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  • Donnerstag, 27. November 2014

    Heute fand ich es schön bzw. habe ich mich darüber gefreut,

    - als es mir gegen Nachmittag endlich wieder besser ging.

    Das war so gar nicht mein Tag. Mir ging es alles andere als gut. Ich nehme an, dass ich das Essen mal wieder nicht vertragen habe. Bei dem gestrigen Steak gab es Kräuterbutter. Davon gibt es ja mehrere Varianten. Da ich ja keinen Knoblauch vertrage, nehmen wir eh immer schon die andere Variante (ich meine, da wäre stattdessen Bärlauch drin). Keine Ahnung, was ich darin ebenfalls nicht vertrage, auf jeden Fall hat mein Körper dagegen mächtig "rebelliert".

    Ich wurde morgens mit ganz heftigen Bauchschmerzen wach. Am liebsten wäre ich liegen geblieben, mit einer Wärmflasche auf dem Bauch. Aber ich habe im Moment doch so viel zu tun. Abgesehen von meinen eigenen Aufgaben auch die Vertretungen für meinen Kollegen und auch für meine Kollegin. Ich kam dann ganz langsam, mit sehr viel Verspätung endlich in die Gänge. Zeitweise hatte ich zwar heftige Krämpfe, die ließen dann aber im Laufe des Vormittages wieder nach. Auch wenn ich erst relativ spät im Büro war, da ich ja eh länger arbeiten wollte, das von vorneherein eingeplant hatte, habe ich letztlich noch eine halbe Stunde Plus gemacht (immerhin). Und mit der Arbeit konnte ich mich von den Bauchschmerzen, die im Laufe des Tages immer weniger wurden, auch ganz gut ablenken. Ja, und gegen Nachmittag wurde es dann auch immer weniger, bis es mir dann endlich wieder gut ging (die Bauchschmerzen wieder ganz weg waren).

    - als mir meine Kollegin bezüglich der vielen Arbeit (im Rahmen meiner Vertretungen) Mut gemacht hat.

    Ich hatte deswegen schon ein schlechtes Gewissen, weil ich dadurch etwas "Rückstand" habe. Sie sagte jedoch zu mir, dass das kein "Rückstand" an sich ist, sondern einfach nur (durch die Vertretungen) ein sehr hohes Arbeitsaufkommen. Ich könne ja schließlich nicht drei Vollzeitkräfte (also mich und meine beiden kranken Kollegen) komplett und tagesglatt vertreten (dann möchte ich auch das dreifache Gehalt haben, Grins....). Natürlich bleibt dann was liegen, das lässt sich doch gar nicht vermeiden.

    Zumal so eine Vertretung zum Teil auch nicht leicht ist. Jeder hat seine eigenen Arbeitsabläufe. Einer arbeitet halt so und einer so... Bei manchen Sachen dauert es dann halt auch etwas, bis man diese Aufgabe selber im Griff hat (den Überblick hat, was darin bisher gelaufen ist und wie man es während dieser Vertretung jetzt selber in Angriff nimmt). Das fand ich total lieb von ihr, ja damit hat sie mir wirklich Mut gemacht, aktuell nicht alles tagesglatt schaffen zu können (normalerweise habe ich zumindest meine eigenen Aufgaben viel besser und schneller im Griff, aber auch damit weiß sie Bescheid, dass davon aktuell ein paar Sachen etwas liegen bleiben bzw. etwas länger als sonst für die Bearbeitung brauchen).

    Also, alles in allem habe ich heute dennoch so einiges geschafft, einschließlich der Buchhaltung (am Samstag haben wir mal wieder ein Seminar, dessen Zahlungseingänge ich in einer Tabelle mit "überwache"), der Post (einschließlich der Pakete, die ich heute alle versandfertig gemacht habe), Diktate "nebenbei" geschrieben und auch "etwas" Vertretung für meine Kollegin bei ein paar dringenden Sachen. Ja, ich bin froh, dass ich heute morgen (wenn auch verspätet) noch zur Arbeit gefahren bin.

    - als ich heute Nachmittag aus dem vollen Zug aussteigen konnte.

    Grundsätzlich habe ich mit vollen Zügen keine großartigen Probleme, daran bin ich ja schließlich seit einigen Jahren Tag für Tag gewöhnt. Aber heute Nachmittag standen zwei junge Frauen in meinem Abteil (direkt in meiner Nähe), die sich lautstark über Ausreden unterhalten haben, weshalb sie nicht in die Berufsschule gehen wollten (was sie diesbezüglich ihrer Lehrerin sagen könnten). Wenn sie nicht arbeiten gehen müssen, dann wollten sie (für morgen) lieber frei haben, lieber ein langes Wochenende haben (anstatt zur Berufsschule zu gehen). Sie haben mit ihrer Diskussion das ganze Abteil unterhalten, so einige haben darüber gestöhnt, dass sie dieses Gespräch nerven würde. Beim Erfinden der Ausreden waren sie auch sehr kreativ.

    Ich habe dafür allerdings kein Verständnis, kann mich in eine solche "Arbeitsauffassung" auch nicht reindenken. Darin bin ich halt anders. Wirklich "blau gemacht" habe ich früher nie, nur beim Sport und dabei war ich ja schließlich laut Attest vom Amtsarzt befreit (wegen meinem Rücken). Meine Lehrerin wusste darüber ja Bescheid und wenn sie mich dabei haben "wollte", wenn z. B. nur normale Gymnastik geplant war, dann hat sie mir rechtzeitig Bescheid gesagt und dann war ich auch dabei.

    Aber ich habe (so wie die beiden Frauen vorhin) nie an einem Tag blau gemacht, weil ich keine Lust auf Schule hatte und lieber ein langes Wochenende haben wollte. Gerade auch in der Berufsschule, da hängen doch von dem Unterricht auch die Abschlussprüfungen ab, auf die man hinarbeitet. Also dieses lautstarke Gespräch, über eine halbe Stunde musste ich es "ertragen", hat mit der Zeit dann wirklich genervt und ich war froh, als ich dann endlich aussteigen konnte.

    - als ich es mir heute Abend auf der Couch bequem gemacht habe.

    Ich war gegen 19.30 Uhr zu Hause und total kaputt. Zuerst gab es dann frisches Hühnerfrikassee mit Reis. Das hat mein Freund heute Nachmittag vorbereitet, mit einem frischen "Suppenhuhn", Erbsen und Möhren. Das war wirklich sehr lecker. Allerdings auch viel mächtiger und sättigender, als wenn man eine Packung in der Mikrowelle warm macht. Er hat mir so einen vollen Teller hingestellt, das konnte ich nicht schaffen, das war viel zu mächtig. Das tat mir für ihn zwar leid, nach der ganzen Arbeit, die er sich damit gemacht hat, aber nach etwas 3/4 hatte ich so eine Sperre, dann ging gar nichts mehr.

    Eigentlich wollte ich heute Abend noch etwas Sport machen, aber ich fühlte mich total schlapp und völlig k.o., wollte nur noch entspannt liegen. Ich habe es mir dann auf der Couch bequem gemacht, bin dann auch eingeschlafen. Gegen Mitternacht wurde ich wieder wach und war dann wieder munter, habe dann erstmal meine Sachen für morgen sortiert und auch noch etwas gelesen (und bin noch etwas durchs Internet gesurft, habe mir zur Entspannung ein paar Musikvideos angeguckt).

    Ernährung:
    9 Uhr 1 Scheibe Brot mit Wurst.
    13 Uhr 2 Scheiben Brot (1 x mit Wurst, 1 x mit Ei), 1 Erdbeer-Quark.
    20 Uhr Hühnerfrikassee mit Reis.

    Trinken: 4 Gläser Wasser 0,2 l, zwei kleine und eine große Tasse Kaffee.

    Bewegung: Keine, dafür war ich heute Abend viel zu kaputt, der Tag hat mich im ganzen total geschlaucht.

  • Mittwoch, 26. November 2014 (Sport)

    Heute war ich glücklich bzw. habe ich mich gefreut,

    - als wir auf der Arbeit die Betriebsversammlung hinter uns hatten.

    Sie war sehr langgezogen. Und noch ein Punkt und noch ein Punkt..... Bis auf wenige Sachen, die auch mich betrafen, fand ich es ansonsten sehr langweilig. Unsere neue Betriebsrätin hat die Sitzung geleitet. Fürs erste Mal, da sie ja neu in diesem Bereich ist, hat sie es wirklich gut gemacht.

    Es ging unter anderem auch intensiv um die Organisationen der Weihnachtsfeier und des Betriebsausfluges (nächstes Jahr im Sommer). Auch wenn ich mich mit allen einzeln gut verstehe, mit Gruppen hatte ich halt schon immer ein Problem. Sobald ich in einer Gruppe bin (das fängt bei mir schon ab etwa 5 Personen an), dann geht in meinem Kopf sozusagen "eine Klappe runter" und mir fällt das Reden unwahrscheinlich schwer. Ich fühle mich dann total unsicher, habe totale Hemmungen und will nur noch alleine sein. Dagegen komme ich absolut nicht an. Deswegen sind solche Ausflüge und Weihnachtsfeiern für mich ja auch nichts. Einfach nur eine große seelische Belastung bzw. Aufregung und ich warte nur darauf, dass es vorbei ist, dass ich wieder alleine sein kann. Anonym und still unter vielen, so wie im vollen Zug oder bei Veranstaltungen, das macht mir nichts. Aber sobald die Möglichkeit besteht, dass ich dabei im Mittelpunkt stehen könnte, was auf der Arbeit in solchen Situationen immer mal wieder vorkommt, damit habe ich dann halt ein großes Problem.

    Diesbezüglich finde ich meinen Chef allerdings gut. Er hat so eine Art, hat es schon mehrmals geschafft, mich (innerhalb der Gruppe) locker so mit ins Gespräch mit einzubeziehen, dass es mir, trotz der Gruppe, nicht so schwer gefallen ist. Es kommt dabei wahrscheinlich auch auf die Art an, wie man sich dann innerhalb der Gruppe an Gesprächen beteiligt. Grundsätzlich konzentriere ich mich dann eh auf einzelne Personen, als wenn ich mit nur einer Person reden würde. Wenn ich dann allgemein in die Gruppe gucken würde, dann wäre es bei mir eh wieder aus.

    Zuletzt habe ich vor ein paar Jahren am Betriebsausflug teilgenommen. Das Gute daran war, dass dieser Tag "zwei geteilt" war. Die erste Hälfte war für mich schön. Die meisten Anderen haben an einer sportlichen Veranstaltung teilgenommen, was ich mir nicht zugetraut habe (was ich auch heute nicht mitmachen würde). Wir saßen dann (in dieser Zeit) in einer kleinen Runde gemütlich zusammen (ein paar weitere haben sich daran ebenfalls nicht beteiligt) und haben uns unterhalten. Das war eine schöne Runde. Ja, aber als die Anderen später dann dazu kamen, dann wurde ich immer unsicherer und schließlich habe ich mal wieder nur darauf gewartet, dass der Tag endlich vorbei geht. Seitdem habe ich nicht mehr daran teilgenommen. Ich übernehme lieber freiwillig den ganzen Tag über die Telefonzentrale, den Postdienst sowie weitere Aufgaben, bevor ich mir eine solche "große" Veranstaltung antue.

    Deswegen war für mich diese Betriebsversammlung halt sehr "langatmig", weil es dabei halt sehr intensiv um die ganze Organisation dafür ging. Aber immerhin braucht mein Chef sich so keine Gedanken um die Telefonzentrale zu machen, dafür hat er halt immer einen "freiwilligen".

    - dass ich (auch heute) wieder gemerkt habe, dass ich "dennoch" (trotz meiner stillen Art) auf der Arbeit akzeptiert werde, mit meinen Problemen dort nicht alleine bin.

    Während der Betriebsversammlung habe ich unseren Anrufbeantworter eingeschaltet (so konnte ich später bei den wichtigen Sachen zurückrufen). Aber um die Schelle, also um den Empfang musste ich mich natürlich trotzdem kümmern. Ich habe vorher, also als es mit der Versammlung losging, noch gedacht, jetzt lass es bitte nicht schellen..... Ich hatte diesen Gedanken noch nicht zu Ende gedacht, da ging auch schon die Schelle. Echt mal wieder typisch. Dabei ging es dann auch noch um eine Sache, mit der ich alleine nicht weiter kam. Aber dann kam direkt ein Kollege und hat sich mal eben darum gekümmert. Danach konnte die Versammlung dann ohne weitere Störungen laufen.

    Dann muss ich im Moment ja alles alleine machen (durch die Krankenscheine). Auch den ganzen Postversand, also einschließlich der Pakete (die ich zur Zeit vorbereite, Postfertig mache). Diesbezüglich hat mich bereits eine Kollegin angesprochen, dass sie mir dabei dann helfen wird, alles zur Post zu bringen. Darüber habe ich mich wirklich gefreut, dass ich damit dann nicht alleine bin. Ich hatte schon "ausgerechnet", wie oft ich gehen müsste, bis ich endlich alle Pakete bei der Post hätte. Ja, das finde ich schön, dass ich dort mit meinen Problemen nicht alleine bin.

    - als ich heute Abend beim Training war. Zeitweise war es sehr intensiv bzw. sehr schwer, mein Puls ging mehrmals so richtig hoch, aber gut war es trotzdem. Danach war ich dann völlig kaputt, die linke Ferse habe ich wieder noch intensiver gemerkt, so dass ich den restlichen Abend dann nur noch auf der Couch verbracht habe.

    Letzte Woche Mittwoch hatten wir übrigens 3-jähriges. Am 19. November 2011 hatte ich bei ihm das Probetraining. Ja, das habe ich mir in den Kalender eingetragen. Aber das "ungefähre" Datum werde ich mir (auch ohne Kalender) eh merken (solche Daten merke ich mir immer). Das war für mich halt auch ein besonderes Datum. Seit 1994 hatte ich die Dauerschmerzen im Rücken. Im April 1994 hatte ich meinen letzten großen Auftritt beim Jazz-Tanz. Im Mai 1994 habe ich mich ruckartig nach dem Wasserkasten gebückt, die Bandscheibe sprang raus, seitdem hatte ich die Dauerschmerzen, konnte in den ersten Wochen kaum laufen (nur in gebückter Haltung). Im Juni 1994 habe ich deswegen bei der Tanzschule gekündigt (mit den Dauerschmerzen konnte ich ja nicht mehr tanzen), von dem Moment fing für mich halt ein deutlich ruhigeres Leben an. Laut den Ärzten sollte ich diese Schmerzen "akzeptieren", sie würden halt zu meiner Erkrankung dazu gehören. So lief es dann die ganzen Jahre über. Die Schmerzen blieben konstant und ich "gewöhnte" mich daran. Im Laufe der Jahre kamen dann die Depressionen dazu und ich war (im Laufe der Zeit) bei mehreren Psychologen. Es kam ebenfalls die Zeit in der Reha (Ende 2010), wo die Ärzte und Therapeuten aufs Ganze gingen. Sport von morgens bis abends (vormittags und nachmittags 4 Sporteinheiten). Das war viel zu viel. Ich konnte mich vor Schmerzen nicht mehr bewegen, saß stundenlang bei der Psychologin, die versucht hat, mich mit vielen Tipps und Tricks seelisch wieder etwas aufzubauen.

    Ja, aber immerhin nahm ich mein Leben nach der Reha (nicht sofort, aber etwas später) dann wieder "selbst in die Hand". Da ich in Gruppen immer "unter ging", mit meiner Therapie nicht weiter kam, mir die 20 Minuten KG auch nicht so viel helfen konnte, habe ich mich dann halt fürs Personal-Training entschieden (worauf ich Anfang 2011 von einem Physiotherapeuten bzw. von einem Trainer angesprochen worden bin). Nachdem ich mit dem ersten Trainer (auf den kein Verlass war) viel Pech hatte, wollte ich einen weiteren Versuch starten. Im Internet hatte ich genug positive Erfahrungsberichte von verschiedenen Kunden bzw. Patienten gelesen, die sie mit verschiedenen Trainern gemacht haben. Ja, und dann bin ich im Internet halt zum Glück auf meinen Trainer aufmerksam geworden. Auf meiner Liste standen bereits mehrere Namen, aber wegen mehrerer Sachen habe ich mich dann zuerst mit ihm in Verbindung gesetzt. Bis dahin kannte ich allerdings nur Physiotherapeuten und er ist ein Sportwissenschaftler (mit Diplom, also nicht "Hobbymäßig"). Ich kannte die Zusammenhänge und Unterschiede nicht (bis heute nicht so richtig), ich wusste nicht, ob er mir helfen kann, es war halt ein Experiment. Aber wegen verschiedener Sachen (auf seiner Internetseite) war ich halt neugierig und wollte ihn kennenlernen, zumindest mal ein Probetraining bei ihm machen.

    Ja, und dieses Probetraining war dann am 19. November 2011. Ich fand seine offene und lockere Art von Anfang an total gut. Bereits bei diesem Probetraining war er nicht "ängstlich" und zog mit mir mehrere Übungen für den geraden Rücken intensiv durch (es war zwar ein "Risiko", aber er ging trotzdem "aufs Ganze"). Ja, und ich konnte es kaum glauben, aber ich kam dort raus und war das erste Mal seit 1994 wieder schmerzfrei. Zwar zunächst nur für rund 3 Stunden (das hielt später dann immer länger an), aber dieses Gefühl, keine Schmerzen zu haben, das kannte ich schon gar nicht mehr (ich nahm deswegen ja nie Tabletten, habe diese Schmerzen, wie die Ärzte schon sagten, immer "akzeptiert", mein Schmerzgedächtnis muss deswegen vom Feinsten sein). Ja, und dieses Datum habe ich mir dann halt in den Kalender eingetragen. Das war für mich fast schon zu schön und wahr zu sein. Und in diesem Moment wusste ich dann auch, dass ich mich für den für mich richtigen Trainer entschieden hatte. Ich wusste anfangs zwar noch nicht, wie es dann weiterlaufen würde, ob auf ihn Verlass ist und wie lange er dieses Training mit mir so durchziehen würde (ob er es eventuell, aus welchen Gründen auch immer, nach z. B. einem halben Jahr oder so beenden würde), aber solange es ging, wollte ich es bei ihm durchziehen.

    Ja, und daraus sind inzwischen 3 Jahre geworden und ein Ende ist (zum Glück) absolut nicht in Sicht. Ganz im Gegenteil, bezüglich der "Kontrollen" (also des Abnehmens, während der Depressionen habe ich viel zu viele Kilos angefuttert) setzt er immer neue Ziele (in Abständen von mehreren Monaten) und auch bei den Übungen kommen immer neue Herausforderungen, immer wieder neue Ziele (wie z. B. mit den richtigen Liegestützen), an denen wir dann Woche für Woche, über Monate arbeiten, bis ich dem Ziel ein Stückchen näher komme (und das nächste Ziel gesetzt wird, auch bezüglich der höheren Gewichte beim Hanteltraining). Wegen diesem Training (und der Wassergymnastik) sind wir dann ja auch in diese Wohnung gezogen, damit ich es für die regelmäßige Therapie nicht mehr so weit habe.

    Deswegen habe ich mich auch bewusst für einen jüngeren Trainer entschieden (auf meiner Liste standen damals nur jüngere Trainer, alle etwa um die 30 Jahre). Ich plane es halt dauerhaft ein. Ich hatte schon mehrere ältere Ärzte, die sehr gut waren, die dann aber in den Ruhestand gegangen sind (zum Teil auch schon verstorben sind). Auch wenn ältere Trainer vielleicht schon mehr Berufserfahrung haben, ich bin dann trotzdem lieber das "Risiko" eingegangen und habe mich mit einem jüngeren in Verbindung gesetzt, bevor ich mich in ein paar Jahren schon wieder nach einem neuen umsehen muss.

    Ja, das heutige Training war sehr hart, aber trotzdem auch wieder total gut. Es bestand aus 4 Blöcken (die wiederholt worden sind). Zu Beginn war ich sehr kalt, aber schon nach dem ersten Block, nach dem ersten Durchgang, konnte von kalt keine Rede mehr sein.

    Mit dem Theraband, dem geschlossenen "Gummiband", um die Beine (also Dauerspannung in den Beinen) verschiedene Bewegungen mit den Beinen. Unter anderem Kniebeugen. Aber mit diesem Dauerdruck von dem Band fiel das mit der Zeit immer schwerer.

    Der zweite Block für die Arme. Das habe ich ganz gut hinbekommen. Verschiedene Übungen mit Hanteln und auf der Hantelbank (was wieder gut geklappt hat). Abgesehen davon, dass ich mich bei einer Übung etwas "doof", etwas umständlich angestellt habe (viele Wege führen nach Rom.....), war dabei alles im grünen Bereich (einschließlich Liegestütze auf dem Kasten, wobei ich sogar relativ tief gekommen bin).

    Der dritte Block fiel mir am schwersten. Ebenfalls für die Arme. Die Übung für den Biceps (Hände zu den Schultern) klappt immer besser, dieses Mal ging es dann in die Gegenrichtung. Das Theraband kam von oben (um die obere Sprosse an der Sprossenwand gewickelt) und ich sollte es (nur aus den Unterarmen heraus, die Oberarme dabei still am Körper halten) nach unten ziehen. Das fiel mir super, super schwer. Jede Wiederholung eine Herausforderung, dabei stand ich mehrmals vor der Aufgabe. Dabei natürlich auch auf die gerade Körperhaltung achten. Anschließend eine ähnliche Übung mit den Hanteln. Oberkörper nach vorne, Oberarme an den Körper, auch dabei nur mit den Unterarmen arbeiten (mit den Händen immer wieder nach hinten strecken). Auch das fiel mir super schwer, auch das war für mich eine große Herausforderung (bei der ich mehrmals aufgeben wollte).

    Der vierte Block im Liegen (auf der Gymnastikmatte) war dann wieder "normal". Ein paar Crunches, ansonsten flacher Rücken und Bewegungen mit den Beinen, was gut geklappt hat. Als Abschluss noch ein paar Dehnübungen für die Fersen (im Ausfallschritt). Rechts war ich dabei völlig schmerzfrei, links habe ich es schließlich aufgegeben. Das war plötzlich so ein heftiges Stechen (super intensiv), das konnte ich nicht aushalten. Das muss ich halt Stück für Stück, nach und nach stabilisieren und dehnen. Im Hauruck-Verfahren geht das halt nicht.

    Ernährung:
    8 Uhr 1 Scheibe Brot mit Wurst.
    14 Uhr 2 Scheiben Brot (1 x Wurst, 1 x Ei), 1 Erdbeer-Quark.
    20 Uhr Rindersteak mit Pommes.

    Trinken: 5 Gläser Wasser 0,2 l, zwei kleine und eine große Tasse Kaffee.

    Bewegung: Eine Stunde sehr intensives Training mit einigen Herausforderungen für die Arme.

  • Dienstag, 25. November 2014

    Heute habe ich mich gefreut bzw. fand ich es schön,

    - als mein Chef mir bei einem schwierigen Telefonat geholfen hat. Auch wenn er sagte, dass das selbstverständlich ist, dass er bei solchen "Problemfällen" mit eingreift, sich darum kümmert, trotzdem fand ich es echt gut, dass er sofort eingesprungen ist und das Gespräch übernommen hat.

    Die meisten Gespräche verlaufen ruhig und positiv, aber es gibt halt immer mal wieder Ausnahmen. Ich habe mir inzwischen auch schon ein "dickes Fell" zugelegt und werde bei manchen Gesprächen auch etwas "bestimmter". Solange sich keiner über mich beschwert, kann es auf jeden Fall nicht falsch sein.

    Heute hatte ich ein ganz heftiges Gespräch. Ich habe zuerst versucht, es selber in den Griff zu bekommen, den Anrufer zu beruhigen, aber bei ihm hatte ich keine Chance. Mit jedem Satz wurde er frecher und ausfallender. Ich wusste schließlich nicht mehr weiter. Als er dann anfing, meine Abteilung im ganzen zu beschimpfen und beleidigen, da wurde es mir langsam zu gefährlich. Das ging dann doch etwas zu weit. Mein Chef war gerade nebenan im Büro. Ich unterbrach kurz das Gespräch und holte meinen Chef ans Telefon, der das Gespräch sofort übernahm.

    Er kann halt ganz anders reden als ich. Zuerst wurde das Gespräch immer hitziger. Aber dann hinterfragte er die Sache (um die es ging) immer mehr (darauf bin ich, als das Gespräch immer heftiger wurde, gar nicht gekommen), bis sich (nach einigem Hin und Her) dann schließlich alles klärte und der Anrufer auch wieder ruhig geworden ist. Ja, ich fand es echt gut, dass er das Gespräch sofort übernommen hat und die Sache auf seine Art dann erledigt und geklärt hat.

    - dass ich heute alles in allem auf der Arbeit viel geschafft habe. Im Moment ist etwas Chaos. Wir hatten heute die nächsten Krankenscheine, auch meine Kollegin (mit der ich zusammen im Empfangsbereich sitze). Also muss ich mich jetzt auch um ihre Vertretung (um ihre Aufgaben) kümmern. Wie heißt es immer so schön, mehr wie Arbeiten kann man nicht. Ich versuche jetzt, so viel wie möglich aufzufangen, habe heute halt auch einiges geschafft, aber alles gleichzeitig, das geht nunmal nicht, ein Rückstand ist jetzt nicht zu vermeiden (zwischendurch war ich auch noch zur Post, habe einen Brief per Einschreiben dort abgegeben, auch um solche Dienstgänge muss ich mich ja schließlich kümmern).

    - dass ich mich heute Nachmittag überwunden habe und aus dem Keller Büromaterial hochgeholt habe. Ich brauchte dringend ein paar Sachen (um mit meinen Aufgaben weiterzukommen), die in einem Schrank im Keller waren. Ich bin allerdings über die Treppe gegangen (nicht mit dem Aufzug, der letzte Woche schon wieder stehen geblieben ist). Am schlimmsten war das Schlüsselchaos, bis ich am Schlüsselbund endlich für jede Türe den richtigen Schlüssel gefunden habe. An einer Türe war es ein Zufallstreffer, bei den anderen Türen (es sind mehrere Türen, bis man in unserem Keller ist) brauchte ich mehrere Versuche. Aber dann habe ich es endlich geschafft und kam mit meinen Sachen dann auch weiter.

    - dass ich für heute Abend die Weihnachtsfeier vom Schwimmverein abgesagt hatte. Dazu hatte ich heute so gar keine Lust. Stattdessen habe ich erst länger gearbeitet (eine Stunde Plus gemacht bzw. eine Stunde von meinen Minusstunden abgebaut, was mir persönlich im Moment viel wichtiger ist), zu Hause dann zunächst eine Stunde Pause und anschließend noch meinen Sport.

    Bezüglich der Weihnachtsfeier habe ich nur der einen Frau gegenüber ein schlechtes Gewissen. Die Frau, mit der ich letztens zusammen Essen war, hat mir ja angeboten, mich heute Abend zu fahren (abzuholen und auch wieder nach Hause zu bringen). Sie hatte so auf mich eingeredet, immer wieder versucht, mich zur Teilnahme zu überreden, dass ich es mich jetzt irgendwie nicht so wirklich getraut habe, auch bei ihr abzusagen (beim nächsten Treffen muss ich mich bei ihr dafür erstmal entschuldigen). Sie hat mich heute (während der Arbeitszeit) zweimal auf meinem Handy angerufen, um mit mir abzusprechen, wann sie mich zu Hause abholen soll. Ich war am Arbeiten und bin nicht dran gegangen. Im Nachhinein habe ich deswegen allerdings ein schlechtes Gewissen. Das war nicht richtig. Wir verstehen uns ja echt gut. Ich hätte ihr zumindest absagen sollen. Aber nun gut, das kann ich nur demnächst in einem persönlichen Gespräch wieder klären (also mich dafür entschuldigen).

    - dass ich heute Abend, anstelle der Weihnachtsfeier, noch meinen Sport durchgezogen habe. Außerdem gab es heute Abend Lasagne (400 Gramm), die ich dann beim Sport direkt wieder "abtrainieren" konnte. Nachdem ich zuerst eine Stunde Pause gemacht habe (bequem auf der Couch lag), fiel mir das Aufraffen zum Sport dann extrem schwer. Aber ich bin wirklich froh und stolz darauf, dass ich es dann dennoch durchgezogen habe.

    Zuerst wieder Fahrradfahren, die 10 Kilometer in 35 Minuten. Dann 15 Minuten Gymnastik. Zuerst mit den Hanteln, 10 x für den Biceps, 15 x im Liegen die "Hantelbank". Danach 3 richtige Liegestütze und 10 auf den Knien. Dann auf dem Bauch liegend, Oberkörper hoch, 10 x die Arme nach vorne strecken. Auf den Rücken, hoch zur Brücke, 2 x 12 mal ein Bein (im Wechsel) zum Fußende strecken. Flach auf den Rücken legen, Beine anziehen, zusammen 10 x nach unten strecken. Oberkörper hoch, Beine 2 x 12 mal im Wechsel nach unten strecken ("flaches Fahrradfahren"). Im Stehen für die Fersen, leichter Ausfallschritt, hintere Ferse stehen lassen (Knie etwas nach vorne drücken), unter den vorderen Fuß das Theraband, mit den Enden 10 x für den Biceps (das blaue Band ist ziemlich stramm). 2 x 10 mal mit links hinten (was in der linken Ferse immer noch sehr schmerzhaft ist) und 1 x 10 mal mit rechts hinten. Danach waren die Stiche in der linken Ferse mal wieder vom Feinsten.

    Ernährung:
    9 Uhr 1 Scheibe Brot mit Wurst.
    12 Uhr 2 Scheiben Brot (1 x Wurst, 1 x Ei), 1 Erdbeer-Quark.
    20 Uhr Lasagne (400 Gramm) und grüner Salat mit Essig/Öl.

    Trinken: 4 Gläser Wasser 0,2 l, zwei kleine und eine große Tasse Kaffee.

    Bewegung: Fahrradfahren 10 Kilometer in 35 Minuten. Rund 15 Minuten Gymnastik und Dehnübungen.

  • Montag, 24. November 2014 (KG)

    Heute war ich so richtig glücklich bzw. habe ich mich sehr darüber gefreut,

    - als ich mit einer Kollegin aus einer anderen Abteilung telefoniert habe. Wir waren total auf einer Wellenlänge und das Gespräch entwickelte sich zu einem "ironisch-frechen" Telefonat, bei dem wir manche Sätze gar nicht aussprechen mussten, die Andere wusste dennoch sofort, was gemeint war. Es ging mehrmals hin und her, bis wir beide schließlich so richtig losgelacht haben. Das war total gut. Wir beide haben zwar schon des Öfteren telefoniert, aber so ein schönes, ironisches Telefonat hatten wir bisher noch nicht. Das hat sich aufgrund der Situation halt einfach so ergeben.

    - dass ich mit einem Bereich aus der Buchhaltung immer besser und sicherer klar komme. Wir führen auch Seminare durch und diesbezüglich müssen immer mal wieder Stornierungen und Gutschriften geschrieben werden. Bei den ersten Versuchen ging so ziemlich alles schief, was überhaupt schief laufen kann. Das war sehr deprimierend für mich, dabei so zu versagen. Aber umso öfter ich mich jetzt darum kümmere, umso besser und sicherer werde ich dabei. Meine Kollegin ist zwar ganz bestimmt schneller darin und ich gucke dabei immer noch auf meine Vorlagen (die ich mir von den richtigen Sachen gemacht habe), aber trotzdem finde ich es schön, dass das jetzt, im Laufe der Zeit immer besser klappt (dass ich auch damit meine Kollegin entlasten kann).

    - dass es mir zur Zeit, abgesehen von der blöden Ferse (von den Schmerzen) und dem dicken (entzündeten Zeh) echt gut geht. Bei uns häufen sich die Krankenscheine, aber mir geht es (Gott sei Dank) immer noch so richtig gut. Wie heißt es doch so schön, direkt "3 mal auf Holz klopfen" (Grins).

    - dass mir meine bisherige Fußpflegerin (im Gegensatz zu meiner bisherigen Physiotherapeutin) bezüglich des Wechsels zur Podologin keine "Steine in den Weg legt". Ganz im Gegenteil. Ich habe bei ihr heute meinen Termin für nächste Woche abgesagt, mit der Begründung, dass ich mit meinem dicken Zeh lieber zur Podologin gehen möchte. Das fand sie sogar gut und hat es auch befürwortet (was mich wirklich erleichtert hat, dass ich von ihr deswegen keine Vorwürfe bekommen habe). Aber schließlich hat sie sich ja schon beim letzten Mal kaum daran getraut, war sogar dran, dass ich damit zum Arzt gehen soll, wenn es schlimmer werden sollte. Der Zeh ist wieder etwas schlimmer (schmerzhafter) geworden. Vor dem Termin bei der Podologin habe ich jetzt wirklich schon richtig Angst. Aber gemacht werden muss es auf jeden Fall, alleine kriege ich das gar nicht mehr in den Griff.

    - als ich meiner neuen Physiotherapeutin das Du angeboten habe, worüber sie sich sehr gefreut hat und auch sofort darauf eingegangen ist. Sie ist eine ganz lockere liebe und nette. Beim Sport, also bei der Therapie ist mir persönlich (aber auch vielen Anderen) ein lockerer, persönlicher Umgangston halt viel lieber als dieses distanzierte Sie. Meine Physiotherapeutin sah das genauso, mit ihren weiteren Patienten, die dauerhaft bei ihr in Behandlung ist, sei sie ebenfalls per Du. Das lockert auch bei einem schmerzhaften Training die Atmosphäre halt etwas auf.

    - als ich bei der KG war. Ich bereue diesen Wechsel immer noch nicht. Ganz im Gegenteil, ich hätte es schon viel früher durchziehen sollen!! Aber für manche Sachen, für manche Schritte brauche ich "Gewohnheitsmensch" halt etwas länger. So bin ich nunmal.

    Wir haben heute 30 Minuten KG gemacht (das kenne ich von meiner bisherigen Physiotherapeutin so gut wie gar nicht). Diese Zeit haben wir voll und ganz ausgenutzt.

    Zuerst eine kleine Massage der Waden (dabei lag ich auf dem Bauch, also auf der Liege). Sie wollte sich ein Bild davon machen, wie verspannt, verhärtet die Muskulatur aktuell ist. Rechts ist schon deutlich besser geworden, stellenweise noch etwas hart, aber nicht mehr so schmerzhaft, dabei konnte ich völlig ruhig liegen bleiben (dabei haben wir uns unterhalten). Links war es dagegen noch extrem. An mehreren Stellen tat es so heftig weh, als wenn sie mit einer Nadel ins Bein stechen würde. Dabei bin ich automatisch zusammen gezuckt, dagegen kam ich nicht an.

    Dann vor die Liege stellen, an der Liege festhalten und zunächst leichte Dehnübungen, kleiner Ausfallschritt, hinteres Knie nach vorne drücken. Mit rechts (hinten) etwas, mit links dann viel intensiver (das habe ich zweimal kurz unterbrochen, weil ich die Stiche in der Ferse nicht mehr aushalten konnte).

    Dann holte sie ein Schaukelbrett raus. Ein größeres, breites Brett, wie eine Wippe. Damit vor die Liege stellen, also dabei an der Liege festhalten. Zuerst vor und zurück. Mit beiden Füßen drauf, leichter Ausfallschritt (zwischendurch die Füße wechseln) und einige Male hin und her. Mit der Zeit ging das mächtig in die Fußgelenke (zog immer intensiver). Dann wurde das Brett gedreht, also die Wippe nach rechts und links. Dabei kam es nicht auf Schnelligkeit an, sondern auf die intensive Bewegung der Füße und Fußgelenke. Das ging mit der Zeit auch mächtig in die Knie und Oberschenkel (von der ganzen Spannung an sich). Auf dieser Schaukel bzw. Wippe war ich etwa 20 Minuten lang.

    Dann ging es noch im Stehen auf der Gymnastikmatte weiter. Zuerst die Beine und Füße etwas lockern ("ausschütteln"). Dann nochmals im Stehen den Ausfallschritt, das hintere Bein deutlich dehnen (Ferse stehen lassen). Dann auf der Stelle laufen, langsam laufen, das Knie jedes Mal möglichst hoch ziehen, Zehe anziehen. Als Abschluss die Füße abrollen, also gerade Stehen, auf die Fersen (Zehe anziehen), kurz hoch auf die Zehenspitzen und direkt wieder runter auf die Fersen. Danach war ich dann überrascht, dass schon wieder 30 Minuten um waren.

    - als ich es mir heute Abend auf der Couch bequem gemacht habe. Ich habe nur noch die Spülmaschine angeschmissen, danach hatte ich zu gar nichts mehr Lust.

    Ich konnte auch nicht so richtig abschalten, war in Gedanken schon bei Morgen, in welcher Reihenfolge ich die Sachen auf der Arbeit weiter bearbeite. Ich habe im Moment sehr viel zu tun (was auch völlig in Ordnung ist) und weil mein Kollege ebenfalls krank ist und ich seine Vertretung bin, habe ich jetzt noch mehr zu tun. Das merke ich natürlich im Arbeitsalltag. Auch wenn mir die Post (der Postdienst) nach wie vor irgendwie Spaß macht (keine Ahnung warum, egal ob das Briefe öffnen, das Frankieren, das Vorbereiten von Einschreiben oder auch die Bearbeitung von Paketen, alles mache ich irgendwie gerne, alles macht mir irgendwie Spaß), trotzdem merke ich natürlich den zusätzlichen Zeitaufwand, weil mein Kollege sich sonst immer um die Pakete kümmert. Wie heißt es doch so schön, "Kleinvieh macht auch Mist" und die vielen kleinen Aufgaben, um die ich mich jetzt alleine kümmere, die halten halt auch alle auf.

    Heute hat mich zwar die Personalabteilung bezüglich meiner Anfrage angerufen, meine Minusstunden in Urlaub umzuwandeln, aber anstatt Klarheit hat dieses Gespräch mich nur zusätzlich Durcheinander gebracht. Ich weiß nicht, ob ich das machen werde. Ich glaube, ich plane jetzt lieber ein, regelmäßig (so oft es geht) etwas länger zu bleiben, dann komme ich auch ohne diesen ganzen bürokratischen Verwaltungsaufwand wieder in den normalen Plusbereich (die Beantragung dieser Umwandlung ist halt etwas umständlich). Ja, und auf die Arbeitszeit, wenn ich morgens erst die Post hole, werde ich wohl auch verzichten. Das ist mir bei uns alles etwas zu umständlich und kompliziert. Und bevor es für mich dann zum Nachteil wird, lasse ich lieber alles so, wie es eh schon die ganze Zeit über läuft.

    Ernährung:
    9 Uhr 1 Scheibe Brot mit Wurst (in letzter Zeit frühstücke ich häufig erst auf der Arbeit, so wie viele von meinen Kollegen, nebenbei, während ich mich um den Postdienst kümmere).
    12 Uhr 2 Scheiben Brot (1 x Wurst, 1 x Ei), 1 Erdbeer-Quark.
    20 Uhr Nudeln mit Bratensoße (der restlichen Soße von dem gestrigen Schweinebraten).

    Trinken: 5 Gläser Wasser 0,2 l, zwei kleine und eine große Tasse Kaffee.

    Bewegung: KG, viel für die Füße/Gelenke auf dem Schaukelbrett, im Stehen Ausfallschritt usw.

  • Sonntag, 23. November 2014 (Sport)

    Heute war ich glücklich bzw. habe ich mich sehr darüber gefreut,

    - als ich beim Training war, das wie immer total gut gewesen ist.

    - dass mein Trainer mit seiner Mannschaft gestern gewonnen hat. Ja, das hat mich für ihn wirklich so richtig gefreut. Er gibt als Trainer immer seinen ganzen Einsatz, da finde ich es halt schön, wenn er damit auch solche Erfolge hat.

    Mein größter sportlicher Erfolg war es damals beim Jazz-Tanz, als ich, nachdem ich schon mehrere Jahre dabei war, endlich in der ersten Reihe tanzen durfte. In den ersten Jahren durfte ich ja nur beim Training in der ersten Reihe tanzen, damit die Anderen bei mir abgucken konnten, wenn sie die Reihenfolge der Schritte vergessen hatten. Dann sprach meine Tanzlehrerin mich ja bezüglich des Einzeltrainings an (wofür ich ihr heute noch total dankbar bin). Auch wenn dieses Einzeltraining dann sehr hart und intensiv war, es hat mir trotzdem total viel Spaß gemacht und auch sehr viel gebracht und als ich beim nächsten Auftritt dann tatsächlich in der ersten Reihe tanzen durfte (und das vor rund 400 Zuschauern), da war ich sportlich am Ziel meiner persönlichen Träume und einfach nur super stolz.

    Viele Jahre zuvor, also als Kind, hatte ich ein ähnliches Gefühl. Wasser war ja noch nie so richtig mein Element. Ich bin zwar immer ins Wasser gegangen (auch als Kind ins Meer, wenn wir in Italien oder in Spanien im Urlaub waren), aber freiwillig niemals mit dem Kopf unter Wasser und außerdem war ich darin immer super langsam. Als mein Vater dann unbedingt wollte, dass ich noch vor der Schule Schwimmen lerne, war ich davon alles andere als begeistert. Damals ging ich ja schon Tanzen, jede Woche zum Ballett, das hat mir tausend Mal mehr bedeutet als das Wasser, also Schwimmen zu lernen. Aber nun gut, nach langer Zeit und mit sehr viel Geduld meiner Schwimmlehrerin habe ich dann schließlich das Seepferdchen und anschließend sogar noch den Freischwimmer geschafft, womit ich selber gar nicht gerechnet habe, was ich mir eigentlich gar nicht zugetraut habe. Dieses Abzeichen nähte meine Mutter mir dann an meinen Lieblingsbadeanzug, den ich dann eine ganze Zeitlang bei jeder Gelegenheit, also beim Schulsport (wenn wir Schwimmen gegangen sind) und auch an den Wochenenden an hatte, wenn ich mit meinen Freundinnen zusammen unterwegs, also im Schwimmbad war. Ja, auf dieses Abzeichen, dass ausgerechnet ich "Angsthase" es geschafft habe, war ich damals total stolz. Das hat mir mehr bedeutet als jeglicher "Pokal".

    Beim heutigen Training war ich so stolz darauf, dass ich bei einer Übung auf dem richtigen Weg bin, dabei langsam aber sicher Fortschritte mache. Die Kraft in meinem Körper bzw. in meinem Rumpf und den Beinen ist ja nach wie vor, trotz des vielen Trainings, sehr gering. Wir haben ja einige Monate daran trainiert, bis ich es endlich geschafft habe, mich von allen Vieren in die Liegestütz-Position hochzudrücken, mich dort etwas halten zu können. Das trainieren wir jetzt immer wieder, auch heute wieder, mich dort länger stabil halten zu können. Mal schaffe ich es länger, mal klappe ich etwas früher zusammen. Meine Beine werden dann "weich" und ich kann die Spannung nicht mehr halten.

    Jetzt trainieren wir das Gleiche eine Etage tiefer, also von den Unterarm-Liegestützen aus. Das fällt mir noch super schwer. Eine Zeitlang konnte ich aus dieser Position heraus die Knie noch nichtmals vom Boden anheben. Inzwischen komme ich endlich ein Stück höher. Ich kann mich oben zwar noch nicht halten, aber ich kann mich inzwischen hochdrücken, also einmal kurz den geraden Rücken haben, die Beine kurz durchdrücken. Auch wenn ich mich oben noch nicht so richtig halten kann, trotzdem bin ich stolz darauf, dass ich jetzt endlich überhaupt hoch komme.

    Am schwersten fiel mir heute die Brücke in einer ganz anderen Variante. Also auf dem Rücken liegen, die Beine auf den großen Gymnastikball legen. Dabei ist diese Hebelwirkung vom Feinsten. Die Beine fest auf den Ball drücken und die Hüfte anheben. Ich kam nur wenige Zentimeter hoch (aber immerhin kam ich überhaupt ein Stück hoch). Bei der nächsten Variante nicht mehr die Beine, sondern die Füße auf den Ball stellen und dann eigentlich ebenfalls hochdrücken. Keine Chance, auch bei größter Kraftanstrengung (das war für mich heute wirklich die schwerste Übung) konnte ich mich nicht vom Boden hochdrücken. Das war wirklich verdammt schwer.

    Danach kam eine Übung bzw. eine Variante im Ausfallschritt (damit kennt er so einige Varianten). Den hinteren Fuß auf den Kasten legen und mit dem hinteren Knie möglichst tief Richtung Boden gehen. Auch das fiel mir sehr schwer, das ging unwahrscheinlich in die Knie und Oberschenkel (die heute Nachmittag auch noch längere Zeit mächtig am zittern waren).

    Ich finde es auch immer so schwer, wenn er bei den Übungen genau auf die richtige Körperhaltung achtet. Bei einer Hantelübung gerade stehen zu bleiben, ist natürlich eine "relative" Anweisung. Ich versuche dann halt, die Übung so gut es geht und so gerade es geht durchzuführen. Ja, aber sobald er dann "Hand anlegt" wird es dann super schwer. Er passt dann halt auf, dass ich wirklich ganz gerade stehen bleibe, also nicht zu weit nach hinten ausweiche (hält seine Hand dann hinter meinem Rücken). Ja, aber in dieser sehr geraden Haltung fallen mir dann manche Übungen (z. B. die Arme mit den Hanteln über den Kopf zu strecken) noch wesentlich schwerer.

    Aber ansonsten war das Training wieder im "grünen Bereich", die anderen Übungen (auch mit Hanteln und Hantelstange) habe ich soweit gut hinbekommen. Dabei haben wir dann wieder mehrere interessante Gespräche geführt, die mich zum Teil dann auch bei schweren Übungen etwas abgelenkt haben. Z. B. bei tiefen Kniebeugen, die sehr in die Beine gingen, anstatt dabei aufzugeben, als das Brennen in den Beinen immer intensiver wurde, habe ich beim Gespräch dann einfach immer weiter gemacht. So kann man mit "Ablenkung", mit solchen Gesprächen beim Training halt auch bessere Leistungen erzielen. Zumindest mir geht es bei manchen Übungen halt so. Bei manchen Übungen denke ich zu viel nach, stehe schon kurz vor der Aufgabe, aber wenn wir uns dabei dann unterhalten, dann mache ich sie "nebenbei" weiter und schaffe dabei auch kleine Erfolge, mit denen ich davor nicht gerechnet habe. Wobei das auch peinlich werden kann.

    So wie damals (also vor einigen Monaten) mit den richtigen Liegestützen. Bis dahin konnte ich mich von allen Vieren nicht so richtig hochdrücken. Wir haben es immer und immer wieder geübt. Dann haben wir uns unterhalten, er sagte diese nächste Übung schon mal an und siehe da, ohne groß darüber nachzudenken war ich "plötzlich" oben. Verstanden habe ich es selber nicht und war in dem Moment selber total überrascht und irritiert, dass es auf einmal geklappt hat. Sein Blick sprach damals auf jeden Fall Bände, nach dem Motto, wie war das, du kannst es nicht.....?!? Ja, solche Situationen kommen bei unserem Training halt auch mal vor. Manchmal ist man halt besser, als man es sich eigentlich zutraut. Ja, und für solche Fälle sind die Gespräche, also die Ablenkung halt gut. Nicht darüber nachdenken, wie schwer einem eine Übung fällt, sondern einfach loslegen und gucken, wieviel man tatsächlich schafft (was dann meistens deutlich mehr ist).

    - als wir (mein Freund und ich) nach dem Training noch rund eine Stunde in einem Park spazieren gegangen sind, das schöne Wetter (strahlend blauer Himmel) genossen haben. Das war so richtig schön. Wir sind langsam und gemütlich gelaufen.

    Als wir zu Hause waren, war ich dann völlig kaputt. Meine Beine zitterten immer noch vom Training, die linke Ferse habe ich von den Dehnübungen (im Ausfallschritt) immer noch sehr heftig gemerkt. Ich wollte mich dann etwas hinlegen, alle Muskeln total entspannen und bin dann eingeschlafen (für etwa 2,5 Stunden). Nachmittags habe ich dann zumindest noch etwas im Haushalt gemacht.

    - als wir heute Abend im WDR die Sendung Wunderschön über Luxemburg geguckt haben. Von dieser Sendung hatten wir schon mehrere gute und schöne Urlausideen. Die Sendung war zwar sehr interessant, aber ob wir da mal Urlaub machen, das weiß ich noch nicht. Wir waren mal dort für einen Tag, als wir in Trier in Urlaub waren. Zuerst waren wir im Grenzbereich, in kleinen Dörfern (einschließlich einer Burgbesichtigung), was sehr schön gewesen ist. Dann sind wir jedoch weiter gefahren, direkt nach Luxemburg, also in die Hauptstadt rein. Direkt in die Stadtmitte. Das war gar nichts für uns, viel zu groß, zu hektisch und laut. Das ist einfach nichts für uns. Aber die schönen kleinen Dörfer, die wir heute Abend im Fernsehen gesehen haben, die waren wirklich schön und interessant.

    Heute Abend waren die Schmerzen dann "relativ". Als die Schmerzen in der linken Ferse endlich nachließen, da habe ich den dicken Zeh, der immer noch dick und angeschwollen ist, wieder deutlich intensiver (und schmerzhafter) wahrgenommen. Ich habe mir jetzt fest vorgenommen, dass ich, sobald ich die Sache mit dem Zeh im Griff habe, endlich wieder zur Wassergymnastik gehen will. Aber solange der so dick und berührungsempfindlich ist, werde ich damit ganz bestimmt nicht ins Wasser gehen. Das will ich erst richtig behandeln lassen.

    Ernährung:
    10 Uhr 1 Scheibe Brot mit Wurst.
    16 Uhr 1 Brötchen mit Ei.
    20 Uhr Schweinebraten mit Soße, Rosenkohl (frischen) und Kartoffeln.
    22 Uhr 1 Vanille-Quark.

    Trinken: 5 Gläser Wasser 0,2 l, 1 kleine Tasse Kaffee.

    Bewegung: Eine Stunde intensives Training für den ganzen Körper, einiges für die Beine, für den Rumpf und für die Arme. Erst gegen Abend ließ der "Muskelkater" in den Beinen dann wieder so richtig nach.

  • Samstag, 22. November 2014

    Am Samstag war ich glücklich bzw. fand ich es total schön,

    - als ich auf der Waage war. 72,1 kg, es geht also langsam doch wieder etwas bergab.

    - dass ich mich wieder an den Diät-Samstag gehalten habe. Dieses Mal fiel mir das sogar sehr leicht, ich hatte richtig Spaß daran, will endlich weitere Erfolge haben.

    - als ich spontan zu einem Friseur gegangen bin, dort einen Termin ausgemacht habe. Ich bin dort schon öfters vorbei gegangen. Am Samstag ging ich dort rein und erkundigte mich nach den Preisen. Ich sprach mit einer der Angestellten, die total nett, locker und gut drauf war. Wir kamen total gut ins Gespräch und ich machte dann direkt einen Termin fest. Die Behandlung kostet dort zwar rund 10 Euro mehr als bei meinem bisherigen Friseur, aber das kriege ich auch noch hin, das ist gar kein Problem. Der Termin wurde auf einer Karte aufgeschrieben. Beim 11. Termin bekommt man 10 Euro Rabatt, was ich ebenfalls gut finde.

    - als wir über den Weihnachtsmarkt gebummelt sind. Nicht wegen dem Weihnachtsmarkt an sich. Diese Idee hatten noch viele "tausend" weitere Menschen. Wir haben erst Ewigkeiten einen Parkplatz gesucht. Alles war dicht. Mein Freund hatte schon keine Lust mehr, so eine Parkplatzsuche ist gar nichts für ihn, dann wird er schnell gereizt, wäre am liebsten direkt wieder nach Hause gefahren. Schließlich fanden wir dann endlich einen Parkplatz.

    Der Weihnachtsmarkt war völlig überfüllt. Bis auf wenige "freie" Strecken, auf denen wir normal laufen konnten, nur ein Geschiebe und Gedränge, Stop and Go. Von den Buden haben wir nur wenig gesehen. Aber überwiegend waren es eh wieder nur "Freßbuden", wie wir sie immer nennen, vor denen ganze "Menschentrauben" beim Futtern standen.

    Trotzdem fand ich diesen Bummel schön. Es war zwar kühl, aber nicht zu kalt, ich war auch ziemlich dick angezogen. Strahlendblauer Himmel, die Sonne schien. Wir beide gingen die ganze Zeit ganz nah nebeneinander, Hand in Hand. Dieses Hand-in-Hand Spazierengehen liebe ich halt immer. Es ist für mich so ein schönes, festes und sicheres Gefühl. Aber trotzdem war auch ich dann froh, als wir aus diesem engen Gewusel der Menschenmassen wieder raus waren.

    - dass mein Freund mir (in einem Geschäft, nicht auf dem Weihnachtsmarkt) ein Kissen geschenkt hat, ein dickes mit Lammwolle (schön wärmend), dass ich mir abends, wenn wir zusammen Fernsehen gucken, schön in den Rücken legen kann. Zum einen kann ich damit besser (gerader) auf der Couch sitzen und gleichzeitig bekomme ich "Frierpitter" damit einen warmen Rücken (sonst kuschel ich mich auf der Couch immer dick in Wolldecken ein, die ich damit zum Zudecken dann natürlich auch noch brauchen werde).

    - als wir danach noch bei Real Einkaufen waren, wo es fast leer gewesen ist. Sogar die Kassen waren fast leer, wir kamen sehr schnell dran (und dass an einem Samstagnachmittag).

    - dass ich Nachmittags noch einiges im Haushalt geschafft habe. Ich war irgendwie gut drauf. Spülmaschine, Waschmaschine, Wäsche sortieren, alles hatte ich gut im Griff.

    - dass ich nach dem Haushalt noch mein Sportprogramm durchgezogen habe. Das musste irgendwie sein, das wollte ich unbedingt noch durchziehen. Dabei habe ich dann auch gemerkt, dass die Schmerzen in der rechten Ferse nur noch minimal sind, die habe ich bei den anschließenden Dehnübungen kaum noch gemerkt. Die linke Ferse tut dafür immer noch um so heftiger weh. Schon beim Dehnen ganz heftige brennende Stiche (das gleiche "Brennen", dass ich dort auch immer während der Massagen spüre), das auch danach noch längere Zeit bem Laufen anhielt.

    Zuerst wieder Fahrradfahren, 10 Kilometer in 36 Minuten.

    Dann mit den Hanteln (5 kg). Zuerst gerade hinstellen, die Hanteln bzw. die Arme 5 x bis zur Waagerechten, dort etwas halten, langsam bis 3 zählen und wieder runter. Dann 10 x langsam ganz hoch (bis zu den Schultern) und wieder runter (jede Bewegung bewusst langsam). Dann den Oberkörper nach vorne (Waagerechte) und die Ellenbogen (weiterhin mit Hanteln) 10 x nach hinten ziehen (die "Ruderbewegung"). Danach auf den Rücken legen und die Arme 15 x nach oben ("Hantelbank").

    Danach 3 richtige Liegestütze und 10 x auf den Knien. Dann auf den Bauch, Arme in U-Haltung, Oberkörper hoch und 10 x nach vorne strecken (nach jedem Durchgang eine Mini-Pause, kurz ablegen, atmen und direkt wieder hoch).

    Auf den Rücken legen, hoch zur Brücke und 2 x 12 Mal auf der Stelle laufen, das Bein zum Fußende strecken. Flach auf den Rücken legen, Beine anziehen und beide Beine 10 mal nach unten strecken. Anschließend 2 x 12 mal im Wechsel ("flaches Fahrradfahren"), den Oberkörper dabei hoch, zu den Beinen drehen. Ich mache diese Übung immer (so wie anfangs bei den Hanteln) bewusst langsam, achte dabei auf alles, gerader Rücken (LWS auf den Boden drücken), die Beine (die Knie) gerade strecken, Füße anziehen (Zehe zum Bein ziehen), Oberkörper möglichst hoch und bewusst zu den Seiten drehen.

    Als Abschluss noch eine Dehnübung für die Fersen. Dazu nahm ich das blaue Theraband, das viel strammer (und kürzer) als das rote Band ist. Im Ausfallschritt, unter den vorderen Fuß das Band, die Enden nehmen und die Übung von Anfangs mit den Hanteln, also mit den Händen zu den Schultern (10 mal). Dabei den hinteren Fuß stehen lassen und möglichst weit nach vorne dehnen. Im linken Fuß tat das heftig weh, war am stechen und brennen ohne Ende. Mit rechts fiel es mir dann total leicht, trotz intensivem Dehnen habe ich dort kaum was gemerkt. Deswegen habe ich dann nochmals gewechselt und habe es mit links nochmals intensiv durchgezogen.

    Ja, und danach waren die Schmerzen, die Stiche in der linken Ferse dann wieder super heftig, was die Ärztin ja schon "vorausgesagt" hatte, dass ich das Dehnen der Fersen zunächst sehr schmerzhaft merken würde.

    Aber dennoch habe ich mich dabei sehr darüber gefreut, dass es nur im linken Fuß so intensiv gewesen ist, dass es dem rechten Fuß schon viel besser geht, dass ich rechts kaum was gemerkt habe. Eine "Baustelle" reicht ja schließlich, beide Fersen gleichzeitig so heftig zu merken (so schmerzhaft), das war schon ziemlich hart. Mit der linken Ferse habe ich jetzt anscheinend noch genug Arbeit vor mir.....

    Ernährung:
    11 Uhr 1 gekochtes Ei, 1 Erdbeer-Quark.
    19 Uhr Lachs-Steak mit Gemüse (Erbsen, Möhren, Broccoli, Blumenkohl aus der Mikrowelle).

    Trinken: 4 Gläser Wasser 0,2 l, 1 Glas frischer Zitronensprudel 0,2 l, eine kleine Tasse Kaffee.

    Bewegung: Fahrradfahren 10 Kilometer in 36 Minuten. Rund 15 Minuten Gymnastik.

  • Freitag, 21. November 2014

    Am Freitag fand ich es sehr schön,

    - dass es mir seelisch wieder etwas besser ging. Die letzte Woche war sehr hart für mich. Jeder Mensch ist darin nunmal anders.

    Am Montag der Abschied von meiner Physiotherapeutin, die zwar total lieb und nett ist, aber sport- bzw. therapiemäßig habe ich meiner Meinung nach das Richtige gemacht. Auch ihre SMS, wie traurig und enttäuscht sie deswegen von mir wäre, hat mich zusätzlich seelisch mächtig aufgewühlt.

    Dann die Sache mit dem Wechsel zur Podologin. Meiner bisherigen Fußpflegerin habe ich noch gar nicht abgesagt, aber der Termin ist ja auch erst Anfang Dezember. Ich werde es in Kürze per SMS machen. Vor diesem neuen Termin habe ich allerdings auch schon Angst. Der Nagel ist ja immer noch in der Haut, das tut bei Berührungen nach wie vor sehr wehr (zum Glück ist die Entzüdung an sich inzwischen so weit raus). Meine bisherige Fußpflegerin hat sich ja gar nicht mehr daran getraut. Vor diesem Termin, wenn das in Kürze dann richtig behandelt wird, habe ich jetzt wirklich schon Angst. Ganz ohne Schmerzen wird das nicht gehen, angenehm wird das ganz bestimmt nicht werden. Ja, und dabei dann trotzdem stillhalten zu müssen. Das fällt mir dann immer sehr schwer.

    Dann der erste Todestag unserer Katze. Sie gehörte halt als unsere "Tochter" ganz fest zu unserer kleinen "Familie". Meinem Freund erging es darin übrigens nicht anders. Es kamen zu viele Erinnerungen an sie auf. Abends standen wir beide dann Arm in Arm im Wohnzimmer, haben uns über sie unterhalten und uns liefen beiden die Tränen. Ja, aber jetzt heißt es wieder ablenken und nach vorne gucken. Wir haben ihr 20 schöne Jahre geschenkt und jetzt muss das Leben halt anders (ohne sie) weitergehen. Ja, so ein "Jahrestag" kann in solchen Sachen halt sehr viele Emotionen wecken.

    Ja, und dann habe ich mich ja dazu entschlossen, die Weihnachtsfeier von der Wassergymnastik für dieses Jahr endgültig abzusagen (möchte aber dennoch weiterhin zum Verein und zu dieser Gruppe gehören). Aber trotzdem will ich, sobald mein Zeh wieder in Ordnung ist, damit wieder durchstarten. Schon alleine für die Fersen, die ich am Freitag, nach der intensiven KG am Donnerstag wieder so richtig schmerzhaft gemerkt habe, brauche ich wieder mehr Sport, also mehr Bewegung.

    Ich hatte mehrere sehr unruhige Nächte in der letzten Woche, konnte kaum schlafen und hatte auch heftige Alpträume. Morgens hatte ich dann mächtige Kreislaufprobleme, zum Teil auch etwas Kopfschmerzen und Bauchschmerzen, so dass ich erst später im Büro war. Jeder Tag wieder etwas mehr "Minus" (aber immer noch alles im "grünen, erlaubten Bereich"), worüber ich mich geärgert habe. Aber das will ich jetzt schnellstmöglich wieder ändern.

    - dass ich am Freitag dann immerhin wieder 1,5 Stunden "Plus" gemacht habe, also länger gearbeitet habe.

    - dass ich am Freitag eine umfangreiche, etwas größere Aufgabe, zu der ich in der letzten Woche nicht gekommen bin, endlich wieder im Griff hatte, im Laufe des Nachmittages fertig bearbeitet habe.

    - dass ich am Freitag wieder so gut drauf war. Auf der Arbeit ergaben sich zwei gute Situationen, über die wir sehr lachen mussten (sehr schöne Situationskomik). Bei einer bekam ich auch mal wieder einen kleinen Lachanfall. Ist zwar immer peinlich, wenn mir dann die Tränen laufen (als wenn ich heulen würde), aber dagegen komme ich bei heftigem Lachen halt nicht an. Die laufen dann einfach so los.

    - dass ich abends noch eine gute Idee hatte, was wir am Samstag (also heute) unternehmen werden. Die ersten Weihnachtsmärkte fangen hier in der Region bereits jetzt, also Ende November an. Wir haben dann überlegt, dass wir anstelle eines normalen Einkaufsbummels (Einkaufen müssen wir auf jeden Fall noch) auch mal wieder über einen Weihnachtsmarkt bummeln können. Darauf freue ich mich jetzt schon, das ist halt eine andere Atmosphäre, als durch Geschäfte zu laufen. Und kalt ist es hier auch schon, meine Handschuhe habe ich jetzt immer in der Jackentasche griffbereit. Als ich hier am Freitag morgen gegen 7.30 Uhr losgelaufen bin, da waren es 5 Grad. Ich finde das schon sehr kalt (auch wenn es noch keine Minusgrade sind). In den Parks war schon rauhreif, da hat es schon gefroren. Meine Kollegin musste morgens auch schon ihr Auto frei kratzen.

    - als ich meinem Trainer für seine weiteren sportlichen Projekte (über die in der Zeitung bzw. im Internet berichtet worden ist) viel Erfolg gewünscht habe. Er ist sportlich halt sehr vielseitig (was ich gut finde). Ich fand seine gesteckten Ziele darin zwar ziemlich hoch (natürlich will er bei allen Sachen "gewinnen"), aber darin denke ich halt immer etwas anders (also gerade im sportlichen Bereich). Dabeisein ist alles und dann halt das Beste geben, so hoch wie möglich kommen. Er peilt jedoch sofort das große Ziel, also den Sieg an. Zum einen verstehe ich ihn, aber gerade dabei (es ist ein "Gruppen- bzw. Mannschaftssport") kommt es nicht nur auf ihn (auf seine persönlichen Leistungen) an, sondern auch auf die "Tagesform" der anderen Teilnehmer, auf die er ja keinen Einfluss hat. Deswegen würde ich persönlich lieber nur versuchen, das beste Ergebnis, was möglich ist, zu erzielen. Ich bin mal gespannt, wie es dann ausgehen wird, welchen Platz sie dabei dann belegen werden. Grundsätzlich finde ich seine sportlichen Projekte (seinen Einsatz dafür) aber total gut, deswegen habe ich ihm dafür dann halt auch viel Erfolg gewünscht.

    Aber bezüglich immer das Beste zu geben, so bin ich auf der Arbeit ja auch. Es macht mir halt Spaß, es ist eine Herausforderung für mich, immer alles möglichst fehlerfrei zu machen. Und nach einem Fehler ärger ich mich darüber und sehe es als Ansporn, dabei demnächst noch mehr aufzupassen und es noch besser und gründlicher zu bearbeiten (also möglichst fehlerfrei). Obwohl auch mein Chef immer schon sagt, dass ich nicht immer alles 150 prozentig machen soll (dieses gründliche Überprüfen hält bei manchen Sachen halt auch auf).

    Letzte Woche habe ich bei einer Sache eine Unterschrift vergessen (also die Sache an sich war fertig und richtig, ich habe am Ende total vergessen, sie auch unterschreiben zu lassen). Als ich darauf angesprochen worden bin, da war es mir total peinlich (dass "ausgerechnet" ich es vergessen habe). Meine Kollegin fand es sogar gut, dass auch mir mal ein Fehler passiert ist, dass auch ich "nur" ein Mensch und kein "Roboter" (also völlig fehlerfrei) bin (Grins). Ja, aber trotzdem hat es mich geärgert und dabei werde ich demnächst noch mehr aufpassen, ob ich auch wirklich alle Unterschriften zusammen habe. Ja, darin bin ich wirklich sehr ehrgeizig, das kann ich nicht anders sagen.

    Gerade nachdem ich auf der Arbeit eine längere Zeit mehr durch die blöden Depressionen (und dadurch Krankenscheine) negativ aufgefallen bin, will ich dort jetzt halt lieber durch die positiven Sachen auffallen, also dass ich alles so gründlich und richtig bearbeite (und nicht durch irgendwelche blöden Fehler).

    Ernährung:
    9 Uhr 1 Scheibe Brot mit Wurst.
    12 Uhr 2 Scheiben Brot (1 x mit Wurst, 1 x mit Ei), 1 Erdbeer-Quark.
    20 Uhr 1 paniertes Schweineschnitzel und Gemüse (Erbsen, Möhren, Mais).

    Trinken: 2 Gläser Wasser 0,2 l, 1 Glas 0,2 l frischen Zitronensprudel, zwei kleine und eine große Tasse Kaffee.

    Bewegung: Keine. (Abends war ich total kaputt. Zuerst haben wir im WDR Horst Lichter bei der "Schnitzeljagd" geguckt, dann bin ich schließlich auf der Couch eingeschlafen).

  • Donnerstag, 20. November 2014 (KG)

    Am Donnerstag war ich wieder im neuen KG-Institut. Das fand ich wieder total gut. 25 Minuten haben wir wieder sehr gut durchgezogen.

    Zuerst knapp 5 Minuten eine heftige, schmerzhafte Massage der Waden. Sie wollte wissen, wie der aktuelle Stand ist, wie verhärtet sie aktuell sind. Dabei traf sie mehrere sehr schmerzhafte Stellen, an denen ich ziemlich zusammengezuckt bin. Meine bisherige Physiotherapeutin hat nie so intensiv zugepackt, aber es soll ja schließlich auch was bringen!!

    Dabei haben wir so ein richtig nettes und positives Gespräch geführt. Ich meinte zu ihr, dass ich dann ab Montag "so richtig" dort in Behandlung (bei ihr) sei, worüber ich mich freuen würde. Daraufhin meinte sie zu mir, dass ich in ihren Augen dort bereits jetzt so richtig aufgenommen sei, am Montag würden dann halt die festen, regulären Termine beginnen. Sie meinte dann zu mir, dass sie sich darüber freuen würde, dass ich ihre neue Patientin sei. Trotz dieser Erkrankung und der dauerhaften Therapie (und auch der aktuellen Schmerzen) wäre ich so gut drauf (wir waren zusammen am Lachen), das fand sie so richtig schön. Die meisten Patienten wären bei der Therapie am stöhnen, hätten dazu im Grunde gar keine Lust. Sie fand es schön, dass ich es komplett so durchziehen würde, ohne darüber zu stöhnen (darum gehe ich ja schließlich dorthin). Grundsätzlich finde ich die KG bei ihr viel besser, intensiver und auch anspruchsvoller als bei meiner bisherigen Physiotherapeutin.

    Dann zuerst kleine Bewegungen mit den Füßen, zum Warmwerden sozusagen. Ich saß auf der Liege, die Füße auf den großen Gymnastikball stellen. Mit den Füßen (also auf dem Ball) etwas vor und zurück rollen, von der Ferse zu den Zehen. Schon dabei fiel ihr auf, dass es mir mit dem rechten Fuß viel leichter fällt, dass ich den linken Fuß, wegen der heftigeren Schmerzen in der Ferse, automatisch viel steifer halte, viel weniger bewege. Dann auf dem Ball etwas laufen, also die Füße im Wechsel mit etwas Druck auf den Ball drücken.

    Danach ging es im Stehen auf der Gymnastikmatte weiter. Zuerst der Ausfallschritt, den sie (genauso wie mein Trainer) auch so mag. Zunächst nur im Wechsel, die hintere Ferse dabei immer intensiv dehnen. Dann fragte sie, ob ich dabei auch was für den Rücken machen möchte. Ja klar, sehr gerne, solche "Kombiübungen" machen eh mehr Spaß (diese Einstellung fand sie sehr gut). Daraufhin holte sie ein rotes Theraband raus. Jeweils mit dem vorderen Fuß mittig darauf stellen, die Enden in die Hände nehmen, gerader Rücken (also Bauch anspannen) und mit den Händen im Wechsel zu den Schultern, also die Biceps-Übung. Immer 10 x mit den Händen im Wechsel hoch. Dabei die Füße (also diesen Ausfallschritt) 4 x Wechseln (also 2 x mit rechts vorne und 2 x mit links). Dabei haben wir uns über meine weitere Therapie unterhalten, wie es bei mir sonst noch so läuft. Einschließlich meiner Zeit in der Reha, wo ich immerhin gelernt habe, die Schmerzen weitestgehend zu ignorieren, damit im Alltag so gut es geht klarzukommen (die Schmerzen sozusagen symbolisch im Auto vom "Beifahrersitz" in den "Kofferraum" zu verbannen, wovon ihr Chef, nach einer Schulung, ebenfalls immer sprechen würde).

    Dann ging es noch etwas mit Kniebeugen weiter. Die Beine weit auseinander. Die Füße dabei leicht nach außen, also etwas mehr auf die Außenkante (zwar gerade stehen lassen, aber die Hauptbelastung mehr auf die Außenkanten). Die Hände "verkreuzt" auf die Schultern legen, Bauch anspannen (also gerader Rücken) und mehrmals tief runter in die Kniebeuge, kurz halten und wieder hoch. So einige (mindestens 10) Wiederholungen, kurze Pause, dann nochmals 10 Wiederholungen. Das ging mächtig in die Oberschenkel. Bei den ersten zwei Durchgängen sollte ich die Arme dabei noch nach vorne strecken. Dabei war ihr mein Rücken, meine Körperhaltung jedoch zu krumm, zu gebeugt. Daraufhin kam dann die andere Variante mit den Händen auf den Schultern, die wir dann noch intensiv durchgezogen haben.

    Das war es dann, danach war die Zeit um. Ich fand diese KG wirklich sehr gut, wir haben jede Minute intensiv genutzt. Die Haltestelle ist dort ja fast vor der Türe. Die Straßenbahn kam schon nach wenigen Minuten, damit war ich ruck-zuck, nach rund 10 Minuten bereits zu Hause (das klappt von dort aus wirklich viel besser, als vom bisherigen Institut aus, für mich auf jeden Fall ein sehr großer Vorteil).

    Meine Mutter hat für mich bei ihrer Podologin für Anfang Dezember einen Termin vereinbart. Für mich also definitiv der nächste Schritt, um mich vom bisherigen Institut zu lösen. Meinem Zeh geht es auch etwas besser. Berührungen tun zwar immer noch weh, aber nicht mehr ganz so intensiv wie bisher. Der Schmerz lässt deutlich nach.

    Nach der KG hatte ich natürlich wieder deutlich mehr Schmerzen in der linken Ferse (sehr heftige Stiche). Den restlichen Abend habe ich dann vor dem Computer verbracht.

    Ernährung:
    9 Uhr 1 Scheibe Brot mit Wurst.
    12 Uhr 2 Scheiben Brot mit Wurst, 1 Erdbeer-Quark.
    21 Uhr Puten-Medaillons mit Kartoffen und Möhren ("Fertigessen" aus der Mikrowelle), 1 Vanille-Quark.

    Trinken: 5 Gläser Wasser 0,2 l, zwei kleine und eine große Tasse Kaffee.

    Bewegung: 25 Minuten KG, intensive Dehnübungen für die Fersen (im Ausfallschritt und bei Kniebeugen).

  • Mittwoch, 19. November 2014 (Sport)

    Das Wichtigste vom Mittwoch zusammen gefasst:

    Ich möchte mich jetzt von meinem bisherigen KG-Institut komplett lösen, möchte dort für meinen Wechsel nicht mehr "Rede und Antwort" stehen müssen. Deswegen habe ich meiner Mutter Bescheid gesagt, dass sie für Anfang Dezember bei ihrer Podologin einen Termin für mich ausmachen soll. Damit gehe ich nun also den nächsten Schritt bezüglich Änderungen in meinem Leben.

    Ich hoffe, dass ich mit jedem weiteren dieser Schritte, alles was mich seelisch belastet bzw. beschäftigt zu ändern, mein Leben (und damit auch meine Nervosität) wieder besser in den Griff kriegen werde.

    Die Weihnachtsfeier von der Wassergymnastik habe ich offiziell abgesagt. Ich wollte sie nicht anlügen, da ich mich mit ihr echt gut verstehe und sie auch sehr mag. Deswegen habe ich ihr von den Hemmungen erzählt, die vielen Frauen, auch die vielen neuen Teilnehmerinnen, dort in einem Raum zusammen zu sehen. Da sie meine stille Art inzwischen ja auch schon etwas kennt, konnte sie das zum Glück dann auch verstehen (wie heißt es doch so schön, ehrlich währt am längsten). Aber ich habe ihr trotzdem versprochen, dass ich wieder dabei sein werde, sobald ich den Zeh (die Entzündung) wieder im Griff habe. Wegen der Schmerzen in den Fersen brauche ich diese Bewegung auch unbedingt wieder.

    Dann hat mein Freund mich mit einem Buch überrascht, dass ich letztens gesehen habe, dass er mir dann "heimlich" gekauft hat. Wir beide "brauchen" für solche Geschenke und Aufmerksamkeiten keine besonderen Anlässe wie Weihnachten usw. Solche Geschenke machen wir uns immer mal wieder zwischendurch (je nachdem, was sich halt so ergibt). Es ist ein spannender Mystery-Thriller um einen Todesfall und eine geheimnisvolle Familie, die in einem schottischen Schloss wohnt. Das hört sich auf jeden Fall sehr spannend und interessant an.

    Dass ich über dieses Tagebuchschreiben auch andere Personen kennengelernt habe, mit denen ich mir inzwischen zum Teil auch Mails schreibe und deren Einträge ich ebenfalls lese (ich finde es halt auch interessant, was andere so erleben, wie andere mit ihren Alltagserlebnisse umgehen).

    Von den Kollegen meines Freundes habe ich mehrere gute Tipps bekommen, wie ich die Probleme mit meinem Computer in den Griff bekommen kann. Darum werde ich mich nächste Tage dann kümmern (wie man den Viren-Scanner vorübergehend ausschalten kann, um neue Programm installieren zu können, womit ich mich bisher noch nicht beschäftigt habe).

    Am Donnerstagabend war ich dazu viel zu kaputt. Das Training war zwar wieder super gut, aber danach war ich wieder total kaput und geschafft. Ich hatte mir mehrere Sachen im Haushalt (Wäsche sortieren und die Spülmaschine anschmeißen) fest vorgenommen, was ich auch noch durchgezogen habe. Beim Training waren mehrere Übungen dabei, bei denen die Fersen mit einbezogen waren. Anschließend hatte ich in beiden Fersen ganz heftig Stiche (was jetzt wieder weg ist). Trotzdem zog ich den Haushalt noch wie geplant durch, zwar mit langsamen Laufen (und Füße abrollen), aber ich habe alles noch geschafft. Augen zu, Zähne zusammen beißen und los ging es. Von 20 Uhr (als ich zu Hause war) bis gegen 23 Uhr bin ich hier noch mächtig rumgewuselt. Aber dann konnte ich nicht mehr. Die Beine machten immer mehr schlapp. Ich wollte mich dann etwas hinlegen und bin sofort fest eingeschlafen (bis gegen 2 Uhr). Danach habe ich dann erstmal meine Sachen für morgen sortiert. Ich wollte morgen eigentlich wieder etwas länger arbeiten, aber dann fiel mir meine KG im neuen Institut wieder ein. Dafür musste ich ja auch die Sachen mitnehmen. Das hätte ich vorhin fast vergessen. Gut, dass ich dort dann ab nächste Woche Montags in Behandlung bin.

    Die Minusstunden bin ich nach und nach am Abbauen. An manchen Tagen mehr, an anderen Tagen halt mit weniger Minuten (die ich dann dementsprechend länger bleibe). Bezüglich meines täglichen Ganges zur Post (ich hole jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit die Post ab, die ich im Büro dann sofort "bearbeite", also öffne und entsprechend verteile), haben mir Kolleginnen jetzt empfohlen, mir diese Zeit von unserem Chef bestätigen zu lassen, da es ja schließlich auch schon Arbeitszeit ist. Im Grunde haben sie recht und ich finde diese Idee auch gut, aber nach dem ganzen "Drama" von letztens, als ich die Minusstunden in Urlaubstage umwandeln wollte, was ja nicht geklappt hat, traue ich mich jetzt nicht, diesen Weg zu gehen. Auch wenn meine Kolleginnen Recht haben und dieser Gang zur Post eigentlich zur Arbeitszeit gehört, mir kommt es so vor, als wenn ich (mit der Bestätigung dafür) irgendwelche Gründe suchen würde, um von den Minusstunden wieder runter zu kommen. Mal sehen, ob sich so ein Gespräch mal ergibt und wie er darauf dann überhaupt reagiert.

    Ja, und heute Abend war ich dann ja noch beim Training. Das Training an sich einschließlich unserer Gespräche dabei waren mal wieder sehr gut. Heute Mittag war ich zeitweise noch mächtig kalt, aber davon konnte beim Training keine Rede mehr sein. Schon beim Aufwärmtraining mit einigem Laufen auf der Stelle wurde ich dann mächtig warm. Mein Puls war fast die ganze Stunde über ziemlich hoch.

    Es war in etwa Hälfte/Hälfte. Die eine Hälfte waren Übungen, die ich inzwischen (nach dem vielen Training) ziemlich gut kann, womit ich keine Probleme mehr habe. Die mir nicht unbedingt super leicht fallen, die ich aber dennoch gut im Griff habe. Dazu zählen auch die richtigen Liegestütze (insgesamt 20 mit mehreren Unterbrechungen), mehrere Übungen mit Hanteln und der Hantelstange, Übungen auf dem Rücken liegend usw.

    Die andere Hälfte waren deutlich schwerere Übungen, bei denen ich zum Teil kurz vor der Aufgabe stand, die ich aber dennoch "mit letzter Kraft" geschafft habe. Manchmal habe ich dann echt gedacht, dass er vergessen hätte "Pause" zu sagen. Aber so (immer ein paar Wiederholungen mehr bzw. die Spannung ein paar Sekunden länger halten) steigert er die Intensität bei den einzelnen Übungen immer ein bisschen mehr. Mal bei den Unterarm-Liegestützen, mal bei schweren Hantelübungen usw.

    Mir fallen halt alle Hantelübungen am schwersten, bei denen die Arme gestreckt bleiben sollen. Egal ob ich sie im stehen seitlich heben soll oder aus dem Liegen heraus nach oben. Mit gestreckten Armen fällt mir alles ziemlich schwer. Aber auch dabei lässt sein "Pause" zum Teil lange auf sich warten..... Meine Bewegungen werden immer langsamer und ich überlege schon, ob ich, weil die Kraft nachlässt, die Übung einfach abbrechen soll. Aber irgendwie halte ich es bei den meisten Sachen dann doch bis zum Ende durch (gebe so gut wie nie auf). Aber mein Training hier zu Hause macht sich auch bei ihm bemerkbar. Z. B. mit den Hanteln, auf dem Rücken liegend, dieses Hochdrücken wie auf der Hantelbank. Damit ziehe ich hier inzwischen immer 15 Stück durch. Allerdings zu Beginn meines Trainings. Bei ihm war es mittendrin, nachdem ich die 20 Liegestütze bereits hinter mir hatte. Beim ersten Durchgang 16 Wiederholungen, was ich aber gut geschafft habe (ein mehr war kein Problem). Bei der Wiederholung habe ich dann allerdings etwas schlapp gemacht. Die Kraft verließ mich total und ich war froh, dass ich immerhin noch 10 mal geschafft habe.

    Am schwersten fallen mir, wegen der Schmerzen in den Fersen, auch noch alle Übungen im Ausfallschritt, was er immer wieder gerne mit einbaut, wobei die Fersen unter Spannung sind. Aber auch dabei gilt, Augen zu und durch. Die Stiche waren dabei zwar vom Feinsten, aber ich hoffe, dass das im Laufe der Zeit, umso öfter wir das machen, immer besser werden wird.

    Dann waren noch weitere Übungen dabei, unter anderem (als "Partnerübung", also damit ich das Gleichgewicht nicht verlieren kann) Kniebeugen, wobei ich ziemlich tief gekommen bin, auf jeden Fall deutlich weiter, als wenn ich es sonst alleine mache. Auch Übungen auf der Seite liegend, die ebenfalls "relativ" gut geklappt haben.

    Heute Abend habe ich mich dann extra so intensiv mit dem Haushalt beschäftigt. Ansonsten hätte ich zu sehr einen Moralischen bekommen (wobei später eh noch ein paar Tränen liefen). Unsere Katze ist jetzt ein Jahr tot. Ich weiß, dass das für viele nichts zu bedeuten hätte, aber mir hat sie halt mehr bedeutet, sie war wie meine Tochter. Ich trauere bis heute um sie und mir kommen bis heute in manchen Situationen die Tränen (so wie vorhin auch wieder). Ihren Geburtstag und ihren Todestag werde ich nie vergessen. Ja, und in dieser Nacht vor einem Jahr hat sie ja plötzlich total abgebaut, konnte nicht mehr laufen, nicht mehr zu ihrem Klo laufen. Ein totaler Schwächeanfall. Morgen früh ist sie dann ein Jahr tot. Diese Gedanken machen mir genauso viel zu schaffen, als wenn es um meinen Vater gehen würde. Ob Mensch oder Tier, Lebewesen ist für mich Lebewesen, so etwas kann ich nicht vergessen. Deswegen habe ich mich heute Abend halt total auf den Haushalt gestürzt, habe mich damit so gut es geht abgelenkt (bis zur totalen Erschöpfung sozusagen).

    Für mich kommt jetzt halt auch die Zeit der seelischen Aufregungen. Die Sache mit meinem Zeh kommt jetzt noch dazu. Die neue Podologin und dann der neue Start bei der Wassergymnastik (der mir mit Sicherheit schwer fallen wird, aber ich will es auf jeden Fall durchziehen). Auf der Arbeit nächste Woche eine Betriebsversammlung (da muss ich auch mit dabei sein, das wird nicht anders gehen) und dann auch die Weihnachtsfeier. Jedes Jahr kämpfe ich aufs Neue mit mir, ob ich daran zumindest eine Zeitlang teilnehmen soll. Meistens (in den letzten Jahren) entscheide ich mich dagegen, bleibe einfach in meinem Büro sitzen. Aber vielleicht sind es auch nur die Hemmungen wie bei der Wassergymnastik. Wenn man sich einmal dazu überwunden hat, dass es beim zweiten Mal dann schon viel leichter fällt. Ja, auch das beschäftigt mich innerlich im Moment sehr intensiv, diese zusätzlichen "kleinen" Termine, die für mich seelisch alles andere als klein sind. Einerseits kann ich mich natürlich auch vor allen Sachen weiterhin drücken, aber andererseits möchte ich halt auch dabei sein, dazu gehören. Diese innere Zwickmühle macht mir jedes Jahr aufs Neue zu schaffen, beschäftigt mich Jahr für Jahr aufs Neue (kein Wunder, dass ich diese blöde Nervosität im Moment nicht so richtig in den Griff kriege).

    Ernährung:
    9 Uhr 1 Scheibe Brot mit Wurst (wegen Kreislaufprobleme kam ich heute morgen erst spät in die Gänge, habe dann erst im Büro während des Postdienstes gefrühstückt).
    13 Uhr 2 Scheiben Brot mit Wurst, 1 Erdbeer-Quark.
    20 Uhr 1 Müller-Milchreis Erdbeere.
    21 Uhr Gurkensalat.

    Trinken: 5 Gläser Wasser 0,2 l, zwei kleine und eine große Tasse Kaffee.

    Bewegung: Eine Stunde sehr intensives Training mit allem, was dazu gehört, also einschließlich Konditionstraining (Laufen auf der Stelle), einiges mit Hanteln, Liegestütze, Kniebeugen, Crunches, Übungen fürs Gleichgewicht (im Ausfallschritt) usw.

  • Dienstag, 18. November 2014

    Der heutige Tag war für mich mal wieder ein seelisches Auf und Ab.

    Heute Morgen, als ich mich gerade auf den Weg zur Arbeit machen wollte (gegen 7 Uhr), da ging mein Handy. Eine SMS. Um diese Zeit kriege ich so gut wie nie Nachrichten, nur super selten. Sie war von meiner bisherigen Physiotherapeutin. Sie wäre so traurig darüber, dass ich nicht mehr zu ihr kommen würde. Sie wäre auch so enttäuscht von mir und fand es von mir so unfair, dass ich mit ihr nicht in Ruhe darüber geredet hätte. Aber sie könnte mich verstehen und wünscht mir "trotzdem" alles Gute und frohe Weihnachten.

    Damit hat sie mich dann zunächst in ein "Gefühlschaos" gestürzt. Nicht wegen dem Wechsel an sich, aber wie es gelaufen ist. Zuerst bekam ich dann sogar ein schlechtes Gewissen und wollte mich bei ihr per SMS dafür entschuldigen. Aber dann habe ich gedacht "blödsinn", ich habe alles richtig gemacht, was mir auch mehrere Personen, mit denen ich darüber geredet habe, bestätigt habe.

    Ich war rund 3 Jahre bei ihr in Behandlung. Die persönlichen Gründe, dass ihre Therapie die ganzen drei Jahre über auf dem gleichen "Level" blieb (es bei ihr gar kein "Vorwärtskommen" gab, da ich ja krank sei und nicht überfordert werden dürfe), das habe ich ihr lieber nicht gesagt. Wie gut mir körperlich (und auch seelisch) die Erfolge bei den Übungen tun, wie viel (trotz Krankheit) bei mir möglich ist, das sehe ich ja schließlich Woche für Woche bei meinem Training (mein Trainer ist diesbezüglich zum Glück völlig anders und gibt mir bei den Übungen immer wieder neue Herausforderungen).

    Und die organisatorischen Gründe, die ich ihr gestern genannt habe, die kennt sie schon lange. Wie oft habe ich in den drei Jahren bei ihr darüber "gemeckert" und geschimpft, wenn ich unten wieder vor verschlossener Türe stand oder wenn sich ihre nervige Chefin mal wieder in die Therapie eingemischt hat. Jedes Mal sagte sie dann, dass es dort halt so wäre, daran würde dort keiner was ändern. Und in der ganzen Zeit hat sie (nach Unterbrechungen der Therapie) vielleicht 5 oder 6 mal ein paar Minuten länger gemacht, damit ich die volle Therapiezeit bekomme. Sie hat mir sogar letztens noch erklärt, dass dort mit an- und ausziehen immer nur 20 Minuten reine Therapiezeit eingeplant werden (Termine immer im 25 Minuten Rhythmus). Im neuen Institut soll man pünktlich da sein, damit die reine Therapiezeit von 25 Minuten eingehalten werden kann.

    Ja, was hätte ich gestern mit ihr darüber noch groß diskutieren sollen. Wenn ich ihr den Wechsel zu Beginn der KG gesagt hätte, dann hätte ich mir ganz bestimmt 20 Minuten lang Vorwürfe anhören können und vor lauter Aufregung hätte ich dann ganz bestimmt die ganze Zeit über geweint. Das wollte ich halt lieber vermeiden. Im Grunde bin ich ihr ja auch keine "Rechenschaft" schuldig. Ja, und die organisatorischen Gründe, die mich dort so nerven, die habe ich ihr ja schließlich gesagt. Ganz abgesehen von meiner "Vorturnerin", der älteren Patientin vor mir, die mich auch oft genug genervt hat, wenn sie mich im Arm oder am Handgelenk festgehalten hat, unbedingt noch ein paar Sätze mit mir reden wollte, so dass meine Therapie im Grunde immer verspätet anfing. Sie hat mehrmals versucht dazwischen zu gehen, konnte sich aber nie durchsetzen. Und selbst wenn ich dann relativ pünktlich im Behandlungszimmer war, dann stand sie noch am Empfang und hat mir ihr oder ihrer Chefin private Gespäche geführt. Wirklich pünktlich fing meine Therapie so gut wie nie an, hörte aber immer pünktlich auf, da der nächste Patient bereits im Wartezimmer war.

    Ja, was soll ich mit ihr jetzt noch über diese Punkte diskutieren. Und warum sollte ich mich dafür entschuldigen, dass ich mir was anderes gesucht habe? Im Grunde bin ich ein sehr, sehr großer Gewohnheitsmensch, der mit Veränderungen sehr große Probleme hat. Aber hin und wieder lässt es sich halt leider nicht vermeiden. Aber gerade deswegen bin ich froh, dass sich in meiner Therapie nur diese eine Sache ändert. Also dass ich weiterhin meinen Trainer habe und auch den Schwimmverein, also die Wassergymnastik. Dort insbesondere ein paar Frauen, mit denen ich mich halt so richtig gut verstehe und auf die ich mich (auch im Rahmen der Wassergymnastik) wirklich schon wieder so richtig freue.

    Diese SMS am frühen Morgen hat mich seelisch auf jeden Fall mächtig aufgewühlt (die Vorwürfe, dass ich unfair gewesen wäre und dass sie deswegen so enttäuscht von mir gewesen ist). Der Arbeitstag verlief dann zum Glück sehr schön und positiv, ich bin mit meinen Aufgaben (insbesondere aus dem Bereich der Buchhaltung, aber auch Diktaten und der Post) sehr gut voran gekommen. Arbeitsmäßig war heute alles im "grünen Bereich".

    Auf dem Weg nach Hause wollte ich dann eigentlich wieder etwas Musik hören. Mein MP3-Player ging zwar an, das Display leuchtete, aber dann tat sich gar nichts mehr. Gar keine Reaktion mehr (das Display leuchtete die ganze Zeit über, wie eine Taschenlampe, bis ich zu Hause war). Ich hatte echt schon Angst, dass es kaputt sein könnte. Es ist doch erst ein paar Monate alt. Und wo die Quittung davon ist (wegen Umtausch), das könnte ich so spontan gar nicht sagen. Aber zum Glück war nur die Batterie leer. Mit neuer Batterie war dann wieder alles in Ordnung. Aber schon seltsam. Es hat ja auch eine Batterie-Anzeige (wo nichts von der schwachen Batterie angezeigt worden ist). Und dass man es mit schwacher Batterie auch gar nicht mehr ausschalten konnte, dass das Display dann die ganze Zeit über so hell leuchtet, das hat mich auch sehr irritiert. Aber egal, hauptsache es funktioniert jetzt wieder richtig.

    Dafür habe ich hier mit dem Computer ein paar Probleme. Zu Hause brauchte ich dann erstmal etwas Entspannung (war gegen 19.30 Uhr zu Hause). Also vor den Computer und ein paar Musikvideos gucken. Es gibt verschiedene Internetseiten (nicht nur YouTube), auf denen es schöne Musikvideos gibt (auch auf MyVideo usw.). Als wir dieses Laptop gekauft haben, da war Windows 8 vorinstalliert. Da lief hier drauf alles. Dann hat sich (vor kurzem) Windows 8.1 selber installiert. Seitdem habe ich damit zum Teil große Probleme. Alles geht viel langsamer. Früher reichte ein Klick, jetzt muss man ständig warten, bis er reagiert. Dann bekomme ich ständig Warnhinweise, dass mit Windows 8.1 kein AMD-Graphik-Treiber installiert worden wäre. Ja, und seitdem kann ich nur noch auf YouTube Videos gucken. Auf allen anderen Seiten bleiben die Filme mittendrin stecken und laufen nicht weiter (mit dem Hinweis auf den fehlenden Treiber). Heute Abend habe ich es versucht, diesen AMD-Treiber runterzuladen. Keine Chance. Mehrere Versuche, aber jedes Mal kurz vor Schluss kam die Fehlermeldung, dass der Download fehlgeschlagen wäre. Das ist einfach zu hoch für mich. Ich weiß jetzt nicht mehr weiter, was ich machen soll. Erst lief mit diesem Computer alles so super gut, dann kam diese blöde Installation und jetzt habe ich nur noch Probleme damit, kann viele Seiten nicht öffnen bzw. die Filme halt nicht abspielen. Das nervt mich unwahrscheinlich.

    Eigentlich wollte ich heute Abend noch Fahrradfahren, aber ich war zu kaputt und letztendlich auch zu viel mit dem Computer beschäftigt, die Zeit ging viel zu schnell um, so dass ich dann doch nicht mehr gefahren bin (gut, dass ich morgen meinen festen Sporttermin, also das Training habe).

    Um meine Fersen habe ich mich immerhin an der Haltestelle gekümmert. Meine Straßenbahn kam nach etwa 5 Minuten warten. Ich habe mich dann etwas an den Borstein gestellt, es war ziemlich kühl (ein frischer Wind) und die meisten Wartenden haben irgendwie auf der Stelle "gewippt" (sich etwas bewegt). Ich habe dann halt etwas mit den Fersen an dieser Kante am Bordstein gewippt. Das tat zwar ziemlich weh, aber immerhin konnte ich die Wartzeit so sinnvoll nutzen. Ich habe zwar das Gefühl, dass die Schmerzen zeitweise nicht mehr ganz so intensiv sind, aber je nach Bewegung merke ich die linke Ferse nach wie vor immer noch sehr intensiv. Rechts nur bei speziellen Dehnübungen, aber links hin und wieder auch beim Laufen (den Schongang, das Humpeln, den Fuß dabei schön stillhalten, das habe ich mir so richtig angewöhnt). Aber trotzdem habe ich das Gefühl, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Aber ein intensives Ziehen bzw. Dehnen der linken Ferse tut nach wie vor mächtig weh.

    Auch meinem Zeh geht es langsam aber sicher besser. Das ständige Pochen und Hämmern ist zum Glück endlich weg. Er ist jetzt noch sehr berührungsempfindlich (sehr schmerzhaft), aber immerhin ist der Dauerschmerz jetzt wieder weg. Also auch damit geht es jetzt langsam wieder aufwärts.

    Ja, und dann habe ich heute Abend noch die Mail bekommen (Wassergymnastik), dass ich mich jetzt endlich wegen dem Weihnachtsessen melden soll, das Essen aussuchen soll (es muss dringend vorbestellt werden). Ja, aber wie soll ich ihnen jetzt absagen, ohne ihnen vor den Kopf zu stoßen. In der Wassergymnastik sehe ich schließlich (neben meinem Training, das mein Trainer ja eh immer wieder individuell anpasst) meine "sportliche Zukunft" sozusagen. In meiner Gruppe sind sehr viele 70 bis 80 jährigen Frauen. Diesen Sport kann man (an seine Leistungen angepasst) wirklich bis ins hohe Alter durchführen (was sich bei meiner Muskulatur ja eh nicht vermeiden lassen wird, was man jetzt ja auch an den Fersen sieht). In dem Schwimmbad (beim Training dort im Trainingsraum und bei der Wassergymnastik im Schwimmverein) sehe ich halt in erster Linie meine sportliche Zukunft, deswegen sind wir ja auch hier direkt in die Gegend gezogen (das war für uns ja auch mit ein Hauptgrund, damit ich es für meinen Sport näher habe). Die KG ist dabei ja schon mehr "Nebensache".

    Ja, aber nachdem ich in den letzten beiden Jahren am Weihnachtsessen teilgenommen habe, wie soll ich es dieses Mal absagen, ohne einem dabei vor den Kopf zu stoßen. Da muss ich mir jetzt ganz schnell was einfallen lassen, wie ich das machen soll......

    Ernährung:
    6 Uhr 1 Scheibe Brot mit Wurst.
    12 Uhr 2 Scheiben Brot mit Wurst, 1 Erdbeer-Quark.
    20 Uhr 1 paniertes Hähnchenschnitzel.

    Trinken: 4 Gläser Wasser 0,2 l, eine große und eine kleine Tasse Kaffee.

    Bewegung: Keine. (Abgesehen von der kleinen Dehnbewegung der Fersen, als ich auf die Straßenbahn gewartet habe.)

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