz gewesen sind.

    Nach dem Training waren wir (mein Freund und ich) dann noch in der Stadt. Er hat Hemden gesucht. Mit langen Armen und auch möglichst knitterfrei. Wir waren dafür in mehreren Geschäften (er hatte halt seine konkreten Vorstellungen). Bei einem Herrenausstatter mit persönlicher Beratung sind wir dann fündig geworden (er legte auch das Maßband an, hat erstmal den Halsumfang usw. gemessen). Er hat dann 3 Hemden genommen, eines in hellblau, eines hellblau mit weißen Streifen und eines hellbau mit kleinen weißen Karos. Das war ein Vorzugspreis, jedes Hemd einzeln für 40 Euro, aber 3 für 99 Euro. Da hat mein Freund dann direkt zugeschlagen.

    Nach dem Einkaufen habe ich dann zwar noch etwas im Haushalt geschafft, aber Nachmittags kam die "Schlappheit" dann doch wieder durch und ich habe den restlichen Nachmittag und Abend dann nur noch gemütlich auf der Couch verbracht (vom Training war ich halt auch etwas kaputt). Gut, dass wir ein langes Wochenende haben, jetzt noch 2 freie Tage vor uns liegen.

    Abends haben wir dann noch den Film "London Falling" geguckt, den wir letzte Woche auf DVD geholt haben. Er war zwar sehr spannend, aber wir haben schon bessere gesehen. Etwas zu viel Action bzw. auch ganz extrem brutal. Der Hauptdarsteller ist super brutal (in seiner Rolle) und geht über Leichen, hat einen nach dem anderen umgebracht. Das war schon zu extrem.

    Den Songcontext haben wir uns nicht angesehen, das Ergebnis habe ich mir erst später im Internet angeguckt. Mich interessieren die ganzen Lieder auch gar nicht. Ich möchte nur immer wissen, wer hat gewonnen und wo ist Deutschland gelandet. Platz 0 bzw. 0 Punkte. Das passt irgendwie mal wieder für Deutschland. Und das Siegerlied von Schweden finde ich nicht schlecht, wobei ich das Lied (den Rhythmus) jetzt schon wieder vergessen habe.

    Früher fand ich es auch total gut. Nicole ist bis heute eine meiner Lieblingssängerinnen (neben Helene Fischer, Ireen Sheer, Linda Hesse, Beatrice Egli usw.). "Ein bisschen Frieden" ist für mich total kult. Abba, die damals für Schweden gewonnen haben, sind für mich ebenfalls bis heute totaler kult, von denen kenne ich so ziemlich alle Lieder. Im Laufe der früheren Jahre waren viele Lieder dabei, die ich bis heute sehr gerne höre. Z. B. "Hallelujah", die damals für Israel gewonnen haben. Oder auch eines meiner Lieblingslieder, das ich bis heute sehr gerne höre, von den Olsen Brothers "Fly on the Wings of Love", die im Jahr 2000 für Dänemark gestartet sind. Das war auch das letzte Mal, dass ich es intensiv verfolgt habe. Seitdem gucke ich mir nur noch die Zusammenfassung an.

    http://www.youtube.com/watch?v=C33kO3fvjkI

    http://www.youtube.com/watch?v=F-JwiYlg5Gc&list=WL&index=64

    Ich finde es schön, dass ich mich auch an diesem Samstag wieder an den Kohlenhydrat-freien Tag gehalten habe.

    9 Uhr 1 Ei, 1 Erdbeer-Quark.
    16 Uhr Erdbeer-Quark mit frischen Erdbeeren (150 gr. Quark mit rund 250 gr. Erdbeeren, eine halbe Schale).
    20 Uhr Kabeljau-Filet mit Gemüse (Blumenkohl, Broccoli, Möhren).
    22 Uhr die restlichen Erdbeeren, also rund 250 gr. (nur so, also ohne Quark).

    Bewegung: Eine Stunde intensives Training.

  • Freitag, 22. Mai 2015

    Der Freitag war im ganzen gut und schön.

    Morgens komme ich immer schlechter in die Gänge. Noch 7 Arbeitstage bis zum Urlaub. Der "Countdown" läuft.... Auch wenn es dann "nur" 6 Arbeitstage bzw. 1,5 Urlaubswochen sind (durch den Feiertag am Donnerstag), trotzdem freue ich mich so richtig darauf. Wir haben auch schon ein paar Tagesausflüge geplant. Ich hoffe, dass das Wetter dann auch mitspielt. Sonne wäre zwar schön, aber zumindest trocken sollte es sein.

    Auf der Arbeit fand ich es gut, dass ich ein interessantes und sehr positives Gespräch mit meinem Chef geführt habe. Vor diesem Gespräch hat es mir etwas "gegraut", da ich den Verlauf im ganzen vorher nicht so richtig einschätzen konnte. Aber dann lief es viel besser und positiver, als ich gedacht hätte. Manchmal kann er richtig nett und "menschlich" sein (Grins, eine schöne Formulierung.....). Ja, ich fand es wirklich total gut, wie er dabei auf mich eingegangen ist, auf meine Arbeit im Allgemeinen, dabei aber auch auf meine Probleme Rücksicht genommen hat bzw. darauf positiv eingegangen ist.

    Ich fand es sehr interessant, als wir dabei über meine Arbeitsbereiche gesprochen haben, dass ich demnächst für einen weiteren Teilbereich zuständig bin. Also nicht als Sachbearbeiterin (was ich auch nicht mehr sein möchte, das liegt mir halt nicht), aber im Allgemeinen bzw. im weitesten Sinne als "Schreibkraft" bzw. in diesem Bereich zur "Unterstützung". Das war mir völlig neu (dass die Planungen, die Verteilungen der Aufgaben so laufen sollen) und ich fand es sehr interessant. Im Allgemeinen fand ich es sehr positiv. Mal sehen, wie es dann läuft, wie die Umsetzung dieser Planungen dann aussieht bzw. welche anderen bzw. zusätzlichen Aufgaben dann eventuell auf mich zukommen werden (was dann genau bzw. im einzelnen auf mich zukommt, das weiß ich noch nicht, das kann ich heute auch noch nicht so genau einschätzen, da ich diesen Bereich bisher noch nicht so gut kenne).

    Auf dem Weg nach Hause war ich dann froh, dass ich im Zug war und nicht im Auto auf der Autobahn. Auch wenn der Zug voll war und ich deswegen nur einen Stehplatz hatte, dennoch war der Zug bis auf wenige Minuten pünktlich und in 30 Minuten war ich hier am Bahnhof. Die Gleise führen über mehrere Autobahnen, die alle dicht waren. Laut den Nachrichten war es ein mega heftiger Stau-Tag, sozusagen fast schon Stillstand in ganz NRW. Ja, in solchen Momenten bin ich dann wirklich froh, dass ich mit dem Zug fahren kann. Lieber 30 Minuten stehen als stundenlang im Stopp and Go auf der Autobahn zu verbringen. Zeitweise kann ich eh ganz gut stehen. Auf der Arbeit möchte ich meinen höhenverstellbaren Tisch auch keinesfalls mehr missen, arbeite immer mal wieder im Stehen daran. Das war (bzw. ist) bei den Busfahrten, wenn Streik ist, immer am heftigsten. Wenn ich dann rund eine Stunde und 15 Minuten (zum Teil auch 1,5 Stunden und länger) darin sitzen muss. Die Sitze sind im Vergleich zu den Zügen auch total unbequem und hart. Danach tut mein "Po", der gesamte Unterkörper immer eine Zeitlang weh. Ich muss dann immer erst etwas laufen und mich bewegen, um das wieder in den Griff zu bekommen. Ja, manchmal ist Bewegung für den Körper besser, als stundenlang zu sitzen (das gilt bei mir auch für die Arbeit, für den Büroalltag im Allgemeinen).

    Jetzt erstmal das lange Wochenende genießen. Und dann bin ich froh, wenn ich den Dienstag hinter mir habe, da wir Mittags eine Betriebsversammlung haben, die etwa eine Stunde dauern soll. Wie ich immer schreibe, nichts gegen meine Kollegen, aber solche Versammlungen, solche Treffen mit vielen Personen sind halt nichts für mich. Auch wenn es zum Teil sehr interessant ist, trotzdem bin ich dann immer froh, wenn ich es wieder hinter mir habe, endlich wieder in meinem Büro bin und meiner Arbeit nachgehen kann.

    Am Freitag Nachmittag hat sich dann noch eine für mich peinliche Situation ergeben. Ich sage mal so, jeder Mensch arbeitet halt anders. Die Aufgaben werden im Laufe der Zeit immer mal wieder umverteilt (was jetzt ja auch wieder der Fall ist). Jeder Kollege, der einen anderen Einarbeiten muss (in einen anderen Bereich), geht dann auch anders vor, erklärt und vermittelt die Aufgaben dann natürlich auf seine Art und Weise. Ja, und am Freitag Nachmittag habe ich dann durch Zufall erfahren, dass ich bei einer Sache (in einem Arbeitsbereich) etwas falsch verfahre bzw. im Grunde zu viel mache, was so normalerweise gar nicht geplant (bzw. auch nicht nötig) ist. Ja, das war mir in diesem Moment dann wirklich peinlich. Vor allen Dingen, wenn man diesen Aufgabenablauf halt gar nicht anders kennt, es so in seinem Kopf "fest verankert" ist. Dann den richtigen "Denkfehler" zu erkennen und umzudenken, damit es zukünftig dann richtig läuft, das fiel mir im ersten Moment dann wirklich schwer.

    Abends war ich dann völlig kaputt. Für mich halt ein typischer Freitag Abend, den ich mal wieder ruhig und entspannt auf der Couch vor dem Fernseher verbracht habe. Eigentlich wollte ich noch Sport machen, als Ersatz für den Donnerstag, aber dazu konnte ich mich absolut nicht mehr aufraffen. Aber egal, auf meine geplanten 5 Trainingseinheiten in der Woche komme ich ja trotzdem. Ich habe es ja am Montag, Dienstag und Mittwoch durchgezogen, jetzt am Wochenende habe ich es eh fest eingeplant, also bin ich ja eh im richtigen Rhythmus. Wegen des Feiertages (Pfingsten), weil das Schwimmbad dann geschlossen hat, haben wir das Training auf Samstag vorgezogen (das ist halt das Schöne an diesem Training, dass wir beide immer so flexibel sind, die Trainingstermine immer so schön den Gegebenheiten anpassen können). Anschließend können wir (mein Freund und ich) dann direkt Einkaufen fahren. Und am Sonntag und Montag Nachmittag werde ich hier so wie immer mein Programm durchziehen.

    Am Freitag Abend, als ich so bequem auf der Couch lag, da haben wir noch interessante Sachen im Fernsehen geguckt (mein Freund hatte ja schon frei, sozusagen ein super langes Pfingstwochenende). Unter anderem haben wir die Talksendung auf Nord 3 geguckt. Dabei ging es unter anderem um die "Modell-Sendung" mit Heidi Klum, dass diesem Format jetzt so viele junge Frauen nacheifern, auch so (dünn) wie diese Modells sein wollen, was auch sehr gefährlich ist (wegen der Magersucht usw.).

    Darin war ich zum Glück immer anders. Diese Modells (zu "meiner" Zeit war es ja Claudia Schiffer, die ich so gar nicht mochte, die mir total unsympathisch war) haben mich noch nie interessiert. Ich habe mich dagegen immer schon mehr für Sport, also für die Sportler interessiert. Unter anderem für Katharina Witt, also dem Einkunstlaufen (das fand ich immer super schön), für Steffi Graf und auch Boris Becker (ihre Tennisturniere in Wimbledon habe ich natürlich verfolgt), dem Schwimmer Michael Groß, später auch Sven Hannawald beim Skispringen, Jan Ullrich beim Radfahren usw. Dünne Modells waren für mich noch nie ein Vorbild, aber Sportler und ihre guten Leistungen, das fand ich immer schon positiv und sehr motivierend, dafür habe ich mich immer schon interessiert.

    Abendessen am Freitag: paniertes Schweineschnitzel, dazu Gurkensalat mit Essig/Öl.

    Bewegung: Keine

  • Donnerstag, 21. Mai 2015

    Noch eben schnell ein paar Sätze zum Donnerstag.

    Morgens kam ich nur langsam (und etwas später als geplant) in die Gänge, weil ich ziemlichen Muskelkater hatte. Fersen, Beine (Waden und Oberschenkel) und die Schultern habe ich, je nach Bewegung, heftig gemerkt. Ja, dabei wurde mir so richtig bewusst, wie unterschiedlich die Intensität ist, ob ich nun hier alleine oder zusammen mit meinem Trainer trainiere. Ich versuche ja schon immer, hier so viel wie möglich zu geben und auf viele Kleinigkeiten (und auch "Feinheiten") beim richtigen Ablauf zu achten, aber zusammen mit ihm, wenn die vielen Korrekturen kommen, ist es halt dennoch viel gründlicher und intensiver. Trotz meines fast täglichen Trainings habe ich unsere Trainingspause der letzten Woche dadurch halt gemerkt und hatte heute morgen diesen heftigen Muskelkater. Dadurch lief ich zunächst deutlich langsamer, kam nur langsam in die Gänge und war dadurch auch etwas später im Büro, als ich es eigentlich geplant hatte (aber immer noch früh genug). Auf dem Weg zum Bahnhof, ich wollte unbedingt noch etwas Bewegung haben, habe ich die Straßenbahn dann mal wieder ignoriert und bin die Strecke lieber gelaufen. Im Laufe des Tages lies der Muskelkater dann wieder nach.

    Ich sah diesen Muskelkater aber irgendwie halt auch positiv, dass ich beim Training alles gegeben habe. Ja, und beim Training zu zweit gibt man halt auch mehr, als wenn man es alleine durchzieht. Ich gebe mir hier wirklich auch schon Mühe (bei den einzelnen Übungen, ich habe schließlich Ziele vor Augen, die ich mit der Zeit erreichen will, z. B. bei den Liegestützen besser zu werden), aber unter Anleitung will man dann trotzdem noch etwas besser sein (beim "flachen Fahren", das ich zu Hause ja auch regelmäßig trainiere, hatte ich beim gestrigen Training sogar etwas "Seitenstiche", weil ich es noch intensiver, noch "verbissener" durchgeführt habe, noch mehr geben wollte, als wenn ich es hier alleine mache).

    Ich finde es schön, dass ich jetzt wieder über 8 Überstunden habe (also im Grunde einen ganzen Tag zeitlichen "Puffer" habe). Da ich ja eh keinen Gleittag plane (dann könnte ich genauso gut mal einen Tag Urlaub nehmen, habe ja noch genug Resturlaub über), will ich von jetzt an nicht mehr täglich eine bis zwei Überstunden machen, sondern "nur noch" meine Sollzeit erfüllen (um nicht mehr runter zu rutschen), "Plus" ein paar Minuten, um eine gute Zugverbindung (bzw. bei Streik einen Bus) zu bekommen.

    Ich fand es schön, dass mein Kollege, der sich im "Normalfall" auch um die Paketpost kümmert (unter anderem natürlich), nach seiner Erkrankung (und einer Operation) wieder im Büro war. Und in diesem Zusammenhang, dass ich bei seiner Geburtstagsrunde (er ist 60 Jahre geworden) dabei gewesen bin. Zwar wie immer (in Gruppen) sehr still, aber dennoch bin ich dabei geblieben. Es war aber auch eine schöne, angenehme Runde. Es fielen mehrere gute Sprüche und Kommentare, so dass die Stimmung echt gut war und wir mehrmals lachen mussten.

    Abends war ich dann total kaputt. Eigentlich wollte ich noch Sport machen, aber ich fühlte mich total matt und schlapp. Ich legte mich auf die Couch und blieb dort auch liegen (zuerst haben wir die Kochprofis geguckt, dann ein bisschen durch die Programme gezappt und dann bin ich dort auch eingeschlafen). Noch 8 Arbeitstage, dann habe ich es geschafft, dann habe ich endlich 1,5 Wochen Urlaub. Ich kann gar nicht sagen, wie kaputt und "ausgelaugt" ich mich im Moment fühle. Aber da ich den Sport an den letzten 5 Tagen (von Samstag bis Mittwoch) ja intensiv durchgezogen habe (täglich eine Stunde), hatte ich auch kein schlechtes Gewissen, mir mal wieder einen ruhigen und entspannten Abend zu gönnen.

    Mein Freund, also unsere Stimmung, ist übrigens wieder gut. Wir planen ein, am Montag (Pfingsten) auf einen Sprung zu meiner Mutter zu fahren und uns das Navi mal kurz anzugucken. Er hat allerdings keine Lust, es ihm aufwendig zu erklären (und auch kein großer Aufenthalt dort). Nur mal eben die wichtigsten Funktionen. Wenn es ihm zu kompliziert wird (wenn er es nicht versteht), dann hat er Pech, dann fahren wir wieder und gehen dann lieber noch etwas spazieren.

    Abendessen am Donnerstag: "Fish und Chips", also Backfisch und Pommes, dazu Gurkensalat mit Essig/Öl.

    Bewegung: Keine (abgesehen davon, dass ich morgens die halbe Stunde zum Bahnhof gelaufen bin).

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