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  • Mittwoch, 23.04.2014 (Training)

    Heute war ich glücklich bzw. habe ich mich darüber gefreut,

    - als ich heute morgen, als ich mich angezogen habe, auf der großen Wiese hinter unserem Haus einen großen Hasen gesehen habe, der dort vergnügt rumgehoppelt ist und das Gras gefuttert hat. Ich liebe halt Tiere und die Natur an sich.

    - als ich später im Büro dann noch den Hund meiner Kollegin gestreichelt habe. Das ist auch ein ganz lieber.

    - als mir meine Kollegen geholfen haben, als ich mich endlich dazu durchgerungen habe, die bevorstehende Dienstreise zu beantragen, aber mit dem Programm dafür nicht klargekommen bin.

    - dass ich beim heutigen Sport, also beim Training daran gedacht habe, die Pulsuhr umzutun (was ich Mittwochs meistens vergesse), weil wir damit meinen Puls gerade beim Konditionstraining viel besser unter Kontrolle haben (er ging dabei heute bis auf rund 160).

    - dass ich das Konditionstraining so gut durchgehalten habe. Ein Block mit Wiederholung, immer 30 Sekunden Power und 15 Sekunden Pause zum Durchatmen mit Kniebeugen, Liegestütze, Laufen auf der Stelle usw. Zum Auspowern und Puls-Hochtreiben hat es auf jeden Fall sehr gut getan.

    - dass man mit meinem Trainer so gut reden kann. Auch wenn wir charakterlich und hobbymäßig (abgesehen vom Interesse für Sport) völlig unterschiedlich sind.... - Oder besser gesagt, gerade weil wir so verschieden sind, können wir über viele Sachen sehr gut reden. Wenn ich mit Sachen Probleme habe, dann sieht er es zum Teil aus seiner, also aus einer völlig anderen Sicht und "hinterfragt" dann diese Sachen, so dass ich darüber dann ebenfalls aus einer anderen Sicht nachdenke. Manche Situationen sehen dann ganz anders aus, so dass ich anschließend zum Teil ganz anders darüber denke und dementsprechend auch anders handel. Das finde ich ja (unter anderem) so toll an ihm, dass er mir mit solchen Gesprächen auch immer mal wieder seelisch hilft. Ohne ihn wäre dieser heutige Eintrag sehr viel negativer ausgefallen, weil ich bis zum Training aus verschiedenen Gründen sehr schlechte Laune hatte. Aber nach diesem Gespräch, als ich meinen Kopf wieder freier hatte, habe ich erstmal das Konditionstraining durchgezogen und auch das anschließende Training hat dann total gut getan.

    - dass er, auch bezüglich meines Gewichtes, immer noch so optimistisch ist. Mir fällt die Sache mit dem Abnehmen, mit der Ernährungsumstellung super schwer, bin diesbezüglich total pessimistisch und habe die Hoffnung schon verloren, dass ich es schaffen werde. Vielleicht im Laufe der Zeit so nach und nach. Er sieht es dagegen sehr viel optimistischer und macht mir immer wieder neuen Mut, gibt mir immer wieder neue Tips und Ratschläge, wie ich meinen Zielen doch noch näher kommen kann.

    - dass ich heute Abend, obwohl meine Beine so wie nach fast jedem Training mächtig am zittern waren, noch ein bisschen im Haushalt geschafft habe (fertige Wäsche sortiert und eine neue Waschmaschine gestartet habe).

    Auf der Arbeit habe ich im Moment mega viel zu tun. Im Grunde bin ich momentan sogar total überlastet. Meine Kollegin ist diese Woche im Urlaub. Telefonzentrale, Diktate, Buchhaltung (also Rechnungen bearbeiten), Terminsachen, weitere Aufgaben (die ebenfalls nicht lange liegen bleiben können) und nebenbei etwas Ablage, die sich ja auch nicht alleine macht. Zwischendurch der Empfang mit Paketpost, Einschreiben usw. Auch wenn meine Kollegin mit ihrer aufgedrehten Art zum Teil sehr nerven kann, alleine würde ich dieses Pensum auf längere Zeit nicht durchhalten. Ich bin froh, wenn sie nächste Woche wieder da ist, wenn wir die Aufgaben wieder etwas aufteilen können. Alleine ist das nicht zu schaffen. Als es heute dann immer mehr geworden ist, noch mehr Terminsachen, weitere Diktate, die nächsten Rechnungen, da bin ich schließlich an meine Grenze gestoßen und wusste überhaupt nicht mehr, womit ich weiter machen soll, hatte ein totales "Loch im Kopf", musste mich dann erstmal "sammeln" und orientieren, in welcher Reihenfolge ich am besten vorgehe.

    Dazu kamen die privaten Sorgen. Unsere neue Verwalterin rief an und hat bezüglich der Modernisierung des Bades Druck gemacht. Wir sollen uns noch in dieser Woche verbindlich entscheiden, was im Badezimmer genau gemacht werden soll. Nächste Woche hat sie wegen dem Feiertag am Donnerstag ein paar Tage Urlaub und dann am Montag, am 05. Mai, sollen die Arbeiten im Badezimmer bereits beginnen. Am liebsten wäre es ihr, wenn wir morgen oder am Freitag mal eben vorbei kommen würden um alles mit ihr abzusprechen. Das geht aber nicht, da mein Freund diese Woche Spätschicht hat. Dann sollen wir halt getrennt kommen, mein Freund Mittags vor der Arbeit (diesen Stress vor der Arbeit möchte er aber keinesfalls haben) und ich abends alleine, aber bis spätestens 17 Uhr, weil sie dann Büroschluss hat. Das wird mir alleine (also mit Straßenbahn bzw. zu Fuß) aber ebenfalls zu stressig. Das können wir ja genauso gut auch telefonisch klären.

    Mein Freund hält sich aus allem raus, es wären alles meine Entscheidungen. Zuerst habe ich mich darüber aufgeregt, dass die ganze Verantwortung bei mir liegt, aber als ich heute Abend mit meiner Mutter telefoniert habe (ich brauchte halt jemanden zum Reden), da meinte sie direkt, dass das im Prinzip doch nichts Neues sei. Im Grunde läuft es bei uns doch so seit 26 Jahren. Egal ob es um Umzüge, die Urlaubsplanung oder sonstwas geht. Ich bin immer der "Denker", der "Organisator" und mein Freund der Handwerker und Techniker, der sich um alles andere kümmert. Ja, im Grunde hat meine Mutter recht, anders ist es bei uns ja nie gelaufen.

    Dann rief mich mittags (auf dem Handy) ein Immobilien-Makler an. Ich kannte die Nummer nicht, bin nicht an das Handy gegangen. Er hat dann auf die Mailbox gesprochen, dass er in Kürze mit uns einen Termin vereinbaren möchte, die Wohnung fotografieren möchte, damit er die Fotos zur weiteren Vermittlung (bzw. Vermietung der Wohnung) ins Internet stellen kann. Die Telefonnummern sowohl vom Handy als auch vom Festnetz hat er von unserem Verwalter bekommen. Schon alleine darüber hat mein Freund sich mächtig aufgeregt (er rief heute 3 x auf meinem Handy an und einmal hier auf dem Festnetz, hat auch auf den AB gesprochen). Wir haben eine Geheimnummer (weil wir früher sehr viele Werbe-Anrufe hatten) und mein Freund findet es unmöglich, dass unser Verwalter einfach so ohne zu Fragen unsere Rufnummern an "Dritte" weiter gibt.

    In unserer Wohnung herrscht bereits ein mächtiges Chaos. Mein Freund hat z. B. im Schlazimmer seine Sachen bereits aus dem Schrank geholt, auf Stühle verteilt, damit er sie vor dem Umzug übersichtlicher sortieren kann. Fotos von diesem Chaos will er aber keinesfalls öffentlich im Internet sehen. Außerdem hat der Immobilien-Makler ja Fotos von dieser Wohnung, die wir damals gesehen haben, woraufhin wir diese Wohnung besichtigt haben und dann hier eingezogen sind. Mein Freund kann sehr stur sein und will diesen Makler in der nächsten Zeit, also vor unserem Umzug (etwa Mitte Juni) keinesfalls in diese Wohnung lassen, ihn keinesfalls Fotos von diesem Chaos machen lassen.

    Ja, und das hatte ich heute alles im Kopf. Was sollen wir mit dem neuen Badezimmer machen? Wie kann ich den Immobilien-Makler abwimmeln, wenn er zu sehr nervt (wie gesagt heute 3 Anrufe auf meinem Handy)? Und gleichzeitig versuchen, im Büro den Überblick zu behalten zwischen Rechnungen, Terminen, Briefe schreiben und der Telefonzentrale. Im Laufe des Nachmittages wusste ich zeitweise dann gar nicht mehr, wo mein Kopf stand, zeitweise wurde mir dann alles zu viel....

    Ja, und mit dieser tollen Stimmung kam ich dann zum Training. Mein Kopf war total voll und ich konnte gar nicht mehr klar denken.

    Bezüglich des neuen Badezimmers wollen wir auf eine Verbreiterung im Rahmen der Modernisierung verzichten. Hauptsache die Wanne kommt raus und als Ersatz dafür eine Duschkabine und die Anschlüsse für die Waschmaschine und den Trockner, was uns ja bereits im Mietvertrag schriftlich zugesagt wurde. Außerdem ein neues, ein kleineres Waschbecken (das jetzige ist wirklich zu groß für diesen Raum). Ansonsten ist das Badezimmer 1,90 Meter lang und 2,12 Meter breit, was mit einer Dusche und einem kleinen Waschbecken ausreichen müsste. Wir haben bereits eingeplant, die Handtücher zukünftig in einen Schrank im Flur (neben dem Badezimmer) zu legen. Der Flur ist relativ groß und breit, das ist dort gar kein Problem. Unsere neue Verwalterin hatte ihr Handy heute Abend, als ich vom Sport kam, zwar aus, aber ich habe ihr diesen Entschluss bereits auf die Mailbox gesprochen. Wie lange hält man sich im Badezimmer auf? Uns ist es viel wichtiger, dass wir die beiden Kinder- bzw. Arbeitszimmer, in denen wir uns ganz bestimmt sehr oft aufhalten werden, entsprechend unserer Vorstellungen und Pläne nutzen können. Ja, und bei dieser Entscheidung hat mir mein Trainer vorhin halt sehr gut geholfen, weil ich absolut nicht weiter wusste, was ich jetzt machen sollte, was ich der Verwalterin sagen sollte. Aber mit seinen richtigen und gezielten Fragen hat er mein Denken dann zum Glück in die richtige Richtung gelenkt (auch mein Freund fand diese Entscheidung absolut richtig, er hätte nie über eine Verbreiterung, also dem Versetzen einer ganzen Mauer nachgedacht, so eine große Umbaumaßnahme wäre ihm nie in den Sinn gekommen).

    Ernährung:
    Frühstück 7 Uhr 2 Scheiben Toast mit Wurst. Mittags 12 Uhr 2 Brötchen (1 x Wurst, 1 x Ei), 1 Quark (Erdbeere). Nach dem Sport 19 Uhr 1 Becher Eiweiß-Drink. Abends 20 Uhr Hühnerfrikassee mit Reis.

    Bewegung:
    Rund 15 Minuten Gespräch und 45 Minuten intensives Training (einschließlich Konditionstraining).

  • Dienstag, 22.04.2014

    Heute war ich glücklich bzw. habe ich mich darüber gefreut,

    - dass ich dabei gewesen bin, als wir einer Kollegin zum Geburtstag gratuliert haben (dass ich mich dabei nicht ausgeschlossen habe). Ich habe mich nur mal wieder darüber geärgert, dass ich mir vor "allen" (dank der Osterferien waren wir heute eh nur die halbe Besetzung) nicht getraut habe, ihr persönlich zu gratulieren, lieber ruhig "in der Gruppe" stehen blieb. Ich wollte mehrmals zu ihr gehen, aber irgendwie fehlte mir der Mut. Ich konnte mich nicht überwinden. Ich habe dann gewartet, bis wieder Ruhe eingekehrt ist, bis wieder alle in ihrem Zimmer waren und bin dann nochmals alleine zu ihr gegangen.

    - als ich dann mit meiner Kollegin ein längeres und sehr interessantes Gespräch geführt habe. Sie hält arbeitsmäßig auf jeden Fall zu mir und unterstützt mich auch seelisch, wenn es bei den Aufgaben mal Probleme gibt. Auch wenn es mir manchmal (je nach Aufgabe) unangenehm ist und ich mich dann wie eine "Nervensäge" fühle (wenn ich unsicher bin und viele Fragen habe), trotzdem ist sie immer wieder "offen" und hilft einem bei allem so gut es geht. Und bei ihr darf ich auch "Mitdenken". Wenn mir was auffällt, ist sie immer für alle Vorschläge und Anregungen offen (was daraus dann wird, das kann man dann immer noch gemeinsam entscheiden). Ja, dieses Gespräch war im ganzen sehr positiv und interessant.

    - dass ich heute Abend keine Termine mehr hatte, keinen Sport oder sonstiges, mein Freund Spätschicht hatte (also auch keiner zu Hause auf mich gewartet hat), so dass ich, ohne auf die Uhr zu gucken, eine Aufgabe in aller Ruhe fertig machen konnte. Diese Aufgabe verändert sich immer mehr, wird immer umfangreicher. Ich hatte es für heute fest eingeplant, aber tagsüber kam immer wieder was dazwischen. Der Geburtstag bzw. das Gespräch mit meiner Kollegin, Briefe/Diktate usw. Der Tag ging mal wieder ruck-zuck um. Gegen 15.30 Uhr (wenn ich morgen wegen dem Sport, also wegen dem Training Feierabend mache) habe ich dann erst mit dieser umfangreichen Aufgabe begonnen. Im Büro war es herrlich still, viele Kollegen hatten bereits Feierabend und das Telefon habe ich ebenfalls aus gemacht (also den AB angemacht). Gegen 18 Uhr war ich damit dann fertig, habe dann Feierabend gemacht. Wie heißt es immer so schön, der Letzte macht das Licht aus, und so war es heute dann auch. Aber trotzdem war ich froh darüber, dass ich diese Aufgabe heute noch in den Griff bekommen habe.

    Ich war dann erst gegen 19.30 Uhr zu Hause (also selbst wenn ich gewollt hätte, für Wassergymnastik wäre es dann viel zu spät gewesen). Ich hatte für heute Abend so viel vor (Küche, Wäsche, weiter Aufräumen und Sport, also Fahrradfahren), konnte mich aber zu gar nichts aufraffen. Ich fühlte mich total groggy und geschlaucht, war erst kurz am Computer und lag dann den restlichen Abend auf der Couch, etwas Fernsehen im Hintergrund. Auch wenn mir die Arbeit nach wie vor Spaß macht, insbesondere auch immer die Erfolgserlebnisse, wenn man den ganzen Tag über konzentriert ist (gerade auch wenn es um die Buchhaltung, um die ganzen Beträge bei den Rechnungen geht) und abends erst spät nach Hause kommt, dann ist man einfach nur noch "tot" und will seine Ruhe haben (aber morgen habe ich ja wieder Training).

    - als ich heute mit unserer neuen Verwalterin gesprochen habe. Im Moment werde ich nebenbei auch noch zur "Innenarchitektin". Im Grunde haben wir uns "im Kopf" in den neuen Räumen schon eingerichtet, schon durchgesprochen, welche Möbel in der neuen Wohnung in welchem Raum stehen werden. Ja, und heute hat sich eine Änderung ergeben. Die Verwalterin hat sich am Donnerstag ja mit dem Hauseigentümer getroffen. Mit dem Umbau der Wanne zur Dusche (auf seine Kosten) war er sofort voll und ganz einverstanden. Sie waren dann zusammen im Badezimmer. Das Badezimmer wird komplett neu gemacht, komplett modernisiert. Zur Zeit sind so beige Fliesen drin, zum Teil mit Blumen drauf. Es soll alles heller und freundlicher werden, es kommen neue weiße Fliesen rein (alles auf seine Kosten). Ein neues Waschbecken wurde uns bereits zugesagt. Das Badezimmer ist relativ klein, ein kleiner schmaler Schlauch. Er hat jetzt vorgeschlagen, die Wand des Badezimmers um rund einen Meter zu verschieben, damit das Badezimmer deutlich größer wird. Soweit, so gut. Im ersten Moment war ich davon total begeistert. Ja, aber das Problem ist, dass das Badezimmer "innen" liegt, direkt daneben ist das Kinderzimmer, das wir eigentlich für meinen Freund als Arbeitszimmer eingeplant haben. Als Hobby macht er Modellbau, Schiffe, Hubschrauber, Autos usw. Früher, als wir noch ein Kinderzimmer hatten, wo er die Sachen über Nacht offen liegen lassen konnte, da hat er sich damit sehr intensiv beschäftigt. Aber seit 6 Jahren, also in dieser Wohnung mit nur einem großen Wohnzimmer, da war dafür zu wenig Platz. In den Urlauben hat er sich trotzdem bereits weitere Bausätze geholt, die er in der neuen Wohnung in Angriff nehmen möchte.

    Das Problem ist jetzt, dass "sein" Zimmer, das wir für ihn eingeplant haben, zwar 5 Meter lang ist, aber nur 2,10 Meter breit. Wenn das Badezimmer jetzt um rund einen Meter breiter gemacht wird, dann "schrumpft" sein Zimmer in der Breite um rund einen Meter. Wie mein Freund schon sagte, es wird dann zu einer besseren Abstellkammer. Unsere ganzen bisherigen Planungen bezüglich Schränke und Tisch in diesem Zimmer kann man dann vergessen. Mein Freund ist mit dieser Situation jetzt total überfordert, ich soll mich jetzt alleine darum kümmern und das Beste daraus machen. Ich will die Verwalterin nochmals ansprechen (wahrscheinlich noch in dieser Woche), ob nicht ein halber Meter Verbreiterung reicht. Auf jeden Fall bin ich bzw. sind meine Planungen jetzt total gefordert. Anfang Mai soll der Umbau des Badezimmers starten, bis dahin müssen die festen Pläne vorliegen. Also wirklich "zur Ruhe" werde ich in den nächsten Monaten ganz bestimmt nicht mehr kommen.

    Aber gerade deswegen finde ich es gut, dass ich immer wieder meinen Sport habe, bei dem man sich auch immer wieder so richtig schön von den ganzen Alltagsproblemen ablenken, abreagieren und auspowern kann. Mal eine Zeitlang auf völlig andere Gedanken kommt. Für Donnerstag plane ich dann auch wieder die Wassergymnastik ein. Ich habe vorhin auf den Kalender geguckt. Nächste Woche Donnerstag ist ja ein Feiertag, dann fällt die Wassergymnastik ganz bestimmt schon wieder aus. Also diesbezüglich ist bei mir im Moment wirklich total der Wurm drin. Also nur einmal teilnehmen und schon wieder eine Woche Pause. Aber das kann man ja leider nicht ändern.

    Ernährung:
    Frühstück 7 Uhr 2 Scheiben Toast mit Wurst. Mittag 12 Uhr 1 Brötchen mit Wurst, 1 Ei, 1 Quark (Erdbeere). Abend 20 Uhr 1 Donut (der letzte vom Wochenende, es war eine Packung), Frikadellen und Gurkensalat (mit Essig/Öl).

    Bewegung: Keine

  • Montag, 21.04.2014 (Ostermontag)

    Heute war ich glücklich bzw. habe ich mich darüber gefreut,

    - dass ich ziemlich viel von dem, was ich für heute eingeplant habe, auch geschafft habe. Erst den Haushalt (Küche und Wäsche sortieren), dann bezüglich des Umzuges eine Ecke im Wohnzimmer aufgeräumt und anschließend noch Sport.

    - dass ich den Sport heute Abend noch durchgezogen habe.

    - dass ich beim Fahrradfahren einen neuen Rekord geschafft habe. 15 Kilometer in 53 Minuten. Bis zur 30. Minute, also rund 9 Kilometer bin ich mit 17 km/h gefahren, dann verließ mich etwas die Kraft in den Beinen, bis ich dann die 15 Kilometer voll hatte bin ich dann nur noch mit 16 km/h gefahren, habe dafür dann letztendlich 53 Minuten gebraucht.

    - dass ich anschließend noch rund 20 Minuten Gymnastik gemacht habe (ich muss ja auch einige Kalorien abtrainieren, habe gerade in den letzten Tagen über Ostern viel gesündigt).

    10 x gerade vorbeugen. Mit den Hanteln 10 x hoch. Mit Hanteln 10 x gerade vorbeugen. Dann (vorgebeugt) mit Hanteln die Ellenbogen (und Schulterblätter) 10 x nach hinten ziehen. Auf alle Viere 10 Liegestütze auf den Knien. 10 x die Knie etwas hochdrücken. 10 x hoch zur Liegestütz-Position. Auf den Bauch legen. Arme in U-Haltung, 10 x Oberkörper hoch. Dann 10 x die Arme nach vorne strecken. Dann die Arme vorne lassen, 10 x Arm und gegengleiches Bein anheben. Hinsetzen und mit Oberkörper ganz langsam runter zum Liegen. Beine anziehen, Rücken gerade, 2 x 10 mal die Beine nach unten strecken. Beine aufstellen, 10 x hoch zur Brücke. Oben bleiben, 10 x langsam auf der Stelle laufen.

    Abschließend noch kleine Übungen für das Gleichgewicht, auf einem Bein stehend. Wenn ich schon bezüglich der Ernährung "versage" (es nicht richtig in den Griff bekomme), dann will ich wenigstens bei den verschiedenen Übungen vom Sport Erfolge erzielen. Aber nach Ostern ist definitiv Schluss mit Süßigkeiten. Wenn ich den Sport in den nächsten 2 Wochen intensiv durchziehe, dann kann ich es vielleicht schaffen und bei der nächsten "Kontrolle" Anfang Mai zumindest unter 80 kg sein. Von den 77 kg bis Anfang Mai habe ich mich längst "verabschiedet", aber ich will es zumindest irgendwie schaffen und unter 80 kg sein. Wenn ich es nicht schaffe, o. k., das ist dann kein Beinbruch, Hungern oder "Null-Diät" will ich dafür nicht machen, aber ab morgen zumindest "aufpassen" und soviel Sport wie möglich durchziehen.

    - als wir heute Abend einen Mystery-Thriller auf Vox zusammen geguckt haben (Fürchte dich nicht im Dunkeln). Er handelte davon, dass ein kleines Mädchen nachts von kleinen Wesen angegriffen wird, was die Anderen ihr natürlich zunächst nicht glauben. Da kenne ich auch was von, ich meine jetzt, dass Andere einem was nicht glauben. Z. B. meine Mutter damals, als ich noch ein Kind war. Sie hat mir ja nie geglaubt, wenn es mir schlecht ging, wenn ich Kopf- oder Bauchschmerzen hatte. Auch wenn es bei mir schon damals psychisch bedingt war und meistens ganz bestimmt Klassenarbeiten Schuld daran waren, trotzdem hat sie mich nie für voll genommen und es alles als Einbildung abgetan. Kinder werden nunmal häufig nicht ernst genommen (egal worum es geht). Ja, und damals die Sache mit den Bauchschmerzen, erst als ich dann hohes Fieber bekam und meine Eltern mit mir nachts ins Krankenhaus gefahren sind, dort eine Blinddarmentzündung diagnostiziert worden ist, erst da haben sie mir wirklich geglaubt, dass ich Bauchschmerzen hatte.

    Das lange Osterwochenende ist jetzt ja praktisch wieder vorbei, morgen dann wieder Arbeiten gehen. Mein Chef (er hat diese Woche Urlaub) hat es am Donnerstag auf jeden Fall geschafft, mir ein schlechtes Gewissen einzureden, weil ich ihm nichts davon erzählt habe, dass ich die aktuellen laufenden Rechnungen bereits als "Experiment" parallel auch nach dem neuen Ablagesystem laufen lasse. Er hat am Donnerstag noch auf mich eingeredet, dass ich größere Aufgaben oder die Umorganisation von Aufgaben immer erst mit ihm absprechen soll, so etwas nicht alleine von mir aus in Angriff nehmen soll. Ja, und jetzt bin ich mir total unsicher, ob es richtig ist, dass ich dieses Experiment ohne Rücksprache gestartet habe. Ich meine, sicherlich ist es bei der nächsten Besprechung, wenn es um die Umorganisation geht, besser, wenn man ein Beispiel in der Hand hat, wie es dann zukünftig laufen könnte. Nur so, wie er diesbezüglich auf mich eingeredet hat, bin ich mir jetzt halt total unsicher, weil ich ihm gar nichts von diesem Experiment erzählt habe. Soll ich es wirklich so weiterlaufen lassen und es ihm demnächst dann zeigen, oder soll ich es völlig "unter den Tisch kehren", die offizielle Besprechung erstmal abwarten (welche Ideen er bezüglich der Umorganisation noch hat) und erst dann mit der neuen Ablage beginnen? Ja, er hat mich jetzt wirklich sehr verunsichert, ob ich das Experiment weiter laufen lassen soll oder es besser vorerst beenden soll und warten soll, was wir dann offiziell besprechen.

    Das "Telefonseminar" Mitte Mai rückt jetzt auch immer näher. Das mache ich ja nicht "freiwillig" von mir aus, sondern mit meinem Kollegen zusammen und weil mein Chef es für mich für sinnvoll hält. Also freuen tue ich mich darauf ganz bestimmt nicht, ich denke da eher mit sehr gemischten Gefühlen dran. Mein Kollege hat dafür längst die "Dienstreise" beantragt, aber ich schiebe es nach wie vor total vor mir her. Echt mal wieder typisch für mich, alle Sachen, die mir unangenehm sind, schiebe ich so lange wie möglich vor mir her (so war ich ja immer schon). Aber in Kürze muss ich mich trotzdem darum kümmern, insbesondere auch um die Fahrkarten. Aber diese 3 Tage werde ich auch noch um kriegen (Dienstreisen sind halt absolut gar nichts für mich).

    Wenn ich an Dienstreise und an meinen Kollegen denke, dann muss ich an meine erste Dienstreise in dieser Abteilung vor rund 15 Jahren denken. Es war eine große Veranstaltung und meine ganze Abteilung hat in einem Hotel übernachtet. Vom Charakter her war ich vor 15 Jahren schon so wie heute. Die Anderen saßen abends alle schon zusammen, aber ich habe mich nicht getraut dorthin zu gehen (so wie es "heute" bei Geburtstagen usw. ja auch immer wieder der Fall ist). Ich saß zunächst alleine im Hotelzimmer und habe überlegt, wie ich den Abend umkriegen könnte. Dann kam dieser Kollege. Die anderen Kollegen hatten ihn "geschickt", er sollte mal gucken, was mit mir los ist, wo ich bleibe. Das war wirklich totaler Zufall. Ich stand gerade in meiner Zimmertüre und habe überlegt, ob ich doch gehen soll (im Zimmer fand ich es ziemlich langweilig und ich war relativ neu dabei, wollte nicht sofort zum Außenseiter werden). Ich zögerte mächtig und habe mich mal wieder nicht getraut. Mich verließ gerade der Mut und ich wollte gerade wieder zurück in mein Zimmer gehen, da kam dieser Kollege um die Ecke (auf dem Flur). Was denn los wäre, warum ich nicht kommen würde, die Anderen würden schon auf mich warten. Mir war das damals total peinlich und ich habe etwas davon erzählt, dass ich was vergessen hätte, nochmals in mein Zimmer gehen musste. Letztendlich wurde der Abend dann sehr schön. Wir haben alle noch mehrere Stunden zusammen gesessen und es entstanden einige lockere und sehr interessante Gespräche.

    Ernährung:
    "Frühstück" 12 Uhr 2 Brötchen (1 x Wurst, 1 x Ei). Mittag 16 Uhr 2 Donuts, dann die restlichen Erdbeeren (von gestern Abend). Abend 19 Uhr 2 Schweine-Medaillons, Spargel, Soße Hollandaise und Kartoffeln. (Ab 20 Uhr Sport) Nachtisch 22 Uhr 1 Schale Langnese-Eiskonfekt.

    Bewegung:
    Fahrrad gefahren, 15 Kilometer in 53 Minuten. Anschließend Gymnastik rund 20 Minuten.

  • Sonntag, 20.04.2014 (Ostersonntag)

    Am Sonntag war ich glücklich bzw. habe ich mich darüber gefreut,

    - dass ich mir einen ruhigen und gemütlichen Tag gegönnt habe. Ich hatte zwar so viel vor (im Haushalt, Aufräumen bzw. Sortieren für den Umzug), aber das will ich heute (am Montag) machen. Ich bin auch "nur ein Mensch" und habe täglich mit Arbeit und Sport genug Stress. Die Ostertage nutze ich jetzt auch um neue Kraft zu sammeln. Wenn ich schon keinen Urlaub mehr mache (bis auf den Sommerurlaub, auf dieses Thema möchte ich im Moment aber nicht näher eingehen), dann will ich wenigstens diese 4 Ostertage als "Kurzurlaub" zur Erholung nehmen.

    - dass mein Freund seine Brille wieder repariert hat. Er hat sie in der Küche abgelegt, als er das Essen vorbereitet hat. Eine falsche Bewegung und die Brille landete auf dem Boden, das Glas sprang sofort aus der Fassung. Mein Freund bekam sofort Panik, weil er darauf angewiesen ist. Zum Lesen und bis etwa zwei Meter braucht er keine Brille, aber dann wird alles total verschwommen. Er hat es dann zum Glück aber geschafft, das Glas ganz vorsichtig wieder in die Fassung einzusetzen. Zum Optiker wird er damit in Kürze aber dennoch gehen, damit es nochmals richtig festgemacht wird. Wenn das Glas beim Autofahren rausfallen würde, das wäre eine ganz große Katastrophe.

    - als ich an meine Brieffreundin in Erfurt gedacht habe und ihr zum Geburtstag eine Mail geschickt habe.

    - als ich abends beim Fernsehen gucken eine Schale Erdbeeren gegessen habe, dazu wieder ein großes Glas (0,5 l) frischen Zitronensprudel. Einfach lecker.

    - als ich in der Nacht einen schönen Traum von der Wassergymnastik hatte, von meiner Gruppe (ein paar bestimmten Frauen) und dass wir im Becken verschiedene Übungen mit den Hanteln gemacht haben (mit den Hanteln "boxen", dabei auf der Stelle laufen, inzwischen vermisse ich das so richtig).

    - dass ich meinem Trainer mit dem kleinen Ostergeschenk gezeigt habe, wie wichtig mir das Training bei bzw. mit ihm ist (er hat sich dafür kurz per SMS bedankt), auch wenn ich ernährungsmäßig im Moment ganz bestimmt nicht die beste "Schülerin" bin (meine Waage bleibt ziemlich konstant bei 80 kg).

    - dass ich fast den ganzen Tag über mit meiner Schulfreundin private Nachrichten über Facebook geschrieben habe. Sie liegt noch im Krankenhaus und hatte große Langeweile. Wir haben uns gegenseitig an viele Situationen von früher erinnert, ein paar negative, aber auch sehr viele positive, so dass wir beide mehrmals lachen mussten. Sie hat mehrmals geschrieben, wie schön es ist, dass sie es gar nicht glauben kann, dass wir beide nach so langer Zeit wieder Kontakt haben. Dass wir beide so offen und locker schreiben, als wenn wir uns gestern noch gesehen hätten. Durch diese vielen schönen Erinnerungen wäre ihr Tag im Krankenhaus trotz allem sehr schön gewesen, denn zu Hause (sie hat Kinder) hätte sie nicht die Zeit gehabt, so viele Nachrichten zu schreiben, so viele schöne Erinnerungen auszutauschen.

    Wir kamen dann auch auf meine Mutter zu sprechen (auf unsere Familien im Allgemeinen, auch auf ihre Mutter). Als ich ihr dann geschrieben habe, dass ich mich von meiner Mutter immer mehr "löse", da war sie überrascht, dass ich erst jetzt so weit bin. Sie hat mich dann an verschiedene Situationen erinnert, so wie sie es aus ihrer Sicht damals erlebt hat, die ich schon längst vergessen hatte. Bei ein paar Situationen kamen mir dann sogar die Tränen.

    Zum einen die Sache mit den Freundschaften. Ich musste immer alle Freundinnen zu Hause vorstellen. Meine Mutter hat dann immer total auf "jugendlich" gemacht, wollte sich ebenfalls mit ihnen befreunden. Und nur mit den Personen, mit denen sich auch meine Mutter gut verstanden hat, durfte ich mich weiter treffen. Ansonsten hat sie mich, wenn ich doch wieder Verabredungen hatte, mit anderen Personen "verkuppelt", damit ich zu den Mädchen, die meine Mutter nicht mochte, keinen Kontakt mehr bekam, keine Zeit mehr für sie hatte. Diese Schulfreundin mochte die Art, wie meine Mutter mein Leben organisiert und "dominiert" hat noch nie, hat aber gute Miene zum bösen Spiel gemacht (mir zuliebe), damit wir uns weiterhin Treffen dürfen.....

    Dann die Sache mit dem Sport. Mein Vater bestand darauf, dass ich mit zum Sportplatz komme und das Sportabzeichen mache (das hatte ich schon völlig vergessen). Ich war an einem Tag mit dieser Schulfreundin verabredet, wollte deswegen nicht zum Sportplatz gehen. Meine Mutter hat deswegen so lange auf meine Freundin eingeredet, bis sie mich zum Sportplatz begleitet hat, obwohl sie gar keine Lust auf Sport hatte. Ich tat ihr damals so leid, weil ich mich so auf unser Treffen gefreut habe, aber entweder Treffen auf dem Sportplatz oder wir hätten uns gar nicht gesehen. Sie wollte mich dann nicht hängen lassen und ist mit zum Sportplatz gekommen. An dem Tag haben wir Kugelstoßen geübt. Meine Freundin ist kräftiger als ich, ihr hat es relativ wenig ausgemacht. Sie konnte sich noch daran erinnern, dass ich damit große Probleme hatte, dass mir dazu die Kraft fehlte, aber mein Vater ständig heftig am schimpfen war, dass ich mich mehr anstrengen soll. Diesen Tag würde sie nie vergessen, weil sie dazu eh keine Lust hatte und weil ich ihr so leid getan habe.

    Dann die Sache mit den Freunden. Ich hatte immer mal wieder einen "Freund", nichts ernstes, habe immer mal mit Jungs "geflirtet" (Grins). Dann hatte sie (meine Freundin) einen Freund, zu der Zeit war ich aber solo. Meine Mutter sprach sie daraufhin an (an das Gespräch kann sie sich noch genau erinnern), dass das so nicht geht. Ich bräuchte unbedingt wieder einen Freund, damit wir dann was zu viert machen können (also mit 2 Pärchen). Wenn sie keinen Jungen mitbringen würde, dann würde meine Mutter mich halt mit einem verkuppeln. Daraufhin brachten die Beiden (meine Freundin und ihr Freund) dann einen Schulkameraden von ihm mit. Wir haben dann viele Sachen zu viert gemacht. Ich habe mich zwar gut mit ihm verstanden, er war immer gut drauf, aber wir wurden nie ein Paar (Liebe kann man nicht erzwingen).

    Ja, meine Mutter ist einfach nur peinlich. Ich fand es sehr interessant, dass es "Fremden", "Außenstehenden" schon so auffällt, wie sehr meine Mutter über mich bestimmt, mein Leben organisieren will und mich immer wieder mit anderen verkuppeln will (damit meine ich auch Frauen-Freundschaften). Wenn ihr eine Freundin damals nicht passte, dann hat sie mich halt mit einem anderen Mädchen aus der Nachbarschaft verkuppelt, gemeinsame Ausflüge usw. organisiert. Nach dem Motto, Ihr findet das gleiche Lied gut, also macht ihr beide jetzt auch was zusammen.

    Ich habe meiner Freundin geschrieben, wie schwer es mir heutzutage fällt Freundschaften zu schließen, habe dabei auch geschrieben, wie stolz ich darauf bin, dass ich bei der Wassergymnastik zumindest kleine Freundschaften geschlossen habe, mich so richtig darüber gefreut habe, als wir zusammen Essen gegangen sind. Da meinte sie zu mir, dass das ja kein Wunder sei, da ich es ja nie lernen konnte. Entweder meine Mutter hat uns verkuppelt oder wenn ich Freundschaften in meiner Klasse hatte, sie dann schnellstmöglich zu Hause "vorstellen" sollte und meine Mutter sie nicht mochte, dann hat sie sie direkt wieder "vergrault", Lügengeschichten über mich erzählt und wenn sie sich dann von mir abgewandt haben, dann hatte meine Mutter schon das nächste Mädchen griffbereit, mit dem sie mich dann wieder verkuppelt hat.

    Abends habe ich dann mit meiner Mutter telefoniert (so wie jeden Sonntag Abend). Ich habe ihr zwar davon erzählt, dass ich wieder Kontakt zu meiner Schulfreundin habe, dass wir uns mal treffen wollen (was meine Mutter total gut findet), aber nichts von den anderen Themen. Sofort hackte meine Mutter wieder auf meinem Freund rum. Wenn er nicht so stur wäre, dann könnten wir uns zu viert treffen (also auch meine Freundin mit ihrem Mann), das wäre doch viel schöner als zu zweit (sie würde ihren Freund ganz bestimmt zu jedem Treffen "mitschleppen"). Das habe ich sofort nach dem Telefonat meiner Freundin geschrieben und sie meinte daraufhin das das Blödsinn ist, ich solle mir von meiner Mutter jetzt bloß nichts einreden lassen. Es war keine Rede davon, dass ihr Mann mitkommen würde (auch später ist es kein Problem, wenn ich dort mal alleine hinfahre). Gerade bei den ersten Treffen nach so langer Zeit wäre es doch viel schöner, wenn wir zwei alleine wären. Wir können dann viel besser schöne Erinnerungen an damals austauschen, ohne dass unsere Partner sich dabei langweilen.

    Ja, für mich ist es so richtig schön, wieder jemanden gefunden zu haben, der mich so kennt, wie ich immer, wie ich schon früher war und der meine Probleme zu Hause bezüglich meiner Eltern und insbesondere bezüglich meiner Mutter kennt (die mein Leben noch heute am liebsten von "A bis Z" organisieren möchte und immer sauer reagiert, wenn ich nicht auf ihre Vorschläge eingehe). Ich habe ihr auch von meiner stillen Art in Gruppen erzählt (auf der Arbeit und bei der Wassergymnastik) und dass ich meine Arbeit als Sachbearbeiterin auf der Arbeit nicht mehr unter Kontrolle hatte, mich deswegen habe runterstufen lassen, wofür ich sehr viel Druck von meiner Mutter bekommen habe (sie will halt immer und überall das Sagen haben). Daraufhin meinte meine Schulfreundin aber direkt, dass das im Leben so richtig ist. Es muss "beide Seiten" geben, die "Höheren", die gut leiten und verteilen können (so wie Lehrer, Abteilungsleiter und auch die Gruppenleiter bei der Wassergymnastik) und es muss die "Kleineren" geben, die sich was "sagen" lassen und mitmachen (und nicht die "Herrschaft" in allen Situationen an sich ziehen wollen, so wie meine Mutter), sonst klappt es im Leben nicht. Und so still, wie ich in der Schulzeit immer war (sie hat mir sehr oft geholfen, wenn ich im Rahmen des Klassenbuches, was ich 4 Jahre lang geführt habe, meiner Klasse von den Lehrern aus was sagen sollte, das hat sie damals dann immer für mich übernommen), "passt" mein aktuelles Leben ja auch gut zu mir.

    Ja, ich habe mich richtig darüber gefreut, dass mal jemand zu mir gehalten hat, mich für mein Verhalten im Allgemeinen nicht "verurteilt" hat, so wie meine Mutter es immer macht, dass ich im Leben alles falsch machen würde, sondern dass sie auf meiner Seite ist, mich versteht und mich darin unterstützt, dass ich halt so bin, wie ich bin. Und wie sie schon sagte (bzw. geschrieben hat), wir sind jetzt beide Mitte 40, charakterlich würde uns jetzt sowieso keiner mehr ändern. Wir sind wie wir sind und müssen unser Leben so leben, wie es uns gefällt und wie es uns Spaß macht, das Beste aus allem machen (dieses "Gespräch" hat mir im Ganzen sehr gut getan!!!).

    Ernährung:
    "Frühstück" 12 Uhr 2 Brötchen (1 x Wurst, 1 x Ei). Mittag 17 Uhr 1 Donuts, 1 Quark (Vanille). Abend 20 Uhr paniertes Schweineschnitzel, Spargel, Soße Hollandaise und Kartoffel. Nachtisch 22 Uhr 1 Schale Erdbeeren.

    Bewegung: Keine

  • Samstag, 19.04.2014 (Training)

    Am Samstag war ich glücklich bzw. habe ich mich darüber gefreut,

    - als ich beim Training war (so wie immer.... Grins). Es ist halt mein Hobby und macht mir immer wieder Spaß.

    - dass mir ein paar Übungen immer leichter fallen. Dass ich auch bei den Liegestützen immer besser werde. Ich habe gestern 2 "richtige" geschafft, nach dem dritten kam ich nicht mehr ganz hoch. Dafür kamen danach dann noch einige Liegestütze auf den Knien. Dabei habe ich gedacht, er würde nie Pause oder Stopp sagen..... Und noch einen, und noch einen, und noch einen...... Aber ich habe mehr geschafft, als ich gedacht habe (auch wenn ich dabei immer langsamer geworden bin).

    - dass ich das Aufwärmtraining für die Kondition relativ gut durchgehalten habe, dabei nicht schlapp gemacht habe.

    - als er so ruhig geblieben ist, als ich mit einer Übung große Probleme hatte. Mit dem Theraband um die Sprossenwand gewickelt (verschiedene Bewegungen für die Arme). Auch wenn es nicht wirklich schwer war, ich bekam den Ablauf, die ganze richtige Körperhaltung dabei irgendwie nicht hin. Es folgten Korrekturen ohne Ende, aber er blieb trotzdem die ganze Zeit total ruhig.

    Ich kann zwar stundenlang (im wahrsten Sinne des Wortes) Sachen sortieren, kopieren, Rechnungen prüfen, Daten eingeben, hier schreiben (Grins) usw., aber wenn etwas nicht klappt, so wie letzte Woche die Rechnung über 1 Million Euro, dann werde ich schnell total übernervös und gereizt. So was ist gar nichts für mich. Ich könnte an seiner Stelle niemals so ruhig bleiben. Deswegen fand ich es letzte Woche auf der Arbeit auch total gut, als mein Chef eine Kollegin angesprochen hat, dass sie eine weitere Kollegin für meine Urlaubszeit als Vertretung für mich anlernen soll. Eigentlich sollte ich das machen (da es dabei um meinen Bereich geht) und ich habe mir bereits den Kopf darüber zerbrochen, wo ich anfangen soll, wie ich es ihr am besten vermitteln soll, so dass sie es dann auch versteht und richtig anwenden kann.

    - dass mir beim Training die Crunches immer leichter fallen. Zumindest was den Bauch betrifft, mit dem Nacken habe ich nach wie vor große Probleme (darin die Spannung zu halten). Mir fällt es im Vergleich zu früher inzwischen viel leichter oben zu bleiben und die Spannung im Bauch eine Zeitlang zu halten. Mit der Zeit tut es zwar ziemlich weh und ich kriege dabei dann auch schnell Seitenstiche (nicht jedes Mal), aber dennoch werde ich dabei immer besser.

    - dass ich mit den Hanteln immer besser werde. Mit diesen Erfolgen (im Laufe der Zeit) habe ich selber wirklich nicht gerechnet, zumal ich die Arme zuvor ja mein Leben lang geschont habe (aus Angst vor der nächsten Sehnenscheidenentzündung). Vielleicht achte ich gerade deswegen auch immer verstärkt auf die Übungen für die Arme, die mir halt immer weniger ausmachen. Die Übungen für die Beine sind für mich fast schon "Nebensache". Aber umso mehr wundere ich mich danach dann immer, dass meine Arme (trotz Hanteltraining) soweit in Ordnung sind, meine Beine dagegen richtig wehtun und am zittern sind, obwohl wir dafür doch "so wenig" gemacht haben.... (gestern Nachmittag, als wir zu Hause waren, habe ich mich rund 2 Stunden hingelegt, weil meine Beine total schlapp gemacht haben, danach ging es dann wieder).

    - als wir anschließend Einkaufen gefahren sind. Auch wenn es meinem Training "widerspricht", mein Freund hat mir trotzdem Ostergeschenke gemacht. Er hat mir Donuts geholt, worüber ich mich sehr gefreut habe. Außerdem ein Etui für Karten, also für Ausweis, Versichertenkarte, Visitenkarte, Payback-Karte usw. Seitdem mein Portemonnaie mehrmals geklaut worden ist, habe ich in der Tasche alles getrennt. Scheine, Kleingeld und solche Karten halt. Die Karten habe ich in einem Plastikmäppchen, das schon sehr zerfleddert und zerrissen aussieht. Er hat mir jetzt ein richtig schönes Mäppchen geholt, optisch aus Leder, auch mit Reißverschluss und innen mit Stoff mit einem "Schottenmuster", was ja auch zu uns passt. Darüber habe ich mich sehr gefreut.

    - als wir nach dem Einkaufen, als es immer wärmer wurde (die Sonne schien vom blauen Himmel) noch eine schöne Cabrio-Tour durch Essen-Werden gemacht haben. Vorbei an super schönen Rapsfeldern. Ich liebe dieses helle strahlende Gelb. Dort ist es zum Teil sehr ländlich. Auch vorbei an Weiden, wo wir kleine Lämmchen gesehen haben, mit ihren Babys, total klein, eine Handvoll, super süß. Zwischendurch habe ich mich immer gesonnt, die Sonne, die Wärme tat im Gesicht total gut.

    - als wir abends zusammen Fernsehen bzw. Filme geguckt haben. Zuerst auf DVD "Odd Thomas". Das ist ein Mysterie-Thriller und handelt von einem Mann, der Tote sehen kann, von ihnen vor Katastrophen gewarnt wird, die er dadurch im realen Leben verhindern kann. Ein sehr spannender Thriller, ich war voll und ganz dabei, habe total "mitgefiebert". Solche spannenden Thriller liebe ich total, die einen total "fesseln". Den Schluss fand ich allerdings sehr traurig, damit habe ich nicht gerechnet. Dafür bin ich zu sentimental, da kamen mir ein paar Tränen (auch mein Freund fand es hart, musste Schlucken, zwar passend zu diesem Film, aber auch er hat mit einem anderen Schluss gerechnet).

    Danach haben wir dann noch Terminator 3 mit Arnold Schwarzenegger im Fernsehen geguckt. Den kannten wir zwar schon, aber es ist lange her, dass wir ihn geguckt haben. An die meisten Sachen konnte ich mich nicht mehr erinnern.

    - als ich abends, als wir die Filme geguckt haben, dabei frische Erdbeeren gegessen habe (super lecker und sehr aromatisch), dazu ein großes Glas frisch gepresster Zitronensprudel, also ein Drittel frische Zitrone, den Rest mit Wasser. Lecker erfrischend und besser als immer nur Wasser pur.

    - als ich danach mit meiner früheren besten Schulfreundin nach langer Zeit mal wieder über Facebook Kontakt hatte. Wir waren damals über Jahre Freundinnen (es war damals eine sehr enge und gute Freundschaft, die erst so richtig auseinanderging, als wir erwachsen wurden und jeder seine eigenen Wege ging). Mit ihr war ich in der Tanzschule und auch in den Ferien in der Jugendfreizeit. Sie hat bei Facebook geschrieben, dass sie über Ostern im Krankenhaus liegt und immer noch Schmerzen hat. Ich habe mir wirklich Sorgen gemacht und habe sie angeschrieben, was denn passiert wäre (eine schwere OP). Wir haben dann über eine Stunde lang private Nachrichten geschrieben.

    Schließlich meinte sie dann zu mir, dass wir uns ja seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen haben (zuletzt 2006 auf dem Klassentreffen), ob ich Lust dazu hätte, mal gemeinsam Bummeln zu gehen, Eis essen oder einen Kaffee zusammen zu trinken. Sie würde gerne mal wieder in Ruhe mit mir reden. Damit habe ich absolut gar nicht gerechnet und mich sehr darüber gefreut. Sie wohnt inzwischen mit ihrer Familie allerdings in der Eifel und schlug deswegen als Treffpunkt Köln vor, da es für uns beide etwa auf der Hälfte liegt. Mein Freund sagte direkt, dass er mich dann ganz bestimmt nicht fahren würde. Als wir das letzte Mal vor Jahren in Köln waren, da haben wir uns auch mit Navi völlig verfahren. Dort fährt er ganz bestimmt nicht mehr hin (ich habe ihr auch direkt geschrieben, dass ich inzwischen auch kein Auto mehr fahre). Aber sie kennt ja noch von damals meine stille Art, hat mich damals ja immer schon "mitgezogen". Sie ging direkt darauf ein, dass das kein Problem sei. Dann soll ich halt per Zug kommen und wir treffen uns am Bahnhof, fangen dort dann halt in der Altstadt mit dem Bummel an. Und wenn ich im Laufe der Zeit mutiger werden sollte, dann würde sie sich auch freuen, wenn ich sie mal in der Eifel besuchen würde (sie würde mich dazu nicht drängen, würde sich aber trotzdem darüber freuen), aber das ist für mich wirklich noch "Zukunftsmusik", das traue ich mir im Moment noch nicht zu (sie hatte vor Jahren selber Depressionen, war damit in Behandlung, kann sich deshalb ganz gut in mich reindenken). Aber trotzdem habe ich mich über dieses ganze Gespräch sehr gefreut.

    Ernährung:
    Frühstück 10 Uhr 2 Scheiben Toast mit Wurst. Mittag 15 Uhr 2 Donuts (die hat mein Freund mir zu Ostern geschenkt) und 1 Quark (Vanille). Abend 19 Uhr Nudeln mit Gulasch (dem restlichen Gulasch bzw. der restlichen Soße von gestern, es war noch genug über).

    Bewegung:
    Eine Stunde Training.

  • Freitag, 18.04.2014 (Karfreitag)

    Heute war ich glücklich bzw. habe ich mich darüber gefreut,

    - als mir eine Frau, mit der ich mich sehr gut verstehe, die ich sehr mag, über Facebook eine "Freundschaft" angeboten hat. Damit habe ich absolut gar nicht gerechnet und habe es natürlich gerne angenommen.

    - dass ich heute alles geschafft habe, was ich mir vorgenommen habe. Einschließlich Küche (Spülen, Spülmaschine und Aufräumen), Wäsche (2 Maschinen, die Arbeitssachen von meinem Freund und "dunkle Wäsche", mit Aufhängen war ich also 3 x im Keller) und Sport (Fahrradfahren und Gymnastik).

    - als ich für meinen Trainer ein kleines Geschenk (eine "Aufmerksamkeit") zu Ostern eingepackt habe. Es ist halt mal wieder eine gute Gelegenheit, um mich bei ihm für seine ganze Hilfe zu bedanken.

    - als mein Trainer mich per SMS an das morgige Training erinnert hat (wegen Ostern und den geänderten Öffnungszeiten im Schwimmbad haben wir das Training an diesem Wochenende auf Samstag verlegt). Meine Sachen hatte ich eh längst sortiert bzw. für morgen griffbereit hingelegt.

    - als wir heute Abend zusammen auf Pro7 einen Film geguckt haben. Duell der Magier mit Nicolas Cage. Es gibt mehrere Schauspieler, die ich gut finde und Nicolas Cage gehört auf jeden Fall dazu. Mit ihm habe ich schon einige Filme gesehen (die ich alle gut fand). Eigentlich wollte ich um 20 Uhr mit dem Sport (dem Fahrradfahren) beginnen, aber wegen dem Film habe ich es dann auf "danach" verlegt.

    - als ich heute Abend dann noch mein Sportprogramm durchgezogen habe.

    Ich denke im Moment darüber nach, ob ich ab Sommer, wenn wir in der neuen Wohnung sind, hin und wieder Dienstags mal in die erste Gruppe zur Wassergymnastik gehen soll. Dann habe ich ja nur noch rund 10 Minuten Fußweg bis zum Schwimmbad. Für mich persönlich war es mit einer der Hauptgründe, mich für diese Wohnung zu entscheiden (abgesehen von den vielen Zimmern, dem Balkon, der Garage usw. natürlich), dass die Haltestelle (um gut in die Stadt, also auch zur Arbeit zu kommen) fast vor der Türe liegt und dass ich es nicht mehr so weit zum Schwimmbad habe. Sport- also Hobbymäßig (also auch "Therapiemäßig") sehe ich dort nunmal meine "Zukunft", also natürlich beim Training und auch im Schwimmverein, also bei der Wassergymnastik. Dienstags würde ich dann auf jeden Fall nur an der ersten Gruppe teilnehmen (das wird mir auf Dauer sonst wirklich zu viel, zweimal in der Woche erst gegen 21.30 Uhr zu Hause zu sein) und wenn ich dann schon um 20 Uhr gehen würde (wenn die zweite Gruppe mit dem Aqua-Jogging im großen Becken beginnt), dann bräuchte ich mir keine Gedanken darüber zu machen, ob mir gleich eventuell ein Ball von den Wasserballern um die Ohren fliegen könnte. Damit würde ich dann aber erst ab Sommer beginnen. Wenn ich von dieser Wohnung aus starte und für eine Strecke schon rund 30 Minuten zu Fuß brauche, dann lohnt es sich nicht, nur 45 Minuten im Wasser zu sein.

    Die Kündigung für unsere Wohnung ist bei unserem Verwalter angekommen. Er rief deswegen an und war total enttäuscht und traurig darüber, dass wir hier ausziehen wollen. Er dachte, wir würden für "immer" hier bleiben. Er fragte dann nach den Gründen und wir haben die versuchten Einbrüche angegeben, dass wir uns hier nicht mehr sicher fühlen (das Schloss und die Gummidichtung an der Haustüre ist total verbogen). Da meinte er, dass er das wüsste (von den Einbrüchen) und dass das in der heutigen Zeit doch normal wäre..... Dann führte ich noch an, dass uns die Wohnung auf Dauer zu klein ist. Früher hatten wir ja ein Kinderzimmer dabei, in dem früher der Computer stand. Diese Wohnung mit nur einem großen Wohnzimmer ist uns auf Dauer einfach zu klein. Uns fehlt hier einfach ein Zimmer. Da meinte er, dass er uns dann nicht helfen könne, wünschte noch frohe Ostern und legte ganz schnell auf. Die ganzen anderen Gründe, die ganzen Reparaturen, die hier nötig wären, die haben wir gar nicht erwähnt, das wäre uns zu umfangreich und detailliert geworden.

    Ernährung:
    "Frühstück" 12 Uhr 3 Scheiben Toast (2 x mit Wurst, 1 x mit Ei). Mittag- bzw. Abendessen 19 Uhr Gulasch mit Kroketten und Gemüse (Broccoli und Blumenkohl).

    Bewegung:
    Fahrradfahren 10 Kilometer in 35 Minuten. Danach rund 10 Minuten Gymnastik.
    10 x gerade vorbeugen. Mit den Hanteln 10 x hoch. Mit den Hanteln 10 x nach vorne beugen, dann waagerecht bleiben und 10 x die Ellenbogen nach hinten hochziehen. 10 Liegestütze auf den Knien. Auf den Bauch legen, Arne in U-Haltung, Oberkörper 10 x hoch. Dann die Arme oben 10 x nach vorne strecken. Auf den Rücken, Beine anziehen, 2 x 10 mal im Wechsel nach unten strecken (bei geradem Rücken). Beine aufstellen, 10 x hoch zur Brücke. Oben bleiben, 2 x 10 mal langsam auf der Stelle laufen.

  • Donnerstag, 17.04.2014

    Am Donnerstag war ich glücklich bzw. habe ich mich darüber gefreut,

    - als ich nach 11 Stunden endlich Feierband gemacht habe, ins lange Osterwochenende starten konnte. Der Tag war für mich (seelisch) sehr hart und aufwühlend, verlief völlig anders als geplant.

    - als mein Chef mir, als im Büro zu später Stunde dann langsam wieder Ruhe eingekehrt ist, sagte, dass ich ja schon sehen würde, dass aufgrund der geänderten Arbeitsabläufe in einem von meinen Bereichen, worum es die ganze Zeit geht, dass ein Bereich völlig umorganisiert wird, dass ich nicht mehr "arbeitslos" werden würde (so wie damals, als von heute auf morgen ein kompletter Arbeitsbereich weggefallen ist und ich arbeitsmäßig im "luftleeren Raum" hing), dass ich dort auf jeden Fall weiterhin genug Arbeit haben werde, dort weiterhin gebraucht werde (für verschiedene Aufgaben).

    - als mein Freund mir als Ostergeschenk ein Päckchen mit 3 Schalen Langnese-Eiskonfekt geschenkt hat. Das liebe ich schon seit meiner Kindheit, habe ich früher auch bei jedem Kinobesuch gegessen. Das werde ich total genießen!!

    - als ich beim Einkaufen eine Frau von der Wassergymnastik getroffen habe, die sofort auf mich zukam, mich total lieb begrüßt hat. Sie fragte direkt, ob ich gleich auch kommen würde. Es war bereits 18.30 Uhr (ich hätte um 19 Uhr im Schwimmbad sein müssen) und ich war total kaputt (ich war um 19 Uhr zu Hause, ab 20.15 Uhr habe ich den restlichen Abend nur noch gemütlich auf der Couch verbracht). Als ich ihr absagte, da war sie ganz enttäuscht. Als ich ihr dann sagte, dass ich nächste Woche wieder komme, da hat sie sich direkt gefreut und hat mir dann noch schöne Ostern gewünscht. Ja, zu dieser Gruppe gehöre ich wirklich inzwischen "dazu".

    - als wir abends zusammen die Carmen-Nebel-Show geguckt haben. Unter anderem auch mit den Olsen-Brothers, meinen "Lieblings-Grand-Prix"-Gewinnern.

    - als wir dabei einen totalen Lachanfall bekommen haben, weil mein Freund was falsch verstanden hat. Cliff Richard, den ich eigentlich gut finde, hat auf Deutsch gesungen. Davon haben wir kaum ein Wort verstanden (auf Englisch hätten wir ihn ganz bestimmt besser verstanden!!). Aus einem Satz hat mein Freund dann verstanden "das Nashorn trägt einen Schleier" und fragte mich dann, was das jetzt für einen Sinn ergeben würde..... (natürlich gar keinen). In dem Moment sprang mein Kopfkino an und ich sah ein Nashorn vor mir mit einem langen Schleier über den Kopf. Das sah zu bescheuert aus. Ich bekam dann einen totalen Lachanfall, konnte mich kaum noch einkriegen, die Tränen liefen nur so (ich hatte ständig dieses Bild vor mir). Mit meinem Lachen steckte ich meinen Freund dann an. Wenn einer sich dann beruhigt hatte, fing der andere wieder an zu lachen. Wir waren hier bestimmt eine halbe Stunde lang nur am gibbeln und lachen, das war total super gut.

    Ja, auf der Arbeit war es sehr hart für mich. Zuerst das Gespräch bezüglich meines Arbeitsbereiches. Dieser Bereich hatte sich zum völligen "Selbstläufer" entwickelt. Bei den Gesprächen in der letzten Zeit habe ich deutlich gemerkt, dass mein Chef so gut wie gar keine Ahnung mehr davon hatte, was in diesem Bereich überhaupt läuft. Bei Problemen, was selten vorkam, bekam ich von ihm zwar "Rückendeckung", aber ansonsten hat sich dieser Bereich immer mehr "verselbstständigt" und er bekam davon gar nichts mehr mit. In diesem Bereich arbeiten wir mit einer "fremden" Firma zusammen. Im Rahmen der Rechnungsprüfung sind mir jetzt halt ein paar Sachen aufgefallen (worauf ich früher nie geachtet habe), so dass die ganze Sache mächtig ins Rollen kam, der ganze Ablauf jetzt überarbeitet wird.

    Im Grunde finde ich es aber gut, dass er jetzt auch mal in diesem Bereich mitguckt, was da läuft, wie die Abläufe sind. Ich bekam dann auch direkt ("höhere") Kollegen, die demnächst mal mitgucken sollen, bei Problemen meine Ansprechpartner sein sollen. Ihm ist es halt auch ein "Dorn im Auge", dass ich "zu" hilfsbereit bin. Insbesondere halt auch in diesem Bereich. Wenn diese andere Firma was sagt, dann sage ich "Ja und Amen" und mache dann auch alles. Daraus sind zum Teil auch aufwendigere Arbeitsabläufe entstanden, die auch Zeit in Anspruch nehmen (wofür ich mit meiner "neuen" Aufgabe, der Buchhaltung also der Rechnungsbearbeitung aber auch nicht immer Zeit habe). Ja, aber davon ist im Laufe der Zeit so einiges an ihm vorbei gegangen, was ihm jetzt so gar nicht gefällt. Dass wichtige Sachen (Buchhaltung) liegen bleiben, weil ich zu sehr mit den anderen Aufgaben (wegen meiner Hilfsbereitschaft) beschäftigt bin. Ja, und das wird jetzt halt mächtig umorganisiert. Und eine Kollegin soll halt mit "aufpassen", dass ich nicht zu allem "Ja und Amen" sage, mir Aufgaben von der anderen Firma aufs Auge drücken lasse, die nicht notwendig wären, wofür ich nicht zuständig bin.

    Ich hatte mir für gestern so einiges vorgenommen, war letztendlich aber fast nur (wegen der Gespräche) mit diesem einen Bereich beschäftigt. Es wurde dann richtig schwer, als mein Chef einen "Denkfehler" hatte bzw. einen Arbeitsablauf aus diesem Bereich "falsch" kannte und ihn dann völlig falsch ändern wollte. Das wäre für uns ein totales "Eigentor" gewesen. Davon musste ich ihn unbedingt abhalten, diesen Schritt durfte er nicht gehen. Wenn unser Chef jedoch eine feste Meinung hat, dann ist es total schwer, ihn vom Gegenteil zu überzeugen. Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt, die falschen Worte gewählt, auf jeden Fall hat er mich nicht so richtig verstanden. Er holte dann noch zwei weitere Kolleginnen dazu, die die Abläufe in diesem Bereich ebenfalls kennen. Zu dritt, mit mehreren Beispielen, konnten wir ihn dann endlich davon überzeugen, dass er einen Denkfehler hatte. Ich habe wirklich aufgeatmet, als er dann endlich begriffen hat, dass wir einen Ablauf in seiner gedachten Form keinesfalls ändern dürfen (Thema Rechnungsbezahlung bzw. Einzugsverfahren, wenn das Geld erstmal abgebucht ist, dann wird es komplizierter, falsche Buchungen wieder zurück zu bekommen). Ich war dann wirklich froh, als er dann endlich richtig reagiert hat, diesbezüglich Telefonate geführt hat und auch noch Briefe in diesem Bereich geschrieben (bzw. diktiert) hat. An diesem Brief, den ich dann geschrieben habe (zu diesem Zeitpunkt war ich bereits 10 Stunden im Büro), da habe ich dann allerdings gemerkt, wie gerädert ich war. Ausgerechnet ich habe in diesem Brief 2 doofe Fehler gemacht, die ich aber anschließend noch ändern konnte (nichts schlimmes, nur kleine Flüchtigkeitsfehler, ich konnte mich halt nicht mehr konzentrieren). Wie dieser Bereich sich demnächst aufgrund dieser geänderten Arbeitsabläufe jetzt ändert, das wird sich demnächst dann zeigen bzw. neu einspielen müssen.

    Abends wollte ich noch so viel machen (Wäsche, Küche und Sport), war aber zu nichts mehr in der Lage. Ich fühlte mich total groggy und kaputt, wollte nur noch gemütlich liegen bleiben. Aber jetzt liegt ja zum Glück das lange Osterwochenende vor uns.

    Ernährung:
    Frühstück 6 Uhr 1 Brötchen mit Wurst. Mittags 12 Uhr 2 Brötchen (1 x Wurst, 1 x Ei), 1 Quark (Erdbeere). Abends 19.30 Uhr Rindersteak mit Bratkartoffel und etwas Ketchup.

    Bewegung: Keine

  • Mittwoch, 16.04.2014 (Training)

    Heute war ich glücklich bzw. habe ich mich darüber gefreut,

    - als wir heute morgen "Glück im Unglück" hatten, das Beste aus einer blöden Situation gemacht haben.

    Durch einen technischen Defekt an der elektronisch verriegelten Eingangstüre kamen wir heute morgen zunächst nicht ins Büro. Wir haben uns dann zunächst zu Dritt im Treppenhaus vor dem Büro aufgehalten und überlegt, was wir machen können (später kamen noch weitere Kollegen dazu). Es war noch sehr früh. Irgendwas mussten wir ja machen, wir konnten dort ja schlecht die Zeit einfach so "absitzen", das hätte dann bestimmt Ärger gegeben. Durch die Telefonzentrale habe ich die wichtigsten Handynummern meiner Kollegen und meines Chefs in meinem Handy gespeichert. Wenn über die Zentrale wichtige Anrufe kommen, dann kann ich ihnen jederzeit, wenn sie auf Dienstreise sind, eine kurze Nachricht schicken (bei wichtigen Sitzungen rufe ich nicht an, dann schreibe ich lieber eine kurze SMS, damit ich dabei nicht zu sehr störe). Ja, aber dadurch war ich die einzige, die heute morgen die Handynummer unseres Chefs hatte. Zuerst habe ich noch gezögert, wollte ihn nicht zu früh anschreiben. Ich wusste nicht wann er aufsteht, wollte ihn nicht wecken. Nicht, dass er vor Schreck aus dem Bett fällt (Grins). Nachdem wir dort bereits 45 Minuten gewartet habe, habe ich ihn dann aber doch angeschrieben.

    Danach ging es zwischen uns dann sehr häufig teils per SMS und teils per Telefonate hin und her, wir blieben dann die ganze Zeit in Kontakt. Er hat sich dann von zu Hause aus per Telefon mit den Stellen in Verbindung gesetzt, die diese technische Störung beheben konnten (die Nummern hätte ich nicht gehabt). Das ging allerdings nicht innerhalb von ein paar Minuten, sondern zog sich über eine Stunde hin (wir haben insgesamt über 2 Stunden gewartet, bis die Technik wieder funktionierte). Zwischenzeitlich kamen weitere Kollegen dazu. Wir gingen dann zusammen in eine Kantine, haben dort schon mal gefrühstückt. Ja, und dort war die Stimmung dann super gut. Es fielen so viele total gute ironische Kommentare über diese Situation (Technik, die begeistert.....), so dass wir so einige Male total lachen mussten. Ich glaube, unser Chef ist in der Zwischenzeit zu Hause fast "verzweifelt". Er fragte immer wieder per SMS oder auch per Anruf nach, ob es inzwischen klappen würde. Meine Kollegen gingen im Wechsel zu unserem Büro, aber dort tat sich nichts. Nachdem wir rund eine Stunde in der Kantine gesessen haben, da klappte es dann endlich und wir konnten wieder dort rein gehen. Natürlich blieb dieses Thema heute dann das Gesprächsthema Nummer Eins. Es fielen noch so einige gute Sprüche über diese Situation. Natürlich wäre es schöner und besser gewesen, wenn alles normal gelaufen wäre, wenn wir heute morgen so wie immer ins Büro gekommen wären, aber dann hätten wir halt die Situation in der Kantine verpasst und mit so einer guten und lockeren Stimmung beginnt bei uns ganz bestimmt nicht jeder Tag. Ja, das war heute morgen wirklich "Glück im Unglück".

    - als ich heute Abend mehrere Karten geschrieben habe. Zum einen eine Geburtstagskarte für meine Brieffreundin aus Erfurt, die am Sonntag Geburtstag hat. Es ist inzwischen zwar mehr eine Mail-Freundschaft geworden, aber zu Geburtstagen, Weihnachten usw. und auch aus dem Urlaub schicken wir uns weiterhin normale Post, also Karten. Dann habe ich noch mehrere Osterkarten an ein paar sehr liebe Menschen (unter anderem an unsere frühere Nachbarin) geschrieben. Auch wenn es dafür mal wieder sehr knapp ist (Ostern und Weihnachten kommt halt immer so plötzlich..... Grins....), Hauptsache sie sehen, dass ich überhaupt an sie gedacht habe. Ich werde sie morgen früh direkt einwerfen und hoffe, dass sie dann am Samstag ankommen, also pünktlich vor dem Ostersonntag.

    - als ich heute Abend beim Training war. Das war mal wieder total super gut. Dabei haben wir mehrere gute und interessante Gespräche geführt. Es ist immer wieder enorm, dass ihm auch jetzt noch, nachdem wir schon rund 2,5 Jahre regelmäßig zusammen trainieren, immer wieder neue Übungsabläufe einfallen. Das liegt zum Teil vielleicht aber auch daran, dass ich mit der Zeit immer besser werde. Manche von diesen Übungen hätte ich vor einem bis zwei Jahren ganz bestimmt noch nicht geschafft. Umso besser ich werde, umso mehr Möglichkeiten haben wir halt auch.

    Anfangs hatte ich ein großes Problem. Mit Sprüngen habe ich so meine Probleme, bin dabei auch immer total verspannt und verkrampft. Ja, und prompt bekam ich bei Sprüngen im Rahmen des Aufwärmtrainings in beiden Füßen an den Zehen einen heftigen Krampf, der sich erst nach einiger Zeit, im Laufe dieser Stunde wieder richtig gelöst hat. Das war total fies und unangenehm, hat mich bei manchen Übungen auch sehr abgelenkt.

    Heute waren wieder einige Übungen für die Arme dabei. Ein paar Übungen habe ich völlig ohne Probleme hinbekommen, bei anderen Übungen (insbesondere auch mit den Hanteln) stand ich kurz vor der Aufgabe. Jede einzelne bzw. weitere Wiederholung wurde für mich dann zur großen Herausforderung. Aber letztendlich habe ich alles soweit ganz gut hinbekommen. Er gibt einem eh nie das Gefühl, dass man "versagt" hat, wenn man eine Übung nicht richtig hinbekommt, weil die Kraft schließlich nachlässt. Ganz im Gegenteil, bei manchen Übungen, die anfangs relativ leicht wirken, kommen dann so viele Wiederholungen, bis man früher oder später auf jeden Fall schlapp macht. Wirklich "gewinnen" kann man bei manchen Übungen wirklich nicht, umso besser es klappt, umso mehr Wiederholungen man schafft, dann kommen beim nächsten Durchgang halt schwerere Hanteln und schon ist man deutlich früher "Schach matt" (wir arbeiten im Wechsel je nach Übung mit den 2,5 kg, 5 kg und 7,5 kg Hanteln).

    Morgen steht nochmals eine wichtig Sitzung an. Im Grunde inhaltlich die gleiche Besprechung wie letzte Woche (die meinen Arbeitsbereich betrifft). Die Sitzung war "zu glatt gelaufen", das konnte eigentlich nicht gut gehen. Zwischenzeitlich sind diesbezüglich noch so einige Fragen und Unklarheiten aufgetaucht, die wir heute nochmals kurz durchgesprochen haben. Das soll morgen jetzt nochmals richtig und gründlich durchgesprochen und geklärt werden. Wie heißt es immer so schön, aller Anfang ist schwer. Mit den Aufgaben an sich, mit der Mehrarbeit, die damit auf mich zukommt, habe ich wirklich gar keine Probleme. Es muss sich halt alles erstmal einspielen, dann wird es sicherlich übersichtlich laufen, aber noch sind halt zu viele Fragen und Arbeitssituationen in diesem Bereich offen. Aber davon soll morgen halt einiges besprochen werden.

    Ernährung:
    Frühstück 7 Uhr 1 Brötchen mit Wurst. Mittags 13 Uhr 2 Brötchen (1 x Wurst, 1 x Ei), 1 Quark (Erdbeere). Abends 20 Uhr eine Schale Fisch "a la Bordelaise" mit Broccoli (aus dem Tiefkühler in den Backofen). Nachtisch 21 Uhr 1 Quark (Vanille).

    Bewegung:
    Eine Stunde intensives Training.

  • Dienstag, 15.04.2014

    Heute war ich glücklich bzw. habe ich mich darüber gefreut,

    - als mir eine Kollegin bei einer Rechnung geholfen hat, bei der ich ein totales "Brett vor dem Kopf" hatte. Ich habe mich mal wieder mit dem Dreisatz "verheddert", beim Multiplizieren einen Denkfehler gemacht. Plötzlich hatte ich eine Rechnung über eine Million Euro und fand den Fehler nicht. Ich habe nur gedacht, wenn mein Chef diese Rechnung so vorgelegt bekommen würde (was natürlich niemals der Fall sein würde), dass er dann direkt in Ohnmacht fallen würde (Grins). Erst guckte eine Kollegin dann mit, die aber ebenfalls den gleichen Gedankenfehler hatte. Wir kamen von der Million nicht runter. Aber dann hatte ich Glück, dass eine andere Kollegin dazu kam. Sie erkannte den Fehler sehr schnell, hat es mir geklärt und "schwupp" war die Rechnung nur noch über rund 1.000 Euro (was richtig war). In dem Moment habe ich mich so richtig gefreut, dass sie den Gedankenfehler so schnell erkannt hat und mir dadurch so schnell helfen konnte. Wenn man erstmal so einen blöden Gedankenfehler hat, dann ist es schwer, alleine einen logischen anderen Weg (den richtigen Weg) zu finden.

    - dass ich mit der Arbeit im Moment im ganzen so gut voran komme, jeden Tag Stück für Stück ein gutes Stück weiter voran komme.

    - als ich in der Mittagspause mit unserer neuen Verwalterin mehrere SMS geschrieben habe (weil ich vom Büro aus nicht so gerne privat telefoniere, was ich ihr gesagt habe, wofür sie auch Verständnis hat). Beim Schreiben sind wir schon total locker geworden. Anfangs haben wir noch "Sehr geehrte Frau ...." geschrieben, inzwischen nur noch "Hallo Frau ...." oder direkt den Text ohne Anrede. Ich schreibe zum Teil noch "MfG" oder Gruß, sie schreibt bereits "VG".

    Es ging um den Keller, da sie uns ja den "falschen" Keller gezeigt hat, den unser Vormieter ja mit anderen Mietern des Hauses getauscht hat. Wann wir mal Zeit hätten, damit sie uns den richtigen Keller zeigen kann. Am Donnerstag ist sie mit dem Vermieter, mit dem Inhaber des Hauses verabredet. Er kommt über Ostern aus Italien (wo er wohnt) nach Hause, um Ostern zusammen mit seiner Mutter zu verbringen. Die Beiden wollen am Donnerstag dann verbindlich die Renovierung unseres Badezimmers besprechen (die Umgestaltung von der Wanne zur Duschkabine). Als Verwalterin wollte sie deswegen wissen, was sie dem Vermieter wegen unserem Keller sagen soll, wann wir uns den richtigen Keller angucken werden. Ich habe sie direkt beruhigt, dass der Keller für uns totale Nebensache ist, schön, dass wir ihn haben, aber es gibt wichtigeres. Rund um Ostern machen wir uns deswegen ganz bestimmt keinen Stress mehr. Wir haben dann vereinbart, dass wir uns im Mai mit ihr in Verbindung setzen. Wir brauchen dann mal den Schlüssel für die Wohnung, damit wir ein paar genaue Maaße nehmen können (insbesondere für neue Küchenmöbel). Bei der Gelegenheit können wir uns dann direkt den Keller ansehen. Die Verwalterin war davon total begeistert, dass wir das so locker sehen und deswegen keinen Ärger machen, dass sie uns zunächst den falschen Keller gezeigt hat. Den Schlüssel können wir uns im Mai sehr gerne bei ihr abholen und sie freut sich auch darauf, uns dann in Ruhe den richtigen Keller zeigen zu können. Die letzte SMS hat sie dann sogar per Vor- und Nachnamen "unterschrieben". Mit jeder weiteren lockeren SMS wird sie mir immer sympathischer.

    - als ich heute Nachmittag beim Arzt war, zu einer Kontrolluntersuchung (auch Krebsvorsorge) und der Arzt mir danach gesagt hat, dass alles soweit in Ordnung ist, dass er nicht "auffälliges" gesehen hat. Allerdings "ganz oder gar nicht" hat er dann auch direkt weitere Untersuchungen zur reinen Kontrolle veranlasst (sicher ist sicher), für die ich noch Termine vereinbaren muss. Darum werde ich mich jedoch erst nach Ostern kümmern. Aber ich war schon sehr erleichtert, dass die heutige Untersuchung so positiv verlaufen ist (was in den letzten Jahren nicht immer der Fall gewesen ist, zum Teil musste ich danach eine Zeitlang Medikamente nehmen).

    - dass mein Blutdruck trotz der Aufregung rund um diesen Arzttermin sehr niedrig geblieben ist (110 zu 70), worauf ich dort auch direkt angesprochen worden bin. Sonst ist er dort vor Aufregung meistens mega hoch. Keine Ahnung warum, trotz der Aufregung war ich heute im ganzen irgendwie sehr ruhig und locker, sah diesem Termin trotz Nervosität relativ gelassen entgegen. Im Gespräch, wie es mir geht, war mein Arzt auf jeden Fall sehr positiv davon überrascht, wie ruhig und gelassen ich im Vergleich zu den letzten Jahren auf ihn wirkte (vor zwei Jahren war ich mit den Depressionen am kämpfen und beim Gespräch kamen mir vor Aufregung mehrmals die Tränen, heute war ich dagegen locker und total gut drauf). Wir kamen dann auch auf die Arbeit zu sprechen, wie es dort jetzt so läuft (im Vergleich zum letzten Jahr, zur letzten Untersuchung vor rund einem Jahr). Ich habe ihm dann von der Runterstufung vor rund einem Jahr erzählt und von meinen geänderten Aufgaben, auch der Zusammenarbeit mit verschiedenen Kolleginnen, dass ich mit der jetzigen Situation viel besser klar komme, als in den letzten Jahren. Er war über diese Runterstufung zwar auch überrascht (wie die meisten Menschen), fand aber aufgrund meiner seelischen Situation auch, dass es für mich die richtige Entscheidung gewesen ist. Was bringt eine hohe Gehaltsstufe und viel Geld, wenn man mit den Aufgaben, mit der ganzen Situation völlig überfordert ist (das waren seine Worte und entspricht auch genau meinem Denken).

    Ja, jetzt bin ich erstmal froh, dass ich diese Untersuchung so positiv hinter mich gebracht habe. Die nächsten Untersuchungen, für die er mir bereits Überweisungen (zu anderen Fachärzten) mitgegeben hat, werde ich dann nach Ostern in Angriff nehmen. Davor bzw. vor dem Ergebnis habe ich zwar Angst, aber er sagte direkt, dass das reine Vorsorgeuntersuchungen seien. Er glaubt nicht, dass dabei etwas gefunden wird. Und sollte es doch der Fall sein, dann soll ich bloß keine Panik bekommen, weil es dann ganz bestimmt im Anfangsstadium und damit gut zu behandeln sei. Ja, aber damit werde ich mich dann wirklich erst nach Ostern beschäftigen (und dort einen Termin vereinbaren, die Überweisung ist schließlich dieses ganze Quartal gültig).

    Zu Hause habe ich meinem Freund dann erst alles von diesem Arzttermin erzählt. Dann kamen wir auf die Wohnung zu sprechen, da er heute ja die Kündigungen bei der Post abgegeben hat. Wir haben dann noch ein paar Dinge bezüglich des Umzugs durchgesprochen, wobei ich ein paar gute Ideen hatte, wie wir dabei am besten vorgehen werden (dadurch kam ich nach diesem Arzttermin dann auch wieder auf andere Gedanken). Bei diesem Gespräch ging der Abend dann sehr schnell um, so dass ich dann nicht mehr zum Sport gekommen bin (aber immerhin habe ich morgen Abend ja schließlich wieder Training).

    Ernährung:
    Frühstück 7 Uhr 1 Brötchen mit Wurst. Mittag 12 Uhr 2 Frikadellen mit Ketchup, 1 Brötchen mit Wurst, 1 Quark (Erdbeere). Abends 19 Uhr Hühnerfrikassee mit Reis (gestern aus dem Tiefkühler bzw. aus der Mikrowelle, heute frisches). Nachtisch 20 Uhr Erdbeeren mit Vanille-Eis (das hat mein Freund mir extra als "Seelentröster" nach diesem Arzttermin gemacht).

    Bewegung: Keine (nach der heutigen Aufregung rund um den Arzttermin habe ich mich heute Abend mit Gesprächen mit meinem Freund vom heutigen Tag "abreagiert").

  • Montag, 14.04.2014

    Heute war ich glücklich bzw. habe ich mich darüber gefreut,

    - als ich mit meinen Kollegen zusammen an einer kleinen internen "Schulung" teilgenommen habe, die auch mich betraf. Ich war mir eigentlich sicher, dass ich während dieser Zeit so wie immer automatisch als "Notbesetzung" für die Zentrale eingeplant worden bin. Deswegen war ich mir bis zur letzten Minute davor nicht sicher, ob ich daran teilnehmen würde oder ob ich weiter arbeiten würde und die neuen Sachen, die auch mich betrafen, anschließend von meinen Kollegen erfahren würde. Aber kurz vorher hieß es dann, dass die Schulung für alle wäre. Dass ich das Telefon ruhig klingeln lassen soll (ohne "Notbesetzung"). Diese Schulung war dann wirklich sehr interessant.

    - dass sich meine Kollegin während dieser Schulung um die Türe, also um den Empfang gekümmert hat, als es geschellt hat (und die Post kam). Ich bin mir ziemlich sicher, wenn ich mich darum gekümmert hätte, wenn ich erstmal wieder in unserem Büro am Empfang gewesen wäre, dass mich dann der "Mut" verlassen hätte, dass ich dann nicht zur Schulung zurück gegangen wäre (so wie bei früheren Geburtstagen, wenn ich anfangs dabei gewesen bin, sobald ich wegen dem Telefon aus dem Zimmer raus war, dann blieb ich auch direkt immer draußen, ging in mein Zimmer und habe weiter gearbeitet).

    - als ich heute Nachmittag, trotz dieser Schulung (die eine ganze Zeit in Anspruch genommen hat) noch einen ganzen Schwung Arbeit geschafft habe, noch ein paar Aufgaben in den Griff bekommen habe. Ich war heute im ganzen irgendwie total gut drauf.

    - dass mein Freund mich genau im richtigen Moment am Bahnhof abgeholt hat. Das Wetter war hier heute ein ganz typisches Aprilwetter. Ein totaler Wechsel zwischen Sonne, Regen, Sturm und Hagel. Als ich hier ankam, da zog sich der Himmel gerade wieder so richtig zu und es wurde immer stürmischer. Dann kam mein Freund, ich stieg ins Auto und in dem Moment als wir losfuhren da war ein "Wolkenbruch" mit sehr heftigem Regen und Hagel. Das war wirklich ein absolut perfektes "Timing"!!!

    - als ich zu Hause die Kündigung für die Wohnung fertig gemacht habe. Die Umschläge geschrieben habe und die Rückantwortkarten (wir schicken es ja per Einschreiben/Rückschein weg). Dann habe ich meinem Freund 10 Euro in die Hand gedrückt. Dafür fährt er dann morgen Nachmittag zur Post und gibt die beiden Briefe (an unseren Vermieter und an den Verwalter) auf.

    - als ich danach so gut drauf war, dass ich noch einen ganzen Schwung im Haushalt geschafft habe (im Wohnzimmer eine Ecke aufgeräumt habe).

    - als ich mich gegen 20.30 Uhr für den Sport aufgerafft habe. Das hat dann wieder so richtig gut getan.

    Ernährung:
    Frühstück 6 Uhr 1 Brötchen mit Wurst. Mittagessen 13 Uhr 2 Brötchen (1 x mit Wurst, 1 x mit Ei), 1 Quark (Erdbeere). Abendessen 19 Uhr Hühnerfrikassee mit Reis.

    Bewegung:
    Fahrradfahren 12 Kilometer in 42 Minuten und rund 15 Minuten Gymnastik.

    10 x gerade vorbeugen, mit Hanteln die Arme 10 x angewinkelt hoch, mit Hanteln 10 x "bücken" (dieses "Kreuzheben", als wenn man einen Kasten anhebt), beim letzten Mal vorne gebeugt bleiben und die Arme aus den Ellenbogen heraus 10 x nach hinten ziehen. Dann habe ich richtige Liegestütze versucht, bin aber beim zweiten Mal "zusammen geklappt", konnte die Spannung nicht mehr halten. 10 Liegestütze auf den Knien. Auf dem Bauch, Arme in U-Haltung, 10 x mit dem Oberkörper hoch, dann die Arme oben 10 x nach vorne strecken. Auf den Rücken, Beine anziehen, 2 x 10 mal im Wechsel strecken. Beine aufstellen, 10 x hoch zur Brücke, dann 10 x auf der Stelle laufen.

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