szmmctag
Suche blog.de

  • Samstag, 19.04.2014 (Training)

    Am Samstag war ich glücklich bzw. habe ich mich darüber gefreut,

    - als ich beim Training war (so wie immer.... Grins). Es ist halt mein Hobby und macht mir immer wieder Spaß.

    - dass mir ein paar Übungen immer leichter fallen. Dass ich auch bei den Liegestützen immer besser werde. Ich habe gestern 2 "richtige" geschafft, nach dem dritten kam ich nicht mehr ganz hoch. Dafür kamen danach dann noch einige Liegestütze auf den Knien. Dabei habe ich gedacht, er würde nie Pause oder Stopp sagen..... Und noch einen, und noch einen, und noch einen...... Aber ich habe mehr geschafft, als ich gedacht habe (auch wenn ich dabei immer langsamer geworden bin).

    - dass ich das Aufwärmtraining für die Kondition relativ gut durchgehalten habe, dabei nicht schlapp gemacht habe.

    - als er so ruhig geblieben ist, als ich mit einer Übung große Probleme hatte. Mit dem Theraband um die Sprossenwand gewickelt (verschiedene Bewegungen für die Arme). Auch wenn es nicht wirklich schwer war, ich bekam den Ablauf, die ganze richtige Körperhaltung dabei irgendwie nicht hin. Es folgten Korrekturen ohne Ende, aber er blieb trotzdem die ganze Zeit total ruhig.

    Ich kann zwar stundenlang (im wahrsten Sinne des Wortes) Sachen sortieren, kopieren, Rechnungen prüfen, Daten eingeben, hier schreiben (Grins) usw., aber wenn etwas nicht klappt, so wie letzte Woche die Rechnung über 1 Million Euro, dann werde ich schnell total übernervös und gereizt. So was ist gar nichts für mich. Ich könnte an seiner Stelle niemals so ruhig bleiben. Deswegen fand ich es letzte Woche auf der Arbeit auch total gut, als mein Chef eine Kollegin angesprochen hat, dass sie eine weitere Kollegin für meine Urlaubszeit als Vertretung für mich anlernen soll. Eigentlich sollte ich das machen (da es dabei um meinen Bereich geht) und ich habe mir bereits den Kopf darüber zerbrochen, wo ich anfangen soll, wie ich es ihr am besten vermitteln soll, so dass sie es dann auch versteht und richtig anwenden kann.

    - dass mir beim Training die Crunches immer leichter fallen. Zumindest was den Bauch betrifft, mit dem Nacken habe ich nach wie vor große Probleme (darin die Spannung zu halten). Mir fällt es im Vergleich zu früher inzwischen viel leichter oben zu bleiben und die Spannung im Bauch eine Zeitlang zu halten. Mit der Zeit tut es zwar ziemlich weh und ich kriege dabei dann auch schnell Seitenstiche (nicht jedes Mal), aber dennoch werde ich dabei immer besser.

    - dass ich mit den Hanteln immer besser werde. Mit diesen Erfolgen (im Laufe der Zeit) habe ich selber wirklich nicht gerechnet, zumal ich die Arme zuvor ja mein Leben lang geschont habe (aus Angst vor der nächsten Sehnenscheidenentzündung). Vielleicht achte ich gerade deswegen auch immer verstärkt auf die Übungen für die Arme, die mir halt immer weniger ausmachen. Die Übungen für die Beine sind für mich fast schon "Nebensache". Aber umso mehr wundere ich mich danach dann immer, dass meine Arme (trotz Hanteltraining) soweit in Ordnung sind, meine Beine dagegen richtig wehtun und am zittern sind, obwohl wir dafür doch "so wenig" gemacht haben.... (gestern Nachmittag, als wir zu Hause waren, habe ich mich rund 2 Stunden hingelegt, weil meine Beine total schlapp gemacht haben, danach ging es dann wieder).

    - als wir anschließend Einkaufen gefahren sind. Auch wenn es meinem Training "widerspricht", mein Freund hat mir trotzdem Ostergeschenke gemacht. Er hat mir Donuts geholt, worüber ich mich sehr gefreut habe. Außerdem ein Etui für Karten, also für Ausweis, Versichertenkarte, Visitenkarte, Payback-Karte usw. Seitdem mein Portemonnaie mehrmals geklaut worden ist, habe ich in der Tasche alles getrennt. Scheine, Kleingeld und solche Karten halt. Die Karten habe ich in einem Plastikmäppchen, das schon sehr zerfleddert und zerrissen aussieht. Er hat mir jetzt ein richtig schönes Mäppchen geholt, optisch aus Leder, auch mit Reißverschluss und innen mit Stoff mit einem "Schottenmuster", was ja auch zu uns passt. Darüber habe ich mich sehr gefreut.

    - als wir nach dem Einkaufen, als es immer wärmer wurde (die Sonne schien vom blauen Himmel) noch eine schöne Cabrio-Tour durch Essen-Werden gemacht haben. Vorbei an super schönen Rapsfeldern. Ich liebe dieses helle strahlende Gelb. Dort ist es zum Teil sehr ländlich. Auch vorbei an Weiden, wo wir kleine Lämmchen gesehen haben, mit ihren Babys, total klein, eine Handvoll, super süß. Zwischendurch habe ich mich immer gesonnt, die Sonne, die Wärme tat im Gesicht total gut.

    - als wir abends zusammen Fernsehen bzw. Filme geguckt haben. Zuerst auf DVD "Odd Thomas". Das ist ein Mysterie-Thriller und handelt von einem Mann, der Tote sehen kann, von ihnen vor Katastrophen gewarnt wird, die er dadurch im realen Leben verhindern kann. Ein sehr spannender Thriller, ich war voll und ganz dabei, habe total "mitgefiebert". Solche spannenden Thriller liebe ich total, die einen total "fesseln". Den Schluss fand ich allerdings sehr traurig, damit habe ich nicht gerechnet. Dafür bin ich zu sentimental, da kamen mir ein paar Tränen (auch mein Freund fand es hart, musste Schlucken, zwar passend zu diesem Film, aber auch er hat mit einem anderen Schluss gerechnet).

    Danach haben wir dann noch Terminator 3 mit Arnold Schwarzenegger im Fernsehen geguckt. Den kannten wir zwar schon, aber es ist lange her, dass wir ihn geguckt haben. An die meisten Sachen konnte ich mich nicht mehr erinnern.

    - als ich abends, als wir die Filme geguckt haben, dabei frische Erdbeeren gegessen habe (super lecker und sehr aromatisch), dazu ein großes Glas frisch gepresster Zitronensprudel, also ein Drittel frische Zitrone, den Rest mit Wasser. Lecker erfrischend und besser als immer nur Wasser pur.

    - als ich danach mit meiner früheren besten Schulfreundin nach langer Zeit mal wieder über Facebook Kontakt hatte. Wir waren damals über Jahre Freundinnen (es war damals eine sehr enge und gute Freundschaft, die erst so richtig auseinanderging, als wir erwachsen wurden und jeder seine eigenen Wege ging). Mit ihr war ich in der Tanzschule und auch in den Ferien in der Jugendfreizeit. Sie hat bei Facebook geschrieben, dass sie über Ostern im Krankenhaus liegt und immer noch Schmerzen hat. Ich habe mir wirklich Sorgen gemacht und habe sie angeschrieben, was denn passiert wäre (eine schwere OP). Wir haben dann über eine Stunde lang private Nachrichten geschrieben.

    Schließlich meinte sie dann zu mir, dass wir uns ja seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen haben (zuletzt 2006 auf dem Klassentreffen), ob ich Lust dazu hätte, mal gemeinsam Bummeln zu gehen, Eis essen oder einen Kaffee zusammen zu trinken. Sie würde gerne mal wieder in Ruhe mit mir reden. Damit habe ich absolut gar nicht gerechnet und mich sehr darüber gefreut. Sie wohnt inzwischen mit ihrer Familie allerdings in der Eifel und schlug deswegen als Treffpunkt Köln vor, da es für uns beide etwa auf der Hälfte liegt. Mein Freund sagte direkt, dass er mich dann ganz bestimmt nicht fahren würde. Als wir das letzte Mal vor Jahren in Köln waren, da haben wir uns auch mit Navi völlig verfahren. Dort fährt er ganz bestimmt nicht mehr hin (ich habe ihr auch direkt geschrieben, dass ich inzwischen auch kein Auto mehr fahre). Aber sie kennt ja noch von damals meine stille Art, hat mich damals ja immer schon "mitgezogen". Sie ging direkt darauf ein, dass das kein Problem sei. Dann soll ich halt per Zug kommen und wir treffen uns am Bahnhof, fangen dort dann halt in der Altstadt mit dem Bummel an. Und wenn ich im Laufe der Zeit mutiger werden sollte, dann würde sie sich auch freuen, wenn ich sie mal in der Eifel besuchen würde (sie würde mich dazu nicht drängen, würde sich aber trotzdem darüber freuen), aber das ist für mich wirklich noch "Zukunftsmusik", das traue ich mir im Moment noch nicht zu (sie hatte vor Jahren selber Depressionen, war damit in Behandlung, kann sich deshalb ganz gut in mich reindenken). Aber trotzdem habe ich mich über dieses ganze Gespräch sehr gefreut.

    Ernährung:
    Frühstück 10 Uhr 2 Scheiben Toast mit Wurst. Mittag 15 Uhr 2 Donuts (die hat mein Freund mir zu Ostern geschenkt) und 1 Quark (Vanille). Abend 19 Uhr Nudeln mit Gulasch (dem restlichen Gulasch bzw. der restlichen Soße von gestern, es war noch genug über).

    Bewegung:
    Eine Stunde Training.

  • Freitag, 18.04.2014 (Karfreitag)

    Heute war ich glücklich bzw. habe ich mich darüber gefreut,

    - als mir eine Frau, mit der ich mich sehr gut verstehe, die ich sehr mag, über Facebook eine "Freundschaft" angeboten hat. Damit habe ich absolut gar nicht gerechnet und habe es natürlich gerne angenommen.

    - dass ich heute alles geschafft habe, was ich mir vorgenommen habe. Einschließlich Küche (Spülen, Spülmaschine und Aufräumen), Wäsche (2 Maschinen, die Arbeitssachen von meinem Freund und "dunkle Wäsche", mit Aufhängen war ich also 3 x im Keller) und Sport (Fahrradfahren und Gymnastik).

    - als ich für meinen Trainer ein kleines Geschenk (eine "Aufmerksamkeit") zu Ostern eingepackt habe. Es ist halt mal wieder eine gute Gelegenheit, um mich bei ihm für seine ganze Hilfe zu bedanken.

    - als mein Trainer mich per SMS an das morgige Training erinnert hat (wegen Ostern und den geänderten Öffnungszeiten im Schwimmbad haben wir das Training an diesem Wochenende auf Samstag verlegt). Meine Sachen hatte ich eh längst sortiert bzw. für morgen griffbereit hingelegt.

    - als wir heute Abend zusammen auf Pro7 einen Film geguckt haben. Duell der Magier mit Nicolas Cage. Es gibt mehrere Schauspieler, die ich gut finde und Nicolas Cage gehört auf jeden Fall dazu. Mit ihm habe ich schon einige Filme gesehen (die ich alle gut fand). Eigentlich wollte ich um 20 Uhr mit dem Sport (dem Fahrradfahren) beginnen, aber wegen dem Film habe ich es dann auf "danach" verlegt.

    - als ich heute Abend dann noch mein Sportprogramm durchgezogen habe.

    Ich denke im Moment darüber nach, ob ich ab Sommer, wenn wir in der neuen Wohnung sind, hin und wieder Dienstags mal in die erste Gruppe zur Wassergymnastik gehen soll. Dann habe ich ja nur noch rund 10 Minuten Fußweg bis zum Schwimmbad. Für mich persönlich war es mit einer der Hauptgründe, mich für diese Wohnung zu entscheiden (abgesehen von den vielen Zimmern, dem Balkon, der Garage usw. natürlich), dass die Haltestelle (um gut in die Stadt, also auch zur Arbeit zu kommen) fast vor der Türe liegt und dass ich es nicht mehr so weit zum Schwimmbad habe. Sport- also Hobbymäßig (also auch "Therapiemäßig") sehe ich dort nunmal meine "Zukunft", also natürlich beim Training und auch im Schwimmverein, also bei der Wassergymnastik. Dienstags würde ich dann auf jeden Fall nur an der ersten Gruppe teilnehmen (das wird mir auf Dauer sonst wirklich zu viel, zweimal in der Woche erst gegen 21.30 Uhr zu Hause zu sein) und wenn ich dann schon um 20 Uhr gehen würde (wenn die zweite Gruppe mit dem Aqua-Jogging im großen Becken beginnt), dann bräuchte ich mir keine Gedanken darüber zu machen, ob mir gleich eventuell ein Ball von den Wasserballern um die Ohren fliegen könnte. Damit würde ich dann aber erst ab Sommer beginnen. Wenn ich von dieser Wohnung aus starte und für eine Strecke schon rund 30 Minuten zu Fuß brauche, dann lohnt es sich nicht, nur 45 Minuten im Wasser zu sein.

    Die Kündigung für unsere Wohnung ist bei unserem Verwalter angekommen. Er rief deswegen an und war total enttäuscht und traurig darüber, dass wir hier ausziehen wollen. Er dachte, wir würden für "immer" hier bleiben. Er fragte dann nach den Gründen und wir haben die versuchten Einbrüche angegeben, dass wir uns hier nicht mehr sicher fühlen (das Schloss und die Gummidichtung an der Haustüre ist total verbogen). Da meinte er, dass er das wüsste (von den Einbrüchen) und dass das in der heutigen Zeit doch normal wäre..... Dann führte ich noch an, dass uns die Wohnung auf Dauer zu klein ist. Früher hatten wir ja ein Kinderzimmer dabei, in dem früher der Computer stand. Diese Wohnung mit nur einem großen Wohnzimmer ist uns auf Dauer einfach zu klein. Uns fehlt hier einfach ein Zimmer. Da meinte er, dass er uns dann nicht helfen könne, wünschte noch frohe Ostern und legte ganz schnell auf. Die ganzen anderen Gründe, die ganzen Reparaturen, die hier nötig wären, die haben wir gar nicht erwähnt, das wäre uns zu umfangreich und detailliert geworden.

    Ernährung:
    "Frühstück" 12 Uhr 3 Scheiben Toast (2 x mit Wurst, 1 x mit Ei). Mittag- bzw. Abendessen 19 Uhr Gulasch mit Kroketten und Gemüse (Broccoli und Blumenkohl).

    Bewegung:
    Fahrradfahren 10 Kilometer in 35 Minuten. Danach rund 10 Minuten Gymnastik.
    10 x gerade vorbeugen. Mit den Hanteln 10 x hoch. Mit den Hanteln 10 x nach vorne beugen, dann waagerecht bleiben und 10 x die Ellenbogen nach hinten hochziehen. 10 Liegestütze auf den Knien. Auf den Bauch legen, Arne in U-Haltung, Oberkörper 10 x hoch. Dann die Arme oben 10 x nach vorne strecken. Auf den Rücken, Beine anziehen, 2 x 10 mal im Wechsel nach unten strecken (bei geradem Rücken). Beine aufstellen, 10 x hoch zur Brücke. Oben bleiben, 2 x 10 mal langsam auf der Stelle laufen.

  • Donnerstag, 17.04.2014

    Am Donnerstag war ich glücklich bzw. habe ich mich darüber gefreut,

    - als ich nach 11 Stunden endlich Feierband gemacht habe, ins lange Osterwochenende starten konnte. Der Tag war für mich (seelisch) sehr hart und aufwühlend, verlief völlig anders als geplant.

    - als mein Chef mir, als im Büro zu später Stunde dann langsam wieder Ruhe eingekehrt ist, sagte, dass ich ja schon sehen würde, dass aufgrund der geänderten Arbeitsabläufe in einem von meinen Bereichen, worum es die ganze Zeit geht, dass ein Bereich völlig umorganisiert wird, dass ich nicht mehr "arbeitslos" werden würde (so wie damals, als von heute auf morgen ein kompletter Arbeitsbereich weggefallen ist und ich arbeitsmäßig im "luftleeren Raum" hing), dass ich dort auf jeden Fall weiterhin genug Arbeit haben werde, dort weiterhin gebraucht werde (für verschiedene Aufgaben).

    - als mein Freund mir als Ostergeschenk ein Päckchen mit 3 Schalen Langnese-Eiskonfekt geschenkt hat. Das liebe ich schon seit meiner Kindheit, habe ich früher auch bei jedem Kinobesuch gegessen. Das werde ich total genießen!!

    - als ich beim Einkaufen eine Frau von der Wassergymnastik getroffen habe, die sofort auf mich zukam, mich total lieb begrüßt hat. Sie fragte direkt, ob ich gleich auch kommen würde. Es war bereits 18.30 Uhr (ich hätte um 19 Uhr im Schwimmbad sein müssen) und ich war total kaputt (ich war um 19 Uhr zu Hause, ab 20.15 Uhr habe ich den restlichen Abend nur noch gemütlich auf der Couch verbracht). Als ich ihr absagte, da war sie ganz enttäuscht. Als ich ihr dann sagte, dass ich nächste Woche wieder komme, da hat sie sich direkt gefreut und hat mir dann noch schöne Ostern gewünscht. Ja, zu dieser Gruppe gehöre ich wirklich inzwischen "dazu".

    - als wir abends zusammen die Carmen-Nebel-Show geguckt haben. Unter anderem auch mit den Olsen-Brothers, meinen "Lieblings-Grand-Prix"-Gewinnern.

    - als wir dabei einen totalen Lachanfall bekommen haben, weil mein Freund was falsch verstanden hat. Cliff Richard, den ich eigentlich gut finde, hat auf Deutsch gesungen. Davon haben wir kaum ein Wort verstanden (auf Englisch hätten wir ihn ganz bestimmt besser verstanden!!). Aus einem Satz hat mein Freund dann verstanden "das Nashorn trägt einen Schleier" und fragte mich dann, was das jetzt für einen Sinn ergeben würde..... (natürlich gar keinen). In dem Moment sprang mein Kopfkino an und ich sah ein Nashorn vor mir mit einem langen Schleier über den Kopf. Das sah zu bescheuert aus. Ich bekam dann einen totalen Lachanfall, konnte mich kaum noch einkriegen, die Tränen liefen nur so (ich hatte ständig dieses Bild vor mir). Mit meinem Lachen steckte ich meinen Freund dann an. Wenn einer sich dann beruhigt hatte, fing der andere wieder an zu lachen. Wir waren hier bestimmt eine halbe Stunde lang nur am gibbeln und lachen, das war total super gut.

    Ja, auf der Arbeit war es sehr hart für mich. Zuerst das Gespräch bezüglich meines Arbeitsbereiches. Dieser Bereich hatte sich zum völligen "Selbstläufer" entwickelt. Bei den Gesprächen in der letzten Zeit habe ich deutlich gemerkt, dass mein Chef so gut wie gar keine Ahnung mehr davon hatte, was in diesem Bereich überhaupt läuft. Bei Problemen, was selten vorkam, bekam ich von ihm zwar "Rückendeckung", aber ansonsten hat sich dieser Bereich immer mehr "verselbstständigt" und er bekam davon gar nichts mehr mit. In diesem Bereich arbeiten wir mit einer "fremden" Firma zusammen. Im Rahmen der Rechnungsprüfung sind mir jetzt halt ein paar Sachen aufgefallen (worauf ich früher nie geachtet habe), so dass die ganze Sache mächtig ins Rollen kam, der ganze Ablauf jetzt überarbeitet wird.

    Im Grunde finde ich es aber gut, dass er jetzt auch mal in diesem Bereich mitguckt, was da läuft, wie die Abläufe sind. Ich bekam dann auch direkt ("höhere") Kollegen, die demnächst mal mitgucken sollen, bei Problemen meine Ansprechpartner sein sollen. Ihm ist es halt auch ein "Dorn im Auge", dass ich "zu" hilfsbereit bin. Insbesondere halt auch in diesem Bereich. Wenn diese andere Firma was sagt, dann sage ich "Ja und Amen" und mache dann auch alles. Daraus sind zum Teil auch aufwendigere Arbeitsabläufe entstanden, die auch Zeit in Anspruch nehmen (wofür ich mit meiner "neuen" Aufgabe, der Buchhaltung also der Rechnungsbearbeitung aber auch nicht immer Zeit habe). Ja, aber davon ist im Laufe der Zeit so einiges an ihm vorbei gegangen, was ihm jetzt so gar nicht gefällt. Dass wichtige Sachen (Buchhaltung) liegen bleiben, weil ich zu sehr mit den anderen Aufgaben (wegen meiner Hilfsbereitschaft) beschäftigt bin. Ja, und das wird jetzt halt mächtig umorganisiert. Und eine Kollegin soll halt mit "aufpassen", dass ich nicht zu allem "Ja und Amen" sage, mir Aufgaben von der anderen Firma aufs Auge drücken lasse, die nicht notwendig wären, wofür ich nicht zuständig bin.

    Ich hatte mir für gestern so einiges vorgenommen, war letztendlich aber fast nur (wegen der Gespräche) mit diesem einen Bereich beschäftigt. Es wurde dann richtig schwer, als mein Chef einen "Denkfehler" hatte bzw. einen Arbeitsablauf aus diesem Bereich "falsch" kannte und ihn dann völlig falsch ändern wollte. Das wäre für uns ein totales "Eigentor" gewesen. Davon musste ich ihn unbedingt abhalten, diesen Schritt durfte er nicht gehen. Wenn unser Chef jedoch eine feste Meinung hat, dann ist es total schwer, ihn vom Gegenteil zu überzeugen. Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt, die falschen Worte gewählt, auf jeden Fall hat er mich nicht so richtig verstanden. Er holte dann noch zwei weitere Kolleginnen dazu, die die Abläufe in diesem Bereich ebenfalls kennen. Zu dritt, mit mehreren Beispielen, konnten wir ihn dann endlich davon überzeugen, dass er einen Denkfehler hatte. Ich habe wirklich aufgeatmet, als er dann endlich begriffen hat, dass wir einen Ablauf in seiner gedachten Form keinesfalls ändern dürfen (Thema Rechnungsbezahlung bzw. Einzugsverfahren, wenn das Geld erstmal abgebucht ist, dann wird es komplizierter, falsche Buchungen wieder zurück zu bekommen). Ich war dann wirklich froh, als er dann endlich richtig reagiert hat, diesbezüglich Telefonate geführt hat und auch noch Briefe in diesem Bereich geschrieben (bzw. diktiert) hat. An diesem Brief, den ich dann geschrieben habe (zu diesem Zeitpunkt war ich bereits 10 Stunden im Büro), da habe ich dann allerdings gemerkt, wie gerädert ich war. Ausgerechnet ich habe in diesem Brief 2 doofe Fehler gemacht, die ich aber anschließend noch ändern konnte (nichts schlimmes, nur kleine Flüchtigkeitsfehler, ich konnte mich halt nicht mehr konzentrieren). Wie dieser Bereich sich demnächst aufgrund dieser geänderten Arbeitsabläufe jetzt ändert, das wird sich demnächst dann zeigen bzw. neu einspielen müssen.

    Abends wollte ich noch so viel machen (Wäsche, Küche und Sport), war aber zu nichts mehr in der Lage. Ich fühlte mich total groggy und kaputt, wollte nur noch gemütlich liegen bleiben. Aber jetzt liegt ja zum Glück das lange Osterwochenende vor uns.

    Ernährung:
    Frühstück 6 Uhr 1 Brötchen mit Wurst. Mittags 12 Uhr 2 Brötchen (1 x Wurst, 1 x Ei), 1 Quark (Erdbeere). Abends 19.30 Uhr Rindersteak mit Bratkartoffel und etwas Ketchup.

    Bewegung: Keine

  • Mittwoch, 16.04.2014 (Training)

    Heute war ich glücklich bzw. habe ich mich darüber gefreut,

    - als wir heute morgen "Glück im Unglück" hatten, das Beste aus einer blöden Situation gemacht haben.

    Durch einen technischen Defekt an der elektronisch verriegelten Eingangstüre kamen wir heute morgen zunächst nicht ins Büro. Wir haben uns dann zunächst zu Dritt im Treppenhaus vor dem Büro aufgehalten und überlegt, was wir machen können (später kamen noch weitere Kollegen dazu). Es war noch sehr früh. Irgendwas mussten wir ja machen, wir konnten dort ja schlecht die Zeit einfach so "absitzen", das hätte dann bestimmt Ärger gegeben. Durch die Telefonzentrale habe ich die wichtigsten Handynummern meiner Kollegen und meines Chefs in meinem Handy gespeichert. Wenn über die Zentrale wichtige Anrufe kommen, dann kann ich ihnen jederzeit, wenn sie auf Dienstreise sind, eine kurze Nachricht schicken (bei wichtigen Sitzungen rufe ich nicht an, dann schreibe ich lieber eine kurze SMS, damit ich dabei nicht zu sehr störe). Ja, aber dadurch war ich die einzige, die heute morgen die Handynummer unseres Chefs hatte. Zuerst habe ich noch gezögert, wollte ihn nicht zu früh anschreiben. Ich wusste nicht wann er aufsteht, wollte ihn nicht wecken. Nicht, dass er vor Schreck aus dem Bett fällt (Grins). Nachdem wir dort bereits 45 Minuten gewartet habe, habe ich ihn dann aber doch angeschrieben.

    Danach ging es zwischen uns dann sehr häufig teils per SMS und teils per Telefonate hin und her, wir blieben dann die ganze Zeit in Kontakt. Er hat sich dann von zu Hause aus per Telefon mit den Stellen in Verbindung gesetzt, die diese technische Störung beheben konnten (die Nummern hätte ich nicht gehabt). Das ging allerdings nicht innerhalb von ein paar Minuten, sondern zog sich über eine Stunde hin (wir haben insgesamt über 2 Stunden gewartet, bis die Technik wieder funktionierte). Zwischenzeitlich kamen weitere Kollegen dazu. Wir gingen dann zusammen in eine Kantine, haben dort schon mal gefrühstückt. Ja, und dort war die Stimmung dann super gut. Es fielen so viele total gute ironische Kommentare über diese Situation (Technik, die begeistert.....), so dass wir so einige Male total lachen mussten. Ich glaube, unser Chef ist in der Zwischenzeit zu Hause fast "verzweifelt". Er fragte immer wieder per SMS oder auch per Anruf nach, ob es inzwischen klappen würde. Meine Kollegen gingen im Wechsel zu unserem Büro, aber dort tat sich nichts. Nachdem wir rund eine Stunde in der Kantine gesessen haben, da klappte es dann endlich und wir konnten wieder dort rein gehen. Natürlich blieb dieses Thema heute dann das Gesprächsthema Nummer Eins. Es fielen noch so einige gute Sprüche über diese Situation. Natürlich wäre es schöner und besser gewesen, wenn alles normal gelaufen wäre, wenn wir heute morgen so wie immer ins Büro gekommen wären, aber dann hätten wir halt die Situation in der Kantine verpasst und mit so einer guten und lockeren Stimmung beginnt bei uns ganz bestimmt nicht jeder Tag. Ja, das war heute morgen wirklich "Glück im Unglück".

    - als ich heute Abend mehrere Karten geschrieben habe. Zum einen eine Geburtstagskarte für meine Brieffreundin aus Erfurt, die am Sonntag Geburtstag hat. Es ist inzwischen zwar mehr eine Mail-Freundschaft geworden, aber zu Geburtstagen, Weihnachten usw. und auch aus dem Urlaub schicken wir uns weiterhin normale Post, also Karten. Dann habe ich noch mehrere Osterkarten an ein paar sehr liebe Menschen (unter anderem an unsere frühere Nachbarin) geschrieben. Auch wenn es dafür mal wieder sehr knapp ist (Ostern und Weihnachten kommt halt immer so plötzlich..... Grins....), Hauptsache sie sehen, dass ich überhaupt an sie gedacht habe. Ich werde sie morgen früh direkt einwerfen und hoffe, dass sie dann am Samstag ankommen, also pünktlich vor dem Ostersonntag.

    - als ich heute Abend beim Training war. Das war mal wieder total super gut. Dabei haben wir mehrere gute und interessante Gespräche geführt. Es ist immer wieder enorm, dass ihm auch jetzt noch, nachdem wir schon rund 2,5 Jahre regelmäßig zusammen trainieren, immer wieder neue Übungsabläufe einfallen. Das liegt zum Teil vielleicht aber auch daran, dass ich mit der Zeit immer besser werde. Manche von diesen Übungen hätte ich vor einem bis zwei Jahren ganz bestimmt noch nicht geschafft. Umso besser ich werde, umso mehr Möglichkeiten haben wir halt auch.

    Anfangs hatte ich ein großes Problem. Mit Sprüngen habe ich so meine Probleme, bin dabei auch immer total verspannt und verkrampft. Ja, und prompt bekam ich bei Sprüngen im Rahmen des Aufwärmtrainings in beiden Füßen an den Zehen einen heftigen Krampf, der sich erst nach einiger Zeit, im Laufe dieser Stunde wieder richtig gelöst hat. Das war total fies und unangenehm, hat mich bei manchen Übungen auch sehr abgelenkt.

    Heute waren wieder einige Übungen für die Arme dabei. Ein paar Übungen habe ich völlig ohne Probleme hinbekommen, bei anderen Übungen (insbesondere auch mit den Hanteln) stand ich kurz vor der Aufgabe. Jede einzelne bzw. weitere Wiederholung wurde für mich dann zur großen Herausforderung. Aber letztendlich habe ich alles soweit ganz gut hinbekommen. Er gibt einem eh nie das Gefühl, dass man "versagt" hat, wenn man eine Übung nicht richtig hinbekommt, weil die Kraft schließlich nachlässt. Ganz im Gegenteil, bei manchen Übungen, die anfangs relativ leicht wirken, kommen dann so viele Wiederholungen, bis man früher oder später auf jeden Fall schlapp macht. Wirklich "gewinnen" kann man bei manchen Übungen wirklich nicht, umso besser es klappt, umso mehr Wiederholungen man schafft, dann kommen beim nächsten Durchgang halt schwerere Hanteln und schon ist man deutlich früher "Schach matt" (wir arbeiten im Wechsel je nach Übung mit den 2,5 kg, 5 kg und 7,5 kg Hanteln).

    Morgen steht nochmals eine wichtig Sitzung an. Im Grunde inhaltlich die gleiche Besprechung wie letzte Woche (die meinen Arbeitsbereich betrifft). Die Sitzung war "zu glatt gelaufen", das konnte eigentlich nicht gut gehen. Zwischenzeitlich sind diesbezüglich noch so einige Fragen und Unklarheiten aufgetaucht, die wir heute nochmals kurz durchgesprochen haben. Das soll morgen jetzt nochmals richtig und gründlich durchgesprochen und geklärt werden. Wie heißt es immer so schön, aller Anfang ist schwer. Mit den Aufgaben an sich, mit der Mehrarbeit, die damit auf mich zukommt, habe ich wirklich gar keine Probleme. Es muss sich halt alles erstmal einspielen, dann wird es sicherlich übersichtlich laufen, aber noch sind halt zu viele Fragen und Arbeitssituationen in diesem Bereich offen. Aber davon soll morgen halt einiges besprochen werden.

    Ernährung:
    Frühstück 7 Uhr 1 Brötchen mit Wurst. Mittags 13 Uhr 2 Brötchen (1 x Wurst, 1 x Ei), 1 Quark (Erdbeere). Abends 20 Uhr eine Schale Fisch "a la Bordelaise" mit Broccoli (aus dem Tiefkühler in den Backofen). Nachtisch 21 Uhr 1 Quark (Vanille).

    Bewegung:
    Eine Stunde intensives Training.

  • Dienstag, 15.04.2014

    Heute war ich glücklich bzw. habe ich mich darüber gefreut,

    - als mir eine Kollegin bei einer Rechnung geholfen hat, bei der ich ein totales "Brett vor dem Kopf" hatte. Ich habe mich mal wieder mit dem Dreisatz "verheddert", beim Multiplizieren einen Denkfehler gemacht. Plötzlich hatte ich eine Rechnung über eine Million Euro und fand den Fehler nicht. Ich habe nur gedacht, wenn mein Chef diese Rechnung so vorgelegt bekommen würde (was natürlich niemals der Fall sein würde), dass er dann direkt in Ohnmacht fallen würde (Grins). Erst guckte eine Kollegin dann mit, die aber ebenfalls den gleichen Gedankenfehler hatte. Wir kamen von der Million nicht runter. Aber dann hatte ich Glück, dass eine andere Kollegin dazu kam. Sie erkannte den Fehler sehr schnell, hat es mir geklärt und "schwupp" war die Rechnung nur noch über rund 1.000 Euro (was richtig war). In dem Moment habe ich mich so richtig gefreut, dass sie den Gedankenfehler so schnell erkannt hat und mir dadurch so schnell helfen konnte. Wenn man erstmal so einen blöden Gedankenfehler hat, dann ist es schwer, alleine einen logischen anderen Weg (den richtigen Weg) zu finden.

    - dass ich mit der Arbeit im Moment im ganzen so gut voran komme, jeden Tag Stück für Stück ein gutes Stück weiter voran komme.

    - als ich in der Mittagspause mit unserer neuen Verwalterin mehrere SMS geschrieben habe (weil ich vom Büro aus nicht so gerne privat telefoniere, was ich ihr gesagt habe, wofür sie auch Verständnis hat). Beim Schreiben sind wir schon total locker geworden. Anfangs haben wir noch "Sehr geehrte Frau ...." geschrieben, inzwischen nur noch "Hallo Frau ...." oder direkt den Text ohne Anrede. Ich schreibe zum Teil noch "MfG" oder Gruß, sie schreibt bereits "VG".

    Es ging um den Keller, da sie uns ja den "falschen" Keller gezeigt hat, den unser Vormieter ja mit anderen Mietern des Hauses getauscht hat. Wann wir mal Zeit hätten, damit sie uns den richtigen Keller zeigen kann. Am Donnerstag ist sie mit dem Vermieter, mit dem Inhaber des Hauses verabredet. Er kommt über Ostern aus Italien (wo er wohnt) nach Hause, um Ostern zusammen mit seiner Mutter zu verbringen. Die Beiden wollen am Donnerstag dann verbindlich die Renovierung unseres Badezimmers besprechen (die Umgestaltung von der Wanne zur Duschkabine). Als Verwalterin wollte sie deswegen wissen, was sie dem Vermieter wegen unserem Keller sagen soll, wann wir uns den richtigen Keller angucken werden. Ich habe sie direkt beruhigt, dass der Keller für uns totale Nebensache ist, schön, dass wir ihn haben, aber es gibt wichtigeres. Rund um Ostern machen wir uns deswegen ganz bestimmt keinen Stress mehr. Wir haben dann vereinbart, dass wir uns im Mai mit ihr in Verbindung setzen. Wir brauchen dann mal den Schlüssel für die Wohnung, damit wir ein paar genaue Maaße nehmen können (insbesondere für neue Küchenmöbel). Bei der Gelegenheit können wir uns dann direkt den Keller ansehen. Die Verwalterin war davon total begeistert, dass wir das so locker sehen und deswegen keinen Ärger machen, dass sie uns zunächst den falschen Keller gezeigt hat. Den Schlüssel können wir uns im Mai sehr gerne bei ihr abholen und sie freut sich auch darauf, uns dann in Ruhe den richtigen Keller zeigen zu können. Die letzte SMS hat sie dann sogar per Vor- und Nachnamen "unterschrieben". Mit jeder weiteren lockeren SMS wird sie mir immer sympathischer.

    - als ich heute Nachmittag beim Arzt war, zu einer Kontrolluntersuchung (auch Krebsvorsorge) und der Arzt mir danach gesagt hat, dass alles soweit in Ordnung ist, dass er nicht "auffälliges" gesehen hat. Allerdings "ganz oder gar nicht" hat er dann auch direkt weitere Untersuchungen zur reinen Kontrolle veranlasst (sicher ist sicher), für die ich noch Termine vereinbaren muss. Darum werde ich mich jedoch erst nach Ostern kümmern. Aber ich war schon sehr erleichtert, dass die heutige Untersuchung so positiv verlaufen ist (was in den letzten Jahren nicht immer der Fall gewesen ist, zum Teil musste ich danach eine Zeitlang Medikamente nehmen).

    - dass mein Blutdruck trotz der Aufregung rund um diesen Arzttermin sehr niedrig geblieben ist (110 zu 70), worauf ich dort auch direkt angesprochen worden bin. Sonst ist er dort vor Aufregung meistens mega hoch. Keine Ahnung warum, trotz der Aufregung war ich heute im ganzen irgendwie sehr ruhig und locker, sah diesem Termin trotz Nervosität relativ gelassen entgegen. Im Gespräch, wie es mir geht, war mein Arzt auf jeden Fall sehr positiv davon überrascht, wie ruhig und gelassen ich im Vergleich zu den letzten Jahren auf ihn wirkte (vor zwei Jahren war ich mit den Depressionen am kämpfen und beim Gespräch kamen mir vor Aufregung mehrmals die Tränen, heute war ich dagegen locker und total gut drauf). Wir kamen dann auch auf die Arbeit zu sprechen, wie es dort jetzt so läuft (im Vergleich zum letzten Jahr, zur letzten Untersuchung vor rund einem Jahr). Ich habe ihm dann von der Runterstufung vor rund einem Jahr erzählt und von meinen geänderten Aufgaben, auch der Zusammenarbeit mit verschiedenen Kolleginnen, dass ich mit der jetzigen Situation viel besser klar komme, als in den letzten Jahren. Er war über diese Runterstufung zwar auch überrascht (wie die meisten Menschen), fand aber aufgrund meiner seelischen Situation auch, dass es für mich die richtige Entscheidung gewesen ist. Was bringt eine hohe Gehaltsstufe und viel Geld, wenn man mit den Aufgaben, mit der ganzen Situation völlig überfordert ist (das waren seine Worte und entspricht auch genau meinem Denken).

    Ja, jetzt bin ich erstmal froh, dass ich diese Untersuchung so positiv hinter mich gebracht habe. Die nächsten Untersuchungen, für die er mir bereits Überweisungen (zu anderen Fachärzten) mitgegeben hat, werde ich dann nach Ostern in Angriff nehmen. Davor bzw. vor dem Ergebnis habe ich zwar Angst, aber er sagte direkt, dass das reine Vorsorgeuntersuchungen seien. Er glaubt nicht, dass dabei etwas gefunden wird. Und sollte es doch der Fall sein, dann soll ich bloß keine Panik bekommen, weil es dann ganz bestimmt im Anfangsstadium und damit gut zu behandeln sei. Ja, aber damit werde ich mich dann wirklich erst nach Ostern beschäftigen (und dort einen Termin vereinbaren, die Überweisung ist schließlich dieses ganze Quartal gültig).

    Zu Hause habe ich meinem Freund dann erst alles von diesem Arzttermin erzählt. Dann kamen wir auf die Wohnung zu sprechen, da er heute ja die Kündigungen bei der Post abgegeben hat. Wir haben dann noch ein paar Dinge bezüglich des Umzugs durchgesprochen, wobei ich ein paar gute Ideen hatte, wie wir dabei am besten vorgehen werden (dadurch kam ich nach diesem Arzttermin dann auch wieder auf andere Gedanken). Bei diesem Gespräch ging der Abend dann sehr schnell um, so dass ich dann nicht mehr zum Sport gekommen bin (aber immerhin habe ich morgen Abend ja schließlich wieder Training).

    Ernährung:
    Frühstück 7 Uhr 1 Brötchen mit Wurst. Mittag 12 Uhr 2 Frikadellen mit Ketchup, 1 Brötchen mit Wurst, 1 Quark (Erdbeere). Abends 19 Uhr Hühnerfrikassee mit Reis (gestern aus dem Tiefkühler bzw. aus der Mikrowelle, heute frisches). Nachtisch 20 Uhr Erdbeeren mit Vanille-Eis (das hat mein Freund mir extra als "Seelentröster" nach diesem Arzttermin gemacht).

    Bewegung: Keine (nach der heutigen Aufregung rund um den Arzttermin habe ich mich heute Abend mit Gesprächen mit meinem Freund vom heutigen Tag "abreagiert").

  • Montag, 14.04.2014

    Heute war ich glücklich bzw. habe ich mich darüber gefreut,

    - als ich mit meinen Kollegen zusammen an einer kleinen internen "Schulung" teilgenommen habe, die auch mich betraf. Ich war mir eigentlich sicher, dass ich während dieser Zeit so wie immer automatisch als "Notbesetzung" für die Zentrale eingeplant worden bin. Deswegen war ich mir bis zur letzten Minute davor nicht sicher, ob ich daran teilnehmen würde oder ob ich weiter arbeiten würde und die neuen Sachen, die auch mich betrafen, anschließend von meinen Kollegen erfahren würde. Aber kurz vorher hieß es dann, dass die Schulung für alle wäre. Dass ich das Telefon ruhig klingeln lassen soll (ohne "Notbesetzung"). Diese Schulung war dann wirklich sehr interessant.

    - dass sich meine Kollegin während dieser Schulung um die Türe, also um den Empfang gekümmert hat, als es geschellt hat (und die Post kam). Ich bin mir ziemlich sicher, wenn ich mich darum gekümmert hätte, wenn ich erstmal wieder in unserem Büro am Empfang gewesen wäre, dass mich dann der "Mut" verlassen hätte, dass ich dann nicht zur Schulung zurück gegangen wäre (so wie bei früheren Geburtstagen, wenn ich anfangs dabei gewesen bin, sobald ich wegen dem Telefon aus dem Zimmer raus war, dann blieb ich auch direkt immer draußen, ging in mein Zimmer und habe weiter gearbeitet).

    - als ich heute Nachmittag, trotz dieser Schulung (die eine ganze Zeit in Anspruch genommen hat) noch einen ganzen Schwung Arbeit geschafft habe, noch ein paar Aufgaben in den Griff bekommen habe. Ich war heute im ganzen irgendwie total gut drauf.

    - dass mein Freund mich genau im richtigen Moment am Bahnhof abgeholt hat. Das Wetter war hier heute ein ganz typisches Aprilwetter. Ein totaler Wechsel zwischen Sonne, Regen, Sturm und Hagel. Als ich hier ankam, da zog sich der Himmel gerade wieder so richtig zu und es wurde immer stürmischer. Dann kam mein Freund, ich stieg ins Auto und in dem Moment als wir losfuhren da war ein "Wolkenbruch" mit sehr heftigem Regen und Hagel. Das war wirklich ein absolut perfektes "Timing"!!!

    - als ich zu Hause die Kündigung für die Wohnung fertig gemacht habe. Die Umschläge geschrieben habe und die Rückantwortkarten (wir schicken es ja per Einschreiben/Rückschein weg). Dann habe ich meinem Freund 10 Euro in die Hand gedrückt. Dafür fährt er dann morgen Nachmittag zur Post und gibt die beiden Briefe (an unseren Vermieter und an den Verwalter) auf.

    - als ich danach so gut drauf war, dass ich noch einen ganzen Schwung im Haushalt geschafft habe (im Wohnzimmer eine Ecke aufgeräumt habe).

    - als ich mich gegen 20.30 Uhr für den Sport aufgerafft habe. Das hat dann wieder so richtig gut getan.

    Ernährung:
    Frühstück 6 Uhr 1 Brötchen mit Wurst. Mittagessen 13 Uhr 2 Brötchen (1 x mit Wurst, 1 x mit Ei), 1 Quark (Erdbeere). Abendessen 19 Uhr Hühnerfrikassee mit Reis.

    Bewegung:
    Fahrradfahren 12 Kilometer in 42 Minuten und rund 15 Minuten Gymnastik.

    10 x gerade vorbeugen, mit Hanteln die Arme 10 x angewinkelt hoch, mit Hanteln 10 x "bücken" (dieses "Kreuzheben", als wenn man einen Kasten anhebt), beim letzten Mal vorne gebeugt bleiben und die Arme aus den Ellenbogen heraus 10 x nach hinten ziehen. Dann habe ich richtige Liegestütze versucht, bin aber beim zweiten Mal "zusammen geklappt", konnte die Spannung nicht mehr halten. 10 Liegestütze auf den Knien. Auf dem Bauch, Arme in U-Haltung, 10 x mit dem Oberkörper hoch, dann die Arme oben 10 x nach vorne strecken. Auf den Rücken, Beine anziehen, 2 x 10 mal im Wechsel strecken. Beine aufstellen, 10 x hoch zur Brücke, dann 10 x auf der Stelle laufen.

  • Sonntag, 13.04.2014 (Training)

    Heute war ich glücklich bzw. habe ich mich darüber gefreut,

    - als ich die Kündigung für unsere jetzige Wohnung geschrieben habe. Zuerst hatte ich ein paar Probleme mit unserem Drucker (von HP). Wir haben die neue schwarze Patrone eingesetzt und dann konnte ich nicht drucken, bekam mehrmals Fehlermeldungen. Schließlich habe ich "Trick 17" angewandt. Drucker aus, ein paar Minuten ausgelassen, wieder anschalten, ihn "warm laufen lassen" und dann nochmals drucken. Ja, und dann hat es endlich geklappt. Ich habe beides (Wohnung und Garage) in einem Brief, in einem Satz zum 01.08.2014 gekündigt. Wir haben zwei Briefe geschrieben, einen an den eigentlichen Vermieter, den wir ja nie kennengelernt haben (der inzwischen über 100 Jahre alt ist) und einen an unseren Verwalter, der inzwischen über 90 Jahre ist, zu dem wir inzwischen seit ein paar Monaten keinen Kontakt mehr hatten. In dem Moment, als ich diese beiden Kündigungen unterschrieben habe, war ich so richtig happy. Mir fiel so ein richtiger Stein vom Herzen, dass jetzt alles so richtig ins Rollen kommt.

    - als ich mich heute bei meiner Mutter am Telefon endlich mal "durchgesetzt" habe, was ihr allerdings so gar nicht gepasst hat. Sie kann es immer noch nicht akzeptieren, dass ich erwachsen bin, dass wir unser eigenes Leben haben und uns selber um den Umzug und die neue Wohnung kümmern wollen. Erstens sind wir alt genug (ich bin 44 Jahre, mein Freund ist 47 Jahre), zweitens ist es unser zweiter gemeinsamer Umzug (vor sechs Jahren sind wir ja in diese Wohnung umgezogen) und selbst wenn dabei mal etwas schief läuft, dann ist es unser Problem, um das wir uns dann alleine kümmern werden.

    In jedem Satz geht es, Ihr müsst das so machen und das müsst Ihr so machen. Wenn ich dann sage, wie wir das geplant haben, dann heißt es sofort, dass das alles falsch ist, wir sollen doch einmal hören, wenn sie uns etwas erklärt...... Nein, uns reicht es jetzt. Der Brass meines Freundes auf meine Mutter wird deswegen immer größer, weil sie sich ständig in alles einmischen will. Als sie mir vorhin am Telefon dann schon wieder vorschreiben wollte, wie wir jetzt am besten voran gehen, da meinte ich zu ihr, dass ich kein kleines Kind mehr sei, ich bin alt genug um diesen Umzug gemeinsam mit meinem Freund alleine durchzuziehen. Und selbst wenn wir etwas falsch machen, dann ist es unser Problem, aus dem sie sich dann raushalten soll. Über diese Antwort hat sie sich alles andere als gefreut und ihr fiel plötzlich etwas ein, worum sie sich ganz schnell kümmern müsse, sie beendete dann ganz schnell dieses Gespräch. Da sie mich aber bis heute immer wieder wie ein kleines Kind behandelt, fand ich es in diesem Moment echt gut (mein Freund ebenfalls), dass ich ihr endlich mal klar gesagt habe, dass ich erwachsen bin und auch bei Fehlern nicht mehr ständig auf ihre Hilfe angewiesen bin. Ich will und muss endlich selber lernen mit Fehlern zu leben bzw. sie auszubügeln, ohne dass sie mir dafür ständig gute Ratschläge gibt.

    Zu Anfang dieses Gespräches war ich direkt etwas sauer. Zu ihrem Geburtstag im Februar habe ich ihr ja einen Gutschein (über 30 Euro) von einem großen Blumengeschäft gekauft. Sie meinte zu Beginn dann zu mir, dass sie mir diesen Gutschein zu unserem Umzug dann zurück schenken würde. Darüber war ich sehr erstaunt und habe sie gefragt, weshalb sie ihn nicht selber eintauschen würde, schließlich habe ich ihn ihr zum Geburtstag geschenkt. Darauf meinte sie, dass sie ihn nicht bräuchte. Auf ihrem Balkon sind alles Blumen, die jedes Jahr wieder kommen. In der Wohnung würde sich eh nichts halten. Und bevor sie ihn wegschmeißen würde, würde sie ihn mir lieber "zurück schenken". Als ich meinem Freund nach dem Telefonat davon erzählte, da war er auch sofort total sauer. Es macht einfach keinen Spaß meiner Mutter irgendwas zu schenken. Sie hat ja eh an nichts Interesse. Da macht man sich Gedanken, meint, man hätte eine tolle Idee und dann will sie den Gutschein wegschmeißen oder ihn an uns zurückgeben. Darüber war ich in dem Moment wirklich sehr enttäuscht. Am liebsten würde ich ihr jetzt gar nichts mehr schenken. Sie hat ja eh an nichts Interesse. Egal was man mitbringt, ihr gefällt ja eh nichts.

    - als ich heute Nachmittag unsere Küche endlich wieder im Griff hatte, alles gespült und aufgeräumt hatte. Das hatte ich ja schon am Freitag und auch gestern vor. Als ich heute Mittag vom Training kam, da war ich erst total kaputt. Meine Beine taten mächtig weh, ich wollte mich ein halbes Stündchen hinlegen und blieb dann rund 2 Stunden liegen. Aber danach war ich wieder total fit und habe mich um den Haushalt gekümmert. Nachdem ich die Küche dann im Griff hatte, habe ich mich an den Computer gesetzt und habe mich um die Kündigung gekümmert.

    - als ich beim Spülen einen Schoko-Hasen von Kinderschokolade gegessen habe (Stück für Stück), den mein Freund mir als "Seelentröster" geschenkt hat, weil ich im Moment soviel seelische Aufregung habe. Ich fand das total lieb von ihm und habe jedes Stück davon so richtig genossen. Anders kann ich einfach nicht.

    - als ich heute Mittag beim Training war. Das war wieder total super gut. Es waren zwar auch ein paar schwere Übungen dabei, aber irgendwie habe ich alles hinbekommen.

    Ich finde es immer wieder enorm, wie er dabei auf einen eingeht. Es gibt Menschen, denen erzählt man etwas, die fragen einen etwas und kurz danach haben sie eh wieder vergessen, was man ihnen erzählt hat (davon kenne ich mehrere). Sie führen das Gespräch halt nur aus "Höflichkeit", interessieren sich aber nicht wirklich dafür, was man ihnen erzählt. Mein Trainer ist darin völlig anders, und das, obwohl er selber so viel um die Ohren hat (auch mit Schule, dem Verein usw.). Wenn ich ihm "heute" was erzähle, egal ob es dabei um Probleme geht oder auch um Übungen, bei denen ich Fortschritte mache, dann kann ich mir sicher sein, dass er früher oder später darauf eingeht und nachfragt, was daraus geworden ist bzw. die Übungen, die ich erwähnt habe, mit ins Programm einbaut, um zu sehen, welche Fortschritte ich dabei gemacht habe bzw. welche Probleme ich damit habe. Bei ihm hat man wirklich nie das Gefühl, gegen eine Wand zu reden, ganz im Gegenteil. Ja, dieses Interesse und sich dann alles zu merken, das finde ich wirklich enorm.

    Heute habe ich bei mehreren Übungen wieder deutlich den Unterschied zwischen "Training auf dem Trockenen" und der Wassergymnastik gemerkt (die Wassergymnastik vermisse ich im Moment wirklich sehr, damit will ich nach Ostern endlich wieder weitermachen). Es waren mehrere Übungen für die Beine dabei, die wir in gleicher Weise regelmäßig im Wasser durchführen. Beim Training mit dem Theraband, im Wasser mit den Nudeln oder den Hanteln an den Füßen. Im Wasser fällt mir alles viel leichter, beim Training musste ich mich dagegen viel mehr konzentrieren, zum einen wegen dem Gleichgewicht aber auch wegen der Körperhaltung an sich (gerade Stehen bleiben, dabei verschiedene Beinbewegungen, Kreise, Bein zur Seite, nach hinten usw.). Alles in allem gingen diese Übungen mächtig in die Beine.

    Bei den Liegestützen habe ich gemerkt, dass ich dabei immer besser werde (vielleicht auch, weil ich sie hier zu Hause immer mal wieder übe). Zuerst richtige Liegestütze, davon habe ich heute 3 Stück geschafft, mit den Armen dabei allerdings nur bis zur Hälfte runter, danach noch etwa 10 Stück auf den Knien (dabei komme ich dann bis auf den Boden runter). Bei den richtigen komme ich aber trotzdem immer tiefer runter. Anfangs habe ich sie nur minimal angedeutet, inzwischen komme ich etwa bis zur Hälfte runter. Und selbst wenn ich dann mal weiter komme, dann aber nicht mehr hoch komme, das wäre dann auch kein Problem. Er gibt mir immer wieder das Gefühl, dass ich bis an meine Grenzen gehen soll. Und selbst wenn ich dann mal "versage", dann ist das auch kein Problem, dann kommt halt die nächste Übung (dann haben die Arme eine kurze Pause). Aber dadurch komme ich mit dem Training ja auch Stück für Stück etwas weiter. Vor rund 2,5 Jahren, zu Beginn unseres Trainings, da konnte ich mich gar nicht zur Liegestütz-Position hochdrücken, gar keine Chance, ich konnte mich nicht eine Sekunde oben halten und jetzt kann ich oben die Spannung im Körper halten und drei "halbe" Liegestütze durchführen. Für mich persönlich ist das ein ganz großer Erfolg, über den ich wirklich total happy bin!!!

    Bei den Unterarm-Liegestützen auf dem Kasten hat mir zufällig eine Frau von der Wassergymnastik geholfen. Ich kann dabei nicht "normal" atmen. Sobald ich (tief) atme verliere ich die Spannung im Bauch und sacke etwas zusammen. Ich hielt dann immer, so wie ich es als Kind beim Schwimmen beim Tauchen gelernt habe, die Luft ganz kräftig an. Tief einatmen, Luft anhalten und Spannung halten. Das kann ich relativ lang. Als wir letztens nach der Wassergymnastik noch ein paar Bahnen geschwommen sind, sie dabei etwas getaucht ist, da kamen wir darauf zu sprechen, wie man am besten die Luft anhalten kann. Sie hat mir dann von ihrem Sohn erzählt, der an einem Tauchkurs teilgenommen hat. Ja, und so, wie sie es mir dann beschrieben hat, so habe ich es jetzt auch beim Training bei den Unterarm-Liegestützen angewandt. Was soll ich sagen, es hat sehr gut geklappt. Ganz kleines "flaches" Atmen (Ausatmen) und ich konnte die Spannung halten, bis er Pause gesagt hat.

    Dass ich mit den Armen immer besser werde, das habe ich heute daran gemerkt, dass ich danach nur die Beine gemerkt habe, obwohl wir auch einige Übungen mit den Hanteln durchgeführt haben. Ich sage mal so, auch wenn es mit der Zeit sehr in die Ellenbogen geht, trotzdem fallen mir die meisten Übungen, die ich mit gebeugten Armen durchführen soll, um ein vielfaches leichter als die Übungen, die ich mit gestreckten Armen machen soll. Damit habe ich immer viel größere Probleme. Z. B. auf dem Rücken liegend, die Arme nach oben (mit Hanteln). Auch wenn es mit der Zeit immer schwerer wird, trotzdem finde ich es relativ leicht, die Arme immer wieder gerade nach oben zu strecken. Aber als ich die Arme dann gestreckt halten sollte (seitlich nach oben), da habe ich direkt "Trick 17" angewandt, bin mit den Armen als Ausgangsposition nach oben gegangen, beim seitlichen Runtergehen nicht bis auf den Boden. Wenn ich dabei unten beginne, dann habe ich sofort Probleme, die erste Hürde (diese "Hebelwirkung") überhaupt zu überwinden. Von oben beginnend konnte ich dann halt selbst "bestimmen", wie weit ich runtergehen konnte (um auch wieder hoch zu kommen).

    Aber alles in allem war das heutige Training wieder sehr gut, wieder total abwechslungsreich. Morgen habe ich keine KG, da meine Physiotherapeutin im Urlaub ist. Stattdessen plane ich dann mal wieder mein eigenes Training ein. Ich hoffe, dass ich mich dazu morgen Abend aufraffen kann.

  • Samstag, 12.04.2014

    Am Samstag war ich glücklich bzw. habe ich mich darüber gefreut,

    - als ich zum Einkaufen gelaufen bin. Eigentlich wollte ich mit der Straßenbahn fahren, aber die Ampel war rot, es fuhren viele Autos und die Bahn fuhr mal wieder super pünktlich (3 Minuten vor der Zeit, die im Fahrplan steht) los. Anstatt 20 Minuten zu warten, lief ich dann zu Fuß bis in unser "Stadtteilzentrum" (rund 1 Kilometer, knapp 15 Minuten), was sehr gut getan hat. Die Sonne schien und eine angenehme Luft. Das Laufen hat richtig gut getan. Unsere neue Wohnung befindet sich etwa 500 Meter vom Stadtteilzentrum entfernt.

    - als ich mich getraut habe, im Geschäft einen Mann anzusprechen. Nicht "anzumachen" (Grins), sondern ihn freundlich anzusprechen. Ich habe häufig Hemmungen, fremde Menschen anzusprechen. Dadurch bekam ich in den 3 Wochen in der Reha ja gar keinen Kontakt, nur zu den Frauen, mit denen ich an einem Tisch gesessen habe. Zu den Personen, mit denen ich zusammen Sport hatte (Rückenschule, KG, Aqua-Jogging usw.) bekam ich gar keinen Kontakt. Die Psychologin sagte dann zu mir, dass ich das schon in kleinen Alltagssituationen üben soll, einfach mal so fremde Menschen anzusprechen (was ich mir häufig nicht traue). Ich habe im Geschäft mehrere Sachen gekauft, Brot, Spargel (unser heutiges Mittagessen), Butter usw. An der Kasse stand ein Mann hinter mir, der nur einen Blumentopf in der Hand hielt (so eine Gewürzpflanze, Petersilie oder ähnliches). Ich habe dann erst gezögert, sprach ihn dann aber an, ob er nur diese eine Sache hätte, dann könne er gerne vor mich gehen, wäre ganz bestimmt schneller fertig, als es bei mir der Fall war. Daraufhin fing der Mann (ca. 50 Jahre) an zu lachen und holte hinter dem Blumentopf noch eine kleine Dose mit Pfeffer hervor. Er hätte zwei Sachen, ob mein Angebot auch dann noch gelten würde. Ich fing dann auch an zu lachen, meinte natürlich, ging zur Seite und ließ ihn vorbei, also vor mich gehen. Daraus entstand dann noch ein kleines, lockeres Gespräch. Ja, das war für mich ein kleiner Glücksmoment, dass ich mich getraut habe einen anderen Menschen anzusprechen. Meistens bin ich in solchen Situationen sehr still und "warte" darauf, dass andere Menschen mich ansprechen, auf mich zukommen, weil meine Hemmungen immer wieder viel zu groß sind.

    - als ich bei "Google-Maps" ausgerechnet bzw. nachgesehen habe, wie schön neutral unsere neue Wohnung liegt. Zum Schwimmbad (also auch zum Trainingsraum) sind es rund 700 Meter, also zu Fuß knapp 10 Minuten. Dann werde ich regelmäßig laufen. Zur Zeit (2 Kilometer, zu Fuß rund 30 Minuten) fährt mein Freund mich immer, da auf die Bahn häufig kein Verlass ist, sie entweder ausfällt und abends ja auch nur unregelmäßig in großen Abständen (von mindestens 30 Minuten) fährt. Wenn ich Donnerstags zur Wassergymnastik war (wovon ich letzte Nacht sehr intensiv geträumt habe, von meiner Gruppe und auch von dem Becken) und mein Freund von der Frühschicht kam, abends müde war und Fernsehen gucken wollte, dann hatten wir hier mehrmals etwas "Stress", weil er mich dennoch gefahren hat, obwohl er eigentlich total müde war. Und wenn ich mir dann noch "erlaubt" habe, mit den Frauen noch etwas in der Umkleide zu reden (ich bin ja froh, dass ich dort gute Kontakte geschlossen habe), dann hatte ich hier richtigen "Stress", weil er 10 Minuten im Auto auf mich warten musste (wir haben vorher immer eine Zeit vereinbart, wann er mich dort abholen soll). Deswegen freue ich mich schon total auf die neue Wohnung (auf verschiedenen Gründen), dass ich beim Sport dann nicht mehr auf ihn angewiesen bin, dass die Stimmung zwischen uns auch an den Tagen, an denen ich Sport habe, schön locker bleiben kann.

    Ansonsten war es ein total ruhiger Samstag Nachmittag und Abend, den ich vor dem Computer und dem Fernseher verbracht habe. Ich hatte mir im Haushalt so viel vorgenommen, habe aber nichts geschafft. Ich fühle mich im Moment total müde, schlapp und "ausgelaugt", keine Lust auf gar nichts (gut, dass ich gleich wieder meinen festen Sporttermin, also mein Training habe!!). Im Grunde bin ich "urlaubsreif", aber daran ist gar nicht zu denken. Auf der Arbeit ist sehr viel zu tun und anstelle von Urlaub steht im Sommer dann ja der große Umzug auf dem Plan. Deswegen freue ich mich auf nächste Woche, auf Ostern, 4 freie Tage, wobei wir jetzt ja schon mit der Wohnung beginnen (was wir nur super selten brauchen, kommt bereits in Umzugskartons, die wir vor ein paar Wochen bereits bei Aldi im Angebot gekauft haben). Wirklich Ruhe und Entspannung werde ich erst wieder nach dem Umzug haben. In den nächsten Monaten wird meine ganze Energie gebraucht, egal ob auf der Arbeit oder abends zu Hause. Ich darf jetzt keinesfalls "schlapp" machen, das wäre jetzt die größte "Katastrophe"....!!!

  • Freitag, 11.04.2014

    Am Freitag war ich glücklich bzw. habe ich mich darüber gefreut,

    - als ich auf der Arbeit viele Briefe (Diktate) geschrieben habe. Das ist nunmal seit Kindheit an mein Hobby, macht mir immer wieder Spaß. Auch wenn es zum Teil viele Briefe sind, die möglichst schnell fertig werden sollen, ich dabei sozusagen unter "Zeitdruck" stehe, trotzdem macht es mir immer wieder Spaß und ist für mich dann auch gleichzeitig eine "Herausforderung", alles möglichst fehlerfrei zu schreiben, was ich auch so gut wie immer schaffe. Ich bin dann immer total bei der Sache, total konzentriert und bei "schwierigen" Wörtern, die nicht täglich vorkommen, gucke ich auch im Internet nach, wie sie geschrieben werden. Darin bin ich dann immer sehr ehrgeißig und will es wenn möglich fehlerfrei abgeben. Mein Chef bezeichnet mich inzwischen schon als "150 %ig". Ich würde es aber dennoch als 100 %ig bezeichnen. Nicht 99 %ig sondern "Hop oder Topp", wenn ich etwas fertig mache, dann will ich es auch richtig machen, möglichst ganz ohne Fehler. Und wenn mir dann doch mal ein Fehler reinrutscht, dann ärger ich mich kurz darüber (dass er mir anfangs nicht aufgefallen ist) und dann korrigiere ich ihn ganz schnell.

    Auch mir passieren hin und wieder natürlich Fehler, aber die besten Fehler sind immer noch die, die einem dann selber auffallen und die man dann selber ohne großen Aufwand wieder ausbessern kann. Wenn man bei der Buchhaltung z. B. ein falsches Formular benutzt hat, man es dann aber zum Glück merkt, bevor es zu spät ist, bevor man die Sachen zur Buchhaltung gibt. Manchmal ist man halt "doof" und hat falsche Gedankengänge, die einem erst, wenn man es am Ende nochmals überprüft, auffallen. Aber wie gesagt, solche kleinen Fehler kann man zum Glück ja schnell korrigieren, das ist dann das kleinste Problem.

    Ich mache im Moment halt "doppelte Buchführung", muss mich also doppelt konzentrieren. Wir (meine Kollegin und ich) haben halt vor, unsere Ablage umzuorganisieren. Ich bin mir sicher, dass meine Ideen diesbezüglich richtig sind. Dass unser Chef darüber Bescheid wissen möchte, finde ich auch in Ordnung, da ich damit sicherlich eine Zeitlang beschäftigt sein werde (natürlich neben den aktuellen Aufgaben, also der Telefonzentrale, Diktaten, den aktuellen Rechnungen usw.). Bei uns heißt es immer, dass man sich vor solchen Besprechungen gut vorbereiten soll. Ja, und da bin ich bei. Ab "sofort" (also seit dieser Woche) lasse ich es parallel laufen. Zum einen die "alte" Ablage (also das bisherige System) und prarallel dazu das neue System. Ich will es dann "schwarz auf weiß" mit in die Besprechung nehmen und zeigen, was ich meine, dass ich dieses neue System viel besser und übersichtlicher finde. Vielleicht haben meine Kollegin oder unser Chef dann ja dazu sogar noch weitere Verbesserungsvorschläge. Ich weiß dann nur noch nicht, wie ich den "Altbestand" umorganisieren soll (alles neben der normalen Arbeit), ohne dass dabei ein totales "Chaos" ausbricht. Ja, und dabei brauche ich dann etwas "Schützenhilfe", wie ich es immer nenne, also Hilfe bzw. Unterstützung (also Ideen) von meinen Kollegen. Das alte System kann so auf jeden Fall nicht bleiben, da ich mich ja jetzt um die Buchhaltung kümmern soll (einschließlich der Eingaben, was im Prinzip kein Problem ist) und den Überblick dabei verloren habe, brauchen wir dafür unbedingt ein neues System ("SAP" sei Dank.....)!!!!!

    Der Freitag fing für mich mit einer enormen seelischen Aufregung an. Wir (also mein Kollege und ich) haben die verbindlichen Unterlagen für das Telefon-Seminar im Mai bekommen. In diesem Moment wurde es mir "wie auf Knopfdruck" schlecht. Ich weiß, dass es viele Menschen gibt, die gerne auf Dienstreisen fahren und die gerne an Seminaren teilnehmen, denen es zum Teil echt Spaß macht. Bei mir ist jedoch das Gegenteil der Fall. Lieber eine Woche unter totalem Stress in unserem Büro arbeiten, einschließlich Telefonate von morgens bis abends, "unzähligen" Diktaten und vielen Rechnungen, als einen (oder mehrere Tage) an einem Seminar teilnehmen zu müssen, womöglich noch (wie in diesem Fall) in einer anderen Stadt, also mit Übernachtung im Hotel. Das bedeutet für mich immer eine ganz enorme seelische Belastung. Seit Tagen beschäftigt mich dieses Thema jetzt schon (weil es ja schon im nächsten Monat ist) und ich habe deswegen schon seit Tagen Durchfall, was sich bis dahin auch nicht mehr ändern wird. Zuviele Tabletten will ich deswegen aber auch nicht nehmen, das sind mir zu viele Nebenwirkungen. Dieser seelischen Belastung will ich mich zukünftig aber nicht mehr aussetzen (weil ich dadurch seelisch auch wieder zu labil werde). Am liebsten würde ich es absagen, ziehe es aber nur aus zwei Gründen durch. Zum einen, weil ich zusammen mit meinem Kollegen daran teilnehme. Wir wollen ja auch schon zusammen dorthin fahren, das ist dann für beide nicht so langweilig. Vielleicht wird es ja auch schön und interessant. Und der zweite Grund ist mein Chef. Dieses Seminar war vor Jahren zwischen uns der Auslöser für einen heftigen Streit, der sehr "hochgeschaukelt" ist. Im Moment verstehe ich mich mit ihm sehr gut und ich will keinesfalls, dass sich (gerade auch durch dieses Thema, durch dieses Seminar) dieser Streit wiederholt. Dann "beiße ich halt in den sauren Apfel" und ziehe dieses Seminar zusammen mit meinem Kollegen so gut es geht durch.

    Nach dieser seelischen Aufregung war es dann schön, als ich viele Diktate bekam, die ich dann geschrieben habe, auf die ich mich dann so richtig konzentriert habe (um sie so wie fast immer fehlerfrei abzugeben). Mit diesem Schreiben konnte ich mich dann so richtig schön von dem Seminar ablenken und die Übelkeit ging dann zum Glück auch wieder weg. Ja, auch wenn man, aus welchen Gründen auch immer, seelisch schlecht drauf ist, Arbeiten ist halt (wie ich es immer sage) auch eine Art von Beschäftigungs- bzw. Ablenkungstherapie.

    - als ich mich am Freitag Nachmittag zu "später Stunde" (Freitags gegen 17 Uhr ist bei uns im Büro "späte Stunde", wenn die meisten Kollegen bereits weg sind) mit ein paar Kollegen über Musik unterhalten habe. Während ich mich noch um die Buchhaltung gekümmert habe, standen ein paar Kollegen zusammen und haben sich über Musik unterhalten, hörten sich dazu verschiedene Lieder im Internet an. Als dann ein Lied lief, das ich sehr schön finde (aus den 70er-Jahren), da wurde ich total neugierig und ging schließlich rüber (zu meinen Kollegen ins Büro). Daraus entstand dann noch ein sehr schönes, interessantes und längeres Gespräch in erster Linie über Lieder aus den 70er-Jahren (aber auch über ein paar aktuelle Sänger). Die damalige Musik finde ich zum größten Teil einfach total schön, das kann ich mir immer und immer wieder anhören. Von damals kenne ich auch sehr viele Lieder, da zu Hause immer der Fernseher oder das Radio lief und sich meine Eltern immer sehr viele Musiksendungen angeguckt haben. Das fand ich von Kindheit an immer schon sehr schön. Und wie mein Freund auch immer sagt, jeder Mensch ist anders, für seinen Musik-Geschmack sollte man sich nicht schämen, jeder Mensch hat nunmal andere Vorlieben und Interessen. Bei mir sind es halt die 70er- und 80er-Jahre, danach zum größten Teil nur noch die deutschen Schlager (zwischenzeitlich ein paar "Boybands", aber das ist bei mir längst vorbei). Jetzt habe ich allerdings einen "Ohrwurm", den ich nicht mehr rauskriege... (Hallelujah..... Grins):

    http://www.youtube.com/watch?v=hsV6zGKfszg

    - als ich mir gestern Abend dann noch weitere schöne Musikvideos im Internet angeguckt habe. Mein Freund lacht sich halt immer "kaputt", wenn ich dann mitsinge (Grins). Ich kenne die Texte noch von früher, "verstehe" sie jedoch nicht und singe dann immer so mit, wie ich es halt verstehe. Dadurch bekommen manche Texte dann einen völlig anderen Sinn und Inhalt, worüber mein Freund dann immer total lachen muss (was ich mit meiner Aussprache aus manchen Liedern mache). Deswegen höre ich halt auch lieber deutsche Lieder, da verstehe ich dann halt, was sie singen.

    Mit Englisch habe ich halt immer schon Probleme gehabt und habe schon in der Schulzeit für so einige Lacher gesorgt, bis meine Lehrerin mich schließlich gar nicht mehr aufgerufen hat (gemeldet habe ich mich freiwillig ja eh nie). Das liegt mir absolut nicht. Und als meine Eltern damals dann darauf bestanden haben, dass ich wegen meinem fanzösischen Onkel auch Französisch lernen soll, da war ich im Grunde von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Bei mir war das in der Schulzeit wie bei manchen ausländischen Sängern, die im Grunde gar kein Deutsch können, aber trotzdem auf Deutsch singen. Sie verstehen den Text zwar nicht, singen halt einfach nur, was ihnen vorgegeben wird (z. B. Mareille Matthieu und Semino Rossi, beide haben es in Interviews gesagt, dass sie zum Teil gar nicht verstehen, was sie da eigentlich singen). Mit Nachhilfe ohne Ende habe ich mich von Klassenarbeit zu Klassenarbeit gehangelt und habe es danach, wenn ich dann für ein anderes Fach gelernt habe, sofort wieder alles vergessen. Nur wenige Wörter sind bei mir bis heute hängen geblieben.

    Auch bei Mathe frage ich mich bis heute, wie ich das damals geschafft habe (natürlich auch nur mit der Hilfe meines Vaters). Die heutige Buchhaltung besteht in erster Linie nur aus der Theorie, den Inhalt sachlich zu prüfen und alles richtig zu verbuchen (zu "kontieren"), was ich sehr gut im Griff habe. Sobald es ans Rechnen geht (insbesondere an den Dreisatz, womit ich total auf "Kriegsfuß" stehe), dann habe ich jedes Mal ein echtes Problem. Bei anderen hört es sich immer so einfach und logisch an, aber sobald ich mich da reindenken will, dann ist es bei mir aus. Ich kann einfach nicht "um die Ecke denken", komme mit diesem blöden Dreisatz einfach nicht klar. Aber in solchen Fällen habe ich dann zum Glück Kollegen, die mir dann helfen (bevor ich damit gar nicht mehr weiter komme).

    Ansonsten habe ich gestern Abend einen total ruhigen Abend auf der Couch verbracht. Als mein Freund dann nach Hause kam, haben wir zusammen Fernsehen geguckt (unter anderem die "Heute Show" im ZDF mit Oliver Welke, wobei ich mehrmals so richtig lachen musste, es waren wieder ein paar sehr gute Sprüche bzw. Situationen dabei).

  • Donnerstag, 10.04.2014

    Heute war ich glücklich bzw. habe ich mich darüber gefreut,

    - als ich heute Nachmittag in der Stadt (auf dem Weg nach Hause) eine Frau (rund 80 Jahre) aus meiner Gruppe Wassergymnastik getroffen habe. Ich habe sie kurz gegrüßt und wir kamen sofort ins Gespräch. Wir haben uns seit Wochen nicht mehr gesehen. Erst hat sie gefehlt, da sie eine Augen-OP hatte, wovon sie mir vorhin erzählt hat und dann habe ich ja gefehlt. Sie meinte direkt, dass wir uns ja lange nicht mehr gesehen hätten, wie es mir gehen würde, dass sie mich in der Gruppe vermissen würde, wann ich mal wieder kommen würde. Darüber habe ich mich sehr gefreut.

    - als mich heute unsere neue Verwalterin (von der neuen Wohnung) angerufen hat. Sie hat uns den "falschen" Keller gezeigt, was ihr total unangenehm war. Also eigentlich hat sie uns den richtigen Keller gezeigt, der zu unserer Wohnung gehört. Sie hat erst jetzt erfahren, dass zwei Mieter in diesem Haus (darunter der Vormieter von unserer Wohnung) die Keller getauscht haben. Sie hat den anderen Mieter schon angesprochen, aber der will "unseren" Keller behalten. Da es in Deutschland ein "Gewohnheitsrecht" gibt, muss das so akzeptiert werden. Ihr war das total peinlich und sie war mehrmals dran, wenn wir deswegen vom Mietvertrag zurücktreten möchten, dann würde sie es akzeptieren, dann würde sie uns umgehend die Mietkaution zurückzahlen. Ich habe sie jedoch sofort beruhigt, dass das völlig in Ordnung ist, die meisten Sachen kommen eh in die Wohnung, der Keller ist dabei nur totale "Nebensache". Beide Keller sind etwa gleich groß. Unser eigentlicher Keller ist direkt am Anfang des Kellers, der aktuelle am Ende des Ganges mit einem Fenster. Wir haben damit wirklich keine Probleme.

    Dann meinte sie zu mir, dass sie sich sehr freuen würde, wenn es dabei bleibt, dass wir dort einziehen (auf jeden Fall!!). Gerade auch nach dem Gespräch, das wir am Freitag gemeinsam mit der Vermieterin geführt haben, seien wir ihr und der Vermieterin jetzt schon so richtig sympathisch und sie hätte jetzt schon Vertrauen zu uns. Bei Bedarf (zum Ausmessen) können wir auf jeden Fall jederzeit den Schlüssel von ihr haben. Darüber habe ich mich ebenfalls sehr gefreut. Im Laufe meines Lebens wurde mir bereits von verschiedenen Personen (Schule, früherer Turnverein usw.) gesagt, dass ich durch meine stille Art zum Teil sehr eingebildet wirken würde. Das trifft mich immer hart. Dass dahinter pure Schüchternheit bzw. Ängstlichkeit steckt, zeitweise Angst mit anderen Personen in Kontakt zu treten, das können sich die wenigsten Menschen vorstellen. Still wird leider viel zu oft mit eingebildet und arrogant gleichgesetzt. Deswegen finde ich es wirklich schön, dass sie einen anderen Eindruck von mir bekommen hat!!

    - als mein Handy nach einem heftigen "Wackelkontakt" endlich wieder funktioniert hat. Ich benutze ja immer noch mein altes Handy. Nach dem Telefonat mit der Verwalterin wollte ich direkt meinem Freund Bescheid sagen, davon erzählen, aber ich bekam kein Amt mehr, konnte auch keine SMS mehr rausschicken. Solche "Aussetzer" hat mein Handy immer mal wieder. Da hilft nur Ausschalten, etwas auslassen und wieder neu einschalten. Allerdings hat es heute dann erst nach dem fünften Ausschalten endlich wieder funktioniert (nachdem es dann etwa 30 Minuten ausgeschaltet war). Diese "Aussetzer" nerven mächtig, insbesondere, wenn man etwas wichtiges erzählen (bzw. auch als SMS schreiben) möchte. Ich glaube, früher oder später werde ich mich dann doch mal mit dem neuen Handy (das immer noch im Schrank liegt) beschäftigen müssen...!!

    Heute Abend bin ich total kaputt. Ich freue mich schon auf Ostern, auf das lange Wochenende. 4 freie Tage, das ist doch mal herrlich.

Neueste Einträge
Tags

mehr Tags…

Footer:

Die auf diesen Webseiten sichtbaren Daten und Inhalte stammen vom Blog-Inhaber, blog.de ist für die Inhalte dieser Webseiten nicht verantwortlich.